Jeder Mensch hat mal unrecht, jeder Mensch hat mal recht - was dir passiert ist, ist erstmal gar nichts ungewöhnliches. Du kannst das beste daraus machen und dein Wissen zu dem Thema erweitern.

Außerdem kann ich mir vorstellen, wenn du dich so schlecht nach einer Diskussion fühlst, dass das Gegenüber es auch darauf angelegt hat, dass man sich schlecht fühlt - also z.B. persönliche Angriffe oder das vermittelte Gefühl, dass man dumm sei. Falls das der Fall ist (und leider machen das viele so), nimm es nicht persönlich, manche Leute greifen eben gern andere an, um sich besser zu fühlen.

Auf jeden Fall solltest du in Diskussionen selbst nicht andere angreifen, egal, ob Recht oder Unrecht, denn erstens fühlen sie sich dann evtl. so wie du jetzt und zweitens provoziert es, dass sie dich zurückangreifen, so dass du dich danach wieder schlecht fühlst.

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Ist das normal, wenn man nur Zeit mit sich selber verbringt?

Hallo gutefrage-Community,

ich wollte mal gerne eure Meinung dazu hören. Und zwar befinde ich mich seit ein paar Jahren in einer sehr merkwürdigen Phase, welche höchstwahrscheinlich auch durch die Pubertät und allgemein des Erwachsenwerdens ausgelöst wurde. Ich habe nämlich mit 15 oder auch 16 Jahren herausgefunden, dass ich einfach viele alltägliche Sachen - sei es wie Freunde treffen, zu Partys gehen, usw. - gar nicht mehr als Wichtig empfinde. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis danach und deswegen habe ich mich auch häufig zurückgezogen, wenn es in unserer Klasse um solche Themen ging (vor allem als das Thema Drogen und Alkohol aufkam). Ich wollte mich nämlich solchen "coolen Aktionen" einfach nicht anschließen; deswegen auch mein Rückzug. Seitdem beschäftige ich sehr intensiv mit mir selbst und was ich eigentlich als Richtig empfinde und wo ich mich natürlich auch wohlfühle.

Ich hätte zum Beispiel absolut null Bock mich mit meinen Klassenkameraden zu treffen, nur damit es dann z.B. mit Alkohol und anderen weiteren Sachen endet. Das ist einfach nicht meine Welt - deswegen werde ich auch häufig als Spießer betitelt, was mir eigentlich egal ist, da ich zu dem stehe, was ich in meinem Leben tun möchte. Und selbst wenn es so wäre, dann stehe ich dazu :D

Nun zu meiner Frage: Ist das eigentlich psychisch schädlich, wenn man sich einfach von Gleichaltrigen abschottet und sozusagen ein eigenes Leben führt? Also es ist jetzt nicht so, dass ich jeden Tag alleine bin; ich unternehme schon viele schöne Dinge, aber dann halt auch nur das, was mir gefällt (ich bin ein recht offener und experimentierfreudiger Mensch).

Ich hoffe, ihr konntet meine recht wirren Gedanken verstehen. Ein Kommentar bzw. eure Meinung dazu würde mir sehr helfen. Danke!

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Wenn ich das lese, kommt mir erstmal der Gedanke, dass du nicht generell nichts mit anderen zu tun haben willst, sondern mit den Leuten, die zur Zeit in deiner Umgebung sind. Ich kannt gut verstehen, dass man mit Alkohol/Drogen nichts zu tun haben will, vor allem nicht in der Pubertät, weil die Leute in dem Alter besonders aufgeregt sind, weil es für sie alles ganz neu ist.

Ich denke, wenn du die Leute findest, die zu dir passen, kann es durchaus eine Bereicherung sein. Besonders in dem Alter, das du beschreibst, habe ich erlebt, dass viele ihre sozialen Kontakte neu ordnen, denn die, mit denen sie sich als Kinder verstanden haben, passen vielleicht gar nicht mehr zu ihnen.

Also zum ersten Teil der Frage: Ich würde das noch nicht so schnell abtun und gucken, ob du noch Leute findest, mit denen du mehr anfangen kannst. Zum zweiten Teil:

Ich denke schon, dass in den allermeisten Fällen ein psychischer Schaden entstehen kann, wenn man nur Zeit allein verbringt, denn der Mensch ist ein hochgradig soziales Tier und das Selbstbild wird in hohem Maße sozial gebildet - zudem ist der Mensch von anderen Menschen abhängig.

Was du beschreibst, klingt jetzt noch nicht nach Vereinsamung, weil du anscheinend auch in die Schule gehst, vermutlich zu Hause wohnst etc, also offensichtlich nicht den gesamten Tag komplett alleine bist, insofern würde ich das als nicht so dramatisch einschätzen.

Vielleicht findest du ja mit der Zeit Menschen, mit denen du das, was du jetzt gern machst, noch teilen kannst oder mit dem du neue Dinge entdeckst, die ihr zusammen machen könnt.

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Soweit ich es verstanden habe, bedeutet die rechte Sichtweise, dass Menschen unterschiedlich sind oder unterschiedlich behandelt werden dürfen, z.B. aufgrund ihrer Gene oder der Rolle in der Gesellschaft.

Die linke Sichtweise geht davon aus, dass Menschen grundsätzlich gleiche Rechte/Beürfnisse haben.

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Das Problem ist natürlich, dass Alkohol die Hirnregionen (u.a.) hemmt, die für die Verhaltenssteuerung verantwortlich sind, so dass es bei vielen Leuten zu diesem Teufelskreis aus immer mehr trinken und immer weniger Kontrolle kommt.

Ein Freund von mir hatte dieses Problem aus, und, so hart es ist, die Lösung war, dass er einfach nichts mehr getrunken hat. Denn, sobald er angefangen hat, ist es wieder eskaliert.

Weil du diesen fiesen mechanismus kaum umgehen kannst und vermutlich auch nicht auf Freunde hören würdest, die dich nach einer kleinen Menge stoppen, würde ich dir diesen Rat auch geben - oder ist dir Alkohol so extrem wichtig?

Ich persönlich mag die Wirkung nicht und trinke meistens maximal die Menge, die in einem Bier ist. Schon bei der Menge wird mir eklig schwindelig und ich werde todmüde :D

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Du machst keine Angabe zur Lautstärke des Quietschens, zur Häufigkeit und zur Entfernung zur Schallquelle, also insofern: Wahrscheinlich können sie dadurch zerstört werden! Wenn du extrem nah an der Bremse (oder woher genau das Quietschen kommt) bist, also z.B. wenige cm, können sie sicherlich schon beim ersten Mal zerstört werden.

Was du meinst, ist aber sicherlich, ob sie im Alltag, wenn man "in üblichem Maße" Zug als Passagier fährt, zerstört werden können. Eine wirklich fundierte Meinung kann ich mir dazu nicht bilden, aber ich vermute, dass das eher nicht in relevantem Ausmaß der Fall sein wird.

Es gibt eine Studie, die die Hörminderung im Alter zwischen naturnahen Kulturen mit wenig Lautstärke und Menschen in westlicher Zivilisation vergleicht und der Unterschied ist gravierend. Soweit ich mich erinnere, war das Hören um 40-60 dB stärker vermindert (im hohen Frequenzbereich), wenn die Menschen mehr Lärm ausgesetzt waren.

Man muss dabei aber bedenken, dass man innerhalb eines Lebens extrem vielen Schallquellen, also Straßenlärm, Konzerten, Baustellen, Arbeitsstellen ausgesetzt ist und die Dauer des Schalls und die Ruhepausen dazwischen eine Entscheidende Rolle spielen. Bremsengeräusche von Zügen stellen einen extrem geringen Anteil am Gesamtlärm dar und dauern nur extrem kurz an, solange du nicht auf einem Bahnhof direkt am Gleis arbeitest.

Insofern denke ich, dass du die Geräusche ruhig vernachlässigen kannst - sie sind einfach nur extrem ungewöhnlich, unangenehm und auffällig, ein kurzer Spaziergang an der Straße entlang dürfte aber westenlich schädlicher für die Ohren sein.

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Hey, einmal 24h tragen reicht leider nicht dauerhaft aus, weil die Zähne sich im Knochen verankern müssen. Wenn du sie 24h trägst, sind die Zähne zwar kurzzeitig in der richtigen Position, aber wenn du sie dazwischen lange Zeit nicht trägst, werden sie sich schon in der schiefen Position gefestigt haben.

Du solltest die lose Zahnspange möglichst für eine möglichst lange Phase ( meherere Wochen) 24h am Tag tragen, damit sie sich dauerhaft an die neue Position gewöhnen und dann, wenn sie dort bleiben, reicht es, wenn du sie nachmittags und nachts trägst :)

Sollten sie gar nicht mehr so bleiben wollen, solltest du einen Termin machen und evtl. eine neue lose Zahnspange bekommen oder die aktuelle angepasst bekommen.

Ich hab auch schon viel durch, was das thema Zahnspangen (speziell lose) angeht :D

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Trefft euch! Es handelt sich bei der Maßnahme ja um eine recht abstrakte Präventivmaßnahme für eine große Masse. Im Einzelfall ist eine Ansteckung gar nicht so wahrscheinlich, wie man vielleicht denkt. Derzeit dürften (je nach Dunkelziffer) etwa nur 0,1% der Bevölkerung infiziert sein, d.h., das Risiko, dass euch etwas passiert, ist außerordentlich gering. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Infizierter im Schnitt nur eine weitere Person derzeit ansteckt - und da fallen auch die drunter, die sehr unachtsam sind.

Ich finde, hier sollte man den Nutzen und das Schaden genau abwiegen. Hier steht eure Beziehung und eure psychische Gesundheit auf dem Spiel, bitte geht damit nicht leichtfertig um, nur, um eine Kurve flach zu halten, mit der ihr in nächster Zeit ohnehin nicht viel zu tun habt (weil ihr wahrscheinlich keinen Kontakt zu Infizierten haben werdet)

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Ich verstehe nicht ganz, warum du sauer bist. Ist es, weil sie einen Hund hat, der zu wenig Auslauf bekommt? Da würde ich sagen, dass das doch gut gelöst ist, dass deine Mutter ihr ein bisschen hilft. Den man muss finde ich alle Seiten bedenken: Der Hund wird nach dem Tod für deine Oma ein wichtiger Halt sein und sie psychisch sehr stützen. Insofern finde ich das eigentlich eine sehr schöne Lösung.

Falls es wegen der Ausganggsperre ist und du auf deine Mutter sauer bist: Dann finde ich, sofern man ein wenig vorsichtig ist, ist es auch nicht allzuschlimm, weil der Nutzen ein extrem hoher ist. In einigen Bundesländern sind Besuche von Alten und Hilfsbedürftigen ausdrücklich erlaubt.

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Die Rohre sind oft nicht direkt eingemauert und laufen durch Schächte. Während Wände so massiv sind, dass sie den Schall "schlucken" (also er vermutlich in Wärme umgewandelt wird und sich breit verteilt), leiten die viel leichteren und beweglicheren Rohre den Schall viel weiter und auch direkt in die Wohnungen hinein. Ein bisschen so wie beim Dosentelefon mit der Schnur.

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5 Liter am Tag, wenn aus Gewohnheit getrunken werden und nicht durch einen anderen Flüssigkeitsverlust (Schwitzen etc) erklärt werden können, können schon zu viel sein und zu einer "Wasservergiftung" führen, was meines Wissens nach zu stark verdünntes Blut und zu niedriges Natrium im Blut bedeutet, es könnten langfristig auch Nierenprobleme auftreten.

Wenn es also nur eine Gewöhnungssache ist, würde ich es mir abgewöhnen. Allerdings gibt es mehrere Ursachen, die zu Wasserverlusten über die Niere führen können, die dann als Folge einen Durst erzeugen, der auch unbedingt gestillt werden muss. In diesem Fall wäre weniger Trinken sogar gefährlich. Ich spreche von Diabetes Insipidus (renal/zentral) und Mellitus (Typ 1/2).

Wenn du "mindestens" 5 Liter trinkst, würde ich das abklären lassen, was zum Glück recht einfach mit einer Blutuntersuchung funktioniert (Bei Diabetes Insipidus wird manchmal ein Durstversuch gemacht). Sollte da nichts herauskommen, würde ich dir raten, die Trinkmenge etwas zu reduzieren, und zwar so, dass der Urin tagsüber hellgelb ist. Wenn du merkst, er ist (abgesehen vom Morgenurin) stark gelb bis orange, hast du zu wenig getrunken, wenn er klar wie Wasser ist, hast du zu viel getrunken.

Gute Besserung :)

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Spontan fällt mir da Juuuport ein, da kann man (unter professioneller Aufsicht von Psychologen und Sozialpädagogen) jugendliche Beraten (sofern du selbst jugendlich bist). Die kannst du ja mal anschreiben :)

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Wenn eine gewisse Eingangsspannung beim Neuron überschritten wird, setzt sich eine Kaskade in Gang, die ein Elektrisches Signal immer weiter überträgt, bis es zu allen benachbarten Neuronen gelangt (guck mal unter Aktionspotential nach).

Wie stark diese Eingangsspannung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Erstmal, wie stark die Verbindung von Neuron ist, von der das Eingangssignal stammt (siehe synaptisches Gewicht), dann, wie andere Signale zeitlich zusammen eintreffen. Je schneller Signale von anderen Neuronen eintreffen, je stärker die Verbindung ist und je gleichzeitiger Signale eingehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Spannung im empfangenden Neuron einen kritischen Schwellwert überschreitet, bei dem die Kettenreaktion in Gang gerät und endlang des Neurons über das Axon zu nachgeschalteten Neuronen wandert. Dort passiert dann das gleiche Spiel.

Wichtig dabei ist zu beachten, dass nicht nur positive Ladungen eingehen können, sondern auch negative (das sind dann hemmende Signale), die dann verhindern können, dass ein Aktionspotential ausgelöst wird.

Dazu wird die Wahrscheinlichkeit modifiziert, indem verschiedene Rezeptoren an den Neuronen auf verschiedene Botenstoffe reagieren und das Vorkommen dieser Botenstoffe außerhalb der Nervenzellen die Wahrscheinlichkeit für ein Andocken erhöhen oder verringern, so dass ganze Gruppen von Neuronen gleichzeitig beeinflusst werden können.

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Hey :)

Meiner Erfahrung nach wollen die meisten Ärzte selbst die Entdecker der Beschwerden sein und das Gespräch führen und reagieren deshalb auf besonders differenzierte und ausführliche Beschwerdebeschreibungen allergisch (z.B. mit Psychosomatik-Vorwürfen etc.)

Das gilt allerdings nicht für alle Ärzte, manche sind da auch sehr nah am Patienten und sehr interessiert.

Deswegen wäre meine Empfehlung, nur so wenig und so relevante Information wie möglich zu präsentieren, die der Arzt sehr schnell erfassen kann, so dass er das Gefühl hat, dann mit gezielten Nachfragen besonders eigenständig die Diagnose zu finden.

Ich würde einfach auf einen kleinen Zettel, den du in aller Ruhe zu Hause schreibst, die relevantesten Symptome, stichpunktartig und zeitlich geordnet (am besten nicht mehr als etwa 5!) vorlegen, samt Existenzdauer und Auslöser, ihm den Zettel geben und den Rest erfragen lassen (z.B. die Voruntersuchungen). Auch würde ich die Symptome nicht zu detailliert beschreiben, denn das provoziert oft den Reflex, den Patienten als zu fokussiert auf den Körper einzusortieren.

Wenn du dann merkst, dass er extrem interessiert ist und alle Details wissen willst, kannst du sie ja immernoch erzählen, aber ich würde dem Arzt die Führung nicht rauben, einfach, um diesen Abwehrreflex zu vermeiden, durch den du dann am Ende ergebnislos die Praxis verlässt.

Ich wünsche viel Erfolg und gute Besserung. Ich würde mich freuen, wenn du rückmelden könntest, was du gemacht hast und wie es funktioniert hat :)

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Hey, ich hab auch Erfahrungen gesammelt, was das Essen mit Aufbiss und lauter Plastik im Mund angeht.

Am Anfang dachte ich auch, es ist absolut nicht möglich, sich daran zu gewöhnen und ich wollte sie auch zum essen raushaben. Aber tatsächlich kann man sich doch gewöhnen (: Es dauert ein paar Tage bis Wochen, aber dann merkt man es gar nicht.

Der Trick, der bei mir am besten funktioniert hat: Nicht extra wenig in den Mund nehmen, sondern extra viel! :D Klingt erstmal eigenartig, aber so wirkt das viele Plastik viel weniger groß und du triffst immer etwas zu essen.

Und nein, ich würde sie auf keinen Fall zum essen raustun, weil sie ja grade beim Zubeißen schützen soll.

Kannst ja mal berichten, wie es nach ein paar Mal essen sich entwickelt hat :)

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Wenn ich Arbeitgeberin wäre und möglichst funktionelle Mitarbeiter haben würde, die viel Profit bringen würde ich so jemanden vielleicht einstellen.

Privat würde ich mit so jemandem wohl nichts zu tun haben wollen, weil diese Person wohl eher unangenehm im Kontakt ist und man öfter Stress mit ihr haben würde.

Oberflächlich betrachtet finde ich die Funktionalität beeindruckend, genauer betrachtet sehe ich viele Probleme und sehr viel Unzufriedenheit (bis hin zu psychischer Krankheit) bei dieser Person und ihrem Umfeld.

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Hm, dieser Effekt ist mir nicht bekannt, ich kenne nur 2 Umgekehrte Effekte:

Reaktanz macht Dinge attraktiv, die verboten oder verweigert werden,

Der Korrumpierungseffekt macht Dinge unattraktiv, die belohnt werden, aber ohnehin vorher schon freiwillig gewollt waren.

Das einzige, wie ich mir das erklären könnte, wäre ein (maladaptives) Schema, das einmal gelernt wurde (durch die Eltern), später aber nicht mehr von Nutzen ist und sich auf diesem Wege nachteilhaft aufs Leben auswirkt.

Vielleicht findet ja jemand noch eine bessere Antwort :)

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Ich vermute, du hast eine (komplexe) posttraumatische Belastungsstörung davongetragen, zumindest würde das, was du erlebt hast, locker dazu ausreichen.

Mein Rat wäre, dass du in eine Trauma-Therapie gehst, also eine Psychotherapie, die sich auf das Thema Trauma spezialisiert hat.

Ich wünsche gute Besserung!

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Auf dem Foto sieht man es nicht, aber ich schätze mal, dass du beim Neurologen gestikuliert hast und deine Muskeln im Gesicht angespannt hast. Da kann das dann viel eher aufallen, wenn man eine Gesichtslähmung hat. Allerdings ist auch eine gewisse Asymmetrie normal, die manchmal als Lähmung missinterpretiert wird - hab ich schon erlebt.

Stell mal ein Bild rein, wo du stark lächelst, die Nase Rümpfst und einen Pfeifmund machst, da dürfte man es deutlich besser erkennen.

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Meinst du den CO2-Rechner oder die Anzahl der Erden, die man bräuchte? Hab beide gemacht. Beim CO2-Rechner kam irgendwas zwischen 5 und 6 Tonnen raus, was recht viel ist, aber im Vergleich zum deutschen Durchschnitt wohl recht gut.

Und bei den Erden kamen glaub ich 1,3 oder 1,6 raus :\

Das Problem ist, wenn man in einem westlichen Land lebt, dass man unter gewisse Mindestwerte (die immernoch viel zu hoch sind für unseren Planeten) kaum drunter kommt, selbst, wenn man kein Geld ausgibt und im Wald von Pilzen lebt, allein, weil der Staat für einen schon gewisse schädliche Aufgaben übernimmt (Infrastruktur etc). Wenn du dann noch dein Leben materiell versorgst, bist du schnell in einem Planetenunverträglichen bereich.

Was kam bei dir so raus?

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Legal

Ich kiffe nicht und stehe der Droge auch etwas kritischer gegenüber, bin aber trotzdem für eine Legalisierung. Das liegt daran, dass man ansonsten den Schwarzmarkt finanziert und nicht kontrollieren kann, was die Leute rauchen, die ja nunmal so oder so das Gras rauchen wollen.

Welche Risiken es mit sich bringt, wissen ja die meisten eh, und ich finde, wenn jemand das dann trotzdem machen will, ist es seine eigene Freiheit. Ein Verbot richtet meiner Vermutung nach wesentlich mehr Schaden an und ist nicht zu rechtfertigen, wenn andere brandgefährliche Drogen wie Alkohol gleichzeitig legal sind.

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Ich bin nicht absolut sicher, aber wenn "schweres Fach" nicht ein eigenständiger Begriff ist (was eben der Fall ist), müsste ein Komma hinkommen, weil es dann eine Aufzählung wird. Also das graue, schwere Fach.

Wenn du jetzt einen Fluss hast, der der breite Fluss genannt wird, könntest du z.B. schreiben: der schöne breite Fluss. Aber warte lieber noch ein paar Antworten ab :D

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Hey :)

Ich hatte auch schon eine Rücken-MRT und ich will ehrlich sein: Angenehm fand ich es nicht.

Man ist aber zu jedem Zeitpunkt frei von Gefahr, kann den Scan jederzeit abbrechen, hat eine direkte Sprechverbindung zum Nachbarraum, wo die Leute permanent sitzen, die einen sofort per Tastendruck aus der Röhre holen können. Theoretisch könntest du sogar einfach rausklettern (was ich wegen der empfindlichen Technik aber nicht empfehlen würde :D)

Wenn der Rücken gescannt wird, ist der Kopf eigentlich immer auch in der Röhre, weil (soweit ich weiß) der Scan in der Mitte der Röhre stattfindet.

Was mir geholfen hat, war die Vorstellung, dass ich auf einer Massageliege oder einer Sonnenbank liege, weil der Rücken warm wurde und das Gerät auch vibriert und etwas rüttelt. Vielleicht hilft dir das auch :)

Wenn es zu schlimm wird, kannst du darüber nachdenken, dir eine kleine Menge Tavor (o.ä.) geben zu lassen. Die Leute dort haben Erfahrung mit solchen Ängsten. Das würde dann reichen, um dich etwas gelassen zu stimmen, aber trotzdem voll unter Kontrolle zu bleiben.

Wenn es dir trotz allem zu unangenehm wird, brich lieber den Scan ab und stress dich nicht rein. Es gibt auch offene MRTs ohne Röhre, oder du probierst es dann halt mit Beruhigungsmittel nochmal.

Alles Gute und gib gern mal einen Kommentar ab, wie es war :)

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Rechtlich gesehen macht es (soweit ich weiß) keinen Unterschied. Aber mach dir bewusst, dass Menschen das Urteil fällen und es teilweise für ein und die selbe Tat eine große Bandbreite an Urteilen gibt.

Selbst, wenn man Richter nur einen Würfel vor der Urteilsfällung werfen lässt, beeinflusst die Anzahl der Würfelaugen sein Urteil (dazu gibt es Studien :D). Auch die Attraktivität von Täter/Opfer beeinflusst das Urteil. Naja, und vermutlich auch, wie gut dem Richter/Staatsanwalt das Frühstück am Morgen geschmeckt hat.

Mach dir also bewusst, wenn du vor hast, ein Mädchen zu schlagen :D, dass in diesem Fall das Geschlecht schon eine Rolle spielen kann, auch, wenn es nicht im Gesetzbuch steht.

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Was genau meinst du denn damit, dass du nicht drauf verzichten kannst? Meinst du damit gesundheitliche Gründe? (Soweit ich weiß, gibt es kaum Krankheiten, bei denen man auf Fleisch tatsächlich angewiesen ist). Falls du damit meintest, dass du es dir nicht vorstellen kannst, weil du es gewöhnt bist und so sehr magst, kommt hier meine Antwort: :D

Ich würde zunächst so vorgehen, dass du dir nicht so einen knallharten kategorischen Wechsel auferlegst. Damit meine ich, dass auch eine Reduktion schon einen Vorteil hat (je nach dem, warum du es tust), und je mehr du reduzierst, desto größer ist der Effekt.

So kannst du dich entspannt rantasten und erstmal in Ruhe leckeres Essen finden, das dir gut schmeckt, dich satt macht und bei dem du mit gutem Gewissen auch mal ein Fleischgericht weglassen kannst. Und je mehr Erfahrungen du in dem Bereich sammelst, desto einfacher wird es. Ich habe schon von vielen Leuten gehört, die überhaupt erst Spaß am Kochen und Essen entwickelt haben, nachdem sie sich vegetarisch oder vegan ernährt haben und zuvor nur Fertiggerichte gegessen haben.

Wenn du dann irgendwann eine Sammlung an leckeren Gerichten und Möglichkeiten zum Essengehen aufgebaut hast, fällt es dir wahrscheinlich ziemlich leicht, einfach das Fleisch komplett wegzulassen, wenn du das willst, weil der Geschmack sich ja auch recht einfach umgewöhnen lässt. Wahrscheinlich kannst du dir dann nicht mehr vorstellen, auf deine neu entdeckten Essen zu verzichten :D

Ich wünsche viel Erfolg!

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Hey :)

Also klar, erstmal würde ich natürlich aufhören, aktiv rauchen. Das ist ja, wie du schon gemerkt hast, machbar. Das Problem wird wahrscheinlich, wie bei vielen, eher das dauerhafte Durchhalten sein, denn Motivation lässt sich oft nicht besonders lange aufrechterhalten, und wie du schon schreibst, dann kommen auch mal schlechtere Zeiten und dann kickt die Konditionierung rein...

Was ich halt immer und immer wieder höre, ist, dass Leute durchs Trinken mit dem Rauchen anfangen, und, genau wie du es beschreibst, dann schleichend reinrutschen. Mir persönlich würde das Nichtrauchen und die Gesundheit so viel wert sein, dass ich mich auch einfach nicht mehr betrinken würde (win-win), aber weiß nicht, ob du dir das zutrauen würdest.

Ich denke, für den Langzeiterfolg ist es wichtig, eine vorteilhafte Ersatzbefriedigung zu finden, auf die das Gehirn in schweren Zeiten zurückgreifen kann - und diese dauerhaft zu etablieren. Eine Freundin von mir hat erfolgreich aufgehört, in dem sie Sport gemacht hat und nur noch Fahrrad gefahren ist, gleichzeitig mit dem Aufhören. Nach dem körperlichen Entzug ging es ihr so richtig gut und sie brauchte überhaupt nicht mehr das Rauchen. Wäre das was für dich oder z.B. ein neues Hobby, das richtig Spaß macht und wo du dich richtig auslassen kannst?

Weiß nicht, ob dir das geholfen hat, aber ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen :)

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Hey :)

Die Heilung des Lochs dauert richtig lange, viele Wochen oder sogar mehrere Monate. Bei mir hat es glaub ich fast ein halbes Jahr gedauert, bis kein Loch mehr zu sehen war.

Zu dieser Füllung fallen mir 2 Sachen ein: Entweder, es haben sich Essensreste verfangen, die dort schwer rausgehen. Dazu würde ich dir empfehlen, eine Spritze (möglichst groß, ohne Nadel) in der Apotheke zu holen, diese mit Wasser aufzufüllen und das Loch damit zu spülen. Oder aber, es ist der Wundpropf, der die Wunde noch einige Wochen lang auffüllt und durchaus mal eklig schmecken kann. Es ist allerdings gut, wenn der noch bleibt, weil er den Knochen und die Wunde schützt.

Sollten die Schmerzen aber unangenehm oder pochend werden oder solltest du dich krank fühlen (oder generell zu beunruhigt wegen der Sache sein), würde ich dir raten, zum Zahnarzt zu gehen. Der kann innerhalb von Sekunden sagen, was los ist. Die Behandlung, sollte dort etwas nicht stimmen, ist auch nicht schlimm (z.B. ausspülen oder ein lokales Antibiotikum reinfüllen).

Gute Besserung :)

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Hey :) Ich halte da mehrere Varianten für denkbar:

Fieber hat einen starken Einfluss aufs Gehirn, was z.B. Überregung angeht. Viele Leute bekommen furchtbare Fieberträume (so auch ich) sind total berühungsempfindlich, teilweise kann es sogar zu Verwirrungszuständen und Halluzinationen kommen (eher bei hohem Fieber).

Außerdem kann Fieber natürlich auch ängstlich machen, weil es einen Kontrollverlust bedeutet, den viele Menschen besorgniserregend finden. In der Regel steckt ja auch eine Krankheit dahinter, die auch beängstigend sein kann.

Wenn du also alle Menschen mit Fieber nach ihrer Ängstlichkeit befragen würdest, würdest du wohl einen höheren Wert erhalten als bei allen Leuten ohne Fieber :D

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Hey :)

Ich finde auch nicht, dass das nach Panikattacke klingt, eher wie eine Blutdruckentgleisung, etwas Hormonelles o.Ä.. Ist es denn seitdem stabil? An einen Herzinfarkt würde ich allerdings auch nicht gleich denken.

Hast du zu wenig Wasser getrunken, hast du ungewöhnlich Sport gemacht, einen Infekt, Fieber, eine allergische Reaktion, Nahrungsmittelunverträglichkeit, bist du in der Pubertät? Da könnte ich mir vorstellen, dass das mal vorkommt.

War es einmalig bisher? In diesem Fall würde ich dir fast raten, abzuwarten, ob es nochmal passiert, weil ich mir vorstellen könnte, dass ein Arzt (wenn es zur Zeit wieder zurückgebildet ist) nichts findet oder auf irgendetwas Falsches tippt, was dich unnötig beunruhigt oder verletzt (z.B. sagen viele, man würde sich die Dinge einbilden).

Wenn es nicht vollständig weg ist oder gar wiederkommt, würde ich dagegen nicht lange zögern.

Gute Besserung bzw. keine weiteren Rückfälle wünsche ich :)

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Hey :)

Ich kann mir vorstellen, dass es einen geringfügigen Unterschied gibt, was die Auswirkung der Gesundheit auf deinen Körper hat - doch glaube ich erstens nicht, dass dieser Unterschied bekannt ist und außerdem wird er so vernachlässigbar sein, dass es gesundheitsschädlicher ist, sich wegen dieser Entscheidung zu stressen.

Beide Getränke haben keinen mir bekannten Nutzen auf den Körper und stellen eher eine Belastung dar, so dass ich sagen würde: Wenn du gar nicht verzichten willst, entscheide nach Geschmack!

Solltest du auf deine Gesundheit achten wollen, würde ich beide Getränke gleichermaßen nicht empfehlen.

Es ist ein wenig so, als ob jemand wissen möchte, ob ein Unfall mit einem BMW oder einem Audi gesundheitsschädlicher ist, weil er wegen seines Gesundheitsbewusstseins die weniger schädliche Marke wählen will. Vielleicht gibt es sogar einen Unterschied, doch sollte der Rat dann natürlich primär lauten, lieber generell keinen Unfall zu bauen :D

Und zur optimalen Menge: 0 ml!

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Huhu :)

Habe mitbekommen, dass du mehrere Fragen zu deinem Herzen gestellt hast. Dazu fällt mir ein Gedanke ein:

Ein Herzproblem ist doch nur deswegen relevant, weil es Leid oder gar Tod verursachen kann. Nicht vorhandene Herzprobleme zu haben sorgt also dafür, dass man (in dieser Hinsicht) frei von Leid und Tod ist, und es ist durchaus sinnvoll, dafür zu kämpfen.

Du hast ja inzwischen sehr häufig schon gelesen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass du ein Herzleiden hast. Nun erlebst du aber (vermutlich) dennoch ganz schön viel Leid durch diese Sorge und den Fokus auf ein mögliches Herzproblem - also genau das, was eigentlich verhindert werden sollte.

Wäre es deswegen nicht das Klügste, dieses blöde Herz einfach zu ignorieren, weil du am Ende durch die Sorge viel mehr leidest als durch ein extrem unwahrscheinliches Herzproblem? Sonst bist du am Ende im hohen Alter alt und gebrechlich und hast dein ganzes Leben mit Sorgen vergeudet, obwohl du doch eigentlich genau das Gegenteil wolltest.

Wenn du ein Herzproblem bekommst, merkst du das in diesem Moment schon sehr deutlich und kannst dich ja dann ausgiebig damit beschäftigen, wenn es so weit ist, aber davor würde ich dir raten, dich aufs restliche Leben zu fokussieren.

Falls du überhaupt gar nicht abschalten kannst und die starke Sorge eigentlich ganz woanders her kommt, kannst du ja mal ein Probgespräch bei einer Psychotherapie ausmachen, die genauer einschätzen kann, ob dir das hilft.

Gute Besserung und ein lebenslanges gesundes Herz wünsche ich :D Ich hoffe, meine Gedanken haben dir ein wenig geholfen.

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Hey, ich kenne das auch. Es entsteht z.B. durch husten oder intensives Räuspern. Oft ist es nur ein Hickser und verschwindet dann wieder, manchmal entsteht Schluckauf. Bei mir hilft es, nach dem ersten Hickser möglichst nicht mehr zu husten und ganz langsam und tief zu atmen, dann wird schlimmeres verhindert.

Ob es normal ist, weiß ich nicht, aber jetzt sind wir schonmal 2 :D

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Hi :)

Leider ist meine Erfahrung, dass unterschiedliche Kieferorthopäden oft extrem unterschiedliche Pläne haben. Wenn du noch zwei weitere fragst, hast du bestimmt noch mehr Möglichkeiten zur Auswahl. Immerhin hat deiner dir die Wahl gelassen, man hört aber trotzdem durch, in welche Richtung er lieber behandeln möchte.

Natürlich kann keiner aus der Ferne sagen, was in deinem Fall das Beste ist, aber ich denke, wenn es irgendwie ohne Zahnentfernung geht, würde ich das bevorzugen, denn diese Zähne sind für immer weg. Dazu ist das Ziehen (und die Wundheilung) auch sehr unangenehm, Wunden können sich fies entzünden etc.

Mir selbst wurde ein Zahn für die feste Zahnspange gezogen. Es war unangenehm und hat sehr lange (über ein Jahr) gedauert, bis die anderen Zähne "aufgerückt" sind. Während dieser Zeit hatte ich enorme Zahnlücken bei den Schneidezähnen. Die letzten Lücken waren erst nach 2 Jahren geschlossen.

Also ich würde es ohne Zähneziehen probieren, wenn du schon die Wahl hast. Ganz unabhängig von der Einstellung deiner Eltern. :)

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Lockere Zahnspange besser

Ich schätze mal, du möchtest wissen, welche Zahnspangen wir persönlich angenehmer finden (unter der Voraussetzung, dass beide Arten ihren Job erfüllen).

Dann würde ich sagen: Die Lockere! Es stimmt zwar, dass man sie viel schneller vergisst, aber die Feste fand ich unangenehm kratzig und zum Zähneputzen kann man sie nicht rausnehmen. Was mich an losen Zahnspangen stört: Man kann oft nicht gut reden damit und nimmt sie deswegen unter Leuten raus, weswegen man nie richtig reden lernt... (Teufelskreis)

Am besten wäre es glaube ich, man würde die losen eine Weile lang fest einsetzen (zum Gewöhnen) und dann lose weitertragen :D

Wie ist es bei dir?

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