Ist es normal, dass ein Vater sein Kind runtermacht?

Egal was ich mache, es ist falsch für ihn. Er ist sehr altmodisch und ich anders und das passt ihm null, deshalb kann ich mir immer meine Fehler anhören die er mir jedes mal sagt und mich runtermacht. Ich habe noch nie erlebt, dass er mich jemals wegen etwas gelobt hat. Wenn wir diskutieren verfällt er in sein Element und kommt mich mit Vorwürfen. Ich wäre ein Reinfall, er hätte mich umsonst bis zu diesem Alter erzogen. Er will mich jedes mal ändern. Was meint ihr? Ich trinke kein Alkohol, ich nehme keine D.rogen, ich wickel niemanden um den Finger, ich mache eine Ausbildung und bin nicht faul, ich mache den Haushalt etc. Bin ich keine gute Tochter? Nie war er mal stolz auf mich und sah, wie schwer manches auch für mich ist. Ich kann mir nur anhören, wie unpassend und schlecht ich bin. Das ich keine enge Beziehung zu den Leuten habe, bei denen er sich wünscht, dass ich mit den eng wäre, also Familie, aber die meisten in meiner Familie passen nicht zu meiner Art. Soll ich dann jedes mal in eine Rolle springen, damit ich mich mit ihnen verstehe? Er will, dass ich komplett anders bin, als ich es bin. Er Kann es nicht akzeptieren, dass ich Freunde und einen wundervollen Freund hab, die mich so annehmen wie ich bin und nicht permanent versuchen mich zu verbiegen. Warum sonst ist die Beziehung zu mein Vater so kalt? Weil ich neben ihm nicht sein kann, wie ich bin. Ich halte mich deshalb meistens fern von ihm. Selbst wenn ich ihn direkt sage, dass ich mich runtergemacht fühle, sieht er es nicht ein.

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Wie kann ich solch unnötige Gedanken loswerden?

Also ich hab in letzter bemerkt das irgendwie was nicht stimmt. Ich übertreibe Dinge in meinem Kopf, die ich vorher nicht einmal wahrgenommen hab. Ich habe mal was von Zwangsstörungen gehört aber ich weiss nicht ob ich sowas hab. Ich gebe mal paar Beispiele: z.B beim abwaschen, ich hab das Gefühl ich müsste den Schwamm nachdem ich ihn für den Herd benutzt hab zum sauber machen, danach nochmals mit neuem Spülmittel reinigen, obwohl auf dem Herd kaum etwas war, dass es nötig wäre, den Schwamm so dermaßen zu reinigen. Ich weiss es, aber trotzdem macht es ne Unruhe in mir. Dann tuhe ich es doch. Es ist aber Verschwendung von Wasser, Zeit und Geld, aber trotzdem sagt irgendwas, nein mach es trotzdem. Es ist irgendwie zur Gewohnheit geworden. Oder abends beim Zähne putzen, früher tat ich es einmal, jetzt zwei mal, manchmal auch drei mal, weil ich sonst das Gefühl hab, dass es sich nicht genügend frisch anfühlt. Ich war vorher nie so empfindlich und sensibel auf viele Dinge, ich weiss nicht woher das kommt und entstanden ist. Auf jeden Fall verschwende ich für solch sinnlose Sachen unnötige Zeit. An manchen Tagen, ist mir alles egal und diese Gedanken verschwinden fast ganz, aber dann kommt ein Tag, wo das wieder so ist. Meistens sind diese Gedanken am ausgeprägtesten, wenn ich sehr gestresst und überfordert bin. Aber an so Tagen, wo ich friedlich bin, sehe ich alles viel angenehmer. Kommt auch manchmal auf meine Lust und Laune an. Irgendwie passt mein logisches denken mit meinem Wille nicht zusammen?! Was ist das? Wie kann ich das loswerden, und mir denken, ach wenn du es nicht tust, ist es auch nicht schlimm?

Danke schonmal im voraus.

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Ich komme mir wie eine Last für meine Familie vor, wie soll ich mich verhalten?

Ich wohne mit meinem Vater alleine, weil meine Mutter schon vor 10 Jahren gestorben ist. Ich bin jetzt 19 und wohne noch mit meinem Vater und mache eine schulische Ausbildung wo man natürlich kein Geld verdient. Ich habe langsam das Gefühl, dass ich wie eine Last für mein Vater bin, weil er arbeitet und schon älter geworden ist. Selbst wenn es nur einmal gemeinsam etwas draußen essen ist oder ein Einkauf für zuhause, er ist ununterbrochen gestresst und hektisch und lässt seinen Stress und Zeitdruck an mir aus, obwohl er viel relaxter sein könnte. Alles soll nur schnell gehen damit "meine" obwohl ein Einkauf für zuhause für alle ist oder wenn man draußen was isst, schnell vorbei sind und er sich um seine Sachen kümmern kann. Und in diesem Stress quatscht er mich voll bis zum geht nicht mehr und wir fangen heftig an zu diskutieren. Bei ihm gibt es keine Einsicht, ich bin immer diejenige die alles falsch macht und kein Verständnis aufbringt. Diese zwei Sachen, sind die einzigen Dinge die ich mal überhaupt mit meinem papa zusammen mache aber das ist ihm doch nur eine last. Er setzt sich immer nur unter Druck und macht aus einer fliege einen Elefanten. Ich kriege langsam Kopfschmerzen vom ganzen stress und wie er mich mit seinem stress einengt , ich habe langsam kein Bock mehr das mir jeden Tag die Laune dadurch zerstört wird. Ich muss mich auch alleine um so vieles kümmern, der Einkauf für zuhause ist das einzige wo ich ihn brauche damit er mir vielleicht bei den Tüten helfen kann, was anderes will ich nie von ihm. Ich bekomme eh BAföG und damit komme ich selbstständig halbwegs klar und wenn das Geld dann doch nicht bis zum Ende des monats reicht, traue ich mich nicht zu fragen, weil er mir dann einen 73738 ständigen Vortrag hält, weil ich nicht mit Geld umgehen kann. Er kann nie Verständnis aufbringen und bemitleidet sich nur selbst. Er tut mir auch sehr oft Leid aber wer denkt mal an mich? Ich bin 7/24 Stunden nur im Stress. Meine Freunde sind die jenigen die mir gut tun halbwegs. Was soll ich machen mit meinem Vater?

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Ich verstehe mich mit meinem Vater überhaupt nicht, warum?

Ich bin 19 Jahre alt (bin ein Mädchen, wenn das wichtig sein soll) und wohne mit meinem Vater seit 10 Jahren allein. Umso älter ich wurde, umso schlechter verstand ich mich mit meinem Vater. Egal was er tut, es nervt mich, ich weiß nicht warum! Bei allem mecker ich bei ihm und er bei mir. Mich nervt auch immer der Gedanke, an jemanden ständig gebunden zu sein, ich fühle mich immer eingeengt und habe das Gefühl das ich mich zu sehr unter Druck setzen lasse und kaum Spass an meiner Jugend hatte. Ich habe immer nur schlechte Laune und fühle mich allein und von der Welt vernachlässigt, obwohl eigentlich alles im allem normal ist, ich kann mir aber nicht erklären warum. Ok vielleicht hängt es mit dem Tod meiner Mutter zusammen. Sie starb als ich 9 war, aber an diese Sache habe ich mich schon extrem gewöhnt und traurig bin ich auch nicht mehr darüber. Ok, natürlich hätte ich auch gerne eine Mama die mir hilft, weil ich habe so viel Verantwortung und das belastet mich. Schule, Haushalt, Einkauf, kochen usw. Ich hab niemanden der mir hilft und wenn ich mich beschwere sagt mein Vater nur: du machst doch nix schweres und außerdem musst du es eh lernen und tun! Ach keine Ahnung, selbst wenn sich mein Vater mit mir normal unterhalten will, antworte ich immer pissig und genervt, weil ich nicht mal Lust auf eine Unterhaltung mit ihm habe, er versteht mich eh bei gar nix. Ausziehen kann ich nicht, sowas kommt bei meiner Familie nicht mal in Frage, außer man heiratet.

Kann das alles auch daran liegen, weil man einfach viel zu lange miteinander gelebt hat oder was könnten die Ursachen sein?

Kinder, Familie, Stress, Beziehung, Vater
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