Die Astrophysik (womöglich die Wissenschaft im Allgemeinen) hat mehr Fragen als Antworten.

Das liegt unter anderem daran, dass man sich keine Antworten ausdenkt, sondern offen zugibt, dass wir es mit unserem heutigen Wissensstand noch nicht sagen können.

Wichtig ist es aber immer weiter Fragen zu stellen und immer neugierig zu bleiben. :)

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Sehr anekdotisch hier, aber ich glaube doch relevant. :)

Im April wurde ich vegan und habe etwa 47-50 kg gewogen. Im August habe ich mich dazu entschlossen zuzunehmen. Seit dem Januar wiege ich 56-59kg und bin sehr glücklich damit. (Ich wiege mich nicht oft, deshalb die großen Gewichsbereiche.)

Wenn man zuvor viel Fast Food aß und dann auf vegan umsteigt, kann es sein, dass man abnimmt. Man kann aber vegan auch heftig zunehmen. :)

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Seht ihr das Üben von Kritik allgemein als kulturelle Errungenschaft der Aufklärung in Gefahr? Was bedeutet das für die Demokratie und die Meinungsbildung?

Ich habe das Üben von Kritik an Ideologien, Prozessen, politischen Themen oder Institutionen immer als einen Teil der Aufklärung betrachtet und diese kulturelle Errungenschaft sehr bewundert. Sei es die Kritik am Marxismus, Christentum oder gar ganz konkret an der katholischen Kirche. Die Kritik als Teil der Aufklärung, der Meinungsfreiheit, als wesentlicher Bestandteil der Meinungsbildung und als besonderes Merkmal der parlamentarischen Diskussionskultur und der erlesenen europäischen Zivilisation. Auch die Wissenschaft entwickelt sich durch Kritik ständig weiter und ich muss mit Bedauern feststellen, dass wir hier in Deutschland eine Art "umgekehrte Aufklärung" durchleben.

Es gibt anscheinend Themen, die nicht mehr kritisiert werden dürfen, ohne einen übertriebenen Shitstorm an Hass auszulösen, dass es regelrecht durch meinen Monitor trieft und geifert.

Der Buddhismus lehrt, sich selbst zu hinterfragen und somit lernt jeder Buddhist, die Welt kritisch zu betrachten und ein kritisches Denken zu entwickeln. Der Buddhismus lehrt auch, den Hass als ein Übel in der Welt zu betrachten, das bekämpft werden soll.

Folgende Themen können meiner Meinung nach anscheinend nicht mehr kritisiert werden, ohne viel Hass zu erzeugen: Islam, Feminismus und die Multikulti-Ideologie.

Warum genießen diese Ideologien einen solchen Sonderstatus? Kennt ihr noch weitere Ideologien, die nicht kritisiert werden "sollten"? Findet ihr das nicht bedenklich, wenn Gegenmeinungen nicht mehr der europäischen Diskussionskultur entsprechend zugelassen werden, um so zu einer möglichst objektiven Meinungsbildung beizutragen? Was bedeutet das für die Demokratie und die Zukunft Europas?

Über kritische Literaturempfehlungen zu den Themen Feminismus und Multikulti würde ich mich sehr freuen.

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Was hältst Du von der Tatsache, dass du gerade Kritik verübst und ich Kritik an Deiner Meinung verüben kann?

Folgende Themen können meiner Meinung nach anscheinend nicht mehr kritisiert werden, ohne viel Hass zu erzeugen: Islam, Feminismus und die Multikulti-Ideologie.

Doch das klappt ganz gut, wenn man nicht von einer rassistischen/sexistischen Gesinnung kommt, sondern auf rationaler Ebene agiert. Ich hinterlasse hier Mal ein Video davon, wie es ablaufen sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=YWBKdL0kc68

Wenn sich jemand rassistisch, antisemitisch äußert usw., dann kann es gut sein, dass er/sie Kritik bekommt. Das bedeutet nicht, dass die Demokratie (oder Redefreiheit) gefährdet ist. Würde Kritik an einer Meinung nicht erlaubt sein, dann wäre sie doch in Gefahr, oder?

Anbei: Das Internet ist ein feindseliger Ort für Menschen aller politischer Gesinnungen. Jeder trifft Mal auf Beleidigungen, Shit Storms, Trolle, usw. Hat man ein bisschen Erfahrung mit den sozialen Medien, sollte man so etwas manchmal einfach erwarten (und ignorieren).

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Das ist bei jedem so :) Wir lernen die Muttersprache in frühen Jahren und entwickeln ein sehr gutes, instinktives Gefühl dafür, wie sie funktioniert.

Sprache macht Menschen menschlich und seit des den Menschen gibt, gibt es die wörtliche, komplexe Sprache. Wäre doch auch ein Nachteil, wenn man sich in der Muttersprache andauernd Gedanken darüber machen muss, wie die Grammatik funktioniert. Da hat unser Gehirn gute Arbeit geleistet und uns mit dem Sprachgefühl beschenkt. Wir können sie so gut benutzen, wie unseren Arm bewegen. Obwohl wir nie gelernt haben, wie die Muskelfasern und das Nervensystem das überhaupt bewerkstelligt.

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Homosexuell (auch wenn es ein bisschen komplexer ist als das). Siehe: https://youtu.be/PbBzhqJK3bg

Tipp: Ab ca. 17min kommen viele relevante Aspekte.

Und ja, leider muss man das ganze Video ansehen, um die Argumentation verstehen. Also keine voreiligen Schlüsse bevor man nicht alles gesehen hat.

Grundargumentation:

1) Trap = Schimpfwort für transsexuelle Frauen

2) Transsexuelle Frauen können sogar eine Vagina (Operation) und Brüste (Hormontherapie) haben und unterscheiden sich nur über ihre Chromosomen von biologischen Frauen.

3) Man steht sexuell auf weibliche Züge, nicht auf die Chromosomen.

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Als Ergänzung zu: @manutdfan

Ich kanns mir nur so erklären, dass Frauen bei Männern generell aufpassen müssen und ein wenig die Schutzmauer hochziehen

Wenn mich sehr spät abends bei Dunkelheit ein älterer, stärkerer, größerer Mann anspricht, während ich alleine an einer Bushaltestelle sitze, dann werde ich das Gespräch beenden und mich wegsetzen. Das hat nichts mit Freundlichkeit zu tun, sondern mit Angst.

Als ich denselben Mann in einem Café am Tag wieder getroffen habe, kamen wir gut miteinander ins Gespräch. Nur er war davon überzeugt, ich sei unfreundlich und kalt gewesen. Er hatte dafür kein Verständnis.

Ist ja klar. Er ist ja auch nie spät abends eine Frau gewesen, die alleine unterwegs ist.

Man muss sich manchmal der immens schweren Aufgabe stellen, sich für ein paar Sekunden lang in andere hineinzuversetzen.

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Das kommt ganz darauf an :)

Sie hatten keine Freiheiten: Um die Welt zu fliegen, schnell Mal in ein anderes Land zu fahren, Erdbeeren im Winter zu essen, bei Bedarf tausende Kleidungsstücke von Fast-Fashion zu besitzen, mit jemandem, der weit weg wohnt, über das Internet kommunizieren, ...

Und der Faktor "Gleichheit" finde ich nur relevant, wenn man alle Gesellschaftsgruppen mit einbezieht. Z.B. bringt es einem nicht sehr viel zu wissen, dass Männer untereinander allgemein gleich waren. Man fragt i.d.R. nach der ganzen Gesellschaft, also auch danach, ob Männer und Frauen allgemein gleich waren.

Auch ist "Gleichheit" an ganz unterschiedlichen Kriterien zu bewerten. Es gab ganz bestimmt Unterschiede in Reichtum und mangelnde Chancengleichheit.

So nebenbei: Wie frei war Sokrates als man ihn zu Tode verurteilt hatte, einfach nur weil die Mehrheit der Griechen dafür waren?

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Realistisches Ziel?

Hallo! Erstmal euch allen ein guten Rutsch!......

Zum Thema:

ich bin 17 Jahre alt & laufe schon seit einiger Zeit planlos durch die Gegend. 2019 hab ich mir allerdings ein Ziel vorgenommen und kann jedoch nicht ganz abschätzen ob das was realistisch ist oder sich das nur in Gedanken vorstellen lässt. Natürlich sind Träume zu schaffen wenn man daran hart arbeitet, jedoch aber nicht alle.

Ich bin schon eig. mein ganzes Leben lang übergewichtig. Ich selbst würde nicht sagen dass ich "fett" bin, aber schon mollig bzw. habe ich dicke Oberschenkel. Ich hatte im letzten Jahr 100 Anläufe gehabt mit Sport, Ernährung etc. und immer wieder abgebrochen. Ich möchte in diesem Jahr endlich an mir arbeiten und es zu einem tollen Jahr machen & es endlich schaffen die Kilos runter zu bekommen. Ich habe mir vorgenommen mit dem regelmäßigem Joggen/Laufen anzufangen. Ich habe mir ein Trainingsplan gemacht und möchte ins Laufen richtig einsteigen. Ich möchte zu einer richtigen Läuferin werden, an "Wettkämpfen" bzw. Rennen teilnehmen und einige Marathons mitlaufen können. Mir ist natürlich bewusst, dass das von heute auf morgen nicht möglich ist und es harte Arbeit ist und mich Disziplin,Ausdauer und Kraft kostet und es vielleicht (wenn nicht sogar) Jahre dauert. Aber ich will es schaffen und es ist einfach mein Ziel geworden. Ich weiß, momentan habe ich null Ausdauer & habe Übergewicht, aber ich will es schaffen. Bin mir nicht ganz sicher ob es "realistisch" ist oder es nur Träumerei ist. Was meint ihr? 😅

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100 Anläufe und wieder abgebrochen... ich würde dieses Mal so klein wie möglich anfangen, das aber konsequent durchhalten. So trainiert man auch seine Willensstärke und Ausdauer, an sich selbst zu arbeiten. Mach dir keine Sorgen, dass die Ziele die du dir setzt zu klein sind, denn solange du sie durchhältst ist das ein riesen Gewinn. Du kannst im Nachhinein immer dein Ziel übertreffen oder auf lange Frist dir größere Ziele setzen.

Wichtig ist: Am Ball bleiben und nicht abbrechen!

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Man träumt ja von allem möglichen. Dass mein Lehrer mein Zahnarzt ist, meine Klavierlehrerin meine Mutter, usw. Oft werden die Dinge, die das Gehirn verarbeitet, "kombiniert".

So nebenbei muss man nicht 100% hetero oder 100% homosexuell sein. Es gibt viele Zwischenstufen, die du auf der Kinsey Skala findest.

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Ich erinnere mich nicht sehr gut daran, deshalb solltest du das nochmals überprüfen. Wenn ich mich aber richtig erinnere, sind die Spermazellen mit dem Y Chromosom schneller, da das Y Chromosom kleiner ist, als das X Chromosom. Jedoch können die Spermien mit dem X Chromosom länger überleben.

Sex einige Tage vor dem Eisprung ist logischerweise wahrscheinlicher ein Mädchen als ein Junge (da die Spermazellen lange genug überleben, bis das Ei fruchtbar ist).

Sex während dem Eisprung eher ein Junge als ein Mädchen (da die Spermazellen schneller an das Ei gelangen).

Y Chromosom = männlich

X Chromosom = weiblich

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Ich habe in der Schule eine Hausarbeit über den Kaschmirkonflikt geschrieben. Weil es ein politisches Thema ist, habe ich zum Schluss widersprüchliche Quellen transparent gemacht. Es wurden die beiden Positionen des Kaschmirkonflikts unterschiedlich beschuldigt. Einmal z.B. entschied sich der Kronprinz freiwillig für den Einmarsch Indiens, in einer anderen Quelle hieß es, er habe es sich noch überlegt, und Indien sei plötzlich einmarschiert.

Solche Widersprüchlichkeiten sind ganz wichtig transparent zu machen. Sie sind inhaltlich wichtig. Sie sagen etwas über den Konflikt aus. Zum Beispiel ist die Rolle und Schuld Indiens anders einzuschätzen, je nach Quelle.

Ob Göring in Rosenheim oder in der Nähe von Rosenheim geboren wurde, ist so ziemlich egal. Es sagt nichts über Göring aus.

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Wo anders

Beeinflusst von der Kultur.

Im antiken Griechenland war ein kleiner Penis das Schönheitsideal. Es galt als "gepflegt", nicht viel "wackelt herum". (In Anbetracht der Tatsache, dass man teils öffentlich nackt kämpfte.)

Man schaue sich Michelangelos David an, der sich im Zuge der Renaissance auf die Antike (und die Schönheitsideale) bezog: https://de.wikipedia.org/wiki/David_(Michelangelo)#/media/File:%27David%27_by_Michelangelo_JBU0001.JPG

Es sind so nebenbei nicht nur Frauen, die dieses kulturelle Schönheitsideal bekräftigen, sondern auch Männer. (Und so nebenbei nicht alle Frauen.) Heutzutage gilt ein großer Penis als besonders "männlich". Der soziale Druck besonders "männlich" zu sein, wird oftmals von anderen Männern ausgeübt, nicht von Frauen.

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Wichtig ist nicht, was wir denken, sondern was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.

Du könntest ansonsten uns auch abstimmen lassen, ob Einstein mit seiner Relativitätstheorie recht hatte. Ist im Grunde dasselbe.

Grundlegend muss man sich im Klaren darüber sein, dass die natürliche Auslese über einen Zeitraum passiert, der unglaublich lang ist. Der allgemeine Konsens ist, dass wir uns seit weit vor der Sesshaftwerdung (vor etwa 10 000 Jahren) nicht weiter an die Umwelt angepasst haben. Wir sind immer noch genetisch soweit "identisch" mit dem Menschen, der als Jäger-und-Sammler in Gruppen von 50-150 Personen lebten. So langsam funktioniert die Evolution.

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Schaust du viel Fernsehen, bzw. liest du viele Nachrichten?

Die "Cultivation Theory" besagt, dass sich unser Bild von der Realität mit dem Konsum von Medien verändert. Wenn oft von Vergewaltigungen berichtet werden, oder wenn viele Vergewaltigungen in Serien/Filmen gezeigt werden (und beides trifft zu), tendieren regelmäßige Zuschauer dazu, die Gefahr der Vergewaltigung zu überschätzen.

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Das alleine ist keine psychische Krankheit. Du müsstest andere Symptome nennen. Auf was genau beziehen sich diese Komplexe? Wie zum Beispiel ist dein Sozialverhalten? Wie denkst du über dich selbst? Legst du unkonventionelles Verhalten an den Tag (z.B. Putzzwang)? Bist du nach etwas süchtig? Hast du Ängste? Fühlst du dich eher motiviert und bedeutungsvoll, oder meist leer und sinnlos?

Was gegen Minderwertigkeitskomplexe hilft, ist die Psychotherapie. Die kann man auch haben, wenn man nicht psychisch krank ist, sondern allgemeine Unterstützung im Leben braucht. Der erste (oft unterschätzte) Schritt, ist es den/die richtige/n Psychotherapeuten/in zu treffen, bei dem es sozial einfach passt. Die Psychotherapie ist Gesprächstherapie, also wirst du von dir, deinem Alltag, deinen Komplexen und deinem bisherigen Leben erzählen. Oftmals werden Ursachen in dem Lebenslauf versucht zu ergründen, z.B. in der Kindheit oder bei den Eltern.

Es würde definitiv hilfreich sein, wenn du auf die obigen Fragen eingehen kannst.

Minderwertigkeitskomplexe haben die meisten bis zu einem gewissen Grad. Weshalb denkst du, ist es bei dir schlimm? Und beeinflusst es deinen Alltag?

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Etwas, was immer zutrifft, egal um welche Art von sozialen Beziehungen geht ist folgendes: Jemand kann dir kaum negativ gegenüber treten, wenn du voller Mitgefühl bist.

Wenn du Komplimente gibst, dich aufrichtig um das Leben der anderen sorgst, Fragen stellst, wie "der Umzug muss anstrengend gewesen sein, oder?", sogar offen zugibst, dass dir die Person angenehm ist oder dass es schön ist, dass diese Person da ist - dann können die allermeisten nicht anders, als lieb zu werden. Jedenfalls ist es dann fast unmöglich, dich in jeglicher Art anzugreifen. Wenn sich die Person gut, erwünscht und geliebt fühlt

Wenn dein größter Feind aufrichtig auf dich zugeht, und sich eingesteht er sei im Unrecht, dir ein Kompliment macht, dass dir das Herz flattert - wie könntest du noch die Motivation haben, böswillig zu sein?

So aufrichtig zu sein erfordert Mut und so selbstlos zu sein erfordert Nachlässigkeit mit dem eigenen Ego. Klar, das geht nicht so einfach; vor allem bei so einer Familie nicht, die dich immer wieder verletzt hat. Aber vielleicht kannst du trotzdem etwas von meiner Antwort mitnehmen.

Der erste Schritt ist auch für jeden machbar. Zu realisieren, dass fast jedes feindselige Verhalten von einem Ort tiefer Verwundbarkeit und Schmerz stammt.

Deine Mutter hat, womöglich, ich kenne sie ja nicht, Angst, dass das Weihnachtsfest nicht harmonisch wird und sie fühlt den seelischen Schmerz, wenn die Feier entartet - deshalb ihre übertriebene, krankhafte Aufmerksamkeit auf dein Lächeln.

Deine Tante macht sich womöglich viele Gedanken um ihr Äußeres, ist vielleicht mit sich selbst nicht zufrieden oder hat vielleicht schon viele miese Kommentare wegstecken müssen - deshalb ihr unangebrachtes Verhalten, um sich besser zu machen.

Wie Du beschützen sie ihr eigenes Ego vor Verletzungen. Aber die weisere Person schluckt den Stolz, bleibt ruhig, entgegnet Schlägen mit dem Bewusstsein, dass es an dem Gegenüber liegt, nicht an dir - und am Besten verteilt die weisere Person Mitgefühl und Aufrichtigkeit.

Wenn alles den Bach runtergeht, sei dir selbst treu und reflektiere über dein eigenes Handeln. Selbst wenn die anderen sich vollkommen daneben benehmen, solange DU ruhig und belassen geblieben bist, ist der Abend erfolgreich für dich gewesen.

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Womöglich hast du das Gen der Augen nicht von derselben Person wie für die Haare. Blaue Augen und blonde Haare werden, meines Wissens nach, oftmals zusammen vererbt.

Elternteil A hat dir also blonde Haare und blaue Augen vererbt.

Elternteil B muss dir blonde Haare und braune Augen vererbt haben.

Die Erbinformation für blaue Augen ist rezessiv, d.h. blaue + braune Augen = braune Augen.

Auch blonde Haare sind rezessiv, also kann nur die Kombination blond + blond = blond möglich sein.

Du könntest jetzt einwenden: Aber meine Eltern haben diese Kombination gar nicht. Müssen sie auch nicht! Auch deine Eltern tragen die Erbinformation ihrer Eltern in sich.

Du zum Beispiel hast womöglich das Erbgut für blaue UND braune Augen in dir. Sobald du ein Kind bekommst, kannst du entweder das Erbgut für braune oder für blaue Augen weitervererben.

Hier ist ein Link der die Augenfarben erklärt. Man bekommt immer zwei Farben (Vater und Mutter) vererbt (siehe links). Rechts ist die etwas komplexere Wahrscheinlichkeit der Augenfarbe des Kindes. https://www.gutefrage.net/frage/meine-mutter-hat-braune-augen-und-mein-vater-blaue-aber-ich-habe-gruene-augen-geht-das

Zur Erinnerung, die linke Spalte stellt NICHT dar, welche Augenfarbe deine Eltern haben, sondern welche sie dir vererbt haben! Was deren Augenfarbe ist und was sie vererben muss nicht übereinstimmen.

Andererseits war ich nur im Biologieunterricht bis zur Oberstufe, d.h. jemand kann mich gerne widerlegen, wenn ich etwas Falsches behauptet habe!

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Naja ich hatte das in deinem Alter auch; bei mir lag es an geringem Selbstbewusstsein welches sich in den Jahren 12-18 durchzog, das danach ganz von selbst aufhörte. Meinst du es liegt daran?

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Du "darfst" alles. Hier geht es doch darum, was man tun möchte, um Leid nicht mehr zu unterstützen.

Wenn man sich selbst jedoch als Veganer bezeichnet, sollte man, finde ich, sich gut mit der Tierhaltung beschäftigen. Das tust du hier schon indem du diese Frage stellst! :)

Hühner selbst zu halten ist bei Weitem weniger problematisch, als Eier fremder Haltung zu kaufen. Du weißt z.B. dass die Hühner nicht zuletzt für den Teller umgebracht werden (was bei den meisten Legehennen der Fall ist), du weißt, dass es ihnen physisch gut geht, dass sie viel Platz haben und dass sie keine Mangelerscheinungen (an z.B. Kalzium) erleiden, da sie durch die Züchtung so viele Eier legen.

Fraglich ist womöglich, ob du diese Tiere mit gutem Gewissen hältst, fraglich ist auch, woher du sie bekommst. Womöglich unterstützt man mit dem Kauf der Tiere die Züchtung der Legehennen.

Bei Kühen sehen ich keinen Weg drum herum, dass man der Kuh ihr Kalb nimmt um an die Milch zu gelangen. Dann doch lieber pflanzliche Milch, oder?

Unterm Strich, ich finde die verantwortungsvolle Haltung von Hühnern ethisch vertretbar, wenn sie liebevoll gehalten werden; idealerweise wenn man ihnen die meisten Eier selbst überlässt (Hühner essen nämlich ihre eigenen Eier um die verlorenen Nährstoffe zurückzugewinnen). Bei einer solchen Haltung ist nicht der Profit im Vordergrund.

Es gibt auch Veganer, die mir hier widersprechen! Veganer sind keine homogene Gruppe die "der Veganerbibel" folgen, sondern Menschen, mit unterschiedlichen Einstellungen und Motivationen, die ein guter Wille für das Tierwohl vereint.

Ethisch vertretbar also? Ja womöglich. Vegan? Schwer zu sagen. Die allermeisten verbinden mit dem Veganismus die Diät pflanzlicher Nahrungsmittel. Wenn du dich also als vegan bezeichnest, wird dein gegenüber dich missverstehen. Dann benenne doch besser die Sachen beim Namen.

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