Bin ich komisch bzw asozial oder sind es die anderen?

Abend allerseits. Das Nummer 1-Streitthema in all meinen Beziehungen (egal ob Liebesbeziehung oder freundschaftlich) zur Zeit ist meine Distanziertheit. Ich brauche sehr viel Freiraum und kann nicht ständig Menschen um mich herum haben. Ich gehe gerne meinen Hobbies/meiner Arbeit/meinem Studium nach und habe kein Problem damit, alleine zu sein. Versteht mich nicht falsch, ich schätze meine Kontakte sehr, aber bald wird es mir einfach zu viel und ich brauche Abstand. Meine Freunde kriegen das ständig in den falschen Hals, wenn ich nicht jeden Tag mit ihnen etwas essen gehe oder mich melde. Obwohl sie mich so kennengelernt haben, heißt es dann schnell "Bist du denn nicht gerne mit uns unterwegs?". Was in meinen Augen Schwachsinn ist, denn ich bin trotzdem immer erreichbar und ich mag meine Freunde genauso wie sie mich. Meine Liebesbeziehungen sind aus demselben Grund gescheitert, und meine ehemals große Liebe meinte zu mir, ich sei zu kühl und egoistisch, weil ich nicht 24/7 aufeinander sitzen kann und derjenige eher viel Zuwendung brauchte. Und so war sein Trennungsgrund, ich würde ihn nicht genug lieben. Ich zweifle mittlerweile wirklich, ob ich mich ungewollt daneben benehme oder die anderen einfach nicht meine Art akzeptieren können. Ebenfalls habe ich es satt, mich immer rechtfertigen zu müssen. Wie seht ihr das, bzw wer ist im Recht?

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