Weil es nicht zärtlich sein soll, sondern respektvoll. Deshalb lege ich einen Kleiderschutz an, gebe Essen das Essen ein und wechsle später die Schutzkleidung.

Wenn die eigenen Angehörigen so reden, dann ist es was anderes. Wobei auch da sollte man nicht vergessen, das die Eltern keine großen Babys sind.

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Völliger Quatsch. Für ein "Heilmittel", das garantiert heilt, könnte man Unsummen verlangen. Aber sowas gibt es schlicht und einfach nicht und wird es auch nicht geben, weil es einfach viel zu viele verschiedene Krebsarten gibt. Und selbst wenn 2 Menschen Bronchial CA haben, ist es nicht die gleiche Therpie - auch da gibt es unterschiedliche Formen.

Neben der Chemotherapie gibt es außerdem noch mehr: Operation, Bestrahlung, Hormone, Immuntherapie... gerade deshalb wird ja weiter geforscht.

Und unter den Opfern sind Prominente, Ärzte, Forscher - und deren Angehörige. Ich habe Onkologen erlebt, die um ihre Frau geweint haben. Und du glaubst wirklich, das sie ein "Zaubermittel" nicht geben würden? Sorry, das ist einfach nur naiv!

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Wieso sollte dich ein gebrochener Zeh bei einem Bürojob stören? Ich arbeite in der Pflege und bin gar nicht auf die Idee gekommen, mich damals krank schreiben zu lassen...

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Gar nicht. Du hast den Wunsch deiner Freundin zu akzeptieren. Ja, ein Kondom ist nicht sooo toll. Aber es ist harmlos, die Pille kann durchaus massiv in den Hormonhaushalt eingreifen - die Nebenwirkungen können sehr heftig sein (die Pille für den Mann wurde übrigens nicht zugelassen wegen eben diesen Nebenwirkungen!).

Wenn deine Freundin will, dann gibt es auch hormonfreie Alternativen wie z.b. Kupferkette. Ich an ihrer Stelle hätte dazu wahrscheinlich keine Lust mehr und würde die Beziehung lieber beenden.

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Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Es ist schlicht und einfach nicht ungewöhnlich, wenn Menschen im Krankenhaus sterben. Gerade auf einer Intensivstation. Alle Patienten dort sind in einem lebensbedrohlichen Zustand.
  2. Es fällt von daher (zumindest am Anfang) nicht auf, wenn einer Pflegekraft mehrere Patienten versterben - in einem gewissen Rahmen kommen solche Häufungen immer wieder mal vor.
  3. Weil sich niemand etwas denkt, gibt es auch keinen Verdacht. Es gibt keine Obduktion.
  4. Außerdem will man es einfach nicht wahrhaben, das der Kollege, die Kollegin andere Menschen umbringt. Man arbeitet in einem menschlichen Grenzbereich und will einfach davon ausgehen, das jeder nur das beste für den Patienten will - sonst würde man doch gar nicht den Beruf ergreifen.
  5. Eine offene Fehlerkultur fehlt noch oft.
  6. So manche Vorgesetzte, so manche Krankenhausleitung fürchten auch um den guten Ruf. Denn natürlich muss man sich dann Fragen stellen lassen, ob nicht doch irgendwo fahrlässig gehandelt wurde - wurde der Täter von anderen Kollegen gedeckt?
  7. Und zu guter letzt: der Pflegenotstand und damit einhergehend der absolute Mangel an Zeit und Kraft. Wer doppelt so viele Patienten versorgen muss, wie es eigentlich sein sollte, der kann seine Arbeit einfach nicht gut machen. Und der hat auch keine Zeit, die Kollegen zu beobachten, sondern ist einfach nur froh, wenn eine Schicht vorbei ist, ohne das irgendwas gravierendes passiert ist.

Das gerade im Fall von Högel zu spät gehandelt wurde, ist keine Frage - und genau deshalb gibt es später ja noch einen weiteren Prozess, der sich gegen weitere Mitarbeiter richten wird.

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Das lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen. Habt ihr eine Telefonnummer für den Notfall? Am besten ein/e Palliativmediziner/in? Medikation gegen Erbrechen oder vielleicht auch zur Beruhigung (ich vermute mal, das sie Angst hat) kann man auch zu Hause geben. Und sie müsste nicht so leiden.

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Zuerst das Zäpfchen und dann direkt das Microlax hinterher. Und dann etwas anhalten, damit es auch wirken kann.

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Was für einen Schrittmacher hat sie denn? Wenn es ein normaler ist, dann kann sie mit Schrittmacher sterben. Wenn es ein Defi-Schrittmacher ist, dann löst der immer wieder Stromschläge aus. Was sehr unangenehm für den Sterbenden ist.

Die Kardiologen können den Defi aber ohne Probleme ausschalten. Und das ist natürlich auch in Deutschland erlaubt, wenn der Mensch das möchte. Rede am besten mit dem behandelndem Arzt.

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Windeln sind eher für Menschen, die gar keinen Urin mehr halten können. Wenn es nur ein bisschen ist, dann reichen Einlagen. Und da gibt es auch ganz verschiedene - manche dünn wie Slipeinlagen, andere wie Damenbinden. Kommt auf die Urinmenge an.

Du kannst dich im Sanitätshaus beraten lassen. Du kannst aber auch in einer Drogerie selber gucken, was es gibt (liegen meist neben Tampons und Binden).

Ganz wichtig: mach einen Termin beim Gynäkologen aus. Das haben sehr viele Frauen und meistens kann man sowas mit Beckenbodengymnatik behandeln lassen.

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Schon mal was von HIPEC gehört? Das ist eine OP, die bei Peritonealkarzinose angeboten wird. Hier gibt es einen Artikel im Stern darüber: https://www.stern.de/gesundheit/krankenhaus/bei-krebs-entscheidet-qualitaet-der-krankenhaeuser-ueber-leben-und-tod-7602484.html

Ich arbeite in so einem Zentrum und hier wird diese OP schon seit einigen Jahren durchgeführt. Es ist aber ein sehr schwerer Eingriff, der gut überlegt werden will. Es gelingt nicht bei allen Patienten. Es gibt auch immer Patienten, bei denen man vorher davon ausgeht, das es möglich ist und beim öffnen des Bauches stellen die Chirurgen fest, das es doch nicht klappt. Die psychischen Belastungen sind dann enorm, zumal die Familie in der Regel auch nicht in der Nähe sein kann.

Informiere dich mal bei einem der Zentren: http://www.dgav.de/zertifizierung/zertifizierte-zentren/chirurgische-erkrankungen-des-peritoneums.html

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Mir reicht etwa ein halber Liter Apfelsaft und bekomme Durchfall. Warm muss der aber nicht sein - ich kann sogar Eiswürfel rein werfen, völlig egal.

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Sonstiges

Mehr Personal. Bessere Ausbildung. Die Personalbemessung muss verpflichtend für alle Bereiche festgelegt werden.

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Weiß man denn, was die betroffene Person früher selber dazu gesagt hat? Gibt es eine Patientenverfügung, in der diese Maßnahme ausgeschlossen wird? Dann würde ich es auch jetzt unterlassen, das eine Magensonde gelegt wird.

Generell gibt es natürlich auch Nachteile: die Einstichstelle kann sich infizieren, es kann zu einer Bauchfellentzündung kommen. Die Sondenkost wird nicht vertragen (manchmal dauert es, bis man eine passende gefunden hat). Auch bei einer Magensonde kann es dazu kommen, das Nahrung aus dem Magen hochsteigt, in die Lunge wandert und dort eine Lungenentzündung auslöst. Ganz simpel kann die Nahrung auch Übelkeit auslösen - und das ist oft schwer erkennbar bei jemandem, der sich sonst nicht äußern kann. Und leider führt eine Magensonde in Zusammenhang mit dem Pflegenotstand auch schnell dazu, das die orale Aufnahme von Nahrung ganz unterlassen wird.

Gerade bei Menschen mit Demenz ist man inzwischen zurückhaltender als früher.

Es kann aber auch ein Vorteil sein. Über eine Magensonde kann man nämlich auch Medikamente verabreichen, was je nach Erkrankung sehr sinnvoll sein kann. Ich rede hier jetzt nicht von Sachen gegen hohen Cholesterin, sondern wirklich sehr wichtige wie Mittel gegen Epilepsie.

Eine Alternative wäre es, bei Bedarf eine subcutane Infusion zu geben - und ja, das sollte auch in einem Pflegeheim möglich sein (ich habe noch keines gesehen, wo das nicht ging und ich habe beruflich viel damit zu tun).

Nachdem der Rat jetzt von einem Arzt im Krankenhaus kam, wäre es doch eine gute Idee, sich an dem Hausarzt zu wenden. Der kennt die Dame oft besser und länger, weiß vielleicht auch, wie sie sich früher entschieden hätte.

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Ob man eine Reha bekommt, hängt nicht davon ab, ob man sein Leben lang gearbeitet hat, sondern ob es eine sinnvolle Maßnahme ist. Bei jemanden, der vorher schon pflegebedürftig war, ist es das oft nicht. Und du schreibst, "wieder" ins Pflegeheim.

Wenn er vorher noch recht fit war, dann sprich nochmal mit der Ärztin bzw. evtl. auch mit Oberarzt/-ärztin.

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Das geht, ist aber schwierig, weil a) nicht jede Uni die Möglichkeit anbietet, b) die Plätze begrenzt sind und c) du meist auch einen Aufnahmetest machen musst.

Ein paar Infos gibt es hier: https://www.studium-ratgeber.de/studium/medizin/medizin-studieren-ohne-abitur/

Ansonsten einfach mal selber googeln, es gibt inzwischen viel Infos.

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Ach was, dass hatte ich nach jedem Umzug. An Anfang super penibel, aber je länger in einer Wohnung lebe, desto mehr lässt das nach.

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Du kannst gerne jetzt schon hingehen, erforderlich ist es aber nicht. Ich war mit 17 das erste Mal da, wegen der Pille. Während der Zeit war ich auch alle 6 Monate da, nach dem absetzen nur noch einmal jährlich - reicht auch vollkommen aus. Krebsvorsorge wird ab 20 empfohlen.

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Entweder, wie hier schon zahlreich vorgeschlagen, die Hände an Edelstahl reiben oder Kaffeeseife. Gibt es ab und zu auf Weihnachtsmärkten etc.

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