Das fand ich super: https://www.amazon.de/Horror-fr%C3%BChen-Medizin-Kurpfuscher-Knochenklempner/dp/3518468863/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1537455989&sr=8-3&keywords=medizingeschichte

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Nein, das ist keine aktive Sterbehilfe! Bei Sterbenden Menschen fährt der Stoffwechsel herunter. Künstlich hinzugeführte Nahrung löst dann Übelkeit bis hin zu erbrechen aus. Soll das erstrebenswert sein?

Ich sehe sogar die 500ml Flüssigkeit kritisch. Die sorgen dafür, das die Nieren noch etwas länger arbeiten können, mehr nicht. Gegen Durstgefühl bewirken die gar nichts (da helfen auch keine 5 Liter Infusion).

Was aber gemacht werden sollte, ist dem Sterbenden Nahrung und Flüssigkeit auf oralem Wege anzubieten. Das werden Miniportionen sein - 2 Löffel Suppe, Joghurt, Eis, Bier etc. Allerdings ist das zeitaufwändig...

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Wenn du auf deiner Umrechnungstabelle nachguckst, dann steht da nur die 1:1 Umrechung. Man geht aber davon aus, das ein Opiat nicht mehr so gut wirkt, wenn es länger verabreicht wurde und so werden dann beim neuen Opiat 30% weniger verordnet. Wenn du jetzt aber nicht zurecht kommst, dann solltest du dir ärztliche Hilfe holen - notfalls auch am Wochenende. Ruf unter der 116117 ab, da findest du den nächsten Bereitschaftsarzt.

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Wenn ich es richtig verstehe, geht es dir nicht darum, später einen eigenen Betrieb zu haben ("Selbstständig"), sondern unabhängig von den Eltern zu sein und eine eigene Wohnung zu haben, richtig?

Das geht auf jeden Fall. Wenn du keine großen Sprünge machen willst, dann geht das sogar schon in er Ausbildung (z.B. in eine WG ziehen). Du wirst dir wahrscheinlich kein Penthouse mit Dachterasse leisten können, aber du kannst definitiv auf den eigenen Füßen stehen.

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Bei mir fing das in der 3. Klasse an (80er Jahre, Niedersachsen) und später dürfte es auch auf keinen Fall sein. Da ging es damals eher darum, welche biologischen Unterschiede es gibt.

Später (5/6. Klasse) ging es dann um Sachen wie Menstruationszyklus, Verhütung und noch später in der 7. Klasse um HIV und Aids und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (wir haben Kondome über Bananen gezogen).

In erster Linie ging es immer nur um Biologie und Krankheiten. Was ich nicht erfahren habe, waren Dinge wie LGBTQ, aber auch das Masturbation völlig normal ist, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung. Aufklärung ist es, was immer wieder Thema werden muss. Natürlich muss ein Grundschulkind anders informiert werden als ein Teenager!

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Von Anfang an. Ich habe eine Cousine, die adoptiert wurde - da sind die Eltern auch von Beginn an offen damit umgegangen.

Und ich habe einen Kollegen, der adoptiert wurde - auch er erzählt, das er von Anfang an wusste, das er verschiedene Eltern hat - die, die geboren haben und die, die sich um ihn kümmern und lieb haben. War für ihn immer ok. Er hat losen Kontakt zu den biologischen Eltern, aber ein sehr enges und herzliches zu den Adoptiveltern.

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Ich gehe davon aus, das es ein kleiner Fleck war und nicht das ganze Kissen blutig ist. ;)

Wahrscheinlich ist es harmlos - ein bisschen Zahnfleischbluten oder so. Das es jetzt dunkel ist, ist auch normal - wenn Blut trocknet, wird es dunkel. Wenn so was öfter vorkommt, dann sollte deine Mutter mal zum (Zahn)Arzt.

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Kurzes googeln: https://anthro-kliniken.de/deutschland.html

Allerdings gibt es nicht viele entsprechende Krankenhäuser...

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Neben den anderen Antworten würde mir noch Hospiz und Psychiatrie (besonders Gerontopsychiatrie) einfallen. Und Rehakliniken - hier besonders Geriatrische und Neurologische Reha.

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Die Situation deines Opa ist mit Sicherheit anders als bei dir. Und Knochenmetastasen sind oft extrem schmerzhaft. So sehr, das Opiate nicht ausreichend helfen können.

Neben Opiaten werden teilweise auch andere Medikamente eingesetzt, auch Bestrahlungen um die Metastasen zu verkleinern sind je nach Zustand möglich.

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Mir ist bisher ein einziges Mal jemand dabei kollabiert - und das war ein Mann. ;)

Generell habe ich aber nicht das Gefühl, das es da große Unterschiede bei den Geschlechtern gibt. Jüngere Menschen sind oft etwas empfindlicher, ältere weniger. Schwerstkranke Menschen, die sehr oft gestochen werden, werden dagegen oft sehr empfindlich. Da ist oft jeder Stich einer zu viel.

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Kommt drauf an - auf die Situation, auf den Patienten. In der häuslichen Pflege ist es oft schwierig - nicht jeder hat den Platz für so ein Gerät.

Bei einem kachektischen Patienten nicht unbedingt. Bei mehr Gewicht wäre es schon praktisch - nicht nur für das Bewegen im Bett, sondern auch, um jemanden z.b. zu baden.

Hilfreich ist es auch bei Patienten, die unter Schmerzen leiden, da ist eine Lagerung mit Hilfsmitteln oft angenehmer für den Patienten.

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Nein.

Die Hospizplätze sind sehr begrenzt und nur für Menschen gedacht, die eine unheilbare Erkrankung haben, die die Lebenszeit stark begrenzt und die noch dazu unter so starken Beschwerden leiden, das eine Pflege zu Hause nicht möglich ist.

Der Hausarzt oder der Krankenhausarzt kann einen Antrag stellen, wenn die Krankenkasse den bewilligt, dann kann der Mensch in ein Hospiz. In vielen Kliniken ist es übrigens üblich, das ein Patient in so einer Situation erst von einem Palliativmediziner oder einer Palliativ Care Pflegekraft beurteilt werden muss - die entscheiden dann, ob ein Hospiz wirklich sein muss. Oder ob nicht ein "normales" Pflegeheim ausreichend ist.

Und ein letzter Punkt noch - der Mensch muss damit einverstanden sein. Wer nicht in ein Hospiz will, obwohl es eigentlich dringend wäre, der wird nicht aufgenommen.

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Darf er einfach Dienste kurzfristig umändern, ohne zu fragen?

Nein, darf er nicht. In dem Moment, in dem du den Dienstplan bekommst bzw. ausgehangen wird, darf der Dienstplan nur noch mit deiner Einwilligung geändert werden.

Wende dich mal an den Betriebsrat bzw. die MAV.

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Ich habe schon sehr sterbende Menschen gepflegt und bei den meisten ändert es sich nicht. Wer gläubig war, bleibt es, wer atheistisch war, bleibt das auch. Manchmal gibt es auch Menschen, die sich in einer schweren Lebenssituation wieder der Religion hinwenden. Genauso gibt es aber auch ab und zu Menschen, die sehr religiös waren, die sich dann aber abwenden - ich habe sogar schon Priester erlebt, die plötzlich nichts mehr von Gott wissen wollten.

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Du vermischst da zwei verschiedene Dinge. Die Kontaktsperre gilt für alle außerhalb des Krankenhauses, die Pforte wird im den Fall der Frau Müller, die ihre Nachbarin, die Frau Schmidt besuchen will, keine Auskunft erteilen.

Das Behandlungsteam muss jedoch über den Zustand informiert sein. Dazu gehören nicht nur Stationsarzt, sondern auch dessen Vorgesetzte und die Pflegekräfte der Station. Dazu gehören aber auch alle anderen, die dazu geholt werden - z.b. Ärzte anderer Fachabteilungen (wenn erforderlich) aber auch Pflegekräfte anderer Stationen, wenn ein Patient eine besondere Pflegesituation hat, die spezielle Fachkräfte erfordern (z.B. ein künstlicher Darmausgang, aufwändige Wunden, Onkologische oder palliative Patienten). Es kann je nach Erkrankung auch erforderlich sein, weiteres Personal mit einzubinden - Logopäden, Physiotherapeuten, Psychologen, Ernährungsberatung etc.

Ich arbeite z.b. als Pflegekraft auf einer Station und kann mit meinem Passwort nur die Patienten einsehen, die auf meiner Station sind und die, bei denen ich von anderen Stationen hinzugebeten werde.

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Ich war einmal da - habe versehentlich in ein Messer gegriffen und mich sogar noch die Sehnen angeritzt. Das musste genäht werden.

Davon abgesehen geh würde ich nur bei Atemnot, massiven Schmerzen oder offensichtlichen Verletzungen, die chirurgisch versorgt werden müssen. Allerdings befindet sich in "meinem" Krankenhaus auch die Praxis des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (direkt gegenüber der Notaufnahme), so das ich mich im Zweifel immer noch schnell umentscheiden könnte bzw. auch direkt eine Krankenhauseinweisung bekommen würde.

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