Wie schon von anderen richtig geantwortet.

Deine Nase bzw. dein Gehirn schaltet nach etwa 15 Minuten den derzeitigen wahrnehmenden Duft aus. Das liegt daran, weil unser Geruchsinn auch für die Gefahrerkennung dient. Dein Geruchsinn soll ständig neue Düfte klar aufnahmen und im Gehirn klar erkennen.

Nun haben alle Parfüms (egal welche Art und welche Preisklasse) einen bestimmten Duftverlauf. Grob gesagt, ein Parfüm mit Kopf- Herz- und Basisnote verläuft mehrere Stunden einen ganz bestimmten Duftverlauf. Denn die vielen einzelnen Öle haben auch verschiedene Verflüchtigungen. D.h., der Duft verflüchtigt sich. Citrusdüfte können schon nach 3 Stunden verschwunden sein, dagegen können hölzerne Düfte bis zu 24 Stunden da sein.

Wenn man das Parfüm z.B. in die Haare sprüht, hält es bekanntlich länger. Das liegt wahrscheinlich daran, weil es auf eine größere Oberfläche gesrüht wird und sich im Dickicht besser halten läßt, als auf der blanken Haut.

Es gibt aber einen Trick, der das getragene Düftchen wieder beleben läßt. Man reibt !leicht! an der aufgetragenen Stelle und so müßte man/frau schon wieder das Parfüm riechen.

Wie schon von anderen geantwortet, sollte man es nicht machen, aufsprühen und verreiben, da man die Duftmoleküle verändert. Aber gerade deswegen ist es dadurch möglich, den Duft wieder zu riechen. Nur mit dem Unterschied, man reibt sehr leicht. Dadurch verädert man den Duft ein klein wenig und das Gehirn erkennt einen anderen Duft und so riecht man wieder sein Parfüm. Kann ja sein, man kommt gerade von der Kopfnote in die Herznote :-)

Und somit kann es auch daran liegen, daß man ins Haar gesprühte Parfüm ständig riechen kann, weil die Haare ineinander sich ständig bewegen und reiben und dadurch den Duft ständig verändert. Kann als Vorteil angesehen werden, aber Nachteil was den gewollten (Parfumeur) Duftverlauf betrifft.

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Wenn ich jetzt hier antworten würde mit "Nein", dann wäre es fatal.

Nun, 15 Seiten, die würdest du bestimmt sehr schnell zusammen bekommen. Es kommt aber darauf an, was du alles darin beschreiben möchtest. Es würde sozusagen nur oberflächlich sein.

Am Anfang wäre da die Grundausstattung, Arten von Essenzen bzw. Ölen, Herstellung der Essenzen/Öle, Verhalten der Essenzen/Öle was den Duft betrifft, Grundformel für die 3 Noten (Kopf,Herz,Basis) dann wiederum dieses Verhalten was den Duftverlauf der 3 Noten betrifft, Testen, Prüfen, Mischen, Verdünnen (hier gibt es wieder verschiedene "Wässerle") etc. pp.

Es gibt noch sehr viel mehr. Anwendung, Riechanatomie (Die Nase) --> ganz wichtig.

Ich hab dir ne Nachricht geschrieben - bis dann

duftende Grüße

Manfred

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hab es eigentlich gewußt, daß ich es schon mal gehört/gelesen habe.

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/28039

Also Du bist nicht allein :-) und sicherlich gibt es noch einige, die darauf stehen :-)

Fakt ist, es gibt Möglichkeiten, bestimmte Düfte von irgendwelchen Sachen einzufangen und in Öle oder anderen Flüssigkeiten als Duft zu bekommen. Zudem ist es auch möglich, bestimmte Düfte in sogenannte Duftboxen einzuschließen und nach Bedarf zum Riechen zu öffnen. Und dann schnell wieder zu - es soll ja nicht der Duft sich verflüchtigen :-)

Aber man muß auch bedenken, daß es Dinge gibt, von denen man nicht den Duft als "Wässerle" bekommen kann. Selbst bei Blumen bzw. Blüten ist es so. Du weißt sicherlich, daß eine einzige Blüte einer Königslilie einen großen Raum mit ihrem Duft befüllen kann. Aber ein reines ätherisches Öl, das nach Lilie riecht, gibt es nicht und kann nicht hergestellt werden. Nur als synthetisches oder naturidentisches Öl. Es liegt daran, daß die Duftmoleküle bzw. das "enthaltene" Eiweiß (so einfach wie möglich beschrieben :-) in Verbindung mit der Luft bzw. Sauerstoff chemisch reagiert und dann ins Gegenteil duften - also stinken (z.B. verfaulte Eier, Salmiak etc.). Auch Lindenblüte und andere gehören dazu. Und was mit den Blüten ist, kann natürlich auch mit anderen Dingen passieren. Das mit den Duftboxen mache ich sogar selbst. Teergeruch, Tannenzweige vom alljährlichen Weihnachtsbaum, öliges Metall etc.

Und dann gibt es natürlich die chemische "Duft" Industrie, die eine sehr große Anzahl von synthetischen Duft/Parfümöle herstellen. Denn jeder Duft hat sozusagen eine bestimmte COH-Ketten (oder auch andere) und wenn dieses von einem Ding-Duft bekannt ist, dann kann man diesen nachmachen (so weit es geht). Man muß es so sehen, wie mit dem Unterschied Schallplatte und CD bzw. analog und digital. Hier dann Reines ätherisches Öl und synthetisches Öl.

Es ist nicht das Gleiche! Aber fast! Betonung liegt auf "fast" :-)

Duftende Benzingrüße

Manfred

PS: Wenn Du beim Tanken mal über deine Kleider oder über deine Hand sprizt, dann hast du bestimmt den gewünschten Effekt :-) Aber gesund ist es eben nicht ;-)

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Der Originalduft von 1920 ist nicht vergleichbar mit dem, welcher heute auf dem Markt ist. Reformulation, EU-Richtlinien, Inhaltsstoffe etc. pp. Faktoren, die damals (Gottseidank) nicht wichtig waren um einen Duft zu verfälschen.

Aber sicherlich ist Nr. 5 immer noch DAS, was sich Frauen und Männer wünschen - ein nicht tot zubringender Duftklassiker - den die Nase immer und immer lieben werden.

Und MM benutzte bestimmt Extrait de Parfum, also kein EDP - da reichen wirklich nur ein zwei Tropfen.

Was der (die) Fragensteller meinte, ist bestimmt, die unterschiedlichen Flacons, die es bei Nr. 5 gibt. Fakt ist, in allen ist das GLEICHE drin, was Nr. 5 betrifft, aber es gibt auch eine Neuauflage von Nr. 5 (2008?). Anderer Parfümeur, anderes Flacon - aber immer noch Chanel :-)

Aber welches nun Waldorf benutzt, das kann ich leider nicht beantworten :-)

Duftende Grüße

Manfred

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Tolle Frage :-)

Wenn ich Dir schreibe, Vanille ist toll, dann ist es Deine Aufgabe, Leute aus den Abertausenden Personen diese zu finden, die eben Vanille lieben. Und zudem ist es ein gewaltiger Unterschied, Vanille als Geschmack im Essen zu haben und als Duft am Körper zu tragen.

Das Gleiche gilt auch für alle anderen Düfte - und es gibt wirklich sehr viele unterschiedliche Düfte :-) eben so, wie es viele Geschmäcker gibt.

Einer fremden Person wirst du sicherlich kein x-beliebiges Parfüm bzw. Düftchen schenken (oder so). Dazu gehört etwas Menschenkenntnis, Feingefühl und Verständnis.

Lerne erst Dein Umfeld kennen. Registriere die Duftliebe Deiner Freunde und Bekannten. Und da wirst du sehen/bemerken - jeder liebt einen anderen Duft oder auch eine gleiche "Richtung", die auch du magst.

Ich kenne viele, die mögen z.B. keine Vanille als Duft, aber lieben Milchreis mit Vanillengeschmack. Sie riechen kleine Duftanteile in Parfüms, die nach Vanille riechen und verabscheuen jegliches Duftwasser mit diesem "Ding".

Aber auch Maiglöckchenduft, Zitrone, Orange, Rose, Nelke und andere "Monoduftbomben" sind angesagt.

Und wir sollen dir DIE LÖSUNG bieten, wenn wir Dein Umfeld nicht kennen :-) ???

Und dann ist da noch das Problem, daß man/frau Parfüm benutzt, welches einem SELBER gefallen SOLL !!! und nicht den anderen. Man/frau benutzt es doch selbst und sprüht es doch nicht auf andere :-) Es ist sozusagen eine Signatur für Dein ICH.

Nun, es bleibt dir überlassen, was du nun mit dieser Antwort anfängst. Sei zuversichtlich und bedenke - alle Düfte sind auf ihre Art einzigartig und toll. Männer lieben Frauendüfte, Frauen lieben Männerdüfte und Frau/Mann lieben Frau/Mann-Düfte.

Und für die Lösung gibt es auch gut ausgebildete Parfüm-fach-beraterINNEN, die solche Fragen direkt im Laden lösen können - weil sie direkt Deine feine Nase auf die Probe stellen können :-)))

Viel Spaß

duftende Grüße

Manfred

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Es gibt mehrere Lösungen, für Dein relativ "kleines" Problem :-)

  1. Zu alt ist man/frau nicht für ein Parfümduft. Auch wenn es sich um ein "Oma-Parfüm" handelt, was sicherlich nicht gerade sehr objektiv für das "4711" Wässerle spricht. Denn jedes Parfüm und jeder Duft hat seine "Daseinsberechtigung". Auch für ausgefallene Düfte wie eben "4711". - Also, man/frau sollte es nicht weggießen, entsorgen - sondern zumindest behalten. Wer weiß, wann man/frau es mal braucht, benutzt etc. pp. (siehe weitere Punkte :-)

  2. Zum Reinigen und zum Putzen bestimmter Flecken kann man "4711" auch benutzen. Da gibt es viele Einsatzmöglichkeiten und Haushaltstipps dazu (könnte auch hier unter "Gute-Frage" etwas geben).

  3. Düfte sind auch etwas für Erinnerungen. Und hier ist es so wie Du es schon angemerkt hast. Dieser eigenartiger Duft erinnert Dich an Deine Oma oder auch an Deine Kinheitstagen, wo dieser Duft eben bei meist alten Damen Du gerochen hast. Es könnten somit auch lang vergessene Dinge in Erinnerung geraten. Auf jeden Fall ist es so bei mir und bestimmt auch bei vielen anderen Leuten.

  4. Wie schon andere geschrieben haben - als Dekoration ist es auch zu gebrauchen. Und es ist auch sehr lange haltbar (wenn man es vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze bzw. Heizung schützt - gerade im Bad ;-).

  5. Oder eben zum Verschenken - aber gibt es da nicht auch ein ungeschriebenes Gesetz :-))) Verschenke niemals ein Geschenk, das Du bekommen hast. Weiterer Kommentar für diesen Punkt lasse ich mal weg.

  6. Für Fasnacht, Fasching oder Karneval - Sprüh Dich voll und mach dir einen Spaß daraus - evtl. mit dem passenden Kostüm - "Alte Oma" :-)))

Nun, ich würde es behalten, manchmal daran riechen, Erinnerungen wecken, ständig beiseite schieben beim Badreinigen, im Notfall trinken ;-) oder anderen auf die Nerven gehen.

Mach das mal mit einem normalem Parfüm - siehste - 4711 ist doch etwas Besonderes - und etwas Besonderes sollte man/frau bewahren.

Es bleibt Dir überlassen, was Du nun damit machst. Ich hoffe, daß ich Dir etwas geholfen hab.

Duftende 4711 Grüße

Manfred

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Wenn Du es schon persönlich kaufen möchtest, also nicht über das www, dann bist Du am besten in einer Parfümerie gut aufgehoben. Bitte die Fachverkäuferin Dir 2-3 vorzuschlagen und teste sie. Zu mehr würde ich nicht raten - sonst kannst Du unter den 3 rosenartigen Parfüms nicht mehr unterscheiden, welcher Dir besser gefällt.

Denn gerade bei Deinen Preisangaben ist es direkt besser, im Laden nachzufragen.

Aber bedenke - einen reinen natürlichen Rosenduft, der ausschließlich nur nach Rose riecht, den gibt es zwar, aber kann sehr aufdringlich und von anderen falsch aufgenommen werden. Denn er kann zu intensiv und stark nach Rose riechen, daß es zum Teil nicht erträglich ist.

Wenn allerdings andere Duftkomponenten dazu kommen (was eigentlich immer normal ist), wird es schon besser.

Es gibt einige Parfüms, die rosig duften und in der Kopf Herz Basis ein zartes und wohlriechendes "Etwas" haben und sehr gut sind, aber die kosten eben ihren Preis.

Schau unter parfumo nach, da kannst du sicherlich welche finden und ggf. im Laden dann selbst ausprobieren.

Test aber mit Teststreifen und auf der Haut und rieche über mehrere Stunden daran. So wirst Du am besten Deinen Duft bzw. Parfüm finden.

Bei reinen Ölen gibt es liebliche "Bulgarische Rose", die etwas süßlich herbere "Türkische Rose" oder "Wildrose" etc. pp. Jeder Duft (trotz Rose) hat einen eigenen Charakter - such Dir selbst den richtigen Duft.

Duftende Grüße

Manfred

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Mir wird es echt schlecht - wenn ich diesen Sch... lese :-(((((((((

Jeder Beitrag bzw. jede Antwort enthält Fehler. Und wenn man bedenkt, daß es sich hierbei um eine Sache geht, die evtl. bei unkorrektem Verhalten zu einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen führen kann.

Ich empfehle daher dringend, einen Fachmann sprich: ausgebildeter Elektriker (keiner der hier geantwortet hat und seinen "Senf" abgegeben hat nenne ich hier Fachmann :-) anzustellen.

Denn:

  1. Die Spannungsführende Leitung auch Phase (L bei 1-Phase 230V oder L1, L2, L3 bei 3-Phasen 400V Drehstrom) genannt ist NEU und ALT die Farbe SCHWARZ

  2. Der Neutralleiter (N) oder auch Mittelpunktsleiter (MP) genannt ist die rückführende Leitung, also Spannungsfrei und hat die Farbe NEU HELLBLAU (Nicht BLAU :-) und ALT (GRAU).

  3. Der Schutzleiter (PE) ist NEU GRÜN/GELB (und nicht!!! Gelb/Grün - denn der höhere Farbanteil wird zuerst genannt) und ALT ist er ROT.

Und jetzt kommt noch die klassische Nullung, welche von früher her kam, als es noch keinen besonderen Schutzleiter gab. Mischen!!! darf man das nicht, d.h. wenn in einer alten E-Anlage noch Nullung vorhanden ist (der N bzw. MP wird auf z.B. auf das Gehäuse gelegt, damit es beim Phasenschluß zum Kurzschluß kommt und deswegen die Sicherung "rausfliegt" - damit man keine "gescheuert" bekommt :-))) und man die neue Art (L, N und PE) installiert, dann muß die komplette elektrische Installation auf die neue Art gemacht werden. Das ist aber so komplex, das sollte man von einem Fachgeschäft machen lassen.

Und noch eines: Die Phase muß auf den Fußkontakt, der N am Gewinde und wenn Schutzleiter vorhanden an den PE (Gehäuse) Kontakt.

Der Schutzleiter immer länger lassen als die Phase - dieser sollte nämlich als letzter "abgerissen" werden - im Fehlerfall. Nicht so wie hier paar mal beschrieben :-((((

Und BRAUNe Leitungen sind in der Regel geschaltete Leitungen, die vom Lichtschalter kommen. Also Vorsicht - die könnten auch Spannung haben (230V nicht 220V--> veraltet). Sie können aber auch als Phase benutzt werden.

Zudem gibt es in den neueren Installationen auch weiße oder Violette Leitungen - auch als Phase bzw. geschaltete Leitungen vom Schalter.

D.h., grundsätzlich IMMER Sicherungen aus - mit Phasenprüfer (wie er schon heißt - ist er nur zum Prüfen, welche Leitung die Phase ist :-) kontrollieren - mit Meßgerät ist man auf der sicheren Seite - das zeigt nämlich genau die Spannung an, welche evtl. vorhanden ist. Und nicht nur den Schalter ausschalten - der kann ja von einem anderen wieder eingeschaltet werden (unbeabsichtigt) - Murphys-Gesetz :-)

Oder im Bekanntenkreis mal fragen, ob nicht doch ein ausgebildeter Elektriker vorhanden ist.

Viel Spaß beim Radieschen von unten anschauen - Stromunfälle sind nicht harmlos ;-)

Manfred

PS: Um zu Deiner Frage zurückzukommen.

Lampe Braun an Decke Schwarz Lampe Hellblau an Decke Grau Lampe Grün/Gelb an Decke Rot

Vorher aber durchführen (UVV): Phasenprüfer an Decke Schwarz - leuchtet? Wenn ja - Sicherung aus - Glimmlampe /Phasenprüfer sollte dann auch (relativ) aus sein) und zudem Phasenprüfer an Decke Grau oder Rot kontrollieren - leuchtet? Nein --> gut :-), wenn Ja --> dann wurde etwas falsch angeschlossen -> Vorsicht!

Grundsätzlich alle Leitungen kontrollieren - wie bei einer Waffe, da wird auch immer alles kontrolliert ob geladen oder ob nicht ;-)

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Also ein eigenes Öl (ätherisch) kann man vom Flieder, Maiglöckchen, Lilie, Geißblatt etc. nicht gewinnen. Das ist eigentlich bekannt. Deswegen gibt es von diesen "Blüten" nur naturindentische Öle, die synthetisch hergestellt werden.

Daß Du mit Olivenöl es mit Flieder probiert hast, find ich gut, aber z.B. mit Rizinusöl wäre es besser gewesen, denn dies hat fast keinen Eigengeruch, der das "Duftöl" ein wenig verfälscht.

Natürlich kannst Du das mit allen Blüten probieren, aber beim Maiglöckchen würde ich allein schon wegen dem Giftanteil sehr vorsichtig sein, bzw. es ganz abraten, weil Du sicherlich keine Möglichkeit hast, um festzustellen, ob das Ergebnis giftig ist.

Fazit: Ich sage NEIN - auf gar keinen Fall probieren!

 

Warum es von diesen Blumen keine Möglichkeit der "eigenen Duftöle" gibt, liegt daran, daß die Duftmoleküle bei Sauerstoff bzw. Luftkontakt die Eiweißstoffe (ich sag es mal so einfach :-) verantwortlich ist, daß der eigentliche wundervolle Duft absolut nicht mehr zu gebrauchen ist . d.h., das Öl kann sogar nach faule Eier stinken. Im Klartext, die Öle sind absolut unbrauchbar. Eben weil sie sich sehr schnell zersetzen. Ich habe es mit meinen eigenen einfachen Worten verfasst, also die genaue und perfekte Beschreibung müßte man irgendwo anders nachlesen.

 

Duftende Grüße

Manfred

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Ehrlich gesagt - was Düfte betrifft - da sollte man keinen Einfluß gegenüber anderen haben - das ist eine ganz normale EIGENE Sache für den Anwender. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Und jetzt auch noch "ihm" es wegen dem Alkohol unschmackhaft zu machen - daß es schadet (Blödsinn - reine Öle sind gesundheitsschädlich und müssen verdünnt werden - und das ist eben mit Alkohol - Wasser geht da nicht :-)

Natürlich ist es ungewöhnlich, daß es gerade 4711 ist - aber 4711 ist nicht nur ein "altes Oma Wässerle". Er liebt den frischen spritzigen und eigenen Duft eben - evtl. erinnert er sich auch an gewisse Dinge - was Düfte bekanntlich auch bewirken (sollen). Zugegeben, es gibt für Jungs in seinem Alter passendere EDTs - aber was bringt es ihm, wenn er sie nicht mag - und was geht es die Anderen an - wie er riecht - ein Duft muß "mir" gefallen (in erster Linie) und dann erst den Anderen.

und wenn es doch ein anderes "Wässerle" sein sollte, dann würde ich es mal mit folgendem probieren (wenn es bei Euch zu erwerben ist):

Von "Braukmann" gibt es ein sehr frisches EDT, auch sehr günstig, das "sensitive" - weiße Verpackung mit blauem Logo. Das weinrote loge "classic" würde bestimmt etwas herber sein. Auf jeden Fall ist dieses EDT sehr gut verträglich, hat fast den gleichen Frische-Charakter und hat eben nicht den "alte Oma kick" (davon gehe ich jetzt mal aus, daß es gerade nicht das ist, was er so liebt :-).

Auf jeden Fall - machen lassen - sonst macht er es heimlich und intensiver - und wenn die Jungs und Mädchen in seinem Umkreis ihn damit zur Rede stellen - dann wird er sicherlich zu anderen Düften greifen. Aber versucht es mal mit dem "sensitive" von Braukmann :-))

 

Duftende Grüße und viel Erfolg

Manfred

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wenn Du es leichter haben möchtest, dann kaufe die Absolue Magnolie. Dann hast Du das fertige Öl und kannst damit mit Ethanol eine Essenz herstellen. Aber um ein Parfüm daraus zu machen - dazu gehört noch mehr u.a. Fachwissen, mehrere Essenzen und viel Zeit.

 

Was aber  ganz wichtig wäre, lies in Büchern (suche bei amazon) - und laß Dich nicht all zu sehr von den Internet-Beiträgen täuschen - da steht nicht immer das Vernünftigste drin.

In diesem Sinne - duftende Magnolien-Grüße

 

Manfred

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Ja, die Nase/Gehirn gewöhnt sich nach ca. 15-30 Minuten daran. So wie der Effekt auf einem Bauernhof (wie schon geantwortet).

Abhilfe: Ja nicht nachsprühen. Ein EDP riecht den ganzen Tag (bis zu 12 Stunden) auf der Haut (wenn man nicht gerade raucht und sich wäscht :-). Reibe mal mit dem Handrücken über die Aufsprühstelle. Es könnte sein, daß du dann den Duft wieder wahrnimmst.

Dufte Grüße

Manfred

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10 Minuten im Gefrierschrank, ich glaub's nicht.

Auf was die Leute heute kommen :-))) --> :-(((

Nun, wenn Du es noch probieren möchtest, dann kann ich Dir sicherlich helfen. Aber ganz "billig" wird es nicht sein.

Folgendes solltest Du besorgen bzw. haben:

Ethanol = reiner Alkohol 96% (auch Weingeist genannt) unvergällt - solltest Du in der Drogerie bekommen (1 Liter ca. 30€ mit Flasche)

Rosenöl - ja, da haben wir schon mal das erste Problem. Denn es gibt sehr unterschiedliche Rosenöle - bzw. Düfte. Ätherische Öle Bulgarische Rose Türkische Rose Ägyptische Rose Orientalische Rose etc. pp dann noch Wildrose

Rosenmischischungen synthetisches Rosenöl

Und weil dann das gewünschte Parfüm nur aus einem Öl entsteht, haben wir den gewünschten Effekt Kopf-, Herz- und Basisnoten nicht.

Zudem sollte man etwas andere passende Düfte dazu mischen. Auch bestimmte Düfte, die den Rosenduft fixieren und ggf. verstärken oder eben auch etwas dezenter erscheinen lassen.

das ist eben die Parfümeurskunst - die richtige Formel zu finden - wenn man das mal so einfach sagen darf.

Das kosmetische wasser (oder eben auch reines Wasser) sollte man nicht vergessen. Dies wird u.a. auch für die Eau de xxx Varianten benötigt. Man nimmt eben nicht nur Alkohol :-)

Was die Kosten betrifft, die Öle können gerade bei ECHTEN Rosenöle sehr hoch sein (für 1ml ca.10-20 €)

Ich könnte nun noch weiter ausführlich darüber schreiben, würde hier aber den rahmen sprengen und manche überfordern. Aber vom Gefrierschrank rate ich dir ab - das ist purer "Schwachsinn".

Wichtig ist vor allem, daß die ganze Sache genügend Zeit braucht um zu reifen. Ein richtiges Parfüm braucht dazu mindestens 12-15 Wochen (sofern es die 3 Noten betrifft). Bei einem Öl sind es gerade mal 4-6 Wochen.

Also bis zu Weihnachten wird es langsam Zeit.

Für ausführliche Beschreibung bitte eine Pers.Nachricht. Werde dir dann antworten.

Dufte Grüße Manfred

PS: Nicht verzagen - den richtigen fragen :-)

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Das find ich echt supi. Nur 40 :-) ???

In meiner Duftorgel sind derzeit 160 verschiedene Düfte.

Laß Dir nicht diese Chance von den anderen vermiesen, nur weil angeblich man für 40 Düfte überfordert wäre. Nö - das geht schon. Du solltest aber nicht den Raum beduften (da gebe ich den anderen recht - nur wenn genügend Räume vorhanden sind :-) - nimm Duftneutrales Papier und schneide schmale Teststreifen daraus. Benutze diese und sorge dafür, daß jeder genügend Mineralwasser zum Trinken hat. Fördert den Geruchsinn. Zudem eine kleine Dose mit frischen Kaffeebohnen - nach 3 Düften solltest du etwa 1 Minute am Kaffee die Nase wieder "nullen".

Auf jeden Fall werdet ihr bestimmt einen Spaß daran haben. Würde gerne mitmachen :-))

Dufte Grüße

Manfred

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Hallo, auch wenn sich nun viele "Vorredner" dazu entschieden haben, Dir diesen Kauf abzuraten, kann ich nur eines dagegen halten.

Wenn es in irgend einer Form nicht weh tut - also die 79€ so locker sitzt - dann kauf dir das Parfüm.

Grundsätzlich sollte ein Parfüm immer in erster Linie der anwendeten Person gefallen (also erstmal egal was die anderen riechen :-).

Und wenn es einem sehr gefällt, dann ist es schon die "halbe Miete".

Natürlich sind 79€ viel - aber mir scheint, du weißt nicht, daß es sich hier um das 100ml Flacon handeln muß. Es gibt auch 50ml :-) - aber bedenke - günstiger ist immer die größere Menge (Preise pro Liter sind meist auch auf den Preisschilder zu lesen :-).

Wenn es Dir gefällt - dann kauf es. Kannst ja dieses für besondere anlässe verwenden. Dann hält es bestimmt für 3 Jahre :-)

Also bevor Du es für ein Ballerspiel ausgibst, dann lieber für Parfüm :-) - die Mädchen wird's freuen :-)

Dufte Grüße

Manfred

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  1. Ich frag mich, warum du die unten genannten Antworten ausgezeichnet hast. Die sind alles andere als hilfreich!

Um auf Deine Frage zurückzukommen.

Ja, man muß nicht berühmt sein. Keiner ist von Anfang an berühmt :-)

Du brauchst auch kein Labor und hunderte! Düfte. Allein schon mit 20 (so viel sollten es schon mal sein - um nicht nur eintönige Kreationen zu mischen) kann man/frau vernünftig beginnen. Mit 50 ist es schon besser und ab hundert wird es spannend. Ab 150 und das ist schon viel - (nicht allein schon wegen den Kosten) sind die Kreationen anspruchsvoll.

Natürlich kommen noch die vielen Fläschchen, Pipetten, Teststreifen, Halter, Filter und vieles mehr dazu.

Aber das Wichtigste ist - eine gute Nase, sehr viel Spaß und Freude an dieser Arbeit, eine Menge lesen! und lernen.

Du solltest zu Beginn auf jeden Fall 2-3 gute Bücher lesen. Dann mind. 1 Jahr lang experimentieren, spielen und deine Nase an die Vielfalt der Gerüche heranbringen.

Mit der Zeit kommt die Erfahrung und auch das Feingefühl für die Duftkreation.

Und noch eines möchte ich Dir mitgeben. Wenn Du wirklich selber Parfüm kreieren möchtest - dann laß die Finger weg von den Selberduftmischmaschinen im Internet (Bluebox, myparfum etc.) - die haben nichts mit dieser Sache zu tun. Dort kannst Du nur eine oder mehrere Parfümmischungen zusammenstellen und hoffen, daß sie dann dir gefallen. Ein richtiges Parfüm wird daraus nie. Stell Dir die Arbeit eines Parfümeurs mal vor - so wie ein Maler. Das Werk entsteht durch Inspiration, Liebe zum Detail, Gestaltung, Harmonie der Farben und durch die Zeit. Wenn man die Dinge auf dem Bild aus einer fertigen Sammlung sich zusammenstellt, dann ist es in Nullkommanichts fertig und sieht nicht harmonisch aus. So in etwas sind die Duftmaschinen für Selbermachen. Also "Stangenware" ;-)

Falls Du weiterhin Interesse daran hast - schreib mich pers. an. Ich werde dann ausführlicher darüber "schreiben".

Dufte Grüße

Manfred

PS: Ich mache das nun über 4 Jahre und meine Parfümorgel besteht aus ca. 160 Duftessenzen :-) Und ein Labor habe ich nicht smile

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Ich vermute, es handelt sich hierbei um KEIN reines ätherisches Öl. Es ist bestimmt ein Parfümöl, das synthetisch hergestellt wurde - also NUR nach Johannisbeere riecht - und so sollte es auch beschriftet sein. Ein Duftöl, wie z.B. für die Raumbeduftung benutzt wird (so mit Teelicht zum erhitzen - also für die Duftlampe - das ist für die "Parfümart" nicht geeignet bzw. würde ich davon abraten.

Bei ätherischen und Parfümölen ist nur der direkte Hautkontakt zu vermeiden - sie sind allgemein und grundsätzlich Gesundheitsgefährdend - natürlich Mengenabhängig.

Hier sollte man es mit reinem Alkohol (Ethanol) zu mindestens 20%iger Essenz verdünnen.

Aber ich würde es trotzdem nicht empfehlen. "Wer will denn schon nach reiner Johannisbeere riechen?" Ein Parfüm mit Kopf/Herz/ und Basisnote mit Johannisbeere - nein - das wollen bestimmt auch nicht die "anderen" an Dir riechen.

Der Vorschlag, gehe in eine Parfümerie und laß Dir Parfums mit der Duftrichtung vorführen - das ist sicherlich die bessere Methode. Und wenn es dann in etwa zu einem geklappt hat und noch der eine KICK an Johannisbeere fehlt, dann kannst Du mal mit etwas Parfüm (EDT oder EDP) und mit 1-10 Tropfen langsam das NICHT-Duftlampenöl Johannisbeere dazu träufeln. Ggf. kommst Du dann auf die gewünschte mischung und Kopfnote. Zur Herz wird es sehr schwer und zur Basis nicht. Johannisbeere ist so in etwa eine Kopfnote. Im normalen anwendungsbereich, was die Menge betrifft :-)

Viel Spaß beim Probieren und dufte Grüße

Manfred

PS: Mit Chreme würde ich persönlich Abstand halten. Chremen sind dazu da, daß sie in die Haut hinein gehen. Das soll eigentlich das Parfüm bzw. der Duft nicht gerade :-)

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Erstens geht es nicht um Stückzahl, sondern um die Menge (in ml) da USA oz. benutzt, kannst Du für die Umrechnung googeln.

Wichtig vor allem ist aber, daß Du den Nachweis erbringst (ggf. beim Hauptzollamt), wieviel Du bezahlt hast - entweder in Euro oder auch Dollar. Emailrechnungen u.ä. nehmen die Zollämter meist nicht an. Hier solltest Du eine Originalrechnung haben, Kontoauszug vom Kreditkarteninstitut o.ä. Dieser Hinweis bezieht sich nur auf Erfahrung mit "meinem" Hauptzollamt - hatte eben diese Situation selbst erfahren.

Z.B. habe ich bei ca. 115 Euro etwa 18-22 Euro Zollgebühren zahlen müssen. Aber genaue Angaben findest Du eben in dem genannten Link vom Zoll :-)

Dufte Grüße Manfred

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also wenn ich all die Antworten hier lese, dann dreht sich bei mir fast der Magen um.

Grundsätzlich stimmt es, daß die eigene Nase einem "an der Nase herumführt" (Sprichwort paßt im doppelten Sinne :-))

Die Nase gewöhnt sich recht schnell an den Duft (Effekt wie auf einem Bauernhof - nach einer Weile riecht man den "Mist" nicht mehr so stark).

Abhilfe: Entweder mal 3-4 gute Riecher an frischen Kaffeebohnen - dann sollte es etwas besser gehen. Oder reibe deine Hand mal auf der Stelle, wo Du es aufgetragen hast und rieche danach an Deiner Hand. Dann solltest Du auch wieder etwas besser den Duft riechen.

Und bitte, für 35 Euro - da kommt es erstmal auf den Typ an und dann sicherlich auf die Menge. Und nicht gleich als "billig" abstempeln.

Bei EDT ist eben der Ölanteil geringer als bei EDP (nicht dies nur als Parfüm bezeichnen)

Parfüm ist alles :-)

EDP hat mehr Ölanteile und Extrait de Parfum noch mehr (dies ist das eigentliche Hochwertigste) - es gibt aber noch reines Parfum, das fast nur aus Öl besteht (rate ich aber wegen der Gesundheit ab ;-)

Und dann kommt es noch auf die Kopf-, Herz- und Basisnote an - wie sie mit welchen Düfte (also Öle) zusammengesetzt sind. Und sicherlich auch die Reinheit spielt hier eine wesentliche Rolle. Oder auch daß z.B. Fixierer enthalten sind oder auch fehlen (Fixierer verlängern die Noten - sind meist synthetische Stoffe).

Und da z.B. bei EDP der Ölantel zwischen 8-15% und Extrait de Parfum von 15-30% Ölanteil. Allein da zeigt sich schon die Möglichkeit des Herstellers, wie "stark" er es auf den Markt bringt.

Und Es ist nicht nur Öl und Alkohol im Spiel - Wasser ist auch drin, Farbstoffe (weil es eben auch farblich gut aussehen soll - Marketing :-)

Und zum Schluß kommt dann noch Deine Haut. Wenn diese durch die Umwelt beeinflußt wird, schadet es dem Duft auch. Rauchen, waschen, nicht waschen, schwitzen, ständig neu aufsprühen, Kleidung, Schnupfen, zuviel gerochen, scharf gegessen, Alkohol getrunken und vieles mehr - alles Einfüsse, die den Geruchsinn täuschen können.

Und sicherlich wird dein Umfeld den Duft noch riechen. Aber dieser befindet sich auch in der gleichen Lage, wie Du.

Was du nun mit meinem geschriebenen anfangen kannst, das mußt Du selber herausfinden. Nur es ist komisch, daß ständig immer wieder die gleichen Fragen auftreten und immer wieder das gleiche geantwortet werden muß. Bitte sucht doch erstmal nach schon bereits gestellte Fragen und auch Antworten.

Dieses Thema war nun schon zum 3. Male da.

Dufte Grüße Manfred

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Wenn einer oder einem der Duft nicht gefällt, dann soll man/frau es auch nicht nehmen.

Parfüm muß!!! einer Person die es anwendet gefallen. Nicht aber den anderen (wenn doch - eben der große Vorteil :-))

Dieser Klassiker ist zwar für das "ältere" Semester (ab 30), ist aber auch für junge Mädchen geeignet, wenn diese eben diesen Duft mögen. Nur muß ich hierzu anmerken, wenn junge Mädchen die Anwendung eines Parfüms genauer beachten würden, dann wäre es auch zum Vorteil der meist "ungeliebten" Düfte. Und Chanel No. 5 wurde über die vielen! Jahre ständig geändert und angepaßt. Würdet ihr noch das Original hier beschreiben, dann würde es nur noch für Damen ab 60 sein :-)

Und noch eine Anmerkung zum Preis. Sicherlich ist das Parfüm immer teurer geworden. Hier hat der Euro auch zugeschlagen (aber nicht 1:1 :-))

Aber wenn ich ein gutes (und ich meine jetzt ein GUTES) Parfüm haben möchte, dann sollte es zumindest EDP sein. Zudem solltet IHR mal die 100ml Preisumrechnung beachten.

Je weniger bzw. je kleiner die Menge/Flacon ist, umso höher ist auch der Preis.

Beispiele:

30ml für 30€ (100€/100ml) 50ml für 40€ (80€/100ml) 75ml für 50€ (67€/100ml)

Daraus folgt: Wenn man/frau jeden Tag eines benutzen möchte, dann sollte man eben 50€ ausgeben. Und ein Parfüm TEUER zu bezeichnen, das ist bestimmt Ansichtssache. Bei mir geht das bei EDP 50ml 100€ los.

Extrait de Parfüm 30ml für 98€ ist zwar viel, ist aber nicht teuer - weil es eben das geld wert ist.

Aber wie schon gesagt - Reine Ansichtssache.

Dufte Grüße Manfred

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