Ich kann dir diesbezüglich das Buch "Ismael" von Daniel Quinn empfehlen (Werbung Unbezahlt :))

Ich finde die Frage sehr interessant. Nicht nur im Bezug auf materielle Ressourcen, sondern auch im Bezug auf emotionale Bedürfnisse/Liebe. Kulturaustausch/Globalisierung ist sicher gut fürs gegenseitige Verständnis, aber kann auch Menschengruppen/nah beinander lebende Menschen entfremden, denke ich.

Von Außen betrachtet leben wir alle zwar viel dichter beisammen, überall Menschen, Großstädte...aber die Menschenmassen auf engen Raum machen es wahrlich unmöglich, dass ich mit mein gesamten nahen Umfeld in Kontakt trete, Beziehungen aufbaue - ich kenne ja noch nicht mal meine Nachbarn bei Vorname...

Mit den materiellen Ressourcen finde ich es schwierig mir ein Urteil zu bilden...die Sache ist, dass theoretisch genügend Nahrung vorhanden ist für alle...doch bringt nun sparsamer Umgang allein tatsächlich eine geringere Geburtsrate...ich weiß nicht.

In jedem Fall bin ich gegen politischen Eingriff/Gesetze diesbezüglich, etc.

Ich weiß nicht, aber vielleicht wäre es mal ein Ansatz, dass Thema Überbevölkerung ein bisschen offener zu thematisieren/diskutieren, auch in Schulen, etc...

Wer ein Kind kriegt wird immer noch gefeiert. Als gäbe es nicht genug Menschen auf der Welt - die all die Verantwortung/Liebe die Mensch (wenn sie es denn aus ihrer Position heraus können...hoffentlich) in ein Kind stecken - ebenso gut gebrauchen könnten. Kompliziert, kompliziert.

Aber zurück zur Frage: Ja - die Überbevölkerung ist die Quelle aller Probleme...denn komplett runtergebrochen: Ohne Menschen gäbe es auch keine menschlichen Probleme :).

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Angst nichts zu erreichen?

Hallo an alle die das lesen.

Meine Frage ist folgende. Seit einiger Zeit mach ich mir Gedanken (über alles Mögliche eigentlich). Und halt eben auch bisschen über meine Zukunft.
Ich mach mir halt etwas Sorgen, dass ich nie wirklich was erreichen werde. Ich weiss, dass ich nicht gerade strohdumm bin und auch, dass ich nicht der schlechteste Mensch auf diesem Planeten bin.
Aber ein grosses Problem von mir ist, dass ich nicht gut auf Menschen zugehen kann. Wenn ich mich mal mit wem unterhalte, dass bin ich glaub schon ganz okay. Aber ich hab halt null Selbstvertrauen auf Leute zuzugehen. Das erklärt auch, warum ich praktisch keine Freunde habe.

Und jetzt hab ich halt Schiss, dass sich das und so ähnliche Dinge nie ändern werden. Ähnlich geht es mir in der Schule. Ich bin nicht dumm, ich verstehe vieles (wenn auch nicht sofort...). Aber trotzdem hab ich nicht das Gefühl diese Schule mal abzuschliessen. Es ist einfach wie zu viel Druck und Last, die ich einfach nicht tragen kann. Und ich weiss, viele sagen jetzt, dann ist es nicht die richtige Schule für dich. Aber wenn ich mir vorstelle, einen Beruf lernen zu müssen, macht es das auch nicht grad besser.

Für mich ist es grad (und eigentlich eben schon ein Weilchen) so, das ich alles nur noch mache, weil ich halt muss. Ich geh freiwillig zur Schule, weil ich ja etwas tun muss... Aber eigentlich kann ich weder das eine, noch das andere. Ich kann nichts! Aber ich muss. Das macht mich einfach fertig.

Im Moment hab ich einfach keine Motivation mehr. So ziemlich für gar nichts. Ich weiss, dass ich nicht wirklich eine Frage formuliert habe. Aner vielleicht gibt‘s hier ja doch jemand, der/die mir irgend ein Rat oder Tipp geben kann.

Und auch an alle andern, die bis hierhin gelesen haben: Danke dafür

Bleibt gesund 🍀

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In dieser Frage sehe ich ganz stark mein früheres Ich. Eine neurotische Denkweise.

Ich kann dir nicht konkret sagen, wie es bei mir besser wurde. Aber ich schreibe einfach mal ein paar Gedanken auf.

- du bist nicht allein mit diesem Gefühl, etwas erreichen zu müssen. ZU MÜSSEN. weil sonst nichts da ist. Nichts sein darf. Alles ganz weit weg. das ist meiner meinung nach ein gesellschaftliches Phänomen.

- Diese grundlegende Angst, das rastlose Rennen, niemals ankommen. Das ist nicht Natur. Das war nicht immer so. Woher kommt diese Angst wohl? Ich weiß nicht. Kann nur mutmaßen. Aber das wird zu lang.

-in jedem Fall gibt es gewisse Strukturen, in denen wir leben, über die wir kaum noch hinausdenken, hab ich das Gefühl. Es wird uns von klein auf verkauft, als hätten wir wahnsinnig viele Möglichkeiten. Wären freie Menschen. Wohlstand. Sollten dankbar sein...Guck doch die armen Kinder in Afrika, sei froh dass du zu Essen hast...Sei einfach dankbar. ABER WOFÜR? Ich bin schließlich Schuld. Ich könnte ja ein bisschen sparsamer sein, das Leben wertschätzen, aber ich kann nicht. Bin ich unfähig? Ein schlechter Mensch?...Neeiin natürlich nicht, du kannst alles wenn du nur willst. Du musst doch nur wollen. Aber ich weiß nicht was ich will. Bin ich faul? Nutzlos?

Das waren so Endlosdebatten die ich führte. Die eine Stimme immerzu am Klagen über sich Selbst. Die andere immerzu am Abstreiten.

-Was mir half, war zunächst einmal mich Selbst beobachten...nach innen. Alles zulassen, alle Gedanken, Klagen, Gefühle (find ich am schwierigsten). Was geht vor in mir? Es darf alles sein. Alles - auch Leere. Auch Negatives. Auch Positives. Auch Dinge/Gedanken/Gefühle, die von der Gesellschaft abgelehnt werden. Gerade die.

Viel Glück. Ich hoffe du findest einen Weg für dich :)

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Rein körperlich merke ich nichts. Weder im positiven noch im negativen Sinne. Wirkt sich nicht auf mein Befinden aus - soweit ich das noch vergleichen kann. In jedem Fall geht es mir gut und ich habe keine Magelerscheinungen im Blutbild. Supplementiere B12 und D3. Sonst nichts.

Bin seit 12 Jahren Veggie und seit 8 Jahren vegan.

Okay...eine Sache muss ich zugeben: Ich pupse bissi mehr seit ich vegan bin. Esse seitdem halt bissi mehr Hülsenfrüchte und so. Aber das halten meine Mitmenschen aus. Und fürs Klima sind meine kleinen Pupse sicher weniger Methanhaltig als Kuhpupse :).

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Ignorance is bliss :). Bestes Rezept gegen nervige Veganer ist Ignoranz. Ruhig bleiben, durchatmen. Kostet viel mentale Kraft, aber das schaffst du schon :P.

Niemand kann dir vorschreiben wie du zu leben hast ;).

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Was wenn ich dir sage du bist dürr wie ne halbe Spagetti? Sweety es bringt nichts.

Was wenn ich dir ironisch sage du bist ein fettes Schwein? Sweety es bringt nichts.

Deine Wahrnehmung ist nicht die meine, deine Vorstellungen von dick und dünn, insbesondere deiner Selbst sind komplett anders wie meine.

Und es ist mir egal, dass man deine Wahrnehmung deines Körpers wohl als Körperwahrnehmungsstörung einstufen würde und meine nicht.

Die Frage ist vielmehr: Was ist dir Dünnsein wert?

Unabhängig davon ob du dich nun dick siehst, dünn, normal, whatever...das Streben nach dünner bleibt ja immerzu, oder?

Warum ist Dicksein so eine große Angst?

(Stell dir vor, du wärst dick, stell dir vor alle hier würden dich verarschen und dir schreiben du wärst dick. Was wäre dann?)

WIESO? WOFÜR?

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Ja gibt es. Binge Eating und nahezu alle anderen Essstörungen haben als große Komponente eine Abneigung gegen Fett.

Diese widerum führt zur Restriktion. Du isst weniger. Hier liegt der Auslöser beider Süchte !!

Nun kommt es auf die genetische Veranlagung an. Die einen reagieren mit Migration Response (Magersucht), die anderen mit dem Gegenteil (Binge Eating). Natürliche Körperschutzmechanismen vor Hungersnot. Beides ist gleichwertig Nicht zu verurteilen.

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Das dauert lange und erfordert, dass du deinem Hunger vollständig nachgehst. Der Hunger ist es nämlich (meiner Erfahrung nach), der die Körperverzerrung/subjektives Problem mit Fett/"Körperwahrnehmungsstörung" verstärkt.

Überessen resultiert immer aus zuvorgehender Restriktion. Du bist in einem fucking Teufelskreis. Und schämen tust du dich wohl fürs Überessen, dabei ist dies ein ganz natürliches Verhalten (s. Tabitha Farrar).

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Die Krankheit kann dich nicht vereinnahmen. Du kannst dich nur vereinnahmen lassen ;).

Es ist war nicht dein Fehler, dass du an Anorexie erkrankt bist, aber es ist jetzt deine Entscheidung was du daraus machst.

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Ich habe nur ein paar Vorschläge, was mir momentan hilft mich zu finden:

Lesen, Podcasts bzw. Hörbücher hören in Richtung Psychologie und Philosophie. Ich versuche mir einen groben Überblick zu verschaffen - welche Denkansätze es so gibt und welche davon auf mich zutreffen. Tatsächlich kann (prinzipell ungläubig) mir doch auch einiges vom Buddismus bzw. dem Spiritualitäts "Trend" abgucken. Ich fand auch Camus interessant mit der Sage von Sithyphos, sowie Kierkegard mit seinem Sinnbild der verlorenen "Mind" im Unendlichen und im Endlichen (alte Philosophen), aber hab jetzt noch lange nicht alle und alles von desen gelesen, nur ganz kleine

Wichtig dabei bleibt immer, dass ich mir es nicht zum Zwang mache - mich selbst zu finden. Vielleicht geht es ja auch gar nicht ums finden sondern ums loslassen. Ich weiß es noch nicht.

Ich versuche generell die Gesellschaft/Kultur in der wir leben kritisch zu hinterfragen und nicht mitzulaufen, wo ich es für falsch halte. Diese ganzen oberflächlichen Wertevorstellungen die sich in der Sprache so rumtreiben und mich mega verwirrt haben. Ganz besonders der Leistungsgedanke.

Vielleicht brauchst du auch Zeit - in der du einfach mal Nichts tust - um herauszufinden was du willst. Es muss kein Beruf sein. Vielleicht willst du auch auswandern oder ziellos loswandern irgendwo ins nirgendwo, dich einer Gruppe von gesellschaftsunabhängigen Aussiedlern (weiß nivh ob man das so sagt) anschließen. Keine Ahnung, das sind immer so Dinge die mir in den Kopf kommen wenn ich darüber nachdenke, was ich wirklich will.

Was konkret dir jedoch hilft weiß ich nicht. Wenn du mit meiner persönlichen Antwort nichts anfangen kannst, ist das nicht schlimm :).

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Hey duu,

ich war in ähnlichen Umständen. Bin auch nach der 10 schulisch abgekracht. War vorher auch 1/2. Aber wen juckts? Das Schulsystem is eh absolut kacke. Da lernt man nichts fürs Leben.

Ich hatte auch eine Essstörung. Recovery und Schule in Kombi ist meines Erachtens nach keine gute Idee.

Ich gehe jetzt schon seit 2 Jahren nich mehr zur Schule.

Ich musste lernen, dass Glück nicht an Bedingungen geknüpft ist. Weger Essen, Gewicht, noch Schulleistung noch sonst iwas.

Bin 19 und werde im Februar nochmal einsteigen und Abi versuchen. Wenns nicht klappt, klappts halt nicht. Aber dann kann ivh immer noch eine Ausbildung machen.

Einmal leb ich. Und Sinn machts nur im Moment. Ich leb für Nichts. Und das is doch grad das Lustige. Kann tun und lassen was ich will. Es juckt niemand. Die Natur ist mein Anker. Das klingt iwie weit poetischer als ich bin aber naja XD.

Die wichtigste philosophische Frage laut Camus (Philosoph) war, ob Mensch Suizid begehen sollte oder nicht...er kam für sich zum Entschluss: Nope.

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Hey, ich nehme bei durchschnittlichen Hunger morgens um die 80g Haferflocken (ich wiege nicht mehr ab, durch meine anorektische Vergangenheit bin ich lediglich sehr gut im schätzen von grammzahlen, ich sollt mal zu deutschland sucht den superstar oder so XD ). Das Ganze koch ich im Barista "Milch", um die 300 ml. Darein dann noch Erdnussbutter, Kakao und Datteln oder Banane.

Übrigens: nur ganz nebenbei ;) : Im Zustand des extremen Hungers hab ich zum Frühstück über 1000kcal (locker 125g haferflocken mit vieeeel erdnussbutter, aber auch granola und allerlei bööösen stuff :)) gegessen und über den ganzen tag über 4000kcal. Soviel würd ich jetzt nicht mehr schaffen. Habe in 3 Monaten 14kg zugenommen. Jetzt kann ich essen sovieo ich (wirklich) will ohne all das drumherum.

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Die Sache ist einfach die, dass wir Veganer einfach alle viel mehr Mitgefühl haben als der gesamte Rest der Menschheit.

Wir wissen es einfach besser. Alles. Und das wollt ihr dummen Fleischesser einfach nicht verstehen...

Wir sind eine Gruppe für sich. An uns kommt niemand ran. Weil wir einfach die Allerbesten sind. Im Prinzip ist es unsere Absicht die gesamte Menschheit auszulöschen, sodass es nur noch vegane Superhelden gibt (aber pssst...)

Unsere klar-definierte vegane Moral ist die einzig Wahre. Allgemeingültig. Dadurch wollen wir eine neue sozialistische Diktatur gründen. Die beste die es je gab. Alle arbeiten brav; kriegen dasselbe Geld. Und das investieren wir dann alles in das Futter unserer Haustiere. Aber keine Zucht mehr. Die wird abgeschafft, sodass Tiere am Ende wieder zurück in die Natur können und wir dann eben auch. Ab in die Wildness. Es wird ein Gesetzesbeschluss eingelegt, dass Mensch als Untertan der Tiere in spätestens 100 Jahren all seinen materiellen Besitz begraben muss, Häuser werden abgerissen, Klamotten durch neuste biologische Verfahren abgebaut. Nackt wird die neuste Mode. Wer bis dahin nicht vollkommen mitmacht, bekommt die Todesstrafe.

Für jeden der sich zum Veganismus entscheidet gibts ab jetzt 10000 euro. Fleischesser bekommen 1 Jahr nur Wasser und Bio-Bananen zur Strafe (die gespritzten sind nach neuster Studienlage nicht mehr vegan!!!!!!!!! Gute V-Rasse von Mensch: aufgepasst. Wenn ihr das auch nur einmal noch esst, seit ihr vergiftet!

Ach das wär so traumhaft schön. Und ich will übrigens die vegane Weltherrscherin werden. Universalismus. Ich bringe jegliche Kulturen unter meine Moral. Alle Männer kommen unter meinen Gehorsam. Die Frauen übernehmen die komplette Macht. Heterosexuelle dürfen nicht mehr heiraten und werden bestraft, da sie eine Gefahr sind für die Weiterproduktion von Menschen. Die Überpopulation der Menschen ist gefährlich!!!! Homosexuelle hingegen werden ebenso mit Geld belohnt wie die Veganer. Wer also gleichzeitig Homussexueller und Veganer ist bekommt 20000 Euro.

Liebe Grüße von der veganen Führerin. Heil HIT - LEhRe. Nicht ohne Grund war er Vegetarier. Er wusste es schon, dass ich seine Nachfolderin werde . Danke FREUnD. Auch wenns da noch vieles zu debattieren gibt. Dein Ansatz. Du und Adolf ergibt ein gutes Team.

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Aldi tofu is der schlimmste find ich - rewe is auch eklig. Aber probiers.

Roh essen kann man gut den von lidl oder taifun - find ich. Der hat ne gute konsistenz. Nicht so mehlig/bröckelig. Aber schmeckt halt nach nichts...aber wenn mir mal nach nichts ist, dann ess ich den auch pur :)

Also kann man machen. Is nich giftig oder so

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Ja wenn du jetzt wirklich reinhaust, dann wirst du das Wachstum nachholen. Ich hatte viel mit Magersüchtigen zu tun, die haben auch lange wenig gegessen und dann in der Klinik zugenommen und nach erfolgter Zunahme aufs Ausgangsgewicht haben viele dann einen Wachstumsschub gekriegt und sind in die Höhe geschossen.

Bei mir war es leider nicht so, weil ich direkt wieder abgenommen habe und 8 Jahre chronisch untergewichtig war. Bin entsprechend in dieser Zeit kaum gewachsen -2cm zwischendurch mal-und hab jetzt 1,47 cm Zwergengröße mit 19 J. Wird auch nicht mehr werden. Aber habs mir selbst verbockt. Hab trotzdem zugenommen, seit ein halbes Jahr Magersucht überwunden, jetzt seh ich wenigstens nicht mehr aus wie Germanys next flopmodel in klein 🤣. Sondern wie eine echte Zwergin 😎.

Also nehm dir ein Negativbeispiel an mir und hau rein! Übrigens brauchst du nicht so krass auf Mikros/Vitamine achten wie es die ganzen Angstmacherseiten so empfehlen. Makros sind das wichtigste fürs Wachstum, inklusive Fett und Carbs. Und es macht auch nicht so krass den unterschied ob du nun viele Ballast zu dir nimmst oder nicht (außer, dass du davon viel pupst).

Dein Körper strebt deinen individuellen Setpoint an. Egal was du isst.

Habs ausprobiert. Bin an meinem Setpoint/range. Hab mich mal eine Zeit lang mega gesund ernährt nach Ernährungsrichtlinien - nur Vollkorn, obst; gemüse, eiweiß, nüsse etc.

Dann eine Zeit lang so wie ich Bock hatte (viel Süßes und Fertigkram, halt so wie die meisten Jugentlichen)...

Im Grunde hat sich das nicht sonderlich auf meine Figur/Gewicht ausgewirkt. Woraus ich folgere, dass es meinem Körper viel mehr um die Energiebillanz geht als um die Füllung/Stopfung...der is ja nicht total dumm.

Kann ich mir soviel Flohsamenschalen reinwürgen wie ich will. Dann wird mir iwann schlecht, aber Hunger wird kein Stück besser.

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Hey du, ich habe gelesen, dass du über lange Zeit viel zu wenig gegessen hast. Daraus resultiert ein extremer Hungerzustand. Das ist komplett normal und du solltest diesem nachgehen. Ich hatte selbst eine Magersucht - heißt ich habe auch viel zu wenig gegessen über lange Zeit. Habe mehrere Male versucht das Ganze wieder langsam und gesund durch Essplan zuzunehmen -nach Klinikkonzept. Hab ich dann auch - war aber dann auch schnell wieder unten, weils an der Psyche sich nichts geändert hat. Erst seitdem ich wirklich reingehaun hab -dem extremen Hunger komplett nachgegangen (All In Konzept) - ca 5000 kcal am Tag über mehrere Wochen (bin Mädchen) - überwiegend "ungesund"/verarbeitete Lebensmittel - hab ich langfristig mein Sättigungsgefühl wieder gewonnen. Jetzt werde ich auch wieder von normalen Mengen satt ohne Kalorienzählen, ohne Einschränkungen. Ich esse auch Süßkram soviel ich will. Mein körper regelt das jetzt von alleine. Ohne All-In konzept hätt ich das niemals geschafft.

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Hey, Therapieplätze sind in den meisten Städten Mangelware. Ich denke auch, dass wie du es beschreibst - keine psychische Störung in dem Sinne vorliegt. Sondern vielmehr ein aus Mobbing resultierender schwerer Leidensdruck. Wobei ich das nicht beurteilen kann. Ich würde vielleicht einfach mal bei einer Therapiestelle anrufen und mich beraten lassen. Was deine Eltern sagen bezüglich Corona, Berufschancen, etc. stimmt nicht. Tendenziell finde ich Selbsthilfegruppen auch immer eine gute Sache.

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Wie kann man es (ethisch) rechtfertigen, Tierprodukte zu essen?

Folgende Argumente finde ich nicht überzeugend:

  • "Das hat man schon immer getan": 1. Trifft dies nicht auf alle Kulturen zu (z.B. buddhistische Zivilisationen) 2. Hat der Mensch auch schon immer gemordet, Kriege geführt oder vergewaltigt
  • "Fleisch ist für das Hirnwachstum notwendig gewesen": gewesen ist das Stichwort. Heute hat es keine essentielle Bedeutung mehr für unsere Gesundheit
  • "Ohne Fleisch und Milchprodukte fehlen uns Stoffe wie Proteine, Vit. B12, Eisen oder Calcium": Vitamin B12 wird Tieren in Massentierhaltung auch künstlich verabreicht. Vor dem Hygiene-Zeitalter kamen die B12-produzierenden Bakterien auf der Schale von frisch geerntetem Gemüse in der Erde auch vor und wurde mitgegessen. Es ist nicht verwerflich oder schädlich. Außerdem verursacht Milch im Alter ggf. Osteoporose, da es sauer verstoffwechselt wird und der Körper als Puffer Calcium aus den Knochen ins Blut abgibt. Eisen und Proteine kann man ausreichend auch als Pflanzlicher Kost zu sich nehmen
  • "Vit. B12 Präparate würde ich nie nehmen wollen (zu unnatürlich)": Unnatürlich ist vieles in unserem Alltag und auch die vielen Hormone und andere schädlichen Chemikalien, die in konventionellen Tierprodukten enthalten sind und manchmal auch in Bio-Lebensmittel (siehe häufige Skandale mit Bioeiern
  • "Tiere fühlen kein Schmerz oder Angst": Das tuen sie wissenschaftlich erwiesener maßen schon.
  • "Gott hat den Menschen in der Bibel/Thora/Koran erlaubt, Fleisch zu essen: Wie kann man sich sicher sein, dass diese Schriften von Gott stammen? Rechtfertigt das Tierleid?
  • "Tiere sterben sowieso": Der Mensch stirbt auch sowieso, darf man ihn deshalb essen?
  • "Wenn wir keine Tiere essen würden, gäbe es zu viele Kühe, Hühner etc.". Wenn wir keine Tiere essen würden, müssen wir sie auch nicht künstlich züchten und es gäbe nicht(!) so viele.
  • "Vegan ist zu teuer": Wenn man keine Tierprodukte mehr kauft, spart man sogar einiges an Geld, solange man nicht nur Vegan-Fertigprodukte kauft, sondern möglichst frisch und selber kocht.
  • "Fleisch ist mir zu lecker": Das ist kein richtiges Argument, dass das Töten rechtfertigt
  • "Ohne Tierprodukte würden viele Menschen in der 3. Welt verhungern": Würde man das Viehfutter in Form von Soja oder Mais vollständig an die armen Menschen weltweit verteilen, gäbe es vermutlich gar keinen Welthunger und auch keinen Wassermangel/Desertifikation etc.

Freue mich über weitere Argumente, welche mich überzeugen könnten

Danke!

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Ich kann das auch schwer nachvollziehen. Ich finde kaum ein Argument überzeugend. Habe mich jedoch damit (weitgehend) abgefunden.

Es gibt ein einziges Argument, das mich überzeugen würde...

“Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden, auf dem wir Tiere schlachteten. Von klein auf war ich bei der Schlachtung von Tieren dabei. Habe gesehen wie sie zucken und schreien, ausbluten und ersticken. Ich empfinde dabei nichts, weil ich es nicht anders kenne bezüglich Tieren.“

Es ist halt alles immer eine Sache der Grenzlegung, Wertevorstellungen, Wichtigkeitsscala. Niemand kann alles richtig machen. Ethisch immer korrekt handeln. Ich finde Tierschutz einen sehr sehr wichtigen Aspekt. Andere wiederum setzen sich umso mehr für die Gleichberechtigung von Schwarz und Weiß ein. Weil sie darauf emotional mehr anspringen als ich. Das ist okay.

Frutaner würden sagen: Wie zur Hölle kann ein wohlhabener Mensch sich ethisch dafür rechtfertigen einen Salatkopf aus dem Boden zu reißen?

Die Frage habe ich mir schon oft gestellt und finde genauso schlecht wirklich überzeugene, faktische Argumente wie Fleischesser auf das Fleischessen.

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Dein Körper hat deine Stoffwechselrate stark gesenkt, weil der stinksauer ist auf dich, dass du ihm einfach mal so die Nahrung verweigerst die eigentlich verfügbar ist. Dein Körper kämpft, der gibt nicht, der hat kein Bock auf ein Leben in der Hölle. Life or Death. Your decision. But I hope you will choose life one day. Cause nature wants life.

Nature is boss. Body is coach. And you have been an idiot for not trusting.

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