Je nach Kontext (denn "unterhaltend" und "befriedigend" kann durchaus ja auch unterschiedlich interpretiert werden) würde ich es wohl eher umschreiben, als nur ein einzelnes Adjektiv zu benutzen - das am Ende dann doch nicht wirklich passend ist.

Vielleicht trifft es also, wenn "ein Vergnügen von kurzer Dauer" ist?!

und ansonsten fällt mir noch "flüchtig" ein (zum Beispiel für einen Duft). Oder "schnell vorübergehend", "vorbeiziehend" (wobei wir dann schon bei den Partizipien angekommen sind ;)).

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Syntaxfehler Deutschunterricht?

Hallo miteinander!

Ich hoffe, ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen, ich verzweifle ;(

Für den Deutschunterricht muss ich syntaktische Fehler im neuen Gesetz der Covid-Maßnahmen finden ... Also Ausdrucksfehler oder so etwas ähnliches. Das Gesetz lautet so:

98. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes

Auf Grund von § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. I Nr. 12/2020, wird verordnet:

§ 1. Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist das Betreten öffentlicher Orte verboten.

§ 2. Ausgenommen vom Verbot gemäß § 1 sind Betretungen,

1. die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind;

2. die zur Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen dienen;

3. die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der Deckung des Bedarfs zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann;

4. die für berufliche Zwecke erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann;

5. wenn öffentliche Orte im Freien alleine, mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren betreten werden sollen, gegenüber anderen Personen ist dabei ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

§ 3. Die Benützung von Massenbeförderungsmitteln ist nur für Betretungen gemäß § 2 Z 1 bis 4 zulässig, wobei bei der Benützung ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten ist.

§ 4. Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe, warum eine Betretung gemäß § 2 zulässig ist, glaubhaft zu machen.

§ 5. Diese Verordnung tritt mit 16. März 2020 in Kraft und mit Ablauf des 22. März 2020 außer Kraft.

Anschober

Mein Lehrer hat mir ein paar Hinweise gegeben, um die 2 Fehler zu finden.

Hinweise:

- Man könnte die 2 Fehler auch als einen rechnen. Es ist gewissermaßen der selbe Fehler 2x, nämlich in 2 verschiedenen Sätzen gemacht worden.

- Man versteht die Verordnung dennoch. (Vielleicht überliest man sie deshalb so leicht.)

Das was ich mir eventuell als Syntaxfehler vorstellen könnte, wäre:

Paragraph 2.3: die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der Deckung des Bedarfs zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann;

Ich glaube das 'und' kann man an dieser Stelle nicht setzen, um die beiden Nebensätze zu verbinden, sondern man müsste eine Subjunktion wählen, wie 'wenn' oder 'sofern' ....

Ebenso bei Paragraph 2.4: '...erforderlich sind und sichergestellt ist ...'

Könnte es das sein, oder liege ich ganz falsch? :/

Vielen Dank!

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So wie ich das sehe, liegt der Fehler tatsächlich in §2.3 (sowie §2.4.) Dort steht:

Ausgenommen vom Verbot gemäß § 1 sind Betretungen, die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind und sichergestellt ist, dass...

Korrekt müsste es heißen:

Ausgenommen vom Verbot gemäß § 1 sind Betretungen, die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind und (ggf. zu ergänzen: die) sicherstellen, dass...

Aber is´ja durchaus verzeihbar; wurde immerhin mit extrem heißer Nadel gestrickt, das Ganze. ;)

*******

Und: "Interessante" Hausaufgabe, irgendwie. ^^ Da hab ich nicht mal ´n schlechtes Gewissen beim Vorsagen. :)

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Ich trage dein Herz

Ich trage dein Herz bei mir.

ch trage es in meinem Herzen.

Nie bin ich ohne es.

Wohin ich auch gehe, gehst du, meine Teure.

Und was auch immer nur von mir allein getan wird, ist dein Werk, mein Schatz.

Ich fürchte kein Schicksal, weil du mein Schicksal bist, meine Liebste.

Ich brauche keine Welt, weil du meine Schöne, meine Welt bist, meine Wahre.

Du bist, wofür ein Mond jemals stand.

Und was eine Sonne auch immer singen wird, bist du.

Hier ist das tiefste Geheimnis, um das keiner weiß.

Hier ist die Wurzel der Wurzel und die Knospe der Knospe

Und der Himmel des Himmels, eines Baumes namens Leben;

Der höher wächst, als die Seele hoffen, der Geist verbergen kann.

Und dies ist das Wunder, das die Sterne in ihren Bahnen hält.

Ich trage dein Herz.

Ich trage es in meinem Herzen.

(E.E. Cummings)

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Das, was du da praktizierst, nennt sich Dermatophagie; und kann -sollte es extrem ausgeprägt sein- eine Art Zwangshandlung sein, beziehungsweise: zu einer werden.

Inwieweit das bei dir zutrifft oder nicht, macht sich nicht zuletzt auch daran fest, wie du selbst die Situation einschätzt, wie hoch unterdessen also der Leidensdruck diesbezüglich für dich ist. Je nachdem wäre es dann sicher sinnvoll, sich damit mal bei einem Arzt und/oder (Verhaltens-)Therapeuten vorzustellen.

Hier ist noch was zum Lesen: https://de.qwe.wiki/wiki/Dermatophagia

https://www.oberbergkliniken.de/krankheitsbilder/zwangsstoerung

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Zumindest mal ist es ungewöhnlich. Was wiederum per se nicht zwingend "schlimm" sein muss (was mich angeht: Ich finde "ungewöhnlich" und "anders" soweit ganz großartig); das kann es allerdings in dem Moment werden, in dem man beginnt, eine Art Leidensdruck zu empfinden. Und auch der kann im Übrigen sehr individuell ausfallen, mehr oder weniger ausgeprägt sein.

Daher denke ich, dass die allermeisten Stimmen hier dir gar nicht großartig weiterhelfen. Und du dich stattdessen selbst befragen solltest, wie es dir damit ergeht - was du ganz offenbar beginnst zu tun.

Anders sähe es aus, wenn es jemanden in deinem Umfeld gäbe, mit dem du dich zusätzlich noch -ganz direkt, persönlich und intensiv- über diese deine Unsicherheiten austauschen kannst (aber vielleicht ist auch das bereits der Fall?!). Allemal hilfreicher als diese ganzen unmotivierten Einzeiler bei GF wäre es!

(hab mir soeben mal die Reihe deiner vorangegangenen Fragen alle angesehen. Und in denen "liest" man dich doch ein bisschen "wie ein offenes Buch". Ein wirklich "besonderes Buch". ^^ Bin mir demnach sicher, wie gesagt, du machst dir schon lange so deine Gedanken...)

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Zu meiner Zeit gab´s zwei Leistungskurse. Sollte sich das so sehr geändert haben!? O.o

Außerdem kann ich mich erinnern, dass mein einziges Kriterium, die einzige Fragestellung für die Wahl dessen gewesen ist: Welches Fach mag ich am meisten, wo sehe ich meine Stärken?

Wäre eigentlich davon ausgegangen, das ist die übliche Herangehensweise - und auch heute noch nicht wesentlich anders. Aber so kann man sich täuschen...

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Wenn es wirklich nur ein Hauch von philosophisch (vielleicht auch eher im Sinne von "lebensweise") sein darf und obendrein auch etwas poetisch, würde ich spontan sagen:

"Die Geschichte von Herrn Sommer" (von Patrick Süskind)

"Das Labyrinth der Wörter" (von Marie-Sabine Roger)

Außerdem:

"Jenseits der Dunkelwelt" (Christa Schyboll)

Und Jostein Gaarder ist dafür ja bekannt - und fast schon obligatorisch, mit seiner "Sofies Welt". Der konnte ich persönlich jetzt nicht so furchtbar viel abgewinnen, aber das mag einfach Geschmackssache sein. Und es gibt ja noch genug anderes Schönes von ihm:

"Maya oder das Wunder des Lebens", "Das Kartengeheimnis" oder "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" wär sowas.

***

Übrigens gibt es diese Frage (wie so viele...) hier immer wieder mal; es kann sich also durchaus lohnen, vorab auch ´n bisschen zu stöbern. Gerade wenn man sich mal andere Antworten wünscht - und nicht immer die ewig gleichen "Verdächtigen" sehen möchte. :-)

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Zwar hab ich -speziell bei Real- nun keine eigenen Erfahrungen vorab; würde aber meinen: Je eher man etwas wieder storniert, desto besser! Weil aufgrund dessen natürlich der ganze Bestellvorgang auch frühstmöglich gestoppt werden kann. Und je weniger da überhaupt erst in Gange kommt, desto weniger Aufwand insgesamt - für beide Seiten!

Falls du bereits gelesen hast, dass Erstattungen auf das besagte interne Konto erfolgen, dann wird diese Angabe vermutlich erstmal auch verbindlich sein. Wenn das Geld denn ggf. dort angekommen ist, würde ich aber dennoch um eine Bar-Auszahlung bitten, sofern dir das wichtig ist. Aus Kulanz ist mitunter und im Einzelfall ja doch etwas machbar. :-)

Bestenfalls aber, wie gesagt, lässt sich der ganze Vorgang ja vielleicht noch rechtzeitig aufhalten - sofern du jetzt fix reagierst. :-)

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Stichwort hierbei dürfte sein: "Der Mensch als soziales Wesen" - in diese Richtung würde ich mal bisschen weiter recherchieren....

Es geht darum, dass man sich als Mensch immer als Individuum/Einzelwesen begreift, gleichzeitig aber immer auch Teil der Gemeinschaft/Gesellschaft ist bzw.: (jeweils mehr oder weniger) danach strebt, es zu sein. Zwischen diesen beiden Polen bewegen wir uns.

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Mit den beiden Begrifflichkeiten ist zunächst jeweils "Vielfalt" (--> Diversität) und "Unterschiedlichkeit" (--> Heterogenität) gemeint. Das hast du aber wahrscheinlich selbst schon rausgefunden, kann ich mir vorstellen!?

Bei Letzterem setzt man aber das eine mit dem anderen in Beziehung; so kannst du zum Beispiel innerhalb einer (Lern-)Gruppe die Personen (oder Schüler/-innen) hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Merkmale vergleichen. Aufgrund ihrer jeweiligen Unterschiede bezeichnet man die besagte Gruppe dann als, voilà: heterogen.

Diversität hingegen beschreibt sozusagen eine Betrachtungsweise "von außen" - ohne jeglichen direkten Vergleich! Schaust du also auf deine Gruppe und stellst fest, dass sich da ganz viele verschiedene Personen/Charaktere mit den unterschiedlichsten Eigenschaften befinden, dann bist du bei der Diversität. Das ist, wenn du so willst, der "Oberbegriff" - angewendet, ohne dabei näher ins Detail (oder eben: den Vergleich) zu gehen.

So jedenfalls stellt sich das nach meinem Verständnis dar. :-)

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Noch interessanter und bedeutsamer als die Technik (respektive: die modernere Machart) ist vermutlich die Intention, welche der Neuverfilmung zugrunde liegt; und darüber findet sich -als ein Beispiel- hier etwas, seitens des Regisseurs: https://www.dw.com/de/woyzeck-multikulti/a-16901469

Aber wieso fragt sich "euer Kurs", welcher Film zu schauen ist, und nicht allein du!? Es ist doch deine Präsentation - und entsprechend deine Entscheidung, auf was dein Augenmerk liegen soll! So wird doch viel eher ein Schuh draus...

Die alte Verfilmung mit Kinski hab schon ich seinerzeit in der Schule gesehen. Vermutlich wird man dabei also auf die "klassischen" Gesichtspunkte eingehen (müssen?!), in der Nachbetrachtung einer Präsentation.

Willst du hingegen den Film/das Buch auf eine aktuelle Ebene bringen, bietet sich doch ohne Zweifel die neuere Verfilmung an; für mich liegt das -eher mehr als weniger- auf der Hand, muss ich dir sagen....

Und du wirst wohl nicht drum herum kommen, dir auch den zweiten Film noch anzuschauen, im Vorfeld. Um dann mit der eigentlichen Arbeit anfangen zu können.

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Den Gedanken an so ein Austauschjahr finde ich grundsätzlich gut, weil das ohne Frage etwas ist, das einen sehr prägt und verändert - allerdings finde ich deinen Ansatz (es als eine Art "Flucht" zu missbrauchen) ziemlich fragwürdig.

Ein Anfang von etwas -auch grundsätzlich!- Stabilerem könnte dagegen sein, den Dingen ins Auge zu blicken, anstatt ihnen nur auszuweichen. Und dazu gehörte auch, mit offenen Karten zu spielen. Offene Karten deiner Mutter gegenüber, deinen Mitschülern gegenüber, und nicht zuletzt: dir selbst gegenüber! Wenn du diesen Mut aufbringst, dann stellt sich vermutlich die Situation schon ganz anders dar; weil du nämlich dann die Dinge in die Hand nimmst. Und das ist etwas völlig anderes, als sich immer nur wegzuducken und zu hoffen, dass im Außen irgendetwas Hilfreiches geschehen möge. Die Veränderung muss zu allererst in deinem Inneren passieren!

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Sich dafür an den Interessen und eventuellen Hobbies des Jungen entlang zu hangeln, ist schon ein guter Hinweis; kann sich unter Umständen aber auch ziemlich verkrampft entwickeln.

Wichtig fände ich daher vielmehr, dass so eine "Unterhaltung" eben nicht mehr unter der Überschrift "Nachhilfe" läuft - sondern ein anderes Selbstverständnis bekommt! Das heißt: Je mehr ihr es hinbekommt, euch ganz un(!)verkrampft zu unterhalten, desto besser. Und sicher auch effektiver, am Ende. Möglicherweise ist es auch unterstützend, aktiv zu werden, gemeinsam was zu unternehmen. Je weniger du/ihr beide ständig im Hinterkopf habt, dass man jetzt miteinander reden muss, desto entspannter wird die ganze Situation. Das Sprechen sollte mit Freude verbunden sein! Die Gesprächsthemen finden sich dann schon von allein. Und zwar: zwanglos.

Und ein weiterer Effekt des Ganzen wäre, dass eure Beziehung enger und freundschaftlicher zu werden verspricht - in meinem Augen die allerbeste Voraussetzung fürs Lernen! Das nämlich funktioniert in erster Linie, wenn die Beziehung zueinander stimmig ist! Also: den Druck raus, und mehr Spaß an der Sache rein.... :-)

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Schöne Frage! :-) Mich interessiert Sprache, Kommunikation i.w.S. ebenfalls; und ich bin sehr, sehr empfänglich für angenehme Stimmen, schon immer gewesen... ein ausgesprochener "Ohren-Mensch".... ^^

Ich würde soweit sagen, dass neben einer gewissen Veranlagung ganz gewiss auch die Prägung (--> Rollenmodelle) hier von Bedeutung ist; wie ja so oft. Dass man Mutter und Tochter oder Vater und Sohn am Telefon mitunter nur schwer unterscheiden kann, kommt daher nicht so ganz von ungefähr, denk ich. Dann spielt außerdem das jeweilige Temperament eine Rolle: Als sehr extrovertierter und präsenter Mensch wird man eher selten mit einer leisen, kaum hörbaren Stimme daherkommen.

Und ihr Übriges tun dann sicher noch Körperhaltung und Atmung. Daran wiederum lässt sich ja üben und trainieren, wenn es Probleme gibt. Einige Lehrer beispielsweise (respektive: Lehrerinnen) neigen dazu, gern in eine viel zu hohe Stimmlage zu rutschen und damit  ihren Alltag vor den Klassen zu absolvieren - das ist dann nicht nur unangenehm (ja, auch für die Schüler ;-)), sondern kann sich wirklich zu einem gesundheitlichen Problem auswachsen, was die Stimmbänder angeht.

Richtig spannend finde ich das Thema der Einflussfaktoren, wenn man -neben dem Obigen- noch die kulturellen Unterschiedlichkeiten betrachtet! Da bin ich auf dies hier gestoßen: https://www.sozusagen.at/andere-kulturen-andere-stimmen/

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Die sogenannten Über-Kreuz-Bewegungen (bzw.: entsprechende Übungen) würden dir hier helfen; führt man diese -ganz bewusst und langsam- aus, dann werden beide Gehirnhälften aktiviert und quasi besser "miteinander verknüpft" - oder: balancieren sich aus, so könnte man sagen. Und das trainiert schlussendlich auch die Beidhändigkeit, von der du sprichst.

Schau dich vielleicht mal bisschen um unter dem Stichwort "Brain Gym" oder Edu-Kinästhetik. Und spontan fällt mir ein Buch ein mit dem Titel: "Bewegung - das Tor zum Leben".

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Inhaltlich finde ich es okay; mir fallen lediglich ein paar formelle Kleinigkeiten (in Form von Begriffen, die sich wiederholen) und  ein bisschen was am Ausdruck auf (zur Kommasetzung etwa; und du "würdest" dich -auch ein bisschen zu häufig, vielleicht- "freuen"...;-)).

Meine Version wär daher so, in etwa:


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich um einen Praktikumsplatz in Ihrer Frühförderstelle
bewerben. Aktuell studiere ich Heilpädagogik (Bachelor) im fünften Semester an der Hochschule xxx. Im Rahmen meines Studiums ist im kommenden Sommer-Semester ein mindestens 20-wöchiges Praktikum vorgesehen. Da ich geplant habe, im Anschluss an mein Studium berufsbegleitend den
Master-Studiengang "Transdisziplinäre Frühförderung" in xxx zu studieren, möchte ich besagtes Praktikum gern bereits in einer Interdisziplinären Frühförderstelle absolvieren - und bin im Zuge dessen auf Ihre Einrichtung gestoßen.

Bis heute habe ich mit dem Lernbereich "Frühförderung" (?!
"Vertiefungsgebiet" als fester Terminus sagt mir persönlich jetzt nichts)
schon erste Einblicke diesbezüglich gewinnen können. Vor Studienbeginn habe ich über den Zeitraum eines Jahres eine Ausbildung zur Krankenschwester begonnen, welche mir als Vorpraktikum angerechnet wurde.

Daher konnte ich bislang vorwiegend berufspraktische Erfahrungen im
medizinischen Bereich sammeln; und würde mich umso mehr freuen, die im Studium erworbenen theoretischen Inhalte zur Pädagogik nun auch in der Praxis anwenden zu können (bzw: mich hierin zu versuchen).


Da ich im vergangenen Februar schon einige Male beim xxx in xxx die
Möglichkeit erhalten habe, erste Erfahrungen in Tiergestützter Therapie (ist für mich ein Eigenname) mit Pferden zu gewinnen, würde ich mich zudem
besonders freuen, einen weiteren Einblick in die Arbeit mit Therapie-Begleithunden zu bekommen.


Als zeitlicher Rahmen für das Praktikum wäre mir Anfang April bis Ende
September angenehm, hier bin ich jedoch gerne auch flexibel.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen,

xxx 

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Lies doch mal jenes hier - und frag dich im Anschluss selbst, ob es hierfür so dringendst eine "Regel" braucht:

http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-liebe-glaeubiginnen-und-glaeubige-a-293425.html

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Meiner Ansicht nach meint es tatsächlich zunächst dasselbe - nämlich einen besonderen Zeitabschnitt im Leben (des Kindes).

Das allerdings aus verschiedenen Perspektiven sozusagen betrachtet (der Gebrauch beider Begrifflichkeiten ist da also entscheidend):

Die Phase bezeichnet diesen Zeitraum, wie er seitens des Kindes zu sehen ist; es durchläuft/durchschreitet (als ein aktives, inneres Geschehen) diese Zeitspanne, in der bestimmte Aspekte von Bedeutung sind.

Die Periode dagegen beschreibt die übergeordnete Bedeutung, welche  (aus externer Sicht) darin zu sehen ist.

Wenn du diesen Text hier liest, wird da noch etwas ersichtlicher, denk ich:

http://www.montessori-augsburg.org/schule/paedagogik/sensible-phasen/

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...wenn ein Werk so unangefochten zum Klassiker wird, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass es quasi "zeitlos" ist. Und eine Aussagekraft hat, über alle Grenzen (von Zeit und Raum, sozusagen) hinweg. Das macht es gleichsam "universell", im besten Sinne.

Und sowas zu erschaffen, das nicht nur "zeitgenössisch" ist, sondern (in Form und Inhalt) "immer" Bestand hat (Jahrhunderte sogar überdauert), immer wieder aber auch neu und anders umgesetzt und interpretiert werden kann: Darin liegt wohl die eigentliche Kunst.

Hat er eben ganz gut hingekriegt, der William...;-)

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So "aus dem hohlen Bauch" heraus (sprich: ohne einen direkten Bezug zu dem Erleben der Kinder) würde ich mit dem Thema (und somit: auch besagtem Buch) erst einmal gar nichts anfangen wollen.

Was allerdings nicht heißen soll, dass dies keinen Platz im Kindergarten hätte - ganz das Gegenteil ist in meinen Augen der Fall.

Wenn du es also hinbekommst, eine Art "Brücke zu schlagen" (zwischen dem Buch und den Erfahrungen der Kinder - und das muss ja nicht zwingend der Tod eines Angehörigen sein), dann sollte sich das Weitere (und im Wesentlichen) eigentlich ergeben, mit ein bisschen gutem Gespür und Sensibilität.

Schau auf jeden Fall hier mal rein (sofern dich diese Thematik wirklich -und nicht nur im Vorbeigehen- interessiert):

http://www.kindergartenpaedagogik.de/908.html

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