Nicht an die Norm angepasst, Schwierigkeiten, Motive?

Hallo Leute! Jeder Mensch ist für sich auf seine eigene Weise individuell. Was meint ihr, haben es Menschen welche nicht an den Mainstream angepasst sind, schwerer als jene, die im Mainstream leben? Mich interessieren Autos nicht, ich habe keinen Fernseher, kein Tablet, kein Smartphone, kein WhatsApp, brauche dies auch nicht. Dazu muss ich ebenso sagen, dass ich eine Teilseitenlähmung auf der linken Seite habe, weshalb ich einen recht eigenen Gang habe u. viele Personen mich oft kritisch beäugt haben u. gedacht haben, wie dies möglich sein kann, dass ich gehen kann.Ich habe es geschafft, mit 18 Monaten das Gehen zu erlernen.

Weiters entstammt einem Gutachten aus dem 93er Jahr die Diagnose MCD (Minimale cerebrale Dysfunktion) was sich bei mir im räumlichen Vorstellungsvermögen bemerkbar macht.

Ich besuchte eine Integrationsklasse, wurde nur in Zeichnen, Turnen, Werken u. Geometrisch Zeichnen nach Integrationsplan unterrichtet, war in Deutsch u. Englisch in der 1. Leistungsgruppe u. in Mathe zuerst in der 2. u. dann in der 3. Leistungsgruppe. Zu Hauptschulzeiten wurde ich oft gemobbt, wegen meines Anders-Seins.

Es war furchtbar für mich, in Fächern, wie Geo, Bio, etc. gefühlt wie einen Sonderling behandelt zu werden (Merktexte ausdrucken, anstatt abschreiben) Ich habe diese Hilfe konsequent abgelehnt u. alle Sachen selbst geschrieben.

Nach 6 Monaten gab es ein ernsthaftes Gespräch mit den Lehrern, welche meinten, dass ich verhaltensauffällig sei u. ich entgegnete, dass Hilfsbereitschaft löblich sei, doch dass man nichts dagegen tun könne, wenn jemand partout keine Hilfe will u. dass ich gegen meinen Willen in eine Integrationsklasse gesteckt wurde u. niemanden darum gebeten habe u. dass ich mir erwarte in Zukunft in so Fächern wie Biologie keine Unterstützung wie Zettel ausdrucken zu erhalten und dass sie keine Ahnung haben, wie sehr mir dies psychisch wehtut, in eine Schublade gepresst zu werden.

2002-2005 absolvierte ich die Handelsschule, welche ich erfolgreich abschloss.

Als ich dann mit der Schule fertig war, meinte ein Teil meiner Familie, dass sie mich bei der Suche nach einem begünstigten Arbeitsplatz unterstützen, was ich jedoch auch entschieden ablehnte. Ich kam 2005 in den Marketingbereich, wo ich auch heute noch tätig bin (mittlere Position)

Seit ich 18 bin lebe ich ohne einen Behindertenstatus, u. nehme auch keine sonstigen Vergünstigungen in Anspruch

Was mich stört ist, dass es im beruflichen Umfeld teils Leute gibt, die meinen, man könne mich für dumm verkaufen, oder mir ins Wort fallen, bzw. mich unterbuttern.

Wenn ich Gespräche auf meinem Sprachlevel spreche, reagieren gewisse Personen verärgert, bzw. wütend. Z.B.: wenn ich sage: Es ist mein oberstes Bestreben, vorhandene Inkongruenzen gemeinsam unbürokratisch, konstruktiv zu lösen.

Was meint ihr?

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Ja wenn man nicht angepasst ist kann einiges schwieriger sein. Es gibt aber auch eine Studie die belegt, dass Individualisten/Exzentriker glücklicher sind. Vermutlich weil sie nicht versuchen es jedem Recht zu machen.

Und dein Sprachlevel ist den Leuten vielleicht zu hoch oder sie denken du willst sie damit für dumm erklären.

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Ich hätte Mitleid

Also genau genommen hätte ich kein Mitleid eher Mitgefühl, da ja die Frage ist was für ein Verhältnis derjenige zum Vater hatte und unter welchen Umständen der Vater gestorben ist. Der Tod kann ja ggf. auch eine Erlösung sein.

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Sofern du nicht weißt an wenn du schreibst man oder Frau würde ich es bei sehr geehrte Damen und Herren lassen.

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