Der Unterschied ist eben der zwischen ir (wohin gehen) und irse (weggehen), wobei vamos auch "auf geht's" heißt.

Venga (los), vamos (auf geht's), vamonos (gehen wir).

Vamonos = gehen wir (von wo weg).

Vamos ... a la playa = gehen wir ... (zu etwas hin).

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¿Qué pasa? heißt einfach Was geht ab? Wenn es jetzt persönlich gemeint wäre, müsste es ¿qué te pasa? heißen, also: was ist mit dir los?

Wird oft als kumpelhafte Anrede benutzt: ¿Qué pasa?, tronco/nena/tío/tía/chaval/chavala/guapa ...

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Klar, es gibt grammatikalisch 2 Hauptunterschiede:

In Lateinamerika wird das Pretérito Perfecto (dort ersetzt durch das Pretérito Indefinido) und die 2. Person Mehrzahl (dort ersetzt durch die 3. Person Mehrzahl Höflichkeitsform) praktisch nicht angewandt.

Dazu gibt es länderspezifisch noch viele weitere Unterschiede, denn ein lateinamerikanisches Spanisch als Ganzes gibt es nicht. Auf Kuba redet man anders als in Bolivien und dort wieder anders als in Argentinien, was einzelne Wörter angeht und natürlich auch Einflüsse aus anderen Sprachen.

Wo sich die Sprache enorm unterscheidet ist vor allem in der Umgangssprache, nicht nur an der Wortwahl und Grammatik, sondern auch wie das Thema angegangen wird.

Aber: du sagst, du vergleichst Filme. Es ist so, dass jeder Spanischsprecher allgemeingültiges Spansich versteht. Viele Filme und Serien sind auch Co-Produktionen. Andere spanische oder lateinamerikanische Filme sind länderspezifisch, z.B. Telenovelas, Jugendserien etc.

Es ist völlig normal, dass eben ein Kubaner kubanischen Dialekt redet, ein Argentinier argentinischen. Das wird auch von vielen verstanden. Also braucht es hier keine Version für Spanien, für Argentinien und für Kuba, denn da würden die meisten Pointen und lokalen Besonderheiten untergehen. Bei vielen Filmen macht ja genau das den Reiz aus. Klar wird dort dann keine reine Umgangssprache gesprochen und Worte gewählt, die allgemein bekannt sind.

Ich meine, auf Deutschland gemünzt: Ein Berliner sagt ick hab dir lieb, ein Bayer sagt red koan Sch--ß und ein Hamburger am Nachmittag moin moin. Da würde jetzt niemand hergehen, und alles auf Hochdeutsch übersetzen, da es Teil der Charaktäre ist. Genau so verhält sich das mit dem Spanischen. Es gibt viele Worte, die eben sehr zonen- oder länderspezifisch sind. Die Leute können das im allgemeinen aber auch zuordnen.

Das gibt's auch innerspanisch, z.B. mit Filmen wie "Ocho apellidos vascos", wo ein Andalusier sich in eine Baskin verliebt, der Vater jedoch ein Holzkopf ist und er sich als Baske ausgibt, inkl. eben dem Dialekt (baskisch ist eine Sprache, aber Basken haben im Spanischen auch einen Dialekt; der ist gemeint).

Ansonsten, wenn es sich um internationale Filme handelt, die also keine Bezug zu einer spanischen Region haben, gibt es meist eine lateinamerikanische (meist mexikansiche) und eine spanische Fassung. Der Unterschied ist auch am Titel erkennbar, der meist anders ist. Wenn du in Europa eine DVD kaufst, wo auch Spanisch drauf ist, hast du normal immer die spanische Fassung, in den USA die lateinamerikanische. Im Internet (Youtube) hast du natürlich alles gemischt.

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Willst du rein die Antworten? Das wird dir für die mittlere Zukunft nichts bringen. Oder willst du wissen, wann man was verwendet?

Dann lies das hier:

Muy = sehr. Du benutzt dieses Adverb, wenn es sich auf ein Adjektiv oder anderes Adverb bezieht (was direkt darauf folgt).

Mucho = viel, sehr. Du benutzt diese Grundform, wenn sie alleinstehend ist oder sich auf ein Verb bezieht (was direkt darauf folgt).

Mucho/muchos/mucha/muchas = viel(e). Du passt mucho an Numerus und Genus (Anzahl und Geschlecht) des Substantivs an (was direkt darauf folgt).

1. Hablar español me gusta ... (alleinstehend, auf das Verb bezogen).
2. Mi amiga habla español ... bien (Adverb).
3. Las playas de Las Maldivas son ... bonitas (Adjektiv).
4. Roberto tiene ... camisetas (Substantiv, feminin, Plural) de algodón.
5. En Hamburgo hay ... canales (Substantiv; maskulin, Plural).
6. Estos dos abrigos son ... diferentes (Adjektiv).

Beispiel mit darauffolgendem Verb:

Me gusta ... caminar (Verb) en el parque.

Alles klar?

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Spanischsprachige Lieder sind so wie die Kultur der meisten spanischsprachigen Länder: sie tragen ihre Lebensfreude nach außen. Es zählen Liebe, Erotik, Freundschaft, Familie, Zusammensein, Tanzen.

Für abstrakte nördliche Konzepte des Lebens hat man oft keine Zeit und kein Verständnis, weil man eben mitten im Leben steht, statt es von außen zu analysieren. Von daher gibt es nicht wirklich viele Lieder mit einer Message, also etwas, was man in verunsicherten nördlichen Breiten sich nun als Lebensmotto überstülpen könne.

Selbst Schicksalsschlägen o.ä. würde man mit Lebensmut und Drang nach Gemeinschaft und Freude begegnen.

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Der Apostroph ist zusammen auf der Fragezeichen-Taste: normal ', großgestellt ?

Die Apostroph/Fragezeichentaste kommt nach den Zahlen, also nach 0 und vor ¡

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Das ist schon sehr verpoppt, muss ja für beide Stile herhalten. Wenn dir ein Mix Salsa Hip-Hop gefällt, dann google mal unter Salsatón, ggf. auch Reggaetón.

Ansonsten auch mal nach Seo Fernandez, Maykel Blanco (mit Maykel Fonts) oder Havanna D'Primera schaun.

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Der Unterschied zwischen dem Perfécto und Indefinido ist ziemlich einfach.

Das Perfecto ist für alles, was heute stattfand (z.B. hace un rato, por la mañana, hoy) oder in einem Zeitfenster, welches noch immer anhält (z.B. esta semana, este mes, este año).

Das Perfecto ist auch die Defaultzeit für alles, wo man nicht weiß, ob oder wann es stattfand: ¿Has ido a Nueva York una vez? ¿Ya se te ha ido el dolor de cabeza?

Das Indefinido ist für alles, was nachweislich in der Vergangenheit stattfand und nicht mehr in die Gegenwart hineinragt (ayer, la semana pasada, en febrero, el último año, 2004).

Wenn etwas völlig losgelöst von jeglicher Zeit ist, als Ausdruck, dass es egal ist, wann etwas stattfand, kann man auch das Perfecto nehmen:

  • Franco murió en 1975. Franco starb 1975. Es fand damals statt, ist abgeschlossen. Nachweislich in der Vergangenheit.
  • Franco ha muerto. Franco ist tot. Es spielt keine Rolle wann es geschah, will man mit dem Perfecto zum Ausdruck bringen. Es ist also eher die Frage ob oder ob nicht.
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Was tun wenn versalzen Und wenn alle wegen kochen meckern?

Hallo alle zusammen ... Ich versuche gerade meiner familie (das heisst meinem Vater und meinem Bruder) Fisch und Fischgerichte schmackhaft zu machen... Die zwei sind reine fleischfresser und da ich finde das fisch, meeresfrüchte etc eigendlich zum speiseplan gehören... Und ich seit ich ausgezogen bin mindestens ein mal pro woche welchen esse habe ich mir vorgenomen ihnen etwas mit fisch zu kochen...

Ich hab jetzt einfach mal damit angefangen und habe zwei probleme... Erstens, bei allem was ich tuhe meckert mein vater rum... Es fing schon beim anbratten an, Er kocht ausschliesslich mit Butter oder schmalz, ich benutze ausschliesslich Olivenöl, da gabs schon ne debate wo ich mich durchgesezt habe... Dann um die reinfolge... Führ ihn gibts keine reinfolge , gib einfach gleich alles rein sche*** egal... Ich hab zuerst 3 kleine rote zwiebeln angedünztet, dann eine kleingehackte tomate rein, dann den gewürfelten räucherlachs, klein gehackten mozzarella und dann mit sahne abgelöscht... So da hab ich mich jetzt auch durchgesetzt aber ich brauche einen typ wie ich ihn daran hindere ständig zu meckern...

Und dann hab ich jetzt noch ein anderes problem ... Das gericht was so da oben steht (Also die sauce) ist so eigendlich fertig... Aber jetzt kahm das abschmecken und irgendwie hat es arg salzig geschmekt... Nicht unbedingt so das es nicht essbar ist aber... Ich möchte eigendlich keine all zu grosse kritik von den männern haben...

Was kann ich gegen denn salzigen geschmak tun?

Ein paar tips wären sehr nett LG tsunadex33

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Also Butter oder Olivenöl ist eben Geschmacksache. Mir schmeckt Olivenöl 1000x besser und es ist auch 1000x gesünder, weil pflanzlich, weil es sogar schlechtes Cholesterin verdrängt, wogegen Butter eben aus schlechtem Cholesterin besteht.

Was die Reihenfolge angeht ist das überhaupt nicht egal, denn manche Sachen brauchen länger, bis sie durch sind, manche weniger lang. Fisch oder gar Meeresfrüchte sind oft nach ganz kurzer Zeit durch, werden bei unkontrollierter Garzeit wie Gummi. Aber das kommt schwer drauf an. Also: informieren, nicht einfach beigeben.

Wenn du keine allzu große Kritik von Männern haben willst, lass sie machen, was sie wollen. Wenn du ihnen jetzt schon vorschreibst, was sie essen sollen und zudem noch die Reihenfolge nach dem Zufallsprinzip bestimmst und das Essen versalzst, denke ich, dass Kritik durchaus angebracht ist und DU einfach lernen musst, damit umzugehen.

Am Ende kommt dann aber auch wirklich gutes Essen raus und vielleicht auch Lob. Aber wenn was versalzen ist, ist es eben so. Das hat doch nichts mit Meckern zu tun. Es ist ach hochgradig gesundheitsschädlich. Und ich denke aus diesem Grund wolltest du deine Familie zu Fisch und Olivenöl bewegen...

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Nosotros/vosotros benutzt du, wenn du dich auf eine männliche oder gemischte Gruppe beziehst. Mit nosotras/vosotras beziehst du dich auf eine rein weibliche Gruppe.

Beispiele:

100% Frauen = nosotras/vosotras

100% Männer = nosotros/vosotros

99% Frauen, 1% Männer = nosotros/vosotros

1% Frauen, 99% Männer, du sprichst aber in dem Satz nur die Frauen an = nosotras/vosotras

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Es gab die Generacion "ni ni" (ni estudia, ni trabaja; junge Leute, die weder studierten, noch arbeiteten) und "mileuristas", also Leute, deren Lohn meist um die 1000 Euro netto lag, ggf. in manchen Regionen auch drunter.

Nachdem die Krise begann,die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellte und Reformen auf dem Arbeitsmarkt durchgedrückt wurden, waren selbst die vorher gescholtenen 1000 Euro Einkommen auf einmal für viele Leute in weiter Ferne. Es kam also zur Generación "ni mileurista" (nicht mal Tausend-Euro-Netto-Einkommen-Verdienender).

Bezogen oft auf Hilfsarbeiten oder Jobs, die Überqualifizierte aufgrund des Arbeitsmarktes machten.

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Im Spanischen werden Pronomen in manchen Zeiten angehangen. Die Betonung des Verbs bleibt davon unverändert, also muss ein Akzent gesetzt werden, sollte diese durch das bzw. die angehängte(n) Pronomen abweichen:

- escribe = schreib!
- escríbelo = schreib es!
- escríbele = schreib ihm!
- escríbeselo = schreib es ihm!

Die Betonung ist immer auf dem i von escribe. Dabei ist egal, ob es sich nun um angehängte Reflexivpronomen, Akkusativpronomen oder Dativpronomen handelt.

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18 Stunden, zzgl. Pausen... Das kommt hin.

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Denke nicht, dass man da von Tanzstil reden kann, sondern bei Violetta, wie auch vielen anderen argent. Serien eben einfach von Shows, Choreos zu bestimmten Liedern, wie es z.B. ein TV-Ballett machen würde. Natürlich mit starkem Hip Hop Einfluss.

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Im Vergleich zu wem? Zu Deutschen? Tendentiell, klar, ...

Bessere Körperhaltung, relaxter, die Augen lebendiger, jedoch keine Passanten scannend sondern um sich selbst und seine Begleitung kümmernd, geduldiger, gesprächiger, laut aber nicht aggresiv, normal braune Augen, dunkle Haare, auch wenn du's nicht hören willst (klar gibt es viele Deutsche mit braunen Augen und dunklen Haaren, wenn du aber ein Gruppenbild nimmst, sind doch sehr viele Blonde und Hellbraune in Deutschland dabei, in Spanien allenfalls honigblond Gefärbte), Spanier sind meist kleiner, aber das Sicherste ist die Augengegend, die bei Spaniern anders ist, ruhiger, bei Deutschen stechender. Und natürlich das Lächeln bzw. die ruhige Art, während Deutsche gleich verunsichert sind und das Lächeln verloren haben, ja sowieso nicht alles mitmachen, weil Individualisten und sehr mistrauisch.

Wie gesagt: tendentiell. Es gibt Deutsche, die dunkler, relaxter und gesprächiger als Spanier sind, es gibt Spanier, die verstockter, heller und hektischer sind, als Deutsche. Aber wenn du die Extreme rausfilterst und 80% der Mitte nimmst, kann man durchaus grobe Unterschiede feststellen.

Und: einen Deutschen, Holländer, Spanier usw. erkennt man oft schon aus 50 Metern. Musst auch mal in Touristengebieten aufpassen: da gibt's ja die Leute, die Einladungskärtchen für die Discos verteilen (z.B. Sonderangebote, Happy Hours...). Die sprechen von weitem schon die Leute in ihrer jeweiligen Sprache an. Warum? Weil es doch Unterschiede gibt, die man aus 50 Metern schon sieht.

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Ein Europa aus souveränen Einzelstaaten und vor allem eine Beseitung aller Lobbys die Gesetze und Eigenständigkeit unterlaufen, Sachen einführen wollen, die der Mensch nicht braucht (und wenn soll er es sich kaufen, aber bewusst, nicht untergejubelt).

Flüchtlinge, wer welche aufnehmen will. Diese müssen sich an Regeln halten, wie JEDER. Es kann nicht sein, dass Menschen bereits in Ländern sicher sind, trotzdem weiterreisen, wohin es eben mehr Geld gibt.

Mal ganz davon abgesehen, dass manche untertauchen, sich einer Registrierung widersetzen und man diese nicht auf Vorstrafen etc. überprüfen kann. Jemand der wirklich flüchtet, gibt sich mit dem zufrieden, was er bekommt. Befolgt die Regeln des Landes, das ihn aufnimmt und stürzt es nicht ins Chaos.

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