Mutter begreift nicht, dass sie therapeutische Hilfe braucht?

Meine Mutter und ihr Mann haben sich gestritten. Der Grund: Seit fast einem Jahr hat sie Schmerzen. War nun auch schon 3mal im Krankenhaus. Aber sie ist immer wieder ohne Diagnose entlassen wurden. Nun hat man ihr einen Nierenstein entfernt, aber auch danach wurde es nicht besser. Ich hab schon ein paar Mal zu ihr gesagt, rede doch mal mit einem Psychologen. Da kommt dann immer nur: Der kann mir auch nicht helfen und ich bilde mir meine Schmerzen doch nicht ein. Also sie blockt total ab. Ihr Mann macht echt alles für sie, für meine Begriffe zu viel. Er kam gestern Abend von Arbeit, hatte sich mit einem Kollegen unterhalten, der auch ohne Diagnose aber mit Schmerzen in eine Stationäre Psychotherapie ist und ihm hat es geholfen. Er hat ihr das dann gesagt und gefragt, ob sie nicht auch mal daran denken will. Da ist sie wieder komplett ausgetickt. Warum ihr denn keiner glaubt. Und sie würde bald gar nichts mehr sagen, wenn sie nur sowas zu hören bekommt.

Heute habe ich mit ihm telefoniert, weil Funktstille bei denen herrscht. Es fiel der Satz: Auf Arbeit ist ja alles gut, da kann ich auch lachen... Das hat mir richtig weh getan. Er ist wie ein Vater für mich. Das Problem ist auch, dass sie die ganze Woche alleine zu Hause ist. Er sagt auch, er braucht am Wochenende mal Ruhe um sich zu erholen. Aber sie sind immer unterwegs. Sie soll auch zu Hause sitzen und den ganzen Tag nach ihren Symotomen googlen. Sie sieht es auch nicht ein mal rauszugehen, sich eine Sportgruppe oder ähnliches zu suchen.

Laut ihren Aussagen hat sie kein Problem. Mein Vater ist früher immer in den Garten verschwunden. Ihr Mann jetzt ist heute laufen gegangen, weil er raus musste. Jetzt sagt sie halt dass der zweite auch wieder abhaut. Aber er sagt auch, sie wird nie sehen, dass das Problem bei ihr liegt.

Meine Vermutung zwecks Psychologe: Ich als ihr Kind weiß gar nichts aus ihrer Kindheit. Ich vermute das da einiges vorgefallen ist, was sie bis heute (58) nicht verarbeitet hat und sie hat Angst, dass sie darüber reden und nachdenken muss beim Psychologen. Wie kann man ihr helfen?

Therapie, Mutter, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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