Hallo iamaplayboy,

Kalendergeschichten:

  • Das sind Geschichten, die früher auf der Rückseite von Kalenderblättern abgedruckt waren.
  • Diese Geschichten waren alle sehr kurz, weil ja auf der Rückseite eines Kalenderblatts nur wenig Platz ist.
  • Kalendergeschichten sind unterhaltsam, leicht verständlich, handeln von merkwürdigen Begebenheiten und enden meist mit einer "Pointe", also mit einer Überraschung zu guter Letzt.
  • Entstanden sind Kalendergeschichten schon im 16. Jahrhundert. Richtig populär wurden sie im 17. und 18. Jahrhundert. Damals besassen die meisten Leute keine Bücher. Für die einfache Bevölkerung war die Bibel und ein Kalender der einzige Lesestoff. Deshalb waren die Geschichten auf der Rückseite von Kalenderblättern sehr beliebt.
  • Manche Schriftsteller wurden berühmt, weil sie tolle Kalendergeschichten schrieben. Dazu gehört zum Beispiel Johann Peter Hebel (1760 - 1826). Seine berühmteste Kalendergeschichte heißt: "Kannitverstan". Hier kannst du sie lesen:

https://www.tuttlingen.de/ceasy/resource/?id=16374&download=1

  • Und hier sind noch 2 YouTube-Videos, wo du dir nochmal anschauen kannst, was ich dir geschrieben habe:

https://www.youtube.com/watch?v=h-fH3_B355I

https://www.youtube.com/watch?v=gJricHrItFw

  • Falls du irgend etwas nicht verstanden und noch Fragen hast: Frag mich einfach in der Kommentarspalte hier unter meiner Antwort. Es kann 1-2 Tage dauern, bis ich antworte. Aber antworten werde ich garantiert. Versprochen!

Viele Grüße von

hardliner2019

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  1. Ich spende Geld.
  2. Ich mache mit anderen Mietern bei uns im Haus (18 Wohnungen) und in der Nachbarschaft eine Sachspenden-Aktion. Eine Spedition hier am Ort sorgt kostenlos für den Weitertransport.
  3. Ich stelle in meiner Wohnung vier Übernachtungsplätze für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung. Die biete ich über ein seriöses Internetportal an, wo zur Zeit ungefähr 144.000 Gastgeber mit fast 330.000 Schlafplätzen registriert sind. Das ist dieses Portal:

https://www.unterkunft-ukraine.de/

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"Die Mutter hat die Tochter geschlagen, weil sie betrunken war": Wer war Betrunken?

Falls der Satz grammatisch korrekt sein soll, ist die Antwort eindeutig:

Die Tochter war betrunken!

Begründung:

  • Das drittletzte Wort ("sie") ist ein Personalpronomen

https://de.wikipedia.org/wiki/Personalpronomen

https://www.meetnlearn.de/schnellefragen/5292-welche-arten-von-pronomen-gibt-es-in-der-deutschen-gramatik

  • Personalpronomen sind "Stellvertreter". Sie beziehen sich IMMER auf das jeweils letzte Nomen ("Hauptwort"), das im selben Genus ("Geschlecht") und im selben Kasus ("Fall") vor dem Personalpronomen steht.

https://www.kapiert.de/substantive-im-richtigen-kasus-ergaenzen/

  • Das letzte Nomen (Hauptwort), das im selben Genus (Geschlecht) und im selben Kasus (Fall) vor dem Personalpronomen "sie" steht, ist: "Tochter".
  • Also war - grammatische Richtigkeit des Satzes vorausgesetzt - die Tochter betrunken.

Woher ich das weiß:

Als 9-jähriger Drittklässler musste ich in der Schule einen Aufsatz schreiben. Thema: "Die Einweihung der neuen Kirchglocken"

Ich schrieb:

Am Sonntag wurden die neuen Glocken unserer Kirche eingeweiht. Das war richtig schön. Die Kirche war voll. Alle freuten sich über die neuen Glocken. Besonders der Pastor und der Bürgermeister. Dann wurden sie aufgehängt.

Ich bekam eine "2", hätte aber vielleicht eine "1" bekommen, wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich oben schrieb:

Personalpronomen sind "Stellvertreter". Sie beziehen sich IMMER auf das jeweils letzte Nomen ("Hauptwort"), das im selben Genus ("Geschlecht") und im selben Kasus ("Fall") vor dem Personalpronomen steht.

Und in der Kirche wurden natürlich die Glocken, aber nicht der Pastor und der Bürgermeister aufgehängt.

;-)

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Hallo Kayraslive,

ich weiß jetzt nicht, wie kurz oder wie lang dein Referat sein soll. Aber wenn ich Zuhörer oder Leser deines Referates wäre, würde mich am meisten dieser Punkt interessieren:

  • Plastikmüll in den Meeren: Warum wird er zum immer größeren Problem - und was können wir Menschen dagegen tun?

Das könnte sogar schon die Überschrift deines Referates sein :-)

Vorteil, wenn du dich auf diesen einen Punkt konzentrierst:

  1. Du kannst darüber ein Kurzreferat (5-10 Minuten Vortragsdauer) machen oder auch ein längeres Referat (30-45 Minuten Vortragsdauer).
  2. Außerdem lässt sich dieses Thema toll recherchieren. Du findest da jede Menge im Internet, wenn du die Suchworte "Meere, Plastikmüll" in die Suchmaske eingibst.
  3. Hier schon mal zwei hilfreiche Links zum Thema "Plastikmüll in den Meeren":

https://www.geo.de/geolino/wissen/23238-rtkl-geolino-spezial-der-wissenspodcast-folge-36-plastikmuell

https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell

Ein ähnliches Thema wäre:

  • "Die globale Verschmutzung der Meere und die Auswirkungen auf das vielfältige Leben im Wasser"

Hilfreiches Infos zu diesem Thema:

https://www.ecologic.eu/sites/default/files/event/2014/kraemer_swimming_in_trash_presentation_-_urania_4_nov_2013.pdf

Oder willst du dich in deinem Referat gar nicht auf einen speziellen Punkt konzentrieren, sondern ganz allgemein über die Ozeane berichten? Dann könntest du diese Themen wählen:

  • "Die drei großen Weltmeere"

https://www.grin.com/document/105365

  • "11 Fakten über unsere geheimnisvollen Ozeane"

https://www.dw.com/de/11-fakten-%C3%BCber-unsere-geheimnisvollen-ozeane/a-19545313

  • Weitere thematische Ideen & Anregungen für dein Referat hier:

https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/14488-thma-ozeane

https://www.lehrer-online.de/inhalte/dossiers/mint-mathematik-informatik-naturwissenschaften-und-technik/linktipps-zum-themenkomplex-meere-und-ozeane/

Ich hoffe, dass dir diese Tipps & Infos für's Erste weiterhelfen.

Falls du weitere Fragen zu deinem Referat hast, stell' sie mir einfach in der Kommentarspalte unter meiner Antwort. Es kann ein bis zwei Tage dauern, bis ich dir antworte. Aber antworten werde ich auf jeden Fall. Versprochen!

Falls ich nichts mehr von dir höre:

Gutes Gelingen & eine gute Note für dein Referat und viele Grüße von

hardliner2019

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Hallo Lara,

die acht wichtigsten Merkmale eines Kriminalromans sind:

  1. In der Handlung eines Krimis geht es um die Ausübung und Aufklärung von Straftaten. (Deshalb der Begriff "Krimi", abgeleitet von dem lateinischen Wort "crimen" und dem englischen Wort "crime" = Verbrechen). Ein Krimi erzählt also die Geschichte eines Verbrechens.
  2. Zu jedem Krimi gehört folgendes Figuren-Ensemble: Täter, Opfer, Ermittler, Verdächtige. (Dies sind die Hauptfiguren eines Krimis. Hinzu kommen Nebenfiguren, die weniger genau als die Hauptfiguren beschrieben werden.)
  3. Zu jedem Täter gehört in jedem Krimi ein Tatmotiv. (Das Tatmotiv erklärt, warum ein Verbrechen begangen wurde.)
  4. Zu jedem Ermittler (zB Polizeibeamter, Privatdetektiv) gehört dessen Ziel der Tataufklärung. (Dementsprechend endet ein Krimi immer damit, dass die Tat aufgeklärt und der Täter gefunden wurde.)
  5. Zur Tataufklärung gehört in jedem Krimi folgende vier Merkmale: (I) die rationale Analyse sämtlicher Tatspuren (Indizien), (II) die Vernehmung aller Tatverdächtigen, (III) die Klärung möglicher Tatmotive aller Verdächtigen sowie zu guter Letzt (IV) die Rekonstruktion des tatsächlichen Tatherganges und die Überführung des Täters.
  6. In jedem Krimi wird der Tathergang anhand der zentralen Figuren (zB der Tatverdächtigen) rekonstruiert.
  7. Jeder Krimi soll die Leser/innen unterhalten. Spannung zu erzeugen, ist deshalb das wohl wichtigste Merkmal eines jeden Kriminalromans.
  8. Nicht alle, aber viele Krimis bieten nicht nur Spannung, sondern noch mehr: Sie erklären, warum Menschen zu Verbrechern werden und wie ihre Schuld auf dem Hintergrund von psychologischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten ist.

Ergänzende Informationen zu deiner Frage findest du hier:

https://lektuerehilfe.de/merkmale-textsorten/epik/roman/kriminalroman

https://www.helpster.de/die-merkmale-eines-kriminalromans-erklaeren_80259

https://unterrichten.zum.de/wiki/Kriminalliteratur

https://de.wikipedia.org/wiki/Krimi

https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/krimis_faszination_verbrechen/index.html

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-04095-4_2

Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

Falls noch irgend etwas unklar ist, stehe ich gern für Rückfragen zur Verfügung. Stell' deine Frage(n) einfach in der Kommentarspalte unter meiner Antwort.

Beste Grüße,

Hardliner2019

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Nein

Ein ganz klares NEIN von mir.

Mit folgender persönlicher Erfahrung:

  1. Ich hatte in der Vergangenheit schon oft mit solchen Mädels / Frauen zu tun.
  2. Es war fast immer so, dass sie sich an & mit ihrem "assi" aufgeilen wollten.
  3. Gelegentlich hatte (und habe) ich Lust, mich darauf einzulassen. Manchmal aber auch nicht. Ich mach dem Mädel (der Frau) immer eine klare Ansage. Das gehört sich einfach so und ist fair.
  4. Aber ein Mädel / eine Frau einfach schlagen, bloß weil sie mit mir assi spricht, finde ich nicht ok. Ich finde es eh beschisen, Mädels zu schlagen. Aber wegen so was ist echt komplett daneben. Das ist doch oft nur eine persönliche Form der sexuellen Anmache! Überhaupt nicht provokant gedacht, sondern einfach nur so persönlich gemacht! Mancher mag es. Mancher nicht. Na und? ^^ Meine Meinung!
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Hallo Faly,

wer Rollvenen oder dünne Venen hat, hat manchmal das Problem: Eine Blut-Entnahme ist etwas schwieriger als bei Patienten mit "normalen Venen".

Aber du kannst Folgendes tun, um die Blut-Entnahme für den Arzt oder die Arzthelferin leichter zu machen:

  1. Bereite deine Venen auf die Blut-Entnahme vor. Nimm vorher ein heißes Bad oder dusche. Durch die Wärme treten deine Venen stärker hervor - auch Rollvenen und dünne Venen.
  2. Muskelbewegungen haben ebenfalls einen positiven Effekt. Durch mehrfaches Anspannen und Entspannen der Muskeln werden die Blutgefäße auf der Haut besser sichtbar.
  3. Achte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor der Blutentnahme. Auch dies hilft, die Venen zu finden.
  4. Merke dir "gute Einstichstellen", bei denen Blut-Entnahmen gut klappen - und weise bei späteren Blut-Entnahmen auf diese "guten Stellen" hin.

Hier kannst du es noch einmal etwas ausführlicher nachlesen:

https://www.grossesblutbild.de/blutentnahme-schlechte-venen.html

Ansonsten kannst du

  • durch Sport (besonders durch Schwimmen und Radfahren)
  • und durch gesunde Ernährung

viel dafür tun, den Zustand deiner Venen zu verbessern und schwerwiegenderen Venenleiden (zB Krampfadern) vorzubeugen.

Tipps für gesunde Ernährung, die deine Venen stärken, findest du hier:

https://venenpraxis-muenster.de/venenleiden-gesunde-ernahrung/

Ich würde mich freuen, wenn ich dir helfen konnte.

LG - Hardliner2019

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Nein, aus meiner Sicht ist das eher keine seriöse Quelle.

Der Grund: Ich entdecke nirgendwo ein Impressum. Weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick. Und sogar dann, wenn ich in die Google Suchmaske den Namen der Webseite eingebe und "Impressum" hinzufüge: Ich finde kein Impressum für diese Seite.

Das finde ich nicht so toll. Für die meisten Webseiten ist das Impressum durch das Telemediengesetz (TMG) gesetzlich vorgeschrieben. Ob eine entsprechende Pflicht auch für diese Webseite besteht, weiß ich zwar nicht. Aber es steht jeder Webseite gut zu Gesicht, ein Impressum sogar dann zu haben, wenn keine gesetzliche Pflicht besteht. Es ist aus meiner Sicht ein informatives und deshalb gutes Aushängeschild.

Ich selbst schaue immer zuerst auf das Impressum, wenn ich die Seriosität einer Quelle prüfe. Der Blick ins Impressum ist für mich der erste Schritt zur Prüfung der Seriosität.

Ein Impressum ( lateinisch impressum „Hineingedrücktes“ bzw. „Aufgedrücktes“) ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe in Publikationen, die Angaben über den Verlag, Autor, Herausgeber oder die Redaktion enthält, vor allem um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Impressum

Im Impressum erfahre ich also, wer für die Veröffentlichung verantwortlich ist. Das kann der Autor selbst sein oder ein Herausgeber. Es kann auch ein Verlag oder eine Redaktion sein, für die eine im Impressum genannte Einzelperson rechtlich verantwortlich ist.

Diese Einzelperson kann jemand sein, dem man vertraut. Es kann aber auch jemand sein, dem ich persönlich überhaupt nicht vertraue.

Und genau das möchte ich gern als Erstes wissen, um die Seriosität einer Quelle beurteilen zu können: Kann ich der Person, die hinter der Quelle steckt, vertrauen oder nicht?

Manchmal finde ich im Impressum Namen, die ich kenne. Oft sind es aber auch Namen, die ich nicht kenne. Dann gebe ich diese Namen in die Google-Suchmaske ein und mach' mich schlau, um was für Leute es sich handelt. Sind es zum Beispiel anerkannte Experten auf ihrem Gebiet? Was veröffentlichen sie sonst noch so? Gehören sie politischen Gruppierungen an, deren Ziele ich für seriös oder für eher unseriös halte?

Mit etwas Übung gelingt es sehr schnell, entsprechende Feststellungen zu treffen. Meist dauert das nur 3-5 Minuten. Dann ist der erste Schritt meiner "Seriositätsprüfung" abgeschlossen. Stelle ich dabei fest, dass sich hinter der Webseite jemand verbirgt, der aus meiner Sicht unseriös ist, verzichte ich darauf, mich mit dem Quellentext weiter zu befassen. Stelle ich aber fest: Hinter der Webseite steht jemand, den ich für vertrauenswürdig halte - dann (und nur dann) befasse ich mich mit dem Quellentext intensiver, lese ihn ganz genau - und vollziehe dann den zweiten Schritt der Seriositätsprüfung.

Der zweite Schritt meiner Seriositätsprüfung besteht darin, festzustellen, ob der Text informativ und flott geschrieben ist - und ob er nicht ganz oder teilweise irgendwo abgeschrieben wurde.

Ich halte den Text, um den es hier geht, zwar für recht informativ. Auch stilistisch ist er ok. Aber woher hat der Verfasser, der seinen eigenen Namen nicht nennt, all' diese Informationen? Auf welche eigenen Quellen greift er zurück? Üblicherweise nennt der Verfasser seinen Namen - und er nennt die eigenen Quellen, die er benutzt hat, um seinen Text zu schreiben. Oft geschieht dies durch "Fußnoten" (https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fnote). Oder der Verfasser nennt am Ende seines Textes die Veröffentlichungen, die er benutzt und im Text verwendet hat. Auch das gehört zur Seriosität: Der Autor nennt seinen Namen und seine Quellen. Warum fehlen diese Angaben hier?

Das macht mich stutzig. Hat der namenlose Autor irgendwo abgeschrieben?

Das lässt sich leicht feststellen. Das Zauberwort heißt: copy & paste. Ich kopiere einfach mal einzelne Sätze (oder sogar ganze Absätze) aus dem Text, füge diese Textteile in die Google-Suchmaske ein und schaue mir an, welche Treffer Google anzeigt.

Probiere das doch einfach mal selbst aus - und lass' dich überraschen ;-)

Die Google-Treffer zeigen dir nämlich in Fettdruck an, an welchen Stellen der Text, um den es hier geht, wortwörtlich zB mit "Wikipedia" übereinstimmt.

Wikipedia hat nämlich zum Thema "Theater der griechischen Antike" ebenfalls einen Text veröffentlicht. Nämlich diesen hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_griechischen_Antike

Und wie du im Link siehst: Bei Wikipedia werden zwei Quellen genannt, die beim Verfassen des Textes benutzt wurden. Solche Quellenangaben fehlen aber in dem Text, um den es in deiner Frage geht. Von daher halte ich beispielsweise den Wikipedia-Eintrag für seriöser als deine Quelle.

Nun weiß ich nicht, aus welchem Anlass du die Frage stellst. Geht es um eine schulische Aufgabe? Zum Beispiel um ein Referat oder um einen Aufsatz über das Theater der griechischen Antike?

Falls es so ist, empfehle ich dir folgende Quellen zu diesem Thema:

http://www.joachimschmid.ch/docs/DMtGriecThe.pdf

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur/artikel/das-antike-theater#

https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_klassische_athen/pwiediegriechischetragoedie100.html

http://www.theater-info.de/griechisches_theater.html

https://griechischestheater.hpage.com/schauspieler.html

https://www.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/studium/lehrveranstaltungen/materialien/ringvl_1/antike_handout_gissenwehrer1.pdf

http://www.navigator-allgemeinwissen.de/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-literatur-und-theater/theater/antikes-griechisches-theater/wissenswertes-zum-antiken-griechischen-theater.html

https://imeventcamp.wordpress.com/2015/03/19/das-griechische-theater-und-dessen-inszenierung/

https://e-hausaufgaben.de/Referate/D11740-Das-Griechische-Theater.php

https://docplayer.org/39219280-Das-antike-griechische-theater.html

  • Je mehr Quellen du in deiner Arbeit verwendest, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer guten oder sehr guten Benotung.
  • Wichtig ist aber, dass du die Quellen benennst, die du für deine Arbeit verwendet hast.
  • Du darfst aus diesen Quellen selbstverständlich auch wörtlich zitieren, musst aber die zitierten Stellen als solche kenntlich machen. Dann ist es kein "unerlaubtes Abschreiben", sondern sehr willkommenes "wissenschaftliches Zitieren".
  • Wichtige Regeln zum richtigen Zitieren in Facharbeiten findest du hier:

https://www.studienkreis.de/deutsch/richtig-zitieren/

https://www.koenigin-luise-schule.de/files/downloads/oberstufe/Facharbeit/FA-5hp%20Anleitung%20Zitieren.pdf

https://www.tinohempel.de/info/info/facharbeit/fa_quellen.htm

Unabhängig von deiner jetzigen Facharbeit hoffe ich, dir hier einige Tipps gegeben zu haben, auf welche Weise du ab sofort selbst prüfen kannst, ob eine Quelle seriös ist oder nicht.

Die "Technik der Seriositätsprüfung" ist ebenso simpel wie wichtig. Denn du, ich und wir alle werden im Netz tagtäglich von Informationen überflutet. Umso wichtiger ist es, "seriös" und "unseriös" unterscheiden zu können. Mit ein bisschen Übung ist das keine Kunst, sondern einfach eine Art "tägliche Routine". Und wer die besitzt, hat etwas wirklich Wichtiges gewonnen - nämlich Medienkompetenz.

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Hallo, kann ich die Inhaltsangabe so sprachlich lassen?

Der Roman "Nathan und seine Kinder" wurde von Mirjam Pressler im Jahr 2009 veröffentlicht. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der Theatervorlage einen Jugendroman zu schreiben.

Der Roman beginnt in Kapitel 1 ("Geschem") mit dem wohlhabenden jüdischen Kaufmann Nathan, der - zurück von seiner Geschäftsreise - erfährt, dass seine Tochter Recha von einem christlichen Tempelherrn aus dem Brand des Hauses gerettet worden ist.

Nathan besucht den Tempelritter, um die Rettung seiner Tochter zu würdigen, aber dieser verhält sich zunächst ablehnend. Die Rettungsaktion ist nur auf die Pflichten des Ritters zurückzuführen. Da Nathan Jude ist, möchte der Ritter keine Beziehung zu ihm und seiner Familie haben. Der Tempelritter erkennt jedoch bald, dass der Grund für den Hass auf die Juden nur Vorurteile sind. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine enge Freundschaft.

Bald befiehlt Sultan Saladin Nathan, ihn zum Palast zu bringen. Er bietet Nathan, ihm die wahre Religion zu nennen: Christentum, Judentum oder Islam? Nathan beantwortet diese Frage mit einer Parabel. Saladin ist von Nathans Weisheit berührt und freundet sich mit ihm an.

Nach einer Weile befinden sich Nathan und Elijahu nach einem erneuten Besuch des Palastes auf dem Heimweg. Sie werden von fünf Männern angegriffen. Elijah wird schwer verletzt und Nathan getötet. Die schwierige Trauerzeit aller hat begonnen, und die Vermutung über den Mörder.

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Hallo Faly7,

sprachlich ist deine Inhaltsangabe fast fehlerfrei.

Ich habe nur drei Korrekturvorschläge:

*****

Der Roman "Nathan und seine Kinder" wurde von Mirjam Pressler im Jahr 2009 veröffentlicht. Sie hat es ("es" streichen) sich zur Aufgabe gemacht, aus der Theatervorlage einen Jugendroman zu schreiben.

Der Roman beginnt in Kapitel 1 ("Geschem") mit dem wohlhabenden jüdischen Kaufmann Nathan, der - zurück von seiner Geschäftsreise - erfährt, dass seine Tochter Recha von einem christlichen Tempelherrn aus dem Brand des Hauses gerettet worden ist.

Nathan besucht den Tempelritter, um die Rettung seiner Tochter zu würdigen, aber dieser verhält sich zunächst ablehnend. Die Rettungsaktion ist nur auf die Pflichten des Ritters zurückzuführen. Da Nathan Jude ist, möchte der Ritter keine Beziehung zu ihm und seiner Familie haben. Der Tempelritter erkennt jedoch bald, dass der Grund für den Hass auf die Juden nur Vorurteile sind. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine enge Freundschaft.

Bald befiehlt Sultan Saladin Nathan, ihn zum Palast zu bringen. Er bietet Nathan an, ihm die wahre Religion zu nennen: Christentum, Judentum oder Islam? Nathan beantwortet diese Frage mit einer Parabel. Saladin ist von Nathans Weisheit berührt und freundet sich mit ihm an.

Nach einer Weile befinden sich Nathan und Elijahu nach einem erneuten Besuch des Palastes auf dem Heimweg. Sie werden von fünf Männern angegriffen. Elijah wird schwer verletzt und Nathan getötet. Die schwierige Trauerzeit aller hat begonnen, und die Vermutung über den Mörder. ("Die schwierige Trauerzeit aller und die Vermutung über den Mörder haben begonnen.")

*****

Inhaltlich gefällt mir deine Inhaltsangabe nicht so gut. Denn: Nachdem ich sie gelesen hatte, wusste ich gar nicht richtig, worum es in dem Jugendroman geht. Das habe ich erst verstanden, als ich diese Inhaltsangabe gelesen habe:

https://www.inhaltsangabe.de/pressler/nathan-und-seine-kinder/

Bitte beachte:

Der Zweck einer Inhaltsangabe ist, einen kurzen Überblick über die Handlung geben. Details spielen dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, dass der Leser der Inhaltsangabe versteht, worum es im Buch geht. Dazu gehört zB auch, Ort und Zeit der Handlung zu nennen. Diese Angaben (Jerusalem im Jahr 1192) fehlen in deinem Text. Ich würde ihn an deiner Stelle deshalb inhaltlich überarbeiten. Tipps dafür findest du hier:

https://www.inhaltsangabe.de/anleitungen/inhaltsangabe/

LG - Hardliner2019

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FInde ich gut, weil

FINDE ICH GUT

...weil viele Menschen, die sonst gar nicht gewählt hätten, die Satirepartei gewählt haben.

Wer gibt einer Satirepartei seine Stimme? (...) Friseurin Paulina (24) sagt, sie habe die Partei gewählt, weil sie frustriert über die anderen Parteien sei. „Ich dachte, ich wähle lieber eine Satirepartei als gar nicht.“ Grundsätzlich stehe im Programm der Partei „nur Schwachsinn“, aber dann habe sie ein Interview mit Nico Semsrott gelesen. „Wenn jemand so gut informiert ist, kann man den schon wählen.“ (...) Verschenkt man nicht seine wertvolle Stimme, wenn man sie Politikern gibt statt Satirikern? Nein, sagen die Wähler von Die Partei. „Sonneborn ist ein heller Kopf, der nachdenkt, bevor er etwas entscheidet“, findet Claus Vogel (48). Die-Partei-Wähler halten Sonneborn und Semsrott im Gegensatz zu anderen Politikern für integer, unabhängig und klug. „Die haben das Herz am rechten Fleck“, sagt Michael Heiber. „Wenn etwas Wichtiges ansteht, werden sie die richtige Entscheidung treffen.

Quelle: https://rp-online.de/politik/eu/europawahl/warum-waehlen-duesseldorfer-die-partei-von-martin-sonneborn_aid-39117009

Zwar zitiert diese Quelle Stimmen aus Düsseldorf. Doch vermutlich haben die Wähler in Tübingen ähnlich gedacht.

Jede(r) Wahlberechtigte sollte das Wahlrecht wahrnehmen.

Auch wenn er (oder sie) eine Satirepartei wählt, ist dies eine gute Alternative zur "Alternative für Deutschland" (AfD). So jedenfalls meine Sicht der Dinge, nachdem ich gelesen habe, wer hinter der Satirepartei steckt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Partei_f%C3%BCr_Arbeit,_Rechtsstaat,_Tierschutz,_Elitenf%C3%B6rderung_und_basisdemokratische_Initiative

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Tat mir etwas leid, ist das schlimm?

Nein.

Es ist sogar sehr gut, dass es dir leid tut, Lebensmittel wegzuwerfen.

Andere Menschen sind nämlich froh, wenn sie etwas zu essen haben.

https://www.welthungerhilfe.de/hunger/

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Wie steht ihr zu Greta Thunberg?
  • Greta Thunberg polarisiert die Menschen. Sie wird von vielen bewundert und verehrt, von anderen diskreditiert oder sogar gehasst.
  • Unstreitig ist: Greta Thunberg hat einen Schneeball ins Rollen gebracht, der zur Lawine wurde. Aus ihrer kleinen "eine-Person-Demo" in Schweden wurde im Nullkommanichts eine internationale Bewegung. "Fridays for Future" ist mittlerweile in 180 von insgesamt 193 Staaten weltweit aktiv: https://www.fridaysforfuture.org/events/list
  • Egal ob man Greta Thunberg verehrt oder hasst: Die Lawine, die durch ihren Schneeball entstanden ist, stellt einen ungeheuren Erfolg dar. Und nicht nur das: Etwas Vergleichbares hat es weltweit noch nie gegeben.
  • Meine persönliche Haltung zu Greta Thunberg: Ich mag sie. Ich habe hohen Respekt für ihre Initiative und alles, was daraus entstanden ist - vor allem, dass heute für sehr viel mehr Menschen als noch vor einem Jahr "Klima" ein wirklich wichtiges Thema wurde. Und: Ich mag Greta Thunberg umso mehr, wenn ich beispielsweise lese, worüber hier berichtet wird: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_86274890/hass-auf-greta-thunberg-niemand-darf-auf-mitgefuehl-hoffen.html
Wie steht ihr zu den Demos?

Ich bin Lehrer an einer Gesamtschule und kenne deshalb natürlich sehr viele Schüler, die bei "Fridays For Future" aktiv sind.

Ich mache die gleiche Beobachtung, die auch meine Kolleginnen und Kollegen machen: Nicht alle, aber fast alle FFF-Aktivisten sind überdurchschnittlich gut in ihren schulischen Leistungen und sehr überzeugt von ihrem Anliegen. Hierfür engagieren sie sich teilweise auch privat, indem sie beispielsweise in der "Grünen Jugend", beim BUND, in der Greenpeace-Jugendorganisation oder in der Jugendpresse (https://jugendpresse.de/) engagieren, wo sie mit eigenen Veröffentlichungen für ihr Anliegen werben.

Selbstverständlich gibt es auch an unserer Schule einige "Trittbrettfahrer" unter den Schülern. Das ändert aber nichts daran, dass die überwältigende Mehrheit der jungen Klimaaktivisten auf meine Kollegen und mich in ihrem Engagement absolut überzeugend wirken.

Vor allem aber: Es ist sehr gut, dass unsere Schülerinnen und Schüler so aktiv sind, obwohl sie dafür oft (und besonders in sozialen Netzwerken) Kopfschütteln und Verachtung, Häme und Spott ernten. Warum? Bisher wurde der Jugend gern vorgeworfen, nur noch mit Smartphone und Gorilla-Arm im Sessel zu sitzen und online zu sein. Jetzt tun sie tatsächlich im realen Leben etwas - und dies ist gewissen Leuten (gerade auch unter den älteren Erwachsenen) teilweise auch wieder nicht recht.

Ich als Lehrer sehe es so:

Kein theoretisches Lernkonzept kann ein so beispielhaftes Lernprojekt in Punkto Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement ersetzen, wie die an den Freitagsdemos beteiligten Schüler es sehr konkret praktizieren. Sie riskieren damit in schulrechtlicher Hinsicht einiges, nehmen mögliche juristische Konsequenzen jedoch zu Gunsten ihres Engagements in Kauf und haben letztendlich in sehr kurzer Zeit allerhand bewirkt - zum Beispiel, dass das Thema "Klima" heute sehr viel mehr Menschen (auch Politiker) auf dem Schirm haben, als es vor Beginn von "Fridays For Future" der Fall war. Die Ergebnisse der Europawahl und der bremischen Landtagswahl, aber auch der in mehreren deutschen Städten inzwischen ausgerufene Klimanotstand sprechen in diesem Zusammenhang für sich.

Wie Manuel J. Hartung, renommierter Kommentator der "Zeit", zutreffend am 6. März 2019 in der Print-Ausgabe pointiert hat:

Der Bildungsauftrag von Schulen erschöpft sich längst nicht mehr darin, Formeln zu pauken oder das Futur II zu bilden. Es reicht nicht, Kompetenzen zu erwerben. Schüler müssen erfahren, wie es ist, selbst etwas zu erreichen und sich in die Gesellschaft einzubringen; Selbstwirksamkeit und Teilhabe nennen das Bildungsforscher. Zu beidem gehört, Widerspruch zu üben; sich mit – ja, bisweilen übertriebenem – moralischem Rigorismus Gehör zu verschaffen, weil einem dann jemand zuhört; und die Konsequenzen zu tragen, wenn man sich für ein legitimes Ziel über starre Regeln hinwegsetzt.

https://www.zeit.de/2019/11/fridays-for-future-schulstreik-klimawandel-eltern-schueler

Und was den oft erhobenen Vorwurf betrifft, die Schüler würden nur demonstrieren, seien aber nicht bereit, ihren eigenen Lebensstil im Interesse der Umwelt und des Klimas zu ändern: Dieser Vorwurf greift nicht und ist in Wahrheit ein unbegründetes Vorurteil. Es ist mittlerweile widerlegt durch diverse wissenschaftliche Studien, die sich mit "Fridays for Future" befassen. So haben beispielsweise Wissenschaftler aus neun europäischen Ländern untersucht, inwieweit "Fridays For Future"-Aktivisten bereit und imstande sind, in Punkto "Umwelt" bei sich selbst anzufangen. In der Bundesrepublik gaben dazu insgesamt 1.341 FFF-Aktivisten Auskunft. Gesamtzahl der Befragten in Schweden, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Polen, der Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland: 11.912 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahren.

https://www.klimareporter.de/protest/klimastreiker-fangen-bei-sich-an

Textauszug:

Forschungsgruppen aus neun europäischen Ländern haben sich jetzt genauer angeschaut, wer die jungen Klimaaktivisten eigentlich sind und was sie antreibt. "Es wird viel über die Protestierenden spekuliert", sagt Dieter Rucht vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung (IPB), das die deutsche Teilstudie durchführte. "Wir wollten wissen, was ist – und damit auch die Diskussion versachlichen." 80 Prozent (der in acht europäischen Ländern befragten FFF-Aktivisten) sagten, sie kaufen "gezielt Produkte aus politischen oder ökologischen Gründen", 70 Prozent bemühen sich, weniger zu konsumieren, fast genauso viele stellen ihre Ernährung um. Immerhin fast 40 Prozent haben schon auf Flugreisen verzichtet, um etwas fürs Klima zu tun.

Unabhängig von meinen eigenen Beobachtungen und den Ergebnissen der genannten Studie plädiere ich als Lehrer dafür, den jungen Klimaaktivisten statt ständiger Häme Wohlwollen entgegenzubringen. Dazu gehört auch das Recht der Jugend, Fehler machen zu dürfen. Dieses Recht sollte umso selbstverständlicher sein, als wir heutigen Erwachsenen ebenfalls Fehler gemacht haben, während wir selbst noch zu den Jugendlichen zählten.

Hier ist das sehr schön pointiert:

Liebe SchülerInnen, lasst Euch nicht entmutigen. Ihr mögt nicht alles wissen und auch Ihr macht Fehler, aber wir hatten schon 20, 30 oder mehr Jahre Zeit und machen genauso viele Fehler und wählen seit Ewigkeiten Parteien, die gar nichts wissen wollen. Ihr frustriert viele Menschen, weil Ihr ein Symbol für deren eigenes Versagen seid. Zudem liegen die meisten Eurer Kritiker längst im Grab, wenn die Folgen Euch oder Eure Kinder richtig hart treffen, von denen solltet Ihr Euch nun wirklich nichts sagen lassen. Ach ja, und Ihr müsst auch nicht über Nacht vegan, flugfrei und autolos werden. Nur die Richtung, die sollte es schon sein, wenn Ihr mit Euren Kindern mal Kopenhagen ohne Taucherausrüstung besuchen wollt.

https://graslutscher.de/ueber-die-klimaproteste-und-eine-generation-alter-noergler-die-gar-nichts-mehr-kapiert/

...zur Antwort

Um was geht es den Gegnern von Fridays For Future?

Ich frage mich genau, welche Interessen die Gegner von FFF verfolgen.

  • Geht es ihnen wirklich um die Kinder und sorgen sie sich um sie? Aber wenn dem so wäre, dann ist es ein Widerspruch, da die Antworten die sie geben sie eigentlich verletzen bzw. beachten sie nicht wirklich die Interessen der Kinder. Bestes Beispiel sind ja die Antworten "Diese Kinder sind doch alle nur Schwänzer. Sie sollen in die Schule gehen und was für's Leben lernen" - so oder in abgewandelter Form hört man das immer wieder. Also gehe ich nicht wirklich davon aus, dass dieser Punkt zutreffend ist.
  • Geht es eher um ihre eigenen Interessen? Die Kinder sollen später gut gebildet sein / ausgebildete Fachkräfte werden (die Wirtschaft fördern) und das würde nicht funktionieren, wenn sie einmal in der Woche sich für die Zukunft des Planeten einsetzen? Da verstehe ich aber einige Dinge auch nicht. Zum einen: Nicht jeder macht bei FFF mit, momentan sogar nur ein sehr geringer Teil. Diejenigen, die es aus Überzeugung machen, holen am Wochenende sogar den versäumten Schulstoff nach. Diejenigen, die das tatsächlich nur als Vorwand nutzen, um die Schule zu schwänzen, interessieren sich im Allgemeinen sowieso nicht für die Schule. Sie wären ansonsten nur körperlich aktiv im Unterricht und würden dann wahrscheinlich auch nichts lernen, geschweige denn am Wochenende irgendetwas für die Schule machen. Dieser Punkt ergibt auch wenig Sinn.
  • Geht es ihnen darum, dass sie selbst nicht an den menschengemachten Klimawandel glauben? Aber das ist auch wieder merkwürdig, weil sie die Kinder doch einfach nur in Ruhe lassen können und ihre Sicht der Dinge akzeptieren könnten?
  • Oder haben sie schlicht Angst davor, dass ihr eigenes Komfort gefährdet wird, z.B. aufgrund von CO2 Steuer?
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Möglich sind viele Gründe. Vier davon hast du in deiner Frage angesprochen. Der Reihe nach:

Geht es ihnen wirklich um die Kinder und sorgen sie sich um sie? Aber wenn dem so wäre, dann ist es ein Widerspruch, da die Antworten die sie geben sie eigentlich verletzen bzw. beachten sie nicht wirklich die Interessen der Kinder. Bestes Beispiel sind ja die Antworten "Diese Kinder sind doch alle nur Schwänzer. Sie sollen in die Schule gehen und was für's Leben lernen" - so oder in abgewandelter Form hört man das immer wieder. Also gehe ich nicht wirklich davon aus, dass dieser Punkt zutreffend ist.

Das sehe ich genau wie du.

  • Wer (eigenen) Kindern wirklich Gutes wünscht, hat nicht nur deren Schulabschluss im Blick. Sondern auch, dass der gute Schulabschluss etwas nützt. Voraussetzung dafür ist die künftige Bewohnbarkeit der Erde. Ohne sie ist selbst der beste Schulabschluss für die Katz.
Geht es eher um ihre eigenen Interessen? Die Kinder sollen später gut gebildet sein / ausgebildete Fachkräfte werden (die Wirtschaft fördern) und das würde nicht funktionieren, wenn sie einmal in der Woche sich für die Zukunft des Planeten einsetzen? Da verstehe ich aber einige Dinge auch nicht. Zum einen: Nicht jeder macht bei FFF mit, momentan sogar nur ein sehr geringer Teil. Diejenigen, die es aus Überzeugung machen, holen am Wochenende sogar den versäumten Schulstoff nach. Diejenigen, die das tatsächlich nur als Vorwand nutzen, um die Schule zu schwänzen, interessieren sich im Allgemeinen sowieso nicht für die Schule. Sie wären ansonsten nur körperlich aktiv im Unterricht und würden dann wahrscheinlich auch nichts lernen, geschweige denn am Wochenende irgendetwas für die Schule machen. Dieser Punkt ergibt auch wenig Sinn.

Auch in diesem Punkt bin ich ganz bei dir.

  • Als Lehrer weiß ich: Nicht alle, aber der größte Teil der "Fridays For Future"-Aktivisten sind überdurchschnittlich gut in der Schule. Und nicht nur das. Sie sind obendrein bereit und in der Lage, den freitags versäumten Unterrichtsstoff in privaten Arbeitsgemeinschaften nachzuholen. Dies geschieht zeitnahe bereits samstags oder sonntags - also während der unterrichtsfreien Zeit - mit Unterstützung von Schülern höherer Jahrgangsstufen und unentgeltlich tätigen Lehrkräften.
  • Von meinen eigenen Beobachtungen abgesehen gibt es mehrere seriöse wissenschaftliche Studien, die das überdurchschnittliche Bildungsniveau der FFF-Aktivisten belegen. Auf europäischer Ebene beispielsweise hier: https://www.deutschland.de/de/topic/umwelt/wer-steht-hinter-fridays-for-future
Geht es ihnen darum, dass sie selbst nicht an den menschengemachten Klimawandel glauben? Aber das ist auch wieder merkwürdig, weil sie die Kinder doch einfach nur in Ruhe lassen können und ihre Sicht der Dinge akzeptieren könnten?
  • Einige Leute glauben tatsächlich noch immer nicht an den menschgemachten Klimawandel, obwohl er längst common sense weltweiter Klimaforschung renommierter Wissenschaftler ist.
  • Schlimmer sind die Leute, die zwar genau wissen, dass der Klimawandel menschengemacht ist, dies aber wider besseres Wissen öffentlich massiv bestreiten. Welche Akteure das sind und welche politischen bzw. wirtschaftlichen Interessen sie verfolgen, ist hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erw%C3%A4rmung#Organisierte_Klimaleugnerszene
  • Interessant ist: Die Vorgehensweise der organisierten Klimaleugner-Szene ist praktisch identisch mit der früheren Vorgehensweise der milliardenschweren Tabakindustrie. Auch sie leugnete Jahrzehnte lang den wissenschaftlich längst erwiesenen Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebserkrankungen. Auf die erdrückende Fülle der Studien, die diesen Zusammenhang bewiesen, reagierte die Tabakindustrie mit den "Studien" eigener Gutachter, die gegen entsprechend hohe Geldzahlungen beteuerten, ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs sei medizinisch nicht nachweisbar. Diese dubiosen "Gegen-Gutachten" erwiesen sich allerdings als haltlos. Sie schadeten der Tabakindustrie mehr, als dass sie nutzten. Ihre "Strategie der Gegen-Gutachten" wurde erst nach Jahrzehnten aufgegeben, nachdem die Zahl der durch Rauchen verursachten Krebserkrankungen rasant gestiegen war.
  • Selbstverständlich könnte die organisierte Klimaleugner-Szene die jungen Klimaaktivisten, die bei "Fridays For Future" aktiv sind, in Ruhe lassen. Tut sie aber nicht. FFF ist ihnen ein Dorn im Auge. Der aktuell schlimmste Dorn überhaupt. Schmerzhaft ohne Ende. Denn "Fridays for Future" ist in unglaublich kurzer Zeit eine unglaublich große Lawine geworden. Aus Greta Thunbergs 1-Mädchen-Demo ist binnen weniger Monate eine Bewegung geworden, die heute in 166 von insgesamt 195 Staaten weltweit aktiv ist. Tendenz: ungebremst steigend! https://www.fridaysforfuture.org/events/list
  • Kein Zufall also, dass die organisierte Klimaleugner-Szene aktuell ein sehr großes Problem hat: Mehr als je zuvor rückt das Thema "Klimawandel" in den Blick der Öffentlichkeit. Schlimmer noch: Eine Mehrheit der deutschen Öffentlichkeit befürwortet "Fridays For Future" und ändert teilweise sogar das eigene Wahlverhalten. Die Ergebnisse der Europawahl und der bremischen Landtagswahl sprechen in diesem Zusammenhang für sich. Die Klimaleugner-Szene gerät unter wachsenden Druck und reagiert prompt.
  • Der Gegenangriff der organisierten Klimaleugner-Szene besteht in dem Versuch, "Fridays For Future" in Verruf zu bringen und zu diesem Zweck gezielt das Internet und insbesondere soziale Netzwerke zu nutzen. Praktische Umsetzung: Fake News verbreiten. Die jungen Klimaaktivisten unglaubwürdig machen. Verschwörungstheorien über FFF verbreiten (z.B. "gesteuerte Bewegung", "fünfstellige Auftrittsgagen für Greta Thunberg").Immer neue "Tatsachen" behaupten, die es nicht gibt, weil sie in böser Absicht frei erfunden sind. Dazu gehört unter anderem: Fotos im Netz zu veröffentlichen, die angeblich Müllberge zeigen, die FFF-Aktivisten bei ihren Demos zurücklassen. Beispiele hier: https://www.focus.de/digital/internet/fridaysforfuture-koeln-nach-klima-demo-vermuellt-fieses-fake-bild-kursiert-auf-facebook_id_10572566.html / https://www.volksverpetzer.de/glosse/muell-fake/ / https://www.br.de/nachrichten/bayern/dieses-muell-bild-hat-nichts-mit-fridays-for-future-zu-tun,RNKbMgS
Oder haben sie schlicht Angst davor, dass ihr eigener Komfort gefährdet wird, z.B. aufgrund von CO2 Steuer?
  • Aus meiner Sicht: Ja. Und leider greift dieser Grund sogar bei sehr vielen Menschen. Sie wollen weitermachen wie bisher, auf nichts verzichten und auf keinen Fall für etwas bezahlen, das es bisher doch gratis gab.
  • Für Strom, Wasser, Heizung und andere Verbrauchskosten bezahlen dieselben Menschen zwar seit je her mit größter Selbstverständlichkeit, weil sie gelernt haben, dass jeder Verbrauch Kosten verursacht, für die man gefälligst einzustehen hat.
  • Aber neue Verbrauchskosten? "Nö, das geht gar nicht." - "Und warum nicht?" - "Weil es bisher nix gekostet hat." - "Gibt aber einen guten Grund, warum es in Zukunft was kosten soll." - Dies ist (im fiktiven Dialog) genau der Moment, wo die organisierte Klimaleugner-Szene eine hochwillkommene (wenngleich unzutreffende) Antwort denen liefert, die auf nix verzichten wollen: "Der böse Staat will euch alle doch nur abzocken und besonders den Armen noch mehr Geld wegnehmen."
  • Das hören die Menschen gern, die aus Bequemlichkeit auf nix verzichten wollen. Nicht nur das: Sie entwickeln Antipathie gegen "Fridays For Future". Werden umso empfänglicher für Fake News über FFF. Recherchieren diese Fake News nicht nach, sondern geben sie ungeprüft im Netz weiter - nicht nur bei facebook & Co., sondern beispielsweise auch in Frage-und-Antwort-Foren
  • Hinzu kommen für viele "Fridays For Future"-Gegner vielfach noch weitere Gründe.
  • Sie sind nachzulesen in den exzellenten Antworten, die @Bedwin Enzemann, @voyager und @ES1956 auf deine Frage gepostet haben.
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https://www.youtube.com/watch?v=9gb7P0cNUsg

"Ich bin bei dir."

Diese vier Worte waren die letzten, die ich zu meiner Freundin sagte, als sie vor zehn Jahren nach langer Krankheit zu Hause starb.

Ich hielt dabei ihre Hand und sah sie an.

Im Hintergrund lief ganz leise dieses Lied: "Niemals geht man so ganz" von Trude Herr, Wolfgang Niedecken und Tommy Engel.

Dieser letzte gemeinsame Moment mit meiner Freundin wird noch heute in mir lebendig, sobald ich das Lied höre.

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Eine gute Antwort auf deine Frage gibt der Autor einer Veröffentlichung der "Graslutscher"-Webseite. Diese Veröffentlichung geht davon aus, dass viele ältere Erwachsene insgeheim sehr genau wissen, beim Thema "Klima" jahrzehntelang kläglich versagt zu haben:

https://graslutscher.de/ueber-die-klimaproteste-und-eine-generation-alter-noergler-die-gar-nichts-mehr-kapiert/

Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die weltweit in über 100 Staaten freitags für das Klima demonstrieren, erinnern viele ältere Erwachsene an ihr eigenes jahrzehntelanges Versagen. Doch statt dieses eigene Versagen ehrlich einzugestehen, versuchen manche (zum Glück nicht alle), ihr Gesicht zu wahren, indem sie verdrängen, verleugnen oder sogar lautstark wettern.

Hinzu kommt die Bequemlichkeit vieler älterer Erwachsener, die lieber noch 10, 20 oder 30 Jahre in gewohntem Komfort und ohne Änderung ihrer Konsumgewohnheiten weiterleben wollen, bis dass der Tod diese Herrschaften vom dann irreparabel beschädigten Planeten scheide. Was danach geschehen soll und wie die heute jungen Leute dann weiterleben sollen - das scheint diese älteren Herrschaften nicht wirklich zu interessieren.

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