Meinst du dies im Sinne von z. B. Jugend Debattiert-Debatten?

Dann würde Pro2 lediglich die Fragen/Kritikpunkte von Con2 aufgreifen und somit das von Pro1 aufgestellte Konzept ergänzen. Meiner Meinung nach ist dies zwar schwieriger für den einen oder anderen, da man nicht wie bei Pro1 das Konzept auswendig runterrattern kann, jedoch liegt genau da der Vorteil; man ist darauf angewiesen, was Con1 für Kritikpunkte findet und man kann bei entsprechendem Können lockerflockig das Konzept nachbessern. Ich hoffe, dass du dies damit meintest.

Gruß.

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In wie weit sind einzelne Gesprächspartner weniger deiner Vorstellung entsprechend? Ich geniese es sehr, wenn ich nicht mit mehreren, sondern konzentriert mit einer einzigen Person sprechen kann. Meist geht das Gespräch eher in die Tiefe und wechselt nicht spontan das Thema. Ich würde dir empfehlen eher das Einzelgespräch zu suchen, jedoch ist dies jedem selbst überlassen. Einen wirklichen Chat kann ich dir dafür leider nicht nennen, nur Skype-Konferenzen kommen dem nahe, aber dies entspricht nicht den Anforderungen. Gruß.

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Dazu gibt es unterschiedliche Antworten. Die meisten Menschen werden dir, wie auch bereits geschehen, schreiben, dass diese Gebiete, aufgrund der Vertreibung der meisten Deutschen(min 95%) nach dem Zweiten Weltkrieg, nicht mehr zu Deutschland gehören und wir auch keine Gebietsansprüche daran haben. Das Problem ist jedoch, zumindest empfinde ich dies als sehr starkes Problem, wird dies damit begründet, dass dort "eh keine Deutschen mehr leben" würden und somit dieses Land ganz klar "polnisch" sei. Dies stellt für mich jedoch eine Legitimation von Vertreibung dar, weil dies nicht das Kriterium sein sollte, an denen wir Landesgrenzen ziehen sollten. Wäre es ebenso legitim Ostfrankreich zu besetzen, die Menschen vollkommen zu vertreiben und dann zu behaupten, dass die Ansprüche ungültig sind, da die Franzosen nicht mehr dort leben würden und der Großteil bereits verstorben ist? Auch nach der Niederlage des 1. WK wurde dies zum Großteil nicht gemacht, hier hat man sich grob an Sprachgrenzen gehalten oder Abstimmungen abgehalten, die auch bei der neuen Grenzziehung berücksichtigt wurden. Bei der Niederlage des 2. WK wurde dies in keinster Weise gemacht, dort wurde nur diktiert, wie die neuen Grenzen verlaufen sollen. Bis 1990 hatten wir rechtliche Ansprüche auf die Ostgebiete, die wir mit dem "Zwei-plus-Vier-Vertrag" aufgaben(zumindest unsere "Volksvertreter" taten dies), was uns den Weg frei gab für die Vereinigung von BRD und DDR(oder Einverleibung der DDR in die BRD), was uns jedoch die Ostgebiete hinter der Oder-Neiße-Grenze (wahrscheinlich) für immer verlieren ließ. Aus diesen Gründen ist es eher sinnlos von "Ostdeutschland" zu sprechen, wenn man die Ostgebiete meint(des Weiteren wird es zu Problemen führen, da dies nicht im allgemeinen Sparchgebrauch in diesem Zusammenhang genutzt wird). Ob du nun der Meinung bist, dass diese Gebiete weiterhin zu Deutschland gehören sollen aufgrund meiner Gründe, oder diese als gerechte Gebietsabtretung an Polen ansiehst, bleibt dir schlußendlich überlassen.

Bedenke jedoch, dass diese Gebiete teilweise seit dem 13. Jahrhundert zu Deutschland gehörten und bei der Ostsiedlung von Deutschen genutzt wurden, als diese nur dünn von Polen besiedelt waren ;-) Die Begründung einiger Leute, es wäre bereits vorher polnisch gewesen, halte ich für sinnlos, da die Deutschen zum Großteil ungenutztes Land in Anspruch genommen haben. Wenn die Ostsiedlung grundsätzlich unrechtens war, dann müsste auch z. B. die Existenz Berlins in seiner Form angezweifelt werden, was erst durch die Ostsiedelung erschlossen wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist schwer zu urteilen, am besten du bildest dir anhand verschiedener Positionen ein eigenes Urteil.

Gruß.

Für weitere Informationen und eine anschauliche Grafik kannst du hier schauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung

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Als Schüler mit Geschichte Leistungskurs würde ich dir zwar eher Geschichte empfehlen, jedoch ist dies, wie bei jeder Entscheidungshilfe, extrem subjektiv. Du wirst selber am besten wissen, was dir am meisten Spaß macht.

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Pro: Das Volk kann die politische Macht ausüben.

Contra: Das Volk kann die politische Macht ausüben.

Es ist alles eine Frage des Menschenbildes; gehst du davon aus, dass das Volk eher die besseren Entscheidungen trifft oder genau das Gegensätzliche?

Ich bin der Meinung, dass das Volk oftmals seine Wünsche eher durchsetzen kann, jedoch diese oftmals realitätsfern sind. Es urteilt weniger rational, sondern vielmehr emotional.

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Im engeren Sinne, nein; im weitesten Sinne, ja.

Im Grunde ist kein System eine Demokratie, sie hat lediglich mehr oder weniger demokratische Einflüsse, die jedoch nie eine wahrhaftige Volksherrschaft zu lassen. Wenn dem so wäre, müssten Dinge wie Regierung et cetera abgeschafft werden und dies würde im Endeffekt in die Herrschaftslosigkeit(Anarchie) führen. Ob dies gewünscht ist, ist hierbei eine andere Frage, jedoch wird klar, dass auch unsere jetzige Republik eine demokratische Republik sein kann, jedoch keine republikanische Demokratie. Nun, da im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch auch diese Pseudo-Demokratien als vollwertige Demokratien angesehen werden, kann man auch in dem Fall der parlamentarischen Monarchie von einer Demokratie sprechen, da die Machtverhältnisse mehr oder weniger gleich aufgeteilt sind, wie es z. B. im Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden der Fall ist. Nicht umsonst werden die meisten europäischen Monarchien nicht als wirkliche Monarchien mit Machteinfluss wahrgenommen, sondern als bloße Zierde in der Politik.

Wichtig ist noch, dass die Monarchie nicht zwangsläufig das Gegenstück zur Demokratie darstellt, sondern zur Republik.

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Eine Demokratie, eine Volksherrschaft, haben wir nicht. Selbstverständlich gibt es einige Möglichkeiten der politischen Partizipation des Volkes, jedoch beschränkt sich dies lediglich darauf zu protestieren, zu wählen und Parteien zu begründen/beizutreten. Klar, einige Kleinigkeiten wie Petitionen gibt es, jedoch sind die meisten genannten Aspekte nur Anstöße an die Regierung und die Opposition und selten verpflichtend. Offiziell wird die heutige Bundesrepublik jedoch als demokratischer Staat oder gar als Demokratie bezeichnet, jedoch ist dem (zumindest im eigentlichen Sinne) nicht so. Nur stellt sich mir die Frage, ob dies überhaupt wichtig oder richtig ist? Hier zitiere ich gerne Arthur Schopenhauer, der ablehnend gegenüber der Republik(Demokratie und Republik bedingen sich normalerweise) eingestellt war und die Monarchie(hier in Form des Absolutismus) bevorzugte, da er die Begabungen der Masse als zu schlecht erachtete.

"Eine Staatsverfassung, in welcher bloß das abstrakte Recht sich verkörperte, wäre eine vortreffliche Sache für andere Wesen, als die Menschen sind: weil nämlich die große Mehrzahl derselben höchst egoistisch, ungerecht, rücksichtslos, lügenhaft, mitunter sogar boshaft und dabei mit sehr dürftiger Intelligenz ausgestattet ist, so erwächst hieraus die Nothwendigkeit einer in Einem Menschen koncentrirten, selbst über dem Gesetz und dem Recht stehenden, völlig unverantwortlichen Gewalt, vor der sich Alles beugt, und die betrachtet wird als ein Wesen höherer Art, ein Herrscher von Gottes Gnaden. Nur so läßt sich auf die Länge die Menschheit zügeln und regieren."

Auch wenn wir in einem Staat Leben, der sich selbst als demokratische Republik versteht, ist es doch eigentlich verwunderlich für den Demokraten, dass der Staat dann lieber doch keine Volksgewalt in sein Tagesgeschäft miteinbeziehen will. Selbst die wissen, dass das Volk nicht der Souverän sein kann und somit kann ein Staat nur als Schein-Demokratie bestehen oder hat nur demokratische Einflüsse im eingeschränkten Rahmen.

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Der Wertezerfall und das Interesse für Banales ist nicht auf die Jugend beschränkt, sondern durchzieht alle Kreise. Dass der Großteil der Menschen immer eher ein Interesse für Nichtigkeiten entwickelt ist oft und wohl auch normal, jedoch fördert der heutige Staat den Intellekt nicht mehr, wie es bspw im Kaiserreich der Fall war. Viele Dichter und Denker stammen aus früheren Zeiten, da es heutzutage keinen Bedarf an Kultur gibt(zumindest nicht in der Form, ich der ich dies als Kultur und Kunst definieren würde).

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Momentan musst du dich noch entscheiden, solange nicht eine rote Regierung an die Macht kommt. Jedoch hoffe ich nicht, dass es auch hier zu einer doppelten Staatsbürgerschaft kommt.

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