Dies bedeutet, dass schon, wenn du einen Kanal z.B. auf Youtube hast, auf den du Katzenvideos hochlädst, bei jedem Lied eine Lizenz erwerben muss

Das musst du jetzt auch und hat nichts mit der möglichen neuen EU-Richtlinie zu tun, sondern mit schon lange vor der EU und dem Internet existierenden nationalen Urheberrechtsgesetzen. 

Und ja, der Urheber hat das ausschließende Recht, sein Werk zu verbreiten.

Selbst wenn alle Abgeordneten überzeugt werden können (SPD ist z.B. dagegen), dass sie den Uploadfilter im EU-Parlament ablehnen, hat das letzte Wort Angela Merkel, und die ist dafür!

Ähm,es entscheiden das EU-Parlament und der Rat im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren. Würden alle Abgeordneten dagegen stimmen, käme der Rechtsakt nicht zustande. Inwieweit soll da Merkel das letzte Wort haben?

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Es ist nicht relevant, ob du die Musik nun kommerziell oder nicht verwendest. Dem Urheber steht das ausschließende Recht zur Verbreitung seines Werkes zu, sprich er darf bestimmen, ob und wie sein Werk verbreitet wird. Heißt, wenn die Musik die Voraussetzungen für ein urheberrechtlich geschütztes Werk erfüllt, muss dir der Urheber (bzw. dazu berechtigter Inhaber eines Nutzungsrechtes) ein Nutzungsrecht einräumen für deinen Zweck.

Ob die Verletzung gewerbsmäßig ist, ändert nur in einigen Punkten etwas (z.B bei der Bestimmung der Höhe des Schadenersatzanspruches oder bei Qualifikationen bei den Strafvorschriften).

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Also dass du Urheber bist steht außer Frage, da nach § 7 UrhG der Urheber der Schöpfer des Werkes ist und das Urheberrecht nach § 29 Abs 1 UrhG nicht übertragbar ist.

Deswegen kann man ein sogenanntes ausschließendes Nutzungsrecht vereinbaren und das berechtigt den Inhaber davon das Werk allein (sprich auch nicht der Urheber du selber) zu nutzen.

Und so ein ausschließendes Nutzungsrecht besteht für Fälle wie deinen per Gesetz außer man vereinbart etwas anderes (§ 69b UrhG).

Fazit: Du bist der alleinige Urheber des Werkes, musst aber trotzdem den Inhaber des Nutzungsrechtes (den Dienstgeber) für dein Vorhaben um Erlaubnis fragen.

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(Zumindest aus deutscher Sicht) ja, da sie wohl Voraussetzungen für ein geschütztes Musikwerk erfüllt und die Schutzfrist nicht abgelaufen ist.

Aber der Urheber gewährt ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann (sprich erlaubt dir die Nutzung) unter den Bedingungen der CC BY 3.0 Lizenz.

Sprich, wenn du die Bedingungen einhältst, darfst du die Musik verwenden.

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Nein, ATU (oder der TV-Sender) hat hier absolut nichts Verbotenes getan.

Eine Beleidigung scheitert schon daran, dass der Personenkreis nicht überschaubar und abgegrenzt ist. (Mal davon abgesehen, dass sich der Mittelfinger an den "Märchenerzähler" richtet.)

Beschwerde an den Werberat wurde schon erwähnt (Verstößt aber auch nicht gegen den Werbekodex, mal davon abgesehen, dass der rechtlich ein Nichts ist).

Das Einzige, was noch machen kannst, ist ATU, dem TV-Sender oder dem Produzenten deine Bedenken mitzuteilen.

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Inwieweit soll den Streiken eine Täuschungshandlung sein? Also, über welche Tatsachen wird den getäuscht? (Mal ganz davon abgesehen dass das überhaupt keine Handlung, sondern ein Unterlassen ist)

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Nein, das scheitert meiner Ansicht nach an der objektiven Zurechnung (spätestens bei der sozialen Inadäquanz).

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Der Strafrahmen ist beim Versuch exakt der Selbe wie beim vollendeten Delikt. Der Versuch findet nur in der Strafbemessung (weshalb es keine wirkliche Faustregel gibt), nämlich als besonderen Milderungsgrund in § 34 Abs 1 Z13 2. Fall öStGB.

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Grundsätzlich ist ein Ausschluss der Sachmängelhaftung (bzw. Gewährleistung in Österreich) möglich, allerdings nur in Individualvereinbarungen, nicht in AGB (Kommt eben darauf an, ob es das eine oder das andere ist).

Handelt es sich um einen Verbrauchsgüterkauf, sprich ein Unternehmer verkauft an einen Verbraucher, dann ist so ein Ausschluss unwirksam. Ist der Käufer aber z.B ebenfalls Unternehmer (sprich B2B), dann ist das wie oben erwähnt möglich.

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Das ist dann jedenfalls eine Eigentumsstörung. Der Eigentümer kann dich dann auf Beseitigung und Unterlassung klagen. Ggf hat er auch Anspruch auf Schadenersatz (Kosten für anderweitiges Transportmittel, Öffnen des Schlosses etc.)

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Nein.

Die Beschäftigung in der öffentlichen Verwaltungen ist nach Art 45 Abs 4 AEUV ausgenommen (ist also auch keine Diskriminierung/Beschränkung, die gerechtfertigt werden müsste). Und das sind nach dem EuGH nur Tätigkeiten, in denen hoheitliche Befugnisse ausgeübt werden. (Das ist z.B nicht bei Lehrern der Fall und so können auch Personen aus anderen Mitgliedsstaaten verbeamtet werden)

Anders natürlich bei Polizisten und so setzt Österreich die österreichische Staatsbürgerschaft voraus, ohne sich vertragswidrig zu verhalten (genauso wie z.B für Richter und Staatsanwälte).
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Wenn ich auf Twitch streame, darf ich dann jedes auf YouTube anschauen

Wenn dieses Youtube Video im Stream nicht gezeigt wird (was du aber wohl beabsichtigst), ja. Ansonsten nein.

Darf ich auf Twitch jede Musik benutzen wenn ich den stream nicht danach hochlade

Wenn du eine wie auch immer geartete Erlaubnis des Rechteinhabers hast, ja. Ansonsten wieder nein.

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Nun, ein Hund kann keinen rechtswidrigen Angriff ausüben. Notwehr käme also nur dann in Frage, wenn der Hund von einem Menschen auf dich gehetzt wird (Wenn nicht wäre vielleicht noch das nicht zurückrufen/halten als Angriff durch Unterlassen denkbar).

Ansonsten kommt aber der rechtfertigende Notstand in Frage.

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Nein, das ist durch das Urheberrecht nach § 17 UrhG abgedeckt (Erschöpfungsgrundsatz), sofern 

das Original bzw. die Kopie rechtmäßig in den Verkehr gebracht wurde (das wäre z.B nicht der Fall, wenn der Verkäufer den Datenträger selber kopiert und diese Kopie verkauft, ohne Zustimmung des Rechteinhabers.

Außerdem muss es in einem EWR Staat in den Vekehr gebracht worden sein (dann problematisch, wenn das nur in einem Drittstaat geschehen ist).

Und die Vermietung (Sprich vorübergehendes Überlassen gegen Entgelt) ist ausgeschlossen, aber ein Verkauf ist unproblematisch.

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Dazu muss man erstmal wissen, was AGB sind und wofür es sie gibt:

Möchtest du bei einem Vertrag etwas abweichend von gesetzlichen Bestimmungen regeln, kannst du das individuell mit deinem Vertragspartner vereinbaren (Individualabrede).

Bei deinem Online-Shop möchtest du das ja gerade nicht, sondern es sollen für viele Verträge die gleichen "Spielregeln" gelten und das sind die AGB, sprich du schreibst Bedingungen vor, die dann für alle Käufe in deinem Shop gelten.

Wenn du nichts abweichend für die Verträge regeln möchtest (was du aber sicher möchtest), dann brauchst du auch keine AGB. Dann gelten halt die normalen zivilrechtlichen Regeln im BGB.

Und wenn du AGB einbeziehen möchtest, musst du noch ein paar Dinge beachten wie z.B die Informationspflicht bei Verbrauchsgüterkäufen...

Und natürlich, ob die jeweilige einzelne Bedingung überhaupt wirksam ist.

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Also erstmal bedeutet lizenzfrei nicht, dass du nichts dafür bezahlen musst. Auch wenn es ein bisschen verwirrend klingt, lizenzfrei ist eine bestimmte Art von Lizenz. Da zahlst du einmalig einen Preis und kannst die Musik oder was auch immer beliebig für viele Projekte verwenden. (Im Detail kann es natürlich je nach Anbieter immer noch ein paar Bedingungen geben). Sonst zahlst du für die Anzahl von Projekten etc.

Um zur Antwort der Frage zu kommen (Bitte auch jeweils die Voraussetzungen zur Nutzung beachten): 

Filmusic.io

ende.tv

Incompetech.com

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Das ist dann eine Vervielfältigung bzw. das Hochladen eine Verbreitung und das ausschließende Recht dazu liegt beim Urheber, sprich du benötigst eine wie auch immer geartete Erlaubnis des Urhebers (Durch den Lichtbildschutz selbst dann wenn die Fotos nicht die Schöpfungshöhe für ein Lichtbildwerk erfüllen, es sei denn, es trifft eine Schrankenregelung zu.)

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Es gilt das das Schutzlandprinzip. Dein Werk genießt den Schutz nach den Gesetzen des jeweiligen Landes (Sprich in Deutschland nach den deutschem Urheberrecht, in Frankreich nach dem französischem usw.)

Sprich ein Nutzer in USA muss sich an die Gesetzte des amerikanischen Urheberrechts halten, obwohl du in Deutschland lebst bzw. das Werk dort geschaffen wurde. (Und kann z.B von einer Schranke Gebrauch machen und das Werk verbreiten etc., die es in Deutschland nicht gibt.)

Aber das Berner Übereinkommen, das dies regelt, schafft auch gewisse Mindesstandards in den Vertragsstaaten, sprich ausländische Werke müssen nach den selben Kriterien wie inländische behandelt werden sowie Mindestschutzfristen...

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