Nein, das ist durch das Urheberrecht nach § 17 UrhG abgedeckt (Erschöpfungsgrundsatz), sofern 

das Original bzw. die Kopie rechtmäßig in den Verkehr gebracht wurde (das wäre z.B nicht der Fall, wenn der Verkäufer den Datenträger selber kopiert und diese Kopie verkauft, ohne Zustimmung des Rechteinhabers.

Außerdem muss es in einem EWR Staat in den Vekehr gebracht worden sein (dann problematisch, wenn das nur in einem Drittstaat geschehen ist).

Und die Vermietung (Sprich vorübergehendes Überlassen gegen Entgelt) ist ausgeschlossen, aber ein Verkauf ist unproblematisch.

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Dazu muss man erstmal wissen, was AGB sind und wofür es sie gibt:

Möchtest du bei einem Vertrag etwas abweichend von gesetzlichen Bestimmungen regeln, kannst du das individuell mit deinem Vertragspartner vereinbaren (Individualabrede).

Bei deinem Online-Shop möchtest du das ja gerade nicht, sondern es sollen für viele Verträge die gleichen "Spielregeln" gelten und das sind die AGB, sprich du schreibst Bedingungen vor, die dann für alle Käufe in deinem Shop gelten.

Wenn du nichts abweichend für die Verträge regeln möchtest (was du aber sicher möchtest), dann brauchst du auch keine AGB. Dann gelten halt die normalen zivilrechtlichen Regeln im BGB.

Und wenn du AGB einbeziehen möchtest, musst du noch ein paar Dinge beachten wie z.B die Informationspflicht bei Verbrauchsgüterkäufen...

Und natürlich, ob die jeweilige einzelne Bedingung überhaupt wirksam ist.

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Also erstmal bedeutet lizenzfrei nicht, dass du nichts dafür bezahlen musst. Auch wenn es ein bisschen verwirrend klingt, lizenzfrei ist eine bestimmte Art von Lizenz. Da zahlst du einmalig einen Preis und kannst die Musik oder was auch immer beliebig für viele Projekte verwenden. (Im Detail kann es natürlich je nach Anbieter immer noch ein paar Bedingungen geben). Sonst zahlst du für die Anzahl von Projekten etc.

Um zur Antwort der Frage zu kommen (Bitte auch jeweils die Voraussetzungen zur Nutzung beachten): 

Filmusic.io

ende.tv

Incompetech.com

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Das ist dann eine Vervielfältigung bzw. das Hochladen eine Verbreitung und das ausschließende Recht dazu liegt beim Urheber, sprich du benötigst eine wie auch immer geartete Erlaubnis des Urhebers (Durch den Lichtbildschutz selbst dann wenn die Fotos nicht die Schöpfungshöhe für ein Lichtbildwerk erfüllen, es sei denn, es trifft eine Schrankenregelung zu.)

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Es gilt das das Schutzlandprinzip. Dein Werk genießt den Schutz nach den Gesetzen des jeweiligen Landes (Sprich in Deutschland nach den deutschem Urheberrecht, in Frankreich nach dem französischem usw.)

Sprich ein Nutzer in USA muss sich an die Gesetzte des amerikanischen Urheberrechts halten, obwohl du in Deutschland lebst bzw. das Werk dort geschaffen wurde. (Und kann z.B von einer Schranke Gebrauch machen und das Werk verbreiten etc., die es in Deutschland nicht gibt.)

Aber das Berner Übereinkommen, das dies regelt, schafft auch gewisse Mindesstandards in den Vertragsstaaten, sprich ausländische Werke müssen nach den selben Kriterien wie inländische behandelt werden sowie Mindestschutzfristen...

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Beim ersten Beispiel ist fahrlässige Körperverletzung zu bejahen.

Bei zweiten Beispiel ist die Handlung wohl schon nicht sozial inadäquat (mal vorausgesetzt, dass du "angemessen" gehst, also z.B. nicht rumspringst, rennst o.Ä.).

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Dann wären zwei Möglichkeiten denkbar. Einmal dass das überhaupt nicht dem strafrechtlichen Handlungsbegriff unterliegt oder wenn doch der Täter schuldunfähig ist. Darüber hab ich verschiedene Meinungen gefunden, in beiden Fällen kann der Täter nicht bestraft werden. (Ggf. könnte man an ein Verhalten vor dem Schlaf anknüpfen.)

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Genau dafür gibt es ja §323a. Man setzt den Zeitpunkt ein bisschen früher an, nämlich als du dich in den Vollrausch versetzt hast. Und da warst du ja noch zurechnungsfähig. Der Strafrahmen ist allerdings begrenzt auf 5 Jahre.

Kann man dir aber nachweisen, dass du dich vorsätzlich in den Vollrausch versetzt hast und zu dem Zeitpunkt schon den Vorsatz auf die spätere Tat hast, gibt es auch noch die Actio libera in causa. Da kann man auch wieder den normalen Strafrahmen des jeweiligen Delikts anwenden.

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Kann mir ein Jurist, Polizist oder ähnliches den Unterschied erklären?

Ich lese gerade ein Buch über Kriminalistik.

In dem Buch werden unterschiedliche Strafhandlungen erklärt und bennant.

Bei folgenden bin ich mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe.

Das Echte Unterlassungsdelikt

Beim echten Unterlassungsdelikt besteht der Tatbestand in der Nichtvornahme einer (positiven) Handlung in einer bestimmten Situation, einer Handlung, die mit praktischer Sicherheit den Eintritt der Verletzung (oder Gefährdung) verhindert hätte. Man denke an die unterlassene Hilfe gegenüber einer Person in Lebensgefahr. Selbstverständlich liegt eine strafbare Unterlassung nur dann vor, wenn die beschuldigte Person fähig und in der Lage war, die erkennbare oder erkannte Folge auf zumutbare Weise abzuwenden. Rechtswiedrig und Schuld sind wie beim Begehungsdelikt anzugehen und zu beweisen.

Das Unechte-Vorsätzliche-Unterlassungsdelikt

Das unechte vorsätzliche Unterlassungsdelikt – z.B. das „absichtliche“ ertrinken lassen eines Kindes in der Badewanne durch die eigene Mutter – ist wie folgt zu erhärten: Zur Erfüllung des Tatbestandes gehört das Evident machen der Tatsituation und des eingetretenen tatbestandlichen Erfolges, ferner die Tatsache, dass der „Täter“ (gerade er) die Rechtsplicht gehabt hat, den Erfolg abzuwenden, seine so genannte „Garantenstellung“ nach Gesetzt, Vertrag oder anderen rechtlich verpflichtenden Umständen. Zu zeigen ist ferner, dass der Garant nichts Ernsthaftes unternommen hat, um den Erfolg zu vereiteln, obwohl er ihn mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit hätte vereiteln können. Der Beschuldigte muss schließlich vorausgesehen haben, was sich Schlimmes ereignen könnte, wie es zu bannen sei und das er von Rechts wegen einzugreifen habe, es aber trotz Zumutbarkeit nicht tue. - Die übrigen Verbrechenselemente enthalten keine besonderen Probleme.

Besteht also der Unterschied zwischen beiden Delikten, dass man bei einem (Das Unechte-Vorsätzliche-Unterlassungsdelikt) eher nicht vermutet dass es sich um unterlassung handelt. Sondern halt davon ausgeht dass die Mutti wirklich vergessen hat das Kind aus der Wanne zu holen es aber nicht wirklich prüfen kann?

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Nein.

Um es nochmal in eigenen Worten zu erklären:

Bei echten Unterlassungsdelikten wird explizit das Unterlassen einer Handlung bestraft, z.B unterlassene Hilfeleistung ("Wer ... nicht Hilfe leistet..."). 

Bei Unechten Unterlassungsdelikten kann ausnahmsweise ein normales Erfolgsdelikt (z.B Körperverletzung, Mord) auch durch Unterlassenen begangen werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (hauptsächlich die Garantenstellung).

Mit der Vorsatzform hat das nichts zu tun (die ist die ganz normale im Tatbestand geforderte).

Was dir hier vermutl. Schwierigkeiten bereitet ist, dass die Mutter in dem Kind Fall sowohl Unterlassene Hilfeleistung als auch Totschlag durch Unterlassen erfüllt, aber die Unterlassene Hilfeleistung auf Konkurrenzebene hinter den Totschlag durch Unterlassen zurücktritt.

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Eine Anzeige bedeutet, dass Strafverfolgungsbehörden über eine mögliche strafbare Handlung informiert werden (Du merkst, das Zurückziehen ist schon faktisch Unsinn, weil wie man die Kenntnis zurückziehen). Diese müssen dann von Amts wegen ein Strafverfahren einleiten. Dabei gilt das Offizialprinzip. Das heißt, der Verletzte hat nicht darüber zu entscheiden, ob die Straftat verfolgt wird. 

Eine Einschränkung dieses Prinzips gibt es nur bei Antragsdelikten. Angezeigt können diese natürlich auch werden, aber es ist für die weitere Verfolgung ein Antrag des Verletzten notwendig. Und dieser kann zurückgezogen werden.

Und ja, ein Antrag kann nach §77d Abs 1 1. StGB zurückgenommen werden, nach Abs 1 3. aber nicht nochmal gestellt werden.

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Ein Werk genießt (zumindest in Deutschland) schon letztendlich im Schaffen Schutz durch das Urheberrecht, und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem das schon Erreichte die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt (Und zwar muss es eine persönliche geistige Schöpfung sein, was dafür eine gewisse Schöpfungshöhe voraussetzt)

Eine Anmeldung (wenn du das mit "gecopyrightet" meinst) wie im Markenrecht ist weder nötig noch überhaupt möglich. Auch die Veröffentlichung ist keine Vorraussetzung

Also, die Beispiele unterscheiden sich nicht und bei beiden Beispielen wäre die Veröffentlichung eine Urheberrechtsverletzung (sofern der Urheber nicht zugestimmt hat).

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Kurz gesagt: Ja, also sofern diese Fotos die Voraussetzungen für urheberrechtlich geschütztes Werk erfüllen, sprich Mindestschöpfungshöhe (Anderweitig hat man bei Fotografien auch noch den Lichtbildschutz).

Dass das Bild nur für Patreon Unterstützer zugänglich ist, ist übrigens nicht relevant. Das Gleiche wäre auch der Fall, wenn dein Künstler seine Bilder bsp. auf Instagram zeigt.

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Die Beziehung selber ist nicht relevant, sondern sexuelle Handlungen. Und für die sieht es folgendermaßen aus.

Da der jüngere Partner schon 14 ist, liegt kein absolut Verbot nach 176 StGB (Sexueller Missbrauch von Kindern) vor, sondern nur bestimmte Einschränkungen:

Einmal nach § 182 StGB (Sexueller Missbrauch von Jugendlichen) darf keine Zwangslage dafür ausgenutzt werden bzw. nicht gegen Entgelt vorgenommen werden.

Ist der jüngere Partner unter 16 und der ältere über 21, dann darf zusätzlich nicht die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung (und zwar die spezielle gegenüber dem Täter )
ausgenutzt werden.

Dann gibt es noch ein paar Sonderdelikte (sprich der Täter hat eine bestimmte Eigenschaft), die in Frage kommen, wie z.B. wenn dem älteren Partner der jüngere als Schutzbefohlener anvertraut wurde.

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Im deutschen Urheberrecht hatte das noch nie eine Relevanz.

Deswegen bewegen wir uns im amerikanischen Recht, wo es früher mal erforderlich war. Und da ist es nach Section 401 des Copyright Acts so, dass bei Bearbeitungen zwei Jahresangaben gibt, eine für das ursprüngliche Werke, eine für die Bearbeitung. Und Webseiten häufiger geändert.

Dient aber mittlerweile eher dazu, um anzuzeigen, dass eine Webseite noch gepflegt wird.

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Patentfähig sind nur technische Erfindungen. Software auch nur, wenn sie technischen Charakter hat, sprich z.B Steuersoftware für ABS... .

Auch was das Urheberrecht angeht, wären allenfalls Teilaspekte geschützt, sprich diese Programme, wenn dann mal geschaffen werden und die nötige Schöpfungshöhe erfüllen.

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Wie schon bei deiner vorherigen Frage klargestellt: Das sind zwei verschiedene Dinge, die sich nicht ausschließen.

Aber zur eigentlichen Frage:

Beide Beispiele sind keine Verbrauchsgüterkäufe.

Ob jeweils ein Versendungskauf vorliegt, hängt davon ab, ob der Kaufvertrag auch die Versendung der Kaufsache umfasst (sprich der Verkäufer eine Schickschuld hat). Wenn das nicht der Fall ist, sprich bei Ebay der Verkäufer nur Abholung eingestellt hat, dann ist es kein Versendungskauf. Ob Käufer/Verkäufer nun Verbraucher oder Unternehmer sind bzw. die Kombination davon hat darauf keinen Einfluss. Das ist dann beim Gefahrenübergang relevant.

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Weil du wikiHow ein um einiges tiefer gehendes Nutzungswerk einräumst, was mehr erlaubt, als diese CC Lizenz für Nutzer.

https://www.wikihow.com/wikiHow:Terms-of-Use#usercontentlicensegrants

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es gibt ja Musik die man nicht benutzen darf weil sie Copyright ist

Also mal davon abgesehen, dass das kein vernünftiger Satz ist (...weil sie Urheberrecht ist...), ist jedes Musikstück, dass eine gewisse Schöpfungshöhe erfüllt (und dessen Schutzfrist noch nicht abgelaufen ist) ein urheberrechtlich geschütztes Werk. Das Ausschlaggebende ist, dass der Urheber dir ein Nutzungsrecht erteilt.

Zur Frage: Ein Musikstück mit Text ist ein Verbund zweier Werke und wenn diese einzeln die Schöpfungshöhe erfüllen, brauchst du auch für den einen Teil zur Vervielfältigung, Verbreitung und Verwertung eine Erlaubnis des Rechteinhabers. 

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