Hallo Sportflitzer,

dein Ansatz geht genau in die Richtige Richtung. Nur sollte es normalerweise nicht an den 3 Scheiben liegen sondern eher an der Beschichtung bzw. dem Luftzwischenraum. Je besser die Fenster Isolieren, umso mehr Licht wird damit nun mal abgehalten. Hinzu kommt das die Dämmwirkung natürlich in beide Richtungen funktioniert. Somit habt Ihr nicht nur im Winter eine gute Isolierung gegen die Kälte von Außen sondern auch im Sommer gegen die Hitze. Die Königslösung gibt es nicht - überlegenswert wäre es jedoch (insbesondere wenn man das derzeit absolut sonnige Wetter nimmt) die Südseite etwas mehr auf Wärmegewinn auszurichten und in den anderen Himmelsrichtungen entsprechend höherwertig zu isolieren.

In der Praxis baut man halt dann doch meist im ganzen Haus die gleichen Fenster ein.

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Hallo,

der EnEv genügt das nicht, ist aber besser als gar nichts. Ich würde dir empfehlen die Isolierung unter der Kellerdecke so dick wie möglich zu machen. Eine Grenze setzen dort meist die Raumhöhe an sicht oder die unterhalb der Decke montierten Rohrleitungen. Wenn der Platz ausreicht sollten es schon lieber 10 -12 cm sein. Was nach EneV genau erforderlich ist muss man berechnen, aber dazu benötigt man auch den Aufbau deines Fussbodens.

Lampen usw. lassen sich mit speziellen Styropordübeln oder entsprechend langen Dübeln problemlos befestigen. Bei den vorgeschlagenen 6 cm kommst du sogar noch mit normalen Dübeln und etwas längeren Schrauben zurecht.

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Euer Vorschlag hört sich gut an. direkt unterhalb des Blechdachs eine Unterspannbahn einziehen. Allerdings wäre es einfacher gewesen das vor dem Eindecken mit Blech von oben zu machen. Die Sparren sollten nämlich auch trocken bleiben und dürfen deshalb keinesfalls rundum mit Folie eingepakt werden!!!

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Hallo,

einfach den verbliebenen Kleister mit einem Dampfreiniger runtermachen und eine Lage feinen Kalkputz aufziehen (2-3 mm). Damit habt ihr eine wunderschöne und auch noch wohnklimatisch hervorragende Wand.

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Hallo ChrisKi, schau dir mal die Innendämmsysteme von Perlite, Multipor oder Epasit an. Rigips runter, diese Dämmplatten an die Aussenwand kleben und schon hast du ein energetisch deutlich verbessertes, homgenes Mauerwerk bei dem du mit Feuchtigkeitsanfall und damit Schimmel kaum Probleme befürchten musst!

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Hallo,

beim Einsatz von feuchteempfindlichen Dämmstoffen wirst du um eine vernünftig verarbeitete Dampfbremse nicht herumkommen. Dampfsperre wäre > sd 1000 und das ist bei der Laube definitiv übertrieben. Du musst die in der wärmeren Luft im Innenraum enthaltene Luftfeuchtigkeit dort behalten - also mit der Dampfbremse verhindern, dass diese in möglichst geringen Mengen in deine Dämmung eindringt damit diese trocken bleibt. Außen dagegen muss deine Konstruktion "offen" bleiben damit die doch eingedrungende Feuchtigkeit dorthin austrocken kann. Bei Kunststofffassade kannst du davon ausgehen, dass du dort relativ Dampfdicht bist und somit auf der Innenseite bestimmt etwas hochwertiger bauen solltest.

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Hallo Hope 555, ist die Membrane vom Baustoffzentrum eine mit "flexiblem SD-Wert"? Grundsätzlich gilt: Innen dichter als Außen. Die Delta PVG ist mit sd-Wert 40 schon ziemlich dicht. Die Innere Abdichtung solltest du am besten mit einer Dampfbremse sd>100 m ausführen (z. B. Delta Reflex). Es gibt am Markt noch dichtere Folien die das Diffussionsverhalten bzw. den Tauwasserausfall in der Dämmschicht positiv beeinflussen. Hat man dir im Bauzentrum eine "flexible" mebrane (Isover Vario oder ähnliches) verkauft, so hat diese die Eigenschaft, das bei passenden klimatischen Verhältnissen ein Austrrocknen der Dämmung in Richtung des Wohnraums erfolgen kann. Sie verhindert also nicht das druchfeuchten der Dämmung, ermöglicht dafür aber das Austrocknen der ausfallenden Feuchtigkeit.

Egal ob du ein variables oder ein dichtes System wählst: Luft- und Dampfdichte verklebung ist der wesentliche Faktor bei der Dachdämmung. Hier also wirklich ALLES sorgfältigst verkleben.

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Hallo,

ich empfehle dir vor einem Anstrich die Wand mit einer Innendämmung zu versehen und dann diese trockene Wand zu streichen. Damit verlierst du zwar etwa 5 cm Raum - aber diese mineralischen Platten sind echt genial. Sorgen für ein anständiges Raumklima, sperren die dahinterliegende Betonwand nicht ab, sonder ermöglichen es durch die Dämmung hindurch auszutrocknen. (==> Ytong Multipor, Perlite, Epasit etc.)

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Hallo,

deine Farbe trocknet vermutlich zu schnell aus. Ytong ist stark saugendes Material und nimmt die Feuchtigkeit in der Wandfarbe wie nix auf. Mit speziellem Tiefengrund vorstreichen, dann sollte es klappen.

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Wenn es sich nur um Haarrisse handelt, dann könnt Ihr die gesamte Decke mit Faserverstärkter Wandfarbe streichen um die Risse zu überbrücken. Da sich die Risse aber an den Fugen der Gipskartonplatten befinden darf ich davon ausgehen, dass dies keine Haarrisse mehr sind und nur noch das erstellen einer anständigen Dehnfuge dauerhaft Abhilfe schaffen kann. Wie das geht wurde ja schon in verschiedenen Varianten beschrieben.

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Hallo, leichter / normaler Regen stellt nicht das Problem dar. Schwierig sind die Temperaturen. Der Untergrund muss über 5° Plus sein - und zwar mindestens so lange wie der Spachtel zum abbinden benötigt. Das kann in der jetzigen Jahreszeit problematisch werden. Wenn Ihr Pech habt gibt es die passende Gelegenheit erst wieder im Frühling.

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Hallo, hier herrscht ganz schön viel Verwirrung!

1.) 0,5 cm ist bestenfalls eine Ausgleichsspachtelung - ohne Dispersion nur mit Zement und Sand wird das nix 2.) Wenn Estrich dann sollten es wenigstens 5 cm sein was dann 300 ltr (also 0,3 m³) wären. Mit Fertigestrich vom Baumarkt sind das etwa 15 Säcke was bedeutend einfacher wäre als jetzt irgendwo noch Sand zu holen etc.

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Hallo, lass dich bezüglich Statik und Ausführung unbedingt von einem Fachmann beraten bzw. das von einem Fachmann berechnen.

Optisch gibt dein Lösungsvorschlag nicht gerade viel her. Eine relativ günstigte, optisch ansprechende und auch im Eigenbau zu realisierende Maßnahme ist der Allan-Block von Godelmann. Den kannst du nur mit Erde und einem speziellen Gewebe verarbeiten, kannst aber auch ausbetonieren.

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Hallo Aski 24,

eine blöde Frage ist das ganz und gar nicht. Bisher hast du auch ausschließlich Zielführende Antworten erhalten. Dem möchte ich noch einen kleinen Hinweis hinzugügen. Wenn du richtiges Holz verwenden willst bitte auf keinen Fall direkt auf den alten Belag legen. Das Holz würde so nach einem Regen direkt im Wasser liegen und nicht all zu lange halten. Eine geeignete Unterlage die das Holz Auf Abstand zum alten Belag und damit zur Feuchtigkeit hält ist ein absolutes Muss

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Hallo Berlisoni, stell dir doch deine Frage einfach mal umgekehrt: "Unser Kind verdient sein eigenes Geld und möchte weiterhin Zuhause wohnen bleiben. Wasser, Strom und Heizung werden von Jahr zu Jahr teurer und für die monatliche Miete geht schon ein Drittel unseres Einkommens drauf. Wäre es da nicht fair einen symbolischen Beitrag zu diesen Kosten zu erhalten?"

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Hallo McHorst,

dieses Problem kenne ich nur all zu gut. Ich habe das durch den komplett-Ausbau des Panzers und der Welle in Griff bekommen und konnte die Reste des alten Trichters mit Hammer, Schraubenzieher, Cuttermesser und diversen anderen Werkzeugen soweit bearbeiten das die Reste irgendwann draussen waren. Nur habe ich danach den neuen Trichter nicht einbauen können da dieses Kunststoffteil nur mit großem Kraftaufwand zu montieren gewesen wäre bzw. die in die Schiene ragenden Teile einfach zu lange waren.

Lösung hier: Einlauftrichter gekürzt, etwas zugefeilt und die fehlende Klemmwirkung durch einen guten Kleber ersetzt. Mit Gurtzug klappt das nicht, aber da bei mir die Einlauftrichter wegen des zu hohen Kraftaufwands kaputt gingen habe ich gleich noch einen Rohrmotor montiert und seitdem ist RUHE!

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Hallo Th17m,

Die wichtigsten Nachteile wurden bereits genannt. Die Vorteile überwiegen bei Porenbeton jedoch deutlich.

Die wenigen gewichtigen Nachteile sind: a.) Porenbeton ist beim verputzen problematisch da er relativ viel Wasser aufnimmt. Das bedeutet: Grundieren mit entsprechenden Vorbehandlungen (Aufbrennsperre) und spezieller Putz für Porenbeton. b.) durch diese Eigenschaft kommt es bei "Überwinterungsbauten" oft zu Frostschäden (also nur dann wenn der aussen unverputzte Rohbau ohne entsprechenden Schutz durch die Frostperiode geht). c.) die bereits erwähnte Hellhörigkeit. Bei den Aussenmauern kein Problem, denn Schall geht durch den schwächsten Punkt und das sind im Normalfall die Fenster. In den Zwischenwänden müssen halt entsprechnde bauliche Maßnahmen ergriffen werden (oft verwendet man hier bei einzelnen Wänden Kalksandstein (z.B. Bad zum Kinderzimmer oder man kann durch stärkere Mauern entsprechend gegensteuern. d.) das befestigen mit Dübeln. Allerdings ist dies bei weitem nicht so problematisch wie bereits geschildert. Normale Bilder kann man wie in jedem anderen Mauerwerk mit vernünftigen Stahlstiften aufhängen. Größere Bilder dann mit Dübeln (spezielle Porenbetondübel, hier darfst du auch bohren, musst jedoch ohne Schlagwerk arbeiten). Auch Hängeschränke usw. bekommt du mit den Porenbetondübeln aus dem Fachhandel hin. Das durchdübeln mit Gewindestangen, wie beschrieben ist ein absoluter Quatsch, fachlich absolut nicht in Ordnung (z.B. Kältebrücken wenn man so etwas in der Aussenmauer macht).

Kleine Zusatzinfo, ich war bei meinem Hausbau zwischen den beiden Extremen Porenbeton und Kalksandstein hin und hergerissen. Letztlich habe ich mich für KS entschieden. Bitte mache deine persönliche Entscheidung nicht allein von diesen Nachteilen abhängig. Die derzeit sehr beliebten Ziegel mit Füllstoffen haben z.B. in Sachen Befestigung ähnliche Nachteile wie Porenbeton.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

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Hallo FWSTU Dieser Ruck-Zuck-Beton aus dem Baumarkt funktioniert. Bei einer Wäschespinne oder bei 1-5 Zaunsäulen geht das noch. Wenn es mehr sind ist das eine sehr teure Lösung. In dem Fall lieber zu Beton-Estrich aus dem Baumarkt greifen, mit Wasser erdfeucht anmischen und damit arbeiten. Wenn du Kies problemlos zur Verfügung hast kannst du auch die Zement-Variante nehmen.

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Hallo Planlos,

Feuerschutzplatten erkennst du im nicht verarbeiteten Zustand an der roten Beschriftung. Feuerfest bezieht sich immer auf die gesamte Konstruktion. Da Gips an sich ja nicht brennt hat die Platte somit die Aufgabe für eine gewisse Zeit die Brandausbreitung durch Hitze zu unterbinden (F30 für 30 Minuten bzw. F90 für 90 Minuten).

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Damit Luft sich nicht bewegt müsstest du schon im Vakuum leben - Käse, dann hast ja keine Luft :-) Also Luft bewegt sich egal ob drinnen oder draussen und wenn eine Wärmequelle in der nähe ist steigt halt Warme Luft auf und die bewegt dann deine Vorhänge. Frag einen Drachenflieger, der hängt sein Leben an dieses Thema und steigt mit der Thermik auf - nix anderes siehst du bei deinen Vorhängen!

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