Eine Patrone vom Kal. 9mm (9 x 19mm, Parabellum oder auch Luger genannt) passt ganz einfach nicht ins Patronenlager einer 7,65-Pistole.

Vielleicht verwechselt dein Freund da was mit der Besonderheit einer Patrone 7,65 Parabellum (heute kaum noch gebräuchlich)? Diese Patrone hat den Hülsendurchmesser einer 9mm, aber eben nur ein Geschoss im kal. 7,65mm.

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Also, nicht alle Maschinen scheinen absichtlich schlecht konstruiert zu sein, aber wahrscheinlich ist es wirklich so, dass einigermaßen zufriedenstellende Qualtiät ordentlich Geld kostet.

Unsere Maschine (Jura F50) hat mittlerweile laut Auskunft des Kundendienstes in den sieben Jahren sechzehntausend Brühvorgänge hinter sich, und aktuell war die Antriebseinheit zu erneuern. Grob gerechnet sind das sechs bis sieben Tassen täglich, also die übliche Menge für ein Haushaltsgerät. Billige Geräte schaffen das laut Auskunft des Kundendienstes tatsächlich oft nur grade mal für die Dauer der Garantie- bzw. Gewährleistungszeit.

Oft - aber auch nicht immer, es gibt da durchaus positive Ausnahmen.

Die Reparatur samt Kundendienst war nicht billig, aber immer noch besser, als das Gerät wegzuwerfen und eine Neue zu kaufen. Wenn sie jetzt noch mal annähernd die gleiche Standzeit ableistet, hat sich die teure Maschine allemal gelohnt.

Auf die Rezensionen bei Amazon würde ich mich nicht zu sehr verlassen, denn meist werden nur Beiträge geschrieben, um seinem Ärger Luft zu machen. An eine tatsächlich repräsentative Wiedergabe der Qualität glaube ich in diesem Zusammenhang nicht so sehr.

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Ganz auf die Schnelle beantwortet, würde ich sagen, dass eine Monarchie als Staatsform gegen den Art. 20 Abs. 2 GG verstößt: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus."

Das wichtigste Wort in diesem Absatz ist gleich das erste Wort: ALLE Staatsgewalt...

Eine Monarchie läuft dem Gedanken der Volssouveränität dahingehend zuwider, dass das Staatsoberhaupt durch Vorherbestimmung, Erbe oder sonstige Traditionen eingesetzt wird, und nicht durch freie (geheime, gleiche... ) Wahlen.

Auch der Absatz 1 ("... ein demokratischer ... Bundesstaat..") ist mit einer Monarchie nicht vereinbar.

Es gibt sicher noch weitere Fundstellen, vor allem ist hier natürlich das Grundgesetz zu prüfen.

Eine solche Parte wäre somit eigentlich verfassungswidrig. Es gab und gibt speziell in Bayern immer wieder Vereinigungen, Vereine, Interessengemeinschaften usw., die gerne wieder eine Monarchie eingeführt hätten. Eine echte Staatsgefährdung ist wohl nicht anzunehmen, aber in diesen Zeiten weiß man ja nie, wer da so alles in den Fokus der Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern gerät... ;-)

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Damit ist, soweit ich weiß, eine frühe Form eines "Sprachzerhackers" gemeint ("invers" oder "intern", glaube ich). Damit war der Sprechfunk nicht mehr so klar verständlich.

Eine schon modernere Form war das "Vericrypt", dessen Hersteller müsste sich googeln lassen.

Ziel des ganzen, schon recht frühen Einsatzes von Verschleierungstechnik war, dass nicht jeder Schulbub oder jede Hausfrau an jedem ganz normalen Rundfunk-Röhrenempfänger taktische Vorgehensweisen mithören sollte. Von der "Kundschaft" ganz zu schweigen...

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Der Einstellungstag ist meines Wissens der Tag, an dem dein Dienst bei einem Ausbildungsseminar beginnt und somit das Beamtenverhältnis begründet wird.

Also nicht den Tag der Einstellung mit dem Tag für den Einstellungstest verwechseln - zumindest liest sich die Frage so.

Dein Dienst könnte also nach deinen Informationen zum 1. September 2016 beginnen (2. Qualifikationsebene).

Du hast ja vielleicht schon Kontakt zu einem/deinem Einstellungsberater.

Wenn nicht, dann nimm Kontakt zu ihm auf, die Telefonnummer kannst du im Internet oder bei jeder Polizeidienststelle herausfinden. Die Bewerbung zur Polizei kann ohnehin nur über den Einstellungsberater erfolgen.

http://www.polizei.bayern.de/wir/beruf/einstellungsberater/index.html

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Ist in der Frage eigentlich ein Polizeivollzugsbeamter oder ein Gerichtsvollzieher gemeint??

Ein Polizeibeamter muss jede Menge Bestimmungen tatsächlich auswendig wissen und auch in Stress-Situationen richtig interpretieren können.

Die Anzahl weiß ich wirklich nicht, aber es sind zahlreiche Vorschriften aus dem Strafprozessrecht (Festnahme/Festhaltung/Verhaftung, Durchsuchung, Sicherstellung, Ausnahmen und Besonderheiten usw).

Dazu noch jede Menge Einzelbestimmungen aus dem Strafgesetzbuch und dem Ordnungswidrigkeitenrecht, viele Einzelheiten aus dem Betäubungsmittel-, Waffen-, Sprengstoff-, Ausländerrecht und viele andere mehr. Ach ja: Verwaltungsrecht gehört auch noch dazu.

Wichtige Inhalte sind auch aus den Polizeigesetzen der Länder und des Bundes auswendig zu wissen. Manche Klausuren in der Ausbildung und Prüfung werden ohne jegliche Hilfsmittel geschrieben, also heißt es: Auswendig lernen.

Ganz wichtig ist auch die Straßenverkehrsordnung, der Fahrerlaubnisverordnung und das Zulassungsrecht, diese sind in weiten Teilen tatsächlich wortwörtlich auswendig zu lernen.

Das ist nur eine kleine Auswahl an Gesetzen und Verordnungen, es sind noch viele mehr auf dem Ausbildungsplan enthalten. Dazu gehören, wie in der Frage schon angesprochen, natürlich auch viele relevante Artikel des Grundgesetzes und der jeweiligen Landesverfassung.

Nochmals der Hinweis: Die Antwort bezieht sich auf Polizeivollzugsbeamte!

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Ein wenig wird man schon darauf achten, die Verhältnismäßigkeit von Schaden und zu erwartendem Aufwand zu wahren.

Generell ist es davon abhängig, ob überhaupt verwertbare Spuren vorhanden sind. An einer Türklinke, die von einem nicht eingrenzbaren Personenkreis berührt wird, ist Spurensicherung relativ sinnlos, sowohl von Fingerabdrücken als auch DNA. Klar sind welche vorhanden, aber es sind Mischspuren und kaum auswertbar.

Unten schreibst du, es sein ein Navi aus einem Fahrzeug entwendet worden, da kommt es ebenfalls darauf an, wie das Fahrzeug geöffnet wurde (Scheibe einschlagen usw.), oder war es gar nicht versperrt, wurde ein Einbruchswerkzeug verwendet usw.

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Ermittlungsakten zu Strafanzeigen werden bei verschiedenen Institutionen gespeichert, das ist abhängig vom Delikt, wer das Delikt begangen hat und einiges mehr.

Typisch ist eine Speicherung bei der Polizei, bei den Justizbehörden und im Falle einer Verurteilung u. U. beim Bundeszentralregister (daher bekommt man das "polizeiliche Führungszeugnis", richtig wäre aber "Auskunft aus dem BZR"). Aber auch das Ausländerzentralregister, das BKA, der Zoll usw. führen eigene Ermittlungsakten.

Ich beschränke mich jetzt mal auf die Speicherungsdauer bei der Polizei:

Straftat durch Erwachsene begangen: 10 Jahre, Jugendliche 5 Jahre und Kinder 2 Jahre. Kommt eine weitere Straftat hinzu, verlängert sich die Frist entsprechend wieder.

Es gibt hier jede Menge Ausnahmen einer längeren oder auch verkürzten Aufbewahrung, oder auch, dass ein Vorgang überhaupt nicht gespeichert wird.

Geregelt und auch nachzulesen ist das Ganze u. a. in den Länderpolizeigesetzen und deren Durchführungsbestimmungen. Das ganze wird regelmäßig übrigens durch Datenschutzbeauftragte geprüft.

Das soll jetzt wirklich nur eine ganz kurze Zusammenfassung sein; die Vorgangsspeicherung ist ein kompliziertes - natürlich rechnergestütztes - Verfahren, bei dem viele Vorschriften zu beachten sind und das immer wieder kontrovers auf politischer Ebene diskutiert wird.

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Genau dieses Phänomen finde ich langsam auch nervig und unnötig. Manchmal ist der Text einer Frage so unverständlich, dass ich mir keine Mühe mehr mache, ihn zu entziffern.

Ich glaube, es ist mittlerweile einfach Mode geworden, bewusst geltende Regeln der Rechtschreibung zu brechen, um sich als Computerfreak vom Rest der Welt abzuheben.

Ein weiterer Umstand sind vielleicht auch die Touchscreens, mit denen es einfach umständlich ist, flüssigen und auch korrekten Text zu erfassen. Gerade wenn man irgendwo in der Stadt unterwegs ist und einem dauernd Leute in die Quere kommen...

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Kurz geschrieben:

Es kann ja sein, dass - je nach Delikt - tatsächlich später noch ein Täter ermittelt wird. Bei Häufung solcher Anzeigen zum gleichen Delikt in einem bestimmten Umkreis kann dann tatsächlich auch schneller eine ganze Serie erkannt werden.

Ganz objektiv betrachtet ist es aber meist so, dass gerade Anzeigen im "Bagatellbereich", wie etwa ein geklautes Blumengesteck am Grab der Tante oder ein Kratzer im Auto - dann Anzeigen für Statistik und/oder zur Versicherungsabrechnung sind und bleiben.

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