Bei dem heutigen Stand der Technik niemals. Die andere Frage ist, warum sollen wir zu M31 fliegen? Macht nicht soviel Sinn. Man müsste zuerst einmal die Milchstrasse erkunden, da gäbe es auch noch viel zu entdecken. Mit der heutigen Antriebstechnik bräuchte man schon 77000 Jahre bis zu Alpha Centauri und diese Stern ist "nur" 4 Lichtjahre entfernt. Zur Andromeda-Galaxie müsste man dann links abbiegen und 2.2 Millionen Lichtjahre geradeaus fliegen :o) Ich habe mal einem User ein Text geschrieben, wie gross das sichtbare Universum ist, ich gebe sie dir auch mal zu lesen. Vielleicht bekommst du ne Ahnung davon, wie weit wirklich weit ist. Stell dir vor bist stolzer Besitzer eines hypermodernen Raumschiffes, das beliebige Geschwindigkeiten erreichen kann und dazu nicht einmal beschleunigen muss. Da wir sofort mit fast Lichtgeschwindigkeit (knapp 300'000 Km/sek) fliegen, passieren wir in nur 3 Minuten bereits den Mars, der mit 55 Millionen (Km) zufällig seinen erdnächsten Punkt eingenommen hat. Mit dem Auto (130 km/h) würde man diese Strecke in 17 600 Tagen bewältigen, immerhin 48 Jahre... • Inzwischen sind 50 Minuten vergangen und wir passieren mit fast Lichtgeschwindigkeit den Gasriesen Jupiter! Nachdem wir nun 1 Stunde und 20 Minuten seit unserem Start unterwegs sind, füllt Saturn unseren Bildschirm aus. Wir haben jetzt bereits 1 425 000 000 (Km)zurückgelegt. Wie lange würde wohl das Auto hierzu benötigen? 1251 Jahre Nonstop...! • Erst am Abend unseres ersten Reisetages, nach knapp 7 Stunden, fliegen wir am äußersten Planeten des Sonnensystems, Pluto, vorbei. Er entfernt sich bis zu 50 (AE- Astronomische Einheiten/ Distanz-Sonne-Erde!) von der Erde, das sind 7 484 935 000 (Km). Im Auto wären wir nach 6570 Jahren längst zu Mumien geworden! Nun wird es etwas langweilig, wenn auch das Schiff immer wieder von Erschütterungen geplagt wird. Das ist eine Folge der ständigen Kollisionen mit Kometen und kleineren Trümmerstücken, denn wir durchfliegen gerade den Kuiper- Gürtel. Erst nach 69 Stunden Flugzeit (500 AE) haben wir ihn hinter uns gebracht. Die ständigen Einschläge der Bruchstücke hören dennoch nicht auf, denn wir müssen nun auch noch die Oortsche Wolke überstehen. Wir können uns nun aber bequem zurück lehnen und unsere Freizeit genießen, zu sehen gibt es vorerst nicht mehr viel. In 2,4 Jahren werden wir dann endgültig die äußersten Regionen des Sonnensystems erreicht haben. Wohlgemerkt, wir fliegen ohne Unterbrechung mit fast Lichtgeschwindigkeit! Unser Auto müsste da schon etwas länger fahren, 19 717 953 Jahre! • Langsam wird es wirklich langweilig im Schiff. Wir sind jetzt schon fast 4 Jahre seit unserem Start unterwegs und durchkreuzen überwiegend nichts als leeren Raum. • System Alpha Centauri: Nun endlich gibt es etwas zu sehen! Vor uns erscheinen, schnell größer werdend, 3 Sterne. Es sind die der Erde nächstgelegenen Mitglieder des Systems Alpha Centauri. Zunächst stoßen wir auf Proxima Centauri, einem dunklen, roten Zwergstern mit nur 11 % der Sonnenmasse, der 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Etwas weiter weg, in 4,4 Lichtjahren Erddistanz, sehen wir Alpha Centauri A. • Milchstraßenzentrum: Nach einer langen künstlichen Schlafphase in unserem Raumschiff öffnen wir eines Morgens verschlafen die Augen und gehen zur Steuerungszentrale. Deutlich sind leichte Erschütterungen des ganzen Schiffs zu spüren. Erschrocken geht unser Blick zum Kalender: Wir haben fast 25 000 Jahre gebraucht! • Fast haben wir es vergessen: das mit 130 (Km/h) fahrende Auto hätte bis zum Milchstraßenzentrum 207 Milliarden Jahre benötigt... • Inzwischen haben wir eingesehen, dass es sinnlos wäre wieder zur Erde zufliegen. Dort kennt uns inzwischen niemand mehr. So nehmen wir uns vor, die Andromeda- Galaxie zu besuchen. Um die Flugzeit zu verkürzen, schalten wir jetzt Einsteins Gesetze wieder ein und genießen fortan die Vorzüge der Raumstauchung, die uns den Weg in Flugrichtung deutlich verkürzt. Eine kurze Berechnung mit dem Bordcomputer zeigt, dass durch unsere Geschwindigkeit von 99,999999 % der Lichtgeschwindigkeit die Strecke von rund 2,2 Millionen Lichtjahren auf nur 220 Lichtjahre schrumpft. Eine Prüfung der Triebwerke zeigt, dass sogar 99,99999999%

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Es gibt keine Atmospähre im Universum, nur Vakuum. Pro qm gibt es im Schnitt ein Teilchen. Natürlich nimmt die Anzahl zu, sobald man bei Sternensystemen ankommt. Doch das Universum besteht zu etwa 80% aus Leeräumen, da gibt es wirklich nichts! Ein Mensch würde im All auch nicht verbrennen, er platzt vorher. Ausser man würde auf die Sonne stürzen, dann würde man verbrennnen oder verdampfen. Wenn man auf die "Schattenseite" gehen würde, würde man einfach erfrieren. Das ist schon alles.

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Das mit den schwarzen Löchern hast du anscheinend schon begriffen. Schwarze Löcher sind nichts anderes als Sternleichen, die ihr Leben ausgehaucht haben. Kurz und knapp darauf eingegangen; Schwarze Löcher entstehen, wenn ein etwa 8 Sonnenmassenreicher Stern in einer Supernova explodiert. Nach der supernova bleibt etwa ein 2.8 Sonnenmassenreicher Kern übrig. Da die Gravitation den Kern immer weiter zusammenpresst, kann selbst das Licht nicht mehr entweichen, deshalb kann man ein schwarzes Loch nicht mehr sehen. Man kann es nur noch indirekt nachweisen, z.B mittels Rotation umliegender Sterne. Manchmal kommt auch ein Objekt zu nahe an das schwarze Loch, deshalb wird das Objekt auf einer Kreisförmigen Bahn in das schwarze Loch gezogen. Bei diesem Vorgang enstehen Röntgenstrahlen, die beinahe mit Lichtgeschwindigkeit in das Universum "geschleudert" werden. Diese Strahlen nennt man Jets, sie können Lichtjahre lang sein. Obwohl schwarze Löcher eine schier unbegrenzte Gravitation zu besitzen scheinen, sind sie lokal begrenzt. Wenn z.B die Sonne ein schwarzes Loch werden würde (was sie jedoch nie tun wird) würde das Planetensystem nicht in das Loch gezogen werden, da die Masse gleichbleibt. Ausser das schwarze Loch würde gefüttert werden, dann würde die Gravitaion zunehmen! Die Gravitationskraft nimmt immer proportional zum Quadrat ab. Dunkle Materie ist so ein "Zeug" was man bis dato nicht wirklich erklären kann. Rein theoretisch muss es sie jedoch geben, da es ansonsten nicht diese Strukturen im All geben würde, wie sie ist! Sie soll immerhin etwa 23% ausmachen, 73% fallen auf die dunkle Energie, nur etwa 4% soll baryonische Materie ausmachen. Sie soll das Universum wie ein Spinnennetz durchziehen, und so die Galaxien und Galaxiehaufen zusammenhalten. Somit ist sie ein Phänomen dass das ganze Universum beinflusst, welches die schwarzen Löcher nicht tun. Natürlich ist die Gravitation der schwarzen Löcher auch unbegrenzt, doch eben, sie ist zu vernachlässigen, wenn man sie mit der Kraft der dunklen Materie vergleicht. Der Astrophysiker Dr. Volker Springel hat mit einem Superrechner verschiedene Szenarien simuliert. Ist eine sehr interessante Arbeit, sehr zum lesen empfohlen. Stichwort dunkle Energie. Auch sie muss man berücksichtigen, deshalb gehen die dunkle Materie und dunkle Energie beinahe Hand in Hand. Wenn du die Definition deiner Frage genauer untersuchen möchtest, lege ich dir ans Herz dich mit der dunklen Materie/Energie auseinanderzusetzen. Ich würde sagen, schwarze Löcher sind lokale Gravitationsphönomene auf kleinen Skalen, während dunkle Materie und Energie auf grossen Skalen stattfinden. Noch am Rande erwähnt, eigentlich sollte man nicht versuchen Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Warum? Sie besitzen eine verschiedene Zusammensetzung!

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Das weiss man nicht, denn versucht man die "normale" Physik anzuwenden, endet es in einer Singularität. Also, ein Ergebnis welches völlig "unsinnig und Unendlichkeiten" aufweist. Da es jedoch keine Unendlichkeiten im Universum gibt, muss man eigentlich eine ganz neue Physik schreiben, eine die auf schwarze Löcher konzipiert wäre. In der Stringtheorie gibt es eine Hypothese, was im Innern eines schwarzen Loches passieren könnte. Die Zeit verlangsamt sich und zwar dermassen, dass sie beinahe stillsteht. Im Innersten sollen nur noch Strings vorhanden sein, andere Teilchen sollen dem enormen Druck nicht standhalten können. Die Strings sollen auch verhindern, dass die Raumzeit aufreissen kann. Das wäre ja der Abgrund allen Seins, wenn dies passieren würde. Die Sachen, wie du sieh nennst, werden also nur auf extremste Weise zusammengepresst und werden sozusagen nicht mehr an das Universum zurückgegeben. Doch, es gibt Dinge die können das schwarze Loch "verlassen" bzw. werden sie nicht eingesogen. Das nennt man die Hawking-Strahlung. Aus diesem Grund verdampfen auch schwarze Löcher und bleiben nicht auf Ewigkeit so wie sie sind!

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