Wodurch kam es eigentlich zum Weltbild der Moderne?

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2 Antworten

Solche Erkenntnisse kamen Schritt für Schritt. Es gab schon im antiken Griechenland Philosophen, die solche Theorien aufstellten, ohne jedoch Beweise dafür zu haben. Nach meinem Wissen war es Galileo der eigentlich als "Erster" beweisen konnte, wie es sein sollte. Erst mit der Erfindung des Fernrohres (was Galileo perfektionierte) nahm die "moderne" Naturwissenschaft die Fahrt auf. Isaak Newton darf man auch nicht vergessen, er hat eigentlich als erster Wissenschaftler Formeln für Berechnungen herausgegeben. Giordano Bruno war eigentlich auch ein gewiefter theoretischer Physiker. Jeder hat eigentlich kleine Steine dazu beigetragen, um das Mosaik zusammenzufügen. Es fehlen jedoch noch unzählige Steine, um ein Gesamtbild zu erhalten.

Das heutige Weltbild ist älter als man denken könnte. So wird z. B. an mehreren Stellen in der Bibel die Expansion des Weltalls beschrieben und das Weltall mit einer expandierenden Staubwolke verglichen, die Erde als "im Nichts hängend" beschrieben. Der Erdumfang wurde von einem alten Griechen ziemlich genau ausgerechnet. Dass der antike Mensch sich den Kosmos "dreistöckig" (oben der Himmel, unten die Hölle und dazwischen die Erde) und der mittelalterliche Mensch sich die Erde als Scheibe vorstellte, sind moderne Mythen.

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