Ja, Du bekommst von Beginn an den vollen Sold und zwar im Voraus (ausser im ersten Monat - hier kommt das Geld erst am 15.).

Als Schulterglatze (unverheiratet, ohne Kirchensteuer und mit LSK I): 2026,41€ netto

Nach drei Monaten - Gefreiter: ca. 2040,- netto

Nach 6 Monaten - Obergefreiter: 2060,30 € netto

Wenn Du in der Kaserne übernachtest, verringert sich der Sold nochmal im ca. 130,- netto.

Und, Du bezahlst von Beginn an eine Pflegeversicherung und eine Anwartschaft in der Priv.Krankenversicherung (ca. 30-50€ mtl.)

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Hilfskräfte sollten sofort einreisen dürfen

...sowohl die bei uns angestellten, wie auch die Subunternehmer und ihre Angestellten.

Es geht weniger darum, dass sie vermeintlich ihr Leben für uns riskierten, selbstlos die Feinde der Taliban unterstützten usw. sondern ganz einfach um den Fakt, dass ihnen und ihren Familien auf Grund der Tätigkeit für die NATO-Streitkräfte nun der Tod droht. Damit haben sie klar Anspruch auf Asyl.

Durch unseren überstürzten Abzug haben wir diese Menschen darüber hinaus nun potentiell dem Tod ausgesetzt. Wegen Gefahr im Verzug halte ich es daher für moralisch erforderlich, sie schnellstens nach Deutschland zu holen, um ihnen eine Beantragung des Bleiberechts (Asyl) zu ermöglichen.

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Meiner Erfahrung nach geht es den Bürgern in den neuen Bundesländern durchschnittlich deutlich besser als den Bürgern Polens.

Insbesondere der Lebensstandard der polnischen älteren Landbevölkerung ist miserabel bis unterirdisch. Die 70er-Generation und danach hat sich finanziell entwickeln können. Ältere Menschen, die den Übergang vom Sozialismus nicht packten, führen hingegen jetzt ein sehr karges Leben. Und im Gegensatz zu Deutschen, denen der Staat deutlich stärker unter die Arme greift, leben diese Polen vom Selbstanbau oder von Aushilfsjobs im Ausland.

"Besser als den Polen, denn uns ging es früher immer besser als den Polen. Heute ist es umgekehrt."

Wer das sagt, war entweder früher selbst mal Parteifunktionär oder meckert auch sonst über die vielen Ausländer, die angeblich den EX-DDR'lern die Jobs wegnehmen würden usw....

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Wie meinst Du das? Während der 13 Jahre ist das fast unmöglich!

Bedenke, dass Du für das Abi an der Abendschule (meiner Kenntnis nach, die einzige Möglichkeit) mind. 2,5 Jahre benötigst. Das heißt, dass Du für die Dauer nicht versetzt werden solltest - das kannst Du aber nicht beeinflussen! Hinzu kommt, dass der Dienst nicht immer bis 16:45 geht. Manchmal ist man auf Übungen usw. Fehlstunden an der Abendschule sind aber nicht ohne Weiteres zulässig...

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Wenn ein Talib nicht erkannt werden will, wird er es auch nicht - es sei denn, man verrät ihn. Die Taliban haben keine deutlichen Erkennungszeichen. Man erkennt sie als Taliban, wenn sie es wollen.

Dieser Umstand ist die wichtigste Taktik der asymetrischen Kriegsführung. Sobald der Feid militärisch übermächtig wird, versteckt sich der unterlegene Gegner inmitten der Zivilbevölkerung.

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Tatsächlich kann man an den beiden Bw-Universitäten keine naturwissenschaftlichen Studiengänge studieren. Die Bw bietet letztlich nur das an, was tatsächlich im größeren Umfang benötigt wird - mit Naturwissenschaften verwandt sind die Ingenieurstudiengänge sowie Informatik.

Darüber hinaus:

1. Man kann als Soldat und Offizieranwärter oder als Betriebsstudent, dessen Arbeitgeber das Studium bezahlt, an einer der beiden BwUnis in München oder Hamburg studieren.

2. Als angehender militärischer BwMediziner kann man an einer zivilen Universität der Wahl studieren.

3. Als angehender Beamter kann man an der HS Bund in Mannheim studieren.

Alle übrigen Disziplinen, die die Bw im Einzelfall benötigt, werden extern angeworben. So können Ingenieure, Juristen, Mediziner usw. nach einem erfolgreichen Referendariat als Zivilisten bei der Bw einsteigen. Auch ein Seiteneinstieg im höheren Dienstgrad als Zeit- und Berufssoldat ist mit zivil abgeschlossenem Studium möglich.

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1. Auswahlverfahren am Assessmentcenter für Führungskräfte der Bw bestehen und als Offiziersanwärter bei der Marine angenommen werden,

2. Das Studium sowie alle Lehrgänge bestehen,

Edit, da Frage von Kaleu zu Vollkapitän geändert wurde:

3. Nach frühestens etwa 6 Jahren stellt man einen Antrag auf Übernahme zum Berufssoldaten (aktuell werden etwa 17 % übernommen),

4. Keine goldenen Löffel klauen und schon ist man nach nur 10 Jahren Kaleu 👍

5. Nach etwa 13 Jahren wird an der Führungsakademie in Hamburg ein weiteres Mal die Spreu vom Weizen getrennt: entweder man gehört zum Spitzenpersonal und wird zum Generalstabssoldaten ausgebildet und in den Generalstab übernommen ("i.G."), oder man ist bloß gut und bleibt Stabsoffizier,

6. Wenn man sich nun alle zwei bis drei Jahre versetzen lässt und dauernd bestbeurteilt wird, durchläuft man Verwendungen, die einen für die Führungsaufgabe als Admiral vorbereiten.

7. Mit Ende 30, nach einigen Jahren als Fregattenkapitän und einer mind. 2 jährigen Verwendung in einer Bundesoberbehörde oder auf See muss man dann die ministerialschleife im BMVg durchlaufen (ca. 2 Jahre), um A16 (Kapitän zur See) und irgendwo Referatsleiter oder Kommandeur eines Seeverbandes zu werden.

8. Für die nicht-Generalstäbler ist hier in aller Regel Schluss (!),

8. Spätestens ab hier muss man sich einen Namen gemacht haben oder braucht Vitamin-B. Theoretisch stehen einem dann alle Türen offen.

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Weil unser Mandat am 25. März 2021 bereits die seit September 2020 andauernden Abzugsverhandlungen berücksichtigte und nur unter der Voraussetzung bis 2022 verlängert wurde, dass die US-Streitkräfte ebenfalls in AFG verbleiben 😉

Als die USA ankündigten bis September 2021 AFG verlassen zu haben, hat das BMVg darauf reagiert und unverzüglich die Rückkehr angewiesen.

Warum sind die USA so entscheidend für unsere Rückkehr?

1. Weil wir wegen den USA dort waren,

2. Weil die USA Friedensverhandlungen zwischen den Taliban und der AFG Regierung anstießen (die im Übrigen Ende 2020 erfolgreich waren) und

3. Weil die Bw ohne die USA (maßgeblich deren Luftunterstützung und deren SOF) praktisch schutzlos in Masar bzw. überall in AFG wäre.

Im Übrigen gilt das auch für alle anderen Staaten, die mit demsrlben UN-Mandat in AFG waren.

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Die Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Die Zuständigkeit für die Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe liegt (u. a.) beim THW - niemals bei der Bundeswehr.

Wenn andere zuständige Landes- oder Bundesbehörden alleine nicht zurechtkommen (entweder weil vollkommen ausgelastet oder weil bestimmte Fähigkeiten gänzlich oder kurzfristig fehlen), dann können sie die Bundeswehr um Amtshilfe ersuchen (§ 35(1) GG). Die Bw übernimmt dann oft gerne die Leitung eines solchen Einsatzes. Darüber hinaus kann ein Bundesland auch die Unterstützung der Streitkräfte beim Bund bei Naturkatastrophen oder besonders schwere Unglücksfällen anfordern (§ 35(2), Satz 2 ff GG). Das bedeutet aber nicht, dass die Bw immer einspringt.

Der Einsatz wird immer sorgfältig abgewogen. Dabei wird auch geprüft, ob der originäre Auftrag der Bw dadurch gefährdet ist und ob dies in Kauf genommen werden kann.

In der Regel sind aber Katastropheneinsätze für die Bw (insbesondere für die Landeskommandos und die Pionierverbände) wie Übungseinsätze, bei denen man viel lernt und sich in Übung hält.

Würde nan auf das THW verzichten, müsste man eine Alternative dafür finden.

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Ein "förderlicher" Ausbildungsberuf ist einer, den die Bundeswehr verwenden kann.

Mit einer Kochausbildung kannst Du nicht Fachdienstunteroffizier bei den Pionieren werden. Dafür braucht man eine bautechnische Ausbildung. Mit einem Gesellenbrief zum Zimmermann kannst Du nicht ohne Weiteres Fachdienstunteroffizier im Bereich Cyber werden... usw.

Was das KSK allerdings benötigt, kann ich Dir nicht sagen. Es wird aber eine technische Ausbildung sein.

Mit einem Realschulabschluss kann man sich auch ohne Berufsausbildung bewerben, da man dann den Ausbildungsberuf bei der Bundeswehr nachholt und Unteroffizier im Truppendienst (nicht unbedingt Fachdienst) wird.

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Du kannst als Wieder- bzw. Quereinsteiger sowohl als Soldat als auch als Beamter nach Deinem Master-Studium zurück kommen. Mittlerweile werden auch Architekten in der Offizierslaufbahn eingestellt. Dir muss aber bewusst sein, dass:

  1. Bachelor reicht für eine Übernahme zum Berufssoldaten oder Beamten nicht,
  2. Du wirst als Architekt der Bundeswehr in den meisten Bundesländern nicht in der Architekten- und Ingenieurkammer aufgenommen (das bedeutet, dass Du Deine eigenen Bauanträge nicht stellen kannst),
  3. Du wirst als Architekt der Bundeswehr keine Architektenpläne entwerfen oder Statiken aufstellen,
  4. Du wirst Referent oder Dezernent und führst damit i.d.R. ein Bauprojektmanagementteam, das Infrastrukturvorhaben der Bundeswehr anschiebt, verwaltungsseitig koordiniert und genehmigt. Du selbst wirst nie planen oder zeichnen (!). Die einzige Ausnahme:
  5. Du wirst in den EInsatz müssen und in einem Baubüro der Bundeswehr Bauleitertätigkeiten wahrnehmen (inkl. einfache Planung).

Daher direkt die Frage:

Warum willst Du raus und draußen studieren, wenn Du bei der Bw bezahlt Bauingenierwesen studieren kannst und dann genau dieselbe Tätigkeit machen wirst, wie ein Architekt als Quereinsteiger?

Kurz zu meinem Hintergrund:

So ähnlich war es bei mir auch. Während meines Grundwehrdienstes spielte ich mit dem Gedanken, Architerkur oder MaschBau zu studieren (zivil), entschied mich dann aber einfach mal am Auswahlverfahren teilzunehmen und zu sehen, was man mir anbietet. An der Offiziersbewerberprüfzentrale (OPZ - heute ACFüKrBw) konnte man mir schließlich nur Bauingenieur- oder Vermessungswesen (heute Geodäsie) anbieten, da ich kein Physik in der Oberstufe hatte und man Architektur bei der Bw nicht studieren konnte.

Ich entschied mich schließlich für das BauIngStudium beim Bund und bin dort geblieben. Beste Entscheidung meines Lebens! Ich konnte nebenebei noch den int. Schweißfachingenieur und die Zertifizierung zum Nachhaltigkeitskoordinator BNB absolvieren und mich somit auch deutlich weiterbilden. Nun führe ich seit einigen Jahren ein Referat mit lauter Bauingenieuren (Offiziere und Stabsoffiziere), Architekten (zivile Technische Referenten - den Stabsoffizieren gleichgestellt) sowie Bautechnikern (Feldwebel) und Verwaltungsfachwirten (zivile Sachbearbeiter).

Alle Architekten, die ich beim Bund kennen gelernt habe, haben die zivile Wirtschaft verlassen, weil der Job unterbezahlt war, die Überstunden der 60-80-Stunden-Wochen nicht entgolten wurden, der Stress zu hoch war UND sie nicht die Romantik des Häußchen-Zeichnens erlebten, wie sie sich das immer vorgestellt haben. Das haben sie allerdings beim Bund auch nicht erlebt ;)

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"Bewerbung als Zeitsoldat in der Laufbahn der .... " [Offiziere/ Unteroffizier mit/ohne Portepee des Truppen- oder des Fachdienstes]. Natürlich sollte Dir klar sein, wofür Du Dich bewirbst.

Welche Verwendungswünsche Du hast (sollten mind. drei sein: Erst-, Zwei-, Drittwusch) schreibst Du in das Motivationsschreiben.

Sofern Du lediglich den FWD ableiten willst, kannst Du Dir das ganze eigentlich schenken 😉

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Im Laufe Juni solltest Du einen Einplanungsvermerk auf dem Bewerbungsportal finden, samt einer Erläuterung zu Reise- und Umzugskosten. Parallel dazu müsste auch der Ausbildungsvertrag Dir postalisch zugestellt werden.

Grundsätzlich kannst Du Dich auf die Zusage verlassen. Allerdings werden aktuell noch die Beteiligungsgremien (Personalrat, Schwerbehindertenvetretung, Gleichstellungsbeauftragte ...) abgefragt. Diese haben in der Regel eine Frist zur Stellungnahme - das dauert halt. Wenn man Dir bereits mündlich eine Zusage gemacht hat, dann sind die Beteiligungsgremien nur noch eine Formalität 😉

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Im wesentlichen sollen im psychologischen Gespräch potentielle Gefährder und sonstige für den Dienst an der Waffe ungeeignete Anwärter/-innen rausgefiltert werden.

Die Prüfer (darunter 1x Psychologe) stellen Dir Fragen zu Deiner Gesinnung, interkulturellen Kompetenz, Deiner Einstellung zum Grundgesetz, Deinem Rechtsverständnis und wie Du in bestimmten Situationen handeln würdest.

Eine typische Frage könnte lauten:

Sie sind Kommandant eines Artilleriegeschützes und bekommen den Befehl, in eine Menschenmenge zu feuern. Was tun Sie?

Die Antwort ist überhaupt nicht trivial und sollte auf gar keinen Fall unüberlegt beantwortet werden!

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Ja, natürlich

Im Gedenken an HptGefr Augustyniak, StGefr Hartert und HptFw Bruns - Ruhet in Frieden!

Weiß denn auch jemand, was knapp zwei Wochen später am 15. April 2010 geschah?

An dem Tag fanden vier deutsche Kameraden während der Operation Taoid II den Tod, die Anzahl gefallener ANA-Soldaten und ANP-Polizisten ist unbekannt.

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Ja, Du kannst sowohl als verbeamteter Angehöriger einer BwF als auch als Brandschutzsoldat (oft ein ausgebildeter, uniformierter "Feuerwehrmann") in den Einsatz.

In den Einsatz geht man grundsätzlich im Soldatenstatus (zum eigenen Schutz und Absicherung wird man in das Wehrdienstverhältnis versetzt) und muss sich daher auch in die militärische Hierarchie einfügen. Je nach Dienstalter und Erfahrung gehen Brandmeister als Feldwebel, Brandinspektoren als Offiziere und Brandräte als Stabsoffiziere in den Einsatz.

Wenn man im Einsatz ebenfalls einer Feuerwehr zugeordnet wird und somit den abwehrenden Brandschutz bzw. die Brandbekämpfung auf einem Flugfeld oder im Camp gewährleistet, wird man in der Regel dem Camp- oder Basecommander unterstellt. Militärische Uniformen trägt man dann jedoch fast nie. Sollte man hingegen als Branschützer keiner BwF sondern einer Einsatzwehrverwaltungsstelle (EinsWVSt) zugeordnet werden, übt man dann die Öffentlich Rechtliche Aufsicht (ÖRA) für den Brandschutz im Einsatz aus. Man ist dann zwar rein militärisch den Soldaten im höheren Dientgrad zum Gehorsam verpflichtet, ist aber selbst Fachvorgesetzter gegenüber allen Soldaten im Zuständigkeitsbereich. Rechenschaft legt man gegenüber dem/der Leiterin der EinsWVSt im Einsatz ab.

Die Base bzw. das geschützte Camp verlässt man (wenn überhaupt, dann nur im Ausnahmefall!) unter Begleitschutz und Führung von Objektschützern oder sonstiger Kampftruppe. Du bist also nicht auf sich gestellt, musst aber dennoch mit einer Waffe umgehen können.

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Du könntest Dich durchaus jetzt schon bewerben und auch einen Rückzieher machen - ich rate aber dringend davon ab!

Wenn Du sowieso gerne Dein Abi machen würdest, dann mache es auch und bewerbe Dich erst im Herbst'21 oder Frühjahr'22. Mit der allgemeinen Hochschulreife kannst Du alle bei der Bw angebotenen Studienrichtugen studieren - mit der Fachhochschulreife nur einige wenige Ausgewählte!

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Als Nichtsoldat kann man sich als sog. Einsatzreservist verpflichten.

Man wird dann für 2 Jahre in einem Wehrdienstverhältnis eingestellt und bekommt einen der Ausbildung entsprechenden Dienstgrad. Nach einer ca. 1-jährigen Vorbereitung (ASA, ELSA usw.) geht man in den Einsatz. Nach dem Einsatz, der Nachbereitung und Urlaub scheidet man ganz regulär aus oder unterschreibt einen weiteren 2-jährigen Vertrag usw.

Bei Interesse wende Dich bitte an Dein Landeskommando (Sitz in der Hauptstadt Deines Bundeslandes) oder direkt an das Einsatzführungskommando in Potsdam.

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Ich versuche, das Pferd mal von Hinten aufzuzäumen:

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass alle 2-3 Monate ein Bundeswehrsoldat auffliegt,der zu Hause Nazi-Material und illegale Waffen gelagert hat

Dir scheint nicht klar zu sein, dass der MAD grundsätzlich im Verborgenen ermittelt und Du nur die medial bekannt gewordenen Fälle kennst (?). Ich hoffe, dass jede Woche ein solcher Spinner auffliegt! Alle zwei bis drei Monate wäre ein sehr schlechter Schnitt.

Davon ausgehend, dass wir rund 13.000 Rechtsexstremisten (also gewaltbereite Rechtsradikale) in Deutschland haben, müssten sich rein statistisch 60 davon bei der Bw tummeln. Dazu kommen noch die ganzen anderen braunen Spinner (Nichtextreme). Und natürlich fluktuiert der Personalkörper - es kommen und gehen welche.

Wird ein solcher Spinner entdeckt, wird er sofort aus dem Dienst entfernt - das ist reguläres Standardprozedere. Leaked jemand einen solchen Vorgang, wird in das Ganze gleich ein Staatsstreich reininterpretiert.

Macht ihr euch nicht sorgen, dass die Dunkelziffer höher sein könnte?

Nein. Sorgen macht es mir nicht. Soldaten stehen dies betreffend unter einer extrem intensiven Beobachtung. Auch der innere Druck auf alle Soldaten und insbesondere auf die Vorgesetzten trägt dazu bei, dass nahezu alle Verdachtsfälle gemeldet werden. Es ist reine Fiktion, dass hier vieles verschwiegen oder unter den Tisch gekehrt wird 😉

Sorgen machen mir die Gruppierungen ausserhalb der Bw, in die wir weitaus weniger Einblick haben und bei deren Beobachtung wesentlich größere Lücken möglich sind (mangelnder Informationsaustausch der Sicherheitsbehörden der Länder, des Bundes und international).

Baut sich in Deutschland sowas wie der IS auf?

Bw und IS ??? Die Frage ist ähnlich abwegig wie: "IronSky - Zukunftsvision der AfD?".

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Es gibt kein Mindestalter, allerdings muss man für die Ausbildung zum Kampfmittelbeseitiger, Feuerwerker, Munitionsfachmann oder Sprengmeister immer eine bereits abgeschlossene technische Ausbildung/Studium mitbringen. Und das wird mit 18 noch nichts.

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