Hallo Schlaufuchs :)

Ich war vor zwei Jahren selber sieben Monate zum Work&Traveln in Neuseeland und hatte in der Zeit dort ebenfalls ein Auto - genauer genommen sogar zwei, aber das ist eine längere Geschichte :D

Ehrlich gesagt stand ich vor Beginn meiner Reise, die ich mit meinem Kumpel geplant hatte, vor exakt derselben Frage. Als wir dann in Neuseeland waren und wir immer noch nicht recht wussten, ob nun Auto oder nicht (bei mir war es übrigens auch eher mein Kumpel, der dagegen war :D), waren wir dort dann sehr schnell sehr eindeutig davon überzeugt, dass ein Auto die einzig richtige Wahl ist. Damit du deiner Freundin das auch richtig rüberbringen kannst, hier mal ein paar Argumente von mir:

Punkt eins: Für viele Orchardarbeiten ist ein Auto häufig nicht nur praktisch, sondern sogar Muss und wird bei der Auswahl der Bewerber quasi als Voraussetzung verlangt. Das Problem ist, dass viele Landgüter so riesig sind, dass man schlicht ein Auto braucht, um von einer Arbeitsstelle zur nächsten zu kommen. Bei einem Weingut in der Nähe von Nelson war es sogar so, dass der Wein nicht auf einem großen Gut, sondern auf mehreren Pachtstücken angebaut wurde, die bis zu 20km auseinanderlagen. Wenn der Boss dir dann eines morgens sagt: "So Leute, hier ist nichts mehr zu tun, ab jetzt bitte beim Orchard so und so weitermachen", ist man auf dem Land recht aufgeschmissen. Man kann sich manchmal natürlich auch einigen und mit anderen Leuten mitfahren, die ein Auto haben. Generell ziehen die "Personalchefs" der Landbetriebe aber Backpacker vor, die ein Auto haben. Es erhöht also quasi auch eure Chance auf dem Arbeitsmarkt. 

Punkt zwei: Von dir wurde schon das Thema des public transports angekratzt. Man kann in NZ mit Bussen ganz gut von A nach B kommen, auch Züge fahren natürlich in Neuseeland. Allerdings kommt man so nur gut durch, wenn man vorhat, immer nur von einem größeren Städtchen zum nächsten zu pendeln. Der Reiz in NZ liegt doch aber gerade in der unermesslichen Freiheit, irgendwo hinfahren zu können, wo man gerade Lust hat und gff. auch im Auto zu nächtigen bzw. zu campen. Im Nachhinein war mein Kumpel heilfroh, dass ich ihn (gewissermaßen zweimal) dazu überreden konnte, ein Auto zu kaufen. Das hat uns so viele unvergessliche Momente weit abseits der Wege verschafft, die wir mit Hitchhiken oder gar dem Bus nie im Leben gesehen hätten - Stichwort Fletcher Bay auf der Coromandel Peninsula :)) Mit einem Auto kann man immer überall anhalten, wo man will und Dinge bestaunen auf die man einfach gerade Bock hat - was im Bus nicht geht. Für mich gehört deshalb ein Auto definitiv zum Freiheitsbegriff in Neuseeland dazu. Irgendwo mitfahren und quasi eine Mitfahrgelegenheit mit Leuten aus dem Hostel zu schmieden, haben viele genutzt, die vor allem gerade erst in Auckland angekommen waren und aus der Stadt rauswollten. Auf Dauer funktioniert sowas aber eher selten.

Punkt drei: Ein Auto ist außerdem ein unglaublich praktisches Transportmittel, mit dem man viele Gelegenheitsdinge mit sich rumschleppen kann, ohne jedesmal darauf zu achten, dass der Rucksack nicht überfüllt wird und man sogar etwas im Hostel verkaufen muss, um weiterzukommen. So ging es manchen Leuten, die wir in Hostels angetroffen hatten und die fast nur mit Bus unterwegs waren. Es ist unglaublich entspannt, einfach seine zwei 19kg-Backpacks auf die Rückbank oder in den Kofferraum zu fletzen und loszufahren und sich zwischendurch vielleicht noch ein bisschen Outdoorzeug für den nächsten Mehrtagestrip zu besorgen, was im Bus nicht so einfach geht, da dort natürlich die Gepäckmitnahmen sehr begrenzt sind. So wird es schon mal zu einer echten Odysee, überhaupt einen Sack Reis oder ein bisschen günstiges Obst von einem zum anderen Ort mitzunehmen

Ein Auto ist noch dazu recht einfach zu erwerben und wieder zu verkaufen, wenn ein paar simple Regeln beachtet. Vergleicht nicht die Bürokratie und die Kosten für ein halbes Jahr Autonutzung in NZ mit denen hier in Deutschland. Als Backpacker kommt man mit Versicherung, Zulassung und WoF (quasi TÜV) sehr günstig weg. Die Anschaffungskosten sind sowieso meist gering und wenn man ein paar simple Regeln beachtet (Kauftipps für Autos in Auckland hab ich hier mal gegeben: https://www.gutefrage.net/frage/auto-kauf-in-neuseeland-work--travel?foundIn=list-answers-by-user#answer-220610386), erspart man sich auch unnötige Schwierigkeiten und Reparaturkosten. Ich kann jedenfalls nur jedem ein Auto ans Herz legen, der vor hat (besonders auf der Südinsel!!) ein ordentliches Maß an Freiheit zu genießen und nicht auf den teils sehr dünnen öffentlichen Verkehrsraum oder hitchhiken angewiesen sein will. Das haben wir einmal gemacht, um wieder zu unserem Auto zurückzukommen und waren dann doch unglaublich froh, als wir wieder selber hinterm Steuer saßen und losfahren konnten, wohin wir wollten.

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Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Lage aktuell ist, aber das kann sogar durchaus Sinn machen. Als ich vor zwei Jahren in Neuseeland war, ist mir zwischendurch meine Kamera kaputtgegangen - was auf der Südinsel natürlich überhaupt nicht sein darf. Da ich mir eigentlich schon gern mal ein etwas robusteres Gerät (Ski fahren, Paddeln und Rad fahren) zum Filmen und eventuell auch Fotografieren zulegen wollte, habe ich dann dort entschieden mir eine GoPro zu kaufen. Schlussendlich habe ich damals 420NZ$ für die Hero3+ Silver bezahlt, was hierzulande einem Preis von gerademal ca. 270€ entsprochen hat. Dabei hätte die gleiche Kamera mit exakt der gleichen Ausstattung (abgesehen von der zusätzlichen 30GB-SD-Karte, die beim Angebot des Ladens in Wanaka dabei war) in Deutschland zu dem Zeitpunkt etwa 370€ gekostet. Am Ende habe ich also 100€ gespart und eine SD-Karte dazubekommen, nur weil ich das Gerät in neuseeländischen Preiskategorien erstanden hatte. Und soweit ich mich erinnere, war das mit Apple ganz ähnlich. Die geben nämlich in unterschiedlichen Ländern gern mal den selben Preis an. Sprich, wenn ein Apple-Gerät bei uns 2500€ kostet, kann es gut sein, dass du es in Neuseeland für 2500NZ$ findest - was aber ein ziemlicher Unterschied ist. 

Es kann sich also lohnen, schau einfach mal in die Läden. Vielleicht findest du ein gutes Angebot ;)

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Dadurch, dass in Neuseeland sehr viele deutsche Auswanderer leben - von denen einige die heimischen Traditionen mitbringen und vermarkten - gibt es die bekanntesten Produkte auch in Neuseeland, wenn auch nicht überall vertreten. Auf den ausländischen Touristenverkehr zugeschnitten gibt es in neuseeländischen Supermärkten hin und wieder importierte Produkte in einem internationalen Warenregal (z.B. in NewWorld). Sicherlich wird es schwierig, je lokaler die Produkte in Deutschland angesiedelt sind. Große Ketten wie Milka verkaufen aber auch in Neuseeland, wenn auch stellenweise unter anderem Namen. 

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Das liegt daran, dass Netflix nicht gleich Netflix ist. Die VoD-Plattform, die du hier als Netflix nutzen kannst, beinhaltet nicht das gleiche Angebot, das den Nutzern in den USA zur Verfügung steht. Die Lizenzen, die Netflix bspw. in den USA gekauft hat, gelten nicht automatisch auch für den deutschen Ableger des Streamingdienstes. Besonders nicht dann, wenn die Serie eigentlich vom Produktionsgiganten HBO vertrieben wird und es sich nicht um eine Netflix-Eigenkreation handelt. Wie es aussieht, musst du dich noch etwas gedulden und - wie eine Vielzahl an anderen Game of Thrones Fans unter den Netflix-Abonnenten auch - abwarten, bis die Serie im deutschen Sortiment angekommen ist. 

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Im Zusammenhang mit Florenz und Renaissance würde sich Petrarca als Leitfigur und Thema sehr gut eignen. Er gilt mitunter als einer der wenigen Herren, die den Grundstein für die Renaissancebewegung mit Zentrum Florenz gesetzt haben. Da könntest du sehr gut auf die Anitpathien gegenüber dem "dunklen Zeitalter" der Gotik bzw. allgemein des Mittelalters eingehen und darüber schreiben, wie die Gruppe um Petrarca die Idee der Antike "wiederentdeckte" und sich als Ziel setzte, die Grundsätze der "Goldenen Antike" im damaligen Italien zu etablieren. Das ist sicherlich ein Thema, das nicht unbedingt jeder behandeln würde, aber es wäre für eine fünfzehnseitige Ausarbeitung mit Sicherheit angemessen. Immerhin war der Philosoph mit seinen Ideen damals schon sehr bekannt und hatte als Dichter und Gelehrter auch zu bedeutenden Adels- und Königshäusern Kontakt. ;)

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Darauf kann ich so pauschal eigentlich keine besonders gute Antwort geben, da die Reichweite deines Budgets sehr von deinen persönlichen Einstellungen abhängt. Man kann in Neuseeland sehr sparsam wirtschaften, sodass dir das Geld im Notfall sogar anderthalb bis sogar zwei Monate reichen würde. Auf der anderen Seite kannst du dein finanzielles Limit aber auch schon nach wenigen Wochen erreichen, wenn du dich mehr als Urlauber verstehst und nicht darauf achten möchtest jeden Cent umzudrehen. Ganz grob umrissen kann man sagen, dass dir die tausend Euro vermutlich - falls du zum Durchschnitt der anreisenden Backpacker gehörst - etwa einen Monat reichen wird. Allerdings ist das - da spreche ich aus Erfahrung - ein realistischer Zeitraum, den man vorsichtshalber bei der Suche nach typischen Orchard- oder Fabrikjobs einplanen sollte. Wenn man in Working Hostels residiert, die von einem kompetenten Inhaber geführt werden, kann die Suche nach Arbeit durchaus auch schon auf weniger als eine Woche begrenzt werden. Da in der Sommersaison das Land förmlich von jungen, arbeitswilligen Backpackern überschwemmt ist, sollte man das aber nicht als den Regelfall verstehen. Oft dauert es erheblich länger, bis man eine freie Stelle gefunden hat und es erfordert mitunter einiges an Eigeninitiative, um überhaupt einen Arbeitsplatz zu finden. Um dir ein gutes Beispiel für einen Fall zu nennen, bei dem die Suche nach einem Job weniger glücklos verlaufen ist, kann ich direkt aus meinen eigenen Erfahrungen berichten. Da ich zusammen mit meinem besten Freund durch Neuseeland gereist bin und wir uns ein Auto geteilt haben, waren wir fast ausschließlich immer auf der Suche nach gleich zwei freien Stellen. Das hat vermutlich erheblich dazu beigetragen, dass sich die Wartezeit sehr lange ausgedehnt hat, dennoch haben wir auch von Alleinreisenden gehört, die lange Zeit ähnlich erfolglos waren. Am Schluss hat es uns beide satte zwei Monate gedauert, bis wir überhaupt einen Job gefunden hatten. In der Zwischenzeit waren wir schon durch die gesamte Nordinsel gereist, haben mitten in der Hauptsaison an kleineren und größeren Agrarbetrieben und Fabriken, Shops oder Cafés gehalten, stets auf der Suche nach Arbeit. Schlussendlich wurden wir auf einem sehr großen Apple Orchard in Motueka fündig, wo gerade für ein kleines Team für Zwischensaisonarbeiten rekrutiert wurde. Du siehst: Es kann also mitunter eine längere Zeit dauern, bis man Arbeit findet. Sicherlich waren wir bei der Suche nicht gerade die Geschicktesten, aber man sollte auf jeden Fall genügend Sicherheiten einplanen, falls es doch anders kommt, als erwartet ;)

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Ich habe vor einiger Zeit mal ein paar Bilder von tumblr auf meinen Rechner geladen, bei denen auch ein paar Portraits aus dem Barock und der Renaissance dabei waren. Idealerweise hab ich sogar ein Bild gefunden, das auf alle deine Beschreibungspunkte passt. Allerdings kann ich jetzt nicht mehr sagen, wie das Bild heißt, geschweige von welchem Künstler und aus welcher Zeit es genau stammt. Ich hab dir das Bild mal im Anhang hinzugefügt. Du könntest einfach mal probieren, das Bild über die Google Bildfunktion zu suchen und so vielleicht ein paar Infos dazu zu gewinnen. Ansonsten kann ich dir leider nicht viel weiterhelfen. 


P.S.: Hab die Bildsuche selber mal gestartet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es von Hendrick ter Brugghen stammt, einem niederländischen Maler aus dem Barock. Aber wie das Bild heißt, kann ich dir nicht sagen.

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Naja, das ist - wie die anderen ja schon gesagt haben - nicht so einfach zu datieren. Du musst dir vorstellen, dass die Einteilung in die Epochen keine eindeutigen Grenzen hat. Es ist ja nicht so, dass sich jemand im 14. Jhd. hingestellt und gesagt hat "So, ab dem heutigen Tag beginnt die Renaissance". Die Verbreitung der Idee der Renaissance ist viel mehr ein langer Prozess, der sich erst über mehrere Jahrzehnte in Europa entwickeln und verbreiten musste. In Florenz beispielsweise - da wo man allgemein den Ursprung der Renaissance festhält - begann die Renaissance schon viel eher als 1400. Schon in den Jahren zwischen 1330 und 1350 etablierte sich eine kleine Interessengemeinschaft um den Gelehrten Petrarca, der das antike Rom und dessen Philosophen und vor allem den Rhetoriker Cicero verehrte. Es ist also nicht ganz eindeutig nachzuvollziehen, wann genau die Renaissance begonnen hat (und wann genau sie endet). Denn es gab auch schon lange vor Petrarca Interessensgruppen, die die Antike wieder aufleben lassen wollten. Streng genommen müsste man also auch da schon von einer Art Frührenaissance ausgehen, denn prinzipiell könnten sie als Vorreiter der Idee dieser Epoche gelten. 

Um mal zu deiner Fragebeschreibung zu kommen: Man kann so eine Epoche auch nicht einfach an einem bestimmten historischen Ereignis festmachen. Du kannst nicht einfach sagen, dass alles, was vor dem Buchdruck gewesen ist, noch zur Gotik gehörte und alles, was danach geschah, plötzlich zur Renaissance. Der Buchdruck passt zwar zeitlich in die Renaissance hinein, aber hat mit der Idee der Epoche als solche wenig zu tun. Denn der Begriff der Renaissance bezeichnet am Ende ja nichts anderes, als die bloße Wiederbelebung - oder etwas heroischer "Wiedergeburt" - der Antike, samt kultureller, humanistischer Werte, architektonischer und künstlerischer sowie naturwissenschaftlichen Errungenschaften. Und da dieser Prozess der Wiederauflebung der Antike an unterschiedlichen Punkten in Europa aufgrund der Überzeugungen gegenüber dieses "modernen" Renaissancgedankens unterschiedlich schnell und intensiv voran schritt, kann man das nur so ungefähr auf den Bereich zwischen 1400 und 1600 eingrenzen. Das sollte fürs Allgemeinwissen jedenfalls ausreichen. Wenn man das genauer nachforschen will, muss man schon etwas tiefer in der Materie graben ;)

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Eine sehr bekannte YouTuberin in Neuseeland ist Jamie (von Jamies World), die das eine oder andere sehr witzige Video in ihrem Kanal hat :D Sie lebt in der Nähe von Napier auf der Nordinsel und wenn man in der Stadt ist, hat man hin und wieder das Glück, sie mal persönlich zu sehen. Als ich dort für eine Woche war, kam sie mir zwei Mal in der Fußgängerzone entgegen und einmal hab sie im Supermarkt gesehen. Andere Youtuber, die in Neuseeland sind, fallen mir aber nicht ein.

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Um ganz ehrlich zu sein: Nimm dir mal die Bibel zur Hand :D Ohne Scherz, das ist wohl eine der perfektesten Inspirationen, wenn es um das Verhältnis von Teufeln bzw. Dämoen und Heiligen bzw. Engeln geht. Erstens lernst du durch die Auseinandersetzung mit der Bibel ein bisschen was an Allgemeinwissen dazu und zweitens findest du mit Sicherheit genügend Geschichten, die dir als Inspiration dienen können. Allerdings müsstest du dich vorher vielleicht über geeignete Stellen informieren. Die Bibel ist schließlich nicht gerade klein und viel darin Beschriebenes ist für deine Geschichte wohl eher weniger interessant ;) Das wäre auf jeden Fall meine spontane Idee zu dem Thema :D

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Also die Frage nach dem Dürfen ist glaub ich nicht die richtige Formulierung ;) Es gab ja in dem Sinne keine besonderen Regeln, die vorschrieben, wann man wie schnell fahren durfte. So etwas wäre ja auch ziemlich unnötig gewesen, da sich die Schiffe auf ihren Routen schließlich nicht behindern oder in Quere kommen. Viel mehr gab es aber Richtlinien, die bei bestimmten Routen zu bestimmten Zeiten ausgerufen wurden. So etwas kann man aber eher als gut gemeinte Empfehlung verstehen, also der Kapitän hat nicht die Pflicht, sich daran zu halten. Zumal in solchen Richtlinien auch keine exakten Geschwindigkeitswerte festgehalten waren. Die Titanic war auf einer Route unterwegs, von der man wusste, dass dort zu dieser Jahreszeit Treibeis schwamm und es zusätzlich zur Eisbildung kommen konnte. Aus diesem Grund hat man den Kapitänen geraten, dort eher langsam zu manövrieren. Das wusste natürlich auch Captain John Smith, aber da er sich selbst für erfahren genug hielt und direkt vor seiner Pensionierung mit einer schnelleren Ankunft in New York noch ein Spektakel hervorrufen wollte, hat er den Kurs bei den 21 Knoten belassen. 

Wie schnell die Titanic am besten gefahren wäre, damit es zu keinen Schäden gekommen wäre, kann ich dir nicht genau sagen. Allerdings waren von mehreren Schiffen in der Umgebung rechtzeitig Eiswarnungen gesendet worden. Und von diesen Schiffen weiß man heute, dass sie wegen des Eises in der Nacht die Maschinen sogar ganz gestoppt hatten, weil es den Kapitänen zu gefährlich wurde. Daran sieht man ganz gut, welchem Risiko sich Captain Smith, dem Schiff und allen Passagieren plus Besatzung ausgesetzt hat.

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Hm, naja also Sumpfgebiete und Landschaften mit Wäldern und sogar Wasserfällen sind ja schon ein ziemlicher Unterschied :D Ich könnte dir natürlich zu beiden Beispiele nennen. Wälder gibt es in den USA fast überall, angefangen in Kalifornien mit den Redwood-Beständen bis zu den riesigen Waldgebieten an der Grenze zu Kanada. Da die USA so extrem weitläufig sind, zählen vermutlich schon 90% der Fläche laut deiner Definition zu abgelegen ;) Deshalb fällt eine spontane Entscheidung nicht unbedingt leicht. Wenn ich mich aber konkret entscheiden müsste, würde ich vielleicht eine Bergregion wie z.B. die Appalachen wählen. Da vertreten wären zum Beispiel Kentucky oder Tennessee. Ansonsten wären auch Wyoming oder Colorado sehr schöne Stellen, die (abgesehen von den Sümpfen) auch gut zu deiner Beschreibung passen. Allerdings geht das Flair da schon allgemein mehr in Richtung Wilder Westen. 

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Also ich bin kein Kunstwissenschaftler, aber ich hatte immerhin auch mal Kunstunterricht in der Schule ;) In der Kunst geht man bei der Abstraktion - grob gesagt - davon aus, wie weit ein Objekt von der natürlichen Darstellung entfernt ist. Um dir das kurz zu verdeutlichen: Ein 3D-Modell - z.B. von einem Haus - hat den geringsten Abstraktionsgrad (eben weil es einem Objekt aus der Natur in seiner Darstellung sehr nah kommt). Den nächst höheren Abstraktionsgrad haben dann 2D-Darstellungen, sprich Bilder. Steht man davor, können sie unserem Auge zwar Szenen aus der Realität vorgaukeln, allerdings sind sie weniger nah an der Realität dran, als eben das 3D-Modell. Konkret an dem Beispiel mit dem Haus-Modell heißt das:

Siehst du das Haus als Modell, was du anfassen und ertasten kannst, ist es kaum abstrakt. Siehst du dir aber nur ein Foto von diesem Haus-Modell an, ist das schon eine Abstraktionsstufe weiter. 

In Bezug auf deine wissenschaftliche Kunstbetrachtung würde ich sagen, dass du aufzeigen sollst, inwieweit die Darstellung in diesem Bild realistisch wirkt oder nicht. Auf den ersten Blick würde ich bei Minerva und Kentaur sagen, dass der Abstraktionsgrad eher gering ist. Immerhin ist die Perspektive dreimensional gewählt, das Motiv ist detailliert gestaltet und die Proportionen wirken annähernd naturgetreu. Auch bei genauerem Hinsehen fällt mir persönlich nichts auf, was auf eine bewusst abstrakte Darstellung schließen lässt. Aus diesem Grund sehe ich das Bild als anschaulich und nicht abstrakt an. 

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Puh, okay :D Ich versuch mich gerade in deine Logik einzudenken. Neuseeland ist ja ein recht kleines Inselland, mit einer unglaublich großen Vielfalt an Natur und sogar verschiedenen Subklimazonen. Der eher kleine Bevölkerungsanteil gilt allgemein als überdurchschnittlich freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Außerdem ist Neuseeland wohl neben Australien und Kanada eines der beliebtesten Reiseziele für Backpacker und besitzt viele, teils riesige Landstriche, die vom Menschen noch weitgehend unberührt sind - mit Ausnahme von vereinzelten Wanderhütten und Dörfern. 

Wenn ich so recht überlege, fällt mir dazu ehrlich gesagt nicht wirklich ein europäisches Äquivalent ein. Island würde Neuseeland der Beschreibung oben recht nahe kommen, allerdings ist Island wegen seiner Lage sehr kalt und trist, während man im Norden Neuseelands subtropisches Klima hat. Ich weiß natürlich auch nicht, wie die Mentalität in Island so ist und wie die Leute dort drauf sind. An sich würde ich aber sagen, dass in deine Kategorisierung Island gut als das europäisches Gegenstück zu Neuseeland passt. Neuseeland liegt ja relativ isoliert im Pazifik, deshalb müsste Island rein von der Lage her mit am ehesten Neuseeland entsprechen.

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Auf der Pro-Seite steht eindeutig, dass der Verkehr illegal Einreisender aus Mittel- und Südamerika eingedämmt wird. Einer der wichtigen Punkte für die streng bewachte Grenze ist außerdem die Zollkontrolle. An den unmittelbaren Grenzübergängen der südlichen Bundesstaaten zu Mexiko sowie in den weitläufigen Grenzregionen arbeiten US-Behörden (ICE und CBP) eng zusammen, um vor allem den Rauschgifthandel nach Nordamerika zu hemmen. Außerdem setzen sich die County Sheriff Dept. an den Grenzen verstärkt für die Grenzkontrolle ein, sodass es heute eine recht effektive Grenzüberwachung gibt. Allgemein lässt sich also sagen, dass die Grenze die kriminellen Austausch von USA und Mittel-/Südamerika zu verhindern versucht. Auch wenn es trotzdem viele Vorurteile gegenüber Mexikanern in den USA gibt, dämmen reduzierte Einreisen in die USA auch die Rechtfertigungen für rechtspopulistische Tendenzen. 

Contrapunkte sind vor allem im ethisch-moralischen Bereich zu finden. Die schweren Grenzrichtlinien machen es Bedürftigen und Armen sehr schwer, eine Möglichkeit auf ein besseres Leben in den USA zu finden. Die USA machen sich durch die Unterbindung von Einreiseströmen zu einer Wohlstandsfestung, während ein paar Kilometer südlich der Grenze die Armut schon schlimme Auswirkungen zeigt. Dazu kommen die Mauertoten, die bei Versuchen der Ausreise - meist aus Verzweiflung - unter schlimmsten Bedingungen Leben geopfert haben. Natürlich behindert die Mauer einen gelungenen kulturellen Austausch zwischen den USA und Mexiko, sodass in der breiten Bevölkerung viele negative Stereotypen das Bild der Mexikaner beherrschen. Aber die Mauer hat auch in ökonomischer Sicht negativen Seiten. So kostet es die USA eine Menge Geld, Grenzpatrouillen und Streifen bundesweit aufrechtzuerhalten. Jedes Jahr werden 12 Milliarden US-Dollar Steuergeld ausgegeben, um die Grenze aufrechtzuerhalten. Das sind enorme Summen, mit der tausende mexikanische Familien versorgt werden könnten, die südlich der Grenze hungern und zu kriminellen Machenschaften gezwungen werden. Zudem könnte man das Geld eher in eine effektivere Zusammenarbeit zwischen US-Behörden und der mexikanischen Regierung stecken, die Mexiko nachhaltig stärken würde, sodass auch die USA davon profitieren. 

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Ich hatte auch mal das Problem, als ich eine offene Galerie bauen wollte. Soweit ich mich da richtig erinnere, hab ich das letzten Endes nur über einen Trick lösen können. Ich garantiere nicht, dass es so tatsächlich klappt (ist schon eine Weile her, dass ich das gebaut habe). Jedenfalls habe ich im unteren Geschoss genau dort Wände gezogen, wo ich die Decke ausschneiden wollte. Genau deckungsgleich habe ich diesen Hilfswand-Umriss auch im oberen Geschoss gezogen. Meiner Ansicht nach konnte ich dadurch den Boden tatsächlich auch nur in diesem "Hilfsraum" löschen, sodass alle anderen Böden außerhalb des Umrisses noch da waren. Die Hilfswände hab ich dann wieder gelöscht. Ansonsten kannst du auch einfach erst den ganzen Boden löschen und ihn dann an den Stellen wieder einbauen, an denen du auch wirklich Boden haben möchtest. Ein Boden bildet sich ja automatisch, sobald man einen geschlossenen Raum erzeugt hat. So könntest du es einfach andersrum machen und zuerst einen großen Hilfsraum bauen, dessen Umrisse genau den Bereich abdecken, in dem du auch den Boden haben möchtest ;) Probier einfach mal ein bisschen rum.

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Hi :) Ja, es stimmt leider, dass seltsamerweise (fast) kein Video-on-demand-Portal GoT im Programm hat. Allerdings habe ich das "fast" nicht ohne Grund eingeschoben. Der einzige mir bekannte Anbieter, bei dem man sich auch Game of Thrones als HD-Stream ansehen kann, ist SkyGo. Das ist allerdings nur für Sky-Abonnenten zugelassen und Sky kostet allerdings einiges mehr als 7,99€ im Monat. Wenn du es in hoher Qualität sehen möchtest, empfiehlt sich in Bezug auf GoT ein Kauf der Staffeln über iTunes. Ich bin über aktuelle Preise aber nicht ganz im Bilde, vor einem halben Jahr etwa war die 4.Staffel dort deutlich günstiger, als die DVD-Version im Laden oder bei Amazon. Da kostete die Staffel knapp 28€. Das ist aber nicht gerade wenig Geld, von daher sollte man überlegen, ob man das ausgeben möchte und inwiefern es sich für einen selbst lohnt. Ansonsten bleiben nur noch die Alternativen über TV-Ausstrahlungen oder schon genannte kkiste.de o.ä. (dort ist Streaming mittlerweile für legal befunden worden).

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Hm, ich bin mir nicht ganz sicher, aus welcher Sichtweise ich die Fakten in Vor- und Nachteile packen soll. Geht man von den eigentlichen Initiatoren, also dem Osten aus, so hatte die Mauer natürlich schon einige Vorteile. Man wollte schließlich nicht nur, dass der Westen und der Osten geistig in ihren Ideologien getrennt waren, sondern das ganze auch geopolitisch verankern. Für den Osten hatte die Mauer also besonders den Stellenwert eines "Anti-Kapitalistischen-Schutzwalls" (so wie es den DDR-Bürgern eingetrichtert wurde). Mit anderen Worten hat die SED das ganze Projekt so ausgelegt, dass die braven Bürger der DDR vom imperialistischen und kapitalistischen Bösen des Westens gesichert waren. So gab es eine klare Trennung zwischen den zwei politischen Ansichtsweisen. Zweiter Vorteil und letztlich auch ein Hauptgrund, warum es überhaupt zum Mauerbau kam, war die "Ausreise" vieler Bürger im Nachkriegsdeutschland und bis 1961 in den Westen. Viele Menschen waren mit den absehbaren politischen Strömungen und Umschwüngen des Ostens nicht zufrieden und sind stückweise in den Westen gewandert. Damit es nicht zu weiteren "Fluchtströmen" kommt, hat man schlichtweg eine Mauer gezogen und die Leute somit regelrecht in der DDR eingesperrt. Niemand konnte unkontrolliert rein oder raus und die SED konnte ungestört ihre Propaganda des guten Sozialismus vorbeten. Letztens Endes hat die Mauer deshalb wohl ein Stück weit innerdeutschen Konflikten vorgebeugt. Immerhin war Deutschland ein zentraler Ort des "Eisernen Vorhangs" - also der Trennlinie zwischen Ost- und Westmächten. Hätte es die Mauer nicht gegeben, wäre es vielleicht viel häufiger zu Ausschreitungen und offenen Spannungssituationen zwischen Ost und West gekommen, bei denen die Welt nur ganz knapp am Rand eines 3. Weltkriegs stand (ein gutes Beispiel dafür ist die Berlin-Krise, Stichwort "Panzerkonfrontation 1961"). Die Mauer wurde also auch in den Köpfen der Politiker gezogen, denn ab dem Bau der Mauer war das Bestreben einer direkten Wiedervereinigung als zentraler Konfliktpunkt zunächst in den Hintergrund gedrängt. Auch wenn der Konflikt damit alles andere gelöst war und nur aufgeschoben wurde, kam es zunächst zu einer Entspannung zwischen Ost und West, auf dessen Grundlage man später friedlicher weiterverhandeln konnte. 

Aus Sicht des Westens waren die genannten Punkte natürlich als Provokationsfaktor zu sehen und stellten eher Nachteile, als Vorteile dar. Für den Osten überwiegen logischerweise aber die Vorteile (konkrete Nachteile sind mir aus Sicht des Ostens nicht eingefallen ...)

Das sind jedenfalls Punkte, die mir dazu spontan einfallen. Ich bin auch schon ein Weilchen aus dem Thema raus, kann also sein, dass ich vieles nicht genannt habe. Aber ich hoffe, ich konnte dir schonmal einen Startschuss zum Nachdenken geben ;)

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So wie ich das sehe, scheint bei deinem Spiel eine eher geringe Grafikstufe eingestellt zu sein. Je nach Leistung deines Computers stellt das Spiel automatisch eine bestimmte Grafikstufe ein. Das betrifft zum einen die Spielauflösung, zum anderen können dadurch bestimmte Effekte, die die Spielperformance beeinträchtigen, abgestuft werden. Das ganze hat den Sinn, dass du trotz eines weniger leistungsfähigen Rechners das Spiel flüssig spielen kannst und nur auf ein paar grafische Optionen verzichten musst. Ich an deiner Stelle würde mal in den Optionen nachsehen, ob es eine Einstellung bezüglich der Fenstertransparenz bzw. Reflexionsdetails gibt und dort einen Haken setzen. Wenn du das Spiel zur Zeit ohne größere Lags spielen kannst, lässt sich da vielleicht noch etwas nach oben korrigieren. Schau wie gesagt einfach mal in den Grafikoptionen nach. Da kannst du die Einstellungen nach deinen Vorstellungen anpassen :)

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Ich muss sagen, das ist wirklich mal eine gute Frage :D

Wenn man sich die Serie anschaut oder die Bücher liest, dann kommt man irgendwann - ich würde fast sagen zwangsläufig - mit der Thron-Frage in Kontakt. Wäre ich ein Bürger in Westeros und es gäbe bald Wahlen für den Thronfolger, wäre mein spontaner Gedanke erstmal Daenerys. Allerdings muss man sagen, dass Daenerys für das Amt einfach noch viel zu jung ist. Ihr fehlt der Überblick über das gesamte politische Geschehen und in den Jahren der Pubertät dürfte es ihr außerdem sehr an Weitsicht mangeln. Nach ihrem Serien-Charakter zu urteilen macht Daenerys auf mich einen recht sprunghaften und unentschlossenen Eindruck. Erst möchte sie gern auf den Thron, überlegt es sich in Meereen dann aber recht kurzfristig anders. Daran sieht man, dass es ihr einfach noch an Weisheit und Ausdauer mangelt. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass sie sehr ungelehrig und hin und wieder sehr stur ist. Gut, das sind auch andere Monarchen in Westeros, aber sie scheint im Allgemeinen eher wenig Vertrauen in die Meinungen ihrer Ratgeber zu haben. Bisher hat ihre Intuition - zumindest in der Serie - größtenteils die richtigen Entscheidungen hervorgebracht, im politischen Alltag könnte ein Ego-Trip aber ziemlich nach hinten losgehen und sie mit dem Amt stark überfordern. Das wiederum macht sie nur anfälliger gegen Putschversuche und genau da liegt ihr nächstes Manko: Sie hat kaum Verbündete. Es gibt noch ein paar Targaryen-Treue, aber ich glaube, dass Daenerys das Land Westeros mit einer Thronbesteigung eher erneut politisch zerreißen würde, anstatt es endlich mal zu einem funktionierendem Frieden zusammenzuflicken. Faziz: Daenerys hat zwar durch ihre Drachen und natürlich durch ihr eigenen Äußerlichkeiten einen hohen PR-Vorteil, trotzdem bin ich der Meinung, dass ihre politische Leistung nur dürftig ausfallen würde.

Ansonsten geht meine Stimme eher an Tyrion. Er mag zwar im Land flächendeckend nur eher eine Witzfigur sein, die unter dem Schirm eines mächtigen Namens steht, aber er hat weitaus mehr Potenzial für den Thron, als die meisten anderen Anwärter. Nun ist natürlich fraglich, wie stabil ein Lannister-Herrschaft unter Tyrion wäre. Die Frage hängt auch sehr damit zusammen, von welchem Zeitpunkt man bei der "Thronwahl" ausgehen kann. Direkt nach der 4. Staffel wäre seine eigene Familie sicherlich sein größtes Problem. Und genau da sehe ich eigentlich seine größte Schwäche. Die Leute zollen ihm Respekt, weil er ein Lannister ist. Stellt sich seine Familie nach der Thronbesteigung gegen ihn und verleumdet den neuen König, kann es durch die riesige und sehr reiche Familie schnell zu größeren Problemen und Putschversuchen kommen. Auch wenn Tyrion viele gute Qualitäten besitzt, clever, recht weitsichtig und teils vernünftig handelt, halte ich ihn für das Amt eine Spur zu gerissen und möglicherweise auch unvorsichtig. Tyrion neigt dazu, sich schnell weit aus dem Fenster zu lehnen, um zu bekommen, was er will. Das kann und würde ihm sicherlich irgendwann zum Verhängnis werden. Am Ende finde ich aber trotzdem, dass er von den in Frage kommenden Amtskandidaten noch die bessere Wahl wäre. Mit Sicherheit würde es unter seiner Regentschaft ein paar positivere Veränderungen geben, als unter anderen Herrschern (und damit meine ich nicht nur freien Eintritt in Bordelle xD). Von daher geht meine Stimme an dieser Stelle für den allgemeinen Liebling unter den Lannister-Charakteren :)

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