Kein Hund muss 24/7 beschäftigt werden. Havaneser gehören, als Begleithunde, auch eher zu den "einfachen" Rassen und haben nicht einen so enormen Arbeitswillen, wie andere Rassen. Hunde dösen etwa 16 - 20 Stunden am Tag.

Was natürlich nicht heißt, dass es auf Dauer reicht, wenn man am Tag nur 2 Stunden Gassi geht! 2- 3 Stunden müssen es täglich schon sein. Dazu noch die geistige Auslastung, die man z.T. auch in die Gassirunden einbinden kann (z.B. Unterordnungsübungen). Wie bei jedem anderem Hund auch. Wenn mal einen Tag nichts gemacht wird, wird ein ansonsten ausgeglichener und ausgelasteter Hund, nicht am Rad drehen. Ein dauerhaft unterforderter Hund entwickelt aber schnell Verhaltensauffälligkeiten.

Wenn man seinem Hund am Anfang allerdings keine "Ruhe" beibringt, kann es passieren, dass er dauerhaft "unter Strom" steht und ständig beschäftigt werden will. Das passiert besonders oft den Haltern von Hütehunden oder anderer "Arbeitsrassen". Aber auch bei einem Havaneser kann das passieren.

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Erst einmal solltet ihr das Futter vom Züchter weitergeben und dann langsam auf hochwertiges (Nass-)Futter umsteigen (>60% Fleisch, kein Zucker, kein Getreide oder andere billige Füllstoffe).

Trockenfutter ist zwar praktisch, hat aber mehr Nach- als Vorteile und ist deshalb nicht zu empfehlen. Zumindest hochwertiges Nassfutter muss nicht unbedingt (viel) teurer sein, als ungesunde Sorten. Bei Trockenfutter kenne ich die Preisunterschiede nicht und könnte aus spontan auch keine Marke empfehlen.

Spezielles Welpenfutter ist auch nicht nötig. Im Gegenteil, es lässt die Hunde oft viel zu schnell wachsen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt.

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Wenn dir das Leben deiner Hündin (und der Welpen) egal ist und du zu viel Geld hast, aber eigentlich aus puter Geldgier handelst, lass dich nicht aufhalten. Du scheinst doch sowieso entsprechende Ambitionen zu haben, sonst würdest du gar nicht erst über das "Angebot" nachdenken. Und du würdest auch nicht fragen, ob deine andere Hündin "eine besondere Schönheit" ist.

Wer seine Hündin liebt, setzt sie keinen unnötigen Gefahren, die eine Trächtigkeit und Geburt mit sich bringen, aus und erspart ihr den Stress, den die Aufzucht eines Wurfes mit sich bringt. Wenn der Rüde öfter deckt, kann er übrigens auch Geschlechtskrankheiten haben. Und du bist zwei Jahre lang für Aufzuchtfehler und Erbkrankheiten verantwortlich. Und da weder deine Hündin, noch der Rüde angekört sind, kann das schnell (zu recht) richtig teuer für dich werden. Ich glaube nämlich nicht, das auch nur einer der Hunde oder zumindest die Eltern und Großeltern entsprechend untersucht wurde.

Wer trotzdem züchten will, tut das im Verband, in dem der Züchter und die Zuchtstätte kontrolliert werden, der Züchter sich das nötige Wissen aneignen muss und die Hunde angekört werden. Alles andere hat nichts mit züchten zu tun und sollte unter Strafe gestellt werden!

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Wie ist denn die Körpersprache? Knurren ist nicht immer böse gemeint. Bei meiner Hündin bestehen z.B. >80% der Geräusche aus "knurrähnlichen Lauten", egal, ob sie sich freut, ungeduldig ist oder spielen will.

Wenn der Hund sehr aufdreht oder sogar schnappt, solltet ihr an der Impulskontrolle arbeiten.

Oder ist der Hund unsicher und/oder fühlt sich bedrängt? Dann muss man da natürlich ansetzen.

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Der Hund kann scheinbar nicht alleine bleiben und hat den Teppich vor Panik und Stress zerkratzt. Warum solltet ihr mit ihm schimpfen?

Wie verhält man sich da am besten?

Sucht euch einen zuverlässigen Sitter, damit der Hund erst einmal gar nicht alleine bleiben muss. Und dann bringt ihr ihm das ganz langsam, in Minutenschritten, bei. Bis der Hund wirklich stressfrei so lange alleine bleiben kann, können durchaus ein paar Monate vergehen. Besonders, wenn er schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Mit Kausachen solltest du ihn nicht alleine lassen. Es wäre nicht der erste Hund, der sich verschluckt und elendig erstickt.

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Das ist bei meiner Hündin und der einen Hündin meiner Eltern auch so. Beide haben damit keine Probleme.

Als ich meine Tierärztin darauf angesprochen habe, ob man die Kralle nicht besser entfernen sollte, meinte sie, dass das normalerweise nicht nötig ist.

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Kommt auf den Hund an. Einige wären bei einem Roadtrip begeistert dabei, für andere wäre es der Horror. Einen unnötigen Flug würde ich meinem Hund nie antun.

Es gibt aber noch andere Dinge, die du bedenken musst:

  • Du musst die Einreisebedingungen aller Länder, die du durchquerst erfüllen. Außerhalb der EU brauchst du z.B. einen Titer-Test, der 3 Monate dauert und nicht von jedem Tierarzt durchgeführt werden darf
  • Es sind nicht alle Länder so "hundefreundlich" wie Deutschland
  • In vielen Ländern ist man, gerade in ländlicheren Gegenden, nur mit Englisch aufgeschmissen
  • Du musst deinen Hund u.A. gegen "Mittelmeerkrankheiten" schützen, was effektiv nur mit Chemie geht. Oder du spielst mit seiner Gesundheit Russisch Roulette
  • Nicht überall sind die Tierärzte, wenn du denn einen findest, so gut ausgestattet, wie hier
  • Es kann schwierig werden an hochwertiges Hundefutter zu kommen, wenn du deinem Hund kein Futter vom Discounter zumuten willst
  • In Ländern, wie Rumänien, können bereits im "Frühling" >35°C herrschen
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Meine Eltern und ich haben eigentlich immer relativ früh, nachdem wir den Tod "akzeptiert" haben, ein neues Tier angeschafft, wenn das vorige verstorben ist. Nicht weil wir sie "ersetzen" wollten, das wäre gar nicht möglich gewesen, sondern um die "Lücke" zu füllen. Zumindest mir hat es sehr geholfen, weil ich wieder eine "Aufgabe" hatte.

Wir haben uns aber immer für Tiere entschieden, die sich charakterlich und optisch vom "Vorgänger" unterschieden haben. So konnten wir sie gar nicht erst ständig (unbewusst) miteinander vergleichen. Denn das wäre dem neuem Tier gegenüber nicht fair gewesen. (Eigentlich wurden immer wir von unseren Tieren ausgesucht ^^)

Zu all unseren Tieren haben und hatten wir eine tolle Bindung und wir lieben alle, gerade wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere und "Macken".

Ich glaube auch nicht, dass dein verstorbener Hund denken würde, "dass du ihn nicht mehr liebst". Du hast ihn ja nicht gegen einen hübscheren oder jüngeren Hund eingetauscht. Auch die Erinnerungen werden ja nicht überschrieben.

Es gehört auch viel Tierliebe dazu sein Tier lieber zu erlösen, anstatt ihm noch irgendwelche Behandlungen zuzumuten, die den Hund vielleicht länger "leben" lassen, aber die Lebensqualität nicht steigern oder erhalten können.

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natürlich mache ich mir jetzt tierische sorgen.

Dann ab zum Tierarzt. Es könnte von einer Zecke bis zu einem Tumor alles sein.

Selbst wenn du ein Foto hochgeladen hättest, könnte dir niemand eine sichere Antwort geben. Denn niemand von uns kann deinen Hund untersuchen und nur die wenigsten hier sind Tierärzte (oder haben eine Kristallkugel). Bei den meisten Tierärzten kann man auch anrufen und sie nach ihrer Meinung fragen.

Was würde es dir bringen, wenn ich auf einen Insektenstich tippen würde, weil meine Hündin mal einen hatte? Würdest du dann nicht zum Tierarzt fahren? Und wenn es doch etwas Schlimmes ist?

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Für maximal reinrassig aussehende Mischlinge kann man eigentlich nicht mehr als 200 - 400€ verlangen. (Vorausgesetzt natürlich die Welpen werden möglichst gut aufgezogen.) Und das ist eigentlich noch viel zu viel. Eigentlich sollten die Vermehrer noch eine saftige Geldstrafe zahlen!

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Wenn ein erwachsener Hund es richtig und langsam gelernt hat, was Monate dauern kann, kann man ihn bis zu 4 - 5 Stunden alleine lassen. Welpen darf man in den ersten Monaten gar nicht alleine lassen!

Ich habe, während des Trainings und nach meinem Umzug, Kameras aufgestellt und meine Hündin beobachtet. Sie bleibt total entspannt und schläft die meiste Zeit.

Natürlich ist es besser, wenn der Hund nicht alleine bleiben muss, aber es gibt immer mal Situationen, in denen man ein paar Stunden weg muss und den Hund nicht mitnehmen kann. Ich musste z.B. vor ein paar Wochen ohne Termin zum Augenarzt. Meine Eltern, die sonst auf meine Hündin aufpassen, waren an dem Tag bei Freunden zum Essen eingeladen und haben mich gebeten später vorbeizukommen, damit ihre Hunde nicht zu lange allein sind.

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meine Eltern wollen wenn unser Kater stirbt kein Haustier mehr und mein Vater mag generell keine Hunde

Damit hat sich die Sache erledigt. Alle Familienmitglieder müssen mit einem Haustier einverstanden sein.

Deine Eltern werden wohl kaum Lust haben, sich wegen deinem Hund einzuschränken und die Kosten zu zahlen. Ein reinrassiger Welpe kostet ab 1.000€, eher 1.500€. Monatlich muss man mit ca. 100 - 150€ rechnen. Wenn man die Hilfe einer Hundeschule oder eines Trainers, spezielles Futter, Behandlungen oder Medikamente braucht, natürlich auch mehr. Operationen liegen, inklusive Vor- und Nachsorge, schnell im vierstelligem Bereich.

Ich weiss auch das ein Hund viel Zeit braucht 

Stimmt. Der Zeitaufwand isr nicht mit dem einer Katze vergleichbar. Einen erwachsenen Hund, der es gelernt hat, kann man max. 4 - 5 Stunden alleine lassen. Welpen in den ersten Monaten gar nicht!

ich will auch mehr Rausgehen und in der Schule besser werden sobald ich weiss das ich einen Bekomme.

Und warum fängst du damit nicht schon vorher an? Ein Hund ist sehr zeitintensiv. Hörst du dann, sobald du ihn hast, wieder damit auf, dich in der Schule anzustrengen?

Mein Traumhund ist ein Shiba inu 

Shiba Inus sind Hunde vom Ur-Typ, mit der schon der Großteil der erfahrenen Hundehalter nicht glücklich wären. Sie sind keine Anfängerhunde! Und auch als Familienhunde sind sie nicht geeignet.

Was gefällt dir denn so an der Rasse? Der enorme Jagdtrieb? Das fehlende "Will-to-please"-Verhalten? Das sie jede Nachlässigkeit ausnutzen? Das sie extrem sensibel auf "harte" Erziehungsmethoden reagieren und dann entweder komplett dichtmachen oder aggressiv reagieren? Das sie "Ein-Mann-Hunde" sind und sich wahrscheinlich nicht an einen Teenager binden würden? Oder das sie wissen, dass sie auch ohne "ihren" Menschen auskommen würden?

wir haben keinen Grossen Garten

Ein Garten ist nett, für die Hundehaltung aber nicht nötig.

Shiba Inus brauchen wenig auslauf

Wer hat dir diesen Mist erzählt? Jeder Hund, egal welche Rasse, braucht täglich mindestens 2 - 3 Stunden Auslauf! Dazu kommt noch die geistige Auslastung. Shiba Inus sind sehr aktive und intelligente Hunde, die schnell gelangweilt sind und sich notfalls auch selber eine Beschätigung suchen, mit der du garantiert nicht glücklich wärst.

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Züchter züchten Rassehunde, keine Mischlinge. Mischlingswelpen, egal ob mit oder ohne toll klingendem Namen, bekommt man beim Vermehrer.

Dann muss man aber damit leben, dass der Hund, gerade wenn so eine "Rusikorasse", wie die Franz. Bulldogge, beteiligt ist, wahrscheinlich krank ist. Auch kann man nicht erwarten, dass der Verkäufer weiß, worauf man bei der Fütterung der Hündin, der Sozialisierung der Welpen oder der Auswahl des Deckrüdens achten muss. Auch werden die Elterntiere meist nicht auf (Erb-)Krankheiten untersucht Oder überhaupt einem Tierarzt vorgestellt, wenn sie "gesund" wirken. Und sofern die Elterntiere nicht aus einer seriösen Zucht stammen, wurden die vorigen Generationen natürlich auch nicht untersucht.

Und obwohl die Vermehrer an all dem sparen, was die Welpen eines Züchters so "teuer" macht, gibt es trotzdem viel zu viele Leute, die bereit sind, die gleichen Preise zu zahlen. Das werde ich wahrscheinlich nie verstehen...

Entweder entscheidet man sich, wenn es ein Welpe sein soll, für eine Rasse und sucht sich einen seriösen Züchter oder man sieht sich im Tierschutz um. Alles andere unterstützt das Hundeelend und sorgt dafür, dass die Tierheime immer voller werden!

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Hybrid hört sich besser an als Mischling und lässt sich meist teurer verkaufen, ist aber im Prinzip das gleiche. Nur das es dann definitiv kein "Upps-Wurf" war, sondern der Vermehrer bewusst (Designer-)Mischlinge produziert hat.

Den Ausdruck Hybrid kenne ich eher bei Mixen aus Hund und Wolf. Diese darf man als Privatperson, nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, überhaupt erst nach mehreren Generationen (ich glaube 4) halten. Davor sind es Wildtiere. Aber auch dann sind es keine "normalen Hunde".

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Solchen Leuten bin ich auch schon begegnet, als ich in Düsseldorf unterwegs war.

Angeblich würde ich bei bestimmten Tierärzten "Rabatte" bekommen. Wie das bei einem vorgeschriebenen Regelsatz gehen soll und ob meine Tierärztin dazugehört, konnten sie mir allerdings nicht sagen. - Ich gehe zu dem Tierarzt, dem ich am meistem vertraue, nicht zu dem, der am billigsten ist.

Sie würden bei Verletzungen auch erst einmal selber meinen Hund "versorgen" und dann mit mir entscheiden, ob der Hund zum Tierarzt muss und ob man z.B. nachts nicht bis zum nächstem Tag warten kann. - Wenn ich der Meinung bin mein Hund muss zum TA oder in die TK, dann will ich keine Diskussionen.

Die ersten drei Monate wären kostenlos und ich könnte ja jederzeit kündigen. Das Angebot wäre aber nur gültig, wenn ich jetzt Mitglied werde. Warum sie kein Infomaterial (z.B. Flyer) dabei haben, konnte er mir nicht erklären. Dafür bekam ich "seine" Handynummer, unter der ich ihn bei Fragen erreichen würde. - Ich gebe meine Kontakt- und Kontodaten garantiert nicht irgendwelchen Fremden.

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Solche Maschen gibt es leider in allen Bereichen. Eine ähnliche Situation hatte ich vor ein paar Wochen mit "Maltesern"(?). Die lauerten einem, mit ihrem Stand, regelrecht vor dem Eingang des Supermarktes auf.

Die wollten unbedingt, dass ich monatlich für ein Projekt spende, das in Hospiz liegenden Kindern Wünsche erfüllt (z.B. ins Disneyland fahren). Die haben irgendwann zu zweit auf mich eingeredet, dass es doch "für den guten Zweck ist" und ich den Kindern so wirklich helfe.

Auch hier sollte ich direkt meine Bankverbindung und einen monatlichen Betrag eintragen. Ich könnte jederzeit kündigen. Ich würde auch keinem Verein beitreten, aber sie bräuchten möglichst viele Mitglieder, um staatliche Zuschüsse zu bekommen...

Auf meine Frage, warum sie, außer ein paar Fotos, kein Infomaterial dabei haben oder nicht ein paar Tage später beim Tag der offenen Tür im <10km entfernten Hospiz sind, kamen nur ausweichende Antworten. Oder wonach sie das Hospiz bzw. die Kinder aussuchen. Sie wussten auch nicht, dass es bei uns in der Nähe ein Kinder und Jugend Hospiz gibt...

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Dein Heimatland ist nicht zufällig Portugal?

Ich würde es meinem Hund nicht antun. Ich habe auch schon, als Flugpatin, Tiere in der Kabine mitgenommen und für viele war es, obwohl sie bei mir waren, enormer Stress. Es ist ja nicht nur die Box/Tasche. Der ganze Flughafen ist laut, hektisch und voller fremder Gerüche. Nicht jedes Tier kommt damit klar.

Laut den Richtlinien muss die Box/Tasche die ganze Zeit verschlossen bleiben und soll/muss im Fußraum stehen. Ich hatte schon Flüge, auf denen das ein wenig lockerer gesehen wurde, aber auch welche, bei denen das Personal sehr streng war.

Es gibt zwar "Beruhigungsmittel", aber die Sorgen oft nur dafür, dass der Hund seine Angst nicht zeigen kann, aber bei vollem Bewusstsein ist. (Ähnlich wie die "Beruhigungsmittel", die manche ihrem Hund an Silvester geben.)

Wenn man seinen Hund liebt sollte/muss man Abstriche bei der Urlaubsplanung machen. Man muss nicht zwangsläufig in Deutschland bleiben, aber man sollte die Reise für den Hund so angenehm und stressfrei wie möglich gestalten (z.B. mit dem Auto fahren). Oder man sucht sich eine gute Betreuung.

Außerdem sollte man den Hund vor Mittelmeerkrankheiten und Parasiten schützen. Effektiv geht das nur mit einer "Chemiekeule". Oder man spielt "Russisch Roulette" mit der Gesundheit seines Hundes....

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Wenn du dich mit dem Thema Hundeerziehung ausrinandergesetzt hättest, wüsstest du, dass die Größe nichts mit der Erziehung zu tun hat.

Die Dogge meiner Eltern war "leichter" zu erziehen, als unsere Chihuahuas. Ich bin auch nur knapp 1,60m und könnte sie theoretisch an einem Finger führen.

Du bist minderjährig und kannst dir gar keinen Hund "zulegen". Außerdem hast du in dem Alter weder die Zeit, noch das Geld für einen Hund. Erst recht nicht für einen Welpen.

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Wenn es ein Jack Russell ist, könntest du, zusätzlich zu den anderen Vorschlägen, beim Klub für Terrier fragen, ob es in eurer Gegend Ortsgruppen gibt. Um den Hund direkt über den KfT vermitteln zu können, müsste er leider KfT-Papiere haben.

Ich weiß, dass zumindest in den DDC-Gruppen, die meine Eltern früher besucht haben, auch Rassekenner waren, die "Notfälle" und "Problemhunde" übernommen haben. Selbst wenn in der Gruppe niemand dabei ist, der den Hund übernehmen kann, können sie dir ja vielleicht trotzdem irgendwie helfen. Fragen kostet ja nichts.

Viel Erfolg!

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Warum kann euer Hundetrainer euch nicht beraten?

Ansonsten wirst du hier wohl kaum andere Antworten bekommen, als bei deiner letzten Frage. Ein Zweithund kann helfen, er kann aber auch alles noch viel schlimmer machen. Außerdem sollte man sich lieber nach einem souveränem, erwachsenem Tier umsehen. Ein Welpe würde sich wahrscheinlich viel vom Ersthund abschauen.

Aber das Training des jetzigen Hundes sollte Vorrang haben. Mit Geduld, Konsequenz und Wissen kann man auch bei unsicheren/ängstlichen Hunden große Fortschritte machen. Habt ihr euren Hund bereits als Welpen bekommen oder erst später? Wie ist er vorher aufgewachsen? Wie lange trainiert ihr schon mit ihm?

Auch mit einem Hund der PL hat kann man Spazieren und in die Hundeschule gehen. Auch Sachen, wie Nasenarbeit, kann man machen. Und je nachdem welchen Schweregrad er hat, muss er entsprechend behandelt werden. Das reicht von Nahrungsergänzungsmitteln, über Physiotherapie, bis hin zu einer Operation. Deshalb muss man sich keinen neuen Hund holen! Wenn ihr unbedingt Hundesport machen wollt, hättet ihr euch einen Hund aus einer seriösen Zucht holen müssen.

Wenn ihr an Wettkämpfen teilnehmen wollt, braucht der Hund, soweit ich weiß, ab einem gewissem "Rang" VDH-/FCI-Papiere.

Könnt ihr überhaupt zwei Hunden gerecht werden? Nicht nur die Kosten verdoppeln sich, sondern auch die Arbeit.

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