Meine Hündin ist leider ein Zeckenmagnet und natürliche Mittel helfen leider nicht. Deshalb bekommt sie im Frühjahr, wenn sich der Befall häuft, das Mittel, dass mir der Tierarzt empfiehlt. Die nächste Dosis bekommt sie erst, wenn es nicht mehr wirkt und es nicht bei einer gelegentlichen Zecke bleibt. Ich versuche so selten wie möglich auf Gift zurückzugreifen. Bei anderen Hunden reicht es, wenn sie nach dem Gassigehen abgesucht werden.

Regelmäßig entwurmt wird sie nicht. Ich lasse alle paar Monate oder wenn ich einen Verdacht habe eine Kotprobe untersuchen. Wenn kein Befall vorliegt, würde die Wurmkur gar nichts bringen und wenn sie welche hat, kann mir der Tierarzt gleich das richtige Mittel mitgeben.

Flöhe hatte bisher glücklicherweise noch keins meiner Tiere. Aber auch hier würde ich mir gleich ein Mittel vom Tierarzt holen. Wichtig ist, dass auch die komplette Wohnung mitbehandelt wird, weil die Viecher auch in den Polstern, Vorhängen oder hinter den Fußleisten sitzen.

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Man kann nur unter Vorbehalt eine Versicherung empfehlen, da die Tarife unterschiedlich sind und sich die Verträge ändern können. Wenn bereits eine Vorerkrankung bekannt ist, wird diese sowieso ausgeschlossen, häufig auch Erbkrankheiten.

Ich lege lieber Geld zur Seite, das ist günstiger und ich muss nicht erst schauen, ob die Behandlung überhaupt (komplett) übernommen wird. Außerdem müssen keine Wartezeiten beachtet werden, es wird nichts ausgeschlossen, die Kosten hängen nicht vom Alter meines Hundes ab, ich kann mir so viele Meinungen einholen wie ich für richtig halte und ich kann nicht gekündigt werden, wenn ich zu teuer werde.

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Ihr könnt es natürlich bei GoFundMe versuchen, aber ob da wirklich Leute für euch spenden ist fraglich. Das Tierarztkosten hoch sein können, weiß man vor der Anschaffung und die meisten Leute müssen selber schauen, dass sie mit ihrem Geld auskommen und/oder haben eigene (finanziellen) Probleme.

Es gibt noch ein paar andere Möglichkeiten

  • Ratenzahlung vereinbaren
  • Kredit aufnehmen
  • Freunde/Familienmitglieder anpumpen
  • Bei Tierschutzvereinen um Hilfe bitten (obwohl die das Geld eigentlich dringend selber brauchen)
  • Nichtlebensnotwendige Dinge verkaufen (z.B. Pc, Konsolen, Bücher, Schmuck, ...)
  • Auf unnötigen "Luxus" (z.B. Streamingdienste oder Urlaub ) verzichten und schauen, wo man im Alltag Geld einsparen kann (z.B. beim Einkaufen oder Auto fahren). Am besten in Verbindung mit der Ratenzahlung.
  • Den Hund (+ dicke Spende) an den Tierschutz abtreten

Für die Zukunft sollte konsequent monatlich Geld zur Seite gelegt werden, um plötzliche hohe Kosten zumindest abfedern zu können.

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und ja ich habe mich informiert über diese Rasse
Generelle Tipps für die Rasse Shiba inu 

Die Aussagen widersprechen sich ziemlich. Es gibt Gründe, weshalb den allermeisten von dieser Rasse abgeraten wird... Shiba Inus sind keine "normalen" Hunde und ich kann jedem nur den Text von LukaUndShiba (hier bei GF) ans Herz legen. Bleibt zu hoffen, dass du ein "harmloses" Exemplar erwischt hast, sonst hast du in ca. einem Jahr deinen "Spaß"... Bei generellen Fragen zur Rasse sollte dein Züchter, wenn es denn einen gibt, die erste Anlaufstelle sein.

Das Verhalten deines Hundes hat nichts mit der Rasse zu tun und ist völlig normal. Da muss jeder Welpenbesitzer durch. Befass dich mit dem Thema "Beißhemmung erlernen". Allein hier bei GF dürfte es hunderte Fragen zu dem Thema geben (meist unter der Überschrift "Welpe beißt"). Ansonsten steht einem ein guter Züchter auch bei solchen Sachen mit Ratschlägen zur Seite, besonders wenn es der erste Welpe ist.

Ein Abbruchkommando bringt nichts, wenn es vorher nicht vernünftig aufgebaut wurde. Der Hund versteht die Bedeutung von "Nein" nicht. Woher auch? Du könntest genauso gut Tisch oder Bier sagen. Mit etwas Pech nutzt sich das Kommando nur ab und du musst später ein neues aufbauen. Konsequent muss man immer sein, gerade bei dieser Rasse, sonst kann man die Erziehung gleich sein lassen.

Wenn der Welpe zwickt, laut quietschen oder "Aua" sagen und das Spiel unterbrechen. Der Welpe weiß nicht, dass deine Haut empfindlicher ist als die eines anderen Hundes. Je nach Situation reicht es, wenn der Hund einfach nicht mehr an den eigenen Körper rankommt, damit er sich beruhigt, oft hilft es aber ihm eine Alternative, z.B. Kauspielzeug oder Seil, zu geben. Den Hund nicht bestrafen, ein- oder sogar aussperren!

In einer normalen Hundeschule wirst du mit dieser Rasse nicht weit kommen. Ratsam wäre eher ein Trainer, der sich mit selbstständigen Hunden auskennt. Welpengruppen sind nur ratsam, wenn sie vernünftig überwacht werden, ansonsten sind sie sogar potentiell schädlich. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den TsD Hundeschulen (und Trainern) gemacht.

Hundewiesen sollte man lieber meiden. Den vielzitierten "Welpenschutz" gibt es unter fremden Hunden nicht! Und leider können die wenigsten Halter dort den Unterschied zwischen Spiel und Mobbing erkennen, geschweige denn rechtzeitig eingreifen. Shibas sind so schon nicht unbedingt die "sozialsten", negative Erfahrungen im Welpen- Junghundealter machen es nicht besser. Oft wollen einem auch die Halter mit den unerzogensten, übergriffigsten Hunden (unaufgefordert) bei der Sozialisierung "helfen"... Besser ist ausgewählter Kontakt mit einigen wesensfesten, sozialen Hunden, die man kennt. Auch hier gilt der Grundsatz lieber Klasse statt Masse.

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Shiba Inus, gerade wegen ihres schwierigen Charakters. Ich bevorzuge Hunde ohne nennenswerten Will-to-please, deren Loyalität und Mitarbeit ich mir erst verdienen muss, die einen immer wieder herausfordern und auf die Probe stellen. Im Gegensatz zu vielen Bewunderern dieser Rasse weiß ich, was so ein Hund wirklich bedeutet und kann mich komplett darauf einlassen. Leider ist es schwer einen erwachsenen Shiba(-Mix) aus dem Tierschutz zu finden, der meine Anforderungen erfüllen kann... aber irgendwann zieht hier einer ein...

Aber auch Chihuahuas haben einen festen Platz in meinem Herzen, weil diese Rasse von vielen hoffnungslos unterschätzt wird. Nur weil sie klein sind, sind sie nicht weniger "Hund" als andere Rassen. An meiner Hündin hätte sich so manch erfahrene Halter die Zähne ausgebissen, während der Rüde von Bekannten von Anfang an ein lernwilliger "Anfängerhund" war. Die meisten Chis haben nichts mit den unsicheren Dauerkläffern zu tun, sondern werden im Alltag kaum bemerkt. Die, die negativ auffallen, werden so, weil sie eben nicht wie Hunde behandelt werden.

An sich mag ich die meisten Rassen, aber mit vielen würde ich nicht glücklich werden, weil sie vom Charakter/ihren Anforderungen nicht zu mir passen oder mir zu "langweilig" oder einfach zu groß sind. Meine eigenen Hunde suche ich nach ihrem Charakter und meinen Lebensumständen aus. Momentanen habe ich eine Mischlingshündin, die optisch so gar nicht meinem Beuteschema entspricht, aber ansonsten toll ist.

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Hund

Ich habe einen Hund und zwei Katzen und lieber alle meine Tiere gleichermaßen. Keine der beiden Tierarten ist "besser", sie haben nur unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse.

Die Hündin war zuerst da und bei der Urlaubsplanung bin ich mit ihr flexibler als mit den Wohnungskatzen. Wenn es nachher immer noch so regnerisch und windig ist, wenn ich Gassi gehen muss, würde die Stimme wohl an die Katzen gehen :D

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Bitte sprich solche Behandlungen mit deinem Tierarzt ab und experimentiere nicht an deinem Hund herum, weil Laien dir etwas geraten haben.

Tierheilpraktiker haben manchmal auch sehr gute Ansätze, allerdings muss man da sehr vorsichtig und misstrauisch sein. Denn es ist keine geschützte Berufsbezeichnung, daher kann sich jede*r nach einem kurzem "Fernstudium" so nennen und für viel Geld unwirksame oder sogar schädliche Mittel für die Tiere verkaufen. Deshalb sollten solche Behandlungen immer nur nach Absprache mit dem Tierarzt durchgeführt werden! Gute THP arbeiten mit TÄ zusammen, nicht gegen sie.

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Da hilft leider nur die Tarife vergleichen und das Kleingedruckte lesen. Ein Versicherungsmakler kann dir dabei helfen. Es kann z.B. sein, dass eine Op, die vor 5 Jahren noch übernommen wurde, in den neuen Verträgen ausgeschlossen ist.

Ich persönlich lege lieber monatlich Geld zur Seite. So muss ich nicht erst schauen, ob die Kosten überhaupt (komplett) übernommen werden und kann mir bei Bedarf auch eine Zweit- oder Drittmeinung einholen oder den Tierarzt komplett wechseln. Und ich kann nicht gekündigt werden, wenn ich zu teuer werde.

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Dass es sie nicht das geringste angeht, wofür ich mein Geld ausgebe. Wenn sie etwas für verhungernde Kinder tun möchten, sollen sie selber aktiv werden.

Erfahrungsgemäß reißen diejenigen die Klappe am lautesten auf, die selber am wenigsten tun. Jede*r hat nicht lebensnotwendige Ausgaben und könnte daher für (aus seiner Sicht) wichtige Projekte spenden oder direkt selber aktiv werden und (ehrenamtlich) helfen, anstatt nur zu fordern oder andere zu kritisieren. Wenn sie dabei sind, können sie ihr Geld und ihre Energie gleich noch in Menschenrechte, Bildung, Aufklärung und freien Zugang zu Hygieneartikeln und Verhütungsmitteln, gerechten Zugang zu Wasser, Ausbeutung/Sklaverei, Unterdrückung und Tötung von Frauen und queeren Personen, Tier- und Umweltschutz, ... stecken. Oder sind diese Themen weniger wichtig als hungernde Kinder? Und was ist mit den verhungernden Erwachsenen? Oder den erfrierenden Obdachlosen in Mitteleuropa? Einsamen Rentnern? Den Menschen in Ländern wie dem Iran oder Afghanistan? Flüchtlingen? Opfern von Naturkatastrophen (in ärmeren Ländern)? Armutsbetroffene deutsche Familien? Wer legt fest, wer Hilfe verdient hat und auf was andere Personen verzichten sollen, weil genau dieser Missstand existiert?

Es gibt in der Welt so viele Probleme und noch mehr Projekte, die unterstützenswert sind. Man kann und muss sich als Einzelperson nicht allem annehmen. Wenn jemand Geld spendet, gut, wenn jemand selber anpackt, noch besser, und wenn "nur" das persönliche Einkaufsverhalten überdacht oder geändert wird, ist das ein sehr guter Anfang. Jede*r sollte sollte einen Beitrag leisten, aber es ist kein Wettbewerb und muss auch nicht immer öffentlich gemacht werden.

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Ein Hund passt dann ins Leben, wenn man die Haltungsanforderungen erfüllen kann und will. Bei dem einen ist das mit 20, bei anderen mit 35 und bei wieder anderem erst bei Renteneintritt. Einige werden einem Hund auch nie gerecht werden (wollen). Man muss Prioritäten setzen und Einschränkungen in Kauf nehmen.

Ich habe eine sehr unproblematische Hündin, die ich problemlos bei meinen Eltern "parken" kann, deshalb kann ich mir den Luxus gönnen, ab und zu einen Kurztrip zu machen. Das geht aber nicht mit jedem Hund. Längere Urlaube werden natürlich hundegerecht geplant, also fallen Flugreisen und viele Ausflugsziele weg, dafür wird gewandert (obwohl ich lieber an der Algarve am Strand sitzen würde...).

Du weißt nicht, wie sich dein Leben in den nächsten Jahren entwickelt, deshalb wäre es unverantwortlich, wenn du dir ein so anspruchsvolles Lebewesen holen würdest. Vor allem wenn du bereits weißt, dass du ihn dir zeitlich (und vermutlich auch finanziell) nicht leisten kannst und ihn ständig abschieben möchtest. Die Situation lässt sich auch nicht schönreden.

Studier lieber erst einmal zu Ende und genieße deine "Freiheit", um zu reise und dich auszuprobieren. Wenn sich dein Leben eingependelt hat und planbar wird, kannst du über Haustiere nachdenken. Bis dahin können sich auch der Beziehungsstatus und die (Pläne zur) Familienplanung noch ändern.

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Wer darauf steht, soll solche Kinks im privaten Rahmen oder entsprechenden Veranstaltungen ruhig ausleben. Es kommt dabei ja niemand zu Schaden. Das Unterdrücken von sexuellen Wünschen und Fantasien kann durchaus (psychische) Folgen haben. Ich persönlich kann mit solchen Spielen allerdings nichts anfangen.

Ich möchte aber allgemein nichts mit dem Sexualleben anderer, besonders Fremder, zu tun haben. Auch nicht als unfreiwillige Statistin.

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Es wäre eine Einzelfallentscheidung. Generell darf dein Hund dich aber nicht beschützen! Es kann auch sein, dass dir, aufgrund der Situation, zwar keine Schuld zugesprochen wird, der Hund aber trotzdem als gefährlich eingestuft wird.

Wenn du unsicher bist, wenn du (alleine) draußen andere Maßnahmen ergreifen, z.B. Selbstverteidigungskurse, Kampfsport, telefonieren, Schlüsselalarme, Pfefferspray oder helle Taschenlampen mit Stroboskop-Effekt. Das sollte zwar nicht nötig sein, ist aber, dank einiger Männer, leider sinnvoll... Das heißt aber nicht, dass man sich in Lebensgefahr begibt, sobald man die Straße betritt und durchgängig Angst haben muss.

Deinen Hund würdest du nicht nur in Gefahr bringen, er wäre auch zu "fehleranfällig". Ein Hund kann z.B. nicht erkennen, ob der Betrunkene, der deine Individualdistanz ignoriert, dir etwas böses will oder einfach "nur" laut und lästig ist. Er merkt nur, dass du dich unwohl fühlst. Falls du, warum auch immer, am Boden liegst und besagter Betrunkene dir nur aufhelfen möchte, erkennt der Hund das auch nicht unbedingt. In beiden Fällen dürfte er auf gar keinen Fall angreifen! Auch Helfer könnten vom Hund als "Feind" eingeschätzt werden. Wenn dich tatsächlich jemand mit einer Waffe angreifen würde, würde er damit auch deinen Hund angreifen (und das sollte kein Halter wollen).

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Kommt auf die Katze an.

Manche Katzen finde ich extrem niedlich, andere hingegen haben bestimmt andere Qualitäten ^^

Allgemein finde ich Kitten aber deutlich knuffiger als die meisten Hundewelpen.

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Es gibt zwei Möglichkeiten

  1. Ihr lasst den Tierarzt, der den Wurf betreut, sofort zu euch nach Hause kommen, weil es einen Notfall gibt
  2. Ihr packt die Hündin und die Welpen sofort ein und fahrt zum Tierarzt bzw. in die Tierklinik.

Niemand im Internet kann euch helfen und gerade bei Welpen können auch scheinbar "harmlose" Sachen schnell lebensbedrohlich werden. Da handelt man sofort und fragt nicht erst in einem Laienforum, nachdem man sich das "die ganze Zeit" angesehen hat. Ihr habt Hunde vermehrt, also übernehmt gefälligst auch die Verantwortung! TKs haben 24/7 geöffnet und irgendeine hättet ihr inzwischen erreicht. Und irgendein Tierarzt hätte heute Notdienst gehabt.

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Wie willst du den Hund zeitlich gerecht werden? Besonders einem Welpen? Wie willst du ihn finanzieren? Was kannst du dem Hund bieten? Ohne diese Informationen kann man keine Rasse empfehlen.

Ein Australian Shepherd hat ganz andere Anforderungen als ein Pitbull (übrigens keine Rasse). Wonach hast du die beiden Rassen ausgewählt? Nach der Optik? Die sollte so ziemlich das letzte Auswahlkriterium sein. Hunde machen so viel Arbeit, da fällt regelmäßiges Bürsten nicht besonders ins Gewicht. Zum Putzen sind lange Haare sogar angenehmer, weil sie sich nicht so in die Polster bohren.

"Mittelgroße" Rassen gibt es viele. Was genau möchtest du mit dem Hund machen? Wandern kann man mit jedem freiatmende Hund, der schmerzfrei laufen kann. 2 - 3 Stunden am Tag Gassi gehen ist das Minimum für jeden erwachsenen Hund, dafür braucht man keinen "aktiven". Welche Hundesportart kannst du dir vorstellen? Activity, Obedience oder eher Richtung Nasenarbeit? Nicht jeder Hund eignet sich für jede Aufgabe oder jeden Halter. Wenn man keine Lust hat mit seinem Hund zu arbeiten, muss sich ein anderes Hobby suchen.

Die "Anfängerrasse" gibt es nicht. Es gibt Anfänger, für die ein Terrier perfekt ist und welche, die bei einem Malteser bereits an ihre Grenzen stoßen. Es gibt allerdings Hunde, die nur in erfahrene Hände gehören, weil sie bei falscher Haltung durchaus gefährlich werden können. Dazu gehören die nordischen Rassen, Herdenschutzhunde und viele Gebrauchsrassen. So lange du aber nicht weißt, was du bieten kannst und wie sich dein Leben wirklich entwickelt, brauchst du noch gar nicht gezielt nach Rassen fragen. Sorg erst einmal dafür, dass du die Grundkriterien erfüllst und überlege, was du mit dem Hund machen willst.

Ein Garten ist nett, für die Hundehaltung aber nicht nötig. Er ersetzt weder Gassirunden, noch lastet er den Hund aus! Hunde haben unbeaufsichtigt auch nichts darin zu suchen. Außerdem wollen die allermeisten Hunde, auch nachts, in der Nähe ihres Menschen sein. Warum willst du ihn isolieren und aussperren? Die Gefahr, dass er dadurch Fehlverhalten, von Dauerkläffen bis selbstverletzendem Verhalten, entwickelt, ist sehr hoch. Anschlagen kann im Prinzip jeder Hund, als Halter muss man eher dafür sorgen, dass er es eben nicht bei jeder Kleinigkeit tut. Wenn du Angst vor Einbrechern hast, besorg dir lieber Bewegungsmelder, Kameras oder eine Alarmanlage.

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Hunde im Büro sind okay.

Ich könnte meine Hündin theoretisch mitnehmen, eine Kollegin bringt ihren Labrador-Mix mit und eine Zeit lang kam auch noch ein Schäferhund mit ins Büro.

Es muss natürlich Rücksicht genommen werden, aber wenn er erzogen ist und niemand eine Allergie oder Phobie hat, stört der Hund nicht, egal wie groß er ist. Die Hunde liegen ja normalerweise auf einem festen Platz neben oder unter dem Schreibtisch und laufen nicht frei rum.

Den Hund mitbringen zu dürfen ist ein Privileg, das auch wieder entzogen werden kann. Wenn es dir also nur um die Rasse geht, solltest du der Sache eine Chance geben. Deine Bedenken kannst du ja trotzdem äußern. Das letzte Wort hat sowieso der Chef.

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Beide gleich

Sonst würden gerade nicht beide Tierarten meine Couch besetzen ;)

Es ist okay mit einer Tierart nicht viel anfangen zu können, aber man muss sie deshalb nicht schlechtmachen oder beleidigen.

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Ich habe um meine Tiere auch länger getrauert als um meine Großeltern, die ich sehr geliebt habe. Jede*r verarbeitet die Verluste anders. Je nachdem wie plötzlich der Hund gestorben ist, konnte sich deine "Freundin" vielleicht nicht darauf vorbereiten und/oder Abschied nehmen. Bei alten Leuten weiß man, dass die verbleibende gemeinsame Zeit begrenzt ist. Außerdem macht es einen Unterschied, ob man um jemanden trauert, den man nur ab und zu gesehen hat oder ob man mit der Person oder dem Tier zusammengelebt hat und das Fehlen in jeder Situation vor Augen geführt bekommt.

Bitte tu allen einen Gefallen und hol dir niemals Haustiere und überdenke deine Familienplanung, wenn du so unempathisch bist. Zu Haustieren kann man eine genauso enge emotionale Beziehung aufbauen wie zu Menschen, auch wenn es eine andere Form der "Liebe" ist. Und selbst wenn sich viele Haustierbesitzer früh Nachfolger ihrer Tiere ins Haus holen, heißt das nicht, dass das verstorbene nicht vermisst wird oder ersetzt werden kann. Nach deiner Logik müsste man übrigens auch nicht um seine Großeltern trauern, schließlich gibt es viele einsame alte Menschen, die den Platz einnehmen können. Findet man unter anderem bei Ebay Kleinanzeigen.

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