Vor einigen Jahren, als ich noch zu Hause lebte, hatte ich am Wochenende ziemlich hart gefeiert und wollte mir am Frühstückstisch mit meinen Eltern nichts anmerken lassen, dass ich eigentlich noch viel zu fertig und verkatert war, um aufrecht zu sitzen oder irgendwas zu essen.

Obwohl mir richtig schlecht war, konnte ich mich immerhin so zusammenreißen, nicht den Frühstückstisch vollzukotzen, dafür klappte ich auf einmal einfach zusammen und wäre mt meinem Gesicht fast im Frühstück gelandet, als Kerl...

War wohl doch ein bisschen zu viel Wodka am Abend zuvor.. :) 

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Also nochmal zur Klarstellung: Ich war Aufstocker und habe in den letzten 3 Monaten vor meiner Ausreise, um die es geht, im Schnitt 800 Euro verdient.

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Leute, ich hab nur Spaß gemacht :D 

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Oder vielleicht doch "leak"? My air-con is leaking water?

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Ich sags dir mal aus eigener Erfahrung (180 cm, ca. 80 kg)

4 BIer à 5% kann ich jederzeit ohne irgendwelche Nachwirkungen trinken.

Bei 5 Bier brauche ich mind. 8 Stunden Schlaf, sonst habe ich leichte Nachwirkungen.

Bei 6 Bier brauche ich mind. 10 Stunden Schlaf, bei 8 Stunden habe ich leichte Nachwirkungen, bei 6 Stunden schon nen ziemlichen Kater

Bei 7 Bier komme ich noch total klar, also ich hab mich noch voll unter Kontrolle und keine Ausfallserscheinungen, aber der Morgen danach ist dann bei mir nicht mehr so schön (Kater...)

Nach 8 BIer bin ich noch nicht völlig enthemmt, aber schon ziemlich besoffen, der Tag danach ist in der Regel im Arsxch.

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Ab 9 Bier kann ich leider keine Auskunft geben, da ich noch nie 9 Bier an einem Abend getrunken habe. Wenn man schon 4 Liter Bier intus hat, steigt man irgendwann auf Schnaps um, denn so viel Bier kann kein Mensch trinken, jetzt nicht unbedingt wegen der Alkoholmenge, aber einfach vom Volumen her...

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ßyl.wja pschy.bysch

Der Laut, für den ich in der Umschrift "y" verwende, existiert im Deutschen eigentlich nicht direkt, aber es gibt einige sehr ähnliche Laute im Deutschen. Sag mal "Mitte" und "Hütte" direkt nacheinander. Das polnische "y" klingt wie eine Mischung aus dem "i" in Mitte und dem "ü" in Hütte, nur noch ein wenig dumpfer, die Zunge ist noch ein bisschen weiter hinten im Mund.

Ansonsten werden beide Namen auf der ersten Silbe betont, das "S" von "Sylwja" ist scharf (wie in "Wasser", nicht wie in "Vase") und "psch" wird tatsächlich so ausgesprochen... viele Deutsche tendieren dazu, das "p" entweder ganz rauszuschmeißen oder durch ein "t" zu ersetzen, weil es die Lautkombination "p" + "sch" im Deutschen einfach nicht gibt, aber im Polnischen existiert sie und deshalb bitte auch so aussprechen, wie es geschrieben steht.

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Schwer zu sagen von Deutschland aus. Letztens gab es Parlamentswahlen und dabei hat die Partei Prawo i Sprawiedliwosc (Recht und Gerechtigkeit) die absolute Mehrheit geholt. Die war schon immer sehr konservativ, aber gerade in letzter Zeit hat sie sich vor allem damit hervorgetan, keine oder so gut wie keine Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, was viele Polen unterstützen, da sie einfach Angst vor einer Islamisierung Polens haben und überhaupt fremden Kulturen gegenüber eher ängstlich gegenüber stehen, was man angesichts der dramatischen Geschichte Polens auch irgendwie nachvollziehen kann.

Trotzdem muss ich sagen, dass Polen ein gewaltiges Nazi-Problem in der Gesellschaft hat. Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass alle Polen Nazis wären (ich bin selber gebürtiger Pole), aber was ich sagen will ist, dass die polnische Gesellschaft ihre tragische Geschichte (mehrmals von der Landkarte verschwunden, erst Nazis, dann Kommunismus etc.) immer noch nicht aufgearbeitet hat und Rechtsextremismus in Polen eher ein Tabu-Thema ist, weil man sich immer noch ausschließlich in der Opfer-Rolle sieht, sodass Politik, Medien und Gesellschaft auch nichts unternehmen, um strammrechten Tendenzen entgegen zu wirken.

Die einzige Frage (ich lebe seit meiner Kindheit in Deutschland und mache in Polen nur ab und zu Urlaub), die sich mir stellt, ist, ob die Demonstranten tatsächlich die Mehrheit der Polen repräsentieren, oder ob es sich um eine Minderheit handelt und die PiS tatsächlich deshalb die absolute Mehrheit geholt hat, weil die Polen sich ein rigideres Regime à la Orbán (siehe Ungarn) wünschen. 

Es ist echt schwer zu sagen, wer jetzt tatsächich den Willen des polnischen Volkes repräsentiert: Die Regierung oder die Demonstranten. Auf jeden Fall hat die Regierung die Macht der Medien, der Gerichte und der Opposition stark eingeschränkt und das geht vielen Menschen gegen den Strich, weil sie den Verlust der Demokratie fürchten.

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Ist von Person zu Person anders. Ich bin noch nie beim Trinken eingepennt, allerdings war ich bei der letzten Party am Ende fix und fertig, wobei ich mich noch gut unter Kontrolle hatte, auch wenn ich schon relativ gut getankt hatte. Allerdings muss das nicht unbedingt am Alkohol liegen, sondern kann auch allgemein mit Erschöpfung zusammenhängen... wenn man die ganze Nacht Party macht, ist man am Ende als normalsterblicher Mensch einfach platt, ob mit oder ohne Alkohol.

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Ich bin gebürtiger Pole und kann dir sagen, dass auch die polnische Mentalität nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile hat. 

Grundsätzlich ist Polen ein sehr homogenes Land. Zwar gibt es mittlerweile auch in Polen einige Ausländer, aber es sind noch längst nicht so viele wie in Deutschland und deshalb fällt man als Ausländer, sofern man sich nicht gerade an einem Touristenort wie Warschau befindet, doch sehr auf.

Prinzipiell herrscht in Polen ein relativ hohes Bildungsniveau und was die polnische Gesellschaft außerdem auszeichnet, ist, dass sie viel solidarischer als die deutsche ist. Es gibt in Polen ein Lied, welches heißt "Alle Polen sind eine Familie". Dieses Gefühl resultiert daraus, dass die Polen mit 40 Millionen Menschen ein relativ "kleines" und auf der Weltbühne relativ unauffälliges Volk sind, das aber starkvom Katholizismus und traditionellen, konservativen Werten geprägt ist. 

Das bedeutet nicht, dass jeder Pole stark religiös ist, aber das Familienleben steht in Polen ganz klar im Vordergrund, wobei der berufliche Erfolg usw. natürlich auch wichtig ist, aber die Familie ist für die Polen das wichtigste.

Jetzt zu den Schattenseiten: Die polnische Gesellschaft hat einen Minderwertigkeitskomplex, woraus starker Nationalismus und Geltungssucht resultieren. Die meisten Polen würden sich im Ausland über ihr eigenes Land eher negativ äußern, aber wehe es sagt ein Ausländer etwas Negatives über Polen oder z.B. über Johannes Paul II.. Auch reagieren die Polen oft viel aggressiver als die Deutschen, wenn sie getrunken haben. Damit will ich nicht suggerieren, dass alle Polen trinken würden, aber man merkt schon, dass Schlägereien im Suff sind in Polen häufiger als in Deutschland. Außerdem sollte man sich in Polen von Fußballspielen (ausgenommen vielleicht der Nationalmannschaft fernhalten), da Polen ein gewaltige Hooliganproblem hat.

Was die Kriminalität betrifft, ist Polen entgegen allen Klischees von Deutschen ein sehr sicheres Reiseland. Natürlich sollte man sein Portemonnaie nicht auf der Kneipentheke liegen lassen, aber im Prinzip kann man auch nachts ohne Probleme durch die Straßen gehen, ohne das etwas passiert. Eigentlich fühle ich mich nachts in Polen sogar sicherer als in Deutschland, aus Gründen, die ich wegen der politischen Korrektheit nicht nennen darf.

Wie gesagt: Das einzige, was man in Polen nicht machen darf, ist, den nationalen Stolz von besoffenen Hooligans zu verletzen, ansonsten haben die Polen eine sehr angenehme Mentalität.

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Ich bin eher Agnostiker, wenn es um die Existenz Gottes geht, aber an die Hölle glaube ich definitiv nicht, weil sie absolut unlogisch wäre. Wenn wir nach Gottes Abbild geschaffen wurden, wäre es paradox, wenn er seine eigene Schöpfung in die Hölle schicken würde, nur weil sie von den Möglichkeiten, die ihr von Gott gegeben wurde, falsch Gebrauch macht. Denn schließlich wäre er selbst letztendlich die finale Ursache und derjenige, der am Ende der Kausalität für alle Sünden steht.

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7% von 1750 ml (7x250 ml) sind 7*17,5 ml, also 70ml+49ml+3,5ml, also 122,5 ml Alkohol. Von der Menge her entspricht das ungefähr 5 Flaschen Bier (0,5 Liter). Davon wird man nicht betrunken, wenn man ein bisschen Erfahrungen mit Alkohol gesammelt hat oder relativ viel wiegt.

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