Wieso bin ich denn so eine überdramatisch emotionale Heulsuse gegenüber Tieren?

Ich habe eben zwei Tauben gesehen, die beide nur ein Bein hatten. Und wenn ich mich nicht schämen würde, würde ich jetzt sofort anfangen zu weinen. Ich schaue mir auch immer so viele traurige Tiergeschichten auf Youtube an, die mit einem Happy End enden. Ich weine dann aber immer so viel und weil Youtube mir immer solche Sachen vorschlägt (weil es das einzige ist, was ich mir dort anschaue), kann ich nicht, ohne sie mir anzuschauen. Und mich am Ende darüber zu freuen, wie liebe Menschen es gibt.

Ich bin auch generell jemand, der sehr viel auf draußen lebende Tiere achtet, sei es Käfer, die ich nicht zertrampeln möchte oder insbesondere Vögel. Würde am liebsten jede verletzte oder behinderte Taube in eine Tierklinik fahren, weil mir das so vorkommt, als wären diese Tiere so vielen egal. Und es bricht mir wortwörtlich das Herz.

Ich bin auch öfters im Urlaub in Ländern, wo sehr viele Tiere auf der Straße leben müssen. Ich fühle mich total schlecht, wenn ich an ihnen vorbeigehen muss, weil ich einfach nichts dagegen machen kann. Natürlich unterlasse ich es nie, sie zu streicheln oder ihnen was zu Trinken/Essen zu geben. Aber am liebsten würde ich sie ALLE mit nach hause nehmen.

Woher könnte es denn kommen, dass ich so emotional reagiere, wenn es um Tiere geht? Gibt es da vielleicht eine Begründung in der Psychologie?

Tiere, traurig, Gefühle, Menschen, Tierschutz, Psychologie, Emotional, Gesundheit und Medizin, Psyche
13 Antworten