Durchfall hört nicht auf, aber keine weiteren Symptome?

Hallo,

ich habe seit eineinhalb Wochen Durchfall. Es fing an, nachdem ich eine etwas schärfere indische Kichererbsensuppe gegessen hab, von der ich bereits früher einmal Durchfall bekommen hab. Weil es die in rauen Mengen zu meinem Geburstag gab und nicht alle wurde, hab ich sie auch am nächsten Tag nochmal gegessen. Seitdem geht der Durchfall aber gar nicht mehr weg, statt wie sonst nach 1–2 Tagen.

Der Durchfall weckt mich früh morgens und ich muss mich beeilen, dann meistens nach 10 min nochmal, dann noch einmal vormittags bis nachmittags (meistens nach dem Frühstück oder nach dem Mittag), dann nicht mehr (also nur 3–4 mal pro Tag). Morgens ist er wässrig, tagsüber eher breiig. Farbe normal. Gestank normal bis heftig :D

Ich habe sonst keinerlei weitere Symptome. Ich fühl mich auch nicht schlapp oder so und hab einen normalen Appetit. Kein Fieber, gar nix.

Da ich das noch nie so lange hatte und es mir wie gesagt eigentlich prächtig geht, hab ich auch nicht sonderlich drauf geachtet, bestimmte Sachen nicht zu essen. Ich esse eigentlich jeden Tag:

  • Frühstück: Banane mit Vollkornmüsli und Hafermilch
  • Mittag: Irgendwas Warmes was meine Mutter kocht
  • Abendbrot: Brot mit Butter und Käse oder Aufstrich
  • ab und zu Obstsalat

Ich weiß, dass Vollkornsachen und Obst eigentlich nicht so geeignet sind, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dafür sorgen, dass der Durchfall 10 mal länger geht als wenn ich sonst mal was Falsches gegessen habe.

Wie lange kann ich mir noch erlauben zu warten, ob er weggeht, bevor ich wirklich zum Arzt sollte? Ich will mir nicht irgendwelche Stopfmittel reinpfeifen müssen, wenn mein Körper meint, irgendwas sollte besser schnell raus. Aber ich bin ein bisschen ratlos.

Dankbar für alle Tipps,

Takaki

Medizin, Gesundheit, Ernährung, Durchfall, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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Computerlinguistik oder doch lieber Mathe studieren?

Hi!

Ich bin ein gleichermaßen mathematisch wie sprachlich interessierter Schulabsolvent auf der Suche nach einem Studium, das mich erfüllt. Ich war Jahrgangsbester in beiden Gebieten, hab von der Schule irgendwelche Mathepreise bekommen, bin aber eigentlich den Sprachen verfallen und spreche auch einige.

Ewig war ich auf der Suche nach einem Studiengang, der diese beiden Hauptinteressengebiete kombiniert, und habe die Computerlinguistik gefunden, die im Rahmen der maschinellen Sprachverarbeitung sowohl formal-linguistische wie auch mathematisch-informatische Anteile hat.

Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich - salopp gesagt - den Rest meines Lebens Übersetzungsprogramme schreiben und neue "Siris" erfinden will, und habe das Gefühl, dass mir ein reines Mathematikstudium sowohl deutlich mehr intellektuelle Befriedigung bieten als mir auch gleichzeitig die Chancen auf dem Arbeitsmarkt etwas breitgefächerter gestalten könnte. Schließlich ist die Computerlinguistik doch schon eine sehr spezialisierte Disziplin und das Studium gibt mir den Eindruck, einen Weg einzuschlagen, den ich nicht mehr verlassen können werde. Ganz klar Festlegungsangst.

Andererseits scheint es mir, dass kein Mathematiker, der nicht die akademische Laufbahn fortführt, später noch viel mit Mathe zu tun hat. Unternehmen schätzen sie nur, weil sie ja so schön abstrakt denken können und stress- und frustresistent sind. Während die Studieninhalte wahnsinnig interessant klingen und ich sicher Spaß daran hätte, mir irgendeinen Beweis im Schweiße meines Angesichts zu erarbeiten, schauen die Perspektiven für mögliche Jobs dennoch eher uninteressant aus. Neue Tarife für Versicherungen berechnen? Den Fahrplan der örtlichen Verkehrsbetriebe kalkulieren? Naja. Euphorie kommt da bei mir nicht auf.

Und außer in einem Unisprachkurs hätte ich auch nicht wirklich mehr viel mit Sprachen zu tun, dabei bin ich mir sicher, hier durchaus ein gewisses Talent zu besitzen. Zumal ich beim Anblick von Deklinationstabellen ganz darin aufgehe (;

Irgeneinen Tipp? Einen Ratschlag? Eine Alternative?

Vielen Dank & liebe Grüße.

Computer, englisch, Studium, Mathematik, Sprache, Informatik, spanisch
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Sensorreinigung bei Digitalkamera?

Hi!

Ich habe seit einigen Jahren eine kleine Digitalkamera (Ricoh CX5). Seitdem ich sie besitze, wurde sie ziemlich stiefmütterlich behandelt, viel in Hosentaschen herumgetragen, ist in Schnee, Sand und auf Steine gefallen, wurde in jeder erdenklichen Witterungsbedingung verwendet, in der Wüste, im Regenwald, bei Bergbesteigungen etc.

Nun ist es endlich so weit, dass sich zwischen den Linsen deutlich erkennbar einiges an Staub und kleinen Fussen angesammelt hat und vermutlich auch auf dem Sensor ein Staubpartikel liegt. Gerade Letzteres beeinträchtigt die Bildqualität erheblich, es ist nämlich bei kleiner Blende und einfarbigem Bildmotiv (z.B. Himmel) ein deutlicher Fleck erkennbar. Auch ohne den Fleck scheint mir (vermutlich durch die schmutzigen Linsen) das Bild etwas trüber als bei vergleichbaren Kameras, die noch neuer sind (z.B. der einer Freundin).

Gerade hier in Cusco im Kameraladen gewesen. Aufschrauben, Zerlegen und Saubermachen würden mich umgerechnet etwa 50 € kosten. Danach ist die Kamera mit Sicherheit nicht wie neu und ich habe keine Ahnung, ob das Bild wieder ordentlich was hermacht und ob überhaupt der eine nervige Fleck weggeht.

Was meint ihr? Lohnt sich das? Oder würdet ihr mir zu einem Neukauf raten? Die Ferndiagnose ist sicher schwierig, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das wieder hinzukriegen?

Im Anhang ein Beispielbild mit Schmutzfleck.

Danke & lG.

Foto, Kamera, Fotografie, Technik, fotografieren, Digicam, Digitalkamera, DSLR
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Auslassungspunkte am Anfang eines Zitats, wenn dieses in einen Satz eingebunden wird?

Hallo,

für diesen spezifischen Zweifelsfall korrekten Zitierens habe ich im Internet nach langer Suche keine Beispiele, Empfehlungen oder Regeln gefunden:

Es geht darum, ob die eckig eingeklammerten Auslassungspunkte am Anfang/Ende eines in einen Satz eingebundenen Zitats weggelassen werden können oder nicht.

Beispiel:

Originaltext: Bei ausreichendem Gießen ist das Gras üblichweise grün oder in vernachlässigbaren Ausnahmefällen auch türkisblau bis lila.

Zitat: Der Autor ist bei dieser Pflegeform der Meinung, dass "das Gras üblicherweise grün [ist]".

oder aber: Der Autor ist bei dieser Pflegeform der Meinung, dass "[...] das Gras üblicherweise grün [ist] [...]".

Ich weiß, dass bei einer Zitateinleitung mit Doppelpunkt diese Auslassungspunkte auf jeden Fall hingehören: Der Autor schreibt zu dieser Pflegeform: "[...] [D]as Gras [ist] üblicherweise grün [...]." Das ist jetzt natürlich hier ein bisschen hässlich zusammengebastelt, folglich würde ich zwecks besseren Leseflusses das Zitat in den Satz einbinden. Sollten auch hier Auslassungspunkte hingehören, wäre nun meine weitere Frage: Wie ist das, wenn der zitierte Teil noch kürzer ist?

Zitat: Der Autor weist darauf hin, dass Ihr Rasen in diesem Fall "üblicherweise grün" sei, erklärt aber auch weitere Ausnahmefälle.

Hier wäre es ja auf jeden Fall seltsam, vorne und hintendran noch Auslassungspunkte zu packen. Aber wo wäre dann die Grenze, wo man welche setzt und wo nicht?

Danke für alle qualifizierten Antworten.

deutsch, Sprache, Wissenschaft, Orthografie, Rechtschreibung, Universität, Zitat, zitieren
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Brustwirbelsäule beweglicher machen?

Hallo,

ich habe vor kurzem Yoga für mich entdeckt. Macht Riesenspaß und für die meisten Positionen bin ich auch beweglich genug. Mein Hauptproblem jedoch ist meine Wirbelsäule. Die Lendenwirbelsäule ist ziemlich beweglich bei mir (zumindest in die Hohlkreuzrichtung), ich habe eigentlich auch Hohlkreuz, habe mir aber mittlerweile eine recht gerade Haltung angewöhnt (was jetzt die Lordose betrifft).

Aber: Wie sie oft mit Hohlkreuz einhergeht, habe ich auch eine leichte Hyperkyphose, also einen Buckel. Bei Positionen wie dem heraufschauenden Hund und der Brücke macht sich das stark einschränkend bemerkbar, und ich habe Angst, dass die damit verbundene falsche/krumme Ausführung der Figuren ungesund ist. Hinzu kommt, dass ich meine Arme nicht soweit nach hinten bekomme, was die Brücke erschwert.

Mir ist natürlich bewusst, dass es bei Yoga nicht darum geht, mit Zwang und Kraft sich irgendwie zu verbiegen, ich gehe auch bei allem sehr vorsichtig vor (gerade auch was Knie angeht) und habe nirgends Schmerzen.

Dennoch wüsste ich gerne, wie ich meine Brustwirbelsäule gerader bekommen könnte. Gibt es spezielle Übungen, mit denen ich gezielt die Brustwirbelsäule aufrichte (also der Kyphose entgegen)? Unten sind Bilder von mir, wie ich den heraufschauenden Hund und die Brücke so versuche, wie es mir möglich ist. Hier ein Vergleichsbild für einen heraufschauenden Hund, wie ich ihn gern könnte:

https://www.yogauonline.com/sites/default/files/styles/wellness_blog_level3_main/public/article_images/fotolia_52729356_subscription_xl_1500x1000.jpg?itok=2FfDnHcR

Auch wie ich den Winkel zwischen nach oben gestreckten Armen und Brustkorb noch öffnen kann, wüsste ich gerne.

Danke für alle Tipps!

Medizin, Gesundheit, Bewegung, Yoga, Knochen, Physiotherapie
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Studienwechsel mit Pausenjahr im Ausland: Kindergeld, BAföG?

Hallo liebe Ratschläger,

ich habe zugegebenermaßen vor Kurzem eine ähnliche Frage gestellt, der Sachverhalt hat sich jedoch entscheidend verändert: Was ich jetzt schon weiß, ist, dass wenn ich mein Studium im jetzigen 2. Semester abbreche, das dem BAföG-Amt melde und ein Jahr Pause (arbeiten + reisen) mache, ich wieder im neuen Studiengang ganz normal BAföG kriegen kann, so als ob es die Pause nicht gegeben hätte.

Nun habe ich meinen Eltern erzählt, dass ich - statt gleich zu wechseln - nochmal ins Ausland möchte. Sie haben sofort das Kindergeld angesprochen, was sie berechtigterweise für dieses Jahr in Gefahr sehen, schließlich beinhaltet das Jahr ja keine Ausbildung in irgendeiner Art. Nach mehrfacher Diskussion sind wir nun auf dem unabänderlichen Stand: Entweder ich krieg es geregelt, dass meine Eltern für das Jahr Kindergeld kriegen, oder ich kann das Auslandsjahr vergessen.

Also hab ich im Internet rumgesucht, was das Erhalten des Kindergelds für ein Auslandsjahr des Kindes rechtfertigen könnte:

  1. Au-Pair mit 10 h/Woche Sprachkurs. Kann ich mir abschminken, da ich das nicht machen will. Ich hab kein Händchen für Kinder. Wirklich nicht.
  2. Mich arbeitssuchend melden. Wird auch schwierig, da ich dann ständig Nachweise über erhaltene Absagen dahinschicken muss, um zu zeigen, dass ich mich auch tatsächlich auf Arbeitssuche befinde.

Bleiben noch zwei andere Möglichkeiten, bei denen mir nicht recht wohl ist:

  1. Mich in einen zulassungsfreien Studiengang einschreiben, um der Familienkasse eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen zu können.
  2. Mich in einen Studiengang einschreiben, in den ich garantiert nicht reinkomme, der aber nur zum Wintersemester losgeht, und diesen den der Familienkasse als meinen Wunschstudiengang verkaufen.

Ich weiß, dass das in der legalen Grauzone schon stark richtung "illegal" rutscht, aber solange das keiner merkt, würde ich es machen. Nun kommt wieder die Sache mit dem BAföG: Ich will ja für das Jahr kein BAföG haben, das Einschreiben ist nur fürs Kindergeld (ich will nicht mehr betrügen, als nötig ist). Trotzdem soll es ja, wenn ich mich zum WS 17/18 wieder immatrikuliere, nicht wie 2x Fachwechsel aussehen, sondern nur wie einer. Wenn ich also für die Zeit des Auslandsjahres kein BAföG beantrage, aber dennoch irgendwo immatrikuliert bin, kriegen die das im BAföG-Amt trotzdem mit?

Dasselbe gilt für die letzte Methode, die mit meinem 1,0-Abi ohnehin schwierig wird. Sagen wir, ich finde jetzt noch einen Studiengang, für den ich eine Absage kriege (NC bei 1,0 und dann "Pech", dass ich nicht reinkomme). Auch hier stellt sich dann die Frage: Würde das BAföG-Amt bei der Immatrikulation in meinen tatsächlichen Wunschstudiengang im WS 17/18 von dieser Bewerbung & Absage wissen?

Ich habe einfach Angst, am Ende zwar meinen Eltern das Kindergeld gesichert zu haben, aber nach dem Auslandsjahr im Studium kein BAföG mehr zu kriegen.

Was soll ich tun? Was merkt das BAföG-Amt? Ich will unbedingt ins Ausland.

Danke.

Studium, Schule, Ausland, Recht, Eltern, BAFöG, Jura, Kindergeld
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Maschinenbau weiterstudieren oder abbrechen?

Hi,

ich versuchs mal alles so kurz wie möglich zu machen:

Ich (m, 19) studier Maschinenbau an der TU im 2. Semester. Ich bin mir aber immer wieder unsicher, ob es tatsächlich das Richtige für mich ist. Es liegt keineswegs am Schwierigkeitsgrad, damit komme ich echt klar und die Noten sind auch absolut zufriedenstellend. Aber einerseits fehlt mir z.B. die Identifikation mit meinen Kommilitonen, die irgendwie alle in Extase geraten, wenn es um Lichtbogenschweißen oder Wälzlagerpassungen geht, ich selbst dagegen empfinde das eher als notwendige Theorie, die man schnell hinter sich bringt.

Die meisten Fächer interessieren mich mittelmäßig, am besten finde ich immer noch Mathematik, womit ich echt gut zurechtkomme. Andere mathematisch geprägte Fächer wie Physik und Technische Mechanik gehen auch noch. Totlangweilig dagegen finde ich Werkstofftechnik und Fertigungstechnik, wenn es um Werkstoffkorrosion, Schweißen, Hohnen, Drehen und was weiß ich geht.

Ich habe ein breit gefächertes Interessenfeld, spiele 2 Instrumente und beschäftige mich in meiner Freizeit sehr viel mit Sprachen (Linguistik im allgemeinen, Semantik, Grammatik, Phonetik). Vor allem neue Sprachen zu lernen und mich mit deren Aufbau auseinanderzusetzen bereitet mir extrem viel Freude.

Zu Zeiten meiner Studienorientierung dachte ich mir jedoch: Ein Sprachwissenschaftler, der gut Sprachen kann, ist nix besonderes. Ein naturwissenschaftlich interessierter Ingenieur, der zudem gut Sprachen kann, ist schon besser dran, auch bezüglich Jobaussichten. Da ich naturwissenschaftlich auch leistungsmäßig gut unterwegs bin, dachte ich mir, das passt, obwohl ich mir kein wirkliches Jobprofil vorstellen kann.

Ich hatte auch schon überlegt, reine Mathematik zu studieren, will aber später im Beruf kein Fachidiot sein, der nur am PC sitzt, um irgendwelche mathematischen Modelle zu entwickeln oder Sachen in einem Unternehmen durchrechnet.

Letztlich bin ich mir sicher, das Studium durchziehen zu können, aber es erfüllt mich nicht wirklich. Es macht einfach nicht sonderlich viel Spaß, sondern passiert einfach.

Nun ist die Frage: Zweifle ich viel zu früh und sollte erstmal weiterstudieren, weil das Haupstudium interessanter werden könnte? Oder sollte ein Studium wirklich Spaß machen? Sollte ich doch lieber gleich Linguistik studieren, was mir zweifelsohne viel Spaß machen und interessantere Kommilitonen einbringen würde und erstmal Jobchancen außer acht lassen, nach dem Motto "irgendwo wird man schon landen, wos einem gefällt"?

Ich bräuchte mal einen Rat, wie man sein Leben sinnvoll plant.

Danke & liebe Grüße.

Studium, Mathematik, Mathe, Sprache, Ingenieur, Maschinenbau, studieren, Uni, Universität
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Klavier, E-Piano, Digitalpiano: Wo soll ich als Einsteiger nur anfangen?

Hallo,

ich habe seit ewiger Zeit vor, Klavier zu lernen, und will es jetzt anpacken.

Ich bin jetzt so weit, dass ich gerne mal in den nicht allzu vollen Geldbeutel greifen will, um mir ein Instrument zuzulegen.

Ich bin Student und wohne in einer WG, von daher fliegt das klassische akustische Piano schonmal raus, preismäßig wohl sowieso.

Ich habe mir nun einiges zu elektrischen, elektronischen und Digitalpianos angelesen und hätte jetzt gern mal einen Expertenrat. Mich stört, dass elektrisch gestützte Anfängergeräte immer solchen Schnickschnack wie verschiedene Töne, Synthesizer- und sonstwas für Aufnahmefunktionen haben und dafür die Anschlagmechanik und der wahre Klavierklang zu kurz kommen.

Mir kommt es nämlich darauf an, dass das Ganze einem akustischen Klavier in zweierlei Hinsicht möglichst nahekommt: Einerseits natürlich klanglich, obwohl ich hier bereit wäre, kleine Abstriche zu machen (was wohl eh nicht anders geht). Was mir viel wichtiger ist, ist jedoch, dass das Verhalten der Tasten einem Klavier gleichkommt. Damit meine ich nicht nur die Anzahl der Tasten, sondern auch die Wichtung und dergleichen, damit ich mir beim Üben daheim nicht die Fingertechnik versaue. In ein paar Jahren will ich auf jeden Fall problemlos auf einem richtigen Klavier klassische Stücke spielen können, die ich zu Hause geübt habe.

Ich käme also nie auf die Idee, mir ein Keyboard zu kaufen, aber auch bei vielen Digitalpianos hab ich nach dem Lesen von Testberichten habe ich immer das Gefühl, dass nicht gerade alles daran gesetzt wird, um rein von der Tastenmechanik her dem akustischen Klavier nahe zu kommen, und man stattdessen sonstwas für sinnlose Features reinpackt.

Ich weiß, dass man selber auf verschiedenen Instrumenten gespielt haben muss und so weiter, aber bei dem riesigen Angebot zahlloser Firmen weiß ich einfach nicht, in welcher Ecke ich anfangen soll. Allein bei der Marke kawai gibt es zig verschiedene Modelle in zig verschiedenen Serien. Ich werde auf jeden Fall demnächst mal in ein Fachgeschäft gehen, will mir aber dort auch nicht ahnungslos was andrehen lassen, sondern vielmehr gezielt mit reichlich Vorwissen bestimmte Instrumente ausprobieren (oder ausprobieren lassen, so viel kann ich ja noch nicht), um anhand dessen eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Finanzmäßig muss ich auf jeden Fall unter 1000 € bleiben, am liebsten wäre es mir natürlich, wenn ich etwas Richtung 700 / 800 € fände.

Kann mir also jemand zu einer Firma, einer bestimmten Klasse von Klavieren oder irgend einer sinnvollen Suchmethode raten?

Danke schonmal im Voraus und entschuldigt diesen Monstertext. Liebe Grüße.

Musik, Technik, Klavier, Musikinstrumente, Piano, Keyboard, E-Piano, Flügel, Klassik
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