Nein, das hängt alleine von den Genen ab. Ich kennet viele ältere Frauen mit langen Haaren. Allerdings muss ich dazu sagen, dass diese Frauen ihre Haare nie gefärbt haben. ich denke schon, dass gerade in den Wechseljahren die Haare sehr ausdünnen, aber gerade gestern war eine Dame bei mir 74 Jahre, grau-melierte schwarze, sehr dicke, lange Haare - aber unter Kopftuch versteckt.

Kurze Haare sind einfach viel praktischer und pflegeleichter und in Deutschland ist es eben nicht modern, dass ältere Damen mit langen Haaren rumlaufen.

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Hauseltr hat übrigens vollkommen Recht. Von Fethiye aus kommt man nicht nach Rhodos. Eigentlich kommt man von dort aus zu keiner griechischen Insel.

Guck mal hier. http://www.meisexpress.com/

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Da meine Nachbarn Saisonarbeiter sind, kann ich definitiv sagen, dass viele schon wieder weg sind. Sir Gonzo hat Recht, im Winter HÖCHSTENS 50% - eher noch weniger, die bleiben können und dürfen.

Falls Du Dich in einen Kellner verguckt hast, lies doch mal hier: http://www.reiseinfo-tuerkei.de/Tuerkei/bezness.htm auch bei 1001geschichte.de solltest Du mal reingucken...

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Es gibt eine interessante Seite für Mischlinge - dort steht - "die wollen immer, dass wir uns für eine Seite entscheiden - aber wir gehören doch zu beidem"

Was Du fühlst ist ganz normal, lass Dir da bloß nichts anderes einreden. Was andere fühlen ist für sie auch normal. Es gibt eben Menschen die wurden patriotischer erzogen und meinen sie wären "assimiliert" wenn sie sich nicht türkisch fühlen und andere möchten sich gar nicht türkisch fühlen. Fakt ist ... du hast türkische Wurzeln und mehr nicht. Da fühlst du dich natürlich zur Türkei hingezogen, es ist ja eine Art Heimat, aber in Deutschland bist Du geboren - also auch Deine Heimat - es wäre ja blödsinnig zu erwarten, dass man sich für EINE Heimat entscheiden muss, zudem man zu der anderen Heimat keinerlei Bindung hat.

Erfahrunggemäß kann ich dir nur sagen, dass gerade die Türken, die sich unheimlich "türkisch" fühlen, weniger Kontakt zu Deutschen haben und an der Vergangenheit festhalten. Sie sind aber auch oft die ersten ,die es hier nur kurze Zeit in der Türkei aushalten und dann ganz schnell wieder nach Deutschland wollen. Denn die Türkei an die sie sich erinnern und die Idee die sie an ihre Kinder weitergeben - diese Türkei gibt es schon lange nicht mehr.

Kultur ist kein feststehendes Ding - sie lebt. Länder und Menschen verändern sich. Und mit ihnen ihre Kultur. Allerdings ist es gerade bei dein Einwanderen so, dass sie so Angst haben ihre Traditionen zu verlieren, dass sie sich geradezu daran festklammern. Das ist übrigens überall so.

Denk mal an die Hessen die nach Amerika ausgewandert sind - sie haben auch an ihren Traditionen und ihrer Kultur festgehalten und sind heute als Armish in Pennsylvania bekannt ;)

Persönlich, denke ich, muss man sich nicht entscheiden. Als Kind ausländischer Eltern fühlt der eine sich eben mehr heimisch, der andere weniger. Kommt ganz darauf an wie du dich eingelebt hast.

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"In der Türkei" - leben unterschiedliche Menschen, die von unterschiedlichen Völkern stammen und ihre Traditionen beibehalten haben.

Deswegen gehe ich z.B. zur Nachbarin zur edelst gedeckten Kaffeetafel mit feinem Porzellan, Silberbesteck und mindestens 6 verschiedenen Kuchen und Börek - und bei der anderen Nachbarin sitzt man auf dem Boden, zieht die Decke über die Knie und man teilt sich zu dritt einen Teller ---....... so was wie typisch Türkisch? Gibt es zwar, aber typisch sind nur wenige Dinge..

Allen gemein sind: Die Gästebewirtung - egal wie... Gäste werden immer bevorzugt behandelt. Also, normalerweise ist es so, wenn du Besuch bist und übernachtest bekommst Du das Bett, die Hausherren schlafen auf der Couch.

Tee - es gibt ständig und überall Tee aus kleinen Gläsern, bitte sehr süss. Nach dem Essen wird türkische Kaffee gereicht. Und dann gibt es auch immer "kolonya" - Alcohol mit Zitronenduft, um dir die Hände zu waschen.

Döner gibt es hier schon sooo lange - aber er wurde/wird so serviert: Unten kommt das Fladenbrot - bzw Pide eine dünnere Variante - darauf kommt das Fleisch, auf das Fleisch kommt zerlassene Butter, wobei ein Kellner mit der Butter rumläuft und fragt ob du etwas haben möchtest. Salat gibt es als Beilage Döner wie wir ihn kennen - gab es in Deutschland ein paar JAHRE bevor er endlich auch in die Türkei kam.

Hamam - typisch türkisch?....allerdings gab es diese Badehäuser lange bevor es die Türken gab und sie wurden von den Römern in die Türkei gebracht. Aber sie haben sich gehalten und heute ist die Türkei dafür bekannt.

Nargileh, Wassserpfeife...auch diese ist nicht türkisch, sondern arabisch. Erlebt zur Zeit ein Comeback, war aber jahrelang verschwunden. Im Augenblick ist halt alles "traditionellle" total "in". Osmanische Kuchen, Hamam, Nargile und sogar Teehäuser (in die jetzt aber auch Frauen gehen)...

Typisch Türkisch ist auch das Gebäck und das ist ausnahmsweise mal wirklich typisch türkisch. Simit (Sesamkringel) Börek (eigentl. fürs Frühstück) und natürlich Baklava... und das alles mit Fleisch mit Kimyon (Ich glaube es heisst Kreuzkümmel, ockergelbes Gewürz) gewürzt wird. Und das es zu jedem Essen immer Salat und Brot gibt. Brot z.B. auch zu Nudelspeisen.

Also, man kann zB. auch auf keinen Fall davon ausgehen, dass die Türken in Deutschland "typisch" sind. Die 2. und 3. Generation hat oft gar nicht in der Türkei gelebt. Mein türkischer Nachbar kam mit diesen Worten aus seinem ersten "Heimat"besuch zurück. "Die sind ja viel moderner als wir und die sind ja gar nicht so streng. Was meine Eltern da immer erzählen" Liegt wahrscheinlich aber auch daran, dass viele der in D. lebenden Türken eher aus den anatolischen Gebieten kommen. Deswegen glaubt man, dass viele Sachen typisch sind, dabei findet man sie in anderen Gegenden in der Türkei gar nicht.

Z.B. eine Sitte ist, dass die Frau bei der Hochzeit ein rotes Tuch über den Kopf trägt. Dies soll ihre Unschuld bezeugen. So, wie bei uns das weiße Kleid. Aber auch diese Sitte ist regionsbedingt.

Ah, das fällt mir noch ein. Am Bayramtag gehen die Kinder von Tür zu Tür und sammeln Bonbons oder Geld. Jeder hat ein Handy, egal wie arm, sie sind, ein Handy hat wirklich jeder --- auch der Bettler der an der Straßenecke steht. Sie fahren rücksichtslos, müssen ja auch nicht wirklich einen Führerschein machen. Ist echt ein Witz. Und man hat es immer eilig und kommt trotzdem nie pünktlich. und Statussymbole sind wichtig. Sehr wichtig.

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Ja, aber minimal, also je mehr du aus der Sonne draussen bleibst, mit den Jahren wirst du immer heller. Aber niemals weiß. Leider bräunst du auch schneller - also um wirklich hell zu werden und zu bleiben, musst du komplett aus der Sonne draussen bleiben. Ich bin inzwischen weiß wie ein Schichtkäse und wurde als Kinder immer für ein Zigeuner bzw. Spanier oder so gehalten.

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Ich versuche die Sache aus dem Blickwinkel des anderen zu betrachten. Also, wenn ich ein Mädchen sehe, dass "aufreizend" tanzt, dann weiß es doch auch sehr wohl, was die anderen Jungens sich dabei vorstellen. Wenn ich jetzt der Freund wäre, der dann genau weiß, dass sich andere vorstellen, wie sie mit meiner Freundin poppen, ich wäre super mega eifersüchtig. Aber es gibt ja auch Männer die finden es toll, wenn sie haben was andere wollen. Letztendlich kann das nur dein Freund bestimmen, was für ihn okay ist und was ihm zuweit geht. Wenn ich jemanden liebe, würde ich jedenfalls Rücksicht auf seine Gefühle nehmen, auch wenn ich die Sache anders sehe.

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