Ich drehe durch in einer Ausbildung was tun bitte Hilfe?

Hallo, ich bin nun 24 und habe 2014 mein Abitur gemacht mit 3,1. Seitdem arbeite ich ganz normal in einem Betrieb in der Produktion. Die Arbeit dort ist ganz okay und es herrscht kein Druck, sowie fast keine Hierarchie. Es ist dort schön zu arbeiten. Der Betrieb bildet aber nicht aus. Und der Beruf ist ein absoluter nischen Beruf. Jedenfalls ging ich während der 4 Jahre zwei mal in eine Ausbildung in einen anderen Betrieb. Aber ich hielt es dort nie länger aus als 3 - 4 Monate und ging dann wieder zu dem Betrieb zurück, bei dem ich bis jetzt arbeite. Ich wurde während dieder beiden angefangen Ausbildung derart depressiv, dass ich kurzzeitig eine Therapie machen musste. Ich komm einfach nicht damit klar, wenn man Azubis rumkommsndiert oder man indirekt als Mensch zweiter Klasse behandelt bzw als "Stift" behandelt wird. Schon diese "macht", die manche Ausbilder ausnutzen, tut mir weh in der Seele. Die Menschen dort waren ja nicht mal direkt bösartig oder handgreiflich, aber indirekt eben. Ich musste jeden Abend nur noch weinen, war depressiv usw. Ich kann nichts machen, das kommt einfach! Und jetzt ab September beginne ich wieder eine Ausbildung, dann zum Mechaniker und ich habe jetzt schon so Angst, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann. Bin total depressiv und weine auch. So mancher sagt jetzt "du weichei, wir haben das auch durchgedtanden, Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Was soll ich tun? Ich kann meine psyche ja nicht einfach "lenken"!!!! In dem Betrieb, in dem ich jetzt bin, hab ich eben meine Arbeit und keiner übt macht aus über mich oder dirigiert mich zu irgendwelxhen Arbeiten, die er selbst nicht machen will. Und das Betriebsklima ist eben auch mehr als gut! Aber das Problem ist : Hilfsarbeiter bzw arbeitet bleiben kann ja keine Lösung sein. Ein Studium wird finanziell sehr sehr sehr schwer. Ich möchte nicht drauf eingehen, aber es wäre eigentlich gar nicht möglich aus verschiedenen Gründen. Was kann ich tun? Ich habe jetzt noch Urlaub und sitze daheim, denke den ganzen Tag nur an die kommende Ausbildung und sehe schon wieder, wohin es eventuell führt....

Leben, Arbeit, Beruf, Schule, Ausbildung, Psychologie, Depression, Gesellschaft, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
10 Antworten
Azubi wird geschlagen und findet es gut?

Ich war letzte Woche im Urlaub und habe da einen gleichaltrigen Typ kennengelernt und mich mit ihm über Ausbildung unterhalten. Er macht eine Ausbildung als forstarbeiter oder wie es genau heißt. Jedenfalls ist der Beruf an sich sehr hart. Doch er erzählte mir immer stolz wie hart sie arbeiten und dass er richtig handwerklich arbeite und nicht so wie andere. Und sein Meister wird wohl des öfteren handgreiflich wenn die Azubis dort fehler machen. Also der schlägt dann wohl richtig zu mit einem Ast sogar. (das ist kein Scherz, das meinte der wirklich ernst). Er redete fast 1,5 Stunden immer vom Beruf und jeder 3. Satz begann auch immer mit "mein Meister hat....". Es klang immer so, als ob er sich quasi über seinen Meister identifiziere oder profiliere. Nun zurück : jedenfalls sei es dort üblich, dass man dort als Azubi geschlagen wird. Und er selbst sieht das so :"ich finde es ok, was will man so einem entgegen haben, der 20 Jahre diese Arbeit schon macht und sich auskennt?". Ich habe ihm gesagt, dass ich total geschockt bin und mir das nicht gefallen lassen würde. Da meinte er, dass man da einmal aufmuckt und man dann gemobbt wird. Folgende Aussage von ihm" muck da einmal auf gegen deinen Meister und der f**kt dich so, dass du am Abend weinend aus dem Wald läufst ". Und anscheinend kann man gegen das ganze gar nix machen oder sich beschweren, da die in allen Ebenen zusammen arbeiten und das unterm Teppich verschwinden würde. Ich finde es echt krass, dass es sowas noch gibt. Wie kann es nur sowas geben?! Und vorallem, wie kann man damit noch quasi indirekt damit "prahlen" und ständig stolz von "mein Meister" und dem Job erzählen?

Beruf, Freundschaft, Landwirtschaft, Job, Ausbildung, Recht, Gewalt, Psychologie, Forst, Gesellschaft, Liebe und Beziehung
10 Antworten
Kein bock auf urlaub mehr Kumpel macht stress?

Mein Kumpel ist eigentlich so ein richtiger 0815 Typ, wenn es um Ordnung geht usw und ich eher spießig. Wir fahren morgen zum campen und wir fahren mit meinem Auto, ein kleiner seat Ibiza und nicht mit seinem BMW, weil er möchte ihn schonen und nicht abnutzen. Das lasse ich mir ja auch noch gefallen. Wenn ich zum campen gehe, nehme ich nichts anderes mit als : Zelt, Schlafsack, klappstuhl, Handy und Kabel, Unterwäsche, Besteck, Zahnbürste und eventuell noch Radio. Alles andere, was ich dort brauche (Essen usw) kaufe ich dort in einem Supermarkt. 3-4 Tage kann man auch mal nur kalt essen oder mal grillen. Aber nach der Vorstellung meines kumpels müssen wir mitnehmen : seinen Hund, einen biertisch, bierkästen, Heizstrahler, soundanlage, Pavillion, Grill, Kohle und boch vieles mehr. Vorallem muss man alles gleich kaufen und das kleine Auto vollstopfwn. Ich reg mich total auf. Für was braucht man Pavillion, Grill, Anlage, bierkästen usw. Man kann dort vor Ort grillen an einer sammelgrillstelle. Aber nach ihm brauchen wir einen eigenen. Ich finde es einfach viel zu kompliziert, wie er das so akkurat planen will. Ich war schon oft beim campen und hab eignrlich nie viel mitgenommen..... Und gemacht hat es mir nix. Alles was ich sonst brauchte, kaufte ich dort in einem Supermarkt. Was Soll ich tun? Hab schon gar keine Lust mehr, aber der setzt sich einfach stur durch.... Der wird es so hindeichseln, dass man es macht wie er es sich vorstellt. Auf meine Einwände redet er nur drumrum...

Urlaub, Menschen, Camping, Kumpel
13 Antworten