Schilddrüsenhormone ohne Verschreibung einnehmen?

Guten Abend,

seit über einem Jahr bin ich krank mit heftigen Symptomen. Unter anderem Herzrhythmusstörungen, Haarausfall, innere Unruhe, Müdigkeit, Gewichtszu- und abnahme ohne erkennbaren Grund, Übelkeit ect.. Wäre zu viel jetzt alles zu nennen.

Es wurde immer das Herz untersucht. Selbst ein Herzkathetereingriff wurde durchgeführt. Jetzt ist es so, dass man nichts am Herzen gefunden hat und sich meine Symptome nicht erklären konnte.

Das einzige, was immer auffiel war der TSH!

Dieser schwankte in der Vergangenheit von 1,42 ( es ging mir sehr gut) bis 6,... ( es ging mir sehr sehr schlecht) . Ft3 ist leicht erhöht an der oberen Grenze. Ft4 ist im Normbereich und sinkt langsam ab. Desweiteren ist meine Schilddrüse laut Ultraschall 4ml groß, homogen und unauffällig. Keine Knoten zu erkennen.

Meine Hausärztin sagte mir offen und ehrlich, dass sie sich absolut nicht sicher ist, was das jetzt genau bedeutet und ob man es behandeln sollte und wenn ja wie.

Also schickte sie s zu einem Endokrinologen. Dieser begutachtete nach Aktenlage ohne mich zu sehen, dass alles ok sei. Mir geht es aber sehr schlecht. Auf meine Bitte wenigstens eine schwache Hormontherapie auszuprobieren, wurde mit Ablehnung reagiert. Meine Meinung als Laie ist allerdings, dass man die Tabletten, wenn man den TSH runterdrückt und es nichts bessert, ja wieder absetzen kann.

Meine Schule kann mich aus versicherungstechnischen Gründen nicht nehmen, wenn ich ständing umkippe (habe auch Ohnmachtsanfälle und niedrigen Blutdruck seit ca. 1/2 Jahr. Blutdruck ist bei 80/50 bis max 100/65. Mein TSH liegt durchscnittlich bei 4,5.

Jetzt habe ich mir, da ich so nicht weiterleben kann und möchte, L Thyroxin von 1A Pharma 25mikrogramm besorgt. Habe von einer Kontaktperson 6 Tabletten bekommen können und werde diese ab morgen probeweise ohne Ärztliche Betreuung einnehmen.

Bitte versucht nicht mich abzuhalten, ich bin verzweifelt genug dafür! Arztwechsel nicht möglich, da Arztpraxen im Umfeld von 40km keine Patieten mehr aufnehmen (MV).

Bei welchen Nebenwirkungen sollte ich sofort abbrechen, wann zum Arzt und worauf sollte ich achten?

Danke für eure Gedult beim Lesen.

Medizin, Gesundheit, Arzt, Endokrinologie, Gesundheit und Medizin, Hormone, Schilddrüse, schilddrüsenunterfunktion, l Thyroxin
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Schilddrüse okay?

Hallo,

seit fast einem Jahr bin ich nun krank. Ich kann nicht mehr zur Schule gehen und auch sonst nichts mehr machen. Angefangen hat alles mit ?Asthma? und Herzrythmusstörungen ( SVES mit Tachykardie).

Mittlerweile fallen mir ständig Haare aus, ich habe weiße Flecken auf den Nägeln, anscheinend Krampfanfälle, fast jeden Tag falle ich um. Außerdem kann ich nicht mehr so gut gucken, habe oft so eine Art mini Mückenstiche auf den Unterarmen und bekomme blaue Lippen bei Anstrengung.

Meine Hausärztin wollte mich schon in die Psychiatrie einweisen, weil ich ihr sagte, ich kann mir nicht vortsellen so wie es mir jetzt geht den Rest meines Lebens zu verbringen ( mir wurde im Herzzentrum gesagt, dass meine Rythmusstörungen behandlungsresistent sind :( ). Stärkere Medis wären wohl in meinem Alter von 19 zu gefährlich.

Meine Hausärztin hat aber nocheinmal Blut abgenommen und die Schilddrüsenwerte überprüft:

ft3 6,36 pmol/l ( 3,53- 6,3)

ft4 15,11 pmol/l (8- 16,5)

TSH 2.48 mU/l (0,3- 4)

Nun war ich zwischenzeitlich in China, wo ich dummerweise durch mein Herz kurzzeitig beim Arzt landete, der echt erstaunt war über die Spanne zwischen dem ft3 und ft4 ? Der meinte, so sei das nicht in Ordnung. Meine Ärztin sagte aber, ich sei kerngesund.

Eisen ist bei mir auch niedrig, habe aber jetzt die Werte nicht.

Seit kurzem habe ich auch so ein Flimmern im Sichtfeld. Ich kann es nicht besser beschreiben.

Da es immer schlimmer wird und ich von vielen (NICHT ALLEN) Ärzten als Hypochonder oder Psycho hingestellt werde, geht mir mittlerweile der A.... auf Grundeis. Traue mich auch nichtmehr zum Arzt oder ins KH zu gehen wenn ich wieder umgekippt bin oder mein Puls über 2-3 Stunden bei 190 spm bleibt.

Hat einer vielleicht eine Idee was ich noch tun könnte. Bitte nur ernst gemeinte Kommentare. Ich weiß ja dass man zum Arzt gehen soll. Aber die Ärzte hier lachen mich nur aus und ich habe Angst vor dieser Demütigung.

Danke fürs ausdauernde Lesen.

Medizin, Krankheit, Herz, Endokrinologie, Gesundheit und Medizin, Ohnmacht, Schilddrüse
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Unbekannte Krankheit/ Keine Ergebnisse?

Hallo, seit Februar leide ich unter immer stärker werdenden Herzrhythmusstörungen, welche laut Ärzten harmlos sind.

Ich habe Phasen in denen über Tage jeder zweite Herzschlag eine Extrasystole ist. Diese wurden im EKG und in der Telemetrie nachgewiesen. Leider konnten sie während der EPU nicht ausgelöst werden ( mein Herz wurde über fast 3 Stunden auf 180 bpm beschleunigt).

Außerdem hat sich meine Leber linksseitig verändert, aber die Ärzte haben mich darüber nicht weiter aufgeklärt. Die haben nur gesagt ,, oh was ist denn das? " . Außerdem habe ich eine Ausbuchtung an der Niere.

Mir ist dauer schwindelig, übel und ich klappe ständig zusammen. Auch einen Kloß im Hals habe ich ständig, die Schilddrüsenwerte waren aber nur sehr leicht erhöht und dann wieder im Normbereich. Leukos und CRP sind zudem seit Monaten sehr leicht erhöht.

Ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll. Ich schaffe in der Schule die Treppen nicht mehr, weil mein Herz erst ganz schnell schlägt und dann rapide extrem langsam und stark schlägt. Dann bekomme ich keine Luft mehr.

Herzultraschall wurde gemacht und war so weit ich weiß OB. Mitlerwile wurde ich als Simulatin und psychisch Kranke hingestellt. Als ob ich Kraft meiner Gedanken meine Leber und Niere verändern könnte und den Herzschlag so extrem beeinflussen würde.

Hat jemand noch Rat für mich. Irgendwelche Ideen. Ich traue mich schon gar nicht mehr zum Arzt zu gehen. So wie man da behandelt wird! Zudem glaube ich auch nicht dass die Ohnmachtsanfälle psychogen sind, da ich meistens nur Zu hause allein umkippe und es äußerst peinlich und unangenehm finde wenn mich dabei jemand sehen würde.

Achso Krampfanfälle hatte ich auch. Die Krankenschwestern die es gesehen hatten, sagten es sei körperlich. Einige Minuten nach dem Anfall war dann auch endlich eine Ärztin da, welche ohne ein EEG zu schreiben oder den Anfall beobachtet zu haben behauptete, dass es psychosomatisch sei. Ich kann so nicht mehr weiterleben. Ich bin 19 Jahre alt und muss permanent Angst haben dass wieder etwas passiert.

Medizin, Gesundheit, Krankheit, Herz, Psychologie, Arzt, krampfanfall, Leber, Nieren, Psyche, Herzrhythmusstörungen
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