Pornos in einer Beziehung? Ist das respektlos?

Hallo

ich w18 wollte mir einige Meinungen anhören... ich habe einen Freund und habe ihn irgendwann mal gesagt, dass ich es ok finde wenn er pornos schaut. Ich habe damals schon recherchiert weil ich mir nicht sicher war und traf auf 2 Meinungen. 1: es ist normal wenn Jungs sich in einer bz fremde Frauen anschauen weil es menschlich ist und man einfach Druck ablassen will. 2: es ist respektlos gegenüber der Freundin, wofür hat man denn seine Freundin wenn man es nötig hat sich an anderen aufzugeilen. Vor kurzem habe ich gesehen, dass mein Freund freizügige und sexuelle Bilder und Videos auf Instagram liked (sie werden von einer meme Seite gepostet, die ich ihm mal empfohlen hab) ich hab ihn darauf angesprochen und war sauer. Er meinte: du hast mir die Seite geschickt (damals hatte die Seite nicht solche Bilder) und es ist das selbe wie pornos. Jetzt bin ich total zwiegespalten. Er selbst ist ein ziemlich eifersüchtiger Mensch. Ich habe zum Test mal ein Bild von nem halb nackten Mann angeklickt und bin vor seinen Augen auf insta Gegangen. Da hat er dumm gemacht. Ich bin mir einfach nicht sicher. Ich finde es einerseits respektlos gegenüber mir aber andererseits will ich keine eifersüchtige kontroll Freundin sein mit selbstzweifeln (bin ich auch nicht, sagte er selbst.)

bitte um hilfreiche Antworten

Liebe, Freundschaft, Teenager, Beziehung, Sex, Selbstbewusstsein, Eifersucht, Liebe und Beziehung, jung, Pornos
23 Antworten
WIR SCHAUEN ALLE WEG? SEMANTIK WAS IST DAS?

Hallo ! Ich sollte vom folgenden Text (Auf der Galerie von Franz Kafka) die Semantischen Merkmale rausfinden. Ich weiß aber absolut nicht was das ist und wie man die rausfindet... was sind hier die semantischen Merkmale?

Wenn irgendeine hinfällige, lungensüchtige Kunstreiterin in der Manege auf schwankendem Pferd vor einem unermüdlichen Publikum vom peitschenschwingenden erbarmungslosen Chef monatelang ohne Unterbrechung im Kreise rundum getrieben würde, auf dem Pferde schwirrend, Küsse werfend, in der Taille sich wiegend, und wenn dieses Spiel unter dem nichtaussetzenden Brausen des Orchesters und der Ventilatoren in die immerfort weiter sich öffnende graue Zukunft sich fortsetzte, begleitet vom vergehenden und neu anschwellenden Beifallsklatschen der Hände, die eigentlich Dampfhämmer sind - vielleicht eilte dann ein junger Galeriebesucher die lange Treppe durch alle Ränge hinab, stürzte in die Manege, rief das: Halt! durch die Fanfaren des immer sich anpassenden Orchesters. Da es aber nicht so ist; eine schöne Dame, weiß und rot, hereinfliegt, zwischen den Vorhängen, welche die stolzen Livrierten vor ihr öffnen; der Direktor, hingebungsvoll ihre Augen suchend, in Tierhaltung ihr entgegenatmet; vorsorglich sie auf den Apfelschimmel hebt, als wäre sie seine über alles geliebte Enkelin, die sich auf gefährliche Fahrt begibt; sich nicht entschließen kann, das Peitschenzeichen zu geben; schließlich in Selbstüberwindung es knallend gibt; neben dem Pferde mit offenem Munde einherläuft; die Sprünge der Reiterin scharfen Blickes verfolgt; ihre Kunstfertigkeit kaum begreifen kann; mit englischen Ausrufen zu warnen versucht; die reifenhaltenden Reitknechte wütend zu peinlichster Achtsamkeit ermahnt; vor dem großen Salto mortale das Orchester mit aufgehobenen Händen beschwört, es möge schweigen; schließlich die Kleine vom zitternden Pferde hebt, auf beide Backen küßt und keine Huldigung des Publikums für genügend erachtet; während sie selbst, von ihm gestützt, hoch auf den Fußspitzen, vom Staub umweht, mit ausgebreiteten Armen, zurückgelehntem Köpfchen ihr Glück mit dem ganzen Zirkus teilen will - da dies so ist, legt der Galeriebesucher das Gesicht auf die Brüstung und, im Schlußmarsch wie in einem schweren Traum versinkend, weint er, ohne es zu wissen.

danke

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