Ich bin mittlerweile 28 und auch ohne Führerschein unterwegs.

Bei mir hieß es zumindest seitens der Ärzte, man muss entweder 2 oder 3 Jahre anfallsfrei sein.

Anfangs kamen meine Anfälle auch ca. alle 2 Jahre - mittlerweile fast monatlich.

Ich merke zudem selbst, dass ich schon als Mitfahrerin oft überfordert bin.

Ob ich Mal den Führerschein mache? Ich weiß es nicht. Unter diesen Voraussetzungen definitiv nicht. Man trägt eine noch größere Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber- dessen solltest du dir immer bewusst sein!

Lg

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Wenn er übermäßig gestresst war, kann es sein, dass er durch den Stress so gereizt aggressiv reagiert hat.
Auf der anderen Seite können auch neue Dosierungen der Medikamente neue Nebenwirkungen auslösen bzw. neue Medikamente generell starke Nebenwirkungen haben.

Ich hab selbst Epilepsie, nehme Levetiracetam und weiß, dass ich leider sehr starke Stimmungsschwankungen hab, kann aber halt leider nichts dagegen machen.

Bei höheren Dosierungen meiner Medikamente werde ich plötzlich noch dazu total überdreht, leide an starker Schlaflosigkeit und bin den ganzen Tag, als hätte man mich mit Koffein zugedröhnt.

Generell haben Aggressionen aber nichts mit der Epilepsie selber zu tun, sondern sind allenfalls Nebenwirkungen  von Antikonvulsiva - also Medikamenten gegen Epilepsie.

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Ist zwar schon sehr veraltet, die Frage, dennoch wollte ich hier antworten, da viele behaupten "neiiin.. ist ja gar nicht so" und sogar geschrieben wurde, dass es nur eine optische Täuschung sei.

Vermutlich (!) hängt es tatsächlich mit den vermehrten Knorpelzellen und schwächer werdenden Bindegewebe zusammen, dass Nase und Ohren offenbar stetig wachsen.

(Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/169382/index.html)

ALLERDINGS: Ich halte auch diese Studien nicht zu 100% bewiesen, da man scheinbar nie immer nur bei gewissen Personen nachgemessen hat, sondern unwillkürlich junge und alte Menschen aus der breiten Masse herausgepickt hat.

(siehe Bericht http://www.zeit.de/2004/31/Stimmts_P_31 )

LG

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Meines Erachtens muss das nicht unbedingt an der Epilepsie liegen.

Es kann auch sein, dass man auf Medikamente dementsprechend reagiert. 

Auf der Seite http://www.rehakids.de/phpBB2/ptopic61551.html wird bspw. ebenfalls von Halluzinationen als Nebenwirkung von Keppra (Levetiracetam) berichtet.

Du solltest dich tatsächlich am besten an deinen niedergelassenen Facharzt wenden und ihm dein Problem schildern, damit man auch weiß, woher diese Halluzinationen kommen.

Alles Gute weiterhin :)

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Sowohl Alkohol, als auch Schlafentzug sind wohl mitunter die häufigsten Auslöser für epileptische Anfälle.

Bitte lass dich untersuchen. Zu den Untersuchungen sollten auf jedenfall MRT, CT und EEG gehören.

Dann sollte zumindest abgeklärt sein, ob du eine erhöhte Anfallsbereitschaft aufweist.

Alles Gute :)

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Hab ich vielleicht Epilepsie?

Hey

Gestern bin ich während der Wahl-Pflicht Biologie stunde einfach umgekippt. Ich kann mich an nichts erinnern was passiert ist laut zwei freunden soll ich mich während wir ein Film geguckt haben, mich nach hinten gelehnt haben. Dann hab ich mich Total verkrampft und eine Freundin mit total verdrehten Augen angeguckt haben und vom Stuhl gefallen sein. Auf dem Boden hab ich weiter gekrampft einmal soll ich irgendwie aufgesprungen sein ich glaube meine Freundin meinte damit das ich mich auf einmal hin gesetzt hab. während dessen hab ich nichts davon mit bekommen als ich wieder aufgewacht bin hatte ich erst das Gefühl ich Träume alles war verschwommen und die Stimmen waren ganz komisch ich wusste auch erst nicht mehr wirklich wo ich war. Zwei Leute sind dann einen Krankenwagen rufen gegangen unser Direktor kam dann auch noch dazu. Ich hab gar nicht wirklich registriert was passiert ist erst als die Sanitäter da waren und mich ins Krankenhaus gebracht haben. mir ist das auch alles total peinlich besonders da welche in der hintersten reihe gelacht haben. Im Krankenhaus hat man dann nur mein Blutdruck und mein herz kontrolliert. Erst wollten die auch das ich da bleibe haben mich dann aber trotzdem gehen lassen, jetzt gibt es mehrere Vermutungen Zu Niedrigen Blutdruck, Blutzucker Spiegel zu Niedrig,Stress oder Epilepsie. heute muss ich noch mal zum Arzt um Blut abzunehmen. Ich hab voll angst da vor wirklich Epilepsie zu haben und möchte auch nicht zum Arzt da ich generell angst vor Ärzten und Krankenhäuser habe. Vielleicht hattet ihr ja auch mal sowas oder habt Erfahrung mit Epilepsie könnt ihr mir Vielleicht sagen ob die Symptome passen. Danke schon mal im Voraus und Entschuldigung für die vielen Rechtschreib- und Grammatik Fehler.

lg Naddel

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Hallo Naddel!

Erst mal vorweg: Ich weiß ungefähr, wie du dich fühlst. Ich hab mit 16 meinen ersten epileptischen Anfall in der Lehrstelle gehabt, seitdem dann immer wieder welche.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass für mich die Ereignisse sehr auf einen epileptischen Anfall hinweisen.

Auch das "aufspringen", wie deine Freundin es nannte kann vorkommen. Du könntest beispielsweise dabei gewesen sein, langsam wieder zu dir zu kommen (unbewusst) und danach wieder zu krampfen begonnen haben.

Auch ich hatte während meines ersten Anfalls eine lange Zeit, an die ich mich nicht erinnern konnte, wo ich Papier aufheben wollte, Kundinnen weiter bedienen wollte.. an all das kann ich mich aber nicht erinnern.

Das Gehirn braucht einfach seine Zeit, um das Ereignis zu verarbeiten und es braucht wieder eine Zeit bis es richtig funktioniert.

Weitere Merkmale für einen epileptischen Anfall wären Harnverlust, evtl. Stuhlabgang, oder auch Zungenbisse. Wichtig ist nur bei solchen Dingen, dass du da wirklich nichts den Ärzten verschweigst. Ich verstehe absolut, dass es dir peinlich ist, aber du darfst nicht vergessen, dass Ärzte viel schlimmere Sachen sehen und anhand solcher Sachen eine Diagnose erstellen können.

Epileptische Anfälle sind sicher nichts Schönes, aber, falls du Epilepsie haben solltest, hab keine Angst davor. Versuch dein Leben zu leben, wie bisher.

Natürlich gibt es kleine Einschränkungen, was z.B. Berufe betrifft. Pilotin z.B. solltest du nicht unbedingt werden wollen.

Schichtarbeiten generell sind nicht gut für Epileptiker geeignet. Aber du darfst dein Leben nicht nur in Angst verbringen.

Falls du irgendwelche Fragen hinsichtlich Epilepsie hast, kannst du mir gerne schreiben.

Ansonsten kann ich dir nur raten, lass dich von einem guten Neurologen auf Herz und Nieren durchchecken.
MRT (Magnetresonanztomographie), CT (Computertomographie) für den Kopf.

EEG (Elektroenzephalographie) .. da wird deine Hirnaktivität gemessen (keine Sorge- man kriegt nur Elektroden und eine Paste am Kopf.. tut kein bisschen weh ;) )

Das sind die Dinge, die man auf jeden Fall mal ansehen sollte, um rauszufinden, ob neurologisch alles ok ist!

LG und alles Gute!

PS: Keine Angst vor Ärzten oder Krankenhäusern. Die Leute sind nur Menschen. Ohne dir als Patienten, können die nichts machen.

Wenn du Fragen an sie hast: Frag sie! Sie sind da, um dir zu erklären, was in dir vorgeht. Sie haben studiert bzw. gelernt, was im menschlichen Körper vorgeht. Du hast dich nicht darauf spezialisiert und musst es somit nicht wissen :)

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Ich kann mich CornuZwergnase nur anschließen. 

Der Kopf kann danach auch länger noch etwas erhitzt sein. Verwirrtheit ist ziemlich "normal". Wichtig ist vor allem allerdings- auch, wenn du dir nicht sicher bist, ob es ein Anfall war - , dass du einige Zeit liegen bleibst.
Es kann vorkommen, dass man danach noch einmal zu krampfen anfängt.
Wenn das vorkommt, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich größer, dass du dich verletzt, wenn du aufstehst.
Du könntest bspw. deinen Kopf stark verletzen o.Ä..

Dazu kommt, dass man oft danach noch nicht so sicher gehen kann, da die Muskeln noch sehr zittrig sind.

Gegen zu starke Muskelschmerzen kann ich dir nur Magnesium empfehlen.

Das hilft den Muskeln, sich etwas schneller wieder zu "regenerieren" und ist ungefährlich.

Ansonsten: viel Schlaf. Schlafentzug ist immer schlecht, wenn man zu epileptischen Anfällen neigt. Und, wie bereits empfohlen wurde: Such dir sobald wie möglich einen guten Neurologen, der dich auf Herz und Nieren untersucht.

Alles Gute und gute Besserung :)

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Wenn du bereits jetzt schon so starke Nebenwirkungen hast, solltest du dir sobald wie möglich einen neuen Termin bei deinem Neurologen ausmachen.
Das kann auch schlichtweg ein Zeichen dafür sein, dass die Dosis zu hoch ist.
Mir wurde anfangs auch Topiramat verschrieben und ich hatte selbst auch diese zeitverzögerten Probleme oder - wie du sagst - dieses "Zombieverhalten".

Mittlerweile bin ich wieder auf Topiramat eingestellt, aber auf einer geringeren Dosis und in Kombitherapie mit Levetiracetam (ein "Nachbau-Produkt" und der Wirkstoff von Keppra".

Wenn die Nebenwirkungen zu heftig sind, oder größere Probleme, als die eigentliche Krankheit aufweisen, merk dir bitte eines: Geh lieber einfach gleich zum Arzt!
Diese Medikamente sind da, um diese Krankheit zu verbessern.
Natürlich gibt es keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
Aber wiege bitte erst ab: was überwiegt- die Nebenwirkung oder die Wirkung.

Ich habe durch diesen "Zombie-Zustand" sogar meinen Job verloren und war trotzdem nicht anfallsfrei.
Besprich es bitte auf jeden Fall mit deinem Arzt! Vielleicht überlegt er es sich noch einmal mit den Medikamenten und verschreibt dir andere.
Dieser Zustand kann nämlich unter Topiramat dauerhaft sein.
Wie gesagt- ich spreche leider aus Erfahrung.

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Ihr könnt zum Beispiel eine Bad Taste Party machen - jeder zieht sich einen furchtbaren Klamotten-Mix an.

Auch sehr passend moment: Vintage-Style. Ganz im Look der 80's bis hin zu den 50's.
Im Programm macht ihr, worauf du Lust hast.

Einen Karaoke-Abend- eine gibt der anderen ein Motto vor. Kitsch-Song, Ballermann-Gegröhle, Billigsound der 80er, Evergreens.

Oder ihr stellt Titel eurer Lieblingsfilme nach. Nur ohne Geräusche, Hilfsmittel wählen andere aus.
Ist nur so ein kleiner Denkanstoß.
Sei einfach kreativ und mach an dem Tag, worauf du Lust hast- es ist schließlich dein Ehrentag :-)

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