Wie kann ich meinem Freund erklären, dass ich Epilepsie habe (er weiß nicht, was das ist) ?

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7 Antworten

Du kannst doch einfach mit deinen Worten sagen, was (manchmal) Sache ist bei dir, oder nicht? Und dass du (ich geh mal davon aus) Medikamente nimmst, um Krampfanfällen vorzubeugen.
He, ich geb dir aus der Ferne ein bisschen Mut mit, okay?

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Mach gar nicht so ein großes Geheimnis daraus, sondern sag es ihm, wie es ist.

Du kannst ja erst, paar einfache Umschreibungen suchen.

Ich erkläre neuen Bekanntschaften auch immer, das ist wie ein Gewitter, das im Gehirn stattfindet.. (wird ja auch oft so genannt), oder ich sag, es ist wie ein Kurzschluss im Kopf und die Folge ist bei mir dann meist, dass ich halt bewusstlos da lieg, krampfe, Speichel austritt..

Beschreib es mit deinem eigenen Empfinden. Ich fühl mich zb meist, als wär alles, was ich jetzt erlebe irreal. Die Wirklichkeit ist der Anfall. Da existiere ich einfach nicht. Kurz nach dem Anfall finde ich keine Wörter. Ich will reden, ich weiß auch die Sätze im Kopf, aber mein Mund ist nicht fähig auch nur ein Wort rauszubringen.. oder einen Buchstaben mit den Lippen zu formen.

Ich verspür oft den Drang nach einem epileptischen Anfall davon zu laufen. Keine Ahnung vor was. Ich will einfach nur weg von dem Platz, wo ich mich gerade befunden hab. Aber selbst, wenn ich aufstehen will.. es geht nicht. Als wär ich einfach eine Marionette und meine Fäden sind durchtrennt worden.

Nach dem Ganzen bin ich dann oft einfach nur zutiefst verzweifelt.

So, wie ich es dir gerade schildere, kannst du es ihm auch erzählen. Ich war gerade absolut offen.

Es ist nicht jeder Anfall gleich. Aber das sind Sachen, die ich immer gleich empfinde. Diese Leere und Traurigkeit nach einem Anfall ...

Dieses Gefühl, das Leben ist irgendwie nur ein Traum.

Diese Frage "Was ist Epilepsie/ wie äußert sich das/ was passiert da?" wird leider immer wieder auftreten, sobald du es erwähnst.

Ich hab gelernt, dass es das Beste ist, einfach mit den eigenen Emotionen zu beschreiben.. weil es die Leute mitfühlen können. Es geht dabei gar nicht um Mitleid, sondern einfach um diese ungefähre Vorstellung "Wie fühlt sich der Mensch?".

Ich drück dir die Daumen :)

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Erkläre ihm erstmal was das ist.. dann sag das du das hast und sag ihm was er tuen soll falls du noch nicht eingestellt bist.
Es ist nichts schlimmes ihm das zu sagen. Lieber sagst du es ihm Anstatt das er ein Anfall sieht und nicht weiß was mit dir los ist und sich höllisch erstreckt.

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Du kannst ihm erstmal sagen, welche Form du von der Epilepsie hast. Es gibt ja viele verschiedene davon. Dann kannst du ihm sagen, wie lange du das schon hast. Dann kannst du ihm sagen, wann dein letzer Anfall war und wie generell soetwas abläuft.
Und dann kannst du ihm sagen, um ihn etwas die Angst zu nehmen, was er tun kann, bei einem Anfall. Ob das nach ein paar Minuten wieder vorüber geht. Oder ob er ein Krankenwagen anrufen soll. Und vor allem, ob du ein Notfallmedikament hast. In der Regel, darf er dir ja soetwas nicht verabreichen. Das dürfen ja nur Rettungssanitäter. Aber meist ist ja ein Anfall nach wenigen Minuten vorbei.

Keine Angst, sobald er davon weiß, wird er dich nicht hassen.
Sollte er jedenfalls nicht. Sofern er kein Unmensch ist.

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Ihr seid doch sonst auch schnell am googeln. Er kann sich so damit beschäftigen und dann nach deinen Erlebnissen und Erfahrungen erkundigen. Ob es wirklich so ist und wie du es erlebst.

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Hallo,

ich weiß, Epilepsie ist ein fieses Wort. Erkläre ihm, dass es Dir schon Mal nicht gut geht und dieses passieren könnte. Er wird Verständnis dafür haben.

Alles Gute

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erklär ihm die krankheit und deren folgen

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