"Zur Vorlage bei einer Behörde" ist die Art des Führungszeugnisses. Das ist ein sog. Führungszeugnis der Belegart "O".

Bei einem solchem Führungszeugnis muss ein Verwendungszweck angegeben werden.

Bei einfachen oder erweiterten Führungszeugnisse (Belegart "N" und "NE") wird dies nicht gebraucht.

Also bewahr du bitte mal die Ruhe.

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Nein, dass ist ausgeschlossen.

Es geht nur zum selben Tag oder rückwirkend. In die Zukunft nicht.

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11:01 Uhr wäre auch zu spät. Dein Pass ist dann halt nicht nach 3 - 4 Tagen fertig, sondern 4 - 5.

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Bis 55 EUR können Busgeldstellen auch Verwarngelder anbieten.

In solchen Fällen erhält mal als Schreiben das Verwarngeld/Anhörungsbogen.

Entweder die nimmst das Verwarngeld an und zahlst (dabei sparst du dir die Verfahrenskosten, und die Behörde die Arbeit), oder du zahlst nicht, dann wird daraus ein Bußgeld mit Verfahrenskosten etc.

Für letzteren Fall ist beim Verwarngeld ein Anhörungsbogen dabei. Denn eine Anhörung ist Pflicht bevor man dir ein Bußgeld ausstellen kann.

Du wirst dieses mal in einem Bereich über 55 EUR liegen, der kein Verwarngeld mehr zulässt. Daher hast du dieses mal nur einen Anhörungsbogen bekommen. Egal ob du dich äußerst oder nicht (es sei denn du kannst den Vorwurf widerlegen), erhältst du demnächst das Bußgeld in dem alle Strafen aufgelistet sind.

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Behördliche Führungszeugnisse brauchen einen Verwendungszweck.

Du brauchst das Führungszeugnis doch. Wofür brauchst du es? Genau, dass der Verwendungszweck!

Jetzt wirst du sagen wollen, du brauchst es für den Arbeitgeber. Das ist aber der Empfänger, nicht der Zweck.

Und klingelt es? 😜

Du fängst irgendwo an... Also?... Ist es für eine Einstellung.

Die Verwendungszwecke für behördliche Führungszeugnisse sind aufgeschlüsselt. Für die Einstellung wäre E02.

Du sagst einfach bei der Beantragung im Amt, dass du es dafür brauchst. Vielleicht stellt man noch weitere Fragen. Man kitzelt die Antwort schon aus dir raus, keine Sorge 😁.

Frag am besten nochmal deinen Arbeitgeber, ob es evtl auch ein ganz spezieller Zwecks ein soll (könnte auch X17 "Ehrenamtliche Tätigkeit" sein).

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Was soll daran so schlimm sein?

Die Fingerabdrücke werden nur lokal auf dem Dokument gespeichert. Da gibt's kein Register oder ne Datenbank. Kannst du den Ausweis zum auslesen nicht vorlegen, kann auch keiner deiner Fingerabdrücke damit abgleichen.

Die sind einfach ein weiteres Sicherheitsmerkmal, und dafür gedacht, dass man dich auch dann eindeutig identifizieren kann, wenn das mit dem Passbild mal NICHT gehen sollte.

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Du musst den Brief nicht annehmen oder aufmachen. Das ist auch gar nicht notwendig.

Nach § 41 Absatz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz gilt der Verwaltungsakt (also der Brief und dessen Inhalt) 3 Tage nach Absenden als bekannt gegeben. Es spielt keine Rolle dass du dich weigerst ihn zu öffnen. Ist er angekommen gilt er. Alles andere ist dein Problem.

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Dein Aufenthaltstitel ist unbefristet. Da läuft nix ab.

Was abläuft ist der eAT, also die Plastikkarte. Die muss erneuert werden mit neuem Passbild.

Ist wie beim Führerschein. Der Führerschein (die Plastikkarte) kann ablaufen. Die normale Fahrerlaubnis allerdings nicht.

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zuvor hatte man mir aber gesagt erst ab 90 Tagessätzen würde dies im Führungszeugnis stehen

Das ist vollkommen richtig (bzw. bei mehr als 90 Tagessätzen)... Gilt aber nur für die erste und einzige Verurteilung.

Landest du ein zweites Mal vor Gericht und wirst verurteilt, ist es egal wie hoch die Strafe ist. Ab dann steht ALLES drin. Die "Grenze" ab wann was eingetragen wird gibt's es für sich ab dann nicht mehr.

Du hast quasi einen Joker, da man dir einen geringfügigen Fehltritt nicht gleich ins Führungszeugnis schreiben will.

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Er funktioniert so halb.

Das ganze ist in der Testphase. Mein Kollege hat es für sich selbst probiert. Den Brief hat er nach 14 Tagen bekommen.

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Liest die Polizei bei einer Kontrolle den Chip aus?

Nein, nicht bei einer normalen Kontrolle.

Was passiert wenn ich Kontrolliert werde?

Nix außer höchstens der Anmerkung, dass du wegen der Beschädigung einen neuen Ausweis brauchst.

Was passiert wenn man ihn Mutwillig zerstört?

Dann begeht man eine Straftat. Sachbeschädigung.

Was kann der Chip alles?

Das ist ein RFID Chip. Darauf sind erstmal alle Daten gespeichert die ja eh schon von draußen drauf stehen. Zusätzlich sind deine Fingerabdrücke auf Chip gespeichert.

Durch den Chip können deine Daten bei Bedarf viel schneller und einfacher verarbeitet werden. Bei einer Anmeldung zB liest man deine Daten nur vom Ausweis aus, und muss nicht alles händisch ins System eintragen. Das spart also auch dir Zeit.

Mit dem Vor-Ort-Auslesen kannst du damit Formulare automatisch ausfüllen lassen, und musst diese nicht selber bekrizzeln.

Und mit der eID Funktion kannst du dich mit deinem Ausweis online Ausweisen, um zB Anträge online zu stellen. Führungszeugnis online beantragen oder Bafög, Auto anmelden oder PostIdent... Das geht dann von zu Hause aus.

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Ausweis fehlt. Vollmacht fehlt.

Das wird dann nichts.

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Absolut kein Problem.

Dafür stehst du einfach bei dem Meldeamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Person gewohnt hat einen Antrag auf einfache Melderegisterauskunft nach § 44 Bundesmeldegesetz (BMG).

Du lässt Deine eigenen Daten da, zahlst eine Gebühr und bekommst die letzte bekannte Adresse.

Gründe für die Auskunft musst Du nur angeben wenn es gewerbliche sind.

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Erstmal den Bußgeldbescheid genau prüfen.

Da steht genau drin was man ihm vorwirft, und welche Strafe das nach sich zieht.

Entweder werden ihm mehr als 12 kmh zu viel zur Last gelegt, oder noch andere Verstöße. Das muss aber im Bescheid stehen.

Er darf nicht vergessen, dass zum Bußgeld noch Auslagen hinzu kommen.

In jedem Fall aber erstmal anrufen, und nachfragen. So kann man die meisten Fehler schon auf einfachen Wege klären. Er kann ja fragen, warum die Strafe so hoch ist, obwohl der Bußgeldkatalog etwa anderes sagt.

Am Ende kann er immernoch Einspruch einlegen. Das empfiehlt sich aber immer nur dann wenn er sich sicher ist, dass der Bescheid falsch ist.

Urteilt das Gericht dann nämlich was anderes zahlt er die Gerichtskosten noch oben drauf.

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Die Krankenkassen nutzen in der Regel die Anschrift die sie über den Arbeitgeber oder das Arbeitsamt bekommen.

Es bringt dir also nichts das Ganze zu ändern.

Darüber hinaus sind die KK als "Behörden" dazu berechtigt deine Adresse beim Meldeamt abzufragen im Rahmen einer Behördenauskunft.

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JEDER kann über jeden eine einfache Melderegisterauskunft (Adresse) bekommen.

Wenn du die Adresse nicht aus gewerblichen Gründen brauchst, musst du nichtmal einen Grund angeben.

Um die Adresse zu bekommen musst du deinen eigenen Namen und Adresse angeben, eine Gebühr bezahlen und einen Antrag stellen.

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Das musst du auch alleine machen.

Sobald man 16 ist macht man alles um den Ausweis vollkommen alleine. Dazu muss dein Vater keine Einverständnis geben.

Du nimmst ein frisches Passbild, Geburtsurkunde und 22,80 EUR mit zum Amt, und beantragst den dann ganz alleine.

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Neuerdings müssen Passfotos ja irgendwie digital eingereicht werden, überall liest man ja, dass die Ämter deswegen vor Ort Fotos machen.

Das ist einfach nur halb richtig. Bis das jedes Meldeamt machen muss gibt es eine Übergangsfrist bis 2025.

Das heißt, dass das noch nicht jedes Meldeamt macht.

Und auch dann macht nicht jedes Meldeamt die Fotos vor Ort. Viele (auch wir) kriegen die Bilder dann digital direkt über einen Dienstleister vom Fotografen. Du teilst uns dann nur noch eine Kennnummer mit, und das Passbild wird digital abgerufen.

Also: Ab zum Fotografen, Passbild machen lassen und mitbringen.

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