Du bist sicher nicht der Einzige, der sich wohl gefühlt hat. Ich nämlich auch!

Dazu beigetragen hat natürlich die soziale Sicherheit (auch "Abgerutschte" wurden versorgt).

So sehr auch über die "Überwachung" geschimpft wird, das "auf den Nachbarn schauen" (oder auch die Pionieraufträge der Nachbarschaftshilfe..) haben zu einem Gemeinschaftsgefühl und gegenseitiger Achtung beigetragen, gleiches gilt für die Klassenveranstaltungen in der Schule bzw. den Betriebsveranstaltungen (ok, nicht unbedingt die politischen Veranstaltungen). Respekt wurde vermittelt (wie viele Jüngere stehen heute noch freiwillig in der Straßenbahn auf?)

Hausgemeinschaften schauten aufeinander... arbeiteten und feierten gemeinsam.

Und wir wurden von vielen Katastrophenmeldungen abgeschirmt. Vergleiche mal die Nachrichten (TV, Internet) heute mit den Erfolgsmeldungen von früher. Mal vom Inhalt abgesehen: psychologisch wurden wir mit Positivem überflutet, heute überwiegt das Negative. Und das hat Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Natürlich waren wir neidisch auf die schillernde Wunderwelt nebenan. Natürlich gab es bestimmte Konsumgüter nur schwer, aber ich hab keine Not gelitten, meine Eltern hatten wenig Geld, UND: "Not macht erfinderisch!" - viele Anstöße für Kreativität!

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Nachtrag: sie hat ein "Lenovo Yoga Book"

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Es kommt sicher darauf an, weswegen Du Deinen Eltern sauer bist und vielleicht auch, ob beiden oder nur einem Elternteil.

Ich habe meiner Mutter sehr lange nicht verziehen, dass sie mich als Kind/ Jugendliche, ja sogar als Braut am Hochzeitstag verbal verletzt hat. Wir haben uns dann eine Weile nicht gesehen. 5 Jahre später starb mein Vater und es gab eine kurze Phase der Annäherung, dann war wieder Ruhe.

Ich hab mich innerlich mit meiner Mutter arrangiert, die Verletzungen schmerzen noch immer, wie es Narben halt tun, aber ansonsten stehe ich neutral zu ihr. Ja, ich bedaure sogar, welche tollen Sachen sie sich durch ihr Verhalten versagt hat: sie hat keines ihrer Enkel aufwachsen sehen, den Jüngsten, inzwischen 11, kennt sie nur vom Babybild...

Zurück zu Deiner Frage: ich bin mit 18 aus dem Haus (Uni), mit Anfang 20 hatte ich meine eigene Wohnung, mit Mitte 30 hatte ich mich dann so weit innerlich distanziert, dass ich ohne böse Gedanken an sie denken konnte. Und ich habe es geschafft, meinen Großen KEIN böses Wort über ihre Oma zu sagen. Eines der Kinder pflegt losen Kontakt zu ihr ....

Lass Dir Zeit, überlege, wie schwerwiegend Euer Zerwürfnis ist und ob Du eine Chance siehst, Dich mit den Eltern auszusöhnen. Ansonsten überlege, wie es für Dich am besten ist.

Alles Gute.

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Fachabitur, sgd?

Hallo,

Und zwar überlege ich nun schon seit gut einem Jahr ob ich mein Fachabitur machen soll um später studieren zu können.

Ich bin nun auch schon 21 Jahre alt habe 2012 leider nur meinen Hauptschulbschluss gemacht da ich einfach sehr faul war. Das bereue ich sehr! Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk abgeschlossen mit einem Notendurchschnitt von 1,7!

So Anfang des Jahres, im März hatte ich mich dazu entschieden dass ich mich für das Fachabitur für dieses Jahr anmelde. Aber das Problem war dass ich schon zu spät dran war... die Anmeldezeit war zu der Zeit schon vorbei.

Vor ein paar Wochen bin ich auf das Fernabitur gestoßen. Ich überlege ob ich dort mein Fachabi machen soll. Ich denke ich würde das schaffen. Mit dem lernen tu ich mich sowieso leicht. Aber ich bin mir einfsch noch nicht sicher ob das das richtige ist? Hat von euch jemand das Fernabi gemacht? Habt ihr Erfahrungen?

Ich denke mir auch dass ich zu alt dafür bin - ich bin dann schon fast 30 wenn ich mit dem Studium fertig bin. Aber wiederrum denke ich mir ich möchte nicht mein ganzes Leben in meinem jetzigen Beruf und für 10,50 Euro in der Stunde arbeiten.

Noch dazu: Mein Freund würde 100÷ hinter mir stehen. Ich habe das mal bei einem Grillabend meiner Familie erzählt. Die Reaktion war nicht so berrauschend. Sie haben gesagt dass ich das nicht schaffen werde, dass das nur verlorene Zeit ist und warum ich nicht normal Arbeiten möchte... Aber eigentlich kann mir die Meinung auch egal sein.

Ich weis ihr könnt mir diese Entscheidung nicht abnehmen aber vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen berichten oder was ihr für richtig/sinnvoll haltet.

Ich danke euch :

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Hallo,

als Elternteil ist es manchmal schwierig, sich von (schlechten) Erfahrungen mit seinem Kind zu trennen (geht mir immer mal wieder so als Mutter), aber schön war die Reaktion Deiner Familie jedenfalls nicht. Ergo: versuche, Dich davon wenig beeinflussen zu lassen (oder: aufstampfen und sagen: "jetzt erst recht!" zwinker)

Meine Tochter (24) hat ihr Direktstudium abgebrochen und ist nach Hause gekommen. Im Moment wartet sie auf die endgültige Zusage der Fernuni, nebenher sucht sie nach einem Teilzeitjob.

DAS sind auch die Fragen, die Du Dir stellen musst:

Habe ich neben meinem Hauptjob genug Kraft und Zeit, um mich mit dem Studienmaterial auseinanderzusetzen?

Schaffe ich es allein oderr brauche ich Lernkollegen?

Komme ich finanziell über die Runden?

Und die Wichtigste: Stehe ich voll und ganz hinter meinem Wunsch? Was sagt "der Bauch"? Wenn DER zustimmt, kann nicht mehr viel schiefgehen und auch ein verpatzter Test ist verkraftbar.

Triff DIE Entscheidung, mit der Du Dich OHNE WENN UND ABER wohl fühlst. Dein Partner unterstützt Dich, also LOS!

Alles Gute.

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Ich hoffe, Du hast den Test geschafft...

Die Erfahrung besagt, dass es sinnvoll sein kann, Spicker zu schreiben, weil man sich da ja noch einmal intensiv mit dem Stoff beschäftigt, weil alles ja im Miniformat gut lesbar sein muss (so war es früher, als man noch Papier und Stift benutzte). Diese Hilfe zu haben, kann ein Gefühl von Sicherheit geben für das Gelernte. Benutzen solltest Du ihn möglichst nicht, weil das bei Entdeckung ja böse Folgen haben kann....

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zum Kopieren von Wissen (und das Übermaß an kopierten Zetteln schon in der Grundschule, in denen nur ein paar Worte einzufügen sind), weil unser Lernen an Bewegung gekoppelt ist (biologisch). Deshalb glaube (und befürchte) ich, dass Dir der technisch kopierte Zettel weniger hilft als ein mit Hand geschriebener...

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Hallo, geh mal hier stöbern: http://www.online-life.club/filmy/ wirst sicher was finden ....

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Muss es WIRKLICH Medizin sein?

Schon mal darüber nachgedacht, deinen Tag anders zu strukturieren, mehr Bewegung hineinzubringen? Geh zu Fuß/ spazieren/ wandern .... das hilft, den Kopf frei zu bekommen und dann geht auch mehr rein.

Ansonsten: welche Sachen sind in Reichweite, wenn du arbeiten willst? Handy? Das sollte Pause machen, um dich nicht zu unterbrechen.

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ACHTUNG!

Es wurden inzwischen Viechter entdeckt, die sich durch Plastetüten knabbern. Einer Designerin ist das passiert und kurz darauf gab es Infos im TV, unter der Überschrift: "Diese Tierchen könnten die Hilfe zur Beseitigung des Plastikmülls sein." Ist ein paar Wochen her (vielleicht April 2017)

Also: Dosen/ Kisten sind noch besser...

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Ich bin mal ketzerisch: es nervt Dich noch nicht genug, denn sonst macht es "klick" und der Schalter legt sich um. Das Handy bleibt dann einfach in der Ecke liegen und Du beschäftigst Dich mit den anderen Dingen.

Ich spreche aus Erfahrung: Es gibt manchmal mehrere Tage am Stück, an denen ich den PC nur kurz einschalte und auch das Tablet bleibt aus (mein Handy kann kein Internet). Ich beschäftige mich dann mit anderen Dingen. Und dann gibt es Tage, an denen ich NUR im Netz hänge und mich wohl dabei fühle.

Fang an, Dir "Handyfreie Zeit" zu verschreiben, dann entsteht Freiraum für andere Interessen. Und bedenke: um Gewohnheiten zu ändern, muss man mindestens 4 - 6 Wochen am Stück durchhalten. Das kann hart sein. Außerdem besteht sogar nach Jahren eine gewisse Rückfallgefahr in den alten Trott. (hab ich mal bei einer klugen Frau gelesen und kann es durchaus nachvollziehen)

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Hallo, ich bin Russischlehrer...

Der Link zu "russlandjournal" ist sehr gut, den Tipp, zuerst das Alphabet zu drillen, missfällt mir persönlich ein wenig, weil das schnell in Frust ausarten kann.

Wenn Du mit dem ABC beginnen möchtest, dann HÖRE es dir an (gesprochen oder gesungen!), damit du einen Eindruck vom Klang des BUCHSTABEN (nicht unbedingt gleich dem LAUT!) bekommst. Vergleiche die Optik mit unserem Alphabet: es gibt Analoges, Ähnliches, komplett Verschiedenes und "falsche Freunde".

Versuche zu transliterieren, d.h. das kyrillische Alphabet (oder kyrillische Texte von "russlandjournal") mit unseren Buchstaben zu schreiben. Dann wird es auch leichter, akustisch den Hörtexten zu folgen. DAS finde ich - insbesondere am Anfang - VIIIIEEEL wichtiger als die Grammatik.

Viel Spaß beim Start. Wenn ich kann, helfe ich gern weiter. Lg.

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Ich stimme Kuhlmann26 voll zu:

Die Birkenbihl-Methode besteht aus 4 Schritten, die man alle durchlaufen sollte, um zu sehen, wie man sich einzelne Details auf die eigenen Bedürfnisse anpasst.

Ich bin ein fauler Hund, habe mich bisher davor gedrückt, alle Schritte ordentlich abzuarbeiten. Aber selbst die von mir regelmäßig verwendeten Bruchteile haben mir weiter geholfen und mir einen Sprache nahe gebracht, ohne dass ich mich bewußt lernend dahinter geklemmt habe.

Ich habe als Lehrperson dekodierte Versionen der fremdsprachigen Aussagen vorgegeben ("Die Briten denken so"), und die Lernenden machten weniger Fehler. Ich muss noch immer Italienisch lernen, weigere mich aber innerlich, der vor Ort gehuldigten "Heiligen Grammatik" zu frönen. Also HÖRE ich viel (was ja in viel zu vielen Sprachkursen sträflichst vernachlässigt wird), schaue z.B. mir bekannte Serien auf Italienisch ... und taste mich auf diese Weise langsam ran...

Lange Rede: Diese Methode ist eine Arbeitsgrundlage, die sicher unheimlich viel mehr Erfolg bietet als traditionelles Lernen. Je bewußter und intensiver (mehrmals täglich 10 - 20 Minuten, so speichert das Gehirn besser), desto schneller der sichere Spracherwerb. Und man kann sich DAS Lernmaterial aussuchen, das einen anspricht...

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Hallo,

von den Anderen wurde Dir schon Mut zugesprochen - ich schließe mich an.

Der Rest ist AUCH Training, am besten vor einerm Spiegel!

- Beobachte Dich beim Sprechen! Stehst Du aufrecht oder nach vorn gebeugt? Schultern nach hinten (ein Ausbilder sagte mal: Brust raus! Bauch rein!)

- Tief durchatmen, bewußt atmen. Das trägt auch zur inneren Beruhigung bei.

- Beobachte Deine Mundbewegungen vor dem Spiegel. Sind die Lippen fast geschlossen beim Sprechen? Ändere das. Öffne den Mund, forme die Laute (über)deutlich aus. Zu Hause vor dem Spiegel solltest Du BEWUSST übertreiben - und das Training täglich mehrmals für ein paar Minuten durchführen. Nach einiger Zeit bekommst Du ein Gefühl dafür, wie weit dein Mund geöffnet ist (ob die Zähne die Laute festhalten) und allein dadurch wird es schon lauter und vor allem klarer.

Alles, was Du jetzt brauchst, ist Mut, Ausdauer, Durchhaltevermögen und etwas Geduld mit Dir selbst.

Viel Erfolg.

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