Dass kenne ich. Man möchte eben nicht immer, dass sich andere Aufwand für einen machen. Oft ist es in solchen Fällen aber für den anderen aber auch kein Problem.

Du scheinst jemand zu sein, der anderen auch mal etwas gönnt. Dies ist durchaus eine positive Eigenschaft.

...zur Antwort

Es ist erstmal "nur" das erste Halbjahr, hier kannst du noch garnicht sitzenbleiben.

Im Sommer würde dies jedoch anders aussehen. Von der Schule fliegen wirst du deshalb jedoch i.d.R. nicht. Zumindest wenn du zum ersten Mal sitzenbleibst und auch kein Anlass besteht die Schulform zu wechseln.

Was das Mobbing angeht:

Grundsätzlich haben die Lehrer bei der Versetzungsentscheidung einen gewissen pädagogischen Spielraum. Hier kommt es dann darauf an, ob die Lehrer auch den Eindruck haben, dass dein Leistungsabfall mit dem Mobbing zusammenhängt.

Aber wenn es dir jetzt besser geht, würde ich im zweiten Halbjahr zeigen was du kannst.

...zur Antwort

Mappennoten zählen meist in die mündliche Note. Insgesamt solltest du dann mündlich 4 stehen.

Bei mündlich 60%:

60*4+40*6 /100 = 4,8

Bei mündlich 50%.

4+6 /2 = 5

Insgesamt bist du rechnersich bei einer 5.

Der Lehrer muss die Note zwar nicht rein rechnerisch bilden und kann z.B. positiv berücksichtigen wenn zuletzt eine klare Leistungssteigerung erkennbar war. An sich würde ich aber erst einmal mit einer 5 rechnen.

...zur Antwort

Wie sieht der Unialltag eines Studenten aus? Ich weiß, dass es in der
Uni Vorlesungen, Seminare, Praktika etc. gibt. Teilweise sind diese ja
auch freiwillig. Ich habe gehört, dass man viel einfach selbstständig
lernt. 

So ist es.

Insgeamt ist man "freier" als in der Schule.

Von der Zahl der Wochenstunden hat man weniger als in der Schule. Im Abi hatte ich ca. 35 Wochenstunden, jetzt ca. 20.

Der Stundenplan ergibt sich aus den Veranstaltungen für die man sich anmeldet. So hat man mal sehr lange Tage, aber evtl. auch mal einen Wochentag frei.

Allerdings muss/sollte man auch vieles zuhause aufarbeiten. Insbesondere vor Klausuren oder für Hausarbeiten.

Lernt man das was man in Vorlesungen etc. gehört hat ? Woher weiß man ,was man über ein Thema wissen muss? 

Man macht sich i.d.R. während den Vorlesungen Notizen, mit welchen man dann lernt.

Wie in der Schule gibt es aber auch Dozenten welche die Inhalte aus der Vorlesung in der letzten Sitzung nochmal zusammenfassen, so dass man ein grobes Gespür dafür kriegt was drankommt (manche stellen vorher auch Übungsfragen o.ä.). Man kann sich zu dem auch bei höheren Semsterlern informieren wie die Klausuren beim jeweiligen Dozenten meist aufgebaut sind.

Oft gibt es auch einen Themenplan nach welchem die Vorlesung aufgebaut ist. Wenn ich die Oberthemen im Kopf habe, fallen mir meist auch die entsprechenden Unterthemen ein.

Ist das quasi Glückssache dass man das richtige gelernt hat oder kommt
nur das dran, was in der Uni in irgendeiner Form erwähnt wurde ?

Normalerweise wird nur dass abgefragt was auch drankam. Manchmal ist es auch so dass man für mehrere Vorlesungen lernen muss und nur eine (zufällig ausgewählte) abgefragt wird. Hier hofft man dann natürlich dass man die bekommt die einem liegt.

Inhaltlich muss man somit insgesamt schon mehr lernen als in der Schule. Somit ist es auch von Vorteil bereits frühzeitig damit anzufangen.

...zur Antwort

Man kann vieles schaffen. Es gibt ehemallige Förderschüler die hinterher das Abitur gemacht haben oder studieren (gehöre selbst dazu und kenne einige).

Eine "schlechte Feinmotorik" hat nichts mit dem Intellekt zu tun. Bei dem Thema "Lernen" kommt es natürlich darauf an, wie groß das Lerndefizit ist.

Grundsätzlich dient eine Förderschule aber dazu, an solchen Dingen zu arbeiten und sich entsprechend zu verbessern.

Auch dass Förderschüler den Hauptschulabschluss nachholen ist nicht untypisch. Bildungsgänge in denen dies möglich ist, gibt es an Berufskollegs durchaus und diese Bildungsgänge sind zu dem natürlich auch für Schüler welche den HSA entweder an der Hauptschule nicht geschafft haben oder eben von einer Förderschule kommen da.

Zu dem besteht an vielen Förderschulen auch die Möglichkeit den Hauptschulabschluss dort zu absolvieren.

Ich würde mich einfach mal von deinen Lehrern diesbezüglich beraten lassen. Und wie gesagt eine Förderschule dient dazu sich zu entwickeln. Entscheidend ist was du hinterher aus dir machst.




...zur Antwort


Findet ihr das schlimm oder kann das jedem mal passieren und wie erzählt man das seinen Eltern hatte noch nie eine 6 gehabt?

Ist mir zwar direkt noch nicht passiert, allerdings fast.

Ich hab auch mal bei einer Gedichtsanalyse ein Thema total falsch interpretiert und erst totalen "Quatsch" geschrieben. Zum Glück bin ich im laufe der Zeit durch Fragen von Mitschülern darauf aufmerksam geworden und hab nochmal was ganz anderes geschrieben (und ich stand meist 1-2 in Deutsch).

Grundsätzlich schreibt jeder mal eine schlechtere Note und jeder macht mal Fehler.

Ich würde es deinen Eltern in einem ruhigen Moment sagen und erklären wie es dazu kam. Da du sonst nicht solche Noten schreibst, kannst du sagen dass es ein "Ausrutscher" war oder dass die Arbeit insgesamt schlecht ausgefallen ist. Nächstesmal liegt dir das Thema hoffentlich wieder mehr.

...zur Antwort

Ich habe letztes Jahr meine Fachhochschulreife in NRW gemacht und bei uns wärst du mit 2 5en als Vornoten garnicht für die Prüfungen zugelassen worden. Aber wie es auch sei...


Durchgefallen bist du injedemfall wenn du als Abschlussnote eine 6 erhällst oder 2 Noten schlechter als 4 hast. Wenn ich es noch richtig in Errinerung habe, muss auch eine 5 bereits durch eine 3 ausgeglichen werden.

Bei einer Note Abweichung (z.B. Vornote:4 Prüfung:5) darf der Fachlehrer die Note nach seinem Ermeßen festlegen.

Bei uns habe viele Lehrer meist die bessere Note gegeben, verlassen kann man sich da aber nicht immer drauf.

Meist wird auf Tendenzen geschaut. Sprich ob die 4 als Vornote eher eine 4+ oder eine 4- ist oder ob die 5 in der Prüfung mehr Richtung 4 oder zur 6 tendiert.


Du müsstest hoffen, dass du in Sozialwesen als Abschlussnote noch die 5 bekommst (wobei eine 5 in diesem Fach bei einer FHR in diesem Bereich nicht gerade gut aussieht)

Solltest du in Mathe wirklich eine 5 in der Prüfung bekommen, müsstest du hoffen, dass der Lehrer dir auf dem Zeugnis die bessere Note (also die 4) gibt.

In Deutsch solltest du dich auf eine 4 verbessern und in Englisch die 3 halten um ggf. ausgleichen zu können.


Wenn dass alles so eintritt hättest du als Abschlussnoten: Sozialwesen:5 Mathe:4 Deutsch:4 Englisch:3. So könnte es noch klappen.

Manchmal schätzt man sich auch nachden Prüfungen schlechter ein und vlt. fallen die Prüfungen für sich doch etwas besser aus als du denkst.

Ich würde die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, aber insgesamt wird es natürlich schwer.

Aber du kannst es nach den Prüfungen leider ohnehin nicht mehr beeinflussen. Ich würde versuchen mich abzulenken und hoffen.

Falls es nicht klappt, würde ich mich ggf. darüber beraten lassen ob du wiederholen kannst oder mir eine Alternative überlegen.


...zur Antwort

Vor- und Prüfungsnote zählen grundsätzlich jeweils 50%. Hierraus bildet sich deine Abschlussnote.

Dass heißt: Wenn du in der ZAP eine 4 schreibt, wäre es sinnvoll als Vornote eine 1 zu haben um noch eine 2 auf dem Zeugnis kriegen zu können.

Allerdings ist bei 3 Noten Abweichung zwischen Vor- und Prüfungsnote (z.B. Vornote:1 Prüfung:4) eine mündliche Prüfung vorgeschrieben.


Bei zwei Noten Abweichung (z.B. Vornote:2 Prüfung:4) kannst du eine freiwillige mündliche Prüfung absolvieren. Wenn du dich gegen die mündliche Prüfung entscheidest, würdest du eine 3 bekommen.

In der mündlichen Prüfung müsstest du dann aber wohl eine 1 schreiben um als Abschlussnote eine 2 zu kriegen.

Leichter wäre es dann also, wenn du schon als Vornote eine 1 hättest. So wie du es beschreibst halte ich aber eine (gute) 2 als Vornote für realistischer.


Bei einer Note Abweichung (z.B. Vornote: 2 Prüfung: 3) darf der Fachlehrer die Note nach seinem Ermeßen festlegen.


Insgesamt ist dass ganze nach jetzigem Stand aber noch "Was wäre wenn?"

Man stellt sich die Prüfungen vorher meist schlimmer vor als sie hinterher sind. Die Vornote soll letztendlich schon etwas wiederspiegeln, nämlich deinen Leistungsstand über dass gesamte Jahr hinweg.

Du gehst immerhin als einer der leistungsstärkeren in deiner Klasse in die Prüfung.

Wenn es jetzt die Regel wäre, dass sich die leistungsstärkeren um 2 oder gar 3 Noten verschlechtern, was wäre dann mit denen die eine 3 als Vornote haben oder nur so gerade noch eine 4 bekommen haben? Gehen die dann unter?

Ich hatte auch zwei 2en als Vornoten und habe damals vor den Prüfungen auch eher mit Verschlechterungen gerechnet. Hinterher waren meine Vornoten auch meine Abschlussnoten.

Insgesamt sind die Prüfungen bei uns auch so ausgefallen, dass die meisten in etwa die Noten geschrieben haben mit denen sie auch vorbenotet waren. Eine Note Abweichung kam öfter mal vor, 2 Noten Abweichung waren dagegen schon seltener. Wenn es zu Abweichungen kommt, können diese natürlich sowohl negativ als auch positiv sein.

Ich denke du wirst es schaffen. Viel Erfolg für die Prüfungen!






...zur Antwort

Vor- und Prüfungsnote zählen jeweils 50%. Hierraus bildet sich deine Abschlussnote.


Hallo ich habe mega Schiss vor der ZAP und wollte fragen ob man
eigentlich wenn man vor den ZAPs in Der Mathearbeit eine 5 hatte und
dann in der Zap wieder eine 5, bekommt man dann eine 6 auf dem Zeugnis ?

Nein, wenn Vor- und Prüfungsnote identisch sind (z.B. Vornote:5 Prüfung:5) wäre dies natürlich auch deine Abschlussnote.

Eine 6 auf dem Zeugnis könntest du nur bekommen, wenn entweder die Vor- oder die Prüfungsnote 6 ist.


Bei einer Note Abweichung (z.B. Vornote: 5 Prüfung:6 oder Vornote: 4 Prüfung:5) darf (zumindest in NRW) der Fachlehrer die Note nach seinem Ermeßen festlegen.

Meist wird hier auf Tendenzen geschaut. Sprich, ist die 4 als Vornote eher eine 4+ oder eine 4-? Und tendiert die 5 in der Prüfung eher zur 4 oder mehr zur 6?

Manche Lehrer orientieren sich hierbei auch an der Vornote nach dem
Motto: "Das Jahr war länger" oder geben im Zweifel die bessere Note.


In allen fällen ist dies aber natürlich auch nicht möglich. Wenn eine klare Tendenz zur schlechteren Note vorhanden ist, kriegt man i.d.R. auch die schlechtere Note.

In manchen Bundesländern überwiegt in solchen fällen allerdings auch die Prüfungsnote oder man muss/kann eine mündliche Prüfung machen.


Bei zwei Noten Abweichung (z.B. Vornote:4 Prüfung:6) würde der Durchschnitt aus beiden Noten gebildet werden. Also 5. In diesemfall wäre es in NRW aber auch möglich eine freiwillige mündliche Prüfung abzulegen.


Eine 6 als Abschlussnote bekommt man also (zumindest in NRW) nicht so schnell. Du solltest aber für die Prüfung nochmal versuchen dass beste aus dir rauszuholen.

Wenn der Lehrer erkennt dass du dir Mühe bist, kann sich dies für den Fall dass es zu der Konstellation "eine Note Abweichung" kommt, positiv auswirken. Und vlt. schaffst du ja doch noch die 4 als Abschlussnote.

Ich habe vor meinen Prüfungen auch eher mit Verschlechterungen gerechnet und meine Vornoten waren hinterher auch meine Abschlussnoten.




...zur Antwort

Die Wichtung der Halbjahre variiert.

Der Lehrer muss die Note nicht rein mathematisch bilden, sondern hat immer einen gewissen pädagogischen Ermeßensspielraum.

Er kann z.B. positiv werten, dass du dich im zweiten Halbjahr gesteigert hast und dir aufgrund dieser Verbesserungstendenz die 2 geben.

Realistisch ist es also durchaus, wenn du im zweiten Halbjahr konstant im 2er Bereich bist. Du könntest deinen Leistungsstand auch mal beim Lehrer erfragen und ggf. noch ein Referat o.ä. anbieten.

...zur Antwort

Dass kann man nicht verallgemeinern.

Es kann viele Gründe geben, warum jemand eine zeitlang nicht so gute Note hatte und letztlich auf eine Hauptschule gekommen ist.

Noten sagen auch nicht zwingend etwas über die Intelligenz aus und fast jeder hatte im laufe seiner Schullaubahn mal stärkere und schwächere Phasen.

Entscheidend ist was am letztlich aus sich macht. Ich war selbst einige Jahre auf einer Hauptschule und studiere nun. Ich kenne auch andere die nach der Hauptschule die Fachhochschulreife oder das Abitur absolviert haben.

Der Weg dorthin ist an sich garnicht mal so umständlich. In NRW kann man sich z.B. nach der 9. Klasse für die 10B qualifizieren, welche die Fachoberschulreife macht. Erreicht man hier die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, kann man danach auch das Abitur anfangen.

Natürlich muss man es auch wollen und auch das Potential haben dies zu schaffen, aber letztlich gibt es immer Möglichkeiten sich hochzuarbeiten und sich entsprechend zu entwickeln. Ich finde es ist kein Grund grundweg "schwarz zu sehen" nur weil jemand eine Hauptschule besucht/besucht hat.

Außerdem ist die Frage woran man es überhaupt festmachen will, ab wann ein Mensch "dumm" ist.

Jeder hat auch wiederum in unterschiedlichen Bereichen seine Stärken und Schwächen. Auch jemand der "nur" einen Hauptschulabschluss hat.

Jemand der einen Hauptschulabschluss hat, aber einen Plan hat was er will und z.B. eine Ausbildung machen möchte ist für mich keineswegs "schlechter" als jemand der sein Abitur macht, aber überhaupt keinen Plan hat was er danach machen möchte.

"Intelligenz" bedeutet für mich z.B. auch, einen Plan zu haben was man aus seinem Leben machen möchte, sich selbst einschätzen und reflektieren zu können. Dinge hinterfragen zu können und aus Fehlern zu lernen sowie gemeinschaftsfähig zu sein. Der Schulabschluss hat hier für mich keine oberste Priorität.

...zur Antwort

Unentschuldigte Fehlstunden sind grundsätzlich immer schlecht. Bei vielen entschuldigten kann man immernoch sagen dass man längere Zeit krank war (und in manchen Fällen stimmt dies ja auch).

9 unentschuldigte Fehlstunden entsprechen in etwa 1-2 Schultagen. Ich würde sowas sagen wie dass du vergessen hast eine Entschuldigung/ein Attest rechtzeitig abzugeben, wobei es keine wirklich gute Begründung dafür gibt.

Da der deutlich überwiegende Teil entschuldigt ist, könnte es sein dass man es dir so abkauft und dir dennoch eine Chance gibt.

Es macht sicher keinen guten Eindurck, aber manch einer wird dir durchaus eine Chance geben dass ganze zu erklären. Du solltest dann aber auch klarstellen, dass du daraus gelernt hast und du soetwas in Zukunft vermeiden wirst.

Im Zweifel könntest du in der Bewerbung auch anbieten dort ein Praktikum zu absolvieren damit man sich ein Bild von dir machen kann. Dort könntest du dann zeigen, dass du es auch besser kannst.

...zur Antwort

Du kannst damit diverse Ausbildungen beginnen, als auch an Fachhochschulen studieren. An Universitäten nur in Ausnahmefällen.

Du profitierst davon dass du sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse in deinem Fachbereich sammelst.

Damit vergrößerst du deine Berufsmöglichkeiten insbesondere in deinem Fachbereich stark. Du hast es zum einen bei einer Bewerbung um eine einschlägige Ausbildung leichter und kannst meist auch in der Ausbildung von den erworbenen Kenntnisse profitieren. Zum anderen hast du auch in einem einschlägigen Studium durchaus Vorteile, da du dann oft gewisse Vorkenntnisse hast.

...zur Antwort

Ich habe mir auch mal 3 Monate später noch eine Bestätigung ausstellen lassen.

Ich würde einfach mal bei dem Betreib anrufen und fragen ob sie die Daten noch haben. Eine Bescheinigung sollte man sich ausstellen lassen.

...zur Antwort


Könnte man den Realschulabschluss theoretisch auch nachmachen, wenn man
vorher keinen Abschluss hatte oder braucht man mindestens einen
erfolgreichen Hauptschulabschluss?

Ich kenne nur Bildungsgänge bei denen zumindest der Hauptschulabschluss Voraussetzung ist. Aber auch diesen kann man nachholen.


Würde man es in weniger als 6 Monaten schaffen, den Realschulabschluss nachzuholen oder dauert das 1 Jahr?

In 6 Monaten eher nicht. Mit einem Jahr sollte man schon rechnen. (je nachdem auf welchem Weg). Es gibt auch Bildungsgänge an denen du den Realschulabschluss in Kombination mit einer schulischen Ausbildung absolvierst. Dass dauert dann meist 2 Jahre.

Ich würde mich mal bei Schulen in deiner Nähe erkundigen.


...zur Antwort

Also mit 1,3 in den Hauptfächern hast du doch mal wirklich sehr gute Vorausetzungen.

Ansonsten ist "schwer" relativ. Aber selbst mit einem eher weniger guten Realschulabschluss ist das Fachabitur machbar wenn man sich dahinterklemmt.

Während des Fachabiturs bezieht sich der Stoff auch auf deinen Fachbereich. Wenn dieser dich also interessiert und du es willst, wirst du dich auch entsprechend dahinterklemmen.

Ich habe auch nachdem Realschulabschluss mein Fachabitur absolviert und dieses sogar mit einem besseren Schnitt abgeschlossen als den Realschulabschluss (obwohl ich da auch gut war). Natürlich ist dies nicht unbedingt die Regel, aber es ist wie gesagt gut machbar.

Dein wirklich guter Schnitt zeigt darüberhinaus, dass du bereits ein gutes Lernverhalten an den Tag legt. Ich denke du wirst es packen.

...zur Antwort

Schlimm ist es nicht wenn du sonst bessere Noten hast. Nahezu jeder Schüler hatte irgendwann schonmal eine 4 auf dem Zeugnis.

Wenn du sonst nur 1er und 2er hast ist es immer noch ein wirklich gutes Zeugnis mit welchem man durchaus zufrieden sein kann. Andere wären froh wenn sie solche Noten hätten.

Wie man die Note selber für sich empfindet hängt immer auch von den individuellen Notenansprüchen im einzelnen Fach ab und welche Noten man sonst so hat.


Meine letzte 4 im Zeugnis war in der 8.Klasse. Mir lag das Fach aber auch eher weniger und ich hab es nach der 8.Klasse nicht mehr gehabt. Da der Rest des Zeugnisses gut war, konnte ich damit leben und war mit dem Zeugnis im gesamten zufrieden, mit der 4 an sich aber nicht.

Es ist aber auch wichtig, dass man noch Zeit hat seinen Freizeitinteressen nachzugehen. Man braucht im übrigen auch mal Pausen um dass gelernte zu verarbeiten.

Ich würde versuchen mir die Zeit so einzuteilen, dass du dies miteinander vereinbaren kannst.

Ich habe nach der Schule meist natürlich die Hausaufgaben gemacht oder eine Übungsaufgabe bearbeitet (insbesondere die Woche vor der Arbeit/Klausur oder wenn ich etwas nicht so gut verstanden habe). Unmittelbar vor einer Arbeit/Klausur habe ich meist am Wochenende knapp 3 Stunden gerlernt (aber auch je nach Thema unterschiedlich) und dazu habe ich mir die Themen auch durch Haus- und Übungsaufgaben eingeprägt.


Insbesondere in Mathe hat mir regelmäßiges selbstständiges durchrechnen schon geholfen. Oft werden unmittelbar vor Arbeiten auch Textaufgaben durchgegangen welche so in etwa in der Arbeit/Klausur drankommen. Ich habe die Aufgaben zuhause meist durchgrechnet ohne in die Lösung zu schauen und mir dabei die Rechenschritte eingeprägt. Anschließend habe ich sie mit der Lösung verglichen und geschaut was ich schon kann und was ich mir noch verstärkt ansehen muss.

Darüber hinaus kann es auch helfen sich mit jemanden auszutauschen der gut in Mathe ist.



Ich habe aber nie jeden Nachmittag "non stop" durchgelernt o.ä.. Ich finde es wie gesagt auch wichtig sich auch nicht zu viel Druck zu machen. Sich zusagen immer mindestens eine 2 schreiben zu     müssen, kann einen auch unter Druck setzen. Ich bin nie mit dem Gedanken in eine Arbeit/Klausur gegenagen "Ich muss jetzt mindestens eine 1- schreiben" o.ä.. Mein Ziel war es aber immer das Optimum aus mir herauszuholen. So habe ich meist denoch einen (sehr) guten Schnitt erreicht. Letztendlich hat jeder aber natürlich auch ein unterschiedliches Lernpensum.












...zur Antwort

Die Lernstandserhebungen dienen mehr dazu um zu
vergleichen auf welchem Stand der jeweiligen Schulen im Bundesland sind.

Es gibt eine Note dafür, diese zählte aber (zumindest in NRW) nicht als Klassenarbeit o.ä.. Bei uns hieß es damals dass die Note zur Festsetzung der Gesamtnote herangezogen werden kann. Sie hatte mehr eine Relevanz wenn man zwischenzwei Noten stand und tendierte dann zur besseren oder schlechteren Note. Mehr aber auch nicht.

...zur Antwort

Fürs Fachabitur reicht i.d.R. der Realschulabschluss an sich. Zwar setzen viele Schulen auch höhere Notenwerte voraus, insgesamt finde ich dein Zeugnis aber noch in Ordnung.

Ich habe auch nachdem Realaschulabschluss die Fachhochschulreife erworben. Bei uns hatten damals auch einige mit einem eher mittelmäßigen Realschulabschluss die FHR begonnen und auch bestanden.

Du kannst es durchaus schaffen.


ob ich mit meinem Zeugnis die Fachhochschule besuchen kann 

Die Fachhochschulreife absolvierst du allerdings nicht an einer Fachhochschule, sondern i.d.R. an einer Fachoberschule oder einem Berufskolleg. An einer Fachhochschule kannst du studieren, wenn du deine Fachhochschulreife erworben hast.


...zur Antwort