Ich mal davon aus, dass es sich um den roten Netto (Marken-Discount) handelt.

Ich sage es mal kurz und knapp: Deine Chance genommen zu werden ist sehr gut. Der einfach Grund dafür ist, dass Netto sich seinen Ruf schon so sehr selbst ruiniert hat und der Job im Discounter zudem einer ist um den sich niemand reißt, dass sie schon froh sind, falls sich überhaupt jemand bewirbt.

Hinzu kommt, dass bei Netto nicht deine Ausbildung im Vordergrund steht, sondern deine billige Arbeitskraft. Quasi eine Vollzeitkraft (abgesehen von der Berufsschule) für wenig Geld. Deshalb wird auch so offensiv um Azubis und Aushilfen geworben.

Zeit um dich richtig auszubilden hat dafür am Ende jedoch kaum eine Filiale. Da ist sehr viel Eigeninitiative gefragt. Denn nur am Anfang bist du zusätzlich da, doch spätestens sobald du deine Kassenschulung bestanden hast, ersetzt du einen normalen Mitarbeiter. Das heißt, dass ab dann niemand mehr Zeit für dich hat, du eigenständig arbeiten musst, weil der Marktleiter / -vertretung müssen ja auch ihre Arbeiten im chronisch unterbesetzten Laden schaffen um webigstens halbwegs pünktlich nach Hause gehen zu können. Jede Minute die sie sich mit dir befassen müssten, schiebt ihren Feierabend eine Minute nach hinten - unbezahlt natürlich.

Das heißt auch, dass du dir ein dickes Fell zulegen musst, da die Töne sowohl von Kollegen als auch von Kunden mal rauer werden können. Denn leider verstehen einige Mitarbeiter auch nicht, dass ein Azubi oftmals nicht so (schnell) kann wie er gerne würde und sollte, was natürlich dann den Druck auf sie erhöht und der Azubi ist dann halt das Ventil, weil er dann gerne mal für verantwortlich gemacht wird, obwohl die Schuld natürlich im Versagen des Unternehmens liegt.

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Ich denke nicht, dass sich dort jeder Kassierer selbst autorisieren kann. Denn dann hätte die Autorisierung ja keine Sinn und man könnte sie ja auch komplett weglassen.

Meine Vermutung: Entweder war die Kassiererin selbst autorisierungsberechtigt oder ein Berechtigter hat ihr die Autorisierungsdaten gegeben. Bei Netto kannst du ja neben Fingerprint und Karte auch deine Daten manuell eingeben. Was ja leider auch oft noch gang und gäbe ist, dass Filialverantwortliche ihre Daten oder die Karte den Kassierern hinterlassen, was ich einfach unverantwortlich finde.

Zudem hängt es wohl auch noch vom jeweiligen Markt ab wie streng das dort gehandhabt wird, da die meisten Märkte ja privat sind und ohnehin mehr oder weniger machen was sie wollen.

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Kach dich deswegen nicht verrückt. Das geht allen so am Anfang. Wichtig ist nur, dass du die Nummer der gängigsten Artikel kennst, wie Bananen, Äpfel, Gurken, Tomaten usw. Der Rest kommt mit der Zeit mit der Praxis. Man lernt die Nummer eh viel besser, wenn man den Artikel vor sich hat als von der Liste.

Mit der Zeit und der Erfahrung wirst du auch merken, dass wenn du beispielsweise eine Gurke vor dir hast, dass dein Gehirn die Information "Gurke" einfach überspringt und direkt in der Nummer denkt. Vielen geht es dann so, dass wenn sie nach der Nummer eines Artikels gefragt werden, ihnen diese nicht gleich einfällt, aber wenn man ihnen den Artikel zeigt, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Deshalb bin ich auch kein Freund vom Listenlernen (bis auf die 10 wichtigsten Artikel, mehr aber auch nicht), da es hier dann genau andersrum ist. Wenn man jemanden abfragt, kriegt derjenige sicher einige Artikel hin, da auswendig gelernt, aber hat er den Artikel vor sich, scheitern viele, weil das Gehirn hier auch erst wieder umdenken musst. Das Gehirn muss sozusagen das gesehene Produkt erst ins Wort übersetzen um dann auf die im Kopf gespeicherte Nummer zurückgreifen zu können. Und das überfordert viele am ersten Tag, weil sie einfach noch so viel mehr Input auf einmal bekommen.

Vielen erfahrenen Kassierern, die zuvor in einem anderen Unternehmen gearbeitet haben, geht es auch manchmal so, selbst nach Jahren, dass ihnen plötzlich die alten PLU-Nummern einfallen. Und sie wundern sich dann, warum die Kasse diese Nummer nicht nimmt, bis es irgendwann klick macht. So kann ich dir sogar spontan noch die PLU der Gurke von Plus nennen (309) oder von den losen Rispentomaten (274), obwohl es Plus nun schon seit fast 10 Jahren nicht mehr gibt.

Aber wie gesagt, du bist ja nicht dort, weil du schon alles kannst, sondern um zu lernen - so wie wir alle einmal.

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Die Märke haben keine E-Mail Adressen und somit auch gar keinen Posteingang. Und selbst wenn, dann wären sie nur für interne Zwecke bestimmt. Zudem hätte eh niemand darauf reagiert, da kein Filialmitarbeiter Zeit für solche Spielereien hat. Genau deshalb gibt es ja den zentralen Kundenservice für Anfragen aller Art, die, sofern es denn notwendig ist, an die betreffende Bezirksleitung weitergeleitet werden.

Was gibt es denn so wichtiges was du von einem bestimmten Markt willst?

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Mach dir um die PLU-Numnern nicht all zu große Gedanken. Die meisten wirst du eh erst beim Kassieren lernen, wenn du die Ware vor dir hast. Viele lernt man auch nicht direkt als Zahlen, sondern eher das Tippmuster auf dem Bildschirm.

Es genügt für die Kassenschulung vollkommen, wenn du erstmal die Nummern der gängigsten Artikel weißt. Also sowas wie Bananen (1), Äpfel rot (2), Gurke (683), Rispentomaten (27) und aktuell auch Kirschen lose (69) und Erdbeeren lose (42). Und natürlich solltest du auch was was was überhaupt ist. Die Nummern bringen dir gar nichts, wenn du beispielsweise keine Zucchini (84) erkennst wenn du sie vor dir hast.

Ansonsten hast du im Kassensystem auch sog. E-PLU-Listen. Sowohl mit Bildern als auch als Listen mit Volltextsuche wo du alles findest. Aber das wird dir während der Schulung alles erklärt. Mach dich nicht verrückt, denn du gehst dort hin um alles zu lernen, nicht um schon alles zu können. Und wenn du eine gute Kassenschulungskraft (was bei Netto nicht selbstverständlich ist), dann wird auch geschaut wo deine Schwächen liegen und darauf noch etwas näher eingegangen.

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Am besten lernst du sie in der Praxis. Du kannst und musst nicht alle bei der Kassenschulung wissen. Aber die wichtigsten sollten es schon sein, wie beispielsweise Bananen, Äpfel lose (rot & grün), Birnen (Abate & rot), Rispentomaten und Gurken.

Es fällt ohnehin leichter wenn du die Waren vor dir hast und eintippst, als wenn du sie nur vom Blatt her lernst. Mit der Zeit denkst du die PLU Nummern ohnehin nicht mehr in Zahlen, sondern in Tipmustern.

Am besten schaust in der Woche, in der die Schulung ist, einmal in den Handzettel und schaust, was gerade in der Werbung ist. Dann lernst vorrangig diese Artikel, da du die an diesem Tag voraussichtlich öfter auf den Band haben wirst.

Ich hoffe, dass du eine gute Kassenschulungskraft hast, denn das ist in dieser Firma nicht unbedingt gesagt. Deshalb ein kleiner Tipp vorab: Du hast im Kassendisplay zwei Arten von O+G Listen. Einmal direkt vorne drauf eine mit Bildchen und eine in Listenform mit Suchfunktion unter "PLU-Listen". Die mit den Bildern kannst du vergessen. Die ist Mist. Da sucht man sich tot. Nur leider haben die Programmierhelden diese Liste vorne drauf gepackt und nicht die die man braucht. Aber egal. Worauf ich hinaus will ist, dass wenn du einen Artikel aus der Liste wähst, dann tippe ihn nicht einfach an und wähle ihn aus, sondern merke dir links die PLU-Nummer, gehe wieder raus aus dem Menü und zurück in die Kassiermaske und tippe die Nummer dann per Hand ein. So lernt es sich am besten. Nach dem dritten Mal sitzt die Nummer in der Regel.

Wenn du später noch weitere Fragen hast, dann melde dich ruhig nochmal. Denn wie gesagt, die Kassenschulungen sind nicht immer die besten. Du kannst Glück haben oder jemanden der selbst nichts kann.

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Damit der Kassierer im Falle einer Lastschriftzahlung den unterschriebenen Beleg darin sicher verstauen kann. Denn diese Belege sind wie Bargeld zu behandeln und somit zugriffssicher aufzubewahren, da diese Belege den Händler bzw. den Netzanbieter dazu autorisieren das Geld von deinem Konto abzubuchen.

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Dern Vorteil bei Netto ist: Du hast den Ausbildungsplatz so gut wie sicher. Die sind froh, wenn sich überhaupt noch jemand bewirbt. Deshalb hängen auch in allen Filialen Plakate auf denen Mitarbeiter gesucht werden.

Der Nachteil: Du lernst nichts. Für Netto bist du nur eine billige Arbeitskraft. Die Ausbildung (falls man es überhaupt so nennen kann) ist alles andere als gut. Eben weil du nicht richtig ausgebildet wirst, sondern wie ein normaler Mitarbeiter eingesetzt wirst. In einer guten Ausbildung wärst du zusätzlich da, läufst mit und  bekommst was beigebracht. Bei Netto ersetzt du jedoch die Schicht eines anderen Mitarbeiters und übernimmst somit auch seine Arbeiten. Und da bei Netto die Filialen ohnehin stets unterbesetzt sind, weil man einfach nicht die Stunden bekommt die nötig wären um alle Arbeiten ordentlich ausführen zu können, bleibt natürlich auch keine Zeit für dich. Wann also soll dir ein Marktleiter etwas beibringen?

Und auch, dass sie direkt Marktleiter suchen ist kein Zufall. Die sind frohn wenn das überhaupt noch einer machen. Es gibt ständig Filialen die Monate lang ohne ML auskommen müssen und ins Chaos stürzen. Es kommt sogar vor, dass sie aus Verzweiflung sogar übermotivierte Pauschalkräfte zu Marktleitern hochstufen, nur um überhaupt einen vorweisen zu können, was am Chaos jedoch wenig ändert.

Kurz gesagt, bei Netto bist du nicht gut aufgehoben wenn du diesen Job wirklich gerne machen willst. Als ML bist du nur der Sündenbock für die Fehler die "oben" gemacht werden. Du musst das ausbaden was die Herrschaften in Ponholz ständig gegen die Wand fahren.

Deine Hauptaufgabe wird dann später sein mehrmals in der Woche den Dienstplan zu ändern, weil einer krank, weil sie dir Stunden klauen und spontan noch einen Mitarbeiter für eine andere Filiale abziehen.

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Deine Gedanken sind vollkommen richtig. Es ist kein Problem, wenn jemand das Geld schon in der Hand hat und nur etwas passendes raussucht. Aber wenn jemand erst anfängt zwischen Knöpfen und Fischschuppen zu suchenn und das noch bei einer Summe wo es überhaupt nicht nötig ist und bei einer vollen Kasse, da hat man innerlich schon Gedanken die man nicht laut aussprechen sollte. Denn es kostet einfach unheimlich kostbare Zeit.

Kein Kassierer ist auf Kleingeld der Kunden anwiesen. Denn ein guter Kassierer beginnt bereits mit ausreichend Kleingeld seine Schicht. Und sollte es doch nochmal knapp werden, dann wird einfach beim Filialverantwortlichen etwas nachgeordert.

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Geht zu Netto. Da kann jeder Marktleiter werden. Die sind froh wenn sie überhaupt einen finden der das machen will. Es gab Zeiten, da haben die sogar Pauschalkräfte hochgestuft nur um manche Märkte nicht unbesetzt zu lassen. Es gibt hier so viele unqualifierte Mitarbeiter, da ist jeder mit etwas Ahnung willkommen.

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Oh man, wo soll man da anfangen...???

Zwischen Plus und Netto liegen Welten.

Wärend die meisten Dinge bei Plus Hand und Fuß hatten, läuft bei Netto alles planlos. In der Geschäftsführung von Netto sitzen Leute die sich für ganz schlaue Leuchten halten, dabei kriegen sie die einfachsten Dinge nicht auf die Reihe. Wenn es bei Plus etwas neues gab, dann war das in der Regel gut durchdacht. Bei Netto sind manche Ideen im Grundsatz oftmals gar nicht mal schlecht, doch es wird selten zuende gedacht, weshalb die Umsetzung oft eine Katastrophe ist.

Bei Plus hat man die Mitarbeiter geachtet und gewertschätz, bei Netto werden sie ausgenommen und kaputt gemacht.

Bei Plus hat man Wert auf Qualität gelegt, sowohl bei den Produkten als auch bei der Arbeit. Bei Netto geht es nur darum alles so billig wie möglich zu halten, egal wie sehr Produkt- und Arbeitsqualität darunter leiden. Netto hat kaum noch qualifiertes Personal. Selbst viele Marktleiter sind so schlecht ausgebildet (wenn überhaupt), dass sie oftmals die grundsätzlichsten Dinge des Einzelhandels nicht wissen. Von den Kassierern reden wir besser gar nicht erst.

Netto kriegt es oftmals nicht mal auf die Reihe einfachste und notwendige Arbeitsmaterialien zur Verfügung zu stellen. Arbeitskleidung sollen die Mitarbeiter selber im Markt kaufen.

Selbst dringend notwendige sicherheitsrelevante Reparaturen kriegen die nicht hin. Netto spielt aus Kostengründen massiv mit der Sicherheit und der Gesundheit seiner Mitarbeiter. Bei Plus wurde umgehend reagiert.

Plus war mit Abstand der beste Arbeitsgeber unter den Discountern und zur damaligen Zeit auch der innovativste Discounter.

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Da es in diesem Job 6 Arbeitstage gibt (auch wenn man nur an max. 5 Tagen arbeitet), werden normalerweise auch 6 Urlaubstage fällig. Denn Wenn du 5 Tage Urlaub nimmst (Mo-Fr), müsstest du Samstag arbeiten gehen.

Es kann aber sein, dass dein Arbeitgeber das anders handhabt. Deswegen solltest du auch lieber dort mal nachfragen. Denn ich finde, dass dafür deine Urlaubstage recht knapp bemessen sind. Bei uns hat jeder AN 36 Urlaubstage im Jahr, sodass man bei 6 U-Tage pro Woche auf 6 U-Wochen im Jahr kommt. In anderen Branchen sind daher meist nur 30 U-Tage üblich, womit die AN dennoch auf 6 Wochen kommen. Allerdings kenne ich es auch aus Jobs mit 7 Arbeitstagen, dass nur 5 Tage U genommen werden müssen und das WE dann automatisch frei ist, auch wenn dort sonst gearbeitet weren müsste.

Oftmals kommt es halt auch darauf an was im Tarifverstrag steht oder mit dem BR ausgehandelt wurde, sofern es beides überhaupt im jeweiligen Unternehmen gibt. Ansonsten gelten gesetzlich 24 U-Tage.

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Kommt im Grunde drauf an was man macht, aber ein Filialverantwortlicher kommt viel rum. Sein Hauptaufgabe ist es ja permanent hin und her gescheucht zu werden. Im Grunde ist es ja ein ganz einfache Rechnung. Die durchschittliche normale Laufgeschwindigkeit beträgt etwa 5 km/h. Zwar läuft man im Laden in der Regel etwas schneller (weil Zeit gibt's nicht im Sonderangebot), also um die 7 km/h, aber da man ja auch ab und zu mal Stillstand hat, bleiben wir ruhig bei durchschnittlichen 5 km/h oder vielleicht 4. Macht bei 8h also etwa 32 km.

Beim Kassierer variiert das je nach dem wie flink er kassiert und wie oft er rauskommt und was im Laden schafft. Und je nach dem wie gut der Hauptkassierer ist, davon hängt es auch ab wie oft die Zweitkasse hinnund her rennen muss.

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Also sozial kannste direkt mal von der Liste streichen. Das funktioniert nicht bei den heutigen Preisen. Mitarbeiter sind der höchste Kostenfaktor und oftmals die einzige Stelle an der die Unternehmen noch sparen können.

Ökologisches und nachhaltiges Handeln gibt es dort auch nicht wirklich. Es haben zwar einige Händler irgendwelche Ökoläden und -märkte, allderdings wurden diese nur aus Imagegründen eröffnet. Denn allen anderen Märkte die in der selben Zeit oder eröffnet werden sind wieder ganz konventionelle Märkte. Hinter dem Deckmantel des Umweltschutzes steckt bei vielen Händlern in Wirklichkeit auch nur die Kostensenkung und nicht der Gedanke etwas Gutes zu tun.

Es geht einzig und allein ums Geschäft und ums Überleben am immer größer werdenden Konkurrenzdruck.

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Ich verbinde damit eher etwas Negatives

Also ich würde es nicht machen.

Aber das ist halt das Problem wenn überall nur noch ungelernte Billigkräfte arbeiten die ihre Rechte nicht kennen.

Bei mir auf dem Namensschild steht nur der Anfangsbuchstabe des Nachnames, also z. B. "Herr X.". Und auch das ist eigentlich schon zu viel.

Die Offenlegung des Names des Mitarbeiters ist für die einwandfreie Erledigung seiner Arbeit vollkommen unerheblich und geht deshalb auch niemanden etwas an, ganz besonders in den heutigen Zeiten.

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Das ist so ein interner Kampf der Discounter, wer ist schlechter als der Andere und kann es am besten vor den Kunden verstecken. Norma ist da nur nicht so gut drin.

Anstatt, dass alle die Preise auf ein vernünftiges Niveau anheben um einen gewissen Qualitätsstandard halten zu können, versuchen sie lieber die Preise zu drücken wo es geht. Und wenn das nicht mehr geht, dann muss halt an der Qualität und am Personal gespart werden.

Ich glaube wenn viele Kunden wüssten wie es tatsächlich hinter den Kulissen zugeht, was sie teilweise zu kaufen bekommen und gegen was für Vorschriften und Gesetze jeden Tag verstoßen wird, würden sie nie wieder einen Fuß da rein setzen.

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Natürlich nicht. Nur Kasse gibt es nicht. Es gibt noch genug nebenbei zu tun auch wenn du Hauptkasse bist. Kassieren wird jedoch deine überwiegende Tätigkeit werden. Es sei denn du hast bereits eine gewisse Erfahung wodurch man dich besser im Laden gebrauchen kann. Bist du jedoch GfB und bringst keinerlei Erfahrung mit wird deine Hauptaufgabe darin bestehen einen richtigen Kassierer zu ersetzen.

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Die auf dem Bild abgebildeten Flaschen sind Mehrwegflaschen und haben je 15 Cent Pfand.

Bei den 1,5L Flaschen könntest du jedoch Pech haben, da die nicht mehr produziert werden und in vielen Geschäften schon nicht mehr vorhanden sind. Somit werden sie i.d.R. auch nicht mehr zurückgenommen. Die Produktion der 0,5L MW wird ebenfalls gegen Ende des Jahres eingestellt, also solltest du diese auch demnächst wegbringen.

Die Dosen im Vordergrund sowie alle Einwegpfandflaschen (nicht auf dem Bild) haben je 25 Cent und werden überall dort zurückgenommen wo Verpackungen derselben Materialart verkauft werden. Ausnahmen bilden Geschäfte mit einer Verkaufsfläche unter 200 Quadratmeter (Kiosk, Tankstelle, Imbiss). Hier beschränkt sich die Rücknahme zudem auf die Marken die dieses Geschäft verkauft.

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Auf Arbeit nennen wir es "Motivationsbrause", weil es uns halt die Energie gibt den ganzen Mist durchzustehen.

Ansonsten wäre mir nur noch die Abkürzung "ED" bekannt.

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Ich versuche es dir mal von der anderen Seite zu erklären.

Denn ich mache auch diesen Job. Zwar sitze ich nicht mehr so viel an der Kasse, aber auch ich wänsche nicht jedem Kunden von mir aus ein schönes Wochenende oder Feiertage etc.

Einfach aus folgenden Gründen:

Wie andere auch schon geschrieben haben, wird man bekloppt und es wirkt unglaubwürdig wenn man permanent dieselben Sätze runterleiert. Und du darfst nicht vergessen, dass du nicht der einzige Kunde bist, sondern einer von Hunderten. Und es gibt auch mehr als genug unfreundliche Kunden. Zwar sind Begrüßung ("Hallo", "Guten Morgen" usw.) und Verabschiedungen eine ganz normale Selbstverständlichkeit, aber du glaubst gar nicht viele Kunden nicht mal das auf die Reihe kriegen eine ganz normale Begrüßung zu erwidern. Dementsprechend lernt man irgendwann sich entsprechend einem bestimmten Kundenbild gegenüber zu verhalten.

Ich z.B. wünsche erst jedem Kunden ein schönes Wochenende wenn er es mir zuvor gewünscht hat. Denn so weiß ich, dass dieser Kunde es ernst meint oder zumindest eine gute Kinderstube hatte und deshalb ist auch meine Antwort ehrlich und auch so gemeint. Bei einem Kunden der genervt schaut und die Zähne nicht auseinander bekommt, ist es mir ziemlich egal was der für ein Wochenende hat. Und da ich ohnehin ein grundehrlicher Mensch bin, kann ich ohnehin niemanden eine schönes WE wünschen, dem ich es in Wirklichkeit nicht wünsche.

Wie gesagt, nimm es nicht persönlich. Vielleicht entsprichst du optisch eher einem Kundenkreis der es erfahrungsgemäß nicht so dolle hat mit höflichen Umgangsformen und deshalb sparen sie sich gleich den ganzen Text wenn sie annehmen es kommt eh nichts zurück. Mach doch nächstes Mal einfach den Test und wünsche es zuerst und lächle freundlich dabei und ich bin mir sicher es kommt auch was zurück.

Oder ein Bisschen Smalltalk während des Kassierens. Aber bitte spare dir den Satz, wenn ein Artikel sich nicht scannen lässt "Der ist umsonst." oder "Kostet nichts." Denn damit hast du schon verloren.

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