Hallo Katzenmami24,

leider ist es nicht ungewöhnlich. Es ist schon lange, unter Erfahrenen Katzenhaltern bekannt, das Carny meist nur Zeitweise gefressen, oder irgendwann ganz verweigert wird. Leider verarbeitet Animonda in all ihrem Futter sehr viel Euter, was viele Katzen eben nicht auf Dauer gern fressen.

Meine 7 Fellnasen akzeptieren Animonda auch nur Zeitweise und brauchen immer mal eine Auszeit.

Du fütterst nur Animonda und TroFu ? Das ist leider sehrrrr einseitig. Trockenfutter und Leckerlis sind KEINE Mahlzeiten !

TroFu gehört NICHT zur Artgerechten Ernährung unserer Katzen. Warum das so ist ? Hier mal eine Kurzversion, eine Ausführliche Erklärung kann ich auch gerne geben.

Früher hieß es immer, man soll nur eine Marke füttern. Aber das ist inzwischen längst ein Mythos. Freigänger fressen draußen ja auch nicht nur Mäuse, sondern eben auch Vögel, Eichhörnchen, Maulwürfe und so weiter. Es ist also zu Empfehlen, mehrere Marken und Sorten zu füttern, um auch alle Nährstoffe, Ballaststoffe ect. gut möglich ab zu decken.

Für meine 7er Bande gibt es z.B.:

  1. Catz Finefood
  2. MAC`s
  3. O`Canis
  4. ANIfit
  5. Bozita
  6. Grau
  7. Schmusy Nature
  8. Animonda Carny
  9. Wild Freedom
  10. Leonadro

und ich gebe TeilBARF oder auch mal eine Maus (Frostfutter) :-)

Als Leckerlie gibt es, beim Clickertraining oder auch mal zwischendurch, Cosma Snacks, Trockenfleisch, getrocknete Fische oder auch mal Dreamies in Maßen.

Ich bestelle das Futter immer Online, da es dort einfach günstiger ist und ich vor Ort leider kein Fachgeschäft habe, die diese Futtersorten führen. Und man Online, durch Bonuspunktesystem, Rabattaktionen, Angebote, Sparpakete und so weiter, auch echt sparen kann.

Gute Online-Shops sind:

http://www.zooplus.de/

https://www.bitiba.de/

https://www.fressnapf.de/

https://www.anifit.de/content/index_ger.html

https://www.zooroyal.de/

https://www.sandras-tieroase.de/

Alles Gute

LG

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Hallo Alper205,

hast du eine EHK (Europäisch Hauskatze) oder eine bestimmte Rasse ?

Allgemeine Info:

Die benötigte Futtermenge, hängt von Alter, Aktivität und Körpergewicht der Katze ab. Ebenso spielt die Qualität und die Zusammensetzung des Futters eine Rolle und natürlich auch, dass die Katze Artgerecht gehalten wird und sich ausreichend bewegt.

Von Futtermenge und Futtersorte variieren die Kalorienmengen, weshalb eben die Qualität und die Inhaltsstoffe ebenso wichtig sind. Hochwertiges Futter ist geeigneter, weil es die Kreterin besser erfüllt, da es besser verwertet und die Katze länger gesättigt wird. Und es sollten bitte 3-4 verschiedene Marken gefüttert werden, da jeder Hersteller verschiedene Zusammensetzungen hat.

Die meisten - nicht alle - Katzen fressen nicht mehr, als sie Futter benötigen !!

Daher sind die Folgenden Angaben ein Minimum dessen, was die Katze auf jeden Fall fressen muss.

Kitten im Alter von 4 – 7 Monaten:

250g - 350g pro Tag, auf mehrere Mahlzeiten aufgeteilt, sollten Kitten mindestens bekommen.

Wichtig: Kitten sollen bitte „All you can eat“ bekommen und nicht hungern, damit sie einerseits ordentlich wachsen und anderseits keine "Futtermangelängste" entwickeln, die später im Leben dazu führen, dass sie "ohne Ende" fressen.

Erwachsene Katzen mit einem Körpergewicht von 3,5 – 5 Kilo:

130g pro Tag, auf 2 Mahlzeiten verteilt (Morgens/Abends). Rasse bedingt, z.B. Maine Coon die mehr wiegen, kann die Futtermenge auf 150g – 200g erhöht werden.

Tragende Katzen:

4 – 5 Portionen, Nährstoffreiches gutes Futter, über den Tag verteilt. Auch ruhig mal Leckerli zwischen durch.

Säugende Katzen:

benötigt etwa 450g pro Tag, auf mehrere Mahlzeiten verteilt.

Übergewichtige Katzen bekommen Teilweise nur 100g pro Tag. Aber das sollte unbedingt mit dem TA Abgesprochen werden. Denn eine Katze darf nicht Hungern, das wird ab 36 Stunden Lebensgefährlich.

Für meine 7 Fellnasen gibt es täglich mindestens 1600g Futter, ohne jetzt noch BARF oder Leckerlie dazu zu rechnen.

Wichtig ist, das Hochwertig gefüttert wird und das es Alleinfutter- und nicht Ergänzungsfutter ist !

Am besten darauf achten, das:

  • mindestens ein Fleischanteil von 60%
  • Kein Getreide
  • Keine pflanzliche Nebenerzeugnisse
  • Kein Zucker
  • Keine Zuckeraustauschstoffe wie Inulin, Rübenschnitzel oder irgendwelches Obst
  • möglichst eine offene Deklaration, das heißt es sollte drauf stehen, was drin steckt.

Gute Hochwertige Futtermarken sind:

Trockenfutter und Leckerlis sind KEINE Mahlzeiten ! Diese sollten NUR mal zwischendurch gegeben werden oder z.B. als Belohnung beim Clickertraining.

Und es gibt natürlich die Artgerechte Fütterung in Form von BARF ! Dazu gebe ich auch gerne ausführlich Info, wenn du magst.

Früher hieß es immer, man soll nur eine Marke füttern. Aber das ist inzwischen längst ein Mythos. Freigänger fressen draußen ja auch nicht nur Mäuse, sondern eben auch Vögel, Eichhörnchen, Maulwürfe und so weiter. Es ist also zu Empfehlen, mehrere Marken und Sorten zu füttern, um auch alle Nährstoffe, Ballaststoffe ect. gut möglich ab zu decken.

Für meine 7er Bande gibt es z.B.:

  1. Catz Finefood
  2. MAC`s
  3. O`Canis
  4. ANIfit
  5. Bozita
  6. Grau
  7. Schmusy Nature
  8. Animonda Carny
  9. Wild Freedom
  10. Leonadro

und ich gebe TeilBARF oder auch mal eine Maus (Frostfutter) :-)

Als Leckerlie gibt es, beim Clickertraining oder auch mal zwischendurch, Cosma Snacks, Trockenfleisch, getrocknete Fische oder auch mal Dreamies in Maßen.

Ich bestelle das Futter immer Online, da es dort einfach günstiger ist und ich vor Ort leider kein Fachgeschäft habe, die diese Futtersorten führen.

Gute Online-Shops sind:

http://www.zooplus.de/

https://www.bitiba.de/

https://www.fressnapf.de/

https://www.anifit.de/content/index_ger.html

https://www.zooroyal.de/

https://www.sandras-tieroase.de/

Alles Gute

LG

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Hallo theesy,

wie schaut der Stammbaum denn aus ?

Ein echter Stammbaum muss folgendes vorweisen...

  1. Trägt er Original-Stempel und eine Original-Unterschrift der Zuchtbuchstelle. Ein echter Stammbaum ist auch NIE eine Kopie oder ein einfacher PC-Ausdruck (Ausnahmen gibt es hier aber leider unter amerikanischen Vereinen züchtenden Züchter, dazu gibt es dann aber eine Registrierungskarte,wo man in den USA den Original Stammbaum anfordern kann.)
  2. wenn irgend etwas seltsam ist, am besten bereits VOR dem kauf, mal einfach beim angegebenen Verein nach dem Züchter erkundigen. Dort wird man wissen, ob die Zucht existiert, der Wurf auch Ordnungsgemäß gemeldet wurde.
  3. der Stammbaum geht gewöhnlich über mindestens 4 Generationen (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern)
  4. Von den Eltern sind alle Daten wie, Name, Titel, Fellfarbe, Geburtsdatum, Zuchtbuchnummer und von den anderen Generationen Name, Titel, Fellfarbe eingetragen.
  5. Ein Stammbaum enthält Name und die Anschrift des Züchters und des Vereines, bei den meisten Stammbäumen wird auch noch die Wurfstärke angegeben.

Wenn das alles nicht vorhanden ist, bzw. nur ein Punkt fehlt, könnt ihr davon ausgehen, das der Stammbaum gefälscht wurde.

Außerdem bitte auch drauf achten, das alle Rassenspezifischen Erbkrankheiten, Nachweislich, abgeklärt wurden und alle wichtigen Impfungen gemacht wurden.

Alles Gute

LG

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Hallo eggenberg1,

dein Findus wird wohl von nicht Kastrierten Katern ganz schön in den Schwitzkasten genommen. Ihr habt bis jetzt Glück, das es "nur" kratzer sind. Denn er ist auch immer hin schon 11 Jahre alt und wenn die Kratzer nicht mal abheilen können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich was entzündet.

Kennst du die Katzen in deiner Nachbarschaft ? Weißt du, wer vielleicht einen unkastrierten Kater in den Freigang läßt ? Dann BITTE rede mit den Leuten, das Kastration verdammt Wichtig ist !

Denn es kommt leider sehr oft zu Revierkämpfen zwischen kastriert und unkastrierten Katern, die auch nicht selten tödliche Verletzungen mit sich bringen.

Ich drücke euch die Daumen.

Alles Gute

LG

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Stubentiger raus lassen?

Huhu, ich hab zwei Stubentiger im Alter von ca 1 Jahr und paar Monate, Geschwister. Die Mutter war auch Freigänger und hat auch so die Babys mit heim gebracht, meine zwei sind bereits kastriert weil es Männchen und Weibchen ist und ich nix riskieren wollte.

Zum Neuen Jahr ziehen wir in ein Dorf um wo meine Zwei Fellnasen auch raus könnten, es ist eine ruhige Straße mit Anbindung an den Wald und vielen Feldern. In der Nachbarschaft kenne ich alle Nachbarn von klein auf die hätten alle keine Probleme wenn noch zwei tiger da streunern aber ich habe Angst... Ich will nicht das sie sich vergiften oder tagelang weg sind, sich vlt an ein neues Zuhause binden wegen fremdfüttern. Oder sich sogar verletzen...

Wer weiß den schon wie die Leute 4 Straßen weiter auf die zwei Reagieren...

Meine zwei sind immer ganz aufgeregt wenn ich raus gehe und würden am Liebsten hinterher flitzen stehen dann skeptisch an der Treppe und Wagen dann zaghafte Schritte (Mehrfamilienhaus raus können sie hier noch nicht)

Am Fenster wird immer Intressiert alles mit den Augen gejagt und manchmal auch etwas übereifrig mit dem pfötchen dagegen gesprungen... Ich merke das meine zwei gerne raus wollen und sie hätten jetzt die Möglichkeit trz hab ich sorge und bin unwissend wie ich's dann anstelle das sie auch wieder Heimfinden... Vlt mit einer Leine für den Anfang "Gassi gehen" oder paar Wochen an die Wohnung binden und dann einfach laufen lassen? Ich bin so Unsicher...

Lg

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Hallo KatzenGipsySam,

Katze braucht eine Eingewöhnungszeit von mindestens 4-8 Wochen, manche Raten sogar zu 8-16 Wochen. Und zwar deswegen, damit die Katze sich wohl und geborgen fühlt und eine Bindung zu dem neuen Ort aufbauen kann. Sollte die Katze, nach einem Umzug zum Beispiel, allerdings plötzlich die Wände hoch gehen, weil sie das Eingesperrt sein nicht erträgt, bleibt leider keine andere Wahl, als die Katze evt. früher raus zu lassen. Um einer Katze die Eingewöhnung in ihr neues zu Hause zu erleichtern, sollte man die Katze gut beschäftigen, viel kuscheln, mit ihr reden und spielen.

Zum Freigang:

Für mich kommt nur gesicherter Freigang in Frage, denn die heutigen Lebenssituationen wie zum Beispiel die Lage der Wohnung an einer stark befahrenen Straße, eine Erkrankung der Katze, Katzen unfreundliche Nachbarn, Diebstahlgefahr, Jäger, gelangweilte Jugendliche, der Vermieter der eine Haltung nur im Haus duldet und so weiter, halte ich gesicherten Freigang für geeigneter.

Meine 7 Fellnasen haben ein großes Gehege und mit zwei gehen wir an der Leine raus.

Hast du denn vielleicht deine Terrasse oder Balkon, den du Sichern könntest ? Oder vielleicht ein Gehege bauen ?

Aber wenn deine Fellnasen den Freigang nie kennen gelernt haben, werden sie ihn auch nicht vermissen. Wie denn auch ? Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.

Das die Katzen am Fenster alles interessiert beobachten, ist bei allen Katzen so. Selbst bei denen, die schon Jahre lang Freigang haben. Auch das dann mal mit der Pfote versucht wird, den Vogel, die Fliege, den Schmetterling vor dem Fenster zu fangen, ist normal.

Und auch die artgerechte Haltung einer reinen Wohnungskatze ist nicht so schwer. Man muss halt bloß paar Dinge mehr beachten.

Wie du dich letztendlich Entscheidest, ist deine Sache.

Alles Gute

LG

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Hallo Taalulah,

sobald deine Katze abgestillt hat, lass sie Kastrieren. Bespreche das bitte auch mit deinem TA, der kann dir sagen, wie lange deine Katze noch braucht.

Wie lange dauert eine Rolligkeit ?

Die Natur hat vorgesehen, das die Katze zwei mal im Jahr rollig wird. Die sogenannte Hitzeperiode dauert 8-10 Tage an und davon ist eine Katze an 4 Tagen Fruchtbar. Der Abstand zwischen zwei Rolligkeiten liegt meist bei etwa 2-3 Wochen (sofern es nicht zu einer Trächtigkeit gekommen ist), kann aber auch größer sein. Da das Paarungsverhalten auch durch das Tageslicht gesteuert wird, können, vor allem reine Wohnungskatzen, zu jeder Jahreszeit rollig werden. Wechseljahre kennen Katzen nicht, sie sind bis ins hohe Alter Fortpflanzungsfähigkeit, wenn sie nicht kastriert werden.

Kastrieren, wenn die Katze bereits Rollig ist ?

Da bei der Rolligkeit die Gefäße, also auch die Gebärmutter und die Eierstöcke, stärker als sonst durchblutet werden, empfiehlt es sich, die Katze ausrollen zu lassen. Falls nötig, z.B. bei Dauerrolligkeit, kann man diese auch medikamentös beenden. Die OP sollte also bitte nach der Rolligkeit erfolgen, da so ein niedrigeres OP-Risiko besteht.

Alles Gute

LG

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Hallo Phoenix3141,

gutes, Hochwertiges Futter mit viel Soße oder Gelle ?

Leider gibt es keine guten, hochwertigen Futtersorten, die viel Soße oder Gelee enthalten. Das deswegen, weil Hersteller diesen Soßen Stärke zu mischen, um die gewünschte Konsistenz zu bekommen. Außerdem wird auch Farbstoff, Getreide und Zucker unter gegeben. Daher wäre gutes, Hochwertiges Futter in viel Soße oder Gelee, echt paradox. Katzen brauchen das auch gar nicht, das ist etwas, das der Mensch denen an gefüttert hat.

Wenn die Fellnase nun eben gerne Soße oder Gelee schlappert, kann man z.B. das Dosenfutter mit etwas Wasser pürieren. Oder man macht selbst eine gesunde Soße oder Gelee und schaut, ob die Katze das annimmt.

Rezept für Soße oder Gelee:

http://blog.katzen-fieber.de/2015/01/gelee-sauce-fuer-katzenfutter-selber-machen/

Hast du denn eine langsame Futterumstellung versucht ? Hol dir mal 1 kleine Dose Hochwertiges Futter und misch immer mal nur ein bisschen in das geliebte Futter. Anfangs nur einen Teelöffel, dann einen Esslöffel, bis du eben am neuen Futter angekommen bist. Und du solltest versuchen, mehrere Marken/Hersteller einzuschleichen. Denn man sollte schon 3-4 verschiedene Marken füttern.

Du kennst soweit die guten, Hochwertigen Futtersorten ? Hier mal eine Übersicht:

Alles Gute

LG

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Hallo GebratenesSchaf,

eine wirkliche Therapie gibt es leider nicht. Es gibt gegen die verschiedenen Symptome Medikamente, die sogenannten Antihistaminika. Dazu bitte einen Allergologen aufsuchen und Testen, so wie beraten lassen. Oder man kann sich Hyposensibilisieren lassen.

Allerdings ist das auch keine heilende Lösung. Denn eine Allergie läßt sich nicht heilen, laut dem Facharzt für Lungenheilkunde Norbert Mülleneisen, Leverkusen, der dazu etwas veröffentlicht hat.

Das Ziel einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt, ist es, die Empfindlichkeit des Allergens herab zu setzten. Eine Behandlung dauert 36 Monate. Danach fällt die allergische Reaktion harmloser aus.

Die Kosten muss man hier oft selbst tragen, da die Kassen mit dem Argument kommen, das man Tieren ausweichen kann. In den meisten Fällen muss die Katze also leider abgegeben bzw. der Kontakt zu Katzen vermieden werden.

Es ist in der Tat so, das nicht jeder der an einer Katzenallergie leidet, auf alle Katzenarten gleich reagiert. Eine Katzenallergie hat NIE etwas mit dem Fell und/oder den Schuppen zu tun. Das ist ein Mythos der sich echt hartnäckig hält.

Man reagiert ausschließlich auf das Hauptallergen, das aus einem Protein, also ein Eiweiß (Fel d 1) besteht. Der Speichel der Katze, so wie der Urin und das Sekret der Hautdrüsen (Tränen-, Talg und Analdrüsen) enthalten dieses Protein. Ob man also Allergisch reagiert, hängt von der Produktion des Protein Fel d 1 ab, das Katzen abhängig von Alter, Rasse und Geschlecht in verschiedenen Mengen abgeben. Noch bis zwei Jahre nach Entfernen einer Katze aus dem Haus, sind Katzenallergene nachweisbar.

Es gibt zwar Rassen, die als weniger Allergie erzeugende Rassen bezeichnet werden, aber eine Garantie, das diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es nicht.

Rassen wie z.B. Balinesen, Javanesen, Orientalische Kurzhaarkatze, Rex-Arten wie German-Rex oder Selkirk Rex und Sibirische Langhaarkatzen gelten als Allergie freundliche Arten.

Es kann also trotzdem dazu kommen, das tendenziell weniger Allergie auslösende Rassen, durchaus heftigen Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Es kommt eben einzig und allein, wirklich auf die Produktion des Protein Fel d 1 an.

Katze und Allergiker sollten sich vorher aufeinander testen. Zum Beispiel vorher mehrfach den Züchter besuchen um zu sehen, wie die Reaktion auf den Katzenspeichel ausfällt. Es gibt auch die Möglichkeit, per Speicheltest, den Anteil des allergenen Protein bestimmen zu lassen. Dazu bitte den TA kontaktieren.

Der Mythos der Hypoallergenen Katze, ist ein Ammenmärchen !

Ansonsten gilt ganz klar: Sobald sich Symptome, gleich welcher Art, bemerkbar machen, bitte vom Kauf absehen. Die eigene Gesundheit geht nun mal vor !

Symptome:

- Jucken, brennen, Rötungen oder Anschwellen der Augen

- laufende oder verstopfte Nase

- Hustenreiz

- starke Hustenanfälle

- kratzen im Hals

- Niesen

- Hautreaktionen (Nesselsucht, Rötung der Haut, juckende Quaddeln)

- im Extremfall auch Atemnot oder auch Asthmaanfälle, bis hin zum anaphylaktischen Schock

Alles Gute

LG

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Hallo snowball6188,

frag doch ganz einfach bei deinem TA nach, welche Kosten auf dich zu kommen. Denn es kommt auch drauf an, ob du städtisch oder ländlich lebst, ob du in eine Praxis oder Tierklinik gehst.

Tierärzte unterliegen im übrigen der GOT. Zwar besteht noch ein kleiner Spielraum, da eben auch der TA seine Kosten für Praxis, Material, Strom, Wasser und so weiter abdecken muss, aber es gibt eben eine Richtlinie:

https://www.bundestieraerztekammer.de/tieraerzte/beruf/got/ GOT (Gebührenverordnung für Tierärzte) Direktlink: http://www.vetvita.de/tierrecht/got/gotgeb.shtml

Und für die Zukunft, zum Thema Katzengras:

Katzengras ist nicht gleich Katzengras. In Baumärkten wird oft Zyperngras als Katzengras verkauft. Doch Vorsicht ! Es gibt verschiedene Arten Zyperngras, einige haben sehr raue und scharfe Blätter die nicht für zum fressen geeignet sind. Sie können die Katze verletzten, oder aber im Rachen oder Hals stecken bleiben.

Grassamen wie Sprießkornhafer, Hafergras, Weizen- oder Gerstengras wäre die Richtige Wahl.

Sie sind zudem Preisgünstig und leicht zu pflegen.

Warum genau Katzen Gras fressen, ist bislang nicht eindeutig, wissenschaftlich und zweifelsfrei Begründet. Aber Wissenschaftler gehen davon aus, das Katzen das Gras, als Verdauungshilfe nutzen. Die Bitterstoffe im Gras regen den Brechreiz an und so werden Haare und Beutereste hoch gewürgt. Katzengras wegen Haarballen ? Na ja, die meisten "Haare" werden auf ganz natürlichem Weg ausgeschieden. Natürlich ist im gekötzel auch mal Fell dabei, aber das ist einfach so.

Es heißt auch, das damit Ballaststoffe aufgenommen werden. Diese Theorie hingt, da die Menge der aufgenommenen Gras, viel zu niedrig dafür ist.

Im weiteren gehen die Forscher davon aus, das zumindest Folsäure aufgenommen wird, welche für Wachstum und Durchblutung zuständig ist.

Alles Gute

LG

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Hallo Apfelesser1337,

bitte verzeih mir meine Ehrlichkeit, aber möchtest du die Kater abgeben, weil sie mit der Ex angeschafft wurden, oder weil du wirklich nicht die Zeit für die beiden hast ?

Das die Katzen z.B. Tagsüber alleine sind, weil du Studierst oder Arbeiten gehst, ist völlig normal. Ist ja in der Regel bei allen, die Haustiere halten so. Aber wie hier schon gesagt wurde, deine Kater sind ja zum Glück, so wie sich das gehört, zu zweit. Da ist das nicht so dramatisch.

Was heißt für dich denn, du hast nicht genügend Zeit für die beiden ?

Wenn du die beiden wirklich abgeben möchtest, kannst du, außer dem Tierheim, bei der Tierhilfe, Katzenhilfe, Tierschutz anfragen. Oder du schaltest eine Anzeige bei Ebay, fragst im Freundeskreis, bei der Familie, Kollegen, da gibt es doch sehr viele Möglichkeiten.

BITTE schau dir die Leute sehr gut an und vereinbare auch eine Schutzgebühr, die bei Abholung der Tiere sofort zu zahlen ist. Warum ?

Mal eine Allgmeine Info:

Eine Schutzgebühr ist kein Kaufpreis !

Eine Schutzgebühr soll eine spontane und unüberlegte Anschaffungen eines Haustieres verhindern. Im weiteren werden daraus auch die Unkosten des Tierheims oder der Pflegestelle bestritten.

Aus diesen Gebühren werden also Futter, Unterbringung, Tierarztkosten, Impfungen, Wurmkuren, Kastrationen, Bluttests, Mikrochips und Haustierausweise bezahlt. In manchen Fällen auch für Transportkosten der Tiere.

Die Höhe der Schutzgebühr ist von TH zu TH verschieden und richtet sich danach, welche Versorgung dein zukünftiges Haustier bereits erhalten hat.

Auch die Pflegestellen tun eben nichts anderes, als Tiere zu versorgen, da die Tierheime voll sind und dort entstehen eben die gleichen kosten. Im übrigen Arbeiten Tierheime, Pflegestationen/stellen und Tierschutzvereine in einer Hand.

Ein Beispiel vom Tierschutz/Tierhilfe Kreis Altenkirchen/Westerwald:

Kater:

kastriert, gechippt, entfloht, entwurmt, geimpft – 115 Euro

Katzen:

kastriert, gechippt, entfloht, entwurmt, geimpft – 130 Euro

Katzenkinder:

entfloht, entwurmt, 1. Impfung, gechippt – 80 Euro

entfloht, entwurmt,1.+ 2. Impfung, gechippt – 95 Euro

Hier ein Beispiel von der Tierhilfe Leipziger Land:

http://www.tierhilfe-leipzig-land.de/?q=node/771

Und ein sehr Ausführliche Erklärung zu den Kosten, von dem Tierheim am See Eisenhüttenstadt:

https://tierheim-am-see.jimdo.com/startseite/was-kostet-ein-tier-im-tierheim/

Alles Gute

LG

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Hallo jessibebby94,

eine Katze braucht eine Eingewöhnungszeit von mindestens 4-8 Wochen, manche Raten sogar zu 8-16 Wochen. Und zwar deswegen, damit die Katze sich wohl und geborgen fühlt und eine Bindung zu dem neuen Ort aufbauen kann. Sollte die Katze, nach einem Umzug zum Beispiel, allerdings plötzlich die Wände hoch gehen, weil sie das Eingesperrt sein nicht erträgt, bleibt leider keine andere Wahl, als die Katze evt. früher raus zu lassen. Um einer Katze die Eingewöhnung in ihr neues zu Hause zu erleichtern, sollte man die Katze gut beschäftigen, viel kuscheln, mit ihr reden und spielen.

Du schreibst, das du seit 3 Tagen, für paar Minuten mit der großen an der Leine raus bist. Nur auf die Terrasse. Das ist etwas wenig. Wenn sie die Leine doch bereits kennt, warum gehst du nicht mal eine halbe Stunde mit ihr in den Garten ? Oder fahrt an einen Wald, wo ihr etwas Ruhe habt und geht dort spazieren mit der Katze.

Von meinen 7 Fellnasen, gehen 2 auch an der Leine raus. Nur paar Minuten ist definitiv viel zu kurz. Wir haben am Anfang immer noch eine Box mit gehabt und die Zeit dann langsam gesteigert. Heute gehen wir täglich 1 Stunde raus mit den beiden. Und die anderen 5 Fellnasen gehen ins Gehege. Nennt man gesicherten Freigang.

Versuch es mal, wenn du länger mit der Fellnase draußen bleibst.

Alles Gute

LG

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Hallo NYA18,

traurig, was eure Züchterin euch da empfohlen hat. Ist es überhaupt eine Seriöse Zucht ?

Royal Canin ist Schrott-Futter, was unter Erfahrenen Katzenhaltern und Züchtern bekannt ist. Und extra Kittenfutter muss es auch nicht sein. Und warum denn bitte gekochtes Huhn unters Futter mischen ?

Extra Futter für

  • Kitten
  • Senioren
  • Freigänger
  • Indoor-Katzen
  • Kastraten
  • Kurzhaar- oder Langhaarkatzen

ist eine Erfindung der Futtermittelindustrie. Wenn man das mal logisch angeht: In der Natur fressen alle Katzen rohe Beute wie Mäuse, Vögel, Insekten und so weiter. Da gibt es auch keine extra Kitten- oder Seniorenbeute !

Es ist schon Richtig, das z.B. Kitten einen anderen Nähstoffbedarf haben als Senioren. Doch der Unterschied macht sich in der Menge und nicht in der Sorte bemerkbar.

Kitten sollten Kalorienreicher futtern und brauchen daher mehr, was aber auch nur in der Wachstumsphase wirklich gut tut. In der Zeit darf ein Kitten "All you can eat" haben !

Wichtig ist, das Hochwertig gefüttert wird und das es Alleinfutter- und nicht Ergänzungsfutter ist !

Ebenso, das es bitte 3-4 Marken sind, da jeder Hersteller andere Zusammensetzungen hat.

Royal Canin, Hills, Whiskas, Felix, Sheba, Kitkat, Brekkis ect. haben nur einen großen Namen, aber das Futter an sich ist schlecht.

Es ist kaum, bis gar kein Fleisch enthalten und der Rest ist Füllmaterial aus tierischen Abfällen, inklusive Federn, Klauen, Getreide und Zucker. Und das gehört nun wirklich nicht in einen Katzenmagen. Zumal Zucker Diabetes begünstigt. Ein gutes Katzenfutter ist es erst dann, wenn es mindestens 60% Fleischanteil enthält und sich, außer Reis, kein Getreide oder Zucker darin versteckt. Alles andere ist für Katzen ungesund und macht auf Dauer Krank.

Whiskas hat zwar mal auf seiner Homepage geschrieben:

In Internetforen liest man immer mal wieder von „Zutaten“ wie Kot, Urin, Häuten, Sägespänen oder Klärschlamm, die Tiernahrungshersteller angeblich in ihren Produkten verarbeiten. Das ist aus der Luft gegriffener Unfug. Laut Futtermittelgesetz sind solche Materialien für die Herstellung von Tiernahrung streng verboten. Würden wir sie dennoch verarbeiten und käme dies bei den gesetzlichen Kontrollen heraus, so wäre das unser Aus. Das macht doch keinen Sinn. Ein Hersteller setzt das Vertrauen seiner Kunden doch nicht derart leichtfertig aufs Spiel.“

Aber die Realität ist leider anders. Was NICHT verboten ist, kannst du in den EU-Richtlinien nachlesen (bitte zum "Material der Kategorie 3" runter scrollen, dies ist für die Tierfutterherstellung zugelassen)

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=URISERV:f81001

Alles Gute

LG

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Hallo Sinuso,

zu erst einmal...

Ja, Freilebenden Katzen bilden, freiwillig, große Kolonien in denen sie zusammen leben. Auch Hauskatzen pflegen draußen soziale Kontakte. Denn das Katzen Einzelgänger sind, ist leider noch immer ein weit verbreiteter Irrglaube. Studien belegen, das Katzen die Gesellschaft von Artgenossen brauchen. Einzig auf der Jagd, sind sie wirklich lieber alleine.

Dann zum Thema Rangordnung bei Katzen:

Auch bei Katzen gibt es die Rangordnung.

Vor allem Kater haben eine Hierarchie die über Machtkämpfe ausgetragen wird. Und eben diese Machtkämpfe, wenn eine Katze, eine höhere Stellung einnehmen will, als das derzeitige Alphamännchen, kommt es zu richtig bösen Machtkämpfen, die dann auch blutig bis tödlich Enden können.

Während bei freilebenden Katzen, die sich in Gruppen zusammen finden, die Rangordnung meist ganz klar definiert ist, wechselt die Rangordnung bei, in Gruppen lebenden reinen Hauskatzen, immer wieder mal.

Das kann man vielleicht mit Treppenstufen erklären:

Die Stufen sind nicht gleichmäßig, sondern können sehr weit, bis auch nur um Haaresbreite auseinander liegen.

Auf der höchsten Stufe sitzt das Alphamännchen, das die Rangordnung anführt.

Kommt jetzt eine neue Katze dazu, die sich auf die unterste Stufe setzt, kommt es eher weniger zu Spannungen. Doch eine neue Katze sucht sich eine höhere Stufe und verdrängt so die dortige Katze, was dieser so gar nicht gefallen wird. Dies führt dann zu Unstimmigkeiten und zu Kämpfen.

Die Rangordnung innerhalb einer Gruppe wird auch durch Alter, Gesundheit, dem Umgang untereinander und ob es Wurfgeschwister sind bestimmt, was in machen Situationen eine Gruppe auch ganz schön auf den Kopf stellen kann.

Alles Gute

LG

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Hallo Lucystar13,

als aller ersten, mach BITTE deiner Katze das unsinnige Halsband ab und dann auch noch mit Glöckchen :-(

Warum ?

Halsbänder sind Lebensgefährlich. Und wenn dann auch noch ein Glöckchen dran ist, ganz schrecklich. Das ständige gebimmel stört das feine Gehör der Katze und ist eine unerträgliche Belastung für sie, wie der Tinnitus für den Menschen. Katzen hören alles, mehr als doppelt, wie wir. Das Katzenohr kann bis zu 60.000 Schwingungen wahrnehmen, das menschliche nur bis zu 20.000. Und können sogar noch im Ultraschallbereich hören.

Halsbänder, ein absolutes NO GO !!

Die Gefahr, das sich das Tier stranguliert ist emens hoch.

Tests haben gezeigt, das selbst die sogenannten Sicherheitshalsbänder nicht immer gleich aufspringen, wenn Zug drauf kommt. Sie sind also auch nicht 100% Sicher.

Dazu hat die Praxis von Dr. Jonigkeit einen ganz tollen Test veröffentlicht:

https://www.facebook.com/Tierarzt.Jonigkeit/videos/1588771107809781/?hc_location=ufi

Hast du schon mal eine Katze gesehen, die Verletzungen durch ein Halsband erlitten hat ?

VORSICHT ! Folgender Link ist nichts für schwache Nerven. Er zeigt schwerste Verletzungen und Strangulation durch Halsbänder !

https://www.katzen-erfahrungen.com/single-post/Katzenhalsband

Dann zu der Zusammenführung/Vergesellschaftung:

Die Katzen sollten vom alter und Charakter zusammen passen. Dann klappt es Stressfreier. Das Geschlecht ist dabei fast Nebensache. Einige teilen die Meinung, das Kater/Kater und Katze/Katze am besten klappt. Aber ich finde, wer sein Tier kennt, kann auch über das Geschlecht und das Alter eines Artgenossen Urteilen/entscheiden. Ich habe selbst 2 Mädels und 5 Jungs. Kitty & Felix sind 8 Jahre, Lilly & Balou 7 Jahre, Maui & Gizmo 1 Jahr und Dante 5 Monate alt und es ist super.

Es gibt zwei Varianten der Zusammenführung/Vergesellschaftung...

Aber zuerst sollte man wissen:

Eine Zusammenführung bzw. Vergesellschaftung, geht nicht zwischen Tür und Angel, man braucht Zeit und viel Geduld. Bei einer Zusammenführung gibt es immer kleinere Aufreger. Es gibt Prügeleien, Kreisch-Orgien (fauchen, knurren, brummen, zischen, miauen...) und wenn es ganz hart wird, fließt auch mal Blut. Darauf muss man sich einstellen, das ist völlig normal. Bitte nur dazwischen gehen, wenn es blutig wird. Es ist Wichtig, das die Katzen die Rangordnung selbst klären ! Und selbst danach, wird es immer wieder mal Szenen geben, wo Kräfte gemessen und die Rangordnung neu aus gestritten werden und gerangelt und gespielt wird.

Ebenfalls Wichtig, das alle Katzen die Grundimmu haben und Kastriert sind und im Idealfall einen Chip tragen und auch bei Tasso registriert sind !

Die erste Möglichkeit, eine kalte Zusammenführung: Die Tiere einfach aufeinander los lassen, das hat bei euch ja offenbar nicht funktioniert. Also musst du bitte einmal Neu Anfangen.

Dann gibt es die sogenannten sanften bzw. langsame Zusammenführung:

Ideal wäre es hierbei, die Katzen erst einmal, durch eine Gittertür zu trennen. So können sich die Katzen, mit einem gewissen Sicherheitspuffer, kennen lernen. Wenn das fauchen, knurren, miauen dann nach läßt, die Gittertür öffnen und schauen, wie die Katzen ohne dem Puffer aufeinander reagieren.

Es kommt auf die Katzen an, wie lange so etwas dauert. Bei manchen geht es bereits nach paar Tagen, andere brauchen paar Wochen.

Natürlich gab es auch bei uns das übliche gefauche und Co.! Lilly brauchte bei Maui z.B. ein ganzes Jahr, um ihn zu akzeptieren. Aber Lilly ist auch speziell. Dafür klappte es mit Dante viel schneller. Und mit Gizmo, er ist erst sechs Woche jetzt bei uns, da wird auch manch mal noch gefaucht. Völlig normal.

Wichtig: Alle Katzen gleich behandeln, keinen Bevorzugen !!

Für die Katze die zu erst da war, ist eine neue Katze immer erst mal ein Eindringling in ihre heile und sichere Welt. Das bedeutet für die Erstkatze Stress pur.

Um den Stress für beide zu reduzieren, wäre es sehr Ratsam, vorher schon mal eine Decke, oder ein Kissen der jeweils anderen Katze aus zu tauschen. So können sie die Tiere an den jeweiligen Geruch des anderen schon einmal gewöhnen. Dann ist dies schon mal nicht mehr so fremd. Aber auch wenn man das vorher nicht machen konnte, nicht gleich den Mut verlieren.

Man sollte auch bedenken, für die neue Katze bedeutet es ja nicht nur, das sie einen Artgenossen bekommt, sondern auch gleichzeitig noch ein neues zu Hause. Neue Gerüche, neue Geräusche, nichts vertrautes mehr.

Wenn sich die Katzen zurück ziehen, einfach in Ruhe lassen. Es braucht Zeit, bis sich die Katzen mit der Situation arrangiert haben und Vertrauen auf gebaut wird. Und diese Zeit muss man ihnen einfach auch lassen.

Was bei uns, bei allen je gemachten Zusammenführungen immer am aller besten zog.... FUTTER :-)

Futter verbindet. Ich habe sie gleich von Anfang an, beim füttern, immer ein Stück näher gebracht. Dann gab es Leckerli, in einer Reihe auf dem Boden gestreut, oder auch mal Leckereien aus der Hand gefüttert. Wenn die Katzen zusammen fressen können, ohne sich gleich an die Gurgel zu gehen, ist es fast geschafft.

Hier noch Hilfreiche Seiten zum Thema Zusammenführung:

http://www.kummerkatze.de/allgemein/vergesellschaftung-3885/

http://www.petsnature.de/info/products/Katzen-Ratgeber/Katzen-Haltung/Zusammenfuehrung-von-Katzen.html

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/aufklaerung/zusammenfuehrung-von-katzen

Alles Gute

LG

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Hallo sternchen47447,

leider hast du die kleine Katze viel zu früh von Mutter & Geschwistern getrennt :-(

Kitten brauchen 12-14 Wochen bei Mutter & Geschwister, das ist FAKT ! Wieso, weshalb, warum kann ich dir auch sehr gerne Ausführlich erklären, wenn du magst.

Du hast die kleine erst dazu geholt, was erwartest du denn, wie schnell das klappen soll ? Eine Zusammenführung braucht Zeit, Geduld und sollte Richtig gemacht werden.

Allgemeine Info zum Thema Zusammenführung/Vergesellschaftung:

Die Katzen sollten vom alter und Charakter zusammen passen. Dann klappt es Stressfreier. Das Geschlecht ist dabei fast Nebensache. Einige teilen die Meinung, das Kater/Kater und Katze/Katze am besten klappt. Aber ich finde, wer sein Tier kennt, kann auch über das Geschlecht und das Alter eines Artgenossen Urteilen/entscheiden. Ich habe selbst 2 Mädels und 5 Jungs. Kitty & Felix sind 8 Jahre, Lilly & Balou 7 Jahre, Maui & Gizmo 1 Jahr und Dante 6 Monate alt und es ist super.

Es gibt zwei Varianten der Zusammenführung/Vergesellschaftung...

Aber zuerst sollte man wissen:

Eine Zusammenführung bzw. Vergesellschaftung, geht nicht zwischen Tür und Angel, man braucht Zeit und viel Geduld. Bei einer Zusammenführung gibt es immer kleinere Aufreger. Es gibt Prügeleien, Kreisch-Orgien (fauchen, knurren, brummen, zischen, miauen...) und wenn es ganz hart wird, fließt auch mal Blut. Darauf muss man sich einstellen, das ist völlig normal. Bitte nur dazwischen gehen, wenn es blutig wird. Es ist Wichtig, das die Katzen die Rangordnung selbst klären ! Und selbst danach, wird es immer wieder mal Szenen geben, wo Kräfte gemessen und die Rangordnung neu aus gestritten werden und gerangelt und gespielt wird.

Die erste Möglichkeit, eine kalte Zusammenführung:

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das dies sehr gut klappen kann, wenn man seine Tiere wirklich gut kennt und die Reaktionen gut einschätzen kann. Ich habe bislang bei nur einer Zusammenführung eine Räumliche Trennung gemacht, bzw. die neue Katzen immer über Nacht von den anderen getrennt und bin damit gut gefahren. Doch wie gesagt, sollte man hier für seine Katzen wirklich absolut kennen.

Man stellt die Box mit der neuen Katze ins Wohnzimmer, öffnet die Tür und schaut, wie die Katzen aufeinander reagieren und läßt die Katzen machen, geht nur dazwischen, wenn es blutig werden sollte.

Dann gibt es die sogenannten sanften bzw. langsame Zusammenführung:

Ideal wäre es hierbei, die Katzen erst einmal, durch eine Gittertür zu trennen. So können sich die Katzen, mit einem gewissen Sicherheitspuffer, kennen lernen. Wenn das fauchen, knurren, miauen dann nach läßt, die Gittertür öffnen und schauen, wie die Katzen ohne dem Puffer aufeinander reagieren.

Es kommt auf die Katzen an, wie lange so etwas dauert. Bei manchen geht es bereits nach paar Tagen, andere brauchen paar Wochen.

Natürlich gab es auch bei uns das übliche gefauche und Co.! Lilly brauchte bei Maui z.B. ein ganzes Jahr, um ihn zu akzeptieren. Aber Lilly ist auch speziell. Dafür klappte es mit Dante viel schneller. Und mit Gizmo, er ist erst sechs Woche jetzt bei uns, da wird auch manch mal noch gefaucht. Völlig normal.

Wichtig: Alle Katzen gleich behandeln, keinen Bevorzugen !!

Für die Katze die zu erst da war, ist eine neue Katze immer erst mal ein Eindringling in ihre heile und sichere Welt. Das bedeutet für die Erstkatze Stress pur.

Um den Stress für beide zu reduzieren, wäre es sehr Ratsam, vorher schon mal eine Decke, oder ein Kissen der jeweils anderen Katze aus zu tauschen. So können sie die Tiere an den jeweiligen Geruch des anderen schon einmal gewöhnen. Dann ist dies schon mal nicht mehr so fremd. Aber auch wenn man das vorher nicht machen konnte, nicht gleich den Mut verlieren.

Man sollte auch bedenken, für die neue Katze bedeutet es ja nicht nur, das sie einen Artgenossen bekommt, sondern auch gleichzeitig noch ein neues zu Hause. Neue Gerüche, neue Geräusche, nichts vertrautes mehr.

Wenn sich die Katzen zurück ziehen, einfach in Ruhe lassen. Es braucht Zeit, bis sich die Katzen mit der Situation arrangiert haben und Vertrauen auf gebaut wird. Und diese Zeit muss man ihnen einfach auch lassen.

Was bei uns, bei allen je gemachten Zusammenführungen immer am aller besten zog.... FUTTER :-)

Futter verbindet. Ich habe sie gleich von Anfang an, beim füttern, immer ein Stück näher gebracht. Dann gab es Leckerli, in einer Reihe auf dem Boden gestreut, oder auch mal Leckereien aus der Hand gefüttert. Wenn die Katzen zusammen fressen können, ohne sich gleich an die Gurgel zu gehen, ist es fast geschafft.

Hier noch Hilfreiche Seiten zum Thema Zusammenführung:

http://www.kummerkatze.de/allgemein/vergesellschaftung-3885/

http://www.petsnature.de/info/products/Katzen-Ratgeber/Katzen-Haltung/Zusammenfuehrung-von-Katzen.html

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/aufklaerung/zusammenfuehrung-von-katzen

Alles Gute

LG

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Hallo rabiaaaaa,

Es ist in der Tat so, das nicht jeder der an einer Katzenallergie leidet, auf alle Katzenarten gleich reagiert. Eine Katzenallergie hat NIE etwas mit dem Fell und/oder den Schuppen zu tun. Das ist ein Mythos der sich echt hartnäckig hält.

Man reagiert ausschließlich auf das Hauptallergen, das aus einem Protein, also ein Eiweiß (Fel d 1) besteht. Der Speichel der Katze, so wie der Urin und das Sekret der Hautdrüsen (Tränen-, Talg und Analdrüsen) enthalten dieses Protein. Ob man also Allergisch reagiert, hängt von der Produktion des Protein Fel d 1 ab, das Katzen abhängig von Alter, Rasse und Geschlecht in verschiedenen Mengen abgeben. Noch bis zwei Jahre nach Entfernen einer Katze aus dem Haus, sind Katzenallergene nachweisbar.

Es gibt zwar Rassen, die als weniger Allergie erzeugende Rassen bezeichnet werden, aber eine Garantie, das diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es nicht.

Rassen wie z.B. Balinesen, Javanesen, Orientalische Kurzhaarkatze, Rex-Arten wie German-Rex oder Selkirk Rex und Sibirische Langhaarkatzen gelten als Allergie freundliche Arten.

Es kann also trotzdem dazu kommen, das tendenziell weniger Allergie auslösende Rassen, durchaus heftigen Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Es kommt eben einzig und allein, wirklich auf die Produktion des Protein Fel d 1 an.

Katze und Allergiker sollten sich vorher aufeinander testen. Zum Beispiel vorher mehrfach den Züchter besuchen um zu sehen, wie die Reaktion auf den Katzenspeichel ausfällt. Es gibt auch die Möglichkeit, per Speicheltest, den Anteil des allergenen Protein bestimmen zu lassen. Dazu bitte den TA kontaktieren.

Der Mythos der Hypoallergenen Katze, ist ein Ammenmärchen !

Ansonsten gilt ganz klar: Sobald sich Symptome, gleich welcher Art, bemerkbar machen, bitte vom Kauf absehen. Die eigene Gesundheit geht nun mal vor !

Symptome:

- Jucken, brennen, Rötungen oder Anschwellen der Augen

- laufende oder verstopfte Nase

- Hustenreiz

- starke Hustenanfälle

- kratzen im Hals

- Niesen

- Hautreaktionen (Nesselsucht, Rötung der Haut, juckende Quaddeln)

- im Extremfall auch Atemnot oder auch Asthmaanfälle, bis hin zum anaphylaktischen Schock

Therapie:

Eine wirkliche Therapie gibt es leider nicht. Es gibt gegen die verschiedenen Symptome Medikamente, die sogenannten Antihistaminika. Dazu bitte einen Allergologen aufsuchen und Testen, so wie beraten lassen. Oder man kann sich Hyposensibilisieren lassen.

Allerdings ist das auch keine heilende Lösung. Denn eine Allergie läßt sich nicht heilen, laut dem Facharzt für Lungenheilkunde Norbert Mülleneisen, Leverkusen, der dazu etwas veröffentlicht hat.

Das Ziel einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt, ist es, die Empfindlichkeit des Allergens herab zu setzten. Eine Behandlung dauert 36 Monate. Danach fällt die allergische Reaktion harmloser aus.

Die Kosten muss man hier oft selbst tragen, da die Kassen mit dem Argument kommen, das man Tieren ausweichen kann. In den meisten Fällen muss die Katze also leider abgegeben bzw. der Kontakt zu Katzen vermieden werden.

Alles Gute

LG

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Hallo riweg,

Schnurren gehört zur Lautsprache unserer Katzen.

Katzen schnurren als aller erstes mal zur Kommunikation. Es ist ein angeborenes Verhalten. Fast alle Katzenarten schnurren, bis auf Ausnahme einiger Großkatzen. Die Katze äußert so ihr Wohlbefinden, ihre Zufriedenheit. Katzen schnurren beim Ein- und Ausatmen, beim trinken und fressen, kuscheln ect. !

Doch die Schnurrerei hat auch einen Haken. In Ausnahmefällen, wie z.B. massiver Stress oder schmerzen, schnurrt die Katze um sich selbst zu beruhigen. Das Stress- und Schmerzschnurren kann man bei Geburtswehen, schweren Verletzungen oder auch im Moment kurz vor dem Tot einer Katze beobachten. Wie man sieht, dient das Schnurren einer Katze nicht ausschließlich der Kommunikation zum Ausdrücken von Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf andere Situationen aus. Es hat also einen Biologischen Vorteil. Ein amerikanisches Forscherteam hat heraus gefunden, das schnurren sich direkt positiv auf die Heilung von Verletzungen auswirkt. Katzen mit Knochenbrüchen heilen unter schnurren besser. Schnurren ist heilsam für Körper und Seele. Das schnurren versetzt den ganzen Körper in Vibration und diese lösen Muskelverspannungen und stärken die Knochen. Ebenso kann schnurren Schlafstörungen und Stress-Symptome mindern und den Blutdruck senken.

Wie schnurren Katzen ? Ja, wie eigentlich. Da sind sich selbst die Forscher nicht wirklich eins. Die derzeitige herausragende Hypothese erklärt, dass der Schnurrakt aus einer subtilen Umleitung des Atemluftstroms resultiert, für die irgendwie die Anatomie des Kehlkopf eingespannt wird. Das schnurren entsteht durch Reibung der Atemluft am Zungenbein. Das Zungenbein ist ein U-förmiger Knochen unterhalb der Zunge, der durch Bänder und Muskeln aufgehängt ist und ganz, knochen untypisch, nicht mit dem Skelett verbunden ist, aber an den Kehlkopf. Und somit also zur Laut- und Stimmbildung beiträgt. Luft streicht beim Ein- und Ausatmen über die Stimmbänder hinweg. Der Luftstrom wird durch die Kehlkopfmuskulatur bis zu 30 Mal in der Sekunde unterbrochen. Der Zungenbeinapparat ist bei Klein- und Hauskatzen, sowie bei Geparden vollkommen verknöchert, was eben die Vermutung nahe legt, das es dadurch zum schnurren kommt.

Übrigens: Beim Schnurren einer Katze entstehen Vibrationen von 27-44 Hz Beim Einatmen rund 25-28 HZ, beim Ausatmen 27-40 Hz.

Alles Gute

LG

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Hallo AkiaTalias,

es gibt nicht DAS Futter, aber schon einen unterschied zwischen grotten schlecht und Hochwertig.

Hochwertiges Futter, bestehend aus gutem und hohem Fleischanteil, ist nun mal kein Billig-Müll-Futter, welches aus Schlachtabfällen, Getreide und viel Zucker besteht. Es kostet Augenscheinlich paar Cent mehr. Aber es macht die Katze besser satt und ist gesund. Und man spart da eher, als beim Billig Futter, da man weniger braucht.

Am besten darauf achten, das:

  • mindestens ein Fleischanteil von 60% je höher, desto besser !
  • Kein Getreide
  • Keine pflanzliche Nebenerzeugnisse
  • Kein Zucker
  • Keine Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Inulin, Rübenschnitzel oder irgendwelches Obst
  • möglichst eine offene Deklaration, das heißt es sollte drauf stehen, was drin steckt.

Alternativ gibt es noch BARF (dazu gebe ich auch gerne Info)

Gute Hochwertige Futtermarken von Nassfutter sind:

Wichtig ist, das Hochwertig gefüttert wird und das es Alleinfutter- und nicht Ergänzungsfutter ist !

Gutes Futter mit viel Soße oder Gelle ?

Leider gibt es keine guten, hochwertigen Futtersorten, die viel Soße oder Gelee enthalten. Das deswegen, weil Hersteller diesen Soßen Stärke zu mischen, um die gewünschte Konsistenz zu bekommen. Außerdem wird auch Farbstoff, Getreide und Zucker unter gegeben. Daher wäre gutes, Hochwertiges Futter in viel Soße oder Gelee, echt paradox. Katzen brauchen das auch gar nicht, das ist etwas, das der Mensch denen an gefüttert hat.

Wenn die Fellnase nun eben gerne Soße oder Gelee schlappert, kann man z.B. das Dosenfutter mit etwas Wasser pürieren. Oder man macht selbst eine gesunde Soße oder Gelee und schaut, ob die Katze das annimmt.

Rezept für Soße oder Gelee:

http://blog.katzen-fieber.de/2015/01/gelee-sauce-fuer-katzenfutter-selber-machen/

Trockenfutter und Leckerlis sind KEINE Mahlzeiten !

TroFu gehört NICHT zur Artgerechten Ernährung unserer Katzen. Warum das so ist, kann ich auch gerne Ausführlich erklären, wenn gewünscht.

Früher hieß es immer, man soll nur eine Marke füttern. Aber das ist inzwischen längst ein Mythos. Freigänger fressen draußen ja auch nicht nur Mäuse, sondern eben auch Vögel, Eichhörnchen, Maulwürfe und so weiter. Es ist also zu Empfehlen, mehrere Marken und Sorten zu füttern, um auch alle Nährstoffe, Ballaststoffe ect. gut möglich ab zu decken.

Für meine 7er Bande gibt es z.B.:

  1. Catz Finefood
  2. MAC`s
  3. O`Canis
  4. ANIfit
  5. Bozita
  6. Grau
  7. Schmusy Nature
  8. Animonda Carny
  9. Wild Freedom
  10. Leonadro

und ich gebe TeilBARF oder auch mal eine Maus (Frostfutter) :-)

Als Leckerlie gibt es, beim Clickertraining oder auch mal zwischendurch, Cosma Snacks, Trockenfleisch, getrocknete Fische oder auch mal Dreamies in Maßen.

Ich bestelle das Futter immer Online, da es dort einfach günstiger ist und ich vor Ort leider kein Fachgeschäft habe, die diese Futtersorten führen.

Gute Online-Shops sind:

http://www.zooplus.de/

https://www.bitiba.de/

https://www.fressnapf.de/

https://www.anifit.de/content/index_ger.html

https://www.zooroyal.de/

https://www.sandras-tieroase.de/

Alles Gute

LG

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