Sind 6 Monate aussreichend ? Habe gehört das wenn der COOH Wert unter 75ng/ml ist, sind nur 6 Monate erforderlich. Meine Haare sind ca 12cm Lang.

Das kann man nicht aus dem "Stehgreif" beantworten, denn wichtig sind dafür deine Konsumhistorie und wie tief die Drogenproblematik bei dir war. Aufgrund von Abbauwerten kann man dazu gar nichts sagen..

Ist ein Kurs erforderlich ? bzw. Bin ich gezungen einen zu machen ? Oder reicht es aus wenn ich nur den erforderlichen Nachweis erbringe ?

Zwingen kann dich niemand zu einem Kurs! Wie du dich vorbereitest ist allein deine Sache. Wenn du denkst das du dich ohne Hilfe vorbereiten kannst ist das in Ordnung. Wenn du jedoch Probleme dabei hast deine Konsummotive herauszufinden, solltest du dich fachlich beraten lassen. Hierbei sollte man sich aber individuelle Hilfe in Form eines Verkehrspsychologen suchen und keinen überteuerten Kurs absolvieren...

...zur Antwort

Eine MPU wird erst ab 1,6‰ angeordnet, sofern es deine erste Alk.auffälligkeit war droht dir diese sicherlich nicht. Das ist unabhängig davon ob du noch in der Probezeit bist oder nicht...

Ich musste sofort zu Wache und die Polizisten meinten dass ich ne Strafe bekomme und wahrscheinlich den idiotentest machen muss.

Entweder hatten die Polizisten keine Ahnung, oder sie wollten dir ein wenig Angst machen...

...zur Antwort
meine Frage kan stv Amt mir mein Führerschein verweigert.

Ja, das kann es, solange es noch Zweifel an oder durch die inhaltlichen Ausführungen im Gutachten gibt. Wenn das Ergebnis z.B. nicht logisch und nachvollziehbar ist, muss der Mitarbeiter der FSST entsprechend nachhaken...

...zur Antwort

Ab 1,6‰ ist eine MPU obligatorisch, darunter ist es Ermessenssache der FEB. Trotzdem könntest du mal das Gespräch mit dem Vorgesetzten (Dienststellenleiter) der Dame suchen und fragen ob er es genau so sieht wie seine SB..

Wenn es darum geht, aufgrund der "Tatumstände", herauszufinden ob eine Alk.erkrankung (Abhängigkeit) vorliegt, wäre das Mittel der Wahl zunächst ein ärztliches Gutachten und keine MPU..

...zur Antwort

Du solltest auf den "Genuss" von alk.freiem Bier verzichten, nicht wegen der LW, sondern weil dieses Getränk ein Ersatz für alk.haltiges Bier ist. D.h., der Geschmack hält die Erinnerung immer hoch und der Schritt von alk.freiem zu alk.haltigem Bier ist sehr klein, darum wird dies von den Gutachtern auch sehr kritisch gesehen. Bei der MPU sollte man eine entsprechende Nachfrage verneinen...

...zur Antwort

Im Moment ist es ja keine MPU die dir bevorsteht, sondern ein fachärztliches Gutachten da du mit harten Drogen aufgefallen bist. Die FEB muss nun herausfinden ob du (noch) konsumierst, da die Einnahme dieser Drogen eine Fahreignung ausschließt.

Wenn im Brief steht das eine Haaranalyse abgegeben werden muss, dann ist das auch so (vorausgesetzt es sind entsprechende Haare vorhanden).

Was ich nicht verstehe: du schreibst zum einen

Verurteilt mich nicht, ich war jung und dumm, inzwischen mach ich so etwas natürlich nicht mehr.

andererseits aber

Wann verjährt so ein Eintrag, weil wenn es nur 5 Jahre sind, warte ich einfach noch 2 😅

wenn du doch "sowas nicht mehr machst", warum dann warten? Oder würde "man" doch etwas in deinen Haaren finden?

...zur Antwort

Wenn es ein einmaliger Vorfall war besteht immerhin die Chance, dass das ETG nicht nachgewiesen wird, sicher ist das aber nicht. Du solltest -zu deiner eigenen Sicherheit- vorab eine private Haarprobe machen lassen...

weiss jemand ob ich den etg wert in mein Haar senken kann mit viel Gemüse Essen

Das geht definitiv nicht..

...zur Antwort

Wann war denn die TF? Um ein positives Gutachten zu erlangen sollte idR ein Mindestzeitraum von 6 Monaten zur Verhaltensänderung und Stabilisierung zwischen der letzten Auffälligkeit und der MPU liegen...

...zur Antwort

Negatives MPU Gutachten, einreichen oder nicht?

Hallo Zusammen,

ich hoffe mir kann hier jemand helfen. Ich habe am 28.06.2018 meine MPU aufgrund BTM (THC) gemacht. Ich wurde mit den Worten "Herzlichen Glückwunsch zum Führerschein" verabschiedet, auch den unterschrieben, dass der Bericht positiv ist. Nun habe ich gestern das Gutachten erhalten und bin vom Hocker gefallen. So wie es aussieht ist es negativ.

Hier einige Auszüge aus dem Gutachten:

Im Falle einer vorliegenden Abhängigkeit einee positive Prognose begründen zu können müssen bei Herrn ... folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Es wird Abstinenz von Drogen eingehalten bei gleichzeitigem Verzicht auf den Konsum von Alkohol. Dies wird mit medizinischen Verlaufbefunden belegt
  • Die Drogenabhängigkeit und die zugrunde liegende Problematik wurden in der Regel mit suchttherapeutischer Unterstützung aufgearbeitet und überwunden
  • Es besteht eine tragfähige und ausreichend gefestigte Motivation zur Aufrechterhaltung einer Drogenabstinenten Lebensweise
  • Die Drogenabstinenz ist als stabil einzuschätzen. Sie wird durch eigene Kompetenzen und positive Bedingungen im sozialen Umfeld gestützt

....

  • Durch die vorgelegten verwertbaren Urinkontrollen kann Herr .. die angegebene Drogenabstinenz für einen unterbrochenen Zeitraum über 12 Monate stützen
  • Herr ... hat eine Entwöhnungsbehandlung erfolgreich abgeschlossen und durch verwertbare Laborbefunde einen ausreichenden Abstinenzzeitraum glaubhaft belegen können. Da er aber keine Alkoholabstinenz einhält, sind die verkehrsmedizinischen Voraussetzungen einer günstigen Beurteilung bei Drogenabhängigkeit nicht erfüllt.
  • Bei der gegebenen Befundlage muss aus verkehrsmedizinischer Sicht bei Herrn. ...also eine negative Beurteilung erfolgen.

EMPFEHLUNG:

Herrn ... wird empfohlen volständig auf Alkohol zu verzichten. Er sollte sich ggf. suchttherapeutische Unterstützung holen, um seine Abstinenzmotivation auszubauen, erhöhte Risiken durch den Konsum von Alkohol zu erkennen und geeignete Bewältigungsstrategien zur Alkoholabstinenz zu entwickeln.

Eine erneute medizinisch-psychologische Untersung bietet nur dann Aussicht auf ein positives Ergebnis, wenn Herr .... Weigandt dann mindestens weitere sechs Monate stikte Drogenabstinenz und Alkoholabstinenz eingehalten hat und dies auch belegen kann.

....

Zwishen dem Ende des belegten Zeitraums und dem der Begutachtung dürfen i. d. R. maximal vier Monate liegen.

Nun zu meinen Fragen.

Kann ich das Gutachten bei der FS einreichen und einen Abstinenznachweis für Alkohol und Drogen nachreichen, welchen ich natürlich erst machen muss, oder muss nach der Abstinenzphase erneut eine Begutachtung durch die MPU stattfinden? Also besser die Absitinenz der Gutachtungstelle nachweisen und dann auf ein positives Gutachten hoffen?

Was ist mit dem letzten Satz mit maximal vier Monate zu verstehen?

Ich hoffe ihr könnt mir behilflich sein.

Ich danke euch schon mal im Voraus.

Lieben Gruß

Alex

...zur Frage

Bei einer (dem MPI bekannten) Drogenabhängigkeit ist, neben den Drogen-AN, eine nachgewiesene Alk.abstinenz (lt. Buk) Voraussetzung für ein positives Gutachten.

Kann ich das Gutachten bei der FS einreichen und einen Abstinenznachweis für Alkohol und Drogen nachreichen

Nein, leider musst du die MPU komplett wiederholen....

...zur Antwort

Es kommt garantiert nicht zwingend zu einer MPU!

Wenn du über 1 ng/ml aktivem THC liegst, bekommst du einen Monat Fahrverbot + Bußgeld und Punkten, das ist sicher, aber - jetzt kommt es auf die Höhe deines aktiven Wertes an UND auch auf deinen Passivwert.

Liegst du "nur" etwas über 1 ng/ml wird ein fachärztliches Gutachten folgen und wenn du in diesem einmaligen Probierkonsum glaubhaft machen kannst, geschieht nichts weiter (allerdings müssen deine Abbauwerte dazu passen und da du, wie du selbst sagst, "nur" Gelegenheitskiffer bist, könnte das hinkommen) - passen die Werte nicht und/oder dein Aktivwert ist sehr hoch, folgt eine MPU.

Was hast du den Polizisten denn erzählt?

Wäre natürlich gut, wenn du den Polizisten gegenüber nicht gesagt hast das du bereits am Vortag gekifft hast, da - wenn dein Aktivwert sehr hoch ist - damit schon ggl. Konsum ohne Trennvermögen im Raum steht (dies kann im evtl. FÄG aber noch als Schutzbehauptung deklariert werden...)

...zur Antwort

Mit dem Wert allein ist es sehr schwierig per "Ferndiagnose" einzuschätzen wie lange die AN gehen sollten. Entscheidend ist vielmehr die Tiefe der Drogenproblematik, also die Hintergründe dafür und wie gefestigt die Verhaltensänderung ist.

Du solltest dir Hilfe suchen bei der Einstufung (Gefährdung, Missbrauch...), das kannst du online bei einem MPU-Forum machen...

...zur Antwort

Nur mal zur Aufklärung: zunächst ist dein Gutachten negativ verlaufen, erst durch den Nachschulungskurs nach §70 wird daraus ein positives Gutachten... ;-)

Du gehst mit deinem Gutachten zu deiner FEB, diese entscheidet dann ob du an diesem Kurs teilnehmen darfst (ist idR kein Problem), dann beginnt die Suche nach einem zeitnahen Kurs und nach der Teilnahme daran gibst du die Bescheinigung ab.

Daraufhin erhältst du einen neuen Führerschein - ob das am gleichen Tag geschieht oder du darauf warten musst, wird dir hier keiner beantworten können, da jede FEB das anders handhabt. Am besten fragst du direkt bei deiner Behörde nach...

...zur Antwort

Das hört sich sehr danach an das du den verkehrsrechtlichen Teil nicht bestanden hast und die Alk.fragestellung zwar momentan ebenfalls negativ bewertet wird, mit einem Kurs nach §70 kannst du daraus aber ein positiv machen (kostet allerdings zusätzlich).

Zur Info: Es ist durchaus möglich die eine Fragestellung zu bestehen und bei der anderen durchzufallen. Wenn du dieses Gutachten bei der FSSt. abgibst, bekommst du anschließend "nur noch" eine Fragestellung (die verkehrsrechtliche) für die nächste MPU (die Begutachtung wird dadurch auch entsprechend preisgünstiger). Gibst du das Gutachten nicht ab, musst du die komplette MPU wiederholen.

Bist du noch in der verlängerten Probezeit? Dann fällt zusätzlich noch ein besonderes Aufbauseminar für alk.auffällige Fahranfänger an bevor du eine neue FE erhalten kannst...

...zur Antwort

(seltsam den im bussgeldkatalog für wiederholungstäter sind es 1000€)

Ist in deinem Fall nicht seltsam, denn bei deiner ersten TF handelte es sich um eine Straftat (über 1,01‰) und nicht um eine OWI, da hattest du doch damals sicher einen Strafbefehl erhalten und keinen Bußgeldbescheid...

Bei Wiederholungstätern ist oftmals die einjährige Abstinenz das Mittel zur Wahl. Da deine erste Tat aber bereits 6 Jahre zurückliegt und der Grad deiner Alkoholisierung bei dieser TF gesunken ist, besteht eine hauchdünne Chance das du die MPU auch ohne AN machen kannst. Du solltest dir einen guten Verkehrspsychologen suchen.

...zur Antwort

Du kannst natürlich die volle Haarlänge abgeben, aber auch wenn du 25 cm lange Haare abgibst, so werden davon lediglich 6 cm verwendet. Du hast somit einen AN über die letzten 6 Monate erbracht. Stellt sich bei der MPU heraus das du einen Nachweis über 12 Monate benötigst, kannst du diesen erst nach weiteren 6 Monaten erbringen.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&ved=0ahUKEwiotMzm_YjaAhVI46QKHXPVCEkQFghmMAU&url=https%3A%2F%2Fwww.avus-service.de%2Fdownload%2FPaket-Drogenabstinenznachweis-Infos-Vertragsbed-EV(V24052016).pdf&usg=AOvVaw2zOBp3I3-WM-S3TXVPUs6s

...zur Antwort

Bei dir geht es ja "nur" darum, ob du reif genug dafür bist diese FE-Klasse vorzeitig zu erwerben - von daher wird kein Alk. oder Drogentest gemacht. Das du vor 3 Jahren mal gekifft hast, musst du dem GA ja nicht unbedingt auf die Nase binden...

...zur Antwort

Lt. den User-Berichten unseres Forums bekommt man keine Rückmeldung wenn der Test negativ (also für den Kunden positiv) gelaufen ist. Wenn allerdings EtG nachgewiesen wurde, bekommt man nach einigen Tagen den Bescheid darüber das der Screeningvertrag abgebrochen wird...

...zur Antwort

Bei einer MPU wird definitiv kein Hörtest gemacht!

...zur Antwort
der hier beschriebene Fall ist ein wenig kompliziert

Kompliziert ist dein Fall nicht, in MPU-Foren ist das schon hunderte Male so vorgekommen... ;-)

ging ich zur der aufgeforderten Nachuntersuchung

Dies war keine Nachuntersuchung, sondern ein fachärztliches Gutachten..

Dennoch sind mir in meinem Blut minimale Rückstände des Abbauprodukts T-COOH nachgewiesen worden

Das wurde dir nun wohl als Kontrollverlust ausgelegt, da du -trotz bevorstehendem FÄG- (aus Sicht der Behörde) anscheinend weiter konsumiert hast..

Ist es möglich in diesem Fall mit einem Anwalt gegen das Ergebnis oder ähnliches vorzugehen?

Wieso willst du dagegen vorgehen, wenn du doch selbst sagst, das:

Ich kann mir dieses Ergebnis nur durch meinen Konsumierenden Freundeskreis erklären bei denen ich Passiv wohl einiges abbekommen habe.

Wenn ein Gutachten ins Haus steht, sollte man sich vom "konsumierenden Freundeskreis" natürlich fernhalten... :-(

Es ist gut möglich das die FSSt. dir nun deine FE entziehen will, wie dir in dieser Situation ein Anwalt helfen soll entzieht sich meiner Kenntnis.

Schau am besten Mal ins Forum "Verkehrsportal.de", dort kann man dir sicher einige Antworten geben...

...zur Antwort