Bestimmt verletzt es dich, dass deine Mutter so etwas sagt schließlich ist die Meinung der Mama viel Wert. Du kannst ihre Einstellung nicht ändern, aber du kannst ihr zeigen wie du trotzdem zu deinem Freund hältst ohne irgendwelche Zweifel zu äußern. Dann wird sie sehen, dass es so sein SOLL und sich nicht dazwischenstellen.

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Den Menschen nicht als Person an sich ran lassen... entweder gar nichts von der Person wissen (ONS) oder eben so wenig wie möglich. So besteht kaum Chance sich "kennen und lieben" zu lernen. Verliebtheit und Schwärmerei sind nämlich leichter los zu bekommen, als solche tiefen Gefühle. 

Praktisch sieht das so aus: 

Gedanken an ihn fortschieben 

Keine gemeinsamen Erinnerungen (Geschenke, Fotos etc.) 

Klare Grenzen

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Wie ich raus lesen kann, ist deine Mutter verbittert. Vielleicht hat sie in ihrem Leben genug Enttäuschungen gehabt. Auf den Spruch würde ich antworten: "Dann sei doch froh, dass er weit weg wohnt"

Ich würde ihr auch klar machen, wenn sie nicht positiver wird du auf Abstand gehst. Klar hängt es auch von dir ab, was du auf dich wirken lässt.

Jedes Mal wnn sie mit so nem Spruch kommt würd ich theatralisch "alles ist schei ße" stohnen

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Mein Name ist egal. Ich bin 18 Jahre alt und ich bin irgendwie tot.

Mit Unterbrechung bin ich seit 3 Jahren tot. Ich weiß nicht, warum ich es hier schreibe, ich will kein Mitleid und ich will keine Aufmerksamkeit. Ich will nur, dass ich all das, was mich seit Jahren nicht mehr schlafen lässt endlich aus meinem Kopf bringen. Und dass ich endlich jemandem davon erzählt habe.

Ich war 15, als sich meine beste Freundin mit mir zerstritt. Das war Anfang 2011 mein größtes Problem, die typischen Teenie-Pubertäts-Probleme eben. Ich dachte damals, dass es mir schlecht ginge. Dann wurde ich im März abends auf dem Heimweg quasi von 2 Typen ins Gebüsch gezogen und mit einem Messer an der Kehle oral missbraucht. Ich weiß nicht, wer sie waren, woher sie kamen und was sie eigentlich an dem Abend vorhatten, aber innerhalb weniger Minuten, die mir wie Jahrzehnte vorkamen, zerstörten sie mein Leben. Ich wollte direkt danach von einer Brücke springen, aber irgendwas hielt mich zurück. Ich glaube, es war, weil ich während ich das Messer am Hals spürte, nur dachte „Mama und Papa haben das nicht verdient... Ich bin so jung...“ Und daran erinnerte ich mich auf der Brücke. Ich hab es irgendwie heim geschafft, saß zitternd unter der Dusche, wie man es aus Filmen kennt und war so hilflos und alleine... Nichts konnte die Scham, den Ekel, die Hilflosigkeit und die Einsamkeit überdecken. Im Affekt nahm ich meinen Rasierer, wie ich das aus vielen Geschichten kannte, löste die Klingen und schnitt mich. Das machte es ein bisschen besser. Ich stand so unter Schock... Ich ging einfach ins Bett und in die Schule, als sei nichts gewesen. Es einfach verdrängt. Richtig erinnert hab ich mich an alles erst wieder nach 1 ½ Jahren. Ich wusste, dass da etwas gewesen war, aber nicht was. Ich fühlte mich wertlos und benutzt, wusste aber nicht woher. Ich bin ein Sexobjekt, dachte ich immer wieder. Und so verhielt ich mich...

Im Sommer fand meine Schwester heraus, dass mein Vater seit Jahren ein Verhältnis mit seiner Vorzimmer*** hatte. Meine Schwester musste kurz darauf ins Ausland, wo sie einen seit langem geplanten Freiwilligendienst absolvierte. Ich hasste meinen Vater, redete nicht mehr mit ihm. Ich hasste und beneidete meine Schwester dafür, dass sie nicht zu Hause sein musste. Ich beneidete sie so sehr, dass ich beschloss, gleich nach der Schule auch wegzugehen. WEIT weg. Ich musste mich um meine Mutter kümmern, die völlig nervlich am Ende war. Ich zog mich in mein Zimmer zurück, schaute Youtube-Videos zur Ablenkung, verletzte mich zur Befreiung, beantwortete Fragen und Probleme auf gutefrage.net, um meinen eigenen Sorgen aus dem Weg zu gehen.

So ging es fast ein Jahr, bis ich auf dieser Seite einen Jungen kennenlernte. Ich schrieb mit ihm, ganz zwanglos. Ich erzählte von allem, was ich oben geschrieben habe, die Anonymität gab mir Sicherheit, es tat gut zu reden und das beste – er schien mich zu verstehen. Der erste Mann, der mich anscheinend mochte, obwohl er meinen Körper noch (WEITER IN KOMMENTAREN)

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Hi! Wertvolle! Habe deinen Text gelesen, wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben, aber dein Ausdruck, deine Schreibweise haben mich immer weiter getrieben zu lesen und nun auch zu kommentieren.

Selbstverständlich hat dieser Mensch in dir etwas gesehen! Er hätte sonst nicht so lange zugehört. Er ist aber nicht der einzige. Du bedeutest auch vielen anderen Menschen etwas und vielleicht wartet jemand genau auf jemanden wie dich, vielleicht wirst du gebraucht, musst es nur erkennen.

Ich glaube dir, dass du dich leer fühlst. Vielleicht bleibt das auch für eine bestimmte Zeit so. Aber mal ehrlich, tot bist du später lang genug. Mh den einzigsten Rat den ich geben kann ist, dich nicht von den großen Dingen abhängig zu machen, dein Glück nicht an einer Person oder einer Lebenssituation abhängig zu machen sondern dich an den kleinen Dingen zu erfreuen, Zeit die du für dich nutzen kannst, oder Antworten, mit denen du anderen hilfst, die Sonne, den Regen. Du willst dich gar nicht umbringen, denn da hinten im Kopf sitzt immer dieser schei ß Gedanke: "Was wäre wenn..." Du kannst es herausfinden. Keine Angst vor Enttäuschungen, denn das Schlimmste machst du gerade durch und hast es schon fast hinter dir.

Sorry wenn ich mit dem Gefasel ankomm und du willst das eigentlich gar nicht hören. Insgesamt wollt ich auch noch sagen, dass ich dir "zugehört" habe, du hast einen Teil deiner Geschichte mit mir geteilt und ich hoffe sehr, dass dir dieses "cyber" zuhören hilft.

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Seit wann gibt es Zirkus als Fach? Also gibts da auch nichts zu benoten!

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Studium ohne Koffein fortsetzen?

Hallo, ich studiere seit 8 / noch 4 Semester Elektrotechnik und Informatik. Seit Beginn meines Studiums versuche ich bereits meine Leistung zu maximieren. Sport, Yoga, gesunde ernährung, genügend Schlaf, eine gute Lernstruktur sowie keine Ablenkung während dem Lernen sind Meilensteine, die zum glück hinter mir liegen. Mithilfe von Tabellen ,Messungen und 4 Jahren Zeit habe ich meinen Tagesablauf stetig optimiert und bin zu einer guten Routine gekommen.

Bei einem Punkt bin ich mir jedoch sehr unsicher. Ich trinke täglich zwei Tassen sehr starken Kaffee und nehme dabei ca 400mg Koffein zu mir. Der Gedanke, auf Koffein zu verzichten habe ich schon sehr lange, hatte aber immer bedenken.

Pros:

  • Langzeitgedächtnis wird verbessert
  • Bei bisherigen versuchen blieb die Leistung über Wochen hinweg unterdurchschnittlich
  • Lernen macht mit Koffein schlichtweg mehr Spass

Kontra:

  • Ich habe Schlafprobleme und muss die 2-3 Monate Klausurphase Schlafmittel nehmen um einschlafe zu können ( natürlich Ärztlich abgeklärt und überwacht )

  • Ich fühle mich ausgebrannt

  • Ein Aufputschmittel kann nach meinem Verständnis keine dauerhafte Leistungssteigerung hervorrufen

Bisher konnte ich leider keine glaubwürdigen Berichte über die Leistungsseigerung von Koffein finden. Das Bundesgesundheitsamt schweigt zu dem Thema, die Neurologin der Uni konnte mir nicht präzise antworten und Forschungsberichte scheint es nicht zu geben.

Kann mir jemand Erfahrungsberichte nach Absetzen von Koffein im Studium sagen, Studien schicken oder hat sonst einen Tipp? Mein bisherige Ansatz sieht vor nurnoch 200mg pro Tag zu nehmen.

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Mein Tipp ist Guarana! Und zwar als Tee.

Guarana enthält Koffein, welches durch seinen hohen Ballaststoffgehalt langsamer an den Körper abgegeben wird. Die Entwöhnung fällt dir leichter wenn du eine Tasse Kaffee durch diesen Tee ersetzt (wenn du das nach Luises Antwort überhaupt noch willst, wenn ja, dann tus für dich, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und nicht für diesen Perfektionismus. Wobei ist sagen muss, dass ich bewundere welche Meilensteine du passiert hast, weil diese noch vor mir liegen.)

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Fürs nächste Mal: Eine Tür auszuhängen geht ganz leicht. Und wie du geschrieben hast geht sie nach innen auf, also kannst du sie an den Seiten greifen und nach oben drücken.

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Der, der weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der der nicht weiß, dass er nichts weiß.

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