Hallo du,

nun, die Bildungsministerin könnte so einiges ändern. Vor allem wird nach der nächsten Wahlperiode wieder einiges geändert.
Auf die politische Obrigkeit kannst du nicht bauen, denn sie sind es höchstselbst, die den Schülern und den Lehrern mit schöner Regelmäßigkeit alles verbauen.
Du musst bedenken: Bildungspolitiker sitzen sicher und gemütlich in ihren bequemen Sesseln und denken sich Dinge aus, die rein theoretisch sind, berufen sich auf namhafte Bildungswissenschaftler etc., haben aber seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten selbst keinen Fuß mehr in die Schule gesetzt. Zumindest nicht innerhalb der Perspektive des Lehrers, der tagein- tagaus an der Bildungsfront kämpft.

Insofern musst du - wenn du dir Veränderungen in deinem Schulumfeld wünschst - selbst aktiv werden! Es gibt in jeder Schulform Schülergremien, die ein aktives Mitspracherecht an der Gestaltung des Schulalltags haben.
Setze dich in Verbindung mit dem Schülerrat, werde dort - wenn möglich - sogar Mitglied!

Überlegt gemeinsam, woran es an eurer Schule hapert und wie dies möglicherweise zu ändern ist.
Dass Schule oftmals langweilig erscheint, liegt an den Lehrplänen, welche für die Lehrer verbindlich sind. Jedoch kann jeder Inhalt des Lehrplans auch interessant gestaltet werden, sodass die Schüler gefesselt und begeistert sind! Dies hängt natürlich von der einzelnen Lehrperson ab, denn jeder Lehrer gestaltet seinen Unterricht individuell (gemäß seines Rechtes auf pädagogische Freiheit).

Hier könnt ihr ansetzen: Besprecht im Rahmen des Schülerrates, was euch nicht gefällt, und tretet mit euren Ergebnisses heran an den Vertrauenslehrer / an die Vertrauenslehrerin.

Diese(r) kann im Rahmen seiner (ihrer) Möglichkeiten für euch einstehen und seine Möglichkeiten ausschöpfen, indem er eure Beschwerden diplomatisch vor den betreffenden Lehrern vorbringt.

Ob es glückt, ist niemals garantiert. Aber es ist eine Chance. Eine Chance, die ihr als Schüler wahrnehmen solltet.

Letztendlich gibt es den Grundsatz der sogenannten pädagogischen Freiheit, welche alle Lehrer für dich in Anspruch nehmen, und welcher der Grund dafür ist, dass sämtliche Lehrer so unterschiedlich unterrichten und agieren.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und gebe dir noch einen kleinen Tipp mit auf den Weg:
Lerne zu unterscheiden, wo du aktiv eingreifen kannst,
und wo du gewisse Dinge als gegeben akzeptieren musst.

LG von Miroir

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Hallo kuxhausen,

nein, das Abitur ist selbstverständlich keine Pflicht zum Erfolgreichwerden. Es ist eine gute Voraussetzung, ja, aber dennoch keine Pflicht!

Es gibt so viele Wege zum beruflichen Erfolg...
Aber: Grundvoraussetzung ist trotzdem ein gutes Abschlusszeugnis!

Lass dich nicht verrückt machen! Es stimmt, dass heutzutage wesentlich mehr Abiturienten "produziert" werden... aber das ist politisch gewollt!

Kurzum: Es gibt zwar mehr Gymnasiasten als früher, jedoch auf einem deutlich schwächeren Niveau!
Das bedeutet für dich, dass du in vielen Ausbildungsberufen auch mit einem Realschulabschluss ganz sicher vor so manchem "Abiturient" punkten kannst! Denn "immerhin" ist die Ausbildung auf der Realschule oftmals immer noch sehr viel handlungsorientierter, als auf so manchem Gym!

Mein Rat an dich:
Lass dich nicht verunsichern! Gib dein Bestes - bei deiner Abschlussprüfung und in deinem Bemühen um deine Bewerbungen, in deinen Bewerbungsgesprächen!

Denn deine Qualifikationen, die innerhalb eines Praktikums oder einer Probephase getestet werden, werden in vielen beruflichen Bereichen sicher besser abschneiden, als jene des "mittelklassigen" Gymnasiasten!

Bleibe zuversichtlich - es wird alles gut werden!

LG von Miroir

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Hallo PaulStanley,

was dein Lehrer im Grunde damit meint, ist dir schon klar: Ihr quasselt zuviel!

Dies ist eine Tatsache, welche den Unterricht stört - und damit alle Beteiligten: Den Lehrer und sämtliche Mitschüler!

Nun hängt es von der Persönlichkeit des Lehrers ab, wie er damit umgeht - welche Wortwahl er trifft...

So, wie du es schilderst, habt ihr es offensichtlich mit einem sehr humorvollen Exemplar von Lehrer getroffen:
Er benutzt das "Bild" des "füßelns"... Selbstverständlich meint er nicht, dass ihr miteinander "anbandelt"...

Euer Lehrer versucht schlicht und ergreifend "witzig" zu sein - und euch auf diese Weise mitzuteilen, dass ihr doch besser still wärt...!

Ihr solltet ihr dies mit Humor nehmen... denn als nichts anderes ist es gemeint!

Wenn euch dieser Begriff ("füßeln") völlig unbekannt ist, dann habt ihr erst recht einen Grund, euren Lehrer mal darauf anzusprechen:

"Hallo Herr X, wir sind uns schon im Klaren darüber, dass wir zuviel quatschen, aber wir wissen nicht, was "füßeln" bedeutet. Wenn Sie uns diese Bedeutung erklären, erklären wir uns im Gegenzug dazu bereit, das Quatschen sein zu lassen..."

Damit wärt ihr auf einen Schlag all eure Sorgen los... ; )

Dafür alles Gute,
liebe Grüße von Miroir

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Macht sich meine Lehrerin Sorgen um mich?

Ich habe letztens meine Lehrerin gefragt, wie ich eine Person auf eine bestimmte Situation ansprechen kann. Sie hat mich gefragt: "Auf was für eine Situation denn genau?" Daraufhin habe ich ihr meine "Ritzwunde" (nur eine ganz kleine. Das kann man auch nichtmal ritzen nennen!) gezeigt und gesagt, dass ich mich im Moment selbst unter Druck setze (genau weiß ich alles auch nicht mehr; ist schließlich auch schon zehn Tage her). Daraufhin hat sie gesagt, dass sie mich zu einer Beratungsstelle begleiten würde und ich mich immer bei ihr melden könnte. Sie hat mir auch noch ihre Handynummmer gegeben. Als dann die nächste Stunde anfing, kam sie in meine Klasse und bat mich, noch einmal mitzukommen, um zur Sozialpädagogin zu gehen. Sie hat mich dort hingebracht und dann ist sie gegangen, weil sie in einer anderen Klasse eine Arbeit schreiben musste. Als ich dann bei der Sozialpädagogin saß, hat sie mir gesagt, dass sie sich Sorgen um mich macht (Sie meinte glaub ich auch, dass meine Lehrerin sich auch Sorgen um mich macht) und dass es doch schlimmer ist, wie ich es zwei Tage zuvor erzählt habe (da habe ich der Sozialpädagogin nicht gesagt, dass ich Selbstmordgedanken hatte/ habe). Jetzt habe ich also ein bisschen mit meiner Lehrerin geschrieben und sie wollte Montag nochmal mit mir sprechen.

Macht sie sich Sorgen um mich?

Würde sich einer von euch, wenn ihr Lehrer/in wärt, Sorgen um mich machen und wie findet ihr das und was sagt ihr dazu, dass sie mir ihre Handynummer gegeben hat?

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Liebe LittleMistery,

selbstverständlich macht sich deine Lehrerin um dich Sorgen!
Du bist ihre Schülerin und sie ist ein großes Stück weit für dich verantwortlich:
Deine Eltern geben dich in die Schule und geben damit einen Teil der Fürsorge um dich an die Schule ab. Die Schule hat einen konkreten Erziehungsauftrag; Lehrer fühlen sich mit einzelnen Schülern verbunden und sorgen sich selbstverständlich um sie.

Es ist sogar die Pflicht deiner Lehrerin, sich um deine Sorgen zu kümmern! Dass sie einen Teil ihrer Verantwortung an die Sozialpädagogin abgegeben hat, spricht dafür, dass sie dich und deinen Kummer wirklich ernst nimmt. Denn die Sozialpädagogin ist entsprechend ausgebildet, um dir adäquate Hilfe zukommen zu lassen - viel mehr, als dies deine Lehrerin vermag. Aber gemeinsam - mit deiner Unterstützung, wenn du dich ihnen öffnest - werdet ihr sicher zu einer Lösung gelangen.
Hab Vertrauen!

Alles erdenklich Gute wünscht dir
Miroir

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Hallo,

nun, im Grunde ist es so, wie es der Name schon sagt:

Wenn dir ein Schulausschluss angedroht wird, dann bist du "stolzer Besitzer" der gelben Karte. Wenn du nun auf "rot" wechselst, dann wird der Schulausschluss vollzogen.

Hier hängt es nun davon ab, was du "verbrochen" hast:
Meist bedeutet der Begriff Schulausschluss "nur" eine vorübergehende Suspendierung vom Unterricht (was bedeutet, dass du für einen gewissen Zeitraum nicht in die Schule gehen darfst und du dir darüber hinaus selbst das Unterrichtsmaterial besorgen musst, sodass du nichts versäumst).

Wenn du dir aber einen sogenannten "Schulverweis" eingehandelt hast, dann kann es - je nach Schwere deiner Tat - auch sein, dass dir droht, von der Schule zu fliegen.

Ich hoffe nicht, dass es soweit kommt und wünsche dir alles Gute,

Miroir

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Hallo PickUpArtist91,

du nennst den Knackpunkt eigentlich schon selbst:
"Wie kann ich mir einreden, dass Lernen Spaß macht?"

Nun, Lernen wird dir niemals Spaß machen, indem du es dir einredest!
"Spaß" macht Lernen nur, wenn du es wirklich interessant findest, wenn du einen Sinn siehst, in dem, was du da tust!

Das ist eine ganz einfache Rechnung, welche sich über alle Ebenen unserer Evolution zieht:
Das, was dich begeistert, wird sich langfristig in deinem Langzeitgedächtnis einnisten!

Das, was du nur aus "reiner Not" in deinen Kopf trimmst, wird sich dort nur so lange halten, bis die Arbeit, Klausur etc. vorbei ist... Anschließend wirst du das Gelernte sehr schnell wieder vergessen.

Aber: Du hast des Pudels Kern ja schon entdeckt:
Du weißt (wenn auch bislang erst unbewusst), dass du dich für die Dinge, die du lernen musst, begeistern musst! Nur so hast du eine Chance, dass du die Dinge auch behältst!

Dafür ein Tipp von mir:

Natürlich wirst du an vielen Dingen keinen Spaß haben... es sind elende Dinge, die da in deinen Kopf hinein sollen....

ABER - und das ist ganz wichtig: Du weißt schließlich, wofür das Ganze gut ist:
Für deinen Schulabschluss - für deine Zukunft!

Und DAS ist das Wesentliche: Du bist motiviert, alles zu tun, was dich deiner Zukunft näher bringt... Auch, wenn es teilweise unliebsame Lerninhalte sind: Du lernst sie, um eine gute Note zu bekommen. Und jede gute Note bringt dich deinem Ziel (Schulabschluss) näher!

Motiviere dich also auf diese Art - denn auch das funktioniert!
Du hast ein Ziel - und das Lernen bringt dich diesem Ziel näher!

Dafür alles Gute wünscht dir
Miroir

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Liebe Anndana19,

du hast etwas sehr Schreckliches erlebt. Es ist vollkommen normal, dass dich dies nun permanent beschäftigt - du musst es verarbeiten - und deshalb beherrscht "es" derzeit all deine Gedanken, all dein Erleben.

Das ist auch der Grund, warum du spontan ein Thema für deinen Englisch-Aufsatz hattest!

Dein Lehrer allerdings wird erst einmal davon ausgehen, dass all die Geschichten, die er von der Klasse liest, frei erfunden sind.
Insofern wird er möglicherweise (!) auch bei deinem Text nicht sofort hellhörig werden...

Je nachdem, wie realitätsnah das Ganze geschrieben ist (in Kombination mit den Dingen, mit denen dein Lehrer dich verbindet), könnte er jedoch möglicherweise hellhörig werden.
Wenn er dich dann ansprechen sollte, dann rate ich dir, dich ihm anzuvertrauen!

Sei dir gewiss, dass dein Lehrer die Angelegenheit völlig diskret behandeln wird - und dass er darüber hinaus Wege finden wird, um dir zu helfen, über dieses schreckliche Erlebnis hinwegzukommen!

Bitte bedenke immer: Deine Lehrer sind deine "Freunde"; sie sind für dich da und wollen - genauso wie deine Eltern - stets das Beste für dich! Das gilt immer - auch, wenn du es einmal nicht verstehen solltest.

Bitte vertraue dich jemandem an und rede über das Erlebnis! Nur so wirst du es "gesund" verarbeiten können!

Dafür das Allerbeste wünscht dir
Miroir

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Guten Morgen,

schau doch mal auf folgender Website nach:

www.lehrer-werden.de

Hier kannst du gezielt für euer Bundesland nachschauen, welche Voraussetzungen nötig sind, um den Traum deines Partners zu verwirklichen.

Alles Gute wünscht Miroir

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Liebe divinasoul,

hier bei GF wirst du nicht auf allzuviele Gleichgesinnte (=Lehramtsstudenten) treffen...

Insofern rate ich dir, dich lieber dort anzumelden, wo du auf sowohl zahlreiche als auch kompetente Antworten hoffen kannst:

www.lehrerforen.de

Wohlgemerkt: Dort hat nur Schreibberechtigung, wer entweder schon Lehrer/Lehrerin ist, wer Referendar/Referendarin ist bzw. wer auf Lehramt studiert.

Wünsche dir viele gute Rückmeldungen,

LG von Miroir

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Hallo Cora,

deine Frage klingt ehrlich gesagt ein wenig befremdlich und zeugt von wenig Empathievermögen.
Ein herzkranker Mensch ist ständig in Gefahr. Es kann eine Vielzahl an Situationen eintreten, welche der herzkranke Schüler körperlich nicht bewältigen kann!
Seine Eltern leben in ständiger Sorge, dass ihrem Kind etwas zustoßen kann - und selbstverständlich sind sie in ständigem Kontakt mit der Schule.
Die Schule wiederum hat eine immense Verantwortung für diesen Schüler!
Denn genau wie für dich ist die Schule in Abwesenheit der Eltern verantwortlich für das Wohlergehen jenes Schülers!
Selbstverständlich wird alles Menschenmögliche dafür getan, dass es dem Schüler gut geht!. Wenn du dafür kein Verständnis hast, dann musst du wirklich noch reifen, um als Jugendliche (=Heranwachsende) ernst genommen zu werden.

Alles Gute wünscht dir

Miroir

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Hallo,

das Zeichen ist nach einem einfachen Schema zu zeichnen - und zu "meiner Zeit" war es einfach nur in Mode, dieses Zeichen zu vervielfachen und damit "schicke Muster" zu zeichnen.

Wenn man es aber so zeichnet, wie du, dann hat es den Charakter des Zeichens für "unendlich"; und ich schätze, genau dies soll es auch abbilden:
Das Unendliche (welches genau genommen eine "liegende 8" abbildet, wenn man es von der horizontalen Ebene aus betrachtet).

LG von Miroir

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Liebe Pfernor98,
zunächst einmal ein ganz großes Kompliment an dich:
Du scheinst wirklich schon recht erwachsen zu sein, du übernimmst die Verantwortung für den "Bockmist", den deine Freundin angestellt hat!

Du glaubst, du hättest deine Freundin verletzt... Ich denke, dass du das glaubst, weil dir deine Freundin dieses Gefühl gibt!
Natürlich weiß ich, dass dir deine Freundin wichtig ist!
Dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass dich deine Freundin ein wenig manipuliert....

Den "ganz großen Mist" hast du eigentlich nicht gebaut - im Gegenteil: Du bist aktiv geworden, um deiner Freundin zu helfen! Und: Du warst sehr, sehr mutig, gleich den Schritt zu gehen, die Sache mit dem Lehrer direkt zu klären...

Ok, nun steht der Gesprächstermin fest.
Stelle es deiner Freundin frei, ob sie es wünscht, dass du bei dem Gespräch dabei bist, oder ob sie es lieber alleine führen will - denn dies gebührt schon dem nötigen Respekt, den du deiner Freundin gegenüber schuldig bist.

Solltest du dabei sein, dann verhalte dich am besten so still wie möglich - denn um dich geht es hier ja nicht!
Lass deine Freundin reden... es sei denn, sie wünscht es ausdrücklich, dass du etwas zur Sache sagst.

Der Rest ist nicht planbar und wird sich von selbst ergeben...

Euer Lehrer wird im Übrigen sehr schnell "schalten" und wissen, worauf es hinaus läuft... Stellt euch darauf ein, dass der Lehrer klipp und klar darstellen wird, dass eine Lehrer-Schüler-Beziehung verboten ist!

Alles Gute euch beiden,
LG von Miroir

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Hallo Bossman1990,

im Studium wird besonders in der Anfangszeit überwiegend Fachwissenschaft gelehrt - und gelernt.

Das heißt, dass du mehr als fit gemacht wirst in deinen Fächern, die du gewählt hattest.

(Meist handelt es sich um Inhalte, die du selbst niemals lehren wirst, bzw. niemals in dieser Intensität! Sämliche mir bekannten (ehemalige) Lehramtsstudenten (einschließlich meiner Wenigkeit) bestätigen, dass man eine Menge Allgemeinbildung erwirbt, welche aber nicht zwingend mit deinen Fächern zu tun hat. Das Ganze in Bezug auf die eigentliche Didaktik... nicht vor dem Hauptstudium ("Master")

Deutsche Bildungspolitk - das ist ein Karren, der sich selbst an die Wand fährt...

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Hallo dasFragemann,

du solltest dich zunächst einmal freimachen von dem Gedanken, dass du "es" mit der Tochter deines Lehrers getan hast!

Du solltest vielmehr darüber nachdenken, ob dich das Mädchen an sich überhaupt interessiert - völlig losgelöst von dem Gedanken, dass das Mädchen die Tochter deines Lehrers ist!

Alles andere wäre absolut unfair!

Du würdest das Mädel nur ausnutzen - und nicht zuletzt würdest auch du dich selbst unter deiner Würde hergeben!

Eine Liebesbeziehung besteht immer aus Gefühlen.

  • Manchmal sind diese Gefühle groß: Dann lohnt es sich, um diese Beziehung zu kämpfen!
  • Manchmal gibt es andere Beweggründe: Das Mädel ist hübsch und wird deshalb als eine Art "Jagdtrophäe" angesehen: Dies spricht nicht für einen guten Charakter!
  • Manchmal ist die "Trophäe" auch nur Mittel zum Zweck - so wie bei dir!
    Das ist verwerflich!

Du merkst: Wenn du in der fairen Liga mitspielen willst, dann spielst du bitte dem Mädel gegenüber mit offenen Karten!

Sei ein Guter!
"Schlechte" gibt es schon viel zu viele...

LG von Miroir

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Meine Mutter hat mir Wasser ins Gesicht geschüttet..

Es fällt mir ein bisschen schwer nach Rat zu fragen aber ich versuch es trotzdem: Meine Mutter und ich hatten Streit. Sie ist mir hinterher gelaufen und als ich am anderen Ende des Tisches stand hab ich ihr Malzbier genommen und geschüttelt. Das mag sie nicht. Und wir haben zu Hause so eine Gerte da wegen unseren Hunden. Die hat sie dann genommen und ht angefangen damit zu schlagen. So bin ich dann ins Bad gelaufen und hab mich darin eingeschlossen bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Später hab ich dann heimlich die Gerte genommen und hab sie versteckt damit sie die nicht wieder nimmt. Das hat sie gemerkt und als ich dann in der Küche war, hat sie dann einfach ein Glas Wasser direkt auf mein T-Shirt geschüttet dann gelacht und gesagt dass es schade ist das nichts in mein Gesicht gekommen ist und hat noch was hinterher geschùttet. Ich hab mich einfach so herabgewürdigt gefühlt und gedemütigt und bin dann zu meiner großen Schwester gelaufen. Sogar meine Schwester fand das nicht ok und hat das auch gesagt. Und dann aufeinmal war meine Mutter stinksauer und hat gesagt dass sie mich heute nicht mehr sehen will und ie frech und respektlos ich doch bin. Der Auslöser des Streites ist relativ unbekannt. Sogar meine Schwester ht gesagt dass sie nichtmal weiss weshalb meine Mutter so zickig wurde. Angeblich hätte ich sie gereizt. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich fühl mich einfach nur gedemütigt und runtergemacht. Ist es ok, dass sie das gemacht hat?

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Liebe Mixana,

das, was du schilderst, ist ein typischer Streit zwischen Mutter und Tochter - und zwar während dieser verflixten Phase, genannt Pubertät.

Hierbei gilt es beide "Parteien" zu verstehen, nämlich dich auf der einen Seite und deine Mama auf der anderen Seite.

Du sagst selbst, dass der Auslöser des Streits eigentlich unbekannt ist.

Es gab halt eine Meinungsverschiedenheit zwischen euch, und es ist euch nicht gelungen, diese friedlich und gemeinschaftlich beiseite zu legen...

Statt dessen kämpft ihr nun...

Jede von euch möchte nun als "Siegerin" aus diesem "Kampf" hervorgehen...
Keine von euch möchte "klein beigeben"...

Und wenn du ehrlich bist, dann weißt du, dass sich dieses Schema ständig wiederholt....

Du musst wissen, dass du nicht die Einzige bist, die in deinem Alter "gegen ihre Eltern kämpft".

Das tun alle Mädels - und auch Jungs - in deinem Alter! Und es ist völlig normal!

Du selbst steckst in einer Zwischenphase: Du fühlst dich nicht mehr als Kind und wärst gerne erwachsen - spürst aber, dass du noch längst nicht erwachsen bist... du steckst also "irgendwo dazwischen".

Da du aber definitiv kein Kind mehr bist, werden dir Fehler nicht mehr so leicht verziehen. Da du aber auch noch nicht erwachsen bist, können dir Fehler noch nicht völlig zur Last gelegt werden..

Ach, es ist verflixt...

Relativ ruhig durch die Pubertät kommst du nur, wenn du lernst, die Bedürfnisse deiner Eltern ernst zu nehmen. Und diese sind: Ständige Sorge um dich - weil sie dich unendlich lieben!

Und weil sie sich ständig um dich sorgen, verbieten sie dir Dinge... Nicht, um dich zu ärgern, sondern, um dich in Sicherheit zu wissen...

Deine Lösung muss also sein: Kompromisse finden mit deinen Eltern. Eine Basis finden des Vertrauens! Zeige deinen Eltern, dass sie dir vertrauen können.
Dann wird es auch hoffentlich nicht mehr zu so unschönen Szenen kommen, wie du sie beschrieben hast...

Alles Gute wünscht dir
Miroir

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Ich werde zum Kopftuch tragen gezwungen!

Hallo.. Ich bin 14 jahre alt , und meine Eltern sind sehr streng. Sie wollen mich zwingen Kopftuch anzuziehen , undzwar jetzt nach den Ferien am ersten Schultag , und mit ihnen laesst sich nicht reden. Sie verstehen mich einfach nicht , ich fuehle mich damit nicht wohl und ich kann auch nicht ich selbst sein , ich fuehle mich sehr umwohl dabei , und ich muss sehr oft deshalb weinen , ich will das nicht tragen und sie verstehen dass alles nicht , Sie koennen nicht verstehen wie das fuer mich ist einfach so mit Kopftuch herumzuspazieren uns das noch am ersten Schultag , viele werden mich mobben und auslachen und fragen und alles moegliche , auch wenn ich das Kopftuch so aufsetzte es belastet mich einfach sehr ... auch wenn ich Moslem bin , ich bete und faste und tuhe alles schliesslich traegt man den Glauben ja im Herzen und nicht auf dem Kopf .. Das quaelt mich alles sehr Ich habe richtig Angst , und ich weiß nicht was ich tun soll , sie bedrohen mich mit schlaegen und alles wenn ich es nicht anziehe.. Meine Eltern sind nicht gerade normal und verstehen mich einfach nicht.. Ich hab richtig Angst von meinen Eltern und ich find einfach keine loesung .. Sie sagen sogar immer ; " Probier schon mal Kopftuecher fuer deinen ersten Schultag aus " mit einem griensenden laecheln im Gesicht. Sie machen sich auch immer ueber mich lustig , und nehmen immer andere Menschen als Beispiele , guck dir deine Tantes Tochter an die hat schon Kopftuch getragen als die 9 war warum bist du nicht so wie die? Ich fuehle mich mit dem Kopftuch einfach nicht wohl , und niemand kann mir helfen alle sind gegen mich .. Ich habe schon oft versucht mit ihnen zu reden , aber das kann und wird einfach nicht helfen , und Sie wollen mich beobachten und es hat auch jetzt schon dazu gefuehrt dass Sie mich zur Schule fahren wollen und mich beobachten wollen , ob ich dass Kopftuch absetzte und meine aeltere Schwester soll dass auch beobachten die geht ja auf meine Schule , also abnehmen und wieder aufsetzen geht nicht , ich habe auch echt viele Probleme zuhause und lebe immer in Angst .. Ich tuh mir schon selbst Sachen an , ich ritze mich und nehme tableten .. ess so gut wie nichts mehr und lebe im Kummer .. Das bringt mich zieht mich echt runter und quaelt mich sehr .. Und wenn ich ins Heim gehen wuerde , waere hier die Hoelle los , wenn mich meine Eltern finden wuerden , wuerden Sie mich toeten dass hatten die mir auch mal gesagt .. Helft mir bitte! Ich weiß nicht mehr weiter ! Und ich kann dieses Kopftuch nicht tragen ! Ich habs oft versucht , aber es zieht mich runter und macht mich sehr agressiv und es nervt mich und ich kann einfach nicht mehr ich sein .. :(

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Liebe Unknownlady,

du bist in einem Dilemma, in dem sich viele muslimische Mädchen befinden, die in einem konservativen muslimischen Elternhaus aufwachsen.
Leider wird es bei der Kopftuchdebatte nicht bleiben... es wird irgendwann darum gehen, inwiefern du verheiratet werden sollst, bzw. wird es Fakt sein, dass du dir deinen Ehemann nicht selbst aussuchen werden darfst.

Hilfe kannst du hier erhalten:

http://sabatina-ev.de/

Sabatina ist eine junge Frau, die es geschafft hat, sich von ihrer Familie zu emazipieren. Sie hat einen schweren Weg hinter sich gelassen, lebt noch immer in Angst. Aber sie hat einen Verein gegründet, der es zum Ziel hat, anderen muslimischen Mädchen zu helfen.

Insofern: Bitte nimm Kontakt zu Sabatina bzw. zu ihrem Verein auf. Dort erfährst du Verständnis und effektive Hilfe!

Ich wünsche dir von Herzen, dass du einst das Leben führen kannst, welches du dir erwünschst!

LG von Miroir

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Hallo liebe TheElli,

du musst unbedingt deine eigenen Grenzen kennenlernen.
D. h.: Du musst lernen, wann "du genug hast", wann du aufhören musst - um eben nicht in solch peinliche Situationen zu geraten.

Dies gelingt dir, indem du ganz tief in dich hineinhorchst - und aktiv auf deinen Körper achtest.
Denn man merkt schon, wann man "lustig" ist, man merkt, wann man langsam aber sicher die Kontrolle über den eigenen Körper (und: über den eigenen Willen) verliert!

Ein wenig Trinken ist in Ordnung. Aber es gibt eine gewisse Grenze, die nicht überschritten werden darf...
Und eben das Ausloten dieser Grenze ist nun deine vornehmlichste Aufgabe!

Dafür alles Gute wünscht dir
Miroir

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Hallo liebe nica103,

ein Vertrauenslehrer wäre nicht Vertrauenslehrer, wenn ihm die Schüler nicht voll vertrauen könnten!

Dabei ist es aber wichtig zu wissen, dass es bei Lehrern keine "Schweigepflicht" gibt wie bei Ärzten.
Lehrer sind gehalten, keine Interna auszuplaudern in Bezug auf dritte Personen, d. h. sie werden niemandem etwas erzählen, den es nichts angeht.

Allerdings arbeitet die Schule stets zusammen mit dem Elternhaus, da beide - Schule und Elternhaus - einen Erziehungsauftrag haben.

Gewisse Dinge darf ein Lehrer gar nicht vor deinen Eltern verschweigen, da deine Eltern für dich sorgeberechtigt sind.

Aber dein Lehrer wird auf deinen Wunsch hin sehr behutsam und - wenn möglich - auch diskret mit allem umgehen, was du ihm anvertraust.

Das heißt, dass er gewiss nicht sofort zu deinen Eltern läuft und ihnen alles brühwarm erzählt. Er wird es - falls er es muss - mit dir abstimmen und dir hilfreich zur Seite stehen.

Ich wünsche dir alles Gute,
LG von Miroir

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Hallo melvinschmelvin,

es ist mittlerweile wissenschaftlich gesichert, dass es die sogenannten Nacht- und Tagmenschen gibt. Im Volksmund nennt man sie Eulen (= Nachtmenschen) und Lerchen (= Tagmenschen).

Keiner der beiden Typen kann aus seiner Haut, keiner der beiden kann sich selbst dauerhaft umpolen... Man bleibt, wie man ist.

Insofern müssen beide Typen ihren individuellen Rhythmus finden. Oft ist es schwer, weil beruflich selten kompatibel...

Aber zumindest am Wochenende kommen beide Typen auf ihre Kosten: Die Eulen bleiben lange wach und schlafen lange aus, die Lerchen gehen früh ins Bett und stehen früh wieder auf... und beide fühlen sich dabei pudelwohl!

Insofern wird auch der "Eulentyp" keinen dauerhaften Schaden davontragen. Wenn er allerdings berufsbedingt früh aufstehen muss, dann muss er sein Schlafdefizit kompensieren, z. B. durch einen Mittagsschlaf.
Oftmals sind die Eulen auch gezwungen, früh ins Bett zu gehen, wenn sie morgens zeitig raus müssen. Den einen gelingt dies ganz gut, den anderen weniger...

Letztendlich kann man sagen, dass es die Eulen durchaus schwerer haben in unserer Gesellschaft, die durch straffe Konventionen geprägt ist (Früh aufstehen gilt schließlich als "Tugend").

Aber sich selbst umstellen gelingt - wenn überhaupt - nur bedingt...

Es ist so, wie bei allem im Leben: Man muss die Dinge und Gegebenheiten nehmen und akzeptieren, wie sie sind!

LG von Miroir

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Hallo sniffi,

auch Schulmaterialien unterliegen dem ungeschriebenen Gesetz "Angebot und Nachfrage",

Das heißt: Sobald die Nachfrage groß ist (wie kurz vor Beginn des neuen Schuljahres), sind die Materialien entsprechend teuer.
Während des Schuljahres (wenn nur partiell gekauft wird), sind die Preise natürlich entsprechend niedriger.

So kalkulieren Kaufleute, welche selbstverständlich ihren Gewinn machen möchten. Als Kunde bzw. Verbraucher hast du allerdings zahlreiche Möglichkeiten, dich zu informieren, wie du möglichst kostengünstig an deine gewünschten Waren kommst.

Insofern sollte man sich bei Bekannten erkundigen, welche Materialien an einer Schule präferiert werden. Meist handelt es sich um Wasserfarbkästen, Knete, Klebestift.... bestimmter Marken.

Diese Dinge werden gerne von bestimmten Firmen gewünscht (damit damit effiziente Ergebnisse erzielt werden können) - und diese Dinge kann man auch im Vorfeld schon kostengünstiger erwerben (s. o.)

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