Sorry, Fertan ist "vertane" Zeit.

Es kommt immer auf die Größe der Roststellen an und auf die Art des Rostes. Falzrost behandelt man anders als Flugrost. Ganz grob: entrosten mit Schleifpapier oder Flex (keine Drahbürste), grundieren mit Brantho Korrux z.B., Falzrost ausschleifen und mit Owatrol behandeln, etc etc....

Wenn Dich das Thema wirklich interessiert, schau ins Rostschutz-forum.

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Für Rostschutzlack ist das zu spät. Der darf nicht auf vorhandenen Rost. Einen Auspuff kann man eigentlich auch nicht Rostschützen, der rostet vor allem von innen durch das Wasser der Abgase. Du kannst ihn nur schön halten mit Farbe.

Falls Du es doch machen willst: Rost gründlich ABSCHMIRGELN. Keine Drahtbürste oder sowas nehmen, das glättet eher den Rost, sandstrahlen ist optimal, wird aber zu teuer. Dann Rostentferner benutzen, keinen Rostumwandler. Primax Turbo aus EBay geht da. Dann Krümmerlack von der Firma POR z.B. Dein Auspuff wird niemals 600 Grad heiß!!!

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Sandstrahlen war auch für mich vor 3 Jahren das Thema an meinem alten Nissan Patrol. Von dem Gedanken, das selbst zu machen, bin ich allerdings sehr schnell abgekommen. 1. Du brauchst einen sehr großen Kompressor, um ansatzweise gut arbeiten zu können. 300 Liter Luft aufwärts, nichts aus dem Baumarkt. 2. Eine Ebay-Sandstrahlpistole tut es auch nicht. 3. Den erzeugten Dreck/Staub nicht unterschätzen. Du machst Dir die Nachbarn zum Feind, wenn Du es draußen machst, ober Du erstickst, wenn Du es in der Garage machst. 4. Dicker Rost geht nur mit richtig Druck ab. 5. Teile abbauen: gerade dort, wo sich Dreck sammelt, an versteckten Ecken, rostet es gerne. Die Demontage kannst Du weitgehend selbst machen, das Sandstrahlen eher nicht. Hier ein Video von dem Betrieb, wo ich es habe machen lassen: https://www.youtube.com/watch?v=E1KRWXWTgKk

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4 Jahre? Aua! Ist scheinbar ein Auto aus der Nordsee-Region. Wenn Du sowas in einer Werkstatt machen lässt, so wird höchstwarscheinlich einfach ein Unterbodenschutz drübergesprüht. Dass sieht dann erstmal schon schwarz aus und nach 2-3 Jahren fällt die ganze Geschichte ab und hat wesentlich heftigere Rostschäden. Wenn Dir das reicht, ist der Preis mit 100-200 Euro abgetan, aber gute Arbeit ist das dann nicht. Wachs und vor allem Bitumen/Kautschuk haben wenig bis keine Rost-Stoppende Funktion. Da solltest Du dann wirklich einen Fachbetrieb aufsuchen, der sich auf Rostschutz spezialisiert hat - für den Fall, dass Du das Auto wirklich LANGE fahren willst. Dann würde erst gereinigt, ggf. sandgestrahlt, neu lackiert und dann mit Wachs oder Fett konserviert. Die Kosten hierfür wären dann um die 600-1000 Euro.

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Google und Wikipedia hätten geholfen:

Stahlbeton: Eine Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit des Verbundwerkstoffs ist das alkalische Milieu mit einem pH-Wert von 12 bis 14. Dieses entsteht durch die Umwandlung von Kalkstein in Calciumhydroxid während der Hydratation des Betons und stellt bei ausreichender Betonüberdeckung einen langfristigen Schutz des Betonstahls vor Korrosion sicher (siehe auch Betonkorrosion). Mit einem pH-Wert von weniger als 10 ist dieser Schutz, die sogenannte Passivierung, nicht mehr vorhanden. Ausgehend von der Betonoberfläche wird durch Feuchtigkeit und Kohlensäure die Alkalität des Betons und somit die Dicke der Passivierungsschicht um den Betonstahl mit der Zeit reduziert, wobei die sogenannte Karbonatisierungsgeschwindigkeit abnimmt. Risse im Stahlbetonbauteil können diesen Prozess fördern. Sobald Bewehrungsstahl korrodiert, vergrößert sich sein Volumen und ein Druck wird auf den umgebenden Beton aufgebaut. Dies kann etwaige Risse verbreitern, was den Korrosionsprozess wiederum beschleunigt und schließlich ein Abplatzen des Betons zur Folge hat.

Für einen verbesserten Korrosionsschutz kann Betonstahl feuerverzinkt oder mit Epoxid beschichtet werden. Auch die Verwendung von Edelstahl und GFK-Bewehrung ist möglich. Die genannten Bewehrungselemente unterliegen in Deutschland der bauaufsichtlichen Zulassung. Eine Liste bauaufsichtlich zugelassener Bewehrungselemente führt das Deutsche Institut für Bautechnik.[8] Edelstahl kostet je nach Qualität etwa das 10-fache von normalem BSt 500 Bewehrungsstahl.

Zum Schutz gegen Korrosion des Bewehrungsstahles infolge Karbonatisierung oder Chlorideindringung kann auch ein Kathodischer Korrosionsschutz mit einer Fremdstromanode, die über Gleichrichter mit einem Schutzstrom (eigentlich nur eine Polarisierung) gesteuert werden, angewendet werden. Dies kann beispielsweise im Brückenbau zur Anwendung kommen.

Der Nachweis der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauteilen beruht auf einem Zeitraum von 50 Jahren.[9]

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ich würde Deine Stahlstange vor dem Vergießen bis wenige cm in den Beton hinein mit einer vernünftigen Rostschutzfarbe beschichten. Mit 2K-Epoxy-Grundierung und einer 2K PU-Eisenglimmer-Farbe wird es was für die Ewigkeit werden. Aber auch mit Brantho Korrux bist Du schon auf der sicheren Seite.

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Schwarze Pampe ist immer ganz schlecht. Das versteckt den Rost sehr zuverlässig und wird gerne von Autohändlern gemacht, wenn sie rostige Autos verkaufen. Kurze Zeit später gibts dann die auch bei Dir sichtbaren Spätfolgen. Das von Dir erwähnte Hammerite: LASS DAS !!! Hammerite trocknet zu einer sehr harten Schicht aus und reißt am Auto durch Vibration gerade an dünnen Blechteilen wieder auf. Da gibt es bessere Sachen. Gehe wie folgt vor: 1. Entferne die schwarze Pampe komplett. Wenn Rostblasen durchkommen, taugt das Zeug nicht, egal, ob es nun Bitumen oder sonstwas ist. Dazu eignet sich NICHT eine Drahtbürste, auch keine Bohrmaschinen-Bürste. Mit diesen Drahtbürsten kann man gut Dreck und ggf. den Bitumen entfernen, aber Rost wird nur blankpoliert. Das ergibt dann eine wunderbar glatte und rostfrei aussehende Oberfläche, rostet aber innerhalb von Wochen weiter. Ich setze jetzt mal voraus, dass Du es nicht sandstrahlen lassen willst (was das Optimale wäre). Dann wäre zumindest eine Flex mit einer Zopfbürste, Fächerscheibe oder CSD-Scheibe gut. Es gibt auch so geniale Teile wie Turbo-Igel oder Aggresso-Power, die auch für eine Bohrmaschine erhältlich sind. 2. Wenn Du viel Rost hast, wird wahrscheinlich auch Porenrost dabei sein. Das ist die unangenehmste Form des Rostes, weil sich im Metall kleine Krater bilden, die nur mit dem Aggresso/Turboigel einigermaßen entrostet werden können. Ein chemischer Entroster wäre hier als Ergänzung optimal (DEOX vom Korrosionsschutz-depot oder Primax Turbo aus Ebay). 3. Lackierung: die ganze zu lackierende Fläche muss optimal entfettet sein. Ein paar Flaschen billiger Bremsenreiniger sind da optimal. Falls noch Restrost vorhanden ist, musst Du eine restrostverträgliche Farbe nehmen: Brantho Korrux 3in1, POR15, oder als Grundierung davor: Brunox Epoxy, BOB-Rostversiegelung und dann 3in1. POR 15 darf nicht auf Grundierung sondern muss aufs blanke Blech. Alle diese Produkte gibt es in Ebay oder mit weiterer Beratung im Korrosionsschutz-Depot.

Du findest auch viele Infos im Rostschutz-Forum.de

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Hallo, das kommt jetzt ganz darauf an, wie verrostet die Geschichte ist. Natürlich muss vorhandener Rost so gut es geht entfernt werden. Eine Drahtbürste (auch auf einer Bohrmaschine) ist da aber ein schlechtes Werkzeug, da hiermit der Rost eher glattpoliert als entfernt wird. Besser ist eine Flex mit einer CSD-Scheibe oder einer Zopfbürste. Ein "Turbo-Igel" (siehe Ebay) ist hervorragend geeignet, kostet aber auch. Nach der Rost-Entfernung solltest Du die porösen, rauhen und entrosteten Stellen grundieren und zwar (weil schön günstig und sehr gut) mit einem 1:1 Mix aus Leinölfirniss und Terpentinersatz. Klingt seltsam, weil es i.A. mehr ein Holzschutzmittel ist, aber unter dem Namen "Owatrol" wird ein sehr ähnliches Mittel als Roststopper für teuer Geld verkauft. Lass dieses ein paar Stunden antrocknen (also nur bei warmem Wetter machen) und wisch dann den nicht eingezogenen Rest gut ab. Die Folgelackierung dann mit BRANTHO KORRUX 3in1. Das kann gepinselt, gerollt und gespritzt werden. Bei einer ganzen Hütte ist das Spritzen natürlich am Einfachsten und klappt auch mit Billigspritzpistolen von Wagner z.B., die keinen Kompressor brauchen.

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Hallo! Wenn es eine wertvolle Geschichte ist, ist eine gutbelüftete (!!!) Scheune natürlich wichtig. Aber auch wenn der Wagen trocken steht, setzen ihm Leutfeuchtigkeit, Kondenzwasser und Co zu. Wenn das Fahrzeug schon recht alt ist, kann man davon ausgehen, dass er zumindest in den Hohlräumen schon angerostet ist. Daher hier KEIN Hohlraumwachs benutzen. Rostumwandler sind sowieso tabu, die helfen auf Dauer zu 90% nicht. Hohlraumwachs ist nur sinnvoll als Rostschutz, wenn kein oder extrem wenig Rost vorhanden ist. Hohlräume daher mit Mike-Sanders-Fett (muss heiß verspritzt werden) oder mit Fluidfilm NAS (für Kompressor/Druckbecherpistole) oder Fluidfilm ASR (Spraydosen) behandeln. Viel hilft viel. Unterboden: wenn am Unterboden bereits ein Schutz aus eine teerigen schwarzen Pampe angebracht ist (Bitumen), so sollte das Zeug runter. Die Entfernung ist recht auswändig (Sandstrahlen/Trockeneisstrahlen), muss aber gemacht werden, weil das Zeug oft unterrostet ist, was man nicht sieht. Dann je nach Aussehen und Rostzustand des Unterbodens mit diversen Wachsprodukten fortfahren (Fett wäre auch hier besser, aber es wird rel. schnell abgewaschen und zieht natürlich Dreck) Du wirst wahrscheinlich an einem alten Fahrzeug Holz verbaut haben. Die Firma ELASKON stellt hierzu was Spezielles her, was ich aber nicht selbst kenne. Ich weiß nur, dass es das gibt. Ausführlichere Infos und für Fragen: www.rostschutz-forum.de

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Den Tank aufschneiden ist aber schon eine sehr seltsame Idee.

Die Sache mit den kleinen Steinen ist schon korrekt, besser ist noch kleingestoßenes Glas, solange keine Kunststoffteile im Tank sind (wie Schwimmer oder Füllstandsgeber). Wenn Du eine große Waschmaschine hast, kannst Du den Tank fest in alte Handtücher einwickeln und ein paar Stunden drehen lassen. Eine andere Methode wäre, das Ding an eine kleine Betonmischmaschine binden. Es dauert schon eine gewisse Zeit, bis der Rost restlos raus ist.

Danach solltest Du die Sache unbedingt neu beschichten. Es werden dazu sehr viele Mittel angeboten, wirklich gut ist z.B. "POR-15 Tankbeschichtung". Kostet sowas um 50 Euro für einen 20 Liter Tank.

Sollten im Tank empfindliche Teile sein, bleibt Dir nur eine chemische Keule: Rostentferner auf Phosphorsäurebasis. Das ist ganz praktisch, Du kannst aber ohne Endoskop nicht sicher sein, das der ganze Gammel wirklich gelöst wurde.

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Wenn Deine Schaukel war wirklich Gutes ist, was noch SEHR LANGE halten soll, gehe wie folgt vor:

  1. Zerlegen. Ohne dieses kommst Du nicht an alle Stellen ran, wo die Rohre (wenn es denn aus Rohren aufgebaut ist) zusammenkommen, und schon gar nicht in die Rohre hinein. Sollten die Rohre zusammengesteckt sein, wirst Du allerdings bei einem rostigen Gestell Mühe haben und das Zerlegen wird mit Hausmitteln eher unmöglich werden. Rostlöser sind damit überfordert.

  2. Farbreste und Rost entfernen. KEINE Drahtbürste und auch keinen Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine nehmen. Farbe magst Du damit entfernen können, Rost wird aber nicht wirklich entfernt, sondern nur glattpoliert. Sieht nett aus, rostet aber bereits nach Tagen weiter, auch wenn Du es gestrichen hast. Eine Zopfbürste auf einer Flex wären OK, besser noch eine CSD-Scheibe. Stellenweise bei Rost wirklich Schleifpapier benutzen, auch wenn es langsam geht.

  3. Rest-Rostporen mit einem 1:1 Mix aus Leinölfirniss und Terpentinersatz einpinseln. Ungefähr diesen Mix gibts auch unter dem Namen OWATROL in Spraydosen (ca. 9 Euro). Nach ca. einer Stunde (wenn es sehr warm ist kürzere Zeit) das Öl wieder abwischen. Der Rost ist nun ölgetränkt uns wird vorerst nicht weiterrosten.

  4. Schlafen gehen und am nächsten Tag weitermachen. Das Öl muss trocknen.

  5. Außen nun mit einer guten Rostschutzfarbe streichen. Mit dem nun getrockneten Öl verträgt sich das allseits bekannte Hammerite, aber auch andere Mittel wie z.B. Brantho Korrux 3in1 oder Alpina XTra Metallschutz. Damit 2-3 mal überstreichen oder überrollen.

  6. Tja, die Rohre sollten INNEN auch etwas abbekommen (wenn es denn wirklich wichtig ist). Da bleibt Dir eigentlich nur eine Hohlraumversiegelung aus dem Automobilbereich übrig. Wachs von Würth oder Normfest sind da nicht schlecht. Fette wären optimal, aber auf der Schaukel soll ja noch jemand schaukeln können, ohne danach duschen zu müssen.

Das wars - klingt aufwändig, nicht wahr!?

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Wenn Du Rost von außen an Schwellerenden siehts (und beim Corsa ist da gewiss auch was an den hinteren Radläufen), so ist der Schweller mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit schon durchgerostet. Schweller rosten im Allgemeinen von innen nach außen durch. Es wird Dir daher nichts anderes übrig bleiben, als dort ein paar Teile herausschneiden zu lassen und die Sachen schweißen zu lassen. Achte dabei darauf, dann nicht nur Blech über den Rost geschweißt wird, sondern tatsächlich vorher der Rost herausgeschnitten wird. Ist wichtig, Rost ist "ansteckend". Fertan oder gar Rostumwandler sind an der Stelle hoffnungslos überfordert, sowas taugt nur für sehr kleine und überschaubare Stellen. Nach der Schweißarbeit kannst Du die Sache dann VON INNEN (also innen im Schweller, von innen in den Radläufen) mit Fluidfilm ASR behandeln, dazu gibts eine Sprühsonde. Ist das einzige Produkt, was wirksam gegen Rost hilft und in Spraydosen erhältlich ist. Kostet in Ebay sowas um 8 Euro pro Dose, Du brauchst für Schweller und Radläufe etwa einen Sixpack. Wenn Du es richtig machen willst, checke direkt den ganzen Unterbosen, Türen, Heckklappe.... Da könnte ich nun einen riesigen Bericht schreiben, aber schau ins Rostschutzforum.de, da steht schon alles drin und man kann gezielt Fragen stellen.

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Schritt 1: entrosten. Nicht mit einer Drahtbürste für die Bohrmaschine machen, das poliert den Rost nur blank, mit einer Flex mit Zopfbürste oder Fächerscheibe sollte das gemacht werden.

Schritt 2: grundieren. Optimal wäre ein Mittel namens Brantho Korrux Nitrofest. Gibts in Ebay. Es sollte auf jeden fall eine RESTROSTVERTRÄGLICHE Grundierung sein, da Du kaum 100% des Rostes entfernen konntest.

Schritt 3: Löcher ausbessern mit Glasfastermatten, die mit Epoxy verkleblt werden. Hält erheblich besser wie die Spachtelmasse.

Schritt 4: Zurechtschleifen

Schritt 5: Nochmals Grundieren

Schritt 6: in Wunschfarbe lackieren.

Das sollte ein paar Jahre halten!

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Wenn Du mit Mazda zufrieden bist, bleib dabei. Das Thema Rost sollte bei einem 4-jährigen Wagen noch kein Thema sein, verlangt allerdings etwas Aufwand, damit es so bleibt. Hohlraumversiegelung und guter Unterbodenschutz sind da Pflicht, auch bei einem rel. neuen Fahrzeug. Wenn Du etwas weiter in die Materie Rostschutz einsteigen willst, kann ich Dir das Rostschutz-Forum empfehlen. Ich könnte Dir jetzt die ganzen Mittel mit ihren Vor- und Nachteilen aufzählen, aber da steht halt schon alles.

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Ein mehrschichtiger Überzug mit Klarlack (Zapponlack am besten) hilft ein wenig, wenn auch nicht wirklich auf Dauer. Wie schon ein Vorschreiber sagte: im Allgemeinen sollte das aber nicht auftreten, da wirklich zumindest Edelstahl verwendet werden sollte. Wenn es tatsächlich rostet, kauf eine Qualitätsstufe besser.

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Der Rost an einem Auto hängt extrem stark davon ab, ob der Wagen in seinem Leben mal eine Hohlraumbehandlung und Unterbodenschutz bekommen hat oder nicht. Werf vor dem Kauf einen Blick auf die Radkästen, die Schweller und fahr kurz in eine kleine Autowerkstatt, um auch einen gründlichen Blick unter das Auto zu werfen. Sträubt sich hier der Verkäufer (keine Zeit, keine Werkstatt hier, Sie müssen mir schon vertrauen), dann stimmt was nicht. Opels rosten im allgemeinen gerne im vorderen Bereich des hinteren Radlaufes sowie den Schwellern hinten. Wenn Du ein gutes Auto erwischen solltest, mache direkt eine gute Hohlraumversiegelung (mit Fluidfilm-Produkten) und einen Unterbodeschutz mit Wachs und/oder Fluidfilm. Das fragst Du dann am besten einzeln nach oder schau ins Rostschutz-Forum.

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Die Verrostung ist noch nicht so stark, dass Sie das Metall durchdrungen hat. Es sieht so aus, also ob die Verzinkung des Metalls an den Stellen aufgebrochen ist. Du solltest also etwas gegen den Rost unternehmen. Sonst ist es früher oder später tatsächlich durchgerostet. Handelsüblicher Rostumwandler, den es auch für Autos gibt, würde ich NICHT benutzen. An Deiner Stelle würde ich eines der folgenen Mittel benutzen, die sehr gute Rostschutzeigenschaften besitzen und auch direkt auf Rost angewendet werden können: ROSTUX (Ebay, 7 Euro), Brantho Korrux (10 Euro), Por 15 (20 Euro). Hammerite könnte auch klappen, die Farbe bricht aber auf, wenn Deine Roststelle bei Belastung sich etwas biegt.

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Na, dass will jetzt aber nicht gelesen haben: Silber rostet doch nicht ! Leichten Flugrost bekommt man sehr einfach weg mit Essig, Zitronensäure, Cola aber auch mit Haushaltsreinigern wie BREF-POWER gegen Kalk. Nur ein Schutz vor erneutem Rost bietet das nicht. Eine Schicht mit Klarlack bringt ein wenig Schutz, aber dauerhaft ist das auch nicht. Wenn es Dir wichtig ist, benutze nach der gründlichen Reinigung eine Farbe wie POR15-Klar (guckst Du in Ebay).

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Wenn es LEICHTER Rost in Deinem Waschbecken ist, dann hilft tatsächlich Cola und Alufolie. Einen Knäul Alu in Cola tauchen und damit kräftig Rostflecken bearbeiten. Durch die Säuren in der Cola (u.a. ein wenig Phosphorsäure und Zuckersäuren) gibt es eine chemische Reaktion zwischen Rost und Alu (deren genaue Gleichung ich Dir nun erspare - ich weiß sie auch nicht mehr). Kannst Du auch in Youtube suchen: Cola/Alufolie/Rost Dicker Rost muß tatsächlich mechanisch entfernt werden und dauerhaft ist die Cola-Alu-Lösung natürlich nicht ! Wenn Dein Waschbecken so aussieht wie die Dose, solltest Du umziehen :-)

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Schon soo viele Antworten...die Deutschen sind doch ein Volk von Autofahrern! Du schreibst "Rostblocker". Wenn das Rostumwandler war, kratz das sofort ab. Rostumwandler macht alles mögliche, aber stoppt den Rost nicht, sondern wandelt vorhandenen Rost nur in Eisenphospaht um. Es rostet sofort verstärkt weiter. Na ja, nicht so sehr, dass Dein Auto den Sommer nicht übersteht, aber wenn es noch lange halten soll, machst Du es anders.

  1. Abschleifen mit Schmirgel. Ein Drahtbürste massiert den Rost eher ein, als das sie ihn ordentlich entfernt.

  2. Reinigen mit Bremsenreiniger (Ebay, 1,20 Euro + Versand)

  3. Grundieren. Da Du die Geschichte kostengünstig halten willst, nimm z.B. Prosol Rostux (Ebay, 7 Euro+Versand). 24 Stunden trocknen lassen

  4. Überlackieren mit der Sprühdose Deiner Wahl. Bei Metallic-Lack wird man es immer sehen.

Solche Rostpopel an Kotflügeln und Radläufen entstehen fast immer von innen oder von unten heraus. Prüfe das mal nach, hast Du z.B. guten Unterbodenschutz und eine Hohlraumversiegelung auf FETTBASIS im Auto? Wenn nicht, mach das! (google nach Fluid Film)

gruß Frank

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Wenn die Zinkschicht an Deinem Anhänger noch intakt ist, also noch kein brauner Rost vom darunterliegenden Eisen sichtbar ist, würde ich auf gar keinen Fall die Zinkschicht mit Schleifpapier zerstören. Zinkspray ist niemals so wirkungsvoll wie eine galvanische Verzinkung.

Alle freiliegenden Bleche gründlich entfetten & reinigen mit Bremsenreiniger, Kosten pro Spraydose ca. 1.20 Euro, Du wirst etwa 6 Dosen brauchen.

Dann grundieren. Du brauchst eine Grundierung, die für Zink gut geeignet ist. Es gibt da eine ganze Reihe von 2 K Epoxy-Grundierungen. Wenn es Du es einfach halten willst, nimmst Du Brantho Korrux nitrofest zum Pinseln/Rollen/Pistole (750ml für 19 Euro) oder Rostux in der Spraydose (7 Euro). Die Menge musst Du abschätzen.

Als letztes dann den Decklack (wobei die Branth-Farben oder Rostux nicht zwingend überlackiert werden müssen). Ist die Frage, ob Du an Deinem Anhänger eine lösungsmittelrestistente Farbe benutzen willst (was dann eine 2K Farbe sein sollte) oder eine einfache Kunstharzfarbe, wie z.B. Alpina XTra, die recht widerstandsfähig ist und in Ebay manchmal (als seltsame Farbtöne) schon für 6 Euro/Dose mit 500ml verkauft werden.

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Liest sich ein wenig holperig, Dein Text :-)

Aber zum Thema: eine Freundin hat genau den gleichen Effekt an Ihrem Focus von 2005.

Es gab Rost an diversen Schnittkannten und an der Dichtmasse der Kofferraumklappe.

Es war wie bei Dir eine Anrostung, KEINE DURCHROSTUNG. Wenn Du die vorgeschriebene Rost-Prüfung jedes Jahr hast machen lassen, wird auch ohne direkte Durchrostung die Sache neu lackiert (ist allerdings eine Frage des Autohauses)

Achtung: der Rostcheck wird NICHT im Rahmen der normalen Inspektion gemacht, zum Rostcheck must Du doppelt so häufig hin - tja, Ford, die tun was, um den Käufer zu ...

Das Du da selbst dran rumgemacht hast, dürfte nicht von Belang sein!

 

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Niemals Rostumwandler benutzen! Der Rost wird in eine Art Eisenphosphat umgewandelt, was weder eine gute Schutzschicht, noch einen wirklich tragfähigen Untergrund für eine Überspachtelung darstellt. Es gibt Rostumwandler, die angeblich gleichzeitig eine Grundierung darstellen. Sind meistens milchige Flüssigkeiten - glaub da nix! Rostumwandler ist Phosphorsäure. Wenn da Säure und Rost nicht 100% im idealen Mischungsverhältnis aufeinandertreffen, bleibt entweder Rost oder Säure übrig (ist auch beim bekannten Rostumwandler FERTAN so, daher sagt hier der Hersteller selbst: nach der Behandlung abwaschen!)

Es hilft nur eine ordentliche Entrostung, wobei Du, wenn das Metall noch nicht durchgerostet ist, durchaus zur Chemie greifen kannst und nicht nur zur Flex.

Das Mittel der Wahl heißt BRANTHO KORRUX (gibts in Ebay unter dem Namen Rostux auch in Spraydosen). Dieses ist eine der besten Beschichtungen für angerosteten Stahl. Google mal danach, Du wirst keine negativen Berichte finden. Brantho kann dann seinerseits entweder überlackiert oder überspachtelt werden. Der Untergrund kann durchaus noch Restrost haben.

Besser ist nur noch POR15, dann können aber Probleme bei Spachteln auftreten.

WICHTIG: nach der Fertigstellung von außen VON INNEN (also durch den Kofferraum) FLUIDFILM A oder ASR auftragen. Wenns außen rostet, rostet es von innen meist noch mehr!

 

Gruß

Frank

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Heutzutage werden Auto verkauft über: Style, Cool, Leistung, In-Sein, Dynamik, Fun, Technik - nicht mehr über Langlebigkeit oder Haltbarkeit. Gerade Mercedes hat sich da einige Minuspunkte in den letzten Jahren eingefangen. Rostschutz kostet den Hersteller und so gut wie kein Käufer fragt nach Rostschutz. Aber auch wenn ich ein Auto mit angeblichem guten Rostschutz kaufen würde, ich würde es trotzdem lieber selbst Rostschützen, dann weiß ich, was gemacht wurde. Kauf das Auto und lass in einem Fachbetrieb eine gute Rostvorsorge mit Wachs und Hohlraumfett machen (oder mach es selbst). Du kannst bei keinem Hersteller sicher sein, dass da nix rostet. Auch bei verzinkten Autos gibt es noch genug Stellen, die dann doch rosten.

frank

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Dicker Rost muss immer weg. Restrost, kleine Rostnarben, Flugrost kann bleiben bei folgenden Produkten, (die nicht unbedingt eine Grundierung sind): Brantho Korrux, POR 15, Rostux

Frank

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Wenn Rost am Schweller zu sehen ist, so kommt zu 90% der Rost von innen, der Schweller ist somit durchgerostet. Wenn es nur eine kleine Stelle ist, so kann man natürlich abschleifen, grundieren, überspachten und lackieren. Für den Tüv sollte das reichen, aber eine gute und haltbare Reparatur sieht anders aus. Dann sollte dort die rostige Stelle rausgeschnitten werden (rausschneiden, nicht überschweißen!) und ein Blech eingeschweist werden. Danach unbedingt von innen im Schweller (wenn nicht im ganzen Auto) eine Hohlraumversiegelung vorgenommen werden, idealerweise mit Fluid Film AS-R (oder andere Fluid Film Produkte, wenn Du eine Sprühpistole hast).

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In der Nähe von metallverarbeitenden Betrieben, in der Nähe von Bahn-Oberleitungen aber auch durch Schleifstaub gelangen feinste Eisenpartikel auf den Lack, die dort festrosten und den Lack zerstören können. Daher möglichst wegpolieren (obwohl es nur Kosmetik ist). Wenn Du Deinen Wagen sehr lange fahren willst, ist aber auch bei neuen Autos ein gründlicher Rostschutz mit Wachs-Unterbodenschutz und guter Hohlraumversieglung wirklich wichtig.

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Ganz einfach!

  1. Reinigen mit Bremsenreiniger (Ebay, 1.5 Euro + Versand)
  2. Rost abschmirgeln
  3. Wieder reinigen
  4. Spraydose mit ROSTUX (Ebay, 7 Euro + Versand, 3 Lagen davon - fertig, wahlweise auch POR15) ROSTUX=BRANTHO-KORRUX in Spraydosen, das dürfte einigen was sagen, allen natürlich nicht.

Kein Hammerite, ist nicht vibrationsstabil Kein Rostumwandler, wirkt nur ganz oberflächlich, keine dauerhafte Lösung Kein Wachs (ist wohl klar!)

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