Blockunterricht - 6h täglich pendeln für 3 Wochen?

Hi,

Ich komme aus einer kleinen Stadt bei Hamburg, die allerdings noch in Schleswig Holstein liegt, und ich bin 22 Jahre alt und kurz davor, meinen Ausbildungsvertrag zum 01.08.2024 zu unterschreiben.

Ich würde dann ca. 800 Euro netto Ausbildungsvergütung erhalten. Ich bin die einzige Auszubildende in der Abteilung (IT), also sind wahrscheinlich keine anderen Azubis mit mir in der gleichen Berufsschule, das muss ich aber nachfragen.

Ich habe allerdings folgendes Problem: Die Berufsschule ist 3h mit Bus/Bahn oder 60km pro Strecke entfernt (in Lübeck).

Ich habe Blockunterricht, also ca. 6x im Jahr Berufschule in Blöcken a 3 Wochen.

Ich habe aktuell keinen Führerschein und demnach auch kein Auto, zumindest den Führerschein will ich bis Ausbildungsbeginn allerdings in der Tasche haben.

Folgende Optionen sind mir schon in den Sinn gekommen:

  • täglich pendeln mit Bus/Bahn, das Ticket zahlt mein Betrieb, allerdings sind das täglich ca. 6h Fahrzeit, also morgens um 5 Uhr aus der Tür und um 18 Uhr wieder zu hause, zudem noch das Risiko, dass sich Züge verspäten, wir kennen ja alle die deutsche Bahn
  • täglich pendeln mit dem Auto, ca. 500 Euro Fahrtkosten insgesamt im Monat, zusätzlich Versicherung und Anschaffungskosten, dafür aber steuerlich absetzbar, außerdem hohe Belastung für mich als Fahranfängerin, dafür aber nur ca. 40-60 min Fahrzeit pro Strecke, also insgesamt maximal 2h Fahrzeit pro Tag
  • Kurzzeitmiete oder Ferienwohnung für je 3 Wochen mieten, allerdings min. 400-800 Euro im Monat, also starke finanzielle Belastung
  • Antrag auf Wechsel zu einer anderen Berufsschule in Hamburg stellen, das muss man aber soweit ich weiß bei der IHK machen und es kann sein, dass es nicht genehmigt wird, außerdem habe ich meinen Betrieb das auch noch nicht gefragt

Was würdet ihr machen? Habt ihr noch andere Lösungswege?

Ich werde auf jeden Fall meine Ansprechpartnerin in meinem Betrieb noch um Rat fragen, aktuell habe ich echt Bauchschmerzen wegen der Berufsschule und weiß wirklich nicht, wie das möglich sein kann..

Ich bin für jeden Tipp dankbar ^^

Azubi, Berufsschule, IHK

Druckstelle von der „Aircast-Schiene“?

Moin,

Ich hab mir Montagabend unglücklicherweise beim Joggen die Kapsel gerissen und die Bänder zumindest angerissen.

Seit ich gestern (Mittwoch) beim Arzt war, trage ich nun eine Aircast-Schiene (Cellacare Malleo akut classic), die mir zumindest vorläufig Entlastung bot. Sie besteht aus zwei (mit einer Fußschlaufe verbundenen) Schienen, die jedoch identisch sind, damit man sie sowohl links als auch rechts tragen kann.

Nun habe ich das Problem, dass sie mir außen (wo sich die Verletzung befindet) perfekt passt, aber innen extrem drückt. Ich habe sämtliche Anpassungen ausprobiert und auch verschiedene Socken getragen, sowie auch barfuß, bekomme allerdings trotzdem nach kurzer Zeit Schmerzen und eine große Druckstelle an der Fußinnenseite am Knöchel. Es sieht auch nicht so aus, als sei das vermeidbar, immerhin drückt sie in jeder Position auf ebendiese Stelle..

Soll ich nochmal zum Arzt und nach einer anderen Schiene fragen? Oder ist das normal und ich muss da einfach durch? Immerhin soll ich sie jetzt zwei Wochen lang durchgängig, dann zwei-vier Wochen tagsüber und auch weiterhin erstmal beim Sport tragen und ich bezweifle, dass das so machbar ist..

Zudem hab ich noch eine Frage.. Auf dem Rezept stand Aircast-Schiene, erhalten habe ich jedoch eine Schiene einer anderen Marke.. Ist das bloß der übergeordnete Begriff für solche Schienen oder hat mir der Orthesenmacher (?) eine billig-Variante angedreht?

Danke im Vorraus!

Anbei befindet sich ein Bild der Schiene

Bild zum Beitrag
Bänderzerrung, Gesundheit und Medizin, Orthesen, Kapselriß

Belastungsasthma oder bloß keine Kondition?

Hallo,
Vorab erstmal, ich erwarte selbstverständlich keine Diagnose, sondern frage bloß danach, ob die aufgetreten Symptome auf ein Belastungsasthma zutreffen könnten.

Nun zu meiner Frage (: Ich (w/15) habe neuerdings ein Problem mit Atemnot.
Ich bin mittelmäßig sportlich, mache aber nur etwa ein mal pro Woche Sport (aus zeittechnischen Gründen musste ich das Leistungsschwimmen und Leichtathletik leider aufgeben) und habe eine leichte Pollenallergie, die immer nur auf die Atemwege geht.

Wenn ich mich sportlich betätige, dann geht das Ganze die ersten paar Minuten gut, klar, ich spüre die Belastung und fange an zu schwitzen, wie es bei Sport nun mal so üblich ist.
Etwa 5-6 Minuten nach Beginn geht es ganz plötzlich los, dass ich in der Brust stechende Schmerzen bekomme. Oft kommt dann auch noch dazu, dass ich kaum Luft holen kann und extrem schnell atme. Durch das viele Atmen (ausschließlich durch den Mund, falls das wichtig ist) wird mir dann schwindelig und oft schwarz vor Augen.

Beim Einatmen spüre ich einen stechenden Schmerz in der Lunge und im Hals und wenn ich ausatmen will, hört man ein "kratzendes" Geräusch und ich bekomme noch schlechter Luft und drückende Kopfschmerzen in der Stirn.

Das ungute Gefühl und die Atemnot halten dann etwa eine halbe bis Dreiviertelstunde an. Bei kalter Luft verschlimmern sich die Symptome.

Mir macht das ein wenig Angst, weil ich manchmal wirklich kurz davor bin, ohnmächtig zu werden. Wenn ich es allerdings meiner Mutter beschreibe, sagt sie mir, ich sei nur unsportlich und hätte keine Kondition. In gewisser Weise kann ich das ja auch verstehen, ich habe nur noch nicht davon gehört, dass man diesen "Zustand" nur wegen Unsportlichkeit erreichen kann.

In Folge dessen, dass meine Mutter mir nicht glaubt, erlaubt sie mir nicht, damit zum Arzt zu gehen. In meiner Familie sind mein Vater als (allergischer) Asthmatiker und meine Tante als Asthmatikerin bekannt.

Kann mir hier eventuell einen Tipp geben, ob es Sinn macht, meine Mutter nochmal von einem Arztbesuch zu überzeugen zu versuchen oder ob sich das Ganze eher nach fehlender Kondition anhört.

Danke für ernstgemeinte Antworten (:

Sport, Asthma, Arzt, atmen, Lunge

Sind das Anzeichen von Wahrnehmungstörungen/ Schizophrenie?

Hallo,
Ich (w/15) habe seit etwa 2 Jahren schwere Depressionen gepaart mit Schlafstörungen und Suizidgedanken, weshalb ich seit Dezember 15 schulunfähig bin.

Soviel zur Vorgeschichte.
Seit etwa 3 Wochen nehme ich jetzt allerdings andere Eigenartigkeiten wahr. Ich rede plötzlich von Verstorbenen, und mitten im Satz fällt mir ein, dass sie ja tot sind (obwohl der Todesfall mindestens 3 Jahre zurück liegt). Oder ich sehe meine seit 3 Jahren verstorbene Uroma auf unserer Treppe sitzen, obwohl ich ja weiß, dass sie tot ist. Ich habe ständig, wenn ich in unseren Garten gucke, das Bild vor Augen, wie eben diese Uroma mit meinem 4 Jahre alten Bruder in einem Spielhäuschen spielt, obwohl mein Bruder jetzt 11 und das Spielhäuschen abgerissen ist.

Manchmal habe ich ganz plötzlich auch das Gefühl, an einem anderen Ort zu sein, ein anderer Mensch zu sein, etwas anderes zu tun, als ich es in Wirklichkeit gerade tue. Plötzlich habe ich ein ganz anderes Gefühl für mich selbst. Wenn ich zum Beispiel gerade abwasche, dann fühle ich mich auf einmal, als ob ich auf der Flucht vor jemandem oder etwas bin und es kommt mir so vor, als würde ich schnell laufen. Das dauert aber meistens nur wenige Sekunden an, dann ist es schon vorüber, trotzdem verwirrt es mich sehr.

Und heute Nacht wurde es noch extremer. Ich bin fest in dem Glauben, zwei Freundinnen lägen neben mir, gegen 4 Uhr eingeschlafen, um um 5 aufzuwachen und panisch in meinem ganzen Zimmer nach ihnen zu suchen, obwohl sie ja gar nicht da waren (was mir erst nach zwei Stunden Suche im ganzen Haus aufgefallen ist, ich hätte beinahe die Polizei gerufen, weil wir, bzw. in Wirklichkeit nur ich, allein zu Hause waren..

In diesen Phasen bin ich merklich nicht ich selbst, weil ich ein sehr rationaler Mensch bin, der eigentlich in jeder Situation kontrolliert wird.

Ich bin so "traumatisiert" von diesen nächtlichen oder täglichen Momenten, dass mich noch stärker Suizidgedanken quälen.

Mich ängstigt das sehr und ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin zwar in therapeutischer Behandlung (seit Oktober 15), aber meine Therapeutin ist jetzt noch für 2 Wochen im Urlaub. Ich traue mich sowieso mit niemandem im realen Leben darüber zu reden, weil es mir sehr unangenehm ist. Außerdem spreche ich nur, wenn ich mir 100 % sicher bin, wovon ich rede.

Kann mir jemand sagen, bzw. hat jemand eine Tendenz dazu, was das sein könnte, was ich beschreibe? Ich weiß von mir, dass ich mich selbst damit sehr beruhige, wenn ich weiß, was es ist (Ich muss über alles immer die Kontrolle haben, oder zumindest wissen, worum es geht). Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort :)

Schizophrenie, Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörung
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