Also was ziemlich auf die Psyche geht ist Martys (2015) oder vielleicht auch I Spit On Your Grave. Ich weiß aber nicht, ob du sowas meinst. Beides sind Hardcore Filme.

Als intelligenter Horror der letzten Jahre wäre, neben Smile, Der Babadook und It Follows sehr zu empfehlen.

Falls du eher den Grußelfaktor meinst, kommt es natürlich immer auf die eigenen Empfindungen an.

Ich persönlich finde The Shining, Zimmer 1408 und The Ring sehr unheimlich.

Am einfachsten wäre da aber mal Google fragen, was die Zuschauer für am grußeligesten halten. LG Maya ❤

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Also ich komme tatsächlich nicht mehr klar, was die Zuschauer heute erwarten. So wird doch tatsächlich einer der besten und intelligentesten Horrorfilme der letzten Jahre oft nur als durchschnittlich gewertet.

Was ist los mit den Leuten? Ist keiner mehr im Stande einen Film zu anzuerkennen, der anspruchsvoller ist als der übliche Mainstream?

Was erwartet man denn heutzutage von einem Horrorfilm? Einfallslose Story und blutiges Gemetzel wie in "Terrifier"? Oder sadistische, sich ständig wiederholende Folterszenen wie in "SAW"?

Wo bleibt der Sinn für Anspruch, Drama und Darsteller? Denn damit punktet "Smile". Vorallem bei letzteren. Denn den Weg der Protagonistin zu verfolgen, ist dramaturgisch wie schauspielerisch extrem stark.

Obendrein hat der Film einen tollen Score und selten wurden Jumpscares so effektvoll, gleichzeitig aber dezent, eingesetzt.

Und wenn es ein Film schafft, mir derart rührend eine tote Katze zu zeigen, ohne dass ich als übersentimentaler Katzenliebhaber ewig brauche um wieder in den Film zu finden, dann muss er gut sein!

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Ich habe ja tatsächlich überhaupt keine Angst vor Michael Myers. Zumindest nicht vor dem der letzten Trilogie.

Das heißt, ich würde einfach vor ihm stehen bleiben, seine Haare richten und ihm dann in die Wangen kneifen.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ich damit einen Vorteil erhasche, denn sowas kennt der Michi nicht, und das würde ihn eventuell verunsichern.

Wenn das nicht funktioniert...na ja, dann hoffe ich einfach, dass er schnell kurzen Prozess mit mir macht. Denn ins Gras beißen würde ich so oder so. Das ist ein intelligenter Stalker. Dem entkommt man nicht.

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Ist eine richtig schlechte Idee

Ich habe das schon gesehen und fand es nur einmal gut. Sowas nutzt sich entweder schnell ab oder funktioniert nur auf einem Kanal. Mit Nachahmung hast du da verloren.

Da Ikonen wie Michael Myers beliebt sind wie zuletzt vor 20 Jahren, und es Videos ohne Ende im Netz gibt, wird es äußerst schwierig werden, da etwas zu landen.

Wenn du am Klavier begabt bist, solltest du dich eher darauf konzentrieren. Aber hoffe nicht zu sehr darauf. Die wenigsten machen im Netz Karriere. Da musst du dich echt herausheben.

Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Glück und alles Gute!

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Schwierig zu sagen, welcher mein Lieblingsfilm ist. Ich habe mehrere. Zur Zeit aber würde ich sagen Halloween (2018):

https://youtu.be/nsbd13RCm18?si=O-oYy_Hj2sma2NFJ

Ich liebe zum ersten Michael Myers. Für mich die Horrorikone schlechthin. Außerdem finde ich Jamie Lee Curtis toll und diese einzigartige Dynamik zu ihrem Peiniger.

Mir gefallen auch die unzähligen, absichtlich eingebauten Klischees richtig gut. Da darf man wirklich lachen, ohne es lächerlich zu finden. Die Figuren sind, gerade für einen Slasher, sehr glaubhaft. Der Score und die Atmosphäre sind super. Und die Maske von Michael Myers ist echt gelungen.

Jetzt wird es sehr schwer, mich zu entscheiden, da ich die folgenden Filme alle auf ihre Weise sehr liebe. Daher ist das kein Ranking, sondern nur eine Aufzählung.

Tatsächlich folgen jetzt ausschließlich Klassiker, bei denen ich nicht weiß, ob du sie kennst. Aber ich füge eh immer die Trailer in meinen Antworten hinzu.

Zum ersten wäre das der Horrorfilm Wolfen:

https://youtu.be/w1BH0uPIruQ?si=JQRM4AB-Xj-LaqJl

Ich liebe den Film für seine eindrucksvolle Atmosphäre, und die einzigartige Kamera, die mittels Wärmebild aus der Perspektive der Jäger filmt. Wobei ich sehr bewusst das Wort "Jäger" benutze, da die Opfer in diesem Film in Wahrheit die eigentlichen Täter sind.

Wolfen (1981) zählt zu den Werwolffilmen, ist aber in diesem Genre überhaupt nicht vergleichbar. Es ist vielmehr ein Mysteryhorror mit Ökobotschaft. Er erinnert oft sehr an die Serie Akte X (die liebe ich:)), mit einem besonderen Score, sehr guten Darstellern und beklemmenden Ende.

Da wir gerade gerade beim Thema Polizei sind, mache ich da gleich weiter, obwohl der folgende Film Alles für die Katz' (1965) ganz und gar was völlig anderes ist.

https://youtu.be/QfqVYCRdtdc?si=Go7vX9_yoAw3Zm4D

Alles für die Katz' ist eine Komödie aus dem Hause Disney. Zu einer Zeit, in der der Konzern noch wirklich charmante Filme ablieferte. Und wer keine Katzen mag, wird sie nach diesem Film lieben :)

Worum geht es...eine Frau wird entführt, legt einem Siamkater eine Armbanduhr um den Hals auf der sie "Hilfe" schreibt, die Besitzerin des Katers sieht das, alarmiert das FBI und alles rennt der Katze nach um das Versteck der Räuber zu finden.

Klingt bekloppt? Ist es auch xD. Aber sowas von charmant und verdammt lustig. Ich liebe diesen Film einfach.

Desweiteren reiht sich das Original Godzilla (1954) in die Liste meiner Lieblingsfilme ein.

https://youtu.be/GuV-Vb1PlSU?si=QhPTaZevboXKz0OT

Dieser Klassiker trifft mich einfach emotional. Das ist kein typischer Monsterfilm, sondern vielmehr eine Traumatabewältung der Japaner durch den Weltkrieg und die Atombombe.

Er ist tricktechnisch natürlich nicht perfekt. Aber das ist schnell vergessen, wenn man den Film im richtigen Kontext sieht.

Ansonsten bin ich auch ein Fan des Originals von John Carpenter. Also Halloween (1978):

https://youtu.be/1RX4ehwJ-xw?si=HHX_LYrmECRc7uLU

Das liegt vorallem daran, dass ich den Film als genau das sehen kann, was er ist...das Urgestein des Slashergenres und weit darüber hinaus. Er hat unzählige Filme in der Horrorwelt beeinflusst. Sogar Altmeister Stephen King hat sich einiges abgeschaut.

Sicherlich ist Halloween heute nicht mehr ganz zeitgemäß. Und natürlich macht er bei weitem nicht alles richtig. Aber wer etwas von Filmen versteht, dem kann niemals die tolle Kamera, das geniale Spiel zwischen Licht und Schatten, der Score sowieso, die einprägsamen Hauptfiguren und die erste, übermenschliche Horrorikone entgehen.

Auch Halloween Kills liebe ich. Sogar noch einen Hauch mehr als das Original.

https://youtu.be/Q9p86SiczlM?si=hyB4zSqqjDmjdN8l

Das würde ich allerdings nur kurz damit erklären, dass ich ein großer Michael Myers Fan bin, sonst wird das zu lang.

Mir fallen gerade noch Klassiker ein, die ich noch erwähnenswert finde. Kampf der Titanen. Das Original von 1981:

https://youtu.be/ojw1sau98Jg?si=J5s_8yx24SuKdKNA

Und Sindbad Siebte Reise von 1958. Sorry, der Trailer ist lang und gerade diese alten Trailer mit den Sprechern sind auch nicht mein Fall. Ich linke ihn aber trotzdem:

https://youtu.be/JwVjX0lDGlU?si=XY3PbPpbUkQFUIqx

Bei diesen beiden Filmen ist es vorallem die Nostalgie, die mich zum Liebhaber macht. Ich kenne sie aus meiner Kindheit und sie haben ihren Zauber nicht verloren.

Zusätzlich beeindrucken mich die alten Stopmotion Tricks von Ray Harryhausen heute nochmal viel mehr als damals. Denn was heute am PC erstellt wird und bisweilen bereits nach wenigen Jahren schon nicht mehr gut aussieht (Jurassic World Teil 1), wurde damals mit einem riesen Aufwand betrieben und kann somit durchaus als zeitlos gesehen werden.

Klar gibt es noch viele andere Filme, die weit oben in meiner Liste stehen. Aber das wären jetzt so die, die mir sofort eingefallen sind. Ach, und den König der Löwen liebe ich :)

Viele liebe, filmische Grüße, Maya ❤

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Netflix hat stark nachgelassen und zeigt zum Großteil nur noch Eigenproduktionen. Ob da gute Horrorfilme dabei sind, kann ich dir leider nicht sagen.

Mein Lieblingsfilm ist Halloween (2018).

https://youtu.be/nsbd13RCm18?si=lD6yDgK4SVfmO35Q

Davor war meine unangefochtene Nummer eins immer Wolfen (1981).

https://youtu.be/w1BH0uPIruQ?si=f3JGBaGETaPBd2_v

Ich finde den Film in praktisch allen Belangen unglaublich gut. Die Wärmebildkamera ist eindrucksvoll und extrem atmosphärisch. Dazu kommen noch die tollen Darsteller, der gute Score, die Ökobotschaft und die schönen und unglaublich genial in Szene gesetzten Tiere.

Wenn ich jetzt so darüber schreibe, glaube ich, dass sich Halloween doch nicht durchsetzen kann. Oder doch...Ich setze einfach beide auf die Spitze :)

Die beiden Filme sind natürlich völlig unterschiedlich. Halloween punktet für mich mit meiner LieblingsIkone und einer tollen Jamie Lee Curtis. Es ist eben ein Slasher und Wolfen ist vielmehr ein Mysteryhorror, der an Akte X erinnert.

Desweiteren zählen noch der originale Halloween:

https://youtu.be/1RX4ehwJ-xw?si=3y-PhIhv9Dqj5Ef-

und Halloween Kills zu meinen Lieblingsfilmen.

https://youtu.be/Q9p86SiczlM?si=jVZvkv-7pj_U3aYc

Darüber hinaus noch sehr weit oben, der Klassiker Shining von Stanley Kubrik.

https://youtu.be/Oqp0G00612A?si=jw9qY2Gw3HBf48_3

Ich kann absolut nicht verstehen, warum Stephen King diesen Film so hasst. Ja, er entfernt sich stark vom Buch und zeigt kaum Charakterentwicklung. Was gerade bei Jack so wichtig ist. Bei Jack Nicholson rechnet man bereits in den ersten 15 Minuten damit, dass er gleich die Axt rausholt.

Aber gegen die tolle Kamera, den eindringlichen Score, die genialen Schockmomente und die beklemmende Atmosphäre kann man einfach nichts sagen.

Außerdem liebe ich den Metaslasher Scream. Anmerkung: Das Original.

https://youtu.be/iU9IIdD-EWk?si=XgJ8sbGjQ11p0P3E

Unbedingt noch zu erwähnen wäre Smile:

https://youtu.be/VverKvO3CCM?si=dWZgJHAFVIfv5_Sh

Und Der Babadook :

https://youtu.be/xMCYtQZSaps?si=3cE8UZppKH7l5C1e

Zwei herausragende und vorallem intelligente Horrorfilme der letzten Jahre.

Zum letzten noch The Ring. Einer wenigen Filme bei denen ich wirklich Albträume bekomme.

https://youtu.be/dqZm9gYdfoE?si=ji9l_CiT0uV_TsWI

Das wären jetzt die Filme, die bei mir besonders weit oben stehen. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere zu erwähnen. Aber das wären so die, die mir gerade am stärksten im Gedächtnis sind.

Viele liebe, filmische Grüße, Maya ❤

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Der war ganz okay, weiß nicht wie es den Tieren in echt ging

Es ist eine Weile her, als ich den Film sah. Ich hab ihn mit meiner damals 13jährigen Patentochter geschaut. Ihr hat er gefallen.

Es ist halt ein sehr konventioneller Tierfilm, der Kinder und Jugendliche ansprechen soll. Er bietet nichts neues und folgt dem bekannten Schema: Menschen adoptieren wilde Tiere, wilde Tiere wachsen zusammen auf, sind beste Freunde, es gibt natürlich Probleme, doch am Ende wird alles gut.

Die Tiere sind natürlich wunderschön und die Aufnahmen toll. Es machte mir keineswegs den Eindruck, als hätten sie gelitten. Ich achte sehr auf sowas. Doch es gab (ich hoffe, ich erinnere mich richtig) keine Aufnahmen, in denen die Tiere gestresst aussahen oder gar in Gefahr waren.

Bitte selbstverständlich um Korrektur, wenn ich mich falsch erinnere. Es ist halt leider, wie gesagt, etwas her, wo ich den Film sah.

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Es gibt keine schwarzen Polarwölfe. Nur weiße Wölfe mit dunklen Abzeichen. Hab jetzt trotzdem mal gegoogelt, zwecks der Antwort von Einmalantwor01 (schließlich kann auch ich mich irren). Aber dazu habe ich nichts gefunden. Und das würde mich auch wundern, da die schwarze Farbe nur bei Timberwölfen auftritt.

Und das ist tatsächlich ursprünglich nicht natürlich. Man vermutet, dass sich wilde Wölfe vor etwa 1000 Jahren hin und wieder mit schwarzen Hunden eingelassen haben. Da sich diese Farbe nicht als negativ für das Überleben herausgestellt hat (bei weißen Tigern oder Löwen ist das anders, weil es Schlechjäger sind, die auf ihre Tarnung angewiesen sind), hat sich die Farbe etabliert.

Aufgrund der wahrscheinlichen Vermischung einst, sollen schwarze Wölfe etwas mutiger sein als andere. Das allerdings dürfte eher eine unhaltbare Theorie sein, da Wölfe zwar natürlich individuell sind, aber ebenso von ihrer Umwelt lernen.

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Ich habe Shining gesehen und finde ihn sehr gruselig

Einer meiner Lieblingshorrorfilme. Das Alter merkt man dem Film fast gar nicht an. Er wirkt nach wie vor. Ich finde ihn bis heute sehr grußelig. Die Musik ist extrem eindringlich. Ich selbst empfinde, dass der Film einen nicht durchatmen lässt, da die Atmosphäre durchweg sehr beklemmend ist.

Hervorzuheben sind außerdem die tolle Kamera. Gerade wenn der Zuschauer Danny durch das Hotel verfolgt. Und wer sich vor den Zwillingen nicht grußelt und vorallem dem Zimmer 237, da weiß ich auch nicht.

Die Abstimmung sagt jedoch was anderes. Das wundert mich ehrlich gesagt. Ich jedenfalls finde den Film sehr schaurig.

Viele liebe, filmische Grüße, Maya ❤

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Michael Meyers Halloween

Michael Myers ist meine absolute Nummer eins. Er ist die erste übermenschliche Horrorikone, hat unzählige Nachahmer und mit Halloween Filmgeschichte geschrieben. Wenn dieser nicht sogar der einflussreichste Horrorfilm überhaupt ist. Denn sehr viele Filme würde es ohne Halloween gar nicht geben und unzählige wurden und werden sogar bis heute von John Carpenters Klassiker inspiriert. Selbst Altmeister Stephen King hat sich ein paar Dinge abgeschaut. Danach kommt bei mir ES von 2017. Ich mag diese fiese und hinterlistige Art des Clowns. Liebe Grüße ❤

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Blutrünstige Filme mag ich allgemein nicht. Da bin ich zu zart besaitet. Für mich zählt erstmal hauptsächlich die Spannung. Ein Horrorfilm muss Atmosphäre haben.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es grußeliger Horror oder Slasher ist. Was ich nicht verkrafte, sind Tortur Filme wie SAW oder Hostel. Da bekomme ich Albträume. Aber atmosphärischer Grußel, wie in z.B. Shining Zimmer 1408 oder ES, das ist so meins.

Ich mag ebenfalls Slasher sehr gerne. Die haben nur leider oft das Problem, dass die Darsteller sehr blass sind. Darum kommt bei mir auch nur eine Handvoll in Frage, wie Scream oder Halloween.

Ersteres hat für mich bereits deutlich nachgelassen, weil Neve Campbell nur wenig bis gar keine Screentime hat. Für sie habe ich mich einfach interessiert, weil ihre Figur Tiefe hatte. Die letzten beiden Filme hielten ganz genau genommen nur ihre Spannung, weil man nicht wusste, wie brutal der nächste abtreten muss.

Da hatten die letzten Halloween Filme für mich deutlich mehr Nährboden, da ich hier eine tolle Jamie Lee Curtis zu sehen bekam, die eine unter Slashern einzigartige Chemie zu ihrem Peiniger hat.

Wobei bereits der zweite Teil, Halloween Kills, deutlich in die brutale Schiene geht. Das wäre mir im Normalfall schon wieder viel zu heftig, wenn ich nicht so ein Michael Myers Fan wäre.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und sende filmische Grüße, Maya ❤

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Wer der stärkere ist, lässt sich schwer beantworten. Der Kojote ist deutlich kleiner. (Nord-)Wolf und Hyäne sind etwa gleich groß und schwer. Die Hyäne hat den stärkeren Kiefer, der Wolf ist klüger und beherrscht den Todesbiss. Obendrein sind Hyänen sehr feige, wenn sie allein sind. Der Wolf würde eine Hyäne also problemlos verjagen, bevor es überhaupt zu einem Kampf kommt. Den Rest hat "Darwinist" perfekt erklärt. Da gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.

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Bester Film 🥳

Was soll man dem Original vorwerfen. Er war einfach nur bahnbrechend und der Vorreiter aller Slasherfilme. Sein Einfluss war so groß, dass dieser bis heute nachwirkt.

Ohne "Halloween" würde es zwar sicher auch so etwas wie Slasher geben, aber nicht in der Art und Weise wie wir sie heute kennen. Ja, und der SlasherHit "Scream" würde wahrscheinlich gar nicht existieren.

Das gilt ebenso für die vielen Horrorikonen. Jason wäre ohne Michael Myers undenkbar. Auch Freddy Krüger wohl nicht. Sogar "Es" wäre vielleicht anders. Denn sogar Altmeister Stephen King hat sich von "Halloween" ein paar Dinge abgeguckt.

Die erste Steadycam, die erste ScreamQueen, die ersten Klischees, die erste übermenschliche Horrorikone. Alles hat in "Halloween" seinen Ursprung und wurde unzählige Male übernommen.

Der Film ist nicht perfekt. Er hat selbstverständlich seine Schwächen. So lässt die schauspielerische Leistung an einigen Stellen durchaus zu wünschen übrig. Und selbst für damalige Verhältnisse hat der Film ein paar unnötige Längen.

Aber gut, die waren gewollt, um die Spannung zu steigern. Dass sie nicht jeden Zuschauer reißen können, ist auch klar.

Überhaupt sind einen manche Figuren doch ziemlich egal. Dafür allerdings punkten Jamie Lee Curtis, Donald Pleasence und natürlich Michael Myers selbst umso mehr.

Dazu die unglaublich gute Kameraarbeit, das perfekte Spiel zwischen Licht und Schatten und der tolle Score sollte nun wirklich jedem auffallen, der auch nur ein bisschen Ahnung von Filmen hat.

Wem der Film heute nicht mehr gefällt, sollte er trotzdem die Anerkennung bekommen, die er verdient hat. Ich mag auch nicht jeden Film, erkenne aber gute und vorallem nachhaltige Qualität.

Viele liebe filmische Grüße Maya ❤

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Hallo, mein Text wird für GF-Verhältnisse sehr lang, weil ich ein echter "Halloween"- und Michael Myers Fan bin. Ich hoffe, es wird dir (und anderen Lesern) nicht zu ausführlich.

Erstmal meine Liste:

1. Halloween 2018

2. Halloween Kills

3. Halloween 1978

4. Halloween 2 (1981)

5. Halloween 4

6. Halloween H20

7. Halloween 6

8. Halloween (Rob Zombie)

9. Halloween 5

10. Halloween Ends

11. Halloween Resurrection

12. Halloween 2 (Rob Zombie)

Ohne Wertung ist "Halloween 3", da ich den nie gesehen habe.

Bevor mich jemand töten will, weil ich es nicht nur wage, das Original auf Platz drei zu setzen, sondern auch noch den zum Teil umstrittenen Film "Kills" davor, möchte ich sagen, dass die ersten drei Plätze extrem dicht beieinander liegen und zu meinen Lieblingsfilmen überhaupt gehören.

Warum das Original nicht auf Platz eins ist, liegt eigentlich nur an der sehr gestreckten Szene mit Anni und der darauffolgenden Todesszene. Bei letzteren verstehe ich tatsächlich nicht, warum das nicht nachgedreht wurde. Denn so sieht niemand aus, der gewürgt und an der Kehle aufgeschlitzt wird. Die Schauspieler ragen zum Teil allgemein nicht heraus. Dafür aber punkten Curtis, Pleasence und natürlich Michael Myers selbst umso mehr.

Ansonsten...was will man dem Original anlasten... Dieser Film hat Geschichte geschrieben. Er versteht es perfekt, eine unglaubliche Atmosphäre zu schaffen. Die Kamera ist großartig. Wer sagt, es wäre langweilig, Laurie zu verfolgen, empfindet das Feeling dahinter nicht. Denn so wird der Zuschauer selbst zum Stalker, selbst zu Michael Myers. Das Spiel zwischen Licht und Schatten ist einfach perfekt. Die Musik ist sowieso legenär. Wer John Carpenters "Halloween" schlecht redet, hat in meinen Augen keine Ahnung von Filmen. 

Denn auch wenn er sicher in die Jahre gekommen ist und mit den heutigen Sehgewohnheiten nicht mehr mithalten kann, so sollte nun wirklich jeder Horrorfan wissen, welch enormen Einfluss "Halloween" hatte und damit endgültig und nachhaltig prägte.

Warum ist aber "Kills" so weit oben. Nun, tatsächlich war es dieser Film, der mich zum "Halloween"- und vorallem Michael Myers Fan machte. Seine Darstellung ist so grandios, dass ich über sonstige Mängel hinwegsehen kann. Wobei es für mich nur einen gibt, und zwar den zum Schluss zu stark eskalierenden Mob.

Ansonsten zeigt der Film Michael Myers mal völlig anders. Wir kannten ihn immer nur als den Schatten, der auftauchte, um die Hauptprotagonisten zu killen. Doch diesmal ist er selbst die Hauptfigur. Und statt den Protagonisten, verfolgen wir diesmal seinen eigenen Weg und können sogar ein paar Einblicke in seine Gedanken erahnen. Besonders dann, wenn sich die Opfer mal wieder dumm verhalten.

Denn das war, zumindest sehe ich das so für mich, bewusste Absicht, um Michael Myers besser zu verstehen, ja vielleicht sogar auf seiner Seite zu stehen. Denn wer sich so dämlich verhält, braucht sich nicht wundern, wenn er abtreten muss.

Was andere für lächerlich halten, ist eigentlich ein gewollter, humorvoller Akzent. Den meisten fällt der gar nicht auf. Michael lacht, genauso wie der Zuschauer, über die Dummheit seiner Opfer. Und das finde ich tatsächlich richtig gut gelungen. Je öfter ich den Film sehe, desto besser gefällt er mir.

Desweiteren haben wir hier grandiose Bilder, einen genialen Score, tolle handgemachte Effekte (Loomes z.B. sieht super aus) und Rückblenden, die extra unschärfer gefilmt wurden, um das Feeling der 70er zu bekommen.

Zu dem Lynch Mob hat Wolfgang M. Schmidt eine Analyse gegeben, die durchaus nochmal eine andere Sichtweise zulässt:

https://youtu.be/n6hErPZzC1o?si=LrgXewwMfdH2P7hA

Jetzt noch zum ersten Platz, der für mich praktisch nichts falsch macht und es bei mir schaffte, Neve Campbell ("Scream") als meine absolute ScreamQueen abzulösen. Denn was Jamie Lee Curtis hier abliefert ist großartig. Und es wird leider viel zu selten erwähnt, wie toll hier die Dynamik zwischen Killer und Opfer ist. Das ist schon echte Chemie, die zwischen Laurie und Michael existiert. Insofern man das so in diesem Kontext nennen darf.

"Halloween 2018" erfüllt einfach jedes Klischee, das einst seinen Ursprung fand und immer wieder angewendet wurde. Das ist keine plumpe Wiederholung des Alten, sondern eine gewollte Hommage, die man erkennen sollte, selbstverständlich aber nicht muss. Mich hat es absolut begeistert und, im positiven Sinne, zum Lachen gebracht.

In "Halloween 2" stören mich nur ein paar Dinge. Zum einen läuft Michael manchmal etwas zuuuu langsam. Zum anderen passt der Anzug nicht. Alter, der Typ hat Hochwasser. Das macht mich wahnsinnig. Wo ist das Problem, einen passenden Anzug zu bekommen. Zumal dieser Myers nicht besonders groß ist. Zum dritten die Szene am Schluss, als Michael wild sein Messer um sich schlägt. Kein Messer verursacht solche Geräusche. Aber das war es auch an Kritik. Ansonsten gefällt mir der Film sehr gut. Er schafft im Krankenhaus eine andere, sehr gelungene Atmosphäre und einen Michael, der noch böser ist als im ersten Teil.

Ähnliches gilt für "Halloween 4". Was mich nur stört sind die, durch Schulterpolster verursachte, roboterhafte Bewegungen Myers. Ansonsten super Film. Tolles Halloween Feeling, sehr sympathische Hauptfiguren und einen richtig bösen Michael Myers.

"H20" ist gut gefilmt, sehr kurzweilig und spannend. Lediglich der 90er Lifestyle ala "Scream" passte für mich nicht so richtig zu "Halloween". Doch schon allein wegen Jamie Lee Curtis lohnt sich dieser Film richtig. Sie spielt unglaublich überzeugend und ihr Charakter ist absolut glaubwürdig.

Ab hier werde ich sehr kritisch und die Liste kann sich durchaus noch ändern, da ich hier noch nicht ganz schlüssig bin.

In "Halloween 6" hat mich vorallem Michael Myers als Sexualstraftäter gestört. Sowas passt zu vielen Horrorkillern, aber nicht zu Michael Myers. Ansonsten hat er wenigstens viele, teils durchaus nette Kills.

"Halloween 5" ist leider absolut vergessenswert. Hier bleibt nichts hängen. Außer nervige Charaktere und einer scheußlichen Maske. Und ausgerechnet die sympathische Rachel wird nach 20min gekillt. Dass Michael seinen Lebensretter tötet hab ich ebenso nicht geglaubt. Es sollte wohl nochmal klarmachen wie böse er ist. Aber ich finde den Endkampf zwischen Jamie und Michael gut.

"Halloween Ends" hat mich gebrochen. Ohne Zweifel hat der Film eine hohe Produktionsqualität und die neue Idee, das Böse zu übertragen und Michael damit etwas in den Hintergrund zu rücken, ist sehr gut und vorallem etwas neues. Aber nicht in dieser Umsetzung.

Der dafür neu eingeführte Charakter interessiert mich einfach nicht. Doch ich bin gezwungen, mich mit ihm geschlagene 45min auseinandersetzen ohne dass es die Handlung wirklich voran bringt, während der tatsächliche Antagonist, völlig geschwächt, seit Jahren in einer Kanalisation haust.

Kommt der endlich die letzten 10min noch zum Endkampf, verläuft dieser zwar sehr spannend, aber viel zu kurz und, wenn man bedenkt über welche Kräfte und Energie er in "Kills" verfügte, unglaubwürdig.

Damit allerdings nicht genug. So wird diese große Ikone doch tatsächlich wie Müll und explizit sichtbar in den Hechsler geworfen. Ich konnte es nicht glauben. Direkter kann man dem Fan den Mittelfinger nicht zeigen. Das werde ich Green, gerade nach den vorherigen beiden Filmen, nicht verzeihen.

Nur "Resurrection" schafft es, noch einen drauf zu setzen, was die Darstellung von Michael Myers angeht. Mich hat es eigentlich gewundert, dass er das unter Strom setzen seiner edelsten Teile so gut weggesteckt hat. Ich hätte diesem Schund von Film durchaus zugetraut, einen Myers zu zeigen, der in Embryostellung über die Schmerzen in seinen Klöten heult.

Zum Schluss noch zu den Rob Zombie Filmen bei denen es leider so ist, je öfter ich sie sehe, desto schlechter finde ich sie. Der zweite war für mich eine absolute Katastrophe. Furchtbare Maske, Furchtbare Charaktere, ein völlig belangloser Plot und ein Michael Myers als Muttersöhnchen. Den konnte ich mir bisher nur einmal anschauen.

Beim ersten Film habe ich zumindest ein zweites Mal geschafft. Ich muss sagen, beim ersten Schauen fand ich ihn gar nicht so schlecht. Man hat eben eine neue Interpretation gewollt. Aber beim zweiten Mal... das musste ich auf dreimal verteilen, weil ich es nicht gebacken bekam, den Film am Stück zu schauen.

Michael Myers kann noch so groß sein, wenn er entmystifiziert wird, ist er für mich nur noch langweilig und kaum bedrohlich. Ich mag diesen Myers einfach nicht. Ein junger Michael, der in der Zelle nach seiner Mami weint? Niemals. Das ist nicht Michael Myers.

Michael Myers ist ein BadAss Motherfucker, der mit 6 grundlos seine Schwester abgeschlachtet hat und danach nur noch wortlos wartete, bis er weiter machen kann.

Ich verstehe aber, wenn es viele Zuschauer gibt, die das anders sehen. Immerhin hat der Film einen anderen Ansatz gewagt. Das muss man anrechnen.

So, jetzt bin ich tatsächlich fertig. Ich hoffe, ich wurde nicht zu ausschweifend. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und sende viele liebe Grüße, Maya ❤

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Vs Mecha/Spacegodzilla/Destoroyah

Insgesamt finde ich die japanischen Filme besser. Allein, weil sie das Original von 1954 enthalten. Das ist in seiner Tiefgründigkeit und Tragik unschlagbar unter den Monsterfilmen.

Der Film von 1984 kommt dem recht nahe. Allgemein sind die Filme der 90er insgesamt recht gut gelungen. Die Millennium Reihe ist soweit auch nicht schlecht. Hier muss man sich allerdings sehr an das Design von Godzilla gewöhnen.

In der Showareihe gab es jedoch einige Filme, die, ich sag mal, Geschmackssache sind. Dabei meine ich weniger die Monster, die hier äußerst auffallend von Menschen verkörpert wurden, sondern mehr die Einlagen, die bereits damals ungewollt komisch waren.

Bei dem Anblick von Monstern, die reden, mit Steinen spielen, in der Luft hüpfen, fliegen oder auf dem Schwanz gleiten, muss man schon sehr die Luft anhalten oder man mag den Humor einfach.

Die amerikanischen Filme finde ich eigentlich gut. Wobei ich "Godzilla" von 2014 und "King Of The Monsters" sehr gut finde und den dritten Teil nur mäßig. Der Trailer zum aktuellen Film hat mich ehrlich gesagt etwas abgeschreckt.

Ein Pluspunkt noch für die japanischen Filme ist der letzte "Minus One". Der war in vielerlei Hinsicht wirklich im Stande, die amerikanischen Filme in den Schatten zu stellen. Wobei die Effekte, in Hinblick auf das wenige Geld, das Japan im Vergleich zur Verfügung hat, ebenfalls echt gut aussahen. Ebenso bei "Shin Godzilla".

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Mein Lieblingstier, schon seit Kindesalter an, ist der Wolf. Und je mehr ich über diese Tiere erfahre, desto mehr liebe ich sie.

Es heißt immer, der Wolf wäre uns Menschen in der Lebensweise am ähnlichsten. Dabei ist das gar nicht die Wahrheit. Wir WOLLEN das, aber es ist nicht so.

Denn Wölfe sind von Natur aus meist monogame Tiere. Sie kümmern sich ganz selbstverständlich um ihre Jungen, Alten, Kranken und Verletzten. Sie kennen keinen Missbrauch oder Vergewaltigung.

Sie gehören zu den klügsten Tieren überhaupt. Übertreffen in punkto sozialer Intelligenz sogar Delfine. Und sie sind die Vorfahren unseres besten Freundes.

Aber ich liebe am Ende (fast) alle Tiere. Jedes Tier ist auf seine Weise einzigartig. Der Wolf hat es mir nur besonders angetan. Und die Katze. Ich bin ein absoluter Katzenfreak 😁 Viele liebe Grüße Maya ❤

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Ich habe einen Hund und zwei Persermischlinge. Ich liebe meine drei Mädels alle gleichermaßen. Und es ist einfach schön, so ein harmonisches, kleines Rudel zu haben ❤ Aber allgemein bin ich schon ein echter Katzenfreak. Ich mag Hunde wirklich gern, aber Katzen machen mich einfach schwach. Unter meinen Mädchen macht das aber natürlich keinen Unterschied ❤

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Ein kontrolliertes Feuerwerk ist etwas sehr schönes. Ich sehe mir das hin und wieder an, wenn Pyrotechniker im Takt der Musik ihr Feuerwerk zünden. Das führt, gerade mit der richtigen Musik, zu echter Gänsehaut. Auch Silvester um Mitternacht ist schön anzusehen. Gerade, wenn man die Stadt überblicken kann. Es ist nunmal auch Tradition. Gegen die Böller, die ganztägig sinnlos abgefeuert werden, habe ich aber etwas. Da sie lediglich irrsinnig krach machen, mehr nicht.

Meinen Tiere haben Silvester immer sehr gut überstanden. Ich wohne allerdings auch in einer sehr ruhigen Gegend. Auf Beruhigungsmittel habe ich bisher völlig verzichten können.

Natürlich verschreckt es auch die Wildtiere. Aber müssen wir wirklich ein Drama um einen Tag machen, der einmal im Jahr stattfindet, während tagtäglich Tiere geschossen, überfahren und geschlachtet werden? Gerade bei letzteren finde ich es extrem scheinheilig, wenn sich die Menschen gegen Feuerwerk aussprechen, weil ihr Hund Angst hat, gleichzeitig aber ihr Schinkenraclette genießen...

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