Ja, die feine Schneidkante von scharfen Messern kann in der Spülmaschine durch Korrosion bedingt durch die Reinigungsmittel bei höheren Temperaturen, aber auch mechanisch durch Kontakt zu anderen Metall (vor allen Dingen im Besteckkorb) oder Keramikgegenständen deutlich leiden. Hier findest Du ein paar genauere Infos dazu:

http://messer-machen.de/messerblog/messer-stumpf-spuelmaschine/

Also lieber keine scharfen Messer in der Spülmaschine reinigen.

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Ein Lederriemen mit Polierpaste bringt schon einiges. Ohne Lederriemen bleibt nach dem Schleifen auf harten Medien wie Schleifsteinen immer ein Restgrat stehen, der durch nur durch harte Schleifpartikel eingebettet in ein weicheres, aber nicht zu weiches Medium richtig entfernt werden kann und schon früh zum wieder stumpf wirkenden Messer führen kann. Zudem kannst Du damit schon noch mittleren Schleifsteinen mit dem Schärfen aufhören und musst nicht allzu teure Steine kaufen.

Hier wird das ganze nochmal ausführlicher erklärt:

http://messer-machen.de/schaerfen/fragen-antworten-zum-schaerfen/polierpaste-und-abziehen/polierpaste-und-abziehen.html

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Normalerweise kommst Du mit einem Schleifstein allein nicht wirklich weiter. Ich würde immer noch einen Lederriemen mit Polierpaste mit dazu nehmen. Sowas wäre dann ein passendes Schleifset:

http://messer-machen.de/schaerfmittel/schleifsets/europaeische-schleifsets/verbessertes-einsteiger-schleifset-hart-gebunden/verbessertes-einsteiger-schleifset-hart-gebunden.html

Das liegt allerdings über 20 Euro.

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Einfach brennen lassen, ds hört nach ein paar Stunden oder bis zum nächsten Tag normalerweise auf (habe noch nichts gefunden, dass bisher da wirklich geholfen hat) und für das nächste Mal daraus lernen, dass man nicht nicht nach dem Schneiden von extremen Chillies an empfindlichen Köperstellen berührt.

Die Einweghandschuhe sind der sinnvollste Tipp, um das in Zukunft zu vermeiden.

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Ich vermute, dass es die Klinge eines Stroh- oder Garbenschneiders war.

http://www.tutti.ch/zuerich/antiquitaeten-kunst/angebote/antiker-garbenschneider_11749678.htm

Die haben austauschbare Klingen, die an den beiden Durchbrüchen befestigt werden.

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Du erhitzt das Messer GLEICHMÄßIG solange in die Esse und überprüfst zwischendurch immer wieder mit einem Magneten die Temperatur (ab überschreiten der Curietemperatur verliert Stahl seinen Magnetismus. Dann weisst Du, dass der Stahl die richtige Gefügestruktur zum Abschrecken hat.). Solltest Du nun noch weiter erhitzen, dann kann fangen die Karbide wieder an zu wachsen und die erreichbare Schärfe sinkt.Wichtig ist, dass Du das gleichmäßig machst, sonst hast Du im Stahl nachher Bereiche die noch nicht über Curietemperatur waren und andere, die schon länger drüber sind und zu grob von der Gefügestruktur werden.Je nach Klingenstärke und Esse dauert das nicht allzu lange, vielleicht 3 bis 5 Minuten.Anschließend würde ich Dir raten in Öl abzuschrecken. Wasser ist für Feilenstahl oftmal recht schroff, so dass bei ungünstiger Vorarbeit Risse in der Klinge auftreten können. Öl verzeiht da ein wenig mehr Schmiedefehler.Dann abkühlen lassen und anschließend in den Backofen bei ca. 200°C zum Anlassen, damit das Messer nicht zu spröde ist für ca. 1 Stunde. Ggfs. diesen Schritt wiederholen, wenn das Messer noch zu hart ist und öfter Ausbrüche bekommt.

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Stahl polieren ist richtig aufwendig. Du musst Dich in den Körnungen immer weiter hoch arbeiten. Angefangen hast Du mit einer Körnung um 140 (ich vermute eher 120 oder 150 oder 180). Das ist noch meilenweit von einer Politur entfernt. Jetzt würde ich Dir empfehlen Dich über die Körnungsreihe 240, 400, 600, 1000, 1500, 3000, 5000 hochzuschleifen. Sowas wäre dafür geeignet:

http://www.messer-machen.de/schleiflinks/Schleifpapierset240-5000.htm

Dabei musst Du mit jedem Schleifpapier senkrecht zu den Schleifspuren des vorangegangenen solange schleifen bis keine Spuren der Vorgängerkörnung mehr zu sehen sind. Erst danach darfst Du mit der nächsten Feinheit weiter machen.

Zum Schluss kannst Du dann mit einem Feinstpoliermittel die letzten Riefen rausschleifen.

Sowas ist aber eine Menge Arbeit, das kann schon ein paar Stunden dauern, je nach Größe des Objekts und der Stahlhärte und Deinem Polituranspruch.

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Beim Abziehen (z.B. mit Lederriemen und Polierpaste) wird der Restgrat, der nach dem Schleifen noch vorhanden ist entfernt. Hier findest Du erklärt, warum das Abziehen nach dem Schärfen so wichtig ist:

https://youtube.com/watch?v=lFY3Kh8kdxc Wenn Du den Restgrat nicht entfernst, dann ist Dein Messer zwar kurzfristig scharf, aber diese Schärfe verschwindet schon nach wenigen Schnitten, da der Restgrat umklappt und die wirksame Schneide verbreitert. Daher sollte man nach dem Schleifen eines Messers auf Schleifsteinen, bei dem man eine neue Schneidkante aufgebaut hat und unweigerlich Grat erzeugt hat, den Restgrat entfernen.

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Sieht für mich nach einer gut gemachten chinesischen Seite aus, ansonsten wären die Preise nicht zu halten. Aber wenn Du nach Deutschland liefern lassen willst, lege einfach mal die Messer in den Warenkorb, geh auf den Warenkorb und trage dort Deine Daten für die "Estimated shipping costs" ein. Bei mir kam schon bei sehr primitiven Messern die Meldung: "Unfortunately one or more items in your cart can't be shipped to your location. Please choose a different delivery address." Hab' jetzt nicht ewig gesucht, aber bei 10 verschiedenen auch sehr einfachen und definitiv in Deutschland erlaubten Messern kam diese Meldung. Daher vermute, dass die gar nicht nach Deutschland liefern.

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