guck dir doch einfach das Angebot genauer an...

was sind denn die teueren Posten...?

oft muss evtl. der Schornstein mit saniert werden und bei nem Brennwertgerät muss noch ein Kondenswasseranschluß mit dazu....

was das Gerät angeht, musst du dir einfach mal die Typenbezeichnung angucken und das Gerät beim Hersteller im Internet suchen, was es dort im Listenpreis (!!!) kostet....

also ohne Schornstein und ohne Abfluss wäre ein Monteur ca. 1½ Stunden lang beschäftigt...2 Bohrungen, 5 Verschraubungen und der elektrische Anschluß, vielleicht noch ne Gas-Dichtheitsüberprüfung durch diese Montageplatte unterhalb sollte das eigentlich kein größerer Aufriss sein...

aber selbst wenn, was nützt es dir, wenn du feststellt, es sei maßlos überteuert...? das bringt dir am Ende trotzdem keine Punkte... deswegen wirst du trotzdem keine billigeren finden...

ich weiß schon, es beruhigt die Nerven, wenn man weiß, nicht über den Tisch gezogen worden zu sein...^^ hehe... ;-)

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du hast einen Wärmeerzeuger mit einer gewissen Leistung, sagen wir 21kW...

Im Winter läuft die Heizung normalerweise durch.

(also ich red jetz von -15°C) jenachdem für welche Außentemperatur deine Heizung geplant wurde...

in einem Liter Öl (auch bei Gas) stecken ca. 10,5 kWh Brennwert drin, also braucht dein Ölkessel in einer Stunde 21kW / 10,5 kWh = 2 Liter Öl oder Gas pro Stunde.

in einem Kilo Holz stecken 4 kWh Energie drin, also bräuchtest du 21kW / 4 kWh = 5,3 Kilo Holz pro Stunde.

bei Pellets sind es ca. 5kWh/Kilo, also 21kW / 5 kWh = rund 4 Kilo Pellets pro Stunde.

Strom ist das teuerste von allem, denn da kostet eine kWh ca. 22 cent. also 21 kW bräuchte ich...

bei allen anderen muss man den Wirkungsgrad von 95% mit einrechnen...

bei der Wärmepumpe wird auch viel Strom verbraucht, da man aber meistens Sondertarife mit dem Stromlieferanten eingeht, ist der Preis da meißtens unter 20 cent... bei Wärmepumpen gibt es einen COP-Wert. Ein COP- Wert von 3,5 bedeutet, dass man aus einer kWh Strom 3,5 kWh Heizleistung herauskriegt... (die restliche Wärme kommt aus der Umwelt...) also würde das bedeuten, 21 kW / 3,5 kW = 6kWh Strom, die ich benötige...

das alles ist der Verbrauch pro Stunde. Wenn im strengen Winter die Heizung von 7.00 bis 22.00 Uhr durchgängig läuft, also 15 Stunden, musst du das alles, was oben vorgerechnet steht, mal 15 rechnen...

also ca. 30 Liter Öl oder 60 Kilo pellets, oder 75 Kilo Holz pro Tag , aber wie gesagt, nur wenn die Heizung durch läuft... das tut sie meißtens nicht...

ich hab mal ne Faustformel gelernt, die kW-Zahl des Wärmeerzeugers mal 250 ergibt deinen Heizölbedarf pro Jahr...

wäre also 21 kW * 250 = 5,25m³ Öl pro Jahr

Trinkwasser kann man schon präzieser ausrechnen.

mit Q=mcTemperaturdifferenz; -> c ist bei Wasser immer 1,163 kWh/(kg*K)

also angenommen 100 Liter Wasser sollen von 10 auf 45°C erwärmt werden.

Q= 100kg * 1,163 kWh/(kg*K) * 35K = 4071 Wh = 4,07 kWh, also mit nem Kilo Holz könntest du bequem die 100 Liter aufheizen, vorausgesetzt, du hast 100% Wirkungsgrad)

man geht von 50 Liter Warmwasser pro Tag und Person aus... Also in deinem Fall 4*50 Liter = 200 Liter Wasser/ Tag, also

200kg1,16335K = 8,1 kWh pro Tag, ergibt 2920 kWh / Jahr, also rund 292 Liter Heizöl... also recht wenig im Vergleich zur Heizung...

Wenn du noch Solar mit vergleich willst, man geht von einer solaren Deckungsrate von 60 % aus, also 60% deiner WW-Bereitung kommt von der Sonne, also rechnest du 292 0 kWh * 0,6 = 1752 kWh pro Jahr gespart, entsricht ca. 175 Liter Öl bei entsprechendem Preis...

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im Prinzip her ist das keine große Aufregung... du brauchst allerdings etwas Platz für ein kleines Ausdehnungsgefäß und eine Pumpe. das Ausdehnungsgefäß kann dabei auch ruhig in einem anderen Raum untergebracht werden, von mir aus auch weiter entfernt im Keller, es muss nur mit einem einzigen Rohr verbunden werden. Und noch ein Sicherheitsventil, dieses bläst aber nicht ständig ab, wie von SpeeDo befürchtet, dafür ist das Ausdehnungsgefäß ja da und muss deswegen vorher größenmäßig bestimmt werden... Die Pumpe könntest du dann entweder über einen Schalter manuell ein- und ausschalten, oder automatisch über eine Temperatur-Differenz-Reglung...

Pumpe -> 60€

Temperatur-differenz-reglung mit 2 Fühlern -> 70 Euro

Ausdehnungsgefäß -> 35 € (ungefähr, je nach Größe...)

Rohre und Befestugungsmaterial je nach baulichen Gegebenheiten...

für ein bis 2 Heizkörper reicht 15er Kupferrohr völlig aus..

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Deine Mitbewohner zapfen auch Wasser. mal kaltes, mal warmes. Dadurch kommt es zu Druckschwankungen. Deine Hebelmischbatterie mischt immer im gleichem Verhältnis, also z.Bsp. 70% warmes Wasser mit 30%kaltem Wasser, unabhängig von Druck oder Temperatur. Genau für solche Fälle wie du sie schilderst, wurden Thermostatmischbatterien hergestellt. da stellt man seine Temperatur ein und er regelt selbstständig hoch oder runter...

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Verfolge deine Rohre! Ich vermute ganz ganz stark dass bei der Installation ordentlich was schief gelaufen ist! Ich denke nämlich dass der Vor- und der Rücklauf deiner Heizkörper vertauscht sind. Dann versucht das Thermostatventil gegen die Strömungsrichtung zu regulieren und es kommt zu Druckschlägen. Wenn das Thermostatventil ganz offen oder ganz zu ist reguliert es nicht und das Geräusch ist weg. Guck mal nach wo deine Rohre langlaufen. Wo deine Pumpe sitzt das ist dein Vorlauf. Der muss oben in den Heizkörper rein, bzw wenn er von unten angeschlossen ist, ist es die innere Leitung. Guck mal nach!

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nebenbei gesagt ist dein rechtes ein Eck und dein linkes eine Durchgangs-Rücklaufverschraubung... Du musst das sowieso umtauschen...

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Schwachsinn. heizungswasser ist totes Wasser. Bakterien brauchen Sauerstoff um sich zu vermehren. Die Bakterien sterben nach 2-3 Monaten ab weil kein frischer Sauerstoff in die Heizung kommt. Es ist klar dass da kein Trinkwasser rauskommt. Da ist Rost und alles drin!

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