Ich habe es gerade ausprobiert und ist eigentlich alles ok aber es hätte auch tödlich enden können 

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Leute wollen als allererstes mal ein warmes Zuhause, genug zu Essen, von den Mitmenschen gemocht oder zumindest akzeptiert werden.

In unserer jetzigen Gesellschaft bedeutet aber konsequentes Hinterfragen gleichzeitig Einschnitte bis hin zum Verzicht in diesen Bereichen. Klar kann ich hinterfragen ob mein Chef trotz 0 fachlicher Kompetenz und eigentlich nichts zutun den ganzen Tag als mit den richtigen Leuten Mittagessen zu gehen wirklich das 10 fache verdienen sollte. Aber wenn ich das tue lautet meine Antwort "Nein". Das kann ich dann in mich rein fressen und unglücklich über die Ungerechtigkeit sein, oder mein Anliegen äußern und Arbeitslos werden. Genauso kann ich bei jedem Produkt dass ich kaufen will hinterfragen, ob es nun wirklich ethisch in Ordnung ist es zu kaufen, oder ob es nicht Unsinn ist, dass Kinder arbeiten müssen damit ich zwei Jahre Spaß am neusten defekt designten Schrott haben kann um ihn dann wieder ins Ursprungsland zu schiffen damit andere Kinder die Rohstoffe raus brennen können. Das bringt mir aber, wenn ich das dann konsequent ausleben will, auch nicht mehr, als auf das meiste was man so käuflich erwerben kann verzichten zu müssen.

Am Ende würde man vor lauter hinterfragen vermutlich wirklich verhungern, wenn man nicht irgendwo die eigene Grenze zieht und sagt "Wenn ich so leben will muss ich das jetzt so hinnehmen wie es ist.".

So lernt man halt mit zunehmenden Alter dass man glücklicher ist, je mehr man es schafft Gegebenheiten einfach zu akzeptieren, bis man schließlich alt und konservativ wird.

Ich finds persönlich auch sehr schade. Falls irgendwann kein Mensch mehr hungern oder frieren muss wird das aber bestimmt besser. Bis dahin müssen wir halt Kompromisse finden.

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Zu viel Schulstress, keine Freizeit mehr und zuhause kein Verständnis...

Hallo :)

Ich brauche euren Rat zum Thema Schule... Ich bin in der neunten Klasse eines Gymnasiums und komme nach den Sommerferien in die Oberstufe. Ich war mit meinem Halbjahreszeugnis nicht unbedingt zufrieden, aber mit einem Schnitt von 2,4 war es auch nicht unbedingt gut.

Nur machen meine Eltern mir total viel Druck wegen der Schule. Von wegen 'Dieses Halbjahr muss besser werden, sonst kannst du die Oberstufe vergessen'. Das soll jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin nicht schlecht in der Schule und ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe gute Noten zu schreiben, freiwillige Referate zu halten, mündlich gut zu sein und stehe im ständigen Kontakt mit meinen Lehrern deswegen. Die sehen auch, dass ich mich anstrenge und bemühe, aber meine Eltern (vor allem mein Vater) nicht.

Ich halte diesen Druck nicht mehr aus, das überfordert mich. Jeden Tag sitze ich 2-3 Stunden an Schulsachen und dann kommen meine Eltern nachhause und dann werde ich angemotzt, weil ich vergessen habe, dass wir einen Test schreiben oder so. Dann rastet mein Vater richtig aus und ich muss solange lernen bis ich das perfekt kann.

Ich habe gar keine Zeit mehr für Freunde, treffe mich vielleicht alle 2-3 Wochen nochmal mit jemandem, gehe nicht mehr sooft zum Sport, sondern mache das dann zuhause. Ich habe einfach keine Zeit mehr dafür!

Mein Vater versteht mich in keinster Weise. Immer ist Schule wichtiger...

Soll ich mit meinem Vater darüber reden? Glaubt ihr, dass er mich versteht? Was sagt ihr denn überhaupt dazu?

Danke :)

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Du kannst nicht immer 100% geben. Außerdem Notendurch 2,4 und das auf einem Gymasium Hut ab! Und du brauchst auch keine Angst vor der Zukunft haben, so leute wie du werden schon nicht auf der Straße landen, wenn es mit dem Abi nicht klappen sollte (wovon ich nicht ausgehe). Ich war auf einer Sonderschule und mache trotzdem ne ausbildung und verdien Geld und hab ein dach überm kopf^^ kopf hoch!

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