Lass Ankiphil und Amboss sein.

In den Staatsexamina geht es nicht darum, Wissen aktiv wiederzugeben, sondern richtig zu kreuzen, d.h. die richtige(n) Antworten unter vier Optionen zu filtern bzw. falsche Antworten auszuschließen. Grundsätzlich ist es korrekt, dass es nicht genügt, das Wissen nur oberflächlich zu besitzen, weil die Fragen schon speziell und kleinlich sein können. Dennoch sind "erkennen" und "aktiv erklären" zwei paar Schuhe.

Weiterhin finde ich persönlich Ankiphil echt schlecht, weil extremst banal. Mit sowas willst du nicht deine knappe Zeit vergeuden.

Außerdem würde ich stets viamedici/Thieme statt Amboss wählen. Amboss wirbt zwar mit den "besseren" Ergebnissen, jedoch sind relevante Konfounder die Verbreitung (die meisten Unis kooperieren mit Amboss/bieten es an, nur wenige Viamedici) und das Angebot an "starken" Unis wie Heidelberg, wo sicherlich die Lehre besser ist, aber auch mehr Zeit vor den Staatsexamina gewährt wird.

Ich selbst habe stets mit Viamedici/Thieme gelernt (bereits parallel zu den regulären Semestern, daher nahezu jedes Wort verinnerlicht) und nach meinen Staatsexamina ein paar der "fiesen" Fragen sowohl mit Amboss als auch Viamedici/Thieme abgeglichen. Das Wissen war selten bereits zu dem Zeitpunkt bei Amboss integriert, jedoch (bis auf wenige Ausnahmen) nahezu immer bei Thieme/Viamedici. Dass jedes Wort zählt, ist sicherlich keine Neuigkeit... ;) Amboss filtert nämlich Wissen danach, ob es in den letzten 10-15 Jahren gefragt wurde und ergänzt und löscht gleichermaßen. Thieme hingegen orientiert sich an deutlich älteren Altfragen UND den USMLEs - scheinbar wichtige Inspirationsgeber für das IMPP ;)

(Anm.: Amboss gibt es zwar auch im US-amerikanischen Raum, allerdings benötigst du für ein entsprechend "gefiltertes" Amboss einen entsprechenden Zugang und müsstest hierfür gesondert zahlen.)

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Mein Partner wird zur Hochzeit eingeladen aber ich nicht?

Ich bin seit acht Monaten mit meinem Freund zusammen. Sein bester Freund heiratet in zwei Monaten, zu dem Zeitpunkt wären wir also schon zehn Monate ein Paar. 

Jetzt ist es so, dass mein Freund zur Hochzeit eingeladen wurde, ich allerdings nicht. Die Begründung war, dass die Kapazität bereits mit 50 Personen erreicht ist. Allerdings werden von anderen Freunden die Partnerinnen sehrwohl eingeladen. (Mit der Begründung, man kenne Sie ja schon länger und sie wären in einer Ehe)

Frage 1: 

Findet ihr das in Ordnung? 

Ich persönlich empfinde das ehrlich gesagt als eine Art Respektsache. Wenn man jemanden aus dem engeren Umfeld einlädt, der in einer festen und stabilen Beziehung ist (und das ist bei uns definitiv der Fall), dann finde ich, gehört es irgendwie dazu, auch den Partner bzw. die Partnerin einzuladen. Für mich fühlt es sich so an, als würde ich mit Absicht ausgegrenzt werden.

Frage 2: 

Ich finde auch die Reaktion meines Freundes ziemlich schwierig. 

Er hat das einfach so hingenommen, sich überhaupt nicht für mich eingesetzt oder zumindest nicht mal nachgefragt. Ich muss dazu sagen, ich habe selbst erst etwas später richtig gemerkt, wie sehr mich das eigentlich verletzt.

Wenn ich das Thema anspreche, stellt er sich eher auf die Seite seines Freundes. Er sagt, er wird auf jeden Fall hingehen, die Gästeliste sei fix und es sei nun mal „deren Hochzeit“, und ich solle mir da nichts einbilden.

Mich würde interessieren: 

- Wie würdet ihr das sehen, ist es okay, den Partner nicht einzuladen? 

- Wie würdet ihr an meiner Stelle damit umgehen? 

- Und wie bewertet ihr die Reaktion meines Freundes?

Danke für eure ehrlichen Meinungen im Voraus!

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und sie wären in einer Ehe

Solche Begründungen gehen schnell nach hinten los, weil es nicht jeder gleich schnell hat bzw. nicht jeder überhaupt heiraten möchte. Nicht selten ist ein unverheiratetes Paar schon länger zusammen als das Brautpaar und hat vielleicht schon Kinder. Sollte da ein gut befreundetes Paar, welches man schon seit zig Jahren kennt, nicht eingeladen werden, nur weil kein Trauschein vorliegt? ;)

Ansonsten sollte die Gästeliste fair und freundlich gestaltet werden. Es kann durchaus in Ordnung sein, keine Plus-Eins bei Arbeitskollegen oder entfernteren Freunden einzuladen, wenn dies unabhängig von einer mögl. Ehe getan wird und für alle Arbeitskollegen/entfernteren Verwandte gilt.

Ein absolutes No-go ist es jedoch, einen Partner eines engen/besten Freundes/Trauzeugens/engen Familienmitglieds nicht einzuladen, wenn man inzwischen beide kennt (-> enge Freundschaft, daher eigentlich selbstbeantwortend) und sie in einer festen Partnerschaft sind (d.h. nicht erst vor 3 Wochen zusammengekommen sind) - genau die Konstellation scheint bei euch vorzuliegen. Da ist die Gefahr recht groß, dass das Paar zusammenbleibt, später einmal heiratet und dann sich eben die Frage stellen wird, wie mit der vorherigen Unhöflichkeit umgegangen wird - wenn die Freundschaft überhaupt so lange hält. Denn genau das ist es: unhöflich und respektlos der Beziehung bzw. dem neuen Partner gegenüber, weil der unterschwellige Vorwurf mitschwingt, dass die Beziehung nicht halte bzw. der Partner nicht gemocht werde. Ein zusätzlicher Platz lässt sich überall schaffen - auch wenn angebliche Kapazitätsgründe bestehen. Mir wäre es der Streit nicht wert und ich hätte für einen weiteren Platz gesorgt.

Die einzig akzeptable Ausnahme wäre, wenn überhaupt keine Plus-Eins, also auch nicht die Ehefrau vom Trauzeugen/Bruder, eingeladen wäre und man sich sonst auf die engste Familie und engsten Freunde beschränkt, weil man es maximal intim halten möchte.

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Besch..en für einen Hungerlohn und auf Kosten deiner eigenen Gesundheit. Ich habe nach dem Abschluss meines Studiums etwa ein Jahr lang in Deutschland gearbeitet und bin dann aufgrund der absolut unwürdigen Bedingungen in die Schweiz ausgewandert.

In der Neurologie/Inneren Medizin hast du als frischer Assistenzarzt erstmal nur Stationsarbeit, d.h. du beginnst um 7 Uhr und hast offiziell um 16 Uhr Feierabend (1h Stunde Pause wird pauschal von der Klinik zum Beschönigen der Arbeitszeiten abgezogen, nehmen kannst du diese jedoch nicht/kaum). Je nach Haus und Organisation inkl. Aufgabenverteilung (Was ist ärztliche Aufgabe und was kann delegiert werden) kommst du mit 1-5 Überstunden täglich raus (Anm.: um einigermaßen "pünktlich" rauszukommen, musst du wahrhaftig durch den Tag hetzen). Nach wenigen Wochen rotierst du zusätzlich immer mal wieder in die Notaufnahme, wo nach Dienstschluss eine Ablösung kommt (wenn ein Patient kurz vor Dienstschluss noch versorgt werden muss, musst du diesen natürlich fertig machen. Und in deutschen Notaufnahmen gibt es immer Patienten... -> Überstunden fallen auch hier an, halten sich aber in Grenzen). Je nach Organisation gibt es eventuell am Wochenende noch einen Dienstarzt für die Stationen und/oder Intensivstation, ggf. bist du aber auch als Berufsanfänger für alle drei verantwortlich. Nachts bist du so gut wie überall für ZNA + Station da.

24-Stundendienste gibt es in den Fächern nicht. Geht auch kaum, weil man nicht schlafen/sich ausruhen darf. Die Dienstverteilung könnte z.B. so aussehen:

Woche 1: Mo-Fr Stationsdienst und Sa+ So Nachtdienst in der ZNA; Woche 2: Mo-Fr Stationsdienst, WE frei; Woche 3 wie Woche 1 und Woche 4 wie Woche 2. Wenns doof läuft hat man Fr auch mal von 7-15 Uhr Stationsdienst (offizieller Schluss) und kommt am selben Tag zum Nachtdienst... Ausgleichstage gibt es nicht. Man hat also nur jedes zweite Wochenende frei ohne Ausgleichstage.

Statt Stationsdienst unter der Woche kann man natürlich auch in der ZNA Frü-/Spät-/Nachtdienst haben und am Wochenende ebenso Früh- oder Spätdienst.

Du arbeitest also wirklich viel, in Deutschland kommst du locker auf 60h/Woche. Da viele Kliniken mit finanziellen Problemen kämpfen, suchen sie nach Wegen, wie sie die Zeiten nicht bezahlen müssen. Nachtdienste werden gerne mal nur als Bereitschaftszeit anteilig bezahlt (z.B. 25-50%), obwohl du durchweg arbeiten musst und nicht schlafen/ruhen darfst (vom Arbeitgeber festgeschrieben). Nach einem Nachtdienst bekommst du dann für deine "fehlende" Tagarbeit 8h von deiner Arbeitszeit abgezogen, machst also trotz voller Arbeitszeit Minusstunden. Am Ende kommst du also trotz zahlreicher Überstunden sowie Zusatzdiensten am Wochenende ggf. mit Minusstunden raus, weshalb dir dann evtl. nicht dein volles Gehalt gezahlt wird.

Mehr Personal einstellen? Zu teuer. Die Kliniken können sich kaum noch reguläres Personal leisten. Eine Bekannte ist im letzten Winter mit dem Studium fertiggeworden, sie möchte Allgemeinmedizin machen (Allgemeinmedizin wird vom Staat gefördert und der Staat erstattet den Arbeitgebern sowohl das Gehalt eines allgemeinmedizinischen Assistenzarztes voll (d.h. inkl. Arbeitgeberaufwände) sowie einen weiteren Betrag für die Betreuung, weshalb Allgemeinmediziner als "kostenlose" Arbeitskräfte gelten - trotzdem sucht sie vergeblich eine Stelle, weil die Kliniken "voll" unterbesetzt sind - und vermutlich ohnehin schon nahezu ausschließlich Allgemeinmediziner beschäftigen...). Sie hat sich sowohl in der Inneren als auch Chirurgie beworben und das sind die beiden größten Fächer. Eine andere Bekannte möchte Derma machen und sucht seit über einem Jahr nach einer Stelle.

Im ambulanten Bereich sieht es nicht besser aus, weil sich nicht jeder einfach so niederlassen darf. Man benötigt einen Kassenarztsitz und alle existierenden sind bereits vergeben, d.h. müssen abgekauft werden. Und die kosten sehr viel Geld. Ein internistischer Sitz kostet z.B. um die 1 Mio - nur für den Sitz und ohne Paxis, ohne Ausstattung, ohne Personal, usw. In der Radiologie sind es mehrere Mio allein für den Sitz...

Hinzu kommt noch die Stimmung im Team. Im Krankenhaus unterirdisch. Dort darfst du nach Feierabend von jedem deiner 20 Patienten jegliche Daten (Vorgeschichte, Vorerkrankungen, bisherige Untersuchungen, jegliche bisher erhobene Laborwerte, Wohnadresse, Telefonnummer jeglicher Angehörigen Versicherung, usw. - also z.T. völlig irrelevante Informatioen) auswendiglernen, damit du nicht am Tag darauf von deinem Oberarzt vor versammelter Mannschaft inkl. Patienten zum Deppen gemacht wirst - auch wenn du das schon bist und er "trotzdem" einen Grund finden wird, dich runterzuputzen und dir zu erklären, warum du völlig ungeeignet für den Job wärst. Bei mir hatte damals min. ein Kollege täglich auf der Toilette geweint, einer hat sich sogar das Leben genommen. Reaktion der Klinik: er sei halt überfordert gewesen... Als Frau bist du im Klinikum rein gar nichts wert. Mein Chefarzt war der Ansicht, dass Frauen nur zum Wäsche machen, kochen und bl... was taugen - nicht aber als Ärztin. Und das forderte er auch ein.

Um die Facharztweiterbildung abzuschließen, musst du nicht nur eine gewisse Zeit in dem Fach gearbeitet haben, sondern auch eine gewisse Anzahl an Leistungen nachweisen (vom Chef unterschrieben). Realistisch schafft man diese kaum, weil man woanders "gebraucht" wird, richtige Ausbildung zu teuer ist und/oder (unbeliebte) Ärzt:innen nicht in die Funktion/den OP kommen. Man ist also vom Chef abhängig. Deshalb sagen viele nichts und lassen alles mit sich machen. Kollegialität gibt es ebenfalls kaum, jeder will nur den Facharzt schaffen - und das ist leichter, wenn man Kollegen schlecht machen kann.

Klagen? Vergiss es, wenn du nochmal einen Job bekommen willst. Nur so als Tipp von einer, die inzwischen vermutlich als "verbrannt" gilt, nur weil ich mich nicht vergewaltigen lassen wollte. Selbst wenn ich zurück wollen würde, würde ich vermutlich keine Stelle mehr bekommen. Es gibt große WhatsApp-Gruppen, wo alle neurologischen Chefärzte (sowas gibt auch von den Kardiologen) Deutschlands drinnen sind, meist zum Memes posten, ggf. aber auch um vor Ärzt:innen wie mir zu "warnen", die den Mund aufgemacht haben.

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Denk dir beim nächsten Mal bitte eine realistischere Frage aus.

Schummeln lässt sich nur dann handfest nachweisen, wenn die Person bei der Tat selbst erwischt wird oder ihr Schummelmaterial wie ein Spickzettel auftaucht und klar der Person zuzuweisen ist.

Ein paar Tage (oder gar Wochen) später die Schüler an die Tafel zu bitten, kann keine Tat nachweisen oder entkräften. Es ist völlig normal, dass man Sachen vergisst und nicht an einem x-beliebigen Tag auf Abruf hat - am Prüfungstag selbst hingegen schon. Kann ein Schüler die Aufgaben an einem späteren Tag lösen, so kann es den Verdacht entkräften - nicht aber die Unschuld belegen (Schummeln bedeutet nicht zwangsläufig, dass gar nicht/schlecht gelernt wurde). Umgekehrt ist das Fehlen des Wissens an einem späteren Tag kein Beweis für ein Schummeln.

Ich bezweifle, dass sich ein Lehrer das Risiko freiwillig gibt und ohne handfeste Beweise Konsequenzen zieht. Im Zweifel für den Angeklagten. Und schon mal gar nicht wird gleich der Schulleiter involviert, nur weil ein/mehrere Schüler geschummelt haben. Das wäre dann der Fall, wenn die Schüler mit besonderer krimineller Energie vorgegangen wären und z.B. die Klausur/die Lösungen vor der Prüfung geklaut hätten. Aber auch der Besitz der Prüfung/der Lösungen allein wäre kein Beweis für einen Diebstahl. Manche (gerade ältere) Lehrer nehmen gerne die Klausur, die sie bereits im letzten Jahr/vor ein paar Jahren in derselben Klassenstufe verwendet haben (-> nächstes Mal smarter schummeln!).

Zur Bestrafung eines nachgewiesenen Fehlverhaltens dürfen auch nicht alle folgenden Klausuren mit 0 Punkten bewertet werden. Möglich ist jedoch, dass die Lehrer zukünftig bei den Kandidaten äußerst streng beurteilen und die Gewichtung der punktebringenden Faktoren anpassen.

Schlussendlich gilt jedoch, dass man sich nicht den Kopf über "dürfen" vs. "nicht dürfen" zerbrechen sollte. Ein Lehrer, der dir ans Bein pinkeln will, kann das immer tun, weil er der Stärkere ist und mehr Macht hat.

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Ich sehe Auslandhochzeiten sehr kritisch, weil sie oft eine zu große Belastung für Gäste bedeutet und das selten vom Brautpaar wahrgenommen wird - Streitpotenzial!

  • Zeit: selbst wenn die Hochzeit an einem Samstag stattfindet, müssen die Gäste zur Location anreisen. Flüge gibt es nicht an jedem Tag, sodass die Gäste ggf. Urlaubstage nehmen müssen. Für dich ist es dein großer Tag, für deine Gäste nicht. Nicht jeder will auf den Jahresurlaub verzichten.
  • Kosten für die Gäste: Flug/Sprit + Hotel und das an einer gefragten Location zu einem gefragten Termin. Flugpreise richten sich nach der Nachfrage, Hotels in der Nähe von Hochzeitslocations sind rund um die üblichen Termine ums Wochenende herum stets teuer - gibt ja kaum Alternativen für die Gäste...

Ich verstehe, wenn das Brautpaar eine schöne Hochzeit mit schönen Erinnerungen will. Auf eine gewisse Weise kann man auch von seinen Gästen erwarten, dass diese euch zu Liebe einige Abstriche machen. Auf der anderen Seite sollte das Brautpaar natürlich bemüht sein, es ihren Gästen so angenehm wie möglich zu machen.

Okay finde ich eine Auslandshochzeit dann, wenn ihr sicher seit, dass alle Gäste anreisen können, ohne einen Urlaubstag zu nehmen (z.B. weil es Flüge/Züge von eurer Heimatstadt aus am Freitagabend und am Sonntag gibt - die Gäste kommen in der Mehrzahl aus der selben Region wie das Brautpaar, daher ist es okay, hier die Grenze zu ziehen. Oder ihr organisiert einen Reisebus) UND ihr die übertriebenen Kosten für alle Gäste übernehmt.

Es gibt kaum etwas schlimmeres als Brautpaare, die ihre Kosten einfach auf die Gäste umwälzen, weil sie die für sie günstigere Location in der Pampa und/oder im Ausland wollten, während die Gäste dann um die 1000€ allein für Anreise + Hotel zahlen müssen und von denen dann noch üppige Geldgeschenke erwartet werden, weil es sonst Drama gibt - die Hochzeit müsse schließlich finanziert werden. Das sind dann oft auch die Brautpaare, die ihre Gäste während der freien Trauung bei 35°C in der Sonne ohne jeglichen Sonnenschutz brutzeln lassen, während sie selbst unter einem schönen Pavillon sitzen. Sieht nun einmal schöner auf Bildern aus, wenn es für die Gäste keine Schirme gibt... Trinken oder Ohnmächtig werden ist dann natürlich auch pfui und sorgt für Stress.

Für das Brautpaar selbst bedeutet eine Auslandshochzeit auch mehr Organisation und höhere Kosten. Auch wenn die Location selbst günstiger sein und diese selbst das Catering anbieten sollte, fehlen noch weitere Dienstleister wie Fotograf, Trauredner:in, Musiker, usw. Entweder suchst du sie dir im Zielland - ohne Sprachkenntnisse oft schwierig und sobald man auf Englisch anfragt (-> Ausländer!) deutlich teurer - oder du lässt sie aus D, A, CH einfliegen und übernimmst sämtliche Reisekosten inkl. Hotel und Verpflegung für die komplette Reisezeit ab Flugstart bis Rücklandung - ebenfalls deutlich teurer.

Wenn es nur die freie Trauung war, benötigt man keine Anerkennung der Ehe. Sonst kommt noch mal etwas an Bürokratie hinzu, was nicht unmöglich oder nur mit großem Aufwand umsetzbar ist, aber nervig. Wir alle wissen, wie dt. Behörden arbeiten ;)

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Ich stelle mir zunächst die Frage, ob die Kritik zu einen berechtigt (stimmten die Punkte oder wurden sie erfunden), zum anderen angemessen im Bezug auf deinen Ausbildungsstand (natürlich "kann" ein Vor-Refler weniger als ein Post-Refler/Berufseinsteiger und der wiederum weniger als ein alter Hase. Das "vergessen" viele gerne mal) und dann auch noch angemessen und höflich formuliert war. Kritik, die nur auf Erniedrigung abzielt, ist keine echte Kritik, sondern Schikane und oft auch Machtmissbrauch. Sowas kommt in sozialen Berufen häufiger vor als man denkt ;)

Über die genannten Punkte kannst du ja dennoch mal nachdenken und evaluieren, ob du sie im Nachhinein auch so siehst - gerade ältere Lehrkräfte weigern sich auch mal mit dem aktuellen Wissenstand zu gehen und neue Lehrmethoden zu adaptieren - und wie du die Punkte verbessern könntest. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Nicht schlecht fühlen, jeder (angehende) Lehrer kennt das Problem. Wenn du den Weg weitergehen möchtest, wirst du irgendwann bestimmt ein passendes Team finden, welches dich freundlich aufnimmt. Der Wille an dir zu arbeiten ist ja vorhanden :)

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Wie auffällig ist dein Blush, wenn du Zuhause bist? Wenn er Zuhause auch schon eher dezent ist, kann es einfach am Licht liegen. Wie ist es denn am Wochenende? ;)

Ob ein Puder- oder Flüssig-/Cremeblush geeigneter ist, kann sehr individuell sein. Ob das das Problem ist, solltest du jedoch sehen können: z.B. wenn dein Make-up recht schnell wegschwimmt oder du jegliche Puderprodukte "verlierst".

Wenn du beide Formen kombinierst, kannst du deinen Blush haltbarer machen (also erst Flüssigblush, dann Puderblush darüber). Eventuell käme auch ein Lip & Cheek-Tint in Frage.

Darf ich fragen, in welcher Reihenfolge du dein Makeup aufträgst (ich will dir nichts unterstellen!) und welches Fixingspray du verwendest? Gerade hier gibt es große qualitative Unterschiede, weil viele Fixingsprays ihrer Funktion so gar nicht nachkommen. Hält dein restliches Make-up damit? Und hast du sonst noch irgendwelche anderen Probleme mit deinem Make-up oder betrifft es nur den Blush?

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Der Elf Halo glow ist in der hellsten Farbe noch zu dunkel für die meisten Europäer und du wirst automatisch einen Bronzingeffekt haben. Für den Skandi-Look ist es sicherlich noch passend, dennoch finde ich sowas nicht schön. Zudem fand ich das Ergebnis schmierig, fettig glänzend und mein Makeup wurde dadurch fleckig. Ich habe übrigens normale Haut, weder fettig noch trocken oder besonders sensibel. Die Konsistenz vom Soft glam Filter wirkt auf mich ähnlich, ich habe ihn aber nur in der Drogerie getestet.

Wenn es nur darum geht, das Makeup etwas glänzender zu machen, dann wäre die Loreal Glotion eher etwas für dich. Mit einer Foundation gemischt wird diese etwas natürlicher und funkelnder, aber ohne fettig zu glänzen. Ich zumindest mag das Ergebnis gerne.

Wenn es wirklich um diesen feuchten Glass-Skin-Look geht, solltest du deine Foundation mit einer dicken Creme mischen. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Bodylotion von Vasenol gemacht, evtl. klappt es auch mit einer einfachen Niveacreme oder Weleda Skin food. Probier dich einfach mal durch, eine dickere Creme haben ja die meisten ohnehin schon Zuhause. Nachteil ist, dass du das Makeup bei normaler Haut nach 3-4 Stunden auffrischen musst, weil es nicht so gut hält.

Alternativ kaufst du dir einfach eine Foundation, die zu deinen Wünschen passt...

Alle Optionen gibt es bei Dm oder Rossmann, d.h. du kannst problemlos alle nebeneinander testen und vergleichen. Idealerweise testest du die Produkte über deinen Knöcheln/Fingern, wo jeder leichte Fältchen hat, sodass du auch das Verhalten über unperfekter Haut beurteilen kannst. Wenn deine Foundation aus der Drogerie ist, kannst du ja auch den entsprechenden Tester darüber auftragen oder sie mischen.

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Erstmal: Wer erfolgreich studieren möchte, sollte sich selbstständig Informationen beschaffen können oder sich diese Fähigkeit dringend (!!!) aneignen. Woher glaubst du, werden andere wohl diese Informationen haben? ;) Daher finde ich die Frage frech, zumal es inzwischen eine Google-KI gibt, die dir die Informationen auf einfache Fragen wie deine inkl. Quellenverlinkung recht zuverlässig verschafft.

Zu deiner Frage: Über Hochschulstart kannst du dich nur für das erste Fachsemester bewerben. Bewerbungen für ein höheres Fachsemester verlaufen über die Unis selbst. Eine erneute Bewerbung über Hochschulstart, obwohl du bereits immatrikuliert bist, ist nicht möglich.

Folglich müsstest du dich anschließend bei deiner Wunschuni für ein höheres Fachsemester bewerben. Plätze hierfür sind bekanntermaßen so gut wie nie vorhanden, darauf würde ich nicht setzen. Möglich ist jedoch ein Studienplatztausch. Eventuell findest du einen/mehrere Tauschpartner, die ins Saarland wechseln wollen.

Alternativ kannst du den Platz ablehnen (falls noch möglich), den TMS schreiben und dich zum nächsten Semester erneut bewerben. Eine Garantie, dass du erneut einen Platz oder gar an deiner Wunschuni bekommst, gibt es nicht. Ob du das Risiko eingehen möchtest, ist deine Entscheidung.

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Deine Locken müssen nicht verschwunden sein. Eventuell behandelst du sie einfach nur wie glatte Haare. Das würde dazu führen, dass deine Haare sichtlich glatt, aber dick und "frizzig" ist. Vermutlich sind deine Locken nicht ganz so stark wie die deiner Mutter - Locken ausschließlich in den Spitzen spricht a.e. für ungestylte, wie glattes Haar behandelte Locken, die aber dennoch stark genug sind, dennoch durchzukommen.

Such mal nach der "Curly girl method". Auch wenn das ein aktueller Trend ist, greifen Frauen mit lockigem Haar schon seit Beginn der Zeit auf einige der Tipps zurück (z.B. das nach oben Kneten der Haare), um die Locken zu definieren.

Sei nicht zu enttäuscht, wenn die ersten Versuche noch nicht die gewünschten Ergebnisse erbringen. Du hast deine Haare lange wie glattes Haar behandelt und zudem evtl. sogar die Struktur durch regelmäßige Hitzeanwendungen nachträglich verändert. Ggf. kann es sein, dass die Hitzeanwendungen so stark gewirkt haben, dass das kaputte Haar erst rauswachsen muss - in dem Fall müsste man es tatsächlich als kaputt bezeichnen.

Wenn die Lockentipps bei dir zu so gar keinen Ergebnissen führen, d.h. deine Haare weiterhin aalglatt sein sollten, würde ich dir empfehlen, für einige Zeit bis ein paar Jahre (je nach Haarlänge und Ausmaß der Schädigung) auf Hitzeanwendungen inkl. Lockenstab zu verzichten.

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Um welche Farbe handelt es sich und existiert ein Dresscode (wenn ja, welcher)?

Wenn du dich für einen schwarzen oder dunkelblauen Anzug entschieden hast, würde ich mir keine Gedanken machen. Diese Farbe ist bei Herrenanzügen am beliebtesten, sodass sehr wahrscheinlich die meisten männlichen Gäste zu dieser Farbe greifen werden.

Bei einem klaren Dresscode solltest du dich nach den Wünschen des Paares so weit wie möglich richten, so lange kein unüblich großer Aufwand verlangt wird.

Wird hingegen nur festliche Kleidung gewünscht oder es existiert kein Dresscode, dann solltest du dich unauffällig kleiden, d.h. als Mann kein roter/weißer, sondern einen dunklen Anzug (einen beigen Leinenanzug ggf. abklären) und als Frau keine Neonfarben oder Weißtöne.

Um deine Frage zu beantworten: Nein, grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, solange es sich um eine grundsätzlich unauffällige Farbe handelt.

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Medizinstudium mit 29/30?

Liebe GuteFrage-Community!

Es gibt ja schon einige Posts zu diesem Thema. Nur würde ich mich über eine Einschätzung eurer Seite, zu meiner Situation sehr freuen. Falls der Post dennoch unerwünscht sein sollte, kann dieser natürlich gelöscht werden.

zu meiner Situation: ich bin derzeit 28 Jahre alt und habe auch bereits ein Bachelorstudium abgeschlossen (Biotechnologie). Biotechnologie ist sehr spannend und ermöglicht auch Berufe in der medizinischen Forschungen. Leider fehlt mir dabei intensiver menschlicher Kontakt. Eigentlich wollte ich immer Medizin studieren. Darum habe ich auch die Matura (Abitur in AT) mit Latein gemacht. Ich habe mich damals leider nicht getraut am Med-AT (Aufnahmeprüfung) teilzunehmen, da ich es mir damals nicht zugetraut habe. Der Wunsch Ärztin zu werden lässt mich aber nicht los. In regelmäßigen Abständen bekomme ich eine Sinnkrise und frage mich "what if.."

Wahrscheinlich habe ich auch ein romantisiertes Bild des Arztberufes aber meine Intentionen Ärztin zu werden sind: Neugier, Lernbereitschaft und Menschen zu helfen (gerade Einkommensschwachen Menschen, darum würde ich auch gerne als Kassenärztin tätig werden. Des Weiteren denke ich dass ich geeignete soziale und emphatische Eigenschaften mitbringe. Darüber hinaus bin ich sehr ausdauernd und habe eine hohe Frustrationstoleranz.

Da ich für mein 1. Studium schon Studienbeihilfe erhalten habe, würde diese höchstwahrscheinlich, während des Med.Studiums, entfallen. Ich habe eine ausbezahlte Eigentumswohnung die ich vermieten könnte und zusätzlich mit einem Dienst am Wochenende, könnte ich mich rein rechnerisch finanzieren. Es besteht auch die Möglichkeit auf gewidmete Studienplätze, welche den Studenten während des Studiums finanziell unterstützen. In Gegenleistung verpflichtet sich der Medizin-Absolvent allerdings eine gewisse Zeit (ca. 5-8 Jahre) im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Außerdem grenzt es an ein Wunder so einen Studienplatz zu bekommen.

Meine Angst ist es, in 20 Jahren wieder die nächste Sinneskrise zu haben und zu bereuen, dass ich es niemals versucht habe.

Vielleicht gibt es ja hier Mediziner und Studenten, welche ihre Einschätzung/Meinung zu meiner Situation teilen wollen.

Liebe Grüße PalominoLove

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Ist es "zu spät"? Grundsätzlich nicht. Es kommt jedoch auf deine Ziele an.

Deine Motivation klingt zunächst sehr naiv und realitätsfern. Dir scheint es mehr um die "Anerkennung" als Ärztin zu gehen, die so nicht existiert. Du wirst dich auch nach dem Studium nicht anders fühlen, du bist immer noch du. Menschen helfen kannst du in anderen Berufen viel besser. Mit einem Helfersyndrom bist du in der Medizin jedenfalls falsch.

Ich weiß zudem nicht, wie die Situation mit den Kassenarztsitzen in Österreich ist, in Deutschland musst du jedoch für die meisten Fachrichtungen deine Organe auf dem Schwarzmarkt verkaufen (oder einen erben). Für einen allgemeinmedizinischen Sitz in einer Stadt zahlt man über 100.000 €, für einen Internistischen (regionunabhängig) 300.000-800.000 €, für einen Radiologischen mehrere Mio. Und das nur für den Sitz ohne Praxis, Geräte, Personal, usw. Lediglich die stark (!!) ländlichen allgemeinmedizinischen Sitze bekommst du umsonst.

Die Alternative ist die Anstellung in einer Klinik oder Praxis. Ob du dein Leben lang im Schichtdienst kurzfristig für kranke Kollegen einspringen, unbezahlte Überstunden, unerfasste Arbeitszeiten usw. haben möchtest bei absoluter Undankbarkeit deiner Kollegen und Vorgesetzten, bleibt dir überlassen. In Praxen sind die Bedingungen für Frauen ebenfalls schlecht, keiner mag Teilzeitmamis, wodurch Frauen bei der Einstellung benachteiligt werden und häufiger Absagen kassieren. Schlussendlich wirst du im Angestelltenverhältnis stets nur wie eine Angestellte verdienen und das trotz min. 11 Jahre Ausbildungszeit.

Auf der anderen Seite hast du nur ein Leben. Mach damit, was DU möchtest :)

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Die wahrscheinlichste Antwort ist, dass den Personen ebenfalls das Gefühl vermittelt wird und sie ihren Frust an dir abreagieren, damit sie sich zumindest dir gegenüber erhaben fühlen. In dieser Welt brauchst du leider ein dickes Fell.

Die Wahrheit ist, dass es nicht besser wird. Du kannst erreichen, was du willst, und wirst dennoch immer wieder auf solche Menschen treffen. Ich bin Ärztin und kenne das Gefühl nur zu gut, meine Kollegen vermutlich zu einem großen Teil ebenso.

Daher ist es wichtig, dass du dir dein Umfeld gewissenhaft aussuchst. Trenn dich von Personen, die dich nicht bedingungslos unterstützen. Mit solchen Personen musst du deine Zeit nicht vergeuden, sie werden immer irgendetwas finden. Du bist toll so wie du bist!

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Nein, natürlich gibt es Fristen, die für alle gelten. Wie stellst du dir das denn vor? Dass extra für dich das Bewerbungsverfahren neu aufgerollt, alle Plätze neu vergeben werden bzw. sogar einer anderen Person der Platz nachträglich noch weggenommen wird?

Wenn du die Nachfrist nicht einhalten kannst und dein Zeugnis sogar erst nach dem Vergabeverfahren bekommst, kannst du dich folglich erst zum folgenden Semester mit deinem Zeugnis bewerben. Eine Bewerbung zu einem früheren Semester ist natürlich auch möglich, dann aber ohne Ausbildungszeugnis.

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Würzburg.

  • Vergleichsweise entspanntes Studium mit vergleichsweise freundlichen Rahmenbedingungen. Die Uni kämpft hart für faire und gute Bedingungen und ist sehr stolz auf ihre Ergebnisse. Die Studierendenzufriedenheit ist hier sehr hoch und die Uni schneidet in Rankings stets gut ab.
  • Tolle Studentengemeinschaft: Konkurrenzkampf findest du hier eher nicht. Die Studierenden sind hilfsbereit und wie eine große Familie.
  • Hübsche Stadt, kann mit Heidelberg mithalten.

Nachteile:

  • Wohnungssuche: Kümmere dich so früh wie möglich um einen Platz im Studentenwohnheim. Sonst kann es sein, dass du obdachlos wirst...
  • Inzwischen kein Geheimtipp mehr und daher recht beliebt
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Darf ich fragen, wo du studierst? An meiner Uni gab es keine Altfragen, die wiederholt wurden. Auch in den Staatsexamina wirst du vergeblich nach Altfragen suchen. Du solltest dir daher angewöhnen, früher mit dem Lernen anzufangen, wenn du nicht auf die Nase fallen willst.

Laut deinen weiteren Fragen ging es auch nicht so glücklich aus, wie du dir gewünscht hättest.

Ich kann dich allerdings beruhigen. In der Vorklinik gibt es keine universitären Noten. Du bekommst eine Punktzahl, an der auch ersichtlich wird, ob du bestanden hast oder nicht (und wie gut). Diese Punktzahl taucht später nirgendwo mehr auf, nachdem die Klausur bestanden wurde. Für die Endnote sind nur die Staatsexamina relevant.

Mit schlechten Noten musst du dich im Medizinstudium dennoch anfreunden. Die Noten in den Staatsexamina werden immer schlechter und im letzten M2 lag die Durchschnittsnote sogar bei einer 4. Deine Noten sind aber schlussendlich unrelevant und du wirst jede Stelle bekommen.

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Das Studium selbst ist vermutlich weniger das Problem.

Ich hatte vor und während dem Studium keine Probleme, kämpfe aufgrund meiner ersten Arbeitsstelle jedoch inzwischen hart um meine Gesundheit.

Die Wahrheit ist, dass du als Arzt:in keine bzw. wenig Wertschätzung von Vorgesetzten erfahren wirst, von vielen Patienten ebenso wenig. Du wirst gerne wie ersetzbarer Abschaum behandelt und täglich abgewertet. An meinem ersten Klinikum war es nicht selten, dass täglich ein Kollege auf der Toilette vor Verzweiflung geweint hatte.

Hinzu kam der Druck und die vielen Überstunden. Wenn man die Überstunden begrenzen wollte, wurde man nur noch mehr von den Vorgesetzten erniedrigt. Uns wurde erzählt, dass man nicht mehr Personal einstellen könne, nur weil wir so unfähig wären... (In Wahrheit bekommen sie einfach keine Bewerbungen, obwohl sie als Uniklinik direkt an der Quelle sitzen...) Einen Kollegen haben sie so sehr schikaniert, dass er nach zig Überstunden an vielen aufeinander folgenden Tagen so erschöpft war, dass er nach Dienstende einen Verkehrsunfall hatte. Er mit seinem Fahrrad gegen einen Kleinlastwagen. Er kam als Polytrauma wieder.

Als Frau war man Frischfleisch für die Oberärzte, zu sonst aber nicht viel zu gebrauchen. Ich musste viele sexistische Sprüche einstecken. Schlimmer fand ich die Nötigungen...

Eine angemessene Ausbildung fand nicht statt und wir wurden künstlich klein gehalten ("Das können Sie eh nicht"). Ich hätte dort nie das gelernt, was ich für meinen Facharzt benötigt hätte.

Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen vermutlich (oder hoffentlich) ein Extremfall waren. Dennoch treffen viele dieser Bedingungen mehr oder weniger auf die meisten Kliniken zu: zu wenig Personal mit Überlastung des bestehenden Personals, mangelnde Wertschätzung und häufige Abwertungen, Sexismus und eine schlechte, unzureichende Ausbildung.

Ich bin daher inzwischen in der Schweiz und hoffe, dass ich hier heilen kann. Bedingungen wie oben findet man hier nicht. Wenn Medizin dein Wunsch sein sollte, solltest du ebenfalls überlegen, ob es nicht z.B. in der Schweiz auch für dich besser wäre. Pass auf dich auf!

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Schlecht weil…

Bei solchen Fragen musst du leider oft in Kauf nehmen, dass dir viele User Hautpflegeprodukte schlecht machen wollen und Fehlannahmen verbreiten.

Grundsätzlich hast du dir gute Marken und Produkte ausgesucht. Dennoch habe ich auch für "schlecht" gestimmt und ich hoffe, dass du die Produkte nicht auf einmal benutzen möchtest.

10% Niacinamide sind hoch konzentriert. Die Konzentration ist nicht das Problem, da sie erwiesenermaßen zu keinen unerwünschten Reaktionen führt. Dennoch rate ich dir stark davon ab, Niacinamide und Vitamin C zu kombinieren (in jeweils wirkbarer Konzentration bzw. Form wie hier verwendet). Dein Gesicht wird rot anschwellen und brennen. Die beiden Produkte sind sogar so effektiv, dass du auch nicht das Niacinamide-Serum am Abend für die Nacht und am nächsten morgen nach dem Waschen des Gesichts das Vitamin C-Serum verwenden solltest (oder umgekehrt) (selbe Reaktion!). Du wirst anschließend noch ein paar Tage aussehen wie gebotoxt^^

Es genügt grundsätzlich ein Serum.

Wenn du das Vitamin C-Serum einsetzen möchtest (d.h. ohne das Niacinamide-Serum), dann solltest du auch jetzt auf einen effektiven UV-Schutz achten.

Hast du die Produkte zudem schon ausprobiert? Das Niacinamide-Serum hat einen Schaumbildner integriert, auf den einige Personen mit Hautirritationen oder Pickeln reagieren. Ebenso gibt es viele Berichte, dass die beiden Produkte von La Roche Posay nur anfangs für ein gutes Hautgefühl sorgen, langfristig eher irritieren und Pickel fördern (da komedogene Inhaltsstoffe enthalten sind). Daher solltest du die Produkte nur schrittweise integrieren, sodass du ggf. den Übeltäter finden und weglassen kannst.

Und schlussendlich gilt: Mach das und nimm das, was deiner Haut gut tut. Weder braucht jeder zig Pflegeprodukte noch sind mehrere/viele Pflegeprodukte zwangsweise schlecht. :)

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Dass der "NC" im Ausland keine Rolle spiele, wird gerne behauptet. Allerdings gibt es auch im Ausland keine unbegrenzte Anzahl an Studienplätzen. Und genau das gibt der NC an: die Anzahl der Studienplätze. Lediglich umgangssprachlich entspricht NC der Auswahlgrenze, d.h. dem Punktwert/dem Abischnitt des zuletzt zugelassenen Bewerbers.

Ich denke, dass dir hier niemand eine wirklich fundierte Antwort geben kann. Auf der Internetseite der Semmelweis findest du einige Kriterien, die in die Gesamtwertung einfließen:

  • gute Abiturleistungen
  • Tätigkeit im Gesundheitswesen nach dem Gymnasium (z.B. Ableistung eines Praktikums oder Praktika im Pflegebereich)
  • abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich (z.B. Krankenpfleger/in, Rettungssanitäter/in, Zahntechniker/in)
  • ein Freiwilliges Soziales Jahr im Gesundheitswesen
  • Lebensjahr unter 30

Ansonsten kann ich auch nur das machen, was du auch könntest: googeln. Bei medi-learn.de gab es eine lange Zeit Berichte, ebenso in diversen Facebookgruppen. Guck dich dort mal um bzw. frage dort. Dort ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du eine gute Antwort bekommst.

In meinem Umfeld habe ich nur grob mitbekommen, dass die meisten der dortigen Studenten direkt nach dem Abi zugelassen wurden und zumindest eine 1 vor dem Komma hatten. Sicherlich gibt es auch Studenten, die einen Abischnitt von 2,x hatten, allerdings ist dann so gut wie immer das Vorbereitungsjahr für eine Zulassung nötig.

Schlussendlich denke ich, dass du dich bewerben solltest. Eine exakte Prognose kann dir niemand geben (auch nicht in den o.g. Foren), dennoch schätze ich deine Chancen als gut ein. :)

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Die mündlichen Abiturprüfungen sind nicht mit der Mitarbeitsnote vergleichbar, da zur Mitarbeit auch Nachfragen oder grundsätzliche Mitarbeit bewertet wird und nicht nur das, was korrekt gesagt wurde. In Bayern war es zu meiner Zeit so, dass wir für unsere Prüfung vorab den Schwerpunkt auf eines der Halbjahre der Oberstufe festlegen durften. Hierzu sollten wir in der Prüfung eine Art kleinen Vortrag halten, wofür wir kurz vor der Prüfung in einem separaten Raum eine kurze Vorbereitungszeit bekamen. Unterlagen durften wir nicht mitnehmen, allerdings konnte man das Thema gerade in kleineren Prüfungsfächern oft schon indirekt vorhersagen und eine entsprechende Präsentation Zuhause vorbereiten und auswendiglernen. Anschließend wurden Fragen zur Präsentation, zum gesetzten Schwerpunkt sowie den restlichen Themen der weiteren Halbjahre gestellt. Ein Halbjahr durfte gestrichen werden, zu dem dann keine Fragen kamen.

In Bayern mussten wir Mathematik schriftlich belegen, sodass ich leider nichts/nicht viel zur mündlcihen Prüfung schreiben kann. Ich gehe jedoch davon aus, dass die mündlcihe Prüfung für "Mathenieten" einfacher ist, da man hier deutlich mehr mit Grundlagenwissen und einfachen Definitionen punkten kann. Grundsätzlich wirst du auch hier eine mathematische Aufgabenstellung kurz vor der Prüfung bekommen (äquivalent zur Präsentation anderer Fächer), die du bearbeiten und anschließend an der Tafel bzw. am Overheadprojektor vorstellen musst. In die Vorstellung fließt nicht nur der korrekte Lösungsweg und das Ergebnis mit ein, sondern auch deine Erklärung, weshalb welcher Schritt in welcher Reihenfolge erfolgt oder auch einfache Definitionen von z.B. geometrischen Figuren.

Zudem können Prüfer in mündlichen Prüfungen die Prüfung bewusst lenken, d.h. sie könnten ihre Fragen in die Richtung ausweiten, wo sie wissen, dass du sie gut beantworten kannst. Auch könnten sie dezente Hinweise geben, die dir auf die Sprünge helfen.

Hast du dir die Prüfungsaufgaben deiner bisherigen Matheklausuren der Oberstufe kopiert? Ich würde davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass eine dieser Aufgaben in abgewandelter Form auch in der mündlichen Abiprüfung gestellt wird, d.h. die alten Prüfungsfragen müssen sitzen. Die mündlichen Prüfungen können schließlich direkt von deinem Lehrer erstellt werden. Die schriftlichen Prüfungen werden zentral erstellt, d.h. dein Lehrer hat keinen Einfluss. ;)

Lass dich dennoch bitte ausführlich von deinem Oberstufenkoordinator und deinem Mathelehrer in einem gemeinsamen Gespräch beraten. Sie kennen deine Stärken, deine Schwächen, die grundlegenden Prüfungsbedingungen sowie die Prüfungsregeln deines Bundeslandes.

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