Habe eine Doku bzw. Erzählungen von Kindern mit Elternteil mit Borderline gesehen, erkenne mich nicht wieder?

Ich wurde mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Habe aber Erzählungen von Kindern mit BPD Eltern gesehen und konnte mich da nicht wieder erkennen. Ich meine ich werde schon schnell bzw. bin immer wütend, aber schlage niemanden, außer mein Zimmer, zusammen. Ok, wenn ich könnte würde ich schon Leuten eine reinwürgen, habe ich früher ohne Medikamente auch getan (sofern sie mir nahe gekommen sind und ich mich angegriffen gefühlt habe). Ich zweifle daran, ob ich nicht alles so wahrnehme wie es eigl. ist. Vllt. sehen Leute (Außenstehende) meine Wut anders oder nehmen sie anders wahr. Vllt. nehme ich diese Erzählungen als schlimm wahr und bin eigl. selber so, könnte das sein? Vllt. bin ich ja auch so, ich beschimpfe meine Eltern aber greife sie nicht körperlich an und bin permanent wütend. Vllt. würde ich so sein, wenn ich Kinder hätte? Würde das dann so ausarten? Oder nehme ich mich einfach harmloser und normaler wahr als anderen und kann mich selbst einfach nicht reflektieren? Bin ich vllt gar so schlimm wie die Eltern zu ihren Kindern nur kann es selber nicht sehen?

Ich bitte um Hilfe und keine blöden Kommentare. Ich bin auch nur ein verzweifelter Mensch.

Krankheit, Psychologie, Borderline, Emotionen, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Persönlichkeitsstörung, Psyche
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Ist das etwas dumm oder ok, es geht darum, was ich fühle?

Neulich habe ich einem alten bekannten per WhatsApp geschrieben, was ich davon halte, was aus zu machen und mir anschließend, kurz vor dem Treffen mir immer ab zu sagen.

Nur weil zb. ein event nicht stattfindet, sagt er mir komplett ab, anstelle etwas anderes zu machen(haben uns schon gut ein Jahr nicht mehr gesehen). Er hat immer mit mir was ausgemacht und dann doch abgesagt. Er versucht nie einen alternativ Termin zu finden. Er schreibt mir nie von sich aus und wenn ich ihm schreibe, dass ich mich schon nervig fühle, weil er mir nie schreibt, sagt er nur: ich habe 1000 andere Sachen am gewissen.

Nun habe ich ihm folgendes geschrieben:

Was ich noch fragen wollte ist: Willst du dir nicht mal für ein Treffen Zeit nehmen? Anstelle alles andere (wie wichtig und was, weiß ich ja nicht)voran zu stellen, jedes mal wenn du mit mir was ausmachst? Ich weiß nicht, ich würde mich aber schon irgendwie besser fühlen, wenn man sich zeit nimmt, anstelle irgendwie was rein zu quetschen wie einen "Lückenfüller" und "nur wenn ich nichts besseres zu tun habe" und dann noch Absagen (das macht mich nämlich ein wenig traurig). Ich meine es gar nicht böse, es ist nur eine Sicht von mir. Ich würde es zb. schön finden, wenn man sagt: am Datum bla bla bla nehme ich mir zeit. Ob du es machst oder nicht bleibt dir vorbehalten.

(Ich bin einfach eine sensible Person und das werde ich wohl auch für immer bleiben. Das letzte was ich möchte, ist wegen so etwas dummen zu streiten. Wenn du damit nicht zurecht kommst, dann tut es mir leid, natürlich hast du keine schuld daran! Aber es ist ein Teil von mir und man muss es wohl oder übel akzeptieren.)

Er hat es gelesen und gar nichts geantwortet. :/

Nun an euch: war das respektlos oder bedrängend oder gar gemein der anderen Person gegenüber? Was meint ihr allgemein zu der Situation?

Ich freue mich über jede Antwort.

Freundschaft, traurig, Liebe und Beziehung, keine Zeit
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