Warum wird das Thema "Zeit" auf den Begriff "Vanitas" eingeengt? Vanitas ist Leere, Vergänglichkeit und hat die Menschen zur Zeit 30jährigen Krieges und danach, also im Barock sehr beschäftigt , ist aber eben nur ein Teilaspekt.

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Warum kann ich mit Graphic Tablets nicht zeichnen?

Hallo,

ich zeichne schon mein Leben lang und wage zu behaupten, dass ich recht gut bin. Ich habe mir vor ein paar Jahren dann mal ein Graphic Tablet geholt, aber ich kam gar nicht damit klar. Die Oberflächenstruktur, das Führen des Stifts, die Hand-Augenkoordination...meine Zeichnungen sahen aus wie die eines Zweijährigen. Ich hab es weggelegt. Jetzt habe ich mir vor eineinhalb Jahren ein neues geholt; ISKN The Slate. Ich dachte, dass da meine Probleme gelöst werden, da ich damit mit einem echten Stift auf echtem Papier zeichne (am Stift ist ein Sensor und das Papier liegt auf dem Tablet). Es funktioniert auch sehr genau und gut, aber nichtsdestotrotz sieht alles nach wie vor aus wie von einem blutigen Zeichenanfänger. Ich kann leider keine Referenzen für die digitale "Kunst" geben, da ich aus Frust immer alles gelöscht habe.

Trotz Übung ist es mir ein Rätsel, wie man mit Graphic Tablets gut zeichnen kann. Ich weiß aber nicht, was ich noch machen soll....Wenn ich auf Papier mit Bleistift oder Fineliner zeichne, ist alles da, wo es sein soll und so, wie es sein soll. Wenn ich mit Tablet zeichne, sind die Striche wacklig, nicht 100 % da, wo sie sein sollten und nicht so, wie sie sein sollen. Es frustriert wahnsinnig, aber ich kann nicht weitermachen (ich studiere Medieninformatik und will in Richtung Graphic Design/Animation etc.) alles "traditionell" zu zeichnen und dann erstmal zu digitalisieren...

Kann mir jemand mit einem anderen Satz als "das kommt mit der Übung" helfen? Ich übe ja schon lange und es wird nichts.

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Mir ging es mit Grafic-Tablets genauso. Meine Lösung: Die SW-Konturzeichnung auf Papier, dann einscannen und auf dem Tablet colorieren.

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Die Kernfrage für den ganzen Bereich hast du nicht gestellt:
Egal ob du im Manga-Stil zeichnest oder wie Rembrandt oder Carl Barks:
Wenn du mit den Sachen wirklich Geld verdienen willst, musst du ein WIRKLICH
guter Selbstvermarkter sein. Ich habe lange Berufserfahrung in dem Bereich
Und sage mal über den Daumen, warum Bilder veröffentlicht UND bezahlt werden:
20% kreatives Talent, 80% Talent zur Selbstvermarktung. Wenn das nicht so wäre,
Würde nicht so viel dumpfes Gekrakel veröffentlicht.
Hinweis: Kümmere dich um KSK und VG Bild-Kunst.

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Hallo!

Tina hat völlig Recht: Deine Tätigkeit ist KEIN Gewerbe, du musst allerdings als "Selbständiger" Steuern bezahlen, also eine Steueerklärung machen, und zwar
sowohl für die Einkommensteuer als auch für die Umsatzsteuer.
Du musst für alle Aufträge eine Rechnung schreiben und auf dein Honorar den
reduzierten Satz von 7% Umsatzsteuer aufschlagen. JEDER professionelle Auftrag-
geber weiß das und bekommt die von dir erhobene USt. vom Finanzamt zurück.
Und jeder prof. Auftraggeber weiß auch, dass er sich mit der KSK in Verbindung setzen muss. Die KSK (bei der du dich selbst anmelden musst (Wilhelmshafen))
ist für dich kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil: Du musst nur die Hälfte von
deiner Kranken- und Rentenversicherung zahlen, die andere Hälfte zahlt die KSK.
Außerdem: Es gibt für bildende Künstler eine Art GEMA, das ist die VG Bild-Kunst
(Bonn), bei der du dich unbedingt anmelden solltest. Von der bekommt jeder gemel-
dete Künstler jedes Jahr eine Ausschüttung, die nicht zu verachten ist.
Und: Intsagram genügt auf keinen Fall. Du MUSST eine Homepage haben, wenn du
wirklich ein Profi werden willst. Viel Erfolg und v.a. ein dickes Fell!

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Zwei Ratschläge:

Mach deine Bilder/Objekte immer im selben Stil, damit jeder sofort weiß, das ist von kingluii. Dieser Stil sollte unverwechselbar sein.

Heute ist sehr stark auch der Künstler selbst interessant, sein (möglichst exzentrisches) Auftreten und seine Äußerungen vor Publikum. Denke nie, dass es genügt "gute" Kunst zu machen, wenn du wirklich Erfolg haben willst.

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Was wäre ein "unkonventionelles" Museum denn, was meinst du also mit "konventionell"? Die großen Kunst-Museen in den großen Städten sind wohl alle"konventionell", wenn man unter der Konvention, die gemeint ist; versteht: Diese Museen zeigen Bilder, Plastiken, Objekte etc. von Künstlern, die bereits einen Namen und Anerkennung haben.

Unkonventienelle Museen wären dann eher Museen, in denen Spielwaren, Autos, Musikinstrumente, Folterwerkzeuge etc. gezeigt werden, oder solche, die sich künstlerischen Randgruppen verpflichtet fühlen, z.B. den "Geisteskranken" oderden "Naiven".

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Du kannst davon ausgehen, dass Berufe, in denen es um Tierpflege geht, noch schlechter bezahlt sind, als Berufe, bei denen es um Menschenpflge geht, und die sind schon an der unteren Kante.

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Ich habe jahrelang in einer schwäbischen Kleinstadt gelebt, in der meine Familie und ich als eine Art Exzentriker galten. Na und? Man darf einfach nicht so empfindlich sein, denn dann ist man ja selbst kaum weniger spießig als die Umgebung! Es ist doch durchaus auch positiv, wenn man Aufmerksamkeit bekommt, statt Gleichgültigkeit! Gruß von Givago

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Die Kartoffeln, die man heute bei Aldi oder Edeka kauft, haben eine superdünne Schale und sind meist sehr gründlich vorgewaschen. Ich mache also seit längerer Zeit Bratkartoffeln immer aus rohen, ungeschälten Kartoffeln. Meine drei (sehr heiklen!) Stiefsöhne haben sich noch nie beschwert. Reiebekuchen mache ich im Thermomix, mit dem kann man die Sachen wirklich prima hacken, also werd ich es heute mal mit ungeschälten Kartoffeln für Reibekuchen versuchen.

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