Ich würde sagen, Miete, Strom, Heizung, Nahrung , Festnetztelefon und tägliche Hygieneartikel (wie Toilettenpapier, Duschgel ect.) sollten geteilt werden.

Natürlich unter prozentualer Aufteilung aufgrund des jeweiligen Einkommens.

Diese Aufteilung würde ich auch bei gemeinsamen Schulden (Eigenheim, Eigentumswohnung) vornehmen.

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Ich kann mich keiner Lebensphilosophie in ihrer Gesamtheit anschließen.

Ich bin beispielsweise davon überzeugt, dass es keinen übergeordneten Sinn oder ein vorgezeichnetes Schicksal gibt und der Mensch seinem Leben selbst einen Sinn geben muss. Das ist einer der Kerngedanken des Existenzialismus.

Den radikalen Freiheitsgedanken, der Mensch wäre zur Freiheit verurteilt wäre, kann ich nicht unterschreiben.

Ich denke, Freiheit gibt es nur in eingeschränkter Form.

Meine Wahrnehmung ist die, dass die Persönlichkeit des Menschen durch seine Erziehung und sein Umfeld geprägt wird und sich durch Erfahrungen Denk- und Persönlichkeitsmuster entwickeln, die das Individuum nicht dazu befähigen, sich frei dafür zu entscheiden, wer und wie es sein möchte.

Freiheit sehe ich nur darin, dass es möglich ist, sich von Denkmustern und Prägungen zu lösen und damit Einfluss auf die eigene Persönlichkeit zu nehmen.

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Schopenhauer war ein Misanthrop, deshalb verwundert es nicht, dass er die Liebe als "List der Natur", bzw. als "reine Illusion des menschlichen Fortpflanzungstriebs" bezeichnete.

Platon hingegen sah in der Liebe das Streben nach Schönheit und Vollkommenheit und weitete den Begriff über das Persönliche hinaus bis hin zur Liebe zu Weisheit und Kunst.

Kierkegaard hielt die romantische Liebe für Eigennutz und ließ sie nur als christliche Nächstenliebe gelten.

Bezeichnend ist, dass jeder Philosoph (und auch jeder Nichtphilosoph) eine persönliche, von Erfahrungen geprägte Haltung dazu hat.

Meiner Ansicht nach wäre eines dabei wichtig: Wie kam diese, wie auch immer definierte Sichtweise zustande und: Hilft sie dabei, das Leben für sich positiv zu gestalten.

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Andere Antwort

Das Zitat ist super, nur das, wie es von manchen verstanden wird, ist es nicht.

Scheinbar wird nur der erste Satz wahrgenommen. Natürlich sollte alles was man sagt, wahr sein. Was nichts anderes heißt, als dass man nicht lügen sollte.

Das bedeutet aber weder, dass man alles was man denkt, aussprechen soll und es bedeutet schon gar nicht, dass das, was man denkt und ausspricht, auch die Wahrheit ist.
Mit dieser "Wahrheit" ist meist eine subjektive Meinungsäußerung oder Sichtweise gemeint, die unter dem Vorwand, ehrlich zu sein, unverblümt und rücksichtslos geäußert wird.

Doch Meinungen haben mit objektiver Wahrheit, also mit Tatsachen und Fakten absolut nichts zu tun. Ich wiederhole: Absolut nichts.

Und dann kommt noch hinzu, dass man so gut wie nie sicher sein kann, was überhaupt "die Wahrheit" ist. Selbst in Wissenschaften, wie beispielsweise der Physik oder Medizin ,gibt es keine absolute Wahrheit. Eckart von Hirschhausen bezeichnete dies treffend : Wissenschaft ist der aktuelle Stand des Irrtums".

Ich hasse es nämlich wenn Leute was gemeines sagen und dann behaupten "ist nur die Wahrheit, keine Beleidigung"...

Das kann ich gut verstehen! Diese Sprüche sind einfach nur völliger Blödsinn.

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Das lässt sich gar nicht so leicht beantworten, da es viele Auslöser für einen Streit gibt und ebenso viele Arten, wie man bei Differenzen miteinander umgeht.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass mit Streit keine Meinungsverschiedenheit gemeint ist, sondern eher ein tiefergehendes Zerwürfnis.

Im privaten Bereich bräuchte ich als Basis eine tragfähige Beziehung um nach einem Streit (Zerwürfnis) überhaupt wieder in Verbindung treten zu wollen. Wesentlich dabei ist auch der Grund für einen Streit und wie tief verletzend dieser für mich war.

Generell würde ich sagen, braucht es für mich die Fähigkeit zur Einsicht auf beiden Seiten und auch die Bereitschaft, das eigene Verhalten und Zutun zu dieser, offensichtlich negativen Entwicklung und zur Entstehung einer Streitsituation zu analysieren und, sehr wichtig, die Bereitschaft beiderseits, ein eventuell auslösendes Verhalten in Zukunft zu unterlassen oder es zu ändern.

Mit einem "Streitgegner", dem es nur darum geht, Schuld von sich ab- und dem Gegenüber zuzuweisen, funktioniert eine weitere Verbindung wahrscheinlich ohnehin nicht.

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Was für mich weitaus plausibler klingt ist:

Ein Vergleich von Sexualstraftaten etwa zwischen Deutschland und Polen ist nicht zielführend. Denn Unterschiede bei Gesetzen und Meldeverhalten verzerren das Bild deutlich.

Quelle:

https://dpa-factchecking.com/germany/251125-99-738655/

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Ich denke, hier gibt es kein Entweder-Oder.

Wir brauchen alle das Gleiche um glücklich sein zu können und wir brauchen auch völlig verschiedene Dinge.

Was jeden glücklich macht oder glücklich machen kann sind gesunde Beziehungen, materielle Versorgtheit, Gesundheit usw.

Was die Menschen unterschiedlich glücklich sein lässt sind verschiedene Interessen.

Wenn jemand die Berge nicht mag, wird er im Bergsteigen kein Glück empfinden, wenn er stattdessen Musik liebt, kann er darin sein Glück finden.

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Das hört sich eher nach Leistungsstreben an und somit, ja, ich finde die Anzahl in dem Alter zu hoch.

Ich persönlich fing mit 17 an Erfahrungen zu sammeln, (wenn auch nicht in diesem Tempo) was mir damals auch wichtig war. Deshalb meine ich in dem Verhalten auch eine Ähnlichkeit zu entdecken, obwohl ich damals schon älter war.

Allerdings stellte ich im Laufe der Zeit fest, dass die Summe der Erfahrung mich in Hinblick auf eigenes Empfinden und bezüglich meiner sexuellen Entwicklung im Gesamten, nicht wirklich weiterbrachte.

Was natürlich keine Allgemeingültigkeit hat.

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"Normale" Leute mit derart kurzem Minirock?
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ein Großteil der Gesellschaft das damals völlig anders sah. Sie sah darin den Verfall der Sitten und der Moral.

Man bezeichnete die jungen Leute damals eben nicht als "asi", sondern als Gammler , mit denen man Dinge tun sollte, die in der Geschichte noch nicht lange zurücklagen, aber in den Köpfen noch weiter herumspukten.

Und wenn sich jemand nach solch einem Zeitgeist zurücksehnt, findet er derzeit durchaus Gesinnungsgenossen.

Also alles beim Alten?

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Reha genehmigt bekommen - Eltern sind sauer?

Ich hab eine psychosomatisch-orthopädische Reha genehmigt bekommen. Mit dem Bescheid kam eine Liste an Reha-Kliniken, aus denen ich aussuchen durfte.

Ich hab mir damals alle Möglichkeiten angesehen und hab mir dann die ausgesucht, wo ich die Vermutung habe, dass es für mich das richtige sein könnte.

Mir war Schwimmbecken, Sauna, Kneipp-Becken, Sport-Therapie, Alltags-Therapie, Sozialberatung wichtig und Sport an Geräten. Außerdem etwas ländliche (bzw. Außerhalb) wichtig, um in Freizeit/Wochenende wandern gehen zu können und ich wollte unbedingt Einzelzimmer (ja, es gibt tatsächlich selten noch Rehas, wo man in einem Mehrbettzimmer ist).

Hab da das für mich das ausgesucht, wo ich denke, dass es für mich das beste ist. Und bis jetzt (auch wenn Reha noch gar nicht begonnen hat) hab ich nen sehr guten Eindruck. Die Verwaltung hat sich sehr schnell gemeldet und ich hab auch schon 2 mal mit einem Arzt wegen Infos telefoniert, damit die Aufnahme schneller geht.

Bei der Entscheidung die Entfernung hab ich nicht geschaut, und auch nicht, wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt.

Sind von mir aus 412 km entfernt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln müsste ich im besten Fall 7 mal umsteigen, abholservice von der Klinik gibt es bei meiner Entfernung nicht. Taxi zahlen sie mir nicht, weil es ja die Möglichkeit von ÖVPN gibt und man es mir alternativ zumuten kann, selbst mit dem Auto zu fahren.

ICH hab mit dem selbst fahren jetzt kein Problem (sind 4,5 Stunden). Ist mir auch recht, wenn ich mein Auto dabei habe wegen Ausflügen am Wochenende.

Meine Eltern (selbst körperlich und geistig sehr fit) sind jetzt sauer. Weniger wegen der Entfernung (wobei das auch mit reinspielt) sondern weil ich selbst eine so lange Strecke fahren möchte, mich nicht von meinen Eltern fahren lasse und die Entscheidung für MEINE Reha selbst getroffen habe.

Sauer, weil ich den Antrag gestellt habe, ohne sie zu fragen, mir die Klinik alleine ausgesucht habe und mich selbst drum kümmere, wie ich hinkomme und mitnehme.

Geht bei mir bei der Reha Hauptsächlich darum, Beweglichkeit zu erhöhen, abzunehmen und nach meiner ADHS-Diagnose vor 2 Jahren medikamentös besser eingestellt zu werden.

Ich werde im August 46 und lebe seit 28 Jahren in meiner eigenen Wohnung. Und wohne ähnliche Diskussion hatten wir schon, als ich mit 18 ausgezogen bin und bei der Wahl meiner Wohnung und der Einrichtung sie nicht mit einbezogen habe (hatte alle kosten selbst gezahlt).

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Ich schreibe jetzt meine Gedanken dazu, ohne Gewähr auf ihre Richtigkeit:

Hier zeigen sich die Kernpunkte der Problematik meiner Meinung nach ganz deutlich.

Mit 46 Jahren sollte man eine freie Entscheidung treffen können, ohne eine familiäre Missstimmung zu riskieren.

Es mag von Seiten Deiner Eltern alles gut gemeint sein, aber solch ein Verhalten hemmt in den Entscheidungen und vermittelt Schuldgefühle.

Man muss sich das einmal vorstellen: Etwas, das Dir gut tun soll, was für Deine Gesundheit wichtig ist, wird, mit welchen Argumenten auch immer, zu etwas, das nicht (ganz) in Ordnung ist. In welcher Form auch immer.

So etwas belastet das ganze Leben und lässt einem im schlimmsten Fall vor jeder Entscheidung zurückschrecken.
DAS ist nicht gesund und vielleicht solltest Du die Überwindung dieser Problematik auch in Deinen Gesundungsprozess mit einbinden.

Denn nur Du kannst diese familiäre Verflechtung entwirren und aufheben. Solange Du nicht vollkommen hinter Dir stehen und frei über Dein Leben entscheiden kannst, wird sie immer ein Hemmschuh sein, der Dich nie völlig gesund werden lässt.

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Warum ist die romantische Liebe so derart ungerecht?

Meine Vermutung ist, dass genau diese Sichtweise der Erfüllung einer "romantischen Liebe" (was auch immer man sich darunter vorstellen mag) im Wege steht.

Vielleicht auch in Verbindung mit einer Vorstellung, die einer realistischen Betrachtung nicht standhält.

Aber wie gesagt: Das ist eine Vermutung.

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Ich finde das Wort "kämpfen" in diesem Zusammenhang völlig unangebracht.

Was damit gemeint sein könnte wäre meiner Meinung nach, dass man beispielsweise in einer Beziehung an eigenen Verhaltensweisen arbeitet, die diese gefährden könnten.
Das könnte dann ein Kampf sein, aber einer den man mit sich selbst austrägt.

Natürlich kann man versuchen um jemanden zu werben. Das sollte ebenfalls kein "Kampf" sein.

Wobei man jedoch immer noch in der Lage sein muss zu erkennen, wann alle Bemühungen keinen Erfolg mehr bringen.

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