Wie würdet ihr mit der Person weiter umgehen (ehrlich sein)?

Bspw in meiner Verwandtschaft . Eine bestimmte Person redet immer von ihren Gedanken und Ansichten und sucht teils auch Bestätigung in ihrer Sicht. Sagt man dann seine Meinung dazu, nicht mal ausschweifend, redet die Person einfach weiter und ignoriert es quasi Was man selbst sagt. Bzw. es wirkt, als wenn dann meine Worte nicht gehört werden. Das ist aber auch bei anderen Personen so, die dann ihre Meinung sagen bzw. was zum Gespräch allgemein beitragen wollen.

Bisher hab ich es immer so gehändelt, dass ich dann im Interesse der Person denke, um so Etwas was mich interessiert zu erfragen. Aber normale Kommunikation ist Das ja auch nicht, weil ich die Aufmerksamkeit der Person nur erreiche, wenn ich meine Frage dann so umformuliere, dass sie interessant für den Gesprächspartner ist.

Also es wirkt, als will die Person einfach nur ihre Gedanken mitteilen und Jemanden haben, der Das auch so sieht.

Aber was bringt diese Art der Kommunikation dann. So kann ja kein richtiger Austausch stattfinden. Und eigentlich hab ich keine Lust mehr darauf Bestätigung zu geben. Ich würde mal gerne sagen : „Wenn ich zuhören soll, dann musst du mir auch zuhören. Sonst kannst du mit der Wand weiter reden.“ (aber kommt unfreundlich)

Manchmal möchten Menschen ja einfach nur Bestätigung in ihrer Situation und Jemand der da mitfühlt. Aber diese Person bzw. Personen wollen einfach nur eine Bestätigung von ihrem Weltschmerz.

zuhören, Freundschaft, Kommunikation, Psychologie, bestätigung, Liebe und Beziehung, sinnvoll
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Ich bekomme Aggressionen (gegen mich selbst sowie Depressionen (Suizidgedanken) ,wenn ich zuhause bin?

Ich wohne noch (mit 20) zuhause bei einem Elternteil. Aber Dieser hasst mich und lässt immer negative Energie an mir raus. Ich verdiene erst seit 1 August Geld in meinem letzten Jahr der Ausbildung, (1100ca) dem Prüfungsjahr. Ich würde gerne eine eigene Wohnung finden zur Miete .. nur meine Familie müsste dann auch aus der Wohnung raus, weil mein anderer Elternteil bezahlt auch deswegen .. weil ich noch zuhause lebe.

Ich hab das Gefühl ich lebe in einer Wg, in der ich nicht sein will. Ich kann mich nicht richtig in der Wohnung frei bewegen und hab auch noch nie Freunde eingeladen. Mein Elternteil bei dem ich wohne .. lebt sozusagen im Wohnbereich und nutzt das auch als Schlafzimmer u jedes Kind hat sein Zimmer. Kaufe meine Lebensmittel oft von meinem Geld u Hygieneartikel sowieso oder Kleidung.

Ich hab psychische Probleme, weswegen ich jetzt bald ne Therapie mache (nicht wegen der Situation zuhause) .. aber mein Elternteil bei dem ich wohne behandelt mich irgendwie wie Dreck und zeigt mir diese Dys-Emohathie oder wie Mans nennen soll ..

Ich fühl‘ mich wohler auf der Arbeit oder unter Freunden statt zuhause..

Was würdet ihr machen ? Irgendwie hab ich das Gefühl meine beiden Elternteile wollen gar nicht, dass ich mal in eine eigene Wohnung ziehe. Ich kann Verantwortung tragen und mache den Haushalt bspw auch viel. Aber ich würde lieber mein Leben leben können, ohne dass ich Wen zuhause hab, der mir zeigt, dass er mich nicht leiden kann.

Rat ?

Familie, Geld, Ausbildung, Eltern, eigene Wohnung
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Denkt ihr der Psychiater und mein Arzt werden sauer sein, wenn ich diesmal erst ehrlich bin?

Ich hatte vor einem Jahr oder zwei Jahren ein Gespräch mit einem Psychiater, weil ich eigentlich eine Therapie machen wollte. Hab aber nicht alle Probleme genannt und als er gefragt hatte, ob da noch mehr Probleme sind meinte ich zu lügen und hab : „Nein“, gesagt. Daraufhin meinte der Psychiater, dass es mir mit Therapie in kurzer Zeit besser gehen wird. Wodurch ich mir eine Bestätigung geholt hatte, dass ich wohl keine Therapie benötige und hab ne‘ Mail an ihn geschrieben, dass ich doch nicht so dringend eine Therapie brauche und es wohl übertrieben war.

Jetzt nach langem Zeitraum hab ich mich entschlossen eine Therapie zu machen und hab bald einen Arzt Termin für ein Gespräch. Und dann wohl eine Überweisung. Aber meine Probleme sind nicht so klein, wie ich sie dargestellt hatte zuletzt. Ich hab Das Alles harmloser dargestellt.

Ich will jetzt auch nicht mit der Tür ins Haus fallen. Ich hab jetzt Angst, wie die Meinung des Psychiaters ausfällt und des Arztes, wenn ich ehrlich meine Probleme darlege. Evtl kommt dann, dass ich besser in eine Tagesklinik sollte oder dass ich schwarz auf weiß Diagnosen bekomme, die vermutet werden. Ich mache mir sehr viel aus Meinungen Anderer und glaube mit Diagnosen könnte ich nicht gut umgehen und würde in ein tiefes Loch fallen.

Ich hab generell auch Angst mich meinen Problemen zu stellen, obwohl ich nicht durch diese weiter eingeschränkt werden will.

Therapie, Angst, Psychologie, Arzt, Gesundheit und Medizin, Psychiater
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